Ob in der U-Bahn, im Büro oder in der Mittagspause, das Smartphone ist ein treuer Begleiter in unserem Leben geworden. Immer mehr Menschen rufen und lesen Ihre E-Mails mobil ab. Mobil optimierte E-Mails nehmen daher eine immer größere Bedeutung im E-Mail Marketing ein.

Das Smartphone als Endgerät –
die Herausforderung im
E-Mail Marketing

Einer der größten Herausforderungen besteht in den unterschiedlichen Bildschirmgrößen der Endgeräte, die je nach Hersteller und Version unterschiedlich sind. Die von Ihnen versendeten E-Mails werden möglicherweise ganz anders angezeigt, als Sie es geplant haben.

Programme wie iOS passen die E-Mails zwar auf das jeweilige Endgerät an, wohingegen die meisten Android Geräte die E-Mails in Originalgröße anzeigen. Bei beiden Software-Lösungen werden jedoch nur suboptimale Ergebnisse erzielt. Die Folge ist, dass Ihre Kunden mit Schwierigkeiten bei der Bedienbarkeit aber auch beim Lesen Ihres Textes zu kämpfen haben und schon nach kurzer Zeit die Lust verlieren Ihre E-Mail Kampagnen überhaupt zu öffnen. Deswegen ist es besonders wichtig, mobil optimierte E-mails zu versenden.

Wie viele Ihrer Kunden letztendlich Ihre zuvor erstellten Newsletter, saisonalen Angeboten und Autoresponder auf dem Smartphone öffnen, finden Sie mit Hilfe verschiedener Analysetools heraus. Diese zeigen Ihnen genau auf, auf welchen Endgeräten Ihre Empfänger Ihre E-Mails öffnen. Sollte diese Anzahl trotz aller Erwartung nicht so groß sein wie Sie dachten, ist dies kein Grund zur Untätigkeit. Eine Studie zeigt, dass die Nutzung von Mobilfunkgeräten weiterhin stark ansteigt. Es ist somit egal, ob Ihre Kunden bereits Smartphone affin sind oder sich noch dorthin entwickeln. Unterschätzen Sie nicht das noch auszuschöpfende Potenzial und optimieren Sie Ihre E-Mails für mobile Endgeräte.

 

Die Lösung: responsive
E-Mail Design

Mit Hilfe eines  responsiven E-Mail Designs passen sich Ihre E-Mails automatisch an das Endgerät Ihres Empfängers an. Dies schafft die Design-Technik durch die Anwendung von CSS3-Codes. Die CSS3-Codes fragen die Merkmale des Endgerätes wie Bildschirmgröße, Format und Auflösung ab. Diese E-Mails werden dann in Form,Größe, Text und Spaltenausrichtung so optimiert, dass sie perfekt auf dem Bildschirm des jeweiligen Geräts angezeigt werden.

Diese flexible Darstellung ist nicht nur für Ihr E-Mail Marketing von großer Bedeutung, sondern auch für Ihre Reputation. Fehlerlose und optimal angezeigte E-Mails hinterlassen einen professionellen Eindruck.

Smartphone Ansicht von einer E-Mail
 

Bitte denken Sie jedoch daran, dass einige Programme wie beispielsweise Gmail nicht gut auf CSS3-Codes zu sprechen sind und sich dies auf die Darstellung Ihrer E-Mails auswirken kann. Aber auch hier gibt es Techniken, wie Sie solche Hindernisse überwinden und Ihre E-Mails wirklich auf allen Programmen gut aussehen lassen.

 

Ja, senden Sie mir den Mailjet Newsletter zu. Ich bin ausdrücklich damit einverstanden, den Newsletter zu erhalten und weiß, dass ich mich jederzeit problemlos wieder abmelden kann.

Mailjet Newsletter abonnieren

Ja, senden Sie mir den Mailjet Newsletter zu. Ich bin ausdrücklich damit einverstanden, den Newsletter zu erhalten und weiß, dass ich mich jederzeit problemlos wieder abmelden kann.

 

Dies gilt bei der Erstellung Ihrer mobil optimierten
E-Mail zu beachten

Im Folgenden finden Sie Tipps und Tricks zusammengefasst, die Ihnen bei der mobilen Optimierung Ihrer E-Mails helfen.

 

Kurze Betreffzeilen und einfallsreiche
Pre-Header erhöhen Ihre Öffnungsraten

Dass E-Mail Betreffzeilen für mobil optimierte E-Mails genauso wichtig sind wie für normale Nachrichten, ist keine große Überraschung. Sie sind der Schlüssel zum Erfolg und lassen Ihre E-Mails im Posteingang hervorstechen. Es gibt jedoch Unterschiede, die Sie beachten sollten.

Der Display eines Smartphones ist wesentlich kleiner als der eines Laptops, sodass weniger Platz für Ihre Betreffzeile zur Verfügung steht. Setzen Sie auf kurze ausdrucksstarke Betreffzeilen, die Schlüsselwörter enthalten und 30 Zeichen nicht überschreiten. So hebt sich Ihre E-Mail im Posteingang ab, Ihre Betreffzeile wird nicht abgeschnitten und Ihre Öffnungsraten erhöhen sich.

Nutzen Sie den Pre-Header, um Ihren Kunden einen Vorgeschmack auf den Inhalt Ihrer E-Mail zu geben. Der Pre-Header wird meist unter der Betreffzeile angezeigt und verfolgt das Ziel die Betreffzeile zu unterstützen und Ihre Kunden neugierig auf Ihre Kampagne zu machen.

