Es könnte daran liegen, dass die ersten Monate einige der kältesten des Jahres sind. Oder dass wir uns gerade von den Festtagen erholen. Wie dem auch sei, der Winter neigt dazu, Menschen in ein Stimmungstief zu versetzen.

Lass es schneien

Wenn Ihre Kunden sich gerade in einem solchen Tief befinden, dann wird wahrscheinlich auch Ihre E-Mail-Öffnungsrate darunter leiden. Dies ist ein guter Zeitpunkt, um Ihre Strategie zu überdenken und neue Möglichkeiten zur Erweiterung Ihrer Kontaktliste herauszufinden. Vor dem Start neuer Kampagnen, mit denen Sie die Stimmung Ihrer Kunden heben können, sollten Sie sich einige Fragen stellen:

 

Ist der Versand das Problem?

Den Versand sollten Sie als erstes überprüfen. Ihre E-Mail könnte im Spam-Ordner gelandet sein, sodass der Kunde sie erst gar nicht zu Gesicht bekommt. Die Anzahl empfangener Spam-Mails und abgewiesener E-Mail-Adressen sind ein guter Indikator für die Frage, ob Ihre E-Mails den Weg in den Posteingang des Kunden schaffen.

Ihre E-Mail könnte aus den verschiedensten Gründen mit Spam verwechselt werden. Es gibt einiges, auf das Sie achten sollten: Vermeidung typischer Spam-Ausdrücke. „Freundschaftsanfragen“ an Ihre Kunden mit der Bitte, Ihre Sendeadresse in deren Adressbücher aufzunehmen und die regelmäßige Entfernung abgewiesener E-Mail-Adressen. Weitere Tipps finden Sie in unserem Guide zur Zurstellbarkeit.

 

Haben sich in letzter Zeit Umfang und/oder Aussehen meiner Kundenliste geändert?

Denken Sie daran, dass Sie im Hinblick auf Ihren Kundenstamm nicht jeden gleich behandeln können. Nicht jede Lösung ist für alle gleichermaßen geeignet. Haben sich neue Kunden registrieren lassen oder hat sich seit kurzem Ihr Kundenkreis vergrößert? Vielleicht ist die Öffnungsrate Ihrer E-Mails gesunken, weil Sie Nachrichten versenden, ohne festzuhalten, mit wem Sie es zu tun haben. Falls dem so ist, werden Sie diese Kunden erneut bearbeiten und den entsprechenden Kontakt persönlicher gestalten wollen. Denken Sie regelmäßig über die Art Ihrer Kunden und deren Kontakt zu Ihrem Unternehmen nach, in dem Maße, wie Sie Ihre Angebotspalette weiterentwickeln und erweitern.

 

Was ist mit meinen Inhalt?

Zusätzlich zum letztgenannten Punkt könnte eine geringere Öffnungsrate Ihrer E-Mails auf die Notwendigkeit neuer Inhalte bzw. neuer Informationen schließen lassen. Letzten Endes ist der Inhalt einer E-Mail wichtiger als ihr Betreff.

Genauer gesagt, könnten Ihre Kunden das Interesse an Ihren Inhalten verloren haben, nachdem sie in den Festtagsmonaten November und Dezember mit einer Flut von Werbe-E-Mails überfrachtet worden sind. Machen Sie Ihren Kunden die Rückkehr einfach. Unterhalten Sie sie mit Informativem, mit E-Mails ohne Werbecharakter.

Mit sachbezogenen und wertvollen Inhalten erringen Sie das Vertrauen Ihrer Kunden. Achten Sie dauerhaft auf Ihre Inhalte – Sie werden es nicht einmal nötig haben, sich Ihren Weg durch den Dschungel der Posteingänge zu bahnen!

 

An welche Methoden denken Sie, mit denen Sie Ihren Kunden durch das Januar-Tief helfen? Schreiben Sie uns unten einen Kommentar!