Spam-Mails, das sind die ungeliebten Gäste im Posteingang. Sie strapazieren nicht nur die Nerven der E-Mail Empfänger, sondern haben auch einen großen Einfluss auf die Zustellbarkeit Ihrer E-Mail Kampagnen und Ihre Reputation.

Daher ist es ist es wichtig zu wissen, was eine Nachricht zur Spam-Mail macht und wie man dagegen vorgehen kann, um erfolgreiches E-Mail Marketing betreiben zu können. Denn nur mit einer Spam-Statistik, die bei 0 Prozent liegt schaffen Sie es langfristig effektives E-Mail Marketing zu betreiben.

In diesem Artikel erfahren Sie, welche Wörter von Gmail, Hotmail und CO. gerne als Spam eingestuft werden. Sie werden lernen Spam-Wörter zu identifizieren und stellen Sie sicher, dass Ihre E-Mails nicht mehr im Spam-Ordner Ihrer Empfänger laden.

 

Eine optimale Zustellbarkeit ist für erfolgreiches E-Mail Marketing entscheiden. Aus diesem Grund aktualisieren wir unser Spam-Wörter Liste ständig. Um hier kein Update zu verpassen, abonnieren Sie unseren Newsletter.

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Was sind Spam-E-Mails?

Die Frage “Was sind Spam Mails?” zählt in dem Bereich E-Mail Zustellbarkeit zu den häufig gestellten Fragen.

Spam oder Junk genannt, bezeichnen im E-Mails, mit keinem oder wenig Mehrwert für den Empfänger. Das Wort “Spam” kommt aus dem englischen und bedeutet so viel wie “Abfall” oder “Plunder”. Die erste Spam-Mail wurde 1978 versendet. Der Absender wird auch “Spammer” genannt.

Bei Spam-Mails handelt es sich um nicht vertrauenswürdige Nachrichten, die nicht nur nerven, sondern häufig auch betrügerisch motiviert sind. Ziel ist es die Empfänger zu manipulieren und zu einer bestimmten, für den Absender vorteilhaften Aktion zu bewegen.

Grundsätzlich lassen sich zwei Arten von Spam-E-Mails unterschieden: Kriminell motivierte Nachrichten und unerwünschte Marketing E-Mails. Zur ersten Gruppe gehören Backscatter (automatische von gefälschten Absenderadressen versendete Antwort-E-Mails) sowie Phishing-Mails (Betrügerische E-Mails mit dem Ziel sensible Daten wie Kundenlogin, Bankverbindungen etc. zu erbeuten). Zu ungewollten Marketing E-Mails zählen Unsolicited Commercial Emails (Unbestellte Werbe-E-Mails) und Unsolicited Bulk Emails (Unbestellte Massen-E-Mails).

 

Die Erkennung von Spam-E-Mails

Wie erkennt man nun eigentlich Spam-Mails? Das ist die Gretchen-Frage.

Ob eine E-Mail als Spam deklariert bzw. aus anderen Gründen abgewiesen wird, hängt von verschiedenen Parametern ab. Neben dem Versandverlauf, Versandhäufigkeit und Senderadresse sind die Absender-Authentifizierung (SPF und DKIM), Sender-Reputation und Inhalt.

Werden mehrere E-Mails als Spam deklariert, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass ISPs den Großteil, wenn nicht sogar alle E-Mails zukünftig blockieren oder aussortieren. Statt im Posteingang landen Ihre Nachrichten im Spam-Ordner oder werden vorab gelöscht. Für E-Mail Marketer, dessen E-Mails fälschlicherweise als Spam eingestuft werden, ist das das Worst-Case-Szenario.

Neben Spamfilter entscheidet auch der Empfänger, ob es sich bei einer Nachricht um Spam handelt. Die Beurteilung hängt hier wesentlich von dessen Interesse ab. Entscheidend ist hier der empfundene belästigende Charakter. Die beiden wesentlichsten Kriterien sind hier Versandhäufigkeit und irrelevanter Inhalt.

Spam-E-Mails haben die lästige Eigenschaft, dass sie sich ständig anpassen und mehr oder weniger erfolgreich E-Mail Benutzer, ISPs und ESPs austricksen. Zwar werden Spamfilter immer besser solche Nachrichten zu erkennen und herauszufiltern, doch eine vollständige Selektion ist kaum möglich.

Jedes E-Mail Programm und Anti-Spamfilter funktioniert im Detail anders, haben eigene spezifische Parameter und Listen. Jeder ISP verfügt über ein anderes Bewertungssystem. D.h. was bei einem Anbieter als Spam-Nachricht gilt, wird bei einem anderen wiederum als “normale” E-Mail eingestuft.

Aus diesem Grund ist es wichtig, die Best Practices des E-Mail Schreibens einzuhalten und nicht die gängigen E-Mail Marketing Fehler machen. Dazu gehört auch das Vermeiden von bestimmten Begriffen, den sogenannten “Spam-Wörtern”, sowohl in der E-Mail Betreffzeile als auch im E-Mail Text selber, denn: Die Identifizierung solcher Begriffe zählt zu den wichtigsten Bewertungskriterien.

Vermeiden Sie bestimmte Wörter, reduzieren Sie die Wahrscheinlich, dass die ISPs Ihre Nachrichten nicht durchlassen. Doch warum ist das so? Die Antwort ist Folgende:

Spam-Wörter sind Begriffe, die…

  • prinzipiell keinen oder wenig Nutzen für den Empfänger haben.
  • aus dem E-Mail Text herausstechen, etwa durch die Schreibweise oder
  • als Trigger wirken, sprich sollen ein bestimmtes Gefühl auslösen und infolge dessen
  • zu einer sofortigen Handlung motivieren.

Welche Formulierungen in Ihren E-Mails besser vermeiden, darum geht es im nächsten Abschnitt.

 

Meiden Sie diese Spam-Wörter

Einige Themen sind besonders gefährdet von Spamfiltern und Empfängern als Spam-Mail angesehen zu werden. Dazu gehören Finanziell, Glücksspiel, Pharmazeutik und Dating. Hier schauen die ISPs in der Regel genauer hin und sortieren diese E-Mails im Zweifelsfall aus. So kann es passieren, dass unter Umständen Nachrichten gelöscht werden, die von Interesse oder sogar wichtig sind.

Während einzelne Wörter Sie im allgemeinen nicht so sehr in Schwierigkeiten bringen, wie es die E-Mail Betreffzeile als Ganzes tut, gibt es einige Spam-Wörter, die Sie in Ihren E-Mails vermeiden sollten, wenn sie nicht unbedingt notwendig sind.

Schauen wir uns im Folgenden ein paar besonders heikle Begriffe an.

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Thema: Finanziell

Dies ist wahrscheinlich der am meisten von Spam-E-Mails betroffene Bereich. Geld gilt als einer der Hauptantriebfelder menschlichen Handelns. Zeigen Sie mir einen Menschen, der nicht mehr Geld (für weniger Arbeit) verdienen oder Geld sparen möchte. Behandeln Sie daher E-Mails mit folgenden Begriffen mit besonderer Vorsicht.

 

Rechnung

Das Wort „Rechnung” ist ein Liebling des Phishers – wenn Sie dieses Wort in einer E-Mail Betreffzeile sehen, besteht die Chance, dass versucht wird, Sie zu ködern.

Überprüfen Sie auf jeden Fall die Absenderadresse, um die Echtheit der E-Mail zu überprüfen. billing@ex-ample.com ist nicht dasselbe wie billing@example.com. Betrüger versuchen gern, aus Ihrer Sorglosigkeit Profit zu schlagen.

 

PayPal, Visa/MasterCard oder ein Name einer Bank

Wieder ein Fall, bei dem ein legitimer Name für Phishing benutzt werden kann. Betrüger versuchen oft, Finanzinstitute zu imitieren, indem sie E-Mails mit demselben Farbschema und Layout versenden, diese auf eine gespiegelte Seite umleiten, die so gemacht ist, dass sie genauso aussieht wie diejenige, die gefälscht wurde.

Als Verbraucher folgen Sie denselben weiter oben erwähnten Schritten, indem Sie die Absenderadresse und den Domainnamen überprüfen. Als Marketer nutzen Sie DKIM und SPF Authentifizierung, um Betrüger davon abzuhalten, Ihren Ruf zu beschädigen.

 

Thema: Glücksspiel

Wer gewinnt nicht gerne was? Eben. Darum gehört die Glückspielbranche zu den beliebtesten Bereichen für Spam-E-Mails. Finanziell und Glücksspiel sind sich sehr ähnlich, dreht es sich bei beiden jeweils ums Geld. Doch Glücksspiele sind besonders heikel, da hier teilweise strengere gesetzlichen Regeln gelten. Besondere Vorsicht ist daher vor folgenden Begriffen geboten:

 

Präsent/Lotterie/Geschenk/Speziell für Sie

Dies sehen Sie dauernd in Ihrem Postfach – das „lieber Freund“-Schema. Hunderttausende von E-Mails werden an Leute versendet mit einer E-Mail Betreffzeile, die behauptet, dass Sie einen großen Preis gewonnen haben oder dass Sie für eine Verlosung ausgewählt wurden, für die Sie sich niemals angemeldet haben.

Betrüger versenden diese Mails immer noch millionenfach, weil sie schnell und einfach zu versenden sind und funktionieren. Im Zweifelsfall also weg damit.

 

Casino/Freispiel/Einzahlungsbonus

Glückspiel-Spammer versenden oft Aktionen, die hohe Gewinne, kostenlose Teilnahme oder doppelte Einzahlungen versprechen. Wenn es nicht eine Webseite ist, die Sie kennen, dann sofort ab in den Spam-Ordner.

 

Thema: Gesundheit

Das Thema Gesundheit ist für jeden von uns wichtig. So gut wie jeder möchte vital und ohne Wehwehchen durch das Leben gehen. Daher konzentrieren sich Betrüger gerne auf diesen Bereich. Fokussieren Sie sich auf die Identifizierung und Vermeidung folgender Begriffe.

 

Haarausfall/Cellulite behandeln

Glatze, der Alptraum eines wohl jeden Mannes. Was für den Mann das lichte Deckhaar ist, ist für die Frau hingegen lästige Dellen an Oberschenkeln und Po. E-Mails rauszusenden, die das neuste Wundermittel anpreisen und sofortige Heilung versprechen, gehören seit Jahren zu den beliebtesten Maschen.

Wenn Sie solch eine E-Mail erhalten, sagen Sie nicht Ihrem dünner werdenden Haupthaar oder den kleinen fiesen Einkerbungen auf der Haut den Kampf an, sondern dieser E-Mail.

 

Besser im Bett werden/Viagra

Sex sells und wir springen darauf an. Nicht weil wir wollen, sondern weil wir nicht anders können. Sexualität gehört zu den wichtigsten Triebfeldern des Menschen. Umso schlimmer ist es, wenn es in diesem Bereich nicht klappt.

Doch Hilfe ist nah, zumindest wenn man den zahlreichen versendeten E-Mails Glauben Schenken mag, die sofortige Abhilfe verspricht.

Sofern Sie Sexualtherapeut sind, eine Arztpraxis in diesem Bereich führen oder eine Tantra-Schule haben, sollten Sie diese Begriffe in Ihren E-Mails lieber meiden. Als Empfänger sollten Sie diese E-Mail ohne Hemmungen löschen.

Thema: Dating

Die wenigsten sind gerne alleine. Das wissen auch findige Geldmacher und versuchen gerne mit dem Streben nach Zweisamkeit einen schnellen Reibach zu machen. Setzen Sie folglich bei E-Mails, die folgende Wörter enthalten, Ihre Spam-Erkennungsbrille auf.

 

Partner/Freunde finden/Singles kennenlernen

Wäre es nicht schön, wenn auch Sie sich in den nächsten 11 Minuten verlieben würden. Für alle Singles und Menschen, die planen ihren Partner auszutauschen, eine verlockende Vorstellung. Das wissen auch Betrüger und ködern gerne mit vermeintlich harmlosen Formulieren, die statt zu einer seriösen Online-Dating-Plattform zu einer osteuropäischen Pornoseite leiten, Werbung für Viagra und Penispumpen inklusive.

Schauen Sie hier also lieber zweimal hin und verzichten Sie darauf, sich sofort zu verlieben oder Ihren neuen besten Freund kennenzulernen. 

 

Nude/Fetisch/Sexy

Sie haben sogar keine Lust aufs E-Mail Marketing und würden Ihrem Chef am liebsten sagen, dass E-Mail im Jahr 2017 nicht funktioniert? Dann verwenden Sie diese Spam-Wörter. Diese sind Ihre sichere Eintrittskarte für Spam-Ordner und Blacklist. Sollten Sie hingegen eine E-Mail mit diesen Wörtern enthalten, dann empfehlen wir Ihnen, diese zu löschen. In der Regel verbirgt sich dahinter eine betrügerische Absicht. Das Löschen einer ungeöffneten E-Mail kann hin und wieder ziemlich sexy sein.

 

Wir haben für Sie eine kostenlose Checkliste zusammengestellt, die über 120 Spam-Wörter und Begriffe enthält, die Sie in Ihren E-Mail vermeiden sollten. Klicken Sie dazu einfach auf folgendes Bild:

 

 

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