Unsere Versandrichtlinien | Mailjet

Mailjets Versandrichtlinien

Mailjet geht entschlossen gegen Spam vor. Täglich gibt es neue Absender von E-Mails, die sich für seriöse Marken ausgeben und/oder versuchen, an persönliche Daten zu gelangen. In verschiedenen Ländern wurden Anti Spam Gesetze erlassen und wir haben zusätzlich eigene Richtlinien erstellt, um den Ruf unserer Kunden zu schützen. Diese Richtlinien helfen uns nicht nur dabei, Spammer ausfindig zu machen, sie verbessern auch die Zustellbarkeit der E-Mails unserer Kunden und festigen Ihren guten Ruf gegenüber Ihren E-Mail Kunden.

Sollten Sie diese Richtlinien nicht beachten, kann es dazu kommen, dass wir Sie bei der Nutzung unserer Dienste einschränken. Je nach Sendepraktiken kann dies zu einer vorübergehenden oder dauerhaften Sperrung Ihres Kontos führen.

Im Folgenden sehen Sie eine Auflistung der Punkte, auf die das Mailjet Team bei der Prüfung von E-Mail Konten und Sendepraktiken achtet. Bitte machen Sie sich mit dieser Tabelle vertraut und achten Sie darauf, unter den angegebenen Grenzwerten zu bleiben. Konten, die diese Grenzwerte überschreiten, können vorübergehend gesperrt oder in manchen Fällen sogar gelöscht werden.

Statistische Grenzwerte Zulässige Werte* Weitere Infos

Unzustellbare E-Mails

≤ 8% Berechnet anhand der unzustellbaren Nachrichten

Abmeldungen

≤ 1.4% Oder 1% bei mehr Abmeldungen als Klicks

Blockierte E-Mails

≤ 30%

Spam-Beschwerden

≤ 0.08% Beim Senden von über 1000 aber nie mehr als 50 Beschwerden pro Tag

Spamfallen-Treffer & Beschwerde über Missbrauch

≤1

 

*Mailjet behält sich das Recht vor, die zulässigen Werte ohne vorherige Benachrichtigung zu aktualisieren.

KERNPUNKTE:

  • Unzustellbare E-Mails – Unzustellbare E-Mails kommen zum Absender zurück, weil die E-Mail Adresse des Empfängers nicht existiert oder inaktiv ist.
  • Abmeldungen – Empfänger, die sich aus Verteilerlisten abmelden, weil sie bestimmte Benachrichtigungen nicht mehr erhalten möchten. Kunden können sich aus den unterschiedlichsten Gründen abmelden. Manche sind einfach nicht mehr an den von Ihnen veröffentlichten Inhalten interessiert. Andere haben mit einem überfüllten Posteingang zu kämpfen. Die Gründe sind vielfältig.
  • Blockierte E-Mails – E-Mails, die die Mailjet-Server aufgrund eines dauerhaften Fehlers nicht verlassen. Dabei handelt es sich um E-Mail Adressen, bei denen eine Zustellung in der Vergangenheit nicht möglich war, weil sie nicht mehr existieren oder Ihre Nachricht im Vorfeld als Spam eingestuften. Dies gilt auch für E-Mail Adressen, über die sich Empfänger beschwert haben oder die von den Mailjet-Spamfiltern aufgehalten wurden.
  • Spam-Beschwerden – Die Anzahl der Empfänger, die Ihre E-Mail als Spam gekennzeichnet haben.
  • Spamfallen-Treffer – Nach einem gewissen Zeitraum der Inaktivität verwandeln Webmail-Anbieter E-Mail Adressen in Spamfallen, um Absender festzustellen, die veraltete Listen verwenden oder solche Listen, die von Drittanbietern gekauft wurden.
  • Beschwerde über unberechtigtes Verhalten – Wenn ein Empfänger einen Absender meldet, der ihm ohne vorherige Zustimmung Nachrichten sendet.

 

UNSERE 7 RICHTLINIEN

Im Folgenden listen wir sieben Regeln auf. Bitte halten Sie diese ein, um optimale Zustellbarkeitswerte zu erhalten und um Versandbegrenzungen oder eine Schließung Ihres Kontos zu verhindern. Außerdem unterstützen Sie uns beim Kampf gegen Spam.

