Juliane Heise

Juliane Heise

Country Marketing Manager D/A/CH

E-Mail ist und bleibt für die Banken- und Versicherungsbranche ein essentieller Kommunikationskanal. Trotz Apps, Social Media, Chatsbots und Co. bevorzugen es Kunden weiterhin wichtige Informationen wie Kontobenachrichtigungen, Versicherungsschutz etc. via E-Mail zugesendet zu bekommen. Anders als eine SMS Nachricht, Push-Nachricht etc. gilt eine E-Mail in den Augen der meisten Kunden zu einem offiziellen Dokument. Allein dieser Umstand macht das Medium zum essentiellen Kommunikationskanal.

Doch wie richten Banken und Versicherer eine sichere E-Mail Kommunikation ein? Bei kaum einer anderen Branche stehen die Themen Sicherheit und Datenschutz so im Vordergrund wie hier, nicht nur im Hinblick auf die neue Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO/GDPR) gültig ab 25. Mai 2018.

 

Herausforderung GDPR

Mit der neuen Datenschutz-Grundverordnung rückt das Ziel, einen digitalen Binnenmarkt der EU zu errichten, näher. Mit dieser Regelung sollen die Prinzipien der Datensparsamkeit, der Angemessenheit und Erforderlichkeit, der Transparenz und Zweckbindung, der Gewährleistung der Datensicherheit sowie der unabhängigen Aufsicht und wirksamen Sanktionierung gestärkt werden.

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Die Besonderheit: Die Datenschutz-Grundverordnung gilt nicht nur für die in der Europäischen Union niedergelassenen Unternehmen. Auch außereuropäische Unternehmen, die auf dem europäischen Markt tätig sind, müssen zukünftig dieselben Regeln befolgen (Marktortprinzip). 

Mit GDPR wird der Kunde in den Mittelpunkt gesetzt. Im Sinne des Grundprinzips des informationellen Selbstbestimmungsrechts des Einzelnen kann dieser zukünftig direkt nach dem Verbleib seiner Daten fragen. Unternehmen sind dann angehalten, innerhalb von 7 Tagen genaue Auskünfte über die Speicherung und Nutzung zu geben.

 

 

Wichtig für Unternehmen zu wissen ist, dass die Meldepflichten und Sanktionen bei einer Verletzung des Datenschutzes verschärft werden. Sofern sie nicht in der Lage sind, Kundendaten in der EU zu speichern oder dem Kunden ausreichend Auskunft zu geben, drohen ihnen Bußgelder bis zu 4 Prozent der jährlichen Einnahmen, jedoch maximal 20 Millionen Euro. Der Gesetzgeber möchte zukünftig Sorge tragen, dass das verhängte Bußgeld wirksam, verhältnismäßig und abschreckend ist.

 

Mailjet klärt auf

Was können Banken und Versicherer im Zuge der neuen Datenschutz-Grundverordnung konkret tun, um Ihre Kommunikation sicher zu gestalten? Wir wären nicht Mailjet, wenn wir nicht ein paar Tipps für Sie haben. Dr. Isabel Feys, Country Managerin für DACH, Benelux und Skandinavien hat auf dem Banking and Insurance Summit 2017 über dieses Thema gesprochen. Die dazugehörige Präsentation finden Sie hier: