„Wie erstelle ich einen Newsletter, der funktioniert?“, dies ist einer der häufigsten Fragen, die wir als E-Mail Marketing Software gestellt bekommen.

Das Thema Newsletter erstellen scheint auf dem ersten Blick eine der wohl eher leichteren Marketing Praktiken zu sein: E-Mail Programm öffnen, Text einfügen, Kontaktliste auswählen und versenden.

Doch so leicht ist es leider nicht – zumindest nicht wenn Sie erfolgreich sein wollen. Damit Ihre erstellten Newsletter die gewünschten Erfolge einbringen, müssen Sie es richtig angehen.

 

Dieser Artikel ist Teil der Serie „Wie Sie einen Newsletter erstellen: Die große Anleitung“. Wie man Newsletter erstellt und versendet, die begeistern und zur Interaktion animieren, das erfahren Sie in diesem ersten Teil. Um keinen Teil dieser Serie zu verpassen, abonnieren Sie unseren Newsletter.

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Alle Teile der Blogserie im Überblick:

  1. Einführung: Die wichtigsten Infos auf einen Blick
  2. Einen erfolgreichen Newsletter planen
  3. Überzeugende Newsletter Templates gestalten
  4. Funktionierende Newsletter Inhalte erstellen
  5. Interne Newsletter erstellen
  6. Den Newsletter richtigen analysieren und optimieren

 

In den folgenden Minuten erhalten Sie alle grundlegenden Informationen (die in den einzelnen Teilen vertieft behandelt werden): Sie werden lernen, wie Sie eine durchdachte Newsletter Strategie entwickeln, welche Kriterien eine E-Mail Software erfüllen sollte und wie Sie das optimale Design entwickeln. Wir zeigen Ihnen, wie Sie zielgruppengerechte Inhalte erstellen und optimieren sowie die optimale Versandzeit für Ihren Newsletter. 

 

Die Vorteile und Nachteile des Newsletter Marketings

Die große Beliebtheit des Newsletter ist kein Zufall. E-Mail Marketing gehört zu den erfolgreichsten Marketing Kanälen. Das E-Mail Marketing zählt zu den effektivsten Marketing-Kanälen. Der durchschnittliche ROI liegt bei 38 Euro pro eingesetzten Euro und 72% aller Kunden bevorzugen es, via E-Mail angesprochen zu werden.

Gerade regelmäßig versendete und gut gemachte Marketing E-Mails wie der Newsletter sind ein sicherer Garant für konstanten Webseitentraffic, Webinar- und andere Veranstaltungsanmeldungen sowie Produktverkäufe. 

Da der Newsletter statistisch gesehen den größten Anteil aller versendeten Marketing E-Mails ausmacht, ist er eines der wesentlichen Gründe für den Erfolg. Wenn Sie keinen Newsletter erstellen, dann verpassen Sie großes Marketing-Potenzial.

 

Die Vorteile

Einen Newsletters zu erstellen hat zahlreiche Vorteile. Die Wesentlichen sind:

  • Sie haben eine konstante Traffic-Quelle
  • Sie sparen einige Kosten ein
  • Die Performance des Newsletters ist leicht durchführbar
  • Sie sind unabhängig von Drittparteien
  • Der Newsletter lässt sich wunderbar mit anderen Online-Kanälen verbinden
  • Es ist das ideale Medium für eine intensive Kundenpflege

 

Vorteil 1: Konstante Traffic-Quelle 

Einer der Hauptgründe, einen Newsletter zu erstellen, ist der regelmäßige Webseitentraffic, den diesert generiert. Die organische Reichweite auf Social Media Plattformen wie Facebook sinkt dramatisch. Bannerwerbung wird in Zeiten von AdBlockern kaum noch wahrgenommen. Geschriebene und per E-Mail versendete Pressemitteilungen werden von Journalisten und Online Redaktionen ignoriert.

