Denise Chan

Denise Chan

Wir sind nur noch eine Woche vom ersten Advent entfernt, was viele als den offiziellen Beginn der Weihnachtszeit ansehen. Sie haben wahrscheinlich schon einige Werbe-E-Mails in Ihrem Postfach erhalten: Ratgeber für Geschenke, weihnachtliche Ideen, Rezepte für Essenseinladungen … Ich habe sie auch bekommen. Für E-Mail-Marketingleute entsteht der Druck, geistreiche und anklickbare E-Mail Betreffzeilen herauszubringen. Es wird viel darauf gesetzt zu beobachten, was Ihre Wettbewerber sagen, und die E-Mail Betreffzeilen zu übertreffen, die in der Vergangenheit hohe Öffnungsraten erzielt haben. An einem bestimmten Punkt ist es Zeit, über die Betreffzeile hinauszuschauen und sich darum zu kümmern, was darin zu lesen ist. Dafür lassen Sie die innere Schönheit Ihrer E-Mail – Ihren Inhalt – strahlen. Hier sind drei Gründe, warum:

 

1. Denken Sie langfristig

Obwohl es richtig ist, dass die E-Mail Betreffzeile der erste Kontakt mit Ihrer E-Mail ist und das, was definitiv zum Öffnen veranlasst, ist es der Inhalt, der einen bleibenden Eindruck vermittelt. Legen Sie Wert darauf, Ihren Abonnenten dauerhaft sehr relevanten und interessanten Inhalt zu liefern, dann werden Sie Ihr Ansehen aufbauen und ihr Vertrauen bekommen. Abonnenten werden dann Ihre E-Mails wahrscheinlicher öffnen, egal, was in der E-Mail Betreffzeile steht. Eine eingängige E-Mail Betreffzeile zu haben, ist nur das „Sahnehäubchen oben drauf.“ Die Abonnenten werden darauf warten, was sie von dem mitnehmen können, was sie darin vorfinden.

 

2. Für alle Bildschirme angepasst

Egal, wie hart Sie daran arbeiten (außer Sie beschränken sich auf zwei oder drei Wörter), wird Ihre E-Mail Betreffzeile wahrscheinlich in der Vorausschau in verschiedenen Browsern oder Geräten abgeschnitten. Im Textkörper der E-Mail ist mehr Platz, auf dem man arbeiten kann. Der Inhalt der E-Mail ist definitiv ansprechender als die E-Mail Betreffzeile.

Um das Beste zu erreichen, damit der „innere Inhalt” ansprechend ist, nutzen Sie Alt-Text und denken Sie an den Falz. Alt-Text ist eine Art HTML-Sicherheitsnetz für die Bilder in Ihrer E-Mail: Wenn zufällig ein bestimmter Browser oder E-Mail-Client ein Bild nicht darstellen kann, dann erscheint stattdessen der Alt-Text mit einer kleinen Beschriftung.

Der Falz befindet sich dort, wo die Vorausschau des Inhalts aufhört und Sie nach unten scrollen müssen, um mehr zu lesen. Da der Bereich des Inhalts der E-Mail über dem Falz viel mehr Platz bietet als die E-Mail Betreffzeile, sorgen Sie dafür, dass der Inhalt hier verlockend genug ist, um den Leser dazu zu veranlassen, weiterzuscrollen.

 

3. Der wirkliche Umsatzbringer

Letztlich ist es Ihr Ziel, Ihre E-Mail-Empfänger auf Ihre Webseite zu lotsen oder sie dazu zu bringen, mit Ihrem Produkt zu interagieren. Überzeugender Inhalt ist die Handlungsaufforderung in Ihrer E-Mail, die Kunden direkt auf eine andere Plattform bringt, auf der sie weiter mit Ihnen in Dialog treten können. Das ist der wirkliche Umsatzbringer.

Wie Emily Grant von Plated kürzlich in unserer Diskussionsrunde “Hacking The Inbox“ bemerkte, sollten Marketingleute die Click-to-open-Rates (CTOR) zusätzlich zur Öffnungsrate, ihrem beliebteren Gegenstück, genau beobachten. CTOR misst die Anzahl der Abonnenten, die geöffnet und geklickt haben. Sie ist je nach Art des Geschäfts und/oder der Kampagne unterschiedlich, aber es ist eine allgemeine Faustregel, dass 20 – 30 % eine gute CTOR für Werbekampagnen und 30 – 40 % oder mehr für Trigger-E-Mail-Kampagnen ist.

Arbeiten Sie nun weiter an Ihren Kampagnen und denken hoffentlich daran, damit aufzuhören, „eine E-Mail nur von der E-Mail Betreffzeile zu beurteilen.” Was zählt, ist der Inhalt darin.

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