Spam-Mails kursieren nahezu so lange wie es E-Mails gibt – die erste Spam-E-Mail wurde bereits 1978 versandt. Seitdem ist Spam weltweit zu einem häufigen Gast im Posteingang geworden und damit zur täglichen Herausforderung für jeden E-Mail-Marketer. Obwohl Spamfilter mittlerweile besser aussortieren, funktionieren sie noch lange nicht optimal. Wenn man bedenkt, dass Spam heute nahezu 70% des gesamten E-Mail-Verkehrs ausmacht, so haben Spam-Filter hart daran zu nagen, die Spam-E-Mails auszusondern, was oftmals die Zustellbarkeit beeinträchtigt. Tatsächlich erreichen eine von sechs Marketing-E-Mails nie den vorgesehenen Posteingang. Soll heißen, ein beträchtlicher Teil der E-Mails, die Sie an Ihre Kunden heraussenden, erreichen den Empfänger erst gar nicht, was zum Ausbleiben von Umsatz, geringerer Bindung bzw. geringerem Wachstum führen kann.

Angesichts dessen, dass Spam einen bedeutenden Effekt auf die Zustellbarkeit von E-Mails hat, sollte man erwarten, dass E-Mail-Vermarkter weltweit diese Sorge teilen. Wie sich herausstellt, ist dies allerdings nicht gänzlich der Fall.

In einer aktuellen Studie haben wir 300 Marketing-Entscheidungsträger in den USA, Frankreich und Deutschland befragt. Eine bedeutende Erkenntnis war, dass nicht jeder Spam gleichermaßen als Bedrohung sieht:

E-Mail Marketer besorgt, ob Nachrichten als Spam deklariert werden

Gemäß unseren Ergebnissen sind US-Vermarkter am meisten besorgt darüber, dass E-Mails im Spamordner landen (87 % der Teilnehmer), mit Frankreich kurz dahinter (82%) und deutschen Marketingfachleuten wesentlich weniger beunruhigt (71%).

Dies spiegelt gut wider, wie vertraut Vermarkter mit den Spam-Gesetzen sind: In den USA haben mehr als die Hälfte der Beteiligten geantwortet, dass sie sehr oder überaus vertraut mit den Spam-Gesetzen sind (53 %). In Frankreich und Deutschland war diese Zahl deutlich geringer (40 % bzw. 36 %).

Wissen über Spamgesetz in verschiedene Länder

Es erscheint logisch, dass je mehr man über die im Land geltenden Spam-Gesetze weiß, desto mehr ist man sich auch darüber im Klaren, mit welchen Herausforderungen man es als E-Mail-Vermarkter zu tun hat, wenn man vor hat, den Posteingang seiner Zielgruppe zu erreichen. Je ausgebildeter das Wissen über Spam-Gesetze, desto höher ist die Besorgnis über Spam.

Was Spam angeht, so sind die Bedenken am richtigen Platze. Soll heißen, dass Vermarkter sich bewusst über die Regeln des E-Mail-Spiels sind und verstehen, dass falls sie diesen nicht folgen, der Spamordner Endziel der sorgfältig durchdachten und formulierten E-Mail-Kampagne werden könnte.

Nur wer behutsam die Spam-Bestimmungen lernt und anerkannte Verfahrensweisen befolgt, kann sichergehen, dass seine E-Mail die höchste Chance darauf hat, im Posteingang zu landen und somit den größtmöglichen Erfolg zu erreichen.

Was können Sie also tun, um Spam zu bekämpfen und die Zustellbarkeit zu erhöhen? Machen Sie sich mit den entscheidenden E-Mail-Bestimmungen vertraut und folgen Sie den “Best Practices”. Zudem sollten Sie sich natürlich auch selbst über die im Land geltenden Spam-Gesetze kundig machen, um zu verstehen, welche Verordnungen für Sie gelten.

Wie besorgt sind Sie darüber, dass Ihre Kampagne im Spamordner landet? Und was tun Sie dafür, Spam zu bekämpfen?