Juliane Heise

// Country Marketing Manager D/A/CH

Newsletter und andere E-Mail Marketing Kampagnen funktionieren nur mit einer E-Mail Kontaktliste.

Mit verschiedensten Mitteln können Sie versuchen, die Anzahl Ihrer E-Mail Empfänger zu vergrößern.

Doch wie genau schaffen Sie es, eine qualifizierte und rechtssichere E-Mail Kontaktliste für Ihr Unternehmen aufzubauen? Dieser Artikel gibt die Antwort.

 

Wie groß sollte eine E-Mail Liste mindestens sein?

Je mehr Newsletter-Abonnenten Sie haben, desto mehr Empfänger erhalten Ihre E-Mails und können die von Ihnen gewünschte Aktion (Artikel lesen, Produkt kaufen, sich zur Veranstaltung anmelden, Umfrage ausfüllen etc.) durchführen.

Daher wundert es nicht, dass Phrasen wie “wie Newsletter-Abonnenten gewinnen”, “E-Mail Adressen kaufen” und “E-Mail Kontaktliste aufbauen” zu den meistgegoogelten Sucheingaben zählen.

Doch ist die quantitative Menge an Abonnenten wirklich ausschlaggebend? Nein, das ist sie nicht.

Die Angst vor einer geringeren Anzahl an erreichbaren Newsletter-Abonnenten ist nachvollziehbar. Doch viel hilft nicht viel. Eine große Anzahl von Newsletter-Abonnenten wird weder den Traffic auf Ihrer Webseite erhöhen, noch Ihren Umsatz steigern.

Auch beim E-Mail Marketing gilt es, wirtschaftlich zu handeln. Versenden Sie Ihren Newsletter daher nur an diejenigen, die auch wirklich daran interessiert sind. Nur für sie relevante E-Mail Adressen sind Gold wert.

Der Empfänger bringt Ihnen Vertrauen entgegen, wenn er seine personenbezogene Daten an Sie weitergibt. Versuchen Sie daher nicht, Personen mit allen Mitteln auf Ihre Newsletterliste zu setzen. Bauen Sie lieber eine ehrliche und langfristige Beziehung zu Ihren Newsletter-Abonnenten auf, die auf ihrer Glaubwürdigkeit und dem Interesse ihrer Kunden beruht.

Auch aus rechtlichen Gründen sollten Sie zudem von Versuchen absehen, die Zahl Ihrer Newsletter-Abonnenten mit gekauften oder getauschten E-Mail Adressen und Listen in die Höhe zu treiben. Doch dazu später mehr.

Denken Sie daher daran: Bei einer E-Mail Kontaktliste geht es nicht um die Quantität, sondern um Qualität.

So gewinnen Sie neue Newsletter-Abonnenten

Es gibt verschiedene Art und Weisen, wie Sie interessierte Personen auf Ihr Unternehmen und speziell auf Ihren Newsletter aufmerksam machen können – aber nicht jede davon eignet sich heute noch.

Speziell mit dem Blick auf die Datenschutz-Grundverordnung gibt es einige Aspekte zu beachten. Wir stellen Ihnen daher einige Möglichkeiten vor, mit denen Sie Ihre E-Mail Kontaktliste nach den neuen rechtlichen Standards erweitern werden.

Folgende Strategien haben sich in der Praxis bewährt:

Webseite

Der wahrscheinlich wichtigste Ort, um neue Newsletter-Abonnenten zu gewinnen, ist Ihre Webseite. Folgende Orte bieten sich zum bewerben an:

  • Blogstartseite
  • Blogartikel (Formular im Text oder in der Seitenleiste)
  • 404-Fehlerseiten
  • Menü
  • Seitenleiste
  • Footer

Beispiel für Leadgenerierung auf 404-Seite

Beispiel für eine 404-Fehlerseite von Optin Monster.

Wie viele der genannten Orte sollten Sie nun nutzen?

Achten Sie darauf, dass Sie Ihren Newsletter höchstens 1 mal auf Seiten wie Blogstartseite, Menü, Seitenleiste, Footeroder auch 404-Fehlerseiten promoten, um somit Ihre Leser mit Informationen nicht zu überfordern.

Im Blogartikel selbst können es dann auch schon mal zwei Banner sein, damit sich Ihre Leser für Ihren Newsletter anmelden, da diese in der Regel länger sind und neben Bildern und Videos einen Eyecatcher darstellen.