 

Touch Screen Navigation – denn jeder
Finger klickt anders

Wichtig ist es auch daran zu denken, dass sich Ihre Kunden mit Ihren Fingern auf einem Touchscreen durch Ihre E-Mail klicken und keine Tastatur oder Maus zur Verfügung haben.

Achten Sie darauf, dass eingebundene Links einen ausreichenden Abstand voneinander haben, sodass Ihre Empfänger ohne große Mühe den richtigen Link öffnen und mit ihren Fingern nicht auf den falschen Link geraten. Eine gute Richtlinie ist eine Breite von 44 Pixel im klickbaren Bereich, um fast jede Fingergröße abzudecken.

 

Text und Bilder – die Größe macht den Unterschied

Bilder erzeugen immer eine größere Aufmerksamkeit als ein reiner Text und erhöhen schnell Ihre Klickrate. Und auch für die meisten Smartphone Nutzer muss es schnell gehen und sie haben nur wenig Zeit, lange Texte in einer E-Mail zu lesen. Trotzdessen kann das Benutzen von Bildern in Ihrer mobilen E-Mail schnell nach hinten losgehen, da Sie bei keinem Gerät wirklich sicher sein können, dass Ihre Bilder auch wirklich angezeigt werden. Deshalb ist es besonders wichtig, dass Sie Ihre Bilder anpassen und mit einem Alt-Text versehen. Der Alt-Text ist eine kurze Beschreibung des Bildes und vermittelt dem Leser die Idee hinter dem Bild. So lässt sich das Design und der Inhalt Ihrer E-Mail nachvollziehen auch wenn Ihre Bilder blockiert wurden.

Auch muss Ihr Text  auf die mobile Nutzung angepasst werden. Hier gibt es jedoch keine konkreten Vorgaben. Probieren Sie aus welche Schriftgröße Sie auf Ihren Smartphone als angenehm lesbar empfinden.

 

Reduzieren Sie Ihre Spalten & passen Sie Kontraste an

Verzichten Sie bei Ihrer mobilen E-Mail auf mehrere Spalten, so wird nicht nur die Navigation für Ihre Kunden vereinfacht, sondern Sie reduzieren auch Ihren Inhalt, wodurch die Ladezeiten Ihrer E-Mail verkürzt werden.

Ansicht mit mehreren Spalten
 

Außerdem sollten Sie bedenken, dass die meisten Mobilfunknutzer Ihre E-Mails draußen, unter freiem Himmel lesen. Passen Sie Ihre E-Mails dementsprechend an und arbeiten Sie mit einem kontrastreichen Design.

 

Call to Action & Landing Page anpassen: Denken Sie über den Tellerrand hinaus

Auch Ihr Call-to-Action Button sollte mobil optimiert sein, um Ihre Conversion Rate positiv zu beeinflussen. Bei der Gestaltung des Buttons ist darauf zu achten, dass Sie diesen trotz der mobilen Anwendung nicht zu klein gestalten. Durch eine zu kleine Darstellung wird sich die Bedienbarkeit für Ihre Kunden stark verschlechtern, welches sich negativ auf Ihre Conversion Rate auswirkt. Daher ist es zu empfehlen einen etwas größeren Call-to-Action Button zu integrieren. Auf den Webseiten verschiedener Unternehmen wie zum Beispiel Microsoft oder Apple finden Sie die bewährten Größen für das jeweilige System.

Beispiel eines CTA Buttons
 

Denken Sie daran, dass Sie sobald Sie einen Call to Action Button platziert haben, Ihre Kunden mit einem Klick auf Folgeseiten weitergeleitet werden. Solche Landing Pages müssen genau wie Ihre E-Mails mobil optimiert werden, um Ihren Kunden eine reibungslose Bedienbarkeit zu gewährleisten. So stellen Sie sicher, dass Ihre Kunden Ihr Webseitenaufrufe nicht vorzeitig abbrechen und negative Erfahrungen mit Ihren E-Mails verknüpfen.

 

Regelmäßige Tests – der Schlüssel zum Erfolg

Auch nachdem Sie Ihre E-Mail optimal auf die mobile Nutzung angepasst haben, ist Ihre Arbeit nicht getan. Führen Sie vor dem Versand Ihrer ersten Kampagne ausführliche Tests, bezüglich der Darstellungen auf verschiedenen Endgeräten, durch. Durch die Einführung neuer Mobilfunkgeräte oder auch durch Inbox-Updates der jeweiligen Systeme verändert sich die Ansicht Ihrer E-Mail. Deshalb sollte das Durchführen von regelmäßigen Tests jetzt an erster Stelle stehen. Damit stellen Sie sicher, dass Ihre E-Mail Kampagnen keine Fehler aufweisen.

Testen Sie Ihre Kampagne außerdem mit Hilfe von A/B Testing verschiedener Betreffzeilen, Pre-Header oder E-Mail Designs und stellen Sie fest, welche Variante Ihnen die höchsten Öffnungsraten und Klickraten einbringt. Durch die ständige Optimierung Ihrer mobilen Kampagnen erzielen Sie maximale Erfolge.

Der Trend der Mobilität wird auch an Ihnen nicht vorbeigehen, daher nehmen Sie sich die Zeit und optimieren Sie Ihre E-Mails für mobile Anwender.

Teilen Sie uns Ihre Erfahrungen und Anregungen auf Facebook oder Twitter mit und zögern Sie nicht, uns bei Fragen zu kontaktieren.