Gibt es für E-Mail Marketer etwas Schlimmeres, als sich die größte Mühe bei der Erstellung einer erfolgsversprechenden E-Mail-Kampagne zu geben, nur damit sie anschließend direkt im Spam-Ordner landet? Wohl kaum. Sollten Sie die Geheimnisse der E-Mail-Zustellbarkeit immer noch nicht entschlüsselt haben, besteht aber dennoch kein Grund zur Panik. Denn noch ist genug Zeit, um dafür zu sorgen, dass Ihre Feiertags-E-Mails auch tatsächlich im Posteingang Ihrer Nutzer landen.

Für viele von Ihnen steht die geschäftigste Zeit des Jahres vor der Tür. Um die potenziellen Geschäftsmöglichkeiten optimal ausschöpfen zu können, müssen Ihre Marketingkampagnen ihre volle Wirkung entfalten. Die Voraussetzung dafür: Ihre E-Mail-Marketingkampagnen erreichen die gewünschten Empfänger. Wenn Sie unsere hilfreichen Tipps befolgen, werden Sie die beste Voraussetzung schaffen, dass Ihre Feiertags-E-Mails auch garantiert in den richtigen Posteingängen landen.

 

Stellen Sie sicher, dass die ISPs Sie wiedererkennen

Zunächst einmal sollten Sie einen eindeutig identifizierbaren Absendernamen auswählen, damit die Empfänger wissen, dass die hereinkommende E-Mail von Ihnen stammt. Wählen Sie einen Namen, der für Ihre Marke steht – meistens reicht es schon, einfach Ihren Markennamen anzugeben (z. B. Mailjet). Ihr Domainname sollte außerdem mit der Webseite Ihres Unternehmens verlinkt sein, um zu beweisen, dass Sie wirklich derjenige sind, für den Sie sich ausgeben. Wir haben alle schon Spam-E-Mails von Absendern bekommen, die auf den ersten Blick vertrauenswürdig erschienen. Bei genauerer Betrachtung fällt einem jedoch schnell der meist verdächtige Domainname auf und man überlegt es sich zweimal, bevor man auf irgendwelche dubiosen Links klickt.

Als Nächstes sollten Sie dafür sorgen, dass die ISPs (Internet Service Providers) wissen, wer Sie sind, und, dass Sie zu den Guten gehören. Richten Sie Ihre SPF-Authentifizierung (Sender Policy Framework) ein, damit Ihre E-Mails Ihren DNS-Eintrag wiedergeben. Außerdem sollten Sie auch Ihre DKIM (Domain Keys Identified Mail) einrichten. Dabei handelt es sich um eine weitere Authentifizierung, die Ihren DNS-Eintrag wiedergibt. Der letzte Schritt zur Authentifizierung besteht in der Einrichtung der DMARC-Authentifizierung (Domain-based Message Authentication, Reporting and Conformance). Wenn Sie mit all diesen Dingen nichts anfangen können, ist das kein Grund zur Sorge – alle seriösen E-Mail-Anbieter (wie zum Beispiel Mailjet ?) unterstützen Ihre Kunden mit Support-Teams, um eine bestmögliche Zustellbarkeit zu gewährleisten.  

Und da wir gerade von einer optimalen Zustellbarkeit reden, sollten Sie außerdem sicherstellen, dass Ihr WHOIS auf dem neuesten Stand und öffentlich umsetzbar ist. Auf diese Weise weiß wirklich jeder, dass Sie ein glaubwürdiges Unternehmen sind und – was noch viel wichtiger ist –, dass es sich bei Ihnen nicht um einen Spammer handelt. Wenn Sie bereits mit dem Versenden von E-Mails begonnen haben, hoffen wir, dass Sie zumindest einige (wenn nicht sogar alle) unserer Best Practices für die E-Mail-Zustellbarkeit beherzigt haben. Falls nicht, sollten Sie sie so schnell wie möglich umsetzen, um das Beste aus Ihren Feiertags-E-Mail-Kampagnen herauszuholen. Sie brauchen noch weitere Tipps und Hinweise? Dann sollten Sie einen Blick auf unsere Best Practices für die E-Mail-Zustellbarkeit werfen.