Landing Page

Mit dem Begriff „Landing Page“ ist eine Webseite gemeint, auf der ein User buchstäblich landen und dann bestenfalls eine Aktion ausführen soll.

Auf diese Landing Page gelangt der zukünftige Newsletter Abonnent bspw. über ein Suchergebnis, eine AdWords-Anzeige oder auch durch den Klick aus einem Newsletter heraus.

Auch im E-Mail Marketing kann eine Landing-Page nützlich sein, um Ihre E-Mail Kontaktlisten wachsen zu lassen.

Der Vorteil einer solchen Landing Page, um neue Newsletter-Abonnenten zu gewinnen, liegt darin, dass Sie sich hier einzig und allein auf die Generierung von rechtssicheren Newsletter-Anmeldungen konzentriert brauchen. Auf diese Weise erzielen Sie eine höhere Conversion Rate als auf anderen Seiten.
Beispiel für eine Newsletter-Anmeldung Landing Page bei Mailjet

Damit eine Newsletter Landing Page funktioniert, sind bestimmte Punkte einzuhalten. Bedenken Sie, dass neben der Performance, also der Schnelligkeit der URL, User heutzutage nur eine geringe Zeit zur Entscheidungsfindung benötigen.

Gestalten Sie daher das Layout auf diese Tatsache hin. Dies meint auch, dass die wichtigsten Elemente der Landing Page so zu gestalten sind, dass sie klar erkenn- und sofort erfassbar sind.

Eine gute und vor allem effektive Newsletter Landing Page, welche als Ziel hat die Zahl der eigenen Newsletter-Abonnenten wachsen zu lassen, bedarf bestimmter Elemente. Diese sollten dem Besucher bestenfalls sofort ins Auge springen:

  1. Intention und den Anreiz der Seite prägnant herausstellen, nämlich dass sich der Besucher in den Newsletter einträgt.
  2. Nutzen und Alleinstellungsmerkmal klar herausarbeiten. Warum genau sollte sich der Besucher in Ihren Newsletter eintragen? Was erwartet ihn und welchen Nutzen hat er dadurch?
  3. Kurze und klare Herausstellung der wichtigsten Informationen, u.a wie häufig der User eine E-Mail von Ihnen erhält.
  4. Ein eindeutiger und klarer Call to Action wie beispielsweise „Kostenlos anmelden“, „Newsletter abonnieren“ oder „Jetzt eintragen“.
  5. Ggf. ein Siegel von Datenschutzeinrichtungen (CSA, signal spam, email experience council, etc.), um Vertrauen beim Leser zu schaffen.
  6. Das Formular zum Eintragen des Namens und der E-Mail Adresse, sollte ebenfalls klar ersichtlich sein.

 

Social Media

Nutzen Sie auch Social Media, um neue Newsletter-Abonnenten zu gewinnen. Betrachten Sie Ihre Social Media Kanäle als kostengünstige Werbemöglichkeit für Ihren Newsletter. Hier können Sie das Marketing mit persönlichen Faktoren verknüpfen und Ihre Kundenbindung verstärken.

Mittels Social Media leiten Sie auf diese Weise Ihre Zielgruppe genau dorthin, wo diese sich auch für Ihren Newsletter anmelden können: auf Ihre Webseite – und hier idealerweise zu Ihrer Newsletter Landing Page.

Mailjet Facebook
Der blaue CTA und das Bannerbild auf Ihrer Facebook-Seite sind ideale Ort, um Ihren Newsletter bei potenziellen Abonnenten zu bewerben.

Promoten Sie den eigenen Newsletter ebenfalls hin und wieder über normale Beiträge und Tweets, da viele Ihre Social Media Follower Sie nur über den Feed verfolgen und Ihr Social Media Profil besuchen werden.

Wenn Ihr Budget das zulässt, dann können Sie auch Ads schalten

Beispiel eines Lead Formulars

Tipp: Benutzen Sie aussagekräftige Bilder und kurze Vorschautexte, die das Interesse an Ihren Inhalten erhöhen.

Veranstaltungen

Auch wenn sich die Mehrzahl der Newsletter-Abonnenten in der heutigen Zeit per digitaler Anmeldung für Ihren Newsletter registrieren wird, sollte die Offline-Kundenakquirierung nicht gänzlich vernachlässigt werden.

Denn gerade auf spezialisierten Events wie Messen oder Vorträgen kommen unzählige Personen Ihrer Zielgruppe zusammen.

Neben persönlichen Gesprächen, Produktvorführungen und Verlosungen haben Sie auch hier die Möglichkeit, Ihren Newsletter zu bewerben. Hierbei bieten sich zwei Möglichkeiten an:

  1. Nutzen Sie hier eine Unterschriftenliste, klären Sie die neu gewonnenen Interessenten darüber auf, für was diese sich genau eintragen und bewahren Sie diese Einverständniserklärung sicher auf.
  2. Erstellen Sie eine kleine Postkarte mit einem Link oder QR-Code, die zu Ihrer Newsletter Landing Page führt.

Beispiel für Newsletter-Anmelde Postkarte

Beispiel für eine Postkarte, um den Newsletter zu bewerben.

 

Newsletter-Anmeldeformulare richtig erstellen

Sofern Sie Ihre Newsletter E-Mail Liste nicht offline wachsen lassen, ist der Dreh- und Angelpunkt das Newsletter-Anmeldeformular bzw. Newsletter-Anmeldewidget.

Integrierte Newsletter-Anmeldeformulare

Der einfachste Weg, Newsletter DSGVO-konform aufzubauen, ist mittels eines responsiven Anmeldeformular, das den Benutzer aktiv und bewusst zu Ihrem Newsletter führt.

Beispiel für ein integriertes Newsletter-Anmeldeformulars.

Positionieren Sie dazu das Anmeldeformular möglichst prominent an den wichtigsten Stellen Ihrer Webseite (Kopfzeile, Sidebar, Pop-Up Fenster, die Checkout-Seite oder im Footer).

Build-in Newsletter Anmeldeformular MailjetNewsletter Anmeldeformular von Mailjet

Achten Sie darauf, dass dieses Formular gut sichtbar ist und der Besucher Ihrer Seite sofort darauf aufmerksam wird. Das Newsletter-Anmeldeformular sollte daher so sichtbar sein, dass es ohne scrollen ins Auge des Betrachters fällt.

Unser Tipp: Schrecken Sie dabei mögliche Abonnenten nicht mit einer zu hohen Abfrage seiner Daten ab. Name und E-Mail Adresse reichen für den Newsletter zunächst aus. Denn Untersuchungen zeigen, dass je mehr Feld auszufüllen, je mehr personenbezogene Daten anzugeben sind, desto wahrscheinlicher wird der potenzielle Newsletter Abonnent sich nicht anmelden.

Wie Sie Sie solch ein Newsletter-Anmeldeformular Schritt für Schritt mit Mailjet erstellen, erfahren Sie in diesem Artikel: E-Mail Anmeldeformulare für Newsletter und Co. gestalten

Pop-up Newsletter-Anmeldewidgets

Sogenannte Pop-up Fenster erhöhen die Anmelderate Ihre Newsletters um bis zu 20%. Auch hier gilt: Je kürzer, desto besser. Beschränken Sie sich auf wenig Text und heben Sie die Vorteile einer Anmeldung hervor.

Anmeldewidget Newsletter Pop-Up VarianteBeispiel eines Newletter-Anmelde Pop-up Fensters

Verwenden Sie solche Pop-up Newsletter-Anmeldewidgets aber nur wohl dosiert und nicht zu früh ein. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich Ihre Webseitenbesucher in Ihren Newsletter anmeldet, wenn sie nach bereits 10 Sekunden ein Pop-up dazu sehen, ist relativ niedrig.

Auch sollten Sie aus SEO-Sicht vorsichtig sein. Google selber ist kein großer Freund mehr von solchen Pop-up Elementen und betrachten diese seit Januar 2017 als eher als manipulative Störfaktoren und bestraft diese mit einem negativen Rankingfaktor.

Google betrachtet folgende drei Kategorien als nervige Werbung:

  • Pop-Ups, die während des Lesens aufpoppen und den Content überlagern
  • Interstitials, welche die gesamte Seite überdecken, und erst geschlossen werden müssen, um fortzufahren
  • Above-the-fold Werbung, also große Banner, die erst weggescrollt werden müssen, um zum Inhalt darunter zu gelangen

Varianten Webseiten Pop-UpsQuelle: Google

Die Wahrscheinlichkeit, dass Ihre Newsletter Pop-up Anmeldewidget unter einer der drei Kategorien fällt ist ziemlich hoch. Kommt Google bei Ihnen zu diesem Schluss, dann kann es passieren, dass sie die SEO-Sichtbarkeit dieser Webseite oder der ganzen Domain herunterstufen.