Anders dagegen der Newsletter. E-Mails, die den Posteingang erreichen und angezeigt werden, werden in der Regel auch gesehen und die Wahrscheinlichkeit, dass diese geöffnet werden ist hoch, sofern die Betreffzeile ansprechend ist und der Absender bekannt (wie Ihnen dies gelingt erfahren Sie weiter unten. Bei gut gemachten Newslettern mit relevanten Inhalten klicken die Leser auf die Call-to-Actions, um weitere Informationen zu erhalten.

 

Vorteil 2: Erhebliche Kostenersparnis 

Ein anderer nicht zu unterschätzender Faktor ist die große Kostenersparnis im Vergleich zu anderen Marketing-Disziplinen. Bezahlwerbung wie Bannerwerbung, Google AdWords, Facebook Ads und Influencer Marketing ist wesentlich teurer als das Newsletter Marketing. Die Kosten für eine Newsletter Software sind überschaubar. Auch sind die Personalkosten geringer, da der Newsletter schneller erstellt, ausgewertet und optimiert ist als andere Medien. Je nach gewähltem Anbieter erstellen Sie Newsletter kostenlos erstellen. Dies minimiert zusätzlich Ihre Kosten.

 

Vorteil 3: Leichte Erfolgsmessung 

Entscheidend für den Erfolg eines Marketing-Kanals ist, ob dieser die benötigte Relevanz hat. Um dies herauszufinden muss die Performance messbar sein. Die Messbarkeit beim Newsletter ist einfach. Der Statistikbereich Ihrer Newsletter Software des Vertrauens gibt Ihnen alle Informationen über Öffnungsrate, Klickrate, Abmeldezahlen, Bounces, wann und mit welchem Endgerät der Newsletter geöffnet wird, welche Links angeklickt werden etc. Diese KPIs helfen Ihnen, den Return on Investment genau zu berechnen sowie zielgruppenrelevante Newsletter Inhalte zu produzieren.

E-Mail Clients herausfinden

 

Vorteil 4: Unabhängigkeit von Drittparteien 

Wenn Sie einen Newsletter erstellen, sind Sie zudem unabhängiger von anderen Dienstleistern und Software. Die Wahrscheinlichkeit, dass Verlagshäuser und Influencer Ihre Mediendaten sowie Social Media Plattformen und Google die Ad-Kosten nach oben hin anpassen, ist weitaus höher als dass der von Ihnen genutzte E-Mail Service Provider seine Preise nach oben korrigiert.

Und selbst wenn er das tut, erhöhen sich die Preise in der Regel um wenige Euro. Bei anderen Marketing-Kanälen liegen Sie schnell im drei-, wenn nicht gar im vierstelligen Bereich.

 

Vorteil 5: Verbindung mit anderen Online Marketing Kanälen 

Newsletter und andere Marketing Plattformen wie etwa soziale Medien lassen sich sehr gut miteinander verbinden. Und nicht zuletzt erreicht der Newsletter die Empfänger überall. Ob im Büro am Arbeitsrechner, auf der heimischen Couch am Tablet oder unterwegs auf dem Smartphone, E-Mails werden überall aufgerufen.

 

Vorteil 6: Gezielte Kundenpflege 

Das Medium E-Mail eignet sich daher wunderbar aus all den eben genannten Gründen zur Zielgruppen- und Kundenpflege. 

 

Die Nachteile

Wo Licht ist, ist auch Schatten. Auch wenn der Newsletter zahlreiche Vorteile mit sich bringt, hat er dennoch wenige Schwächen. Zwei Schwächen des Newsletters sind:

 

Nachteil 1: Fehlende physische Haptik 

Anders als bei analogen Werbemitteln wie Broschüren, Flyern, Magazinen etc. und Giveaways fehlt ein haptisches Erlebnis. Ein Tischkalender beispielsweise begleitet einen sichtbar das ganze Jahr über. E-Mails dagegen sind weitaus weniger präsent.

 

Nachteil 2: Leichte Löschbarkeit 

Nicht zu verneinen ist ebenfalls die Tatsache, dass E-Mails tendenziell schneller gelöscht und weniger intensiv gelesen werden als andere Medien. Dieser Umstand hat viele Gründe: ein voller Posteingang, wenig attraktive Betreffzeilen, nicht relevante E-Mail Inhalte etc. Zwar lassen sich bis auf Erstes diese Hemnisquellen selber minimieren, doch eine hundertprozentige Interaktionsrate kann nie garantiert werden, wobei das bei allen Marketing-Disziplinen der Fall ist.

Wiegt man die Stärken und Schwächen des Newsletter miteinander ab, denn wird schnell klar, dass die Vorteile die Nachteile bei weitem überwiegen.

Vorteile Nachteile
Konstante Traffic-Quelle Fehlende physische Haptik
Erhebliche Kostenersparnis Leichtes Übersehen
Leichte Erfolgsmessung
Unabhängigkeit von Drittparteien
Verbindung mit anderen Online Kanälen
Gezielte Kundenpflege

Tab. Die Vorteile und Nachteile des Newsletters

 

Newsletter planen

Bevor Sie einen Newsletter erstellen gilt es zunächst eine solide Newsletter Strategie festzulegen sowie die benötigte Infrastruktur aufzubauen. Wie Ihnen das gelingt lernen Sie in diesem Abschnitt

 

Schritt 1: Newsletter Strategie festlegen

Sofern Sie planen Newsletter Marketing zu betreiben, empfehlen wir eine solide Strategie zu entwickeln. Diese umfasst folgende Komponenten:

  1. Grundlegende Ziele festlegen
  2. Zeitpunkt des Newsletter-Versands festlegen 
  3. Die groben Inhaltsthemen festlegen 

 

Grundlegende Ziele festlegen

Zunächst gilt es zu klären, warum Sie überhaupt einen Newsletter erstellen wollen. Je besser Sie wissen, warum Sie Newsletter Marketing betreiben, desto erfolgreicher werden Sie sein. Welche genauen Ziele verfolgen Sie? Möchten Sie potenzielle und bestehende Kunden auf neue Blogartikel, besondere Veranstaltungen oder Produkte etc. aufmerksam machen? Gilt es darum, Neukunden zu gewinnen und die Beziehungen zu bereits bestehenden Kunden zu intensivieren? Die konkreten Ziele hängen von Ihren individuellen Unternehmenszielen, Ihrer Vision und Ihren Werten ab.

Nachdem Sie die Ziele definiert haben legen Sie die entsprechenden KPI’s fest. Mögliche Metriken, die sich für den Newsletter eignen sind Newsletter-Anmeldungen, Öffnungsrate, Klickrate, Spam- und Blockrate sowie Newsletter-Abmeldungen.

 

Unternehmensziel Ziel KPI Zielwert
Verkauf von Produkt X Mehr Verkäufe über Newsletter Conversion Rate 10.000 € pro Monat
Mehr einzelne Webseitenbesucher Klickrate 5.000 Personen pro Monat
Mehr Gewinn Gewinnspanne 20 %
Effektiveres Marketing Mehr Newsletteranmeldungen Anmeldungen 250 pro Woche
Kundenwünsche nachkommen Öffnungsrate 40%
Nachgefragte Produkte bereitstellen Klickrate 20%

 

 

Zeitpunkt des Newsletter-Versands festlegen 

Der Zeitpunkt an denen Sie Ihre Newsletter versenden ist mitentscheidend für den Erfolg. Machen Sie sich Gedanken über die potenziell beste E-Mail Versandzeit. Ein gut gemachter Newsletter mit interessanten Inhalten hat wenig Erfolg, wenn dieser zum falschen Zeitpunkt versendet wird. Wichtig ist, dass er die Empfänger dann erreicht, wenn diese am wahrscheinlichsten am Computer sitzen.

Sofern Sie mit dem Thema Newsletter Marketing frisch beginnen und Ihnen demnach Erfahrungswerte für Ihr eigenes Publikum fehlen, probieren Sie verschiedene Zeiten aus. In den allermeisten Fällen erreichen Sie Ihre Zielgruppe und Kunden zu folgenden Zeiten am besten: Wenn Sie im B2B-Bereich tätigen sind, dann versenden Sie Ihre Newsletter während der regulären Arbeitszeit. Spitzenzeiten hier sind wiederum zwischen 10 Uhr und 11 Uhr vormittags sowie zwischen 15 Uhr und 16 Uhr nachmittags.

Ist Ihr Geschäftsmodell eher dem B2C zuzuordnen, dann wählen Sie unter der Woche zwischen 18 und 21 Uhr sowie das Wochenende als Versandzeit aus.

Natürlich existieren weitere verschiedene Hilfsmittel, die Sie zurate ziehen können. Nutzen Sie eine Webanalyse Software wie Google Analytics und analysieren Sie, wann genau die Nutzer auf Ihrer Webseite sind. Versenden Sie Ihre Newsletter zum gleichen Zeitpunkt bzw. kurz vorher, da sich die potenziellen Empfänger jetzt mit Ihrem Thema beschäftigen bzw. sie zu dieser Zeit am Rechner sind.

Statistik der E-Mail Öffnungszeiten

 

 

Die groben Inhaltsthemen festlegen 

Die Newsletter Themenplanung ist eng mit den definierten Zielen verbunden.

Um Inspiration für mögliche Themen zu erhalten, analysieren Sie die Newsletter Ihrer Mitbewerber (natürlich sollten Sie diese nicht eins zu eins kopieren) und Unternehmen, dessen Newsletter Marketing Sie gelungen finden. Die Analysen von anderen ist generell eine gute Möglichkeit, neue Impulse für sich selber zu bekommen, darunter neue potenzielle Content-Themen, Produkte, Veranstaltungen etc.

Eine weitere empfohlene Methode sind vorab durchgeführte Umfrage. Fragen Sie Ihre Zielgruppe und Kunden, welche Inhalte Sie sich wünschen und welche Erwartungen diese an einen möglichen Newsletter haben. Mit einer Zielgruppenbefragung erhalten Sie ebenfalls neue Impulse und Ideen. Geben Sie mit einem Freebie etc. Anreize diese auszufüllen.

 

Schritt 2: Newsletter Software wählen

Die Strategie steht. Doch bevor Sie einen Newsletter erstellen können, muss eine entsprechende technische Infrastruktur vorliegen. Das bedeutet, Sie benötigen eine professionelle Newsletter Software, um Ihre E-Mail Kampagnen zu erstellen, versenden und auszuwerten.

Zwar existieren andere Wege, Newsletter kostenlos zu erstellen und zu versenden (u.a. bietet WordPress mit der PHP-Funktion mail() die Möglichkeit, E-Mail direkt aus dem Backend heraus zu versenden. Auch stellen zahlreiche Hoster ein SMTP Relay zur Verfügung), doch zu empfehlen ist dies nicht.

Eines der wichtigsten Kriterien für erfolgreiche Newsletter Kampagnen ist die Zustellbarkeit – und hier haben CMS Systeme und Hoster Nachteile.

 

Warum WordPress mit PHP-Funktion nicht die Lösung ist

Zahlreiche WordPress Plugins und Hoster lassen aus Sicherheitsgründen nur eine gewisse Stückzahl zu, in der Regel unter 100 Empfänger. Bei einer größeren Anzahl an E-Mails entstehen Warteschleifen, die ggf. zu Verzögerungen oder Fehlern führen. Im schlimmsten Fall erfolgt gar kein Versand. Ebenfalls fehlen notwendige Funktionalitäten. Der vermeintliche Vorsatz, Newsletter kostenlos zu erstellen, läuft damit ins Leere.

Die Schwierigkeit: Es existieren verschiedenste professionelle Newsletter Tools am Markt. Für Sie als Versender ist das Fluch und Segen zugleich. Einerseits können Sie aus einer großen Auswahl die für Ihnen passenden E-Mail Anbieter wählen. Andererseits kann genau dies dazu führen, dass Sie sich wie erschlagen fühlen.

 

Diese Funktionen sollte ein Newsletter Software Anbieter anbieten

Doch wir wären nicht Mailjet, wenn wir Ihnen keine Tipps geben würden, die Ihnen dabei helfen einen erfolgreichen Newsletter zu erstellen. Eine professionelle Newsletter Software beinhaltet u.a. folgende Funktionen:

  • Drag-and-Drop E-Mail Editor, um Newsletter unkompliziert in wenigen Minuten zu erstellen,
  • Eine gewisse Auswahl an vorgefertigten und anpassbaren responsiven Newsletter Vorlagen,
  • Personalisierung für die Erstellung von individuellen E-Mail Inhalten,
  • Segmentierung, um die Kontaktlisten beliebig aufzuteilen,
  • Integrierte Bildbearbeitung für das problemlose Anpassen von Bildern
  • Responsives Anmelde-Widget, um rechtssicher Newsletter Abonnenten aufzubauen
  • Intelligente Kontaktverwaltung für eine effiziente Kontaktverwaltung
  • Optimale Zustellbarkeit, damit der Newsletter den Posteingang erreicht,
  • A/B Testing, um Ihre Kampagnen zu testen
  • Ausführlicher Statistikbereich, um die versendeten Newsletter optimal auszuwerten
  • Kostenloser Testzeitraum, um zu schauen, ob die Newsletter Software alle notwendigen Anforderungen erfüllt
  • Integrationsmöglichkeiten zu anderen Systemen und Diensten wie WordPress, Shopsystem etc.
  • DSGVO konform und andere Zertifizierungen

 

DE - Passport - Drag-&-Drop_1.1

 

Schritt 3: E-Mail Kontaktliste aufbauen – das A und O

Damit Sie Ihren Newsletter erstellen und versenden können, benötigen Sie natürlich Empfänger. Der Aufbau einer relevanten E-Mail Kontaktliste mit hohen Interaktionsraten ist relativ einfach, wenn Sie gewisse Faktoren berücksichtigen.

 

Responsives Anmelde-Widget verwenden

Um neue Newsletter Abonnenten zu gewinnen, eignen sich responsive Anmelde-Widget, das an einem Double Opt-in Verfahren angeschlossen ist. Fügen Sie das Anmelde-Widget auf den relevanten Seiten Ihrer Webseite hinzu. Traditionell gute Orte sind die Homepage, im Blog, im Footer, Freebie-Seiten wie Guides, Whitepapers und Co.

Alle Funktionalitäten Mailjet Anmelde Widget

 

Das Double Opt-in Verfahren stellt sicher, dass sich keine gefälschten E-Mail IDs in Ihre Datenbank einschleichen und damit Ihrer Reputation und Zustellbarkeit schaden. Sie riskieren sowohl von den Empfänger selber als auch von den ISPs als Spammer eingestuft zu werden. Die Folge: Nicht nur Ihre Newsletter, sondern sämtliche von Ihnen versendete E-Mail Kampagnen werden blockiert.

 

Kaufen Sie keine E-Mail Adressen!

Das gleiche Szenario droht, wenn Sie der Versuchung unterliegen E-Mail Adressen zu kaufen. Der Kauf von E-Mail Kontakten von Dritten ist eine gern genutzte Lead Generierungs Methode. Viele Unternehmen glauben nach wie vor, dass eine E-Mail Kontaktliste so groß wie möglich sein muss, um relevanten Erfolg zu haben. Dies ist mitnichten so. Der Kontaktlistenkauf ist im Grunde pure Geldverschwendung.

 

Anmeldung bei Mailjet

 

Die auf einer solchen Liste gelisteten Personen möchten in der Regel gar nichts von Ihnen hören und wissen bis zum Erhalt des ersten Newsletters nicht, dass Sie deren E-Mail Adresse erworben haben. Die Folge sind verärgerte Empfänger und blockierte E-Mails.

Was wiederum zu empfehlen ist, Ihre E-Mail Kontaktliste zu segmentieren. Dieses Verfahren bietet sich besonders an, wenn Sie über verschiedene Newsletter (Bsp. Aufteilung nach Themen, Empfänger, Kundenlebenszyklus usw.) verfügen und planen dies zu tun, denn nicht jedes Thema ist für jeden Newsletter Abonnenten gleich interessant.

Beispiele für verschiedene Newsletter

 

Erstellen Sie Newsletter Landing Pages

Neben der Implementierung eines responsiven Anmelde-Widget sind spezielle Newsletter Landing Pages eine wunderbare Möglichkeit, die Kontaktliste wachsen zu lassen. Solche Seiten erlauben es, alle Optimierungsmöglichkeiten anzuwenden, die für Landing Pages gelten.

Der potenzielle Newsletter Abonnent wird nicht durch andere Elemente auf der Webseite abgelenkt (Shiny Object Syndrome) und sie bündeln sämtliche Gründe für eine Anmeldung.

Überlegen Sie sich, welche Vorteile angehende Empfänger haben, wenn Sie Ihren Newsletter abonnieren. Diese Argumente haben Sie bestenfalls bereits in Ihrer Strategie geklärt. Bedenken Sie, Argumente wie 100 Prozent kostenlos, keine Spam-Nachrichten oder jederzeit wieder mit einem Klick abmeldbar sind keine wirklichen Vorteile.

Wirkliche Mehrwerte sind beispielsweise Sonderangebote, Vorab-Informationen und Reservierungsmöglichkeiten, Einladungen zu exklusiven Veranstaltungen, regelmäßige Brancheninfos, Zugang zu exklusiven Content wie E-Book, E-Mail Minikurs etc.

 

Newsletter erstellen

Der Newsletter umfasst folgende drei Komponenten: Newsletter Design, Inhalt und rechtliche Hinweise. Alle drei werden wir im Folgenden im Detail besprechen.

 

Newsletter Design festlegen – das Auge klickt mit

Der erste Schritt bei der Erstellung des Newsletters ist eine entsprechende E-Mail Vorlage einzurichten. Nehmen Sie hier eine von Ihrem E-Mail Service Provider angebotene Vorlage und passen Sie diese ggf. an. Laden Sie alternativ eine bereits selbst erstellte oder von Dritten gekaufte Newsletter Vorlage hoch. Achten Sie auf jeden Fall darauf, dass das gewählte Layout responsive ist, damit Ihre E-Mail Kampagnen auf jedem Endgerät perfekt angezeigt wird.

Unsere Empfehlung: Verzichten Sie bei Ihrem Newsletter auf mehrere Spalten. Da viele Empfänger ankommende E-Mails zuerst in der Vorschau sehen, beträgt die ideale Breite des Newsletters zwischen 500 und 680px.

Folgen Sie den Best Practices des E-Mail Design. Eine klare Struktur sorgt dafür, dass die Abonnenten Inhalt und die Kernbotschaft/-anliegen sofort erfassen. Folgender Aufbau hat sich für den klassischen Newsletter wie etwa das Promoten von neuen Content bewährt: Fügen Sie Ihr Unternehmenslogo in den oberen Bereich ein, damit die Leser den Newsletter sofort Ihnen zuordnen. Fügen Sie dann Bilder hinzu, um die Aufmerksamkeit des Lesers zu gewinnen, gefolgt von einem kurzen Text und einem klaren CTA (Call to Action).

Beispiel eines Newsletters in Abschnitte aufgeteilt

 

Sofern Sie mit verschiedenen Arten von Newslettern arbeiten, bietet sich unter Umständen der Verwendung von verschiedenen Newsletter Designs an. Achten Sie hierbei jedoch auf Stringenz. Die verwendeten Farben sollten Ihren CI entsprechen. Kombinieren Sie diese Farben mit viel weißer Fläche. Dies sorgt für Klarheit und Professionalität.

Trennen Sie den oberen Bereich, den Hauptteil und die Fußzeile Ihres Newsletters klar voneinander. Arbeiten Sie ggf. mit Bildern oder farblichen Unterschieden, um eine optische Trennung vorzunehmen. Achten Sie darauf, dass die eingebundenen Links einen ausreichenden Abstand zueinander haben, um ein Verklicken zu vermeiden.

 

Newsletter Inhalt – das Herzstück

Absendernamen, Betreffzeile und Kopfzeile sind Teile des Inhaltes sind der erste Schritt bei der inhaltlichen Newsletter Erstellung.