 

Halten Sie den Inhalt kurz und kommen Sie auf den Punkt

Der Inhalt Ihrer E-Mails sollte Ihre Zielgruppe nicht nur ansprechen und ihr Interesse wecken, sondern auch ein paar goldene Regeln befolgen. Nur so lässt sich sicherstellen, dass Ihre E-Mails auch garantiert im Posteingang des gewünschten Empfängers landen. Ansprechende Inhalte lassen sich schon an der E-Mail Betreffzeile erkennen. Wählen Sie daher einen interessanten Titel, aber achten Sie darauf, keine GROSSBUCHSTABEN oder sonstige typische Spam-Wörter wie „kostenlos“, „Bargeld“ usw. zu verwenden. Diese Regel gilt im Übrigen nicht nur für die E-Mail Betreffzeile, sondern auch für den E-Mail-Text an sich. Außerdem sollte die E-Mail Betreffzeile maximal 35 bis 50 Zeichen lang sein. Dadurch wird der Eindruck vermieden, dass es sich um eine Spam-Mail handelt. Hinzu kommt, dass der Empfänger den Inhalt Ihrer E-Mail schneller erfassen und verstehen kann.

Erstellen Sie Inhalte, die vom Kontext her relevant für Ihre Abonnenten sind. Sie könnten Ihre Daten beispielsweise nicht nur nach Geschlecht segmentieren, sondern auch nach Altersgruppe. Dadurch können Sie Inhalte verschicken, die besser auf die jeweilige Zielgruppe abgestimmt sind. Wenn Ihre E-Mail für Ihre Empfänger relevant ist, besteht eine höhere Wahrscheinlichkeit, dass diese auch tatsächlich geöffnet wird. Auf diese Weise können Sie Ihren Ruf im Bereich der E-Mail-Zustellbarkeit verbessern. Unsere Empfehlung: Bei Produktvorschlägen segmentieren Sie diese anhand der bisherigen Einkäufe des Kunden. Bei Kunden, die noch nie bei Ihnen eingekauft haben, könnte die Segmentierung hingegen auf Ihren beliebtesten Kategorien basieren.

Zu guter Letzt sollten Sie Ihre Empfänger wissen lassen, dass Sie auch in Zukunft von Ihnen hören werden. Achten Sie auf eine durchgehende Versendung Ihrer E-Mails. Wenn Sie Ihre E-Mail beispielsweise wöchentlich verschicken, könnten Sie feststellen, dass Sie an Dienstagen die besten Ergebnisse erzielen. Wenn Sie einem Empfänger eine E-Mail direkt nach einer bestimmten Handlung schicken, haben Sie die Kunst des E-Mail-Versands in Echtzeit vielleicht sogar schon gemeistert. Sie haben noch Zeit, um Tests durchzuführen und die optimale Sendehäufigkeit zu ermitteln, bevor die Weihnachtszeit richtig losgeht.

 

Kaufen Sie keine Daten …

Es ist nie eine gute Idee, etwas zu kaufen, das Ihre Nutzer gar nicht empfangen möchten. Vielleicht haben Sie Ihrem Partner auch schon mal ein Geschenk gekauft, das eher Ihren Geschmack getroffen hat. Beim Kauf von Daten verhält es sich ähnlich. Die auf einer solchen Liste verzeichneten Personen möchten in der Regel gar nichts von Ihnen hören – es ist also im Grunde pure Geldverschwendung.

Sie sollten sich stattdessen vielmehr darauf konzentrieren, Ihre vorhandene Kontaktliste zu bereinigen, indem Sie inaktiven Kontakten eine „Wir vermissen Sie“-E-Mail schicken, um ihr Interesse zurückzugewinnen. Sollte wirklich kein Interesse mehr bestehen, entfernen Sie den jeweiligen Empfänger aus Ihrer Liste, um zu einer Verbesserung Ihrer E-Mail-Bindungsmetriken beizutragen. Sie machen sich Sorgen darüber, dass es niemanden mehr geben wird, dem Sie Ihre fantastischen Kampagnen schicken können? Nutzen Sie Ihre sozialen Kanäle, um Ihre E-Mail-Kontaktliste zu erweitern. Um finanzielle Erfolge zu erzielen, sollten Sie Ihre Kontaktliste kontinuierlich pflegen und optimieren.

Denken Sie daran, dass es noch nicht zu spät ist, um die Zustellbarkeit Ihrer E-Mails zu verbessern und sicherzustellen, dass Sie bestens auf die geschäftige Weihnachtszeit vorbereitet sind.

 

Wenn Ihnen unsere Tipps zur Verbesserung der Zustellbarkeit geholfen haben, lassen Sie es uns wissen. Wir sind sehr an Ihren Erfolgsgeschichten interessiert. Twittern Sie uns dazu einfach auf @mailjet_de unter dem Hashtag #MailjetDelivers oder posten Sie auf unsere Facebookseite. ?