Tipps, um neue Newsletter-Abonnenten zu gewinnen

Bieten Sie Anreize

Der Aufbau Ihrer E-Mail Kontaktliste beginnt mit Ihrem Angebot, Ihren Inhalten sowie der Art und Weise, wie Sie diese bei zukünftigen Newsletter-Abonnenten bewerben, bzw. darauf aufmerksam machen.

Bieten Sie exklusive Inhalte an. Spezielle Guides, Videos, exklusive Events, besondere Vorschauen auf neue Produkte, etc. eignen sich hervorragend, um neue Empfänger zu gewinnen.

Auch können Sie neu gewonnene Newsletter-Abonnenten mit einem Goodie, auch Lead Magnet, belohnen. Konkrete Beispiele für Lead Magnets sind:

  • E-Books, Guides, Whitepapers, Arbeitsblätter
  • Checklisten
  • Infografiken
  • Kostenloses Programm wie (Add-Ons, Kalkulator)
  • Vorlagen
  • Erfahrungsberichte
  • Rabatt-Coupon
  • Mini-Kurse (via E-Mail, Video)
  • Challenges (7-Tage, 21-Tage, 30-Tage …)
  • Mind Maps
  • Blogartikel als PDF

Beispiel für Leadgenerierung im Blogartikel

Damit dieser jedoch seinen Zweck erfüllt, gilt es gewisse Dinge zu beachten. Die Form des Lead Magnets (Guide, Checkliste, Infografik etc.) ist grundsätzlich zweitrangig. Stattdessen:

Hebt er sich von anderen Angeboten ab
Ist für die eigene Zielgruppe relevant
Löst ein aktuelles Problem
Beinhaltet konkrete Handlungsschritte
Sind sofort verfügbar

Tabelle: Kriterien für einen erfolgreichen Lead Magnet

Benennen Sie die Vorteile, Newsletter-Abonnent zu werden

Der vielleicht wichtigste Punkt in dieser Liste. Zeigen Sie den potentiellen Lesern, warum sich eine Newsletter-Abonnement lohnen wird.

Mögliche Vorteile, ein neuer Newsletter Abonnent zu werden, sind:

  • Gutscheine und Rabatte
  • Freebies
  • Personalisierte Aktionen an Geburtstage
  • Exklusive Inhalte und Veranstaltungen für Abonnenten
  • Vorab-Informationen
  • Sonderangebote
  • Wichtige Brancheninformationen

Allianze stellt Vorteile für Newsletter-Anmeldungen heraus

Die Allianz erklärt ganz genau, was die Abonnenten des Newsletter erwartet.

  • Übrigens, Argumente wie
  • 100 Prozent kostenlos,
  • keine Spam-Nachrichten
  • oder jederzeit wieder mit einem Klick abmeldbar

sind keine Vorteile, sondern vielmehr Merkmale eines Newsletters.

Schlechtes Beispiel für Newsletter-Anmeldeseite

Beispiel: So bitte nicht

Erstellen Sie eine Begrüßungs-E-Mail

Begrüßen Sie Ihre neuen Newsletter-Abonnenten zunächst mit einer speziellen Bestätigungs-E-Mail.

In dieser bedanken Sie sich erneut für die Anmeldung und zählen nochmal auf, was Sie jetzt erwartet. Sollten Sie neue Newsletter-Abonnenten mit einem Goodie belohnen wollen, dann senden Sie ihnen diese mit dieser E-Mail zu.

Auf diese bleiben Sie im Gedächtnis und sorgen dafür, dass die neu gewonnen Newsletter-Abonnenten Ihren nächsten Newsletter (für den Empfänger der erste Newsletter) auch öffnen.

Tipp: Verwenden Sie dabei die Farben, Logos und E-Mail Adressen Ihres Unternehmens sowie eine erneute Erklärung, für was er sich angemeldet hat.

Kaufen Sie keine E-Mail Adressen!

Eingangs haben wir bereits erwähnt, dass Sie nicht der Versuchung unterliegen sollten E-Mail Adressen zu kaufen. Der Kauf von E-Mail Kontakten von Dritten ist leider immer noch eine gern genutzte Leadgenerierungs-Methode.

Sofern Sie E-Mail Adressen kaufen, drohen Ihnen:

  • Ihre E-Mail Zustellbarkeit bricht ein
  • E-Mail Listenkauf ist reine Geldverschwendung
  • Sie handeln gegen die DSGVO
  • Viele E-Mail Anbