Newsletter und andere E-Mail Marketing Kampagnen funktionieren nur mit einer E-Mail Kontaktliste. Mit verschiedensten Mitteln können Sie die Anzahl Ihrer Newsletter-Abonnenten vergrößern. Aber ist die quantitative Menge an Empfängern wirklich ausschlaggebend? Nein, das ist sie nicht.

Die Angst vor einer geringeren Anzahl an erreichbaren Personen ist nachvollziehbar. Doch viel hilft nicht viel. Eine große Anzahl von Empfängern in ihrer E-Mail Kontaktliste wird weder den Traffic auf Ihrer Webseite erhöhen, noch Ihren Umsatz steigern.

Auch aus rechtlichen Gründen sollten Sie von Versuchen absehen, die Zahl Ihrer Abonnenten mit gekauften oder getauschten Listen in die Höhe zu treiben.

Die neue Datenschutz-Grundverordnung wird das E-Mail und Newsletter Marketing grundlegend verändern. Vor allem wie E-Mail Listen aufzubauen sind, wird sich ändern. Damit Sie in Zukunft keine gesetzlichen Änderungen verpassen, abonnieren Sie unseren Newsletter.

Ja, senden Sie mir den Mailjet Newsletter zu. Ich bin ausdrücklich damit einverstanden, den Newsletter zu erhalten und weiß, dass ich mich jederzeit problemlos wieder abmelden kann.

Mailjet Newsletter abonnieren

Ja, senden Sie mir den Mailjet Newsletter zu. Ich bin ausdrücklich damit einverstanden, den Newsletter zu erhalten und weiß, dass ich mich jederzeit problemlos wieder abmelden kann.

 

Der Newsletter als beliebteste Marketing E-Mail verbindet Sie mit Ihren Kunden und Interessenten. Doch wie schaffen Sie es, eine qualifizierte und rechtssichere E-Mail Kontaktliste für Ihr Unternehmen aufzubauen?

Es ist auch mit der neu in Kraft tretenden Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) einfacher als Sie vielleicht vermuten. Wir zeigen Ihnen, wie das geht!

 

Darum sollten Sie E-Mail Kontaklisten rechtssicher aufbauen

E-Mail Kontaktlisten rechtssicher aufbauen sollten Sie aus folgenden drei Gründen tun, um:

  1. nicht abgemahnt zu werden.
  2. nicht in den Spam-Ordner zu landen.
  3. ein hohes Engagement zu erreichen.

 

Rechtliche Voraussetzungen – das ändert sich für Sie

Ab dem 25. Mai 2018 sollten Sie beim Newsletter-Marketing besonders auf die neue EU Datenschutz-Verordnung (DSGVO) sowie dessen Folgen auf das E-Mail Marketing achten.

Das neue Gesetz regelt u.a. den generellen Umgang von personenbezogenen Daten. Es gibt damit einen neuen rechtlichen Rahmen vor, wie mit der Speicherung und Analyse von Kundendaten, Newsletter-Abonnenten etc. umgegangen werden muss.

Datenverarbeitung unter DSGVO: Wann unbedenklich

Wann wird die Datenanalyse für Sie rechtlich problematisch?

 

Das Erheben, Verarbeiten und Analysieren von personenbezogenen Daten ist nach der DSGVO rechtswidrig. Das gilt auch beim Versand von werblichen E-Mails ohne die eindeutige Einwilligung des Empfängers. Hier drohen hohe Bußgelder. Der Nutzer muss zu allen drei Punkten aktiv und freiwillig seine Bereitschaft erklären.

Es ist uns daher wichtig, dass Sie mit den richtigen Tools auf der sicheren Seite des E-Mail Marketings stehen, um DSGVO-konforme E-Mail Kontaktliste aufbauen zu können.

 

Eine optimale E-Mail Zustellbarkeit ist entscheidend

Neben rechtlichen Aspekten gibt es auch noch andere Gründe, warum Sie Ihre E-Mail Liste nicht um jeden Preis vergrößern sollten.

Einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren im E-Mail Marketing ist eine sehr gute Zustellbarkeit. Nur wenn Ihre E-Mails im Posteingang ankommen, können diese gelesen werden.

Kaufen oder tauschen Sie keine E-Mail Adressen. Sonst laufen Sie Gefahr, schnell als Spammer angesehen zu werden. Statt in den Posteingang, landen Ihre Nachrichten im Spam-Ordner. Ihre Absender-Reputation leidet und Sie verlieren Ihre Glaubwürdigkeit. Die Folge: Hohe Abmelde- und Spamraten sowie ein signifikanter Traffic-, Kunden- und Umsatzverlust.

 

Ihr Feind, der Spam-Ordner

Sollten Sie Ihren Newsletter (das gilt übrigens für jede werbliche E-Mail) dennoch ungefragt an Adressaten verschicken, werden Sie wahrscheinlich auf größere Ablehnung stoßen. Dies wissen bis zum Erhalt des ersten Newsletters nicht, dass Sie deren E-Mail Adresse erworben haben und möchten daher nichts von Ihnen hören.

Die Gefahr ist hier groß, dass Ihre E-Mail im Spam-Ordner landen oder vom Newsletter-Empfänger blockiert werden.

Hier gilt es wirtschaftlich zu handeln. Versenden Sie Ihren Newsletter daher nur an diejenigen, die auch wirklich daran interessiert sind.

Relevante E-Mail Adressen sind Gold wert. Der Nutzer bringt Ihnen Vertrauen entgegen, wenn er seine Daten an Ihr Unternehmen weitergibt. Sie sollten ihm deswegen den Gewinn aufzeigen, der sich mit einem Abonnement Ihres Newsletters verbindet.

Versuchen Sie nicht, Personen mit allen Mitteln auf Ihre Newsletterliste zu setzen. Bauen Sie lieber eine ehrliche und langfristige Beziehung zu Ihren Kontakten auf, die auf ihrer Glaubwürdigkeit und dem Interesse ihrer Kunden beruht.

Technische Einrichtungen 
Verifizieren Sie Ihre Domain
Verknüpfen Sie Ihre E-Mail Adresse mit einer aktiven Webseite
Vermeiden Sie die Verwendung von kostenlosen webbasierten E-Mail Adressen
Vermeiden Sie noreply@ E-Mail Adressen
Versenden Sie über eine dedizierte IP-Adresse
Datenqualität
Kaufen Sie keine E-Mail Kontaktlisten von Dritten
Bauen Sie qualitativ hochwertige E-Mail Kontaktlisten auf
Bereinigen Sie regelmäßig Ihre Kontaktlisten
E-Mail Inhalt
Schreiben Sie wirklich gute E-Mail Betreffzeilen
Vermeiden Sie die Verwendung von Spam-Wörter
Achten Sie auf das richtige Text-Bild Verhältnis
Versenden Sie Ihre E-Mails regelmäßig
Führen Sie Spam-Tests durch

Tabelle: So bestehen Sie die Spamfilter.

Den vollständigen Artikel mit allen Informationen, finden Sie hier: So retten Sie Ihre E-Mails vor dem Spam-Ordner.

 

So bauen Sie Ihre E-Mail Listen DSGVO-konform auf

Neue Newsletter-Abonnenten rechtssicher zu gewinnen ist nicht immer einfach, besonders dann, wenn dies im Einklang mit der neuen DSGVO geschehen soll.

Im Folgenden zeigen wir Ihnen, wie Ihnen dies gelingt.

 

Der Weg zu Ihrem Newsletter

Der erste Schritt ist,  das Interesse eines möglichen neuen Newsletter-Abonnenten durch verschiedene Kanäle (Facebook, Twitter, Xing, etc.) zu gewinnen. Folgende Strategien haben sich in der Praxis bewährt:

 

1. Anmeldeformular richtig gestalten

Stellen Sie an möglichst vielen Punkten Ihres digitalen Auftritts responsive Anmeldeformulare zur Verfügung. Neben Ihren Social-Media-Kanälen bieten sich auf Ihrer Webseite viele Möglichkeiten an (Kopfzeile, Sidebar, Pop-Up Fenster, die Checkout-Seite oder im Footer).

Double Opt in Verfahren DSGVO

Beispiel: Das Newsletter-Anmeldeformular von Mailjet

 

2. Richten Sie eine Begrüßungs-E-Mail ein

Begrüßen Sie Ihre neuen Newsletter-Abonnenten zunächst mit einer speziellen Bestätigungs-E-Mail, in der er per Klick auf den Bestätigungslink sein Interesse an Ihrem Newsletter nochmals bestätigt (das sogenannte Double-Opt-In Verfahren). Auf diese Weise schließt er die Newsletter-Anmeldung im Einklang mit der neuen DSGVO ab.

Gestaltung Bestätigungsmail Anmelde Widget bei Mailjet

Erstellen Sie ganz einfach eine Bestätigungs-E-Mail mit Mailjet

 

3. Befolgen Sie die E-Mail Design Best Practice

Eröffnen Sie den neuen Newsletter-Abonnenten zu ihrem neuen Kontakt mit einer herausragenden Begrüßungs-E-Mail. Geben Sie ihm eine Vorstellung davon, was Sie in Zukunft an ihn versenden.

Befolgen Sie hier die Best Practice des E-Mail Designs. Verwenden Sie dabei die Farben, Logos und E-Mail Adressen Ihres Unternehmens sowie eine erneute Erklärung, für was er sich angemeldet hat.

automatisierte Willkommens-E-Mail

Beispiel einer Willkommens-E-Mail von Mailjet

 

Wichtig: Nach DSGVO sind Soft Opt-Ins (Anmeldungen ohne eine zusätzliche Bestätigung) nicht mehr zulässig! Sollten sie ein bereits vorgefertigtes Formular verwenden, das der Benutzer bei Desinteresse deaktivieren muss, zählt dies ebenfalls nicht als Zustimmung. Der Versand von Marketing E-Mails wäre ab dem 25. Mai 2018 rechtswidrig.

Um Ihre Newsletter-Liste rechtskonform aufzubauen, bieten sich folgende zwei Möglichkeiten an:

  1. Mittels Anmelde-Widget.
  2. Mittels Landing-Page.

 

Newsletter-Abonnenten rechtssicher erhalten mittels Anmelde-Widget

Der einfachste Weg, Newsletter DSGVO-konform aufzubauen, ist mittels eines responsiven Anmeldeformular, das den Benutzer aktiv und bewusst zu Ihrem Newsletter führt.

Unser Tipp: Schrecken Sie dabei mögliche Abonnenten nicht mit einer zu hohen Abfrage seiner Daten ab. Name und E-Mail Adresse reichen für den Newsletter zunächst aus. Denn Untersuchungen zeigen, dass je mehr Feld auszufüllen, je mehr personenbezogene Daten anzugeben sind, desto wahrscheinlicher wird der Interessent sich nicht anmelden.

Fragen für das Anmeldewidget einrichten

Beispiel: Erstellen eines Anmelde-Widgets mit Mailjet

 

In einem zweiten Schritt bestätigt der Kunde seine Entscheidung durch einen Klick auf den Bestätigungslink in der Willkommens-E-Mail. So haben Sie haben einen Kontakt für Ihre Liste gewonnen und sind rechtlich abgesichert. Der User hat sich aus eigenem Interesse für Ihr Angebot entschieden und Sie können eine langfristige Beziehung zu ihm aufbauen.

Empfänger hat Newsletter Anmeldung erfolgreich abgeschlossen

Beispiel einer Anmeldebestätigung 

 

Kombinierbar ist das Verfahren mit CAPTCHA-Formularen, die Sie vor nervigen Spambots schützen.

 

E-Mail Adressen mittels Landing Pages

Neben dem Anmelde-Widget bietet sich eine Newsletter Landing Page an, um den Newsletter kräftig wachsen zu lassen.

Der Vorteil einer solchen Landing Page liegt darin, dass Sie sich hier einzig und allein auf die Generierung von rechtssicheren Newsletter-Anmeldungen konzentriert können. Auf diese Weise erzielen Sie eine höhere Conversion Rate als auf anderen Seiten.

Beispiel Landing Page Newsletter Anmeldungen

Landing Page von Mailjet

Wie Sie DSGVO-konforme E-Mail Kontaktlisten bei Mailjet erstellen, zeigt dieses Video:

 

Bieten Sie Anreize!

Natürlich sind die Besucher an Ihrem Inhalt und Ihrer Webseite interessiert. Doch tragen sie sich deswegen direkt in den Newsletter ein? Vielleicht nicht immer. Geben Sie Unentschlossene  daher Argumente mit auf den Weg, warum das Abonnieren des Newsletters einen Mehrwert für den Empfänger darstellt.

Wie könnte ein solcher Anreiz aussehen?

Ihnen stehen eine Vielzahl an Möglichkeiten zur Verfügung, u.a.:

  • Gutscheine und Rabatte
  • Freebies
  • Personalisierte Aktionen an Geburtstage
  • Exklusive Inhalte und Veranstaltungen für Abonnenten
  • Vorab-Informationen
  • Sonderangebote
  • Wichtige Brancheninformationen

Weitere Informationen zum Newsletter

Allianz erklärt ganz genau, was die Leser beim Abonnieren des Newsletters bekommen.

 

Übrigens, Argumente wie

  • 100 Prozent kostenlos,
  • keine Spam-Nachrichten
  • oder jederzeit wieder mit einem Klick abmeldbar

sind keine Vorteile, sondern viel mehr Merkmale eines Newsletters. Achten Sie ebenfalls darauf, keine Texte hinter ausklappbaren Elementen zu verstecken.
Schlechtes Beispiel für Newsletter-AnmeldeseiteNewsletter-Anmeldeseite gestalten: So bitte nicht.

 

Jetzt sind Sie dran!

Jetzt wissen Sie, wie Sie Ihre Newsletter-Liste DSGVO-konform aufbauen. Mit diesen Tipps und Best Practice sind Sie für die bevorstehenden Änderungen des EU-Datenschutzgesetzes bestens gerüstet und in der Lage, eine auf Ihr Unternehmen zugeschnittene E-Mail Liste nicht nur für den Newsletter mit legal erworbenen Nutzerdaten zu führen.

Anmeldung bei Mailjet

Ihre Meinung ist uns wichtig! Nehmen Sie an einer kurzen Umfrage zu unserem Blog teil. Ihnen hat der Artikel gefallen? Dann teilen Sie diesen auf Facebook, Twitter und XING. Und vergessen Sie nicht unseren Newsletter zu abonnieren :).