Position Absendername, Betreffzeile und Kopfzeile im Newsletter

 

1. Absendername wählen 

Der Durchschnitts E-Mail Nutzer erhält knapp 125 E-Mails täglich. Damit Ihre Newsletter von Ihren Abonnenten wahrgenommen werden, schenken Sie Ihren Absendernamen größte Aufmerksamkeit.

Wir empfehlen, Ihren Markennamen zu verwenden. Wählen Sie hier entweder einen nicht personengebundenen Absendernamen wie Mailjet Marketing Team oder wenn Sie Einzelunternehmer sind die Kombination aus Ihren Eigen- und Unternehmensnamen. Wenn Sie als persönliche Brand auftreten, ist auch nur ihr eigener Name denkbar.

Verschiedene Varianten für E-Mail Absendernamen

 

2. Betreffzeile formulieren 

Ist der Absendername gewählt (der Absendername sollte für alle zukünftigen Newsletter beibehalten bleiben), gilt es nun die Betreffzeile festlegen. Die Betreffzeile entscheidet neben dem Absendernamen, ob Ihr Newsletter geöffnet wird oder nicht.

Der Ton und die Sprache sollte zu dem Stil Ihrer Marke passen. Zeigen Sie dennoch Mut und probieren Sie Neues aus. Lustige Texte, Fragen, Nennung des Empfängernames oder sogar Emojis peppen die Betreffzeilen auf und lenken die Aufmerksamkeit auf Ihren Newsletter. Da Sie wahrscheinlich nur ungern als Spammer deklariert werden möchten, vermeiden Sie unbedingt die Verwendung von “Spam-Wörtern” wie kostenlos, nur heute oder jetzt zugreifen.

 

3. Die Kopfzeile texten 

Die Kopfzeile ist das dritte Textelement, das Sie anpassen. Es fasst gemeinsam mit der Betreffzeile den E-Mail Inhalt zusammen und animiert den Empfänger, Ihren Newsletter Aufmerksamkeit zu schenken.

 

4. Newsletter Inhalt erstellen 

Nun geht es an das Herzstück: die konkrete Newsletter Inhalte einfügen. Mögliche Inhalte sind:

  • Promoten der neuesten Blogartikel
  • neue Freebies wie Guides, Whitepaper, Studien etc.
  • Einladungen zu Seminaren, Webinaren und sonstige Veranstaltungen
  • Sonder-Marketing Aktionen wie Adventskalender, Jahreskalender etc.

Beispiel Weihnachts-E-Mail: Mailjet Adventskalender

 

5. Inhalte anordnen

Grundsätzlich gilt: Eine E-Mail hat in der Regel eine zentrale Botschaft. Der Newsletter bildet eine der wenigen Ausnahmen. Hier können Sie mehrere Inhalte anteasern. Achten Sie dennoch darauf, nicht zu viele Inhalte gleichzeitig zu bewerben. Untersuchungen zeigen, dass der Großteil den ersten Call-to-Action anklicken.

Haben Sie bei der Erstellung demnach stets Ihr primäres Ziel vor Augen. Setzen Sie die für Sie wichtigste Information an den Anfang bzw. in die Nähe davon. Je mehr die Abonnenten scrollen müssen, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass die weiter unten stehenden Inhalte nicht erfasst werden.

 

6. Visuelle Elemente platzieren

Bilder und Co. werten den Newsletter optisch auf. Doch Achtung! Zu viele grafische Elemente wirken sich negativ auf die Zustellbarkeitsrate aus, da dies eine beliebte Taktik von Spammern ist. Das wissen auch die ISPs und blockieren oftmals E-Mails mit großem Bildanteil. Setzen Sie daher auf ein ausgewogenes Verhältnis von Text und Grafik. Wir empfehlen ein Verhältnis von Text zu Bild von 60:40 oder 70:30 zugunsten des Texts.

Wenn Sie Ihren Newsletter erstellen, dann vergessen Sie bei den Bildern nicht Alt Tags einzufügen sowie die Bilder auf die gewünschte Größe herunterskalieren. Einerseits kann es vorkommen, dass einige E-Mail Clients Bilder blockieren, so dass die Abonnenten eine große weiße Fläche sehen.

