Michyl Culos

Michyl Culos

Denken Sie an eine normale “Kontaktieren Sie uns”-E-Mail-Adresse auf Ihrer Website. Die meisten von uns haben eine dieser Adressen und wissen, wie schnell sich auf ihnen Staub ansammelt – denn das Durchsuchen und Filtern dieser Nachrichten ist langwierig und ermüdend. Und hier kommt der Vorteil einer Parse-API ins Spiel.

Die eingehenden E-Mails werden an eine Parse-API-E-Mail-Adresse weitergeleitet. Die ursprüngliche E-Mail (mit all ihren Inhalten) kann anschließend analysiert, unterteilt und – mithilfe von Zapier – auf mehr als 500 unterschiedliche Softwareplattformen verteilt werden. Und haben wir bereits erwähnt, dass hierfür nicht eine einzige Codezeile geschrieben werden muss? Wir können schon das Jubeln von Marketeers in der ganzen Welt hören.

Anhand des Beispiels einer HR-Abteilung, die mit Workable arbeitet, sollten Sie eine bessere Vorstellung von dem Konzept bekommen. Das Team leitet die bei der Adresse „jobs@company.com“ eingehenden Bewerbungen automatisch an die Parse-API-E-Mail-Adresse von Mailjet weiter. Sobald diese Parse-API-Adresse die Nachricht erhält, beauftragt sie Zapier mit der Erstellung eines neuen Workable-Profils für den Bewerber. An dieser Stelle werden die Inhalte der E-Mail analysiert und Zapier überträgt die Informationen in die entsprechenden Felder des Workable-Profils des Bewerbers. So wird beispielsweise das Workable-Feld „Vorname“ mit dem Namen des E-Mail-Absenders ausgefüllt.
Und warum werden die E-Mails automatisch weitergeleitet? Warum werden sie nicht direkt zur Parse-API-E-Mail-Adresse gesendet? Gute Frage. Parse-API-E-Mail-Adressen sind ziemlich lang und nicht besonders schön. Deshalb ist es besser, eine ansprechendere E-Mail-Adresse anzulegen und die eingehenden Nachrichten automatisch an die Parse-API-E-Mail-Adresse weiterzuleiten.

Bleiben wir bei dem Beispiel und sehen uns an, wie das Ganze bei Zapier eingerichtet wird:

  • Klicken Sie in Zapier auf „Make a Zap“ (Zap erstellen).
  • Sie werden nach einem Trigger gefragt, wählen Sie hier Mailjet > Parse Inbound Email (Eingehende E-Mails parsen).
  • Folgen Sie den Anweisungen, um Ihre Parse-API-E-Mail-Adresse anzulegen.
  • Sie werden ebenfalls nach einer Aktion (Action) gefragt, wählen Sie hier Workable > Create Candidate (Bewerber erstellen).
  • Legen Sie fest, welche Teile der eingehenden E-Mail (z. B. Name des Absenders, Datum, E-Mail-Text usw.) erfasst und wo diese Informationen bei Workable eingesetzt werden sollen.
  • Schicken Sie nun E-Mails mit Bewerbungen an Ihre Parse-API-E-Mail-Adresse und sehen Sie sich das Ergebnis an!

 

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Das hört sich doch ganz gut an, oder? Und wenn Sie einmal mit dem Parsen begonnen haben, können Sie nicht mehr aufhören… Hier ein paar weitere Beispiele, wie Sie Ihr Arbeitsleben mit Parsen effektiver gestalten können:

  • Senden Sie eine Benachrichtigung an einen Slack-Kanal, wenn eine neue E-Mail bei der allgemeinen Kontakt-E-Mail-Adresse Ihres Unternehmens eingeht.
  • Öffnen Sie automatisch einen neuen Lead und übermitteln Sie die Inhalte einer E-Mail, die an die Adresse zur Angebotsanfrage von Salesforce gesendet wurde.
  • Sorgen Sie dafür, dass die Antworten Ihrer E-Mail-Umfrage automatisch in die entsprechenden Spalten einer Google-Tabelle eingefügt werden.

Lust auf noch mehr Details? Hier geht´s zur gemeinsamen Vorstellung von Zapier und Mailjet.

Und wenn Sie selbst tolle Ideen zur Nutzung von Parse-API haben, freuen wir uns, davon zu hören.  Schreiben Sie uns und wir aktualisieren diesen Post mit Ihren Parse-Ideen!
Viel Spaß beim Versenden… und beim Parsen!