Das E-Mail Marketing zählt auch in Zeiten von Social Media Marketing, Influencer Marketing und Facebook Bots etc. zu den erfolgreichsten Online Marketing Disziplinen – sofern richtig gegangen. Das Verfassen und Versenden von E-Mails scheint auf den ersten Blick nicht schwer zu sein.

Doch falsch angegangen, verpufft das Potenzial, dass dieser Kanal Ihnen bietet.

Dies haben wir zum Anlass genommen, Ihnen die 7 größten Fehler im E-Mail Marketing aufzuzeigen. 

Die richtige E-Mail Marketing Praxis kann den Unterschied ausmachen. Um zukünftig keine E-Mail Marketing Tipps und Tricks zu verpassen, abonnieren Sie unseren Newsletter.

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Diese 7 Fehler im E-Mail Marketing sollten Sie nicht machen

Kennen Sie die 7 schlimmsten Fehler im E-Mail Marketing? Nicht, dann ist die Gefahr groß, dass Sie einen oder mehrere davon selbst machen. Der erste Schritt dies nicht mehr zu tun ist das Kennen dieser:

  1. Sie haben keine keine E-Mail Marketing Strategie
  2. Zu häufiger oder zu seltener E-Mail Versand
  3. E-Mail Kommunikation endet abrupt
  4. E-Mails mit zu vielen Bildern und Infos
  5. Abonnenten mit langweiligen Newsletter Inhalten und Designs vergraulen
  6. Kein responsive E-Mail Design
  7. In Panik verfallen wenn sich Abonnenten abmelden

 

Im Folgenden werden wir uns diese E-Mail Marketing Fehler im Detail anschauen.

 

1. Sie haben keine E-Mail Marketing Strategie

Einer der größten Trugschlüsse ist, dass E-Mail Marketing ohne vorhandene Strategie erfolgreich ist. Denn: Blind E-Mail Kampagnen zu versenden, ist zum Scheitern verurteilt. 

Legen Sie zunächst Ihre Ziele fest. Fragen Sie sich was Sie mit Ihrem E-Mail Marketing erreichen möchten.

  • Wollen Sie die Anzahl Ihrer Social Media Abonnenten erhöhen?
  • Möchten Sie Ihre Umsätze steigern?
  • Ihre Kunden auf ein neues Produkt aufmerksam machen?
  • Oder vielleicht Ihre Kundenbeziehungen stärken?

Je klarer Sie Ihre Ziele formulieren, desto wahrscheinlicher ist es, dass Sie erfolgreich sind.

Um Ihre Erfolge zu analysieren und zu bewerten, ist es wichtig KPI´s festzulegen. Diese spiegeln Ihre E-Mail Marketing Leistungen wieder.

So erhalten Sie eine Übersicht über Ihre Stärken und Schwächen. Sie wissen ob Ihre Ziele erreicht wurden und haben die Möglichkeit dementsprechend Ihre Strategie zu ändern oder anzupassen.

KPI Framework für A/B Testing
 

In diesem kostenlosen Leitfaden erfahren Sie, wie Sie eine solide E-Mail Marketing Strategie erstellen:

Titelbild des Strategie Leitfadens

 

2. Zu häufiger oder zu seltener E-Mail Versand

Das Thema Promotion ist auch im E-Mail Marketing eines der entscheidendsten Erfolgsfaktoren. Doch genau das stellt immer wieder eine große Herausforderung für E-Mail Marketer dar.

Versenden Sie zu wenig Newsletter, werden Ihre Abonnenten Sie vergessen und Sie werden es schwer haben Kundenbeziehungen aufzubauen und Ihre Umsätze zu steigern.

Haben Sie jedoch eine sehr hohe Versandfrequenz und promoten Ihre Produkte täglich in Newslettern, werden Ihre Kunden schnell genervt von Ihnen sein.Gründe für Newsletter-Abmeldungen Umfrage Connox

Das ein zu häufiger E-Mail Versand die Newsletter-Abonnenten zu Newsletter-Abmeldungen führt, zeigt die Umfrage von connox.

Die Folge sind zahlreiche Newsletter-Abmeldungen, Blockierungen oder im schlimmsten Fall werden Ihre E-Mails sogar als  Spam markiert.

E-Mail direkt in Gmail als Spam markieren

Immer mehr E-Mail Clients wie Gmail  machen es Ihren Nutzern einfacher, einkommende E-Mails als Spam zu markieren.

Ihre Absender-Reputation wird geschädigt und Ihre Umsätze brechen unter Umständen ein.

Im E-Mail Marketing spielt deshalb die Versandfrequenz eine wichtige Rolle. Doch wie finden Sie dies heraus?

Verschicken Sie Ihre Kampagnen zu unterschiedlichen Zeiten und an verschiedenen Tagen. Prinzipiell eignen sich folgende E-Mail Versandzeiten am besten.

Wann B2B E-Mails versenden Wann B2C E-Mails versenden
Montag: 14 – 17 Uhr Montag: 7 – 9 Uhr und 17 – 22 Uhr
Dienstag: 10 – 12 Uhr und 14 – 17 Uhr Dienstag: 7 – 9 Uhr und 17 – 22 Uhr
Mittwoch: 10 – 12 Uhr und 14 – 17 Uhr Mittwoch: 7 – 9 Uhr und 17 – 22 Uhr
Donnerstag: 10 – 12 Uhr und 14 – 17 Uhr Donnerstag: 7 – 9 Uhr und 17 – 22 Uhr
Freitag: 10 – 12 Uhr Freitag: 7 – 9 Uhr und 17 – 20 Uhr
Samstag: Nicht zu empfehlen Samstag: 13 – 20 Uhr
Samstag: Nicht zu empfehlen Sonntag: 13 – 20 Uhr

Übersicht: Der beste E-Mail Versandzeitpunkt im B2B und B2C

Vergleichen Sie die Ergebnisse aller Kampagnen miteinander. Auf diese Weise analysieren Sie die für Ihre Kunden und/oder Newsletter Abonnenten passenden Zeitpunkt und Frequenz. 

Weitere Informationen dazu, erhalten Sie in diesem Artikel: Der beste Versandzeitpunkt für Newsletter und Co.

 

3. E-Mail Kommunikation endet abrupt

Dass die Willkommens E-Mail im E-Mail Marketing großes Potenzial besitzt einen Kunden langfristig an sich zu binden, ist vielen Unternehmen bekannt.

automatisierte Willkommens-E-Mail

Beispiel für eine Willkommens-E-Mail von Mailjet.

Wie, Sie haben keine Willkommens-E-Mail? In diesem Artikel erhalten Sie alle Informationen darüber, wie Sie eine erstellen: So erstellen Sie die perfekte Willkommens-E-Mail.

Doch nachdem der Neukunde herzlich begrüßt wurde tritt oft Totenstille im Postfach des Abonnenten ein – ein Fehler, der Sie schnell einen Interessenten verlieren lässt.

Begraben Sie Ihre Neukunden nicht gleich wieder auf dem Friedhof der Ex-Kunden. Bauen Sie stattdessen starke Kundenbeziehungen auf.

Dies erreichen Sie, indem Sie personalisierte und hochwertige E-Mails verschicken, die Ihren Kunden einen echten Mehrwert bieten.

Geben Sie Ihren Kunden sofort die Chance Ihre Produkte und Dienstleistungen auszuprobieren. Erwecken Sie ggf. dessen Interesse mit einem Rabattcode für Neukunden. Diesen Vorteil werden sich nur wenige Abonnenten entgehen lassen.

Achten Sie jedoch darauf, dass Sie keine Noreply E-Mails versenden. Zwar ist diese Praxis beliebt, doch mit diese Art E-Mails erwecken Sie eher den Eindruck, dass Sie mit Ihren Empfängern nicht in Interaktion treten möchten. Das ist wie Kuchen auf dem Laufband essen: es ist kontraproduktiv.

Ihre Empfänger fühlen sich nicht wertgeschätzt und drücken schneller den Abmeldelink als Ihnen lieb ist.

noreply Allianz

Beispielbild eines Newsletters mit Noreply Absenderadresse.

Was noch gegen Noreply E-Mails spricht, lesen Sie hier: Noreply E-Mail Adressen verwenden: Ja oder nein?

 

4. E-Mails mit zu vielen Bildern und Infos

Jeder möchte natürlich, dass ein Abonnent eines Newsletters alle Information, die in diesem erhalten sind, erkennt und versteht. Versuchen Sie jedoch zu viele Informationen und zu viel Anschauungsmaterial in eine E-Mail zu stopfen, erschlagen Sie Ihre Empfänger mit einer Flut an Informationen.

Die Folge: Sie vergrauen diese eher als dass Sie sie anziehen.

Es ist wichtig, dass Ihre E-Mails einen Mehrwert bieten und ein ausgeglichenes Verhältnis aus Text und Bildern besteht. Zu viele Bilder in E-Mails kann ein Problem sein.

Bauen Sie Ihre E-Mail strukturiert auf und teilen Sie diese in Kopfzeile, Fußzeile und Hauptteil auf. Nutzen Sie weiterführende Links. Arbeiten Sie mit kurzen Texten, die den Anreiz zum Weiterlesen geben.

Nur wenn Sie die Grundlagen des E-Mail Designs bei der Erstellung Ihrer Kampagnen beachten, schaffen Sie es Ihre Kunden mit Ihren E-Mails zu begeistern.

Beispiel Newsletter Template Layout
 

5. Abonnenten mit langweiligen Newsletter Inhalten und Designs vergraulen

Trotz einer klaren Struktur darf Ihre E-Mail Ihre Kunden auf keinen Fall zu Tode langweilen. Knochentrockene Inhalte und Designs sind eines der Kardinalfehler im E-Mail Marketing. Sie erhöhen weder Ihre Klickraten noch Konversionsraten.

Entstauben Sie Ihre E-Mails und nutzen Sie Segmentierung sowie Personalisierung, um Ihren Kampagnen von den Toten zurück ins Leben zu holen.

Analysieren Sie das Kaufverhalten Ihrer Kunden. Nutzen Sie deren demografische als auch geografische Daten. Erstellen Sie af dessen Basis individualisierte E-Mails, die sind nur an spezifische Segmente verschicken. So erwecken Sie die Kauflust Ihrer Kunden und betreiben erfolgreiches E-Mail Marketing.

Aber auch exklusive Angebote zum Geburtstag, Jubiläum oder interaktive Inhalte, Gewinnspiele und thematisierte Designs zu Ostern, Muttertag, Weihnachten und anderen besonderen Anlässen wie Valentinstag, Tour de France, Oktoberfest oder Black Friday verleihen Ihrer E-Mail das gewisse Etwas und werden gerne geöffnet.

Interaktive Inhalte Slideshow mit MJML

 

6. Kein responsive E-Mail Design

Das Mobiltelefon ist im Alltag mit unser treuester Begleiter E-Mails werde zunehmend auf dem mobilen Endgerät gelesen. Diesen Trend nicht zu folgen ist das Todesurteil für jeden E-Mail Marketer. Denn: verschobene Texte, gebrochene Bilder oder zu kleine CTA’s  sind Folter eines jeden Smartphone Besitzers.

keine Abstände in der E-Mail
 

E-Mails die Ihre Empfänger in dieser Art erreichen hängen schneller am Pranger als Sie Halloween sagen können. Um dies zu vermeiden, versenden Sie Ihre E-Mails im responsive Design.

Smartphone Vorschau
 

Die einfachste Art solche E-Mails zu entwerfen ist mithilfe eines E-Mail Editors wie Passport. Das Bearbeitungsprogramm speichert Ihre Kampagnen im responsive Design, sodass sich Ihre E-Mails automatisch der Bildschirmgröße des Endgerätes anpassen, ohne dass das Design Ihres Newsletters darunter leiden muss. Für viele Entwickler ist die Erstellung von solcher Art von E-Mails immer noch eine Herausforderung.

Mit MJML, der Open Source Markup Sprache von Mailjet, wird jedoch auch dieses Problem schnell gelöst, denn so generieren Sie unkompliziert qualitativ hochwertige, responsive HTML-Codes.

 

7. In Panik verfallen wenn sich Abonnenten abmelden

Keiner sieht es gerne wenn sich Newsletter Abonnenten von Ihrer Liste verabschieden.Doch dies heißt noch lange nicht, dass dies das Ende ist. Egal wie gut Sie E-Mail Marketing betreiben, es wird immer einige Abmeldungen geben.

Ändern sich beispielsweise die Interessen Ihrer Empfänger oder ist Ihre Versandfrequenz nicht optimal kann es sein, dass einige Leser neue Wege einschlagen. Nutzen Sie diese Entscheidungen Ihrer Abonnenten und holen Sie noch einmal das Beste aus sich heraus. So bleiben Sie positiv in Erinnerung.  

Gestalten Sie den Abmeldeprozess so unkompliziert wie möglich. Fragen Sie immer nach dem Grund der Abmeldung. Nutzen Sie die Antworten, um Ihr E-Mail Marketing zu optimieren und mögliche Schwächen aufzudecken. Es zeigt sich, dass Abmeldungen ein wichtiger Bestandteil des E-Mail Marketings sind und dafür sorgen, dass Sie sich weiterentwickeln.

 

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