Ebenfalls geben einige Newsletter Softwares zu große Bilder verzerrt wieder. In diesem Fall heißt es, die betreffenden Bilder nachträglich in einem Bildbearbeitungsprogramm anzupassen. Das kostet wertvolle Zeit. Bei Newsletter Anbieter mit integriertem Bildbearbeitungsprogramm entfällt die externe Bearbeitung natürlich.

Bild bearbeiten

 

Rechtliche Hinweise

Wer E-Mail Marketing betreibt, der muss gewisse gesetzliche Vorgaben einhalten. Der Newsletter muss ein Impressum sowie ein Abmeldelink enthalten.

Abmeldelink am Ende einer E-Mail

 

Rechtliche Voraussetzung ist ebenfalls, dass der Empfänger den Erhalt des Newsletters zugestimmt hat. Lassen Sie sie also die Finger von ungefragt verschickten Marketing E-Mails, da diese rechtlich gesehen als Werbung angesehen werden. Das bereits oben erwähnte Double Opt-in Verfahren vermeidet rechtliche Auseinandersetzungen, Abmahnungen und teure Bußgelder.

Beides droht Ihnen ebenfalls, wenn Sie (nach dem 25. Mai 2018) eine Newsletter Software nutzen, die nicht Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) konform ist.

 

Newsletter versenden – jetzt wird es interessant

Nachdem Sie Ihren Newsletter erstellt hat, testen Sie, ob diese in den gängigen E-Mail Clients korrekt dargestellt wird. Nutzen Sie die Vorschauversion, um zu überprüfen, wie die E-Mail auf Desktop, Tablet und Smartphone abgebildet wird. Senden Sie sich zusätzlich eine Test-E-Mail zu und schauen Sie sich diese auf verschiedene Endgeräte, um auf Nummer sicher zu gehen. Ist alles in Ordnung, dann versenden oder planen Sie den Versand Ihrer Marketing E-Mail.

Versandplanung

 

Newsletter analysieren und optimieren

Einfach nur einen Newsletter erstellen und zu versenden ist nicht genug. Damit Sie (langfristig) erfolgreich sind, analysieren Sie die Newsletter Performance genau. Dies hilft Ihnen Stärken und mögliche Schwachstellen zu identifizieren und Ihre Mailings zu optimieren.

Für die Newsletter Analyse bieten sich folgende Metriken an:

  • Öffnungsrate: Der prozentuale Anteil der Abonnenten, die den Newsletter geöffnet hat
  • Klickrate: Der prozentuale Anteil der Empfänger, die mindestens einen Link (Call-to-Action) angeklickt hat.
  • Conversions bzw. der Umsatz: Der prozentuale Anteil der Leser, die nach dem Linkklick auf der Zielseite die gewünschte Aktion (Kauf, Download, Blogartikel komplett lesen etc.) ausgeführt hat.

E-Mail Kennzeichen Statistikbereich

 

Mit diesen Daten bestimmen Sie die genaue Performance Ihres Newsletter und nehmen Anpassungen an den einzelnen Elementen vor. Wir empfehlen Ihnen, diese Anpassungen stets mit A/B Testing durchzuführen.

 

Nun haben Sie das grundlegende Wissen, wie Sie einen erfolgreichen Newsletter erstellen, versenden und optimieren. Erfahren Sie im zweiten Teil der Serie im Detail, wie Sie eine effektive Newsletter Strategie aufsetzen.

 

Jetzt sind Sie dran!

Wie man einen Newsletter erstellt, der funktioniert ist also keine Raketenwissenschaft. Entscheidend ist eine durchdachte Strategie, ein ansprechendes E-Mail Design, Zielgruppen relevante Texte und den optimalen Versandzeitpunkt. Wenden Sie Ihr Wissen jetzt in der Praxis an und erstellen Sie Ihren Newsletter ganz leicht mit unserem Tool! Loggen Sie sich dazu bei Mailjet ein oder melden Sie sich kostenlos an:

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