1 – DIE ZULÄSSIGEN WERTE VON MAILJET DÜRFEN NICHT ÜBERSCHRITTEN WERDEN

Durch eine regelmäßige Prüfung Ihrer Kontaktliste können Sie dafür sorgen, dass Sie Ihre E-Mails an einen interessierten Kundenkreis mit gültigen E-Mail Adressen versenden. Auch wenn dieser Wert für verschiedene Geschäftsbereiche unterschiedlich ist, kann davon ausgegangen werden, dass ein interessierter Kunde in den vergangenen 3-6 Monaten eine E-Mail geöffnet oder darauf geklickt hat. Durch die Pflege der Kontaktliste und das Filtern der Kunden, die Ihre Inhalte regelmäßig lesen und daran interessiert sind, werden unzustellbare und blockierte E-Mails reduziert. Auch wenn das Entfernen inaktiver oder falscher E-Mail Adressen Ihre Kontaktliste kleiner aussehen lässt, so führt diese Maßnahme doch langfristig zu einer besseren Zustellbarkeit (und besseren Absender-Reputation). Achten Sie auf eine gute Verfahrenspraxis, u.a. fassen Sie die Betreffzeilen den Inhalt der E-Mails zusammen und vermeiden Sie Werbebegriffe oder gängige Spam-Wörter.

2- DER KAUF VON MAILINGLISTEN UND DAS SENDEN AN KONTAKTLISTEN VON DRITTANBIETERN IST VERBOTEN

Das Versenden von E-Mails an Kontaktlisten, die von einem Drittanbieter erworben (gekauft oder gemietet) wurden und Sie nicht explizit benennen, hat negative Auswirkungen auf die Zustellbarkeit und ist strengstens verboten. E-Mail Adressen sollten nur auf Grundlage der expliziten Einverständniserklärung , die Ihre Empfänger Ihnen geben, erfasst werden. Die Verwendung von Kontaktlisten, die von Drittanbietern gekauft, geliehen oder ausgesondert wurden, ist in den meisten Ländern verboten und wird auch von den Mailjet-Servern in keiner Weise akzeptiert.

3 – ALLE E-MAILS (MIT AUSNAHME VON TRANSAKTIONALEN E-MAILS, DÜRFEN NUR AN EMPFÄNGER GESENDET WERDEN, DIE SICH EXPLIZIT MIT DEM EMPFANG EINVERSTANDEN ERKLÄRT HABEN

Ihre Kontaktliste sollten nur Kunden enthalten, die ihre explizite, klare und nachweisbare Zustimmung zum Erhalt Ihrer Nachrichten gegeben haben. Diese Erlaubnis sollte über ein doppeltes Opt-In-System erfolgen, in dem der Grund der Anmeldung in Form eines Online- oder Offline-Formulars mit Kontrollkästchen unmissverständlich erklärt wird. Dieses Kontrollkästchen darf nicht bereits im Vorfeld markiert sein. Die Zustimmung zum Versand von E-Mails muss immer auch separat erteilt werden, d.h. sie kann nicht mit anderen Erklärungen kombiniert werden.

4 –  Ein Beweis der Zustimmung muss im Fall einer Beschwerde bereitgestellt werden

Wenn Vorwürfe von Empfängern eingehen, werden diese von uns sehr ernst genommen. 

Zu jedem Zeitpunkt müssen Sie in der Lage sein, Informationen bezüglich allen E-Mail Adressen, welche Sie über Mailjet versendet haben, bereitzustellen, darunter:

Wann und wie wurden die E-Mail Adressen erfasst?

    • Tag und Zeit
    • Über Gewinnspiele?
    • Über Newsletter Abonnements?
    • Über bereits existierende Kundenbeziehung?
    • Andere Quellen

Im Falle von Online Datenerfassung:

    • URL der Website, wo die Daten erfasst wurden
    • IP-Adresse des Versenders
    • Typ des Opt-ins (einfach, bestätigt oder doppeltes Opt-in)
    • Im Falle eines doppelten Opt-in: Tag und Zeit der Bestätigung

Existiert eine explizite Erklärung der Zustimmung? (kann als Screenshot zur Verfügung gestellt werden) 

    • Wortlaut der Erklärung 
    • Hatte der Kunde die Möglichkeit, die Zustimmung explizit und separat zu geben?

Wenn keine explizite Zustimmung vorliegt, aber es bereits eine Beziehung zum Kunden existiert

    • Art der Beziehung (Kunde, Newsletter-Abonnent etc.)
    • Wie wurde der Empfänger informiert (welche Nachricht hat er erhalten, als die E-Mail Adresse erfasst wurde, kann diese für Marketing Zwecke genutzt werden und kann der Empfänger sich abmelden)?

Bedenken Sie, dass Sie eine ordnungsgemäße Zustimmung benötigen. Konten, welche nicht in der Lage sind, diesen Nachweis zu erbringen, können vorübergehend oder dauerhaft gesperrt werden, wenn Beschwerden Ihrer Empfänger eingehen.

5 – IN JEDER MARKETING-E-MAIL MUSS EIN LINK ZUR ABMELDUNG VORHANDEN SEIN

In allen Marketing-E-Mails sollte sich ein deutlich sichtbarer Link befinden, mit dem sich die Empfänger vom Erhalt zukünftiger Mitteilungen problemlos abmelden können. Dieser Link muss von allen Ihren Empfängern problemlos erkannt, gelesen und verstanden werden können. Sie müssen eine solche Abmeldung unmittelbar akzeptieren, d. h. von diesem Zeitpunkt an erhält dieser Empfänger keine weiteren E-Mails von Ihnen. Transaktions- und Bestätigungs-E-Mails, wie Bestellung, Bezahlung der Rechnung, Zurücksetzen des Passworts, Einrichtung eines Benutzerkontos usw. brauchen keinen Abmeldelink beinhalten.

6 – NAME UND STATUS DES ABSENDERS MÜSSEN IN JEDER E-MAIL KLAR MITGETEILT WERDEN

Die Felder „Von“, „An“ und „Antwort an“ müssen den Domain-Namen und die E-Mail Adresse des Absenders klar und deutlich darstellen. Es ist wichtig, für das Versenden Domains zu nutzen, die mindestens einen Monat alt sind und eine transparente und öffentliche Domain-Registrierung haben, über die man zu den rechtlichen Hinweisen des Absenders gelangen kann. Beim Versenden über einen anderen Domain-Namen im Auftrag eines Partners oder eines Partnerunternehmens, muss aus dem E-Mail Text deutlich hervorgehen, dass die Nachricht über eine Drittanbieter-Domain gesendet wurde. Mailjet hat individuelle Vorlagen für Agenturen, Händler und Werbeagenturen entwickelt, damit die Richtlinien beim Versenden von E-Mails eingehalten werden. Kontaktieren Sie unser Salesteam, wenn Sie denken, dass Sie zu einer dieser Kategorien gehören.

7 – MIT MAILJET DÜRFEN NUR LEGALE UND RECHTMÄßIGE INFORMATIONEN VERSENDET WERDEN

Mailjet erlaubt nicht das Versenden von E-Mails mit illegalen, beleidigenden, verleumderischen, pornografischen, sexuell eindeutigen oder zur Gewalt gegen Personen oder Gruppen aufrufenden oder die Menschenrechte verletzenden Inhalten oder E-Mails, die ein damit in Zusammenhang stehendes Verhalten fördern oder darauf verweisen. Weiterhin arbeitet Mailjet in Übereinstimmung mit den eigenen Richtlinien nicht mit Absendern, die unter anderem folgende Aktivitäten anbieten oder fördern, unabhängig davon, ob sie gesetzlich erlaubt sind oder nicht: Glücksspiel, nicht jugendfreie Inhalte, Waffen und Sprengstoffe, Tabak oder Tabakerzeugnisse, Drogen und Arzneimittel, Politik, Hacker und Penny-Aktien, Devisen- und Krypto-Währungshandel und -Handelsberatung, Zahltagdarlehen, Inkassobüros, Hellsehen, Lead-Verkäufe und Affiliate-Marketing, bezahlte Chirurgie, Workat-Home oder unternehmerische Förderprogramme sowie Werbeimmobilien. Schließlich müssen Ihre E-Mails frei von Inhalten oder Informationen sein, die aus sonstigen Gründen von Mailjet als unzumutbar erachtet werden oder das Ansehen von Mailjet oder seinen Tochterunternehmen, Partnern, Kunden oder Nutzern schädigen könnten.

Wenn Ihr Unternehmen von einer Behörde reguliert wird (d. H. Medikamente, Investitionen, Kredite, Banken, Glücksspiel, Wetten…), dann kontaktieren Sie bitte unsere Verkaufsabteilung anstatt ein Abonnement für ein Self-Service-Konto abzuschließen. Mailjet behält sich das Recht vor, relevante Dokumente und Lizenzen über Ihre Tätigkeit anzufordern.