Judith Michel

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Eines der wichtigsten Bestandteile des E-Mail Marketings ist der Newsletter. Dieser bietet eine große Werbefläche und pflegt das Verhältnis zwischen Kunden und Unternehmen. Kurzum: Die Newsletter Strategie stellt die Grundlage für eine erfolgreiches Newsletter Marketing dar.

Das Planen eines Newsletters ist einer der Haupterfolgsfaktoren für den Aufbau einer Newsletter Kampagne. Nehmen Sie sich Zeit für Ihre Newsletter Strategie. Welche Dinge Sie beim Newsletter planen beachten sollten und wie Sie eine solide Infrastruktur aufbauen, erfahren Sie im Folgenden.

Dieser Artikel ist Teil der Serie „Wie Sie einen Newsletter erstellen: Die große Anleitung“. In diesem zweiten Teil lernen Sie wie Sie eine durchdachte Newsletter Strategie zu entwickeln. 

Die richtige E-Mail Marketing Praxis kann den Unterschied ausmachen. Um zukünftig keine E-Mail Marketing Tipps und Tricks zu verpassen, abonnieren Sie unseren Newsletter.

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Wie Sie einen Newsletter planen ist an für sich kein Hexenwerk. Wichtig ist, dass Sie strukturiert vorgehen und einen Schritt nach den anderen gehen. Dies stellt oft eine Herausforderung dar. Doch eine gut durchdachte Newsletter Strategie zahlt sich langfristig aus.

 

Die Vorteile und Nachteile von Newsletter Marketing

Die große Beliebtheit des Newsletter ist kein Zufall. E-Mail Marketing gehört zu den erfolgreichsten Marketing Kanälen. Das Newsletter Marketing zählt zu den effektivsten Marketing-Kanälen.

Gerade regelmäßig versendete und gut gemachte Newsletter sind ein sicherer Garant für konstanten Webseitentraffic, Webinar- und andere Veranstaltungsanmeldungen sowie Produktverkäufe.

Da der Newsletter statistisch gesehen den größten Anteil aller versendeten Marketing E-Mails ausmacht, ist er eines der wesentlichen Gründe für den Erfolg. Wenn Sie keinen Newsletter erstellen, dann verpassen Sie großes Marketing-Potenzial.

 

Die Vorteile des Newsletters

Einen Newsletters zu erstellen hat zahlreiche Vorteile. Die Wesentlichen sind:

  • Sie haben eine konstante Traffic-Quelle
  • Sie sparen einige Kosten ein
  • Die Performance des Newsletters ist leicht durchführbar
  • Sie sind unabhängig von Drittparteien
  • Der Newsletter lässt sich wunderbar mit anderen Online-Kanälen verbinden
  • Es ist das ideale Medium für eine intensive Kundenpflege

 

Vorteil 1: Konstante Traffic-Quelle

Einer der Hauptgründe, einen Newsletter zu erstellen, ist der regelmäßige Webseitentraffic, den dieser generiert.

Die organische Reichweite auf Social Media Plattformen wie Facebook sinkt dramatisch. Bannerwerbung wird in Zeiten von AdBlockern kaum noch wahrgenommen.

Und schlimmer noch:

Selbst geschriebene und per E-Mail versendete Pressemitteilungen werden von Journalisten und Online Redaktionen ignoriert. Anders dagegen der Newsletter.

E-Mails, die den Posteingang erreichen und angezeigt werden, werden in der Regel auch gesehen und die Wahrscheinlichkeit, dass diese geöffnet werden, ist hoch, sofern die E-Mail Betreffzeile ansprechend ist und der Absender bekannt (wie Ihnen dies gelingt erfahren Sie weiter unten).

Bei gut gemachten Newslettern mit relevanten Inhalten klicken die Leser auf die Call-to-Actions, um weitere Informationen zu erhalten.

Das wissen auch die Unternehmen und geben regelmäßige Traffic-Quelle als einen wesentlichen Grund dafür an, warum sie Newsletter Marketing betreiben.

Darum betreiben Unternehmen Newsletter Marketing

Die Gründe warum Unternehmen E-Mail Marketing betreiben. Ergebnisse der Studie “DMA Insight: Marketer email tracking study“.

 

Vorteil 2: Erhebliche Kostenersparnis

Ein anderer nicht zu unterschätzender Faktor ist die große Kostenersparnis beim Versand von E-Mails im Vergleich zu anderen Marketing-Disziplinen. Bezahlwerbung wie Bannerwerbung, Google AdWords, Facebook Ads und Influencer Marketing ist wesentlich teurer als das Newsletter Marketing.

Beispielkalkulation E-Mail Marketing ROI

Beispielkalkulation für einen Newsletter eines Onlineshops.

Die Kosten für eine Newsletter Software sind überschaubar. Auch sind die Personalkosten geringer, da der Newsletter schneller erstellt, ausgewertet und optimiert ist als andere Medien.

Je nach gewähltem Anbieter können Sie Newsletter kostenlos erstellen. Dies minimiert zusätzlich Ihre Kosten.

Bei Mailjet beispielsweise können Sie bis zu 6.000 Newsletter pro Monat kostenlos erstellen und versenden, ideal für alle, die ganz neu mit dem Thema starten oder auf der Suche nach einem neuen E-Mail Marketing Tool sind.

Anmelde Banner Blo Mailjet

 

Vorteil 3: Leichte Erfolgsmessung

Entscheidend für den Erfolg eines Marketing-Kanals ist, ob dieser die benötigte Relevanz hat. Um dies herauszufinden muss die Performance messbar sein. Die Messbarkeit beim Newsletter Marketing ist einfach.

Der Statistikbereich Ihrer Newsletter Software gibt Ihnen alle Informationen über Öffnungsrate, Klickrate, Abmeldezahlen, Bounces, wann und mit welchem Endgerät der Newsletter geöffnet wird, welche Links angeklickt werden etc.

Bild Einfügen

Diese KPIs helfen Ihnen, den Return on Investment genau zu berechnen sowie zielgruppenrelevante Newsletter Inhalte zu produzieren.

 

Vorteil 4: Unabhängigkeit von Drittparteien

Wenn Sie einen Newsletter erstellen, sind Sie zudem unabhängiger von anderen Dienstleistern und Software. Die Wahrscheinlichkeit, dass Verlagshäuser und Influencer ihre Mediendaten sowie Social Media Plattformen und Google die Ad-Kosten nach oben hin anpassen, ist weitaus höher als dass der von Ihnen genutzte E-Mail Service Provider seine Preise nach oben korrigiert.

Und selbst wenn er das tut, erhöhen sich die Preise in der Regel um wenige Euro. Bei anderen Marketing-Kanälen liegen Sie schnell im drei-, wenn nicht gar im vierstelligen Bereich.

Der durchschnittliche ROI liegt bei 38 Euro pro eingesetzten Euro und 72% aller Kunden bevorzugen es, via E-Mail angesprochen zu werden.

Online Marketing ROIs im Vergleich

Quelle: Neil Patel.

 

Vorteil 5: Verbindung mit anderen Online Marketing Kanälen

Newsletter und andere Marketing Plattformen wie etwa soziale Medien lassen sich sehr gut miteinander verbinden. Und nicht zuletzt erreicht der Newsletter die Empfänger überall.

Ergebnisse der Umfrage von DMA

Ergebnisse der Umfrage von DMA mit welchen Kanälen die E-Mail sehr gut respondiert.

 

Vorteil 6: Gezielte Kundenpflege

Das Medium E-Mail eignet sich daher wunderbar aus all den eben genannten Gründen zur Zielgruppen- und Kundenpflege.

 

Die Nachteile des Newsletters

 

Nachteil 1: Fehlende physische Haptik

Anders als bei analogen Werbemitteln wie Broschüren, Flyern, Magazinen etc. und Giveaways fehlt ein haptisches Erlebnis. Ein Tischkalender beispielsweise begleitet einen sichtbar das ganze Jahr über. E-Mails dagegen sind weitaus weniger präsent.

 

Nachteil 2: Leichte Löschbarkeit

Nicht zu verneinen ist ebenfalls die Tatsache, dass E-Mails tendenziell schneller gelöscht und weniger intensiv gelesen werden als andere Medien.

Dieser Umstand hat viele Gründe: ein voller Posteingang, wenig attraktive E-Mail Betreffzeilen, nicht relevante E-Mail Inhalte etc

Zwar lassen sich bis auf Erstes diese Hemmnisquellen selber minimieren, doch eine hundertprozentige Interaktionsrate kann nie garantiert werden, wobei das bei allen Marketing-Disziplinen der Fall ist.

Wiegt man die Stärken und Schwächen des Newsletters miteinander ab, dann wird schnell klar, dass die Vorteile die Nachteile bei weitem überwiegen.

Vorteile Nachteile
Konstante Traffic-Quelle Fehlende physische Haptik
Erhebliche Kostenersparnis Leichtes Übersehen
Leichte Erfolgsmessung
Unabhängigkeit von Drittparteien
Verbindung mit anderen Online Kanälen
Gezielte Kundenpflege

Tabelle: Die Vorteile und Nachteile des Newsletter Marketings

 

 

Wie Sie die Newsletter Planung richtig angehen

Schritt 1: Setzen Sie sich Ziele

Der erste Schritt bei der Entwicklung Ihrer Newsletter Strategie sollte immer die Definition Ihrer Ziele sein. Hierbei hilft es sich vorab Ihre Unternehmensziele, Ihre Versionen und Unternehmenswerte vor Augen zu führen. So erhalten Sie einen guten Überblick über Ihr Unternehmen und über Ihre übergeordneten Ziele, auf die Ihr Newsletter hinauslaufen soll.

Um die Ziele festzulegen, die Ihre Newsletter Strategie verfolgen soll, fragen Sie sich warum Sie einen Newsletter erstellen möchten. Je besser Sie wissen, warum Sie Newsletter Marketing betreiben, desto erfolgreicher werden Sie sein.

Beantworten Sie für sich folgende Fragen:

  1. Was möchten Sie mit Ihrem Newsletter erreichen?
  2. Möchten Sie potenzielle und bestehende Kunden auf neue Blogartikel, besondere Veranstaltungen oder Produkte aufmerksam machen?
  3. Oder geht es darum, Neukunden zu gewinnen und die Beziehungen zu bereits bestehenden Kunden zu intensivieren?

 

Welche Ziele Sie in Ihrem Newsletter Plan fokussieren hängt von Ihrem Unternehmen ab. Je nach Branche und Firma fallen die festgelegten Ziele sehr unterschiedlich aus.

 

Schritt 2: Entwickeln Sie Ihre KPI’s

Von großer Bedeutung bei der Planung Ihres Newsletters, ist das Festlegen von spezifischen KPI’s. KPI’s sind Kennzahlen, die Ihnen helfen den Erfolg Ihrer E-Mail Marketing Kampagne und somit auch Ihrer Newsletter Strategie zu messen. Sie lassen sich mit einem Spiegel vergleichen, die Ihre E-Mail Marketing Leistungen reflektieren.

Zu den wichtigsten E-Mail Marketing Kennzahlen gehören:

  • Öffnungsrate
  • Klickrate
  • Zustellbarkeitsrate
  • Abmelderate
  • Click-through-Rate
  • Bouncerate
  • Spamrate
  • Conversionrate
  • Rate der Neuanmeldungen etc.

 

Beachten Sie, dass die KPI’s von Ihren bereits festgelegten Zielen abhängig sind. Möchten Sie mit Ihrer Newsletter Strategie eine höhere Aufmerksamkeit auf Social Media erzielen? In diesem Fall werden Sie höchstwahrscheinlich mit Kennzahlen wie Interaktionsrate oder auch Rate neuer Social Media Fans arbeiten.

Erheben Sie KPI’s, die für das Erreichen Ihrer Ziele ausschlaggebend sind. Werten sie diese aus. So analysieren und bewerten Sie Ihre Kampagnen und stellen Erfolg als auch Misserfolge fest.

Mithilfe dieser Ergebnisse:

  • passen Sie Ihre Strategie jederzeit an,
  • nehmen Änderungen vor
  • und reagieren auf die Leistungen Ihrer E-Mail Marketing Kampagnen.

 

Unternehmensziel Ziel KPI Zielwert
Verkauf von Produkt X Mehr Verkäufe über Newsletter Conversion Rate 10.000 € pro Monat
Mehr einzelne Webseitenbesucher Klickrate 5.000 Personen pro Monat
Mehr Gewinn Gewinnspanne 20 %
Effektiveres Marketing Mehr Newsletteranmeldungen Anmeldungen 250 pro Woche
Kundenwünsche nachkommen Öffnungsrate 40%
Nachgefragte Produkte bereitstellen Klickrate 20%

 

Schritt 3: Finden Sie den optimalen Versandzeitpunkt

Wenn Sie Ihren Newsletter planen, ist es nicht nur wichtig sich über die Ziele und KPI’s Gedanken zu machen. Auch gilt es, den besten Versandzeitpunkt zu ermitteln. Besonders der Zeitpunkt an dem Sie Ihren Newsletter versenden, ist ausschlaggebend für den Erfolg Ihren Newsletter.

Auch wenn es so scheint, als würden wir in einer Zeit leben, in der jeder zu jeder Minute erreichbar ist, gibt es immer noch Zeitpunkte an denen Sie Ihre Zielgruppe besser erreichen als in anderen.

Wichtig hierbei ist, dass Sie Ihre Empfänger dann erreichen, wenn diese am wahrscheinlichsten am Computer, vor dem Smartphone oder am Tablet sitzen.

Analysieren Sie hierfür Ihre Zielgruppe und führen Sie verschiedenen Tests durch. Variieren Sie den Versandzeitpunkt Ihres Newsletters, um herauszufinden wann Ihre Öffnungsraten am höchsten sind und die Mehrheit Ihrer Empfänger Ihre E-Mails lesen.

Nutzen Sie Analyse Tools. Diese zeigen Ihnen, wann Ihre Zielgruppe auf Ihrer Webseite aktiv sind. Mithilfe dieses Wissen können Sie Ihren Newsletter zum gleichen Zeitpunkt eine E-Mail zukommen lassen.

Für die B2B-Branche und B2C-Branche gibt es grobe Richtlinien für den Versandzeitpunkt, die zur Orientierung dienen.

Im B2B-Bereich hat das Versenden von Newslettern während der regulären Arbeitszeiten bewährt. Spitzenzeiten hier sind zwischen 10 Uhr und 11 Uhr vormittags sowie zwischen 15 Uhr und 16 Uhr nachmittags.

Bei Geschäftsmodellen, die dem B2C-Bereich zuzuordnen sind, funktionieren Zeiten unter der Woche zwischen 18 und 21 Uhr sowie das Wochenende als Versandzeit am besten.

Machen Sie sich jedoch bewusst, dass diese Richtlinien nicht für jedes Unternehmen effektiv sind. Zu diesen Zeiten werden nämlich besonders viele E-Mails verschickt. Aus diesem Grund ist es umso schwieriger im Posteingang aufzufallen.

Wir empfehlen Ihnen, sich auf Ihre Zielgruppenanalyse und das Auswerten Ihrer A/B Tests und Trackingsysteme zu konzentrieren. Auf diese Weise finden Sie den für Sie besten Newsletter Versandzeitpunkt.

Statistik der E-Mail Öffnungszeiten

Beispiel: Analyse der Besucherzeiten einer Webseite

 

Schritt 4: Erschaffen Sie einen inhaltlichen Leitfaden

Auch die Planung Ihrer Inhalte gehört zu der Entwicklung Ihrer Newsletter Strategie. Das Aufsetzen eines inhaltlichen Leitfadens ist eng mit den von Ihnen definierten Zielen verbunden. Der Inhalt Ihres Newsletters ist wesentlicher Bestandteil für die Einhaltung Ihrer Ziele.

Das heißt: Ihre Newsletter-Inhalte sorgen dafür, dass Ihre Ziele erreicht werden und leiten/motivieren Ihre Zielgruppe dazu, bestimmte Aktivitäten auszuführen.

Überlegen Sie sich welche Inhalte Sie benötigen, um Ihre Ziele zu erreichen und Ihre Empfänger am besten anzusprechen. Welche Art der inhaltlichen Gestaltung ist für Ihre Newsletter Strategie am sinnvollsten? Entscheiden Sie sich, welches E-Mail Konzept für Sie passgenau ist. Bauen Sie diese, wenn Sie Ihren Newsletter planen, mit ein.

Wenn Ihnen die Inspiration für mögliche Themen fehlt, empfehlen wir Ihnen die Newsletter Ihrer Mitbewerber als auch erfolgreiche Newsletter anderer Unternehmen einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Natürlich sollten Sie diese nicht eins zu eins kopieren. Dies ist eine gute Möglichkeit, neue Impulse zu bekommen und Ideen für neue potenzielle Content-Themen, Produkte, Veranstaltungen zu erhalten.

Eine weitere empfohlene Methode sind vorab durchgeführte Umfrage. Fragen Sie Ihre Zielgruppe und Kunden, welche Inhalte Sie sich wünschen und welche Erwartungen diese an einen möglichen Newsletter haben. Mit einer Zielgruppenbefragung erhalten Sie ebenfalls neue Impulse und Ideen. Geben Sie mit einem Freebie etc. Anreize diese auszufüllen.

 

Schritt 5: Wählen Sie die Newsletter Software

Ihre Newsletter Strategie steht. Sie wissen genau, wo Sie mit Ihren Newsletter hin wollen und welche Ressourcen Sie dafür benötigen. Jetzt müssen Sie sicherstellen, dass Sie eine entsprechende technische Infrastruktur vorliegen haben, die Ihren Anforderungen entspricht.

Das bedeutet, Sie benötigen eine professionelle Newsletter Software, um Ihre E-Mail Kampagnen zu erstellen, versenden und auszuwerten.

Natürlich gibt es viele verschiedene kostenlose Wege mit denen Sie Ihren Newsletter erstellen und versenden können. So bietet WordPress die Möglichkeit, E-Mails direkt aus dem Backend heraus zu versenden. Auch zahlreiche Hoster stellen ein SMTP Relay zur Verfügung, mit denen Sie Ihre Newsletter versenden können.

Hiervon raten wir Ihnen jedoch ab. Die Gefahr ist hier groß, dass Ihre Zustellbarkeit und Reputation geschädigt wird.

Zahlreiche WordPress Plugins und Hoster lassen aus Sicherheitsgründen nur eine gewisse Stückzahl zu, in der Regel unter 100 Empfänger. Bei einer größeren Anzahl an E-Mails entstehen Warteschleifen, die ggf. zu Verzögerungen oder Fehlern führen. Im schlimmsten Fall erfolgt gar kein Versand.

Außerdem teilen Sie sich Ihre IP Adresse mit vielen anderen Sendern. Eine zuversichtliche Kontrolle, ob es sich bei diesen Sendern um Spammer handelt, fehlt. E-Mail Programme werfen Sie daher schnell in den gleichen Topf, wie die Spammer. Ihre Spamrate schnellt dann in die Höhe.

P.S. Was Sie übrigens tun können, damit Ihre Newsletter die Spamfilter passieren, erfahren Sie hier: So retten Sie Ihre E-Mails vor dem Spam-Ordner.

Ebenfalls fehlen notwendige Funktionalitäten. Der vermeintliche Vorsatz, Newsletter kostenlos zu erstellen, läuft damit ins Leere.

Umso wichtiger ist es, einen professionellen Newsletter Anbieter auszuwählen, der Ihren Anforderungen entspricht und eine hohe Zustellbarkeit und auch die Sicherheit Ihrer Daten gewährleisten kann.

 

Die Auswahlkriterien

Es existiert ein Große Auswahl an E-Mail Service Anbietern auf dem Markt gibt. Hier die richtige Wahl zu treffen, ist nicht leicht . Denn wie heißt es so schön: Wer die Wahl hat, hat die Qual!

Machen Sie sich zunächst Gedanken über, welche Funktionen Sie benötigen, um Ihre Newsletter Strategie erfolgreich umsetzen zu können und auf welche Leistungen Sie besonderen Wert legen. Sie erhalten einen guten Überblick, indem Sie eine Liste erstellen und die verschiedene Newsletter Tools darin miteinander vergleichen.

Um Ihnen die Entscheidung etwas leichter zu machen, haben wir Ihnen einige Punkte aufgelistet, die ein professioneller E-Mail Service Anbieter beinhalten sollte:

  • Drag-and-Drop E-Mail Editor, um Newsletter unkompliziert in wenigen Minuten zu erstellen,
  • Eine gewisse Auswahl an vorgefertigten und anpassbaren responsiven Newsletter Vorlagen,
  • Personalisierung für die Erstellung von individuellen E-Mail Inhalten,
  • Segmentierung, um die Kontaktlisten beliebig aufzuteilen,
  • Integrierte Bildbearbeitung für das problemlose Anpassen von Bildern in E-Mails
  • Responsives Anmelde-Widget, um rechtssicher Newsletter Abonnenten aufzubauen
  • Intelligente Kontaktverwaltung für eine effiziente Kontaktverwaltung
  • Optimale Zustellbarkeit, damit der Newsletter den Posteingang erreicht,
  • A/B Testing, um Ihre Kampagnen zu testen
  • Ausführlicher Statistikbereich, um die versendeten Newsletter optimal auszuwerten
  • Kostenloser Testzeitraum, um zu schauen, ob die Newsletter Software alle notwendigen Anforderungen erfüllt
  • Integrationsmöglichkeiten zu anderen Systemen und Diensten wie WordPress, Shopsystem etc.
  • DSGVO konform und andere Zertifizierungen

Mailjets benutzerfreundlicher Drag-and-Drop Editor

Schritt 6: Bauen Sie eine E-Mail Kontaktliste auf

Bevor Sie nun endlich Ihre Newsletter Strategie in die Praxis umsetzen und Ihren Newsletter erstellen und versenden, benötigen Sie natürlich E-Mail Empfänger. Der Aufbau einer qualitativ hochwertigen E-Mail Kontaktliste kann eine Herausforderung sein. Sofern Sie auf einige Faktoren achten, wird dieser Punkt ein Kinderspiel.

 

Finger weg von gekaufen Listen

Das Allerwichtigste zuerst: Kaufen Sie keine E-Mail Listen! Die Verwendung von gekauften oder getauschten Kontaktlisten kann schnell Ihr Newsletter Konzept schnell zunichte machen. Solche Listen enthalten zu 99,99% E-Mail Empfänger, die wahrscheinlich noch nie mit Ihnen in Verbindung standen und Ihr Unternehmen überhaupt nicht kennen.

Hier ist das Risiko groß, dass Sie direkt blockiert werden und im Spamordner landen. Der Schaden ist dementsprechend groß und Ihre Zustellbarkeit und Reputation leiden.

 

Gewinnen Sie Abonennten mit einem responsiven Anmelde-Widget

Setzen Sie beim Aufbau Ihrer E-Mail Liste auf ein responsives Anmelde-Widget, das an einem Double Opt-in Verfahren angeschlossen ist. Mithilfe des Double Opt-in Verfahren stellen Sie sicher, dass sich keine gefälschten E-Mail IDs in Ihre Datenbank einschleichen und damit Ihrer Reputation und Zustellbarkeit schaden.

Sie minimieren das Risiko von Ihren Empfängern und von den ISPs als Spammer eingestuft zu werden.

Alle Funktionalitäten Mailjet Anmelde Widget

Erstellung eines Anmelde-Widgets bei Mailjet

 

Fügen Sie das Anmelde-Widget auf Ihrer Webseite hinzu. Besonders eignen sich hierfür die Homepage, der Blog, der Footer und Seiten auf denen Sie Ihre Guides, Whitepapers und Co. anbieten.

Achten Sie außerdem darauf, dass Sie bei der Anmeldung nur so wenig Informationen wir möglich abfragen. Die Abfrage von vielen Daten wird oft als abschrecken erfunden.

Damit Ihnen die Anmeldungen nicht ausbleiben, fragen Sie anfangs nur nach der E-Mail Adresse Ihrer Abonnenten. Weitere Informationen können Sie im späteren Verlauf erfragen.

Stellen Sie Sie alle Vorteile, die eine Anmeldung bietet, in den Mittelpunkt . Sagen Sie Ihren Nutzern ebenfalls, was für einen großen Mehrwert Ihre Newsletter bietet.

Beispiel Newsletter segmentieren

Einfach gestaltetes Anmeldeformular für einen Newsletter

 

Tipp: Teilen Sie Ihre E-Mail Empfänger in bestimmte Segmente ein und garantieren Sie das der von Ihnen versprochene Mehrwert auch wirklich gegeben ist. So haben Sie die Möglichkeit beispielsweise einen Newsletter speziell für Männer und einen nur für Frauen und die versendeten Inhalte dementsprechend zu personalisieren.

 

Nutzen Sie Landing Pages als Newsletter Leadgenerierung

Zusätzlich zu einem responsiven Anmelde-Widget haben Sie die Möglichkeit spezielle Newsletter Landing Pages zu erstellen, um Ihre Kontaktliste wachsen zu lassen. Der Vorteil einer solchen Landing Page ist, dass Sie die gesamte Seite auf die Newsletteranmeldung ausrichten können und alle Optimierungsmöglichkeiten anwenden können, die für Landing Pages gelten.

Beispiel Newsletter Landing Page

Beispiel einer Newsletter-Anmeldung von Vogue

 

Nutzer, die auf Ihrer Newsletter Landing Page landen werden durch keine andere Elemente auf der Webseite abgelenkt, da der gesamte Fokus der Seite nur auf der Anmeldung zu Ihrem Newsletter liegt.

Hier bietet es sich besonders an jegliche Vorteile, die Ihr Newsletter bietet zu bündeln und Ihren Nutzern zu präsentieren. Machen Sie deutlich, was Ihr potenzieller Empfänger verpasst, wenn dieser Ihren Newsletter nicht abonniert. Solche Argumente sollten Sie bestenfalls bereits in Ihrer Newsletter Strategie aufgegriffen und definiert haben.

Vorteile eines Newsletter könnten wie folgt aussehen:

  • Spezielle Sonderangebote
  • Vorab-Informationen
  • Aktuelle Brancheninformationen
  • Einladung zu exklusiven Events
  • Zugang zu exklusiven Inhalten wie E-Books, Kurse, Checklisten oder Guides

 

Auch die Vergabe von kostenlosen exklusiven Inhalten wie einer Schritt-für-Schritt Anleitung oder einen Gutschein bei Anmeldung steigern Ihre Anmelderate signifikant.

Beispiele Vorteile eines Newsletters

Aufzeigen von Vorteilen bei einem Abonnemt

 

Geschafft! Ihre Newsletter Strategie ist erstellt und alle Vorbereitungen sind getroffen. Jetzt können Sie Ihren Newsletter erstellen und versenden. Erfahren Sie im dritten Teil unserer Serie, wie Sie ein ansprechendes und conversionsstarkes Newsletter Layout erstellen und auf welche Faktoren Sie achten müssen.

 

Jetzt sind Sie dran!

Sie wissen nun, wie Sie eine erfolgreiche Newsletter Strategie entwickeln. Sie wissen nun, wie Sie eine effektive Newsletter Strategie aufsetzen.

Erfahren Sie im dritten Teil der Serie im Detail, wie Sie überzeugende Newsletter Templates erstellen, die begeistern.

Starten Sie gleich mit dem Erstellen Ihrer Kontaktlisten und der Einrichtung Ihres Anmeldewidgets. Loggen Sie sich dazu ein oder melden Sie sich kostenlos an:

Anmeldung bei Mailjet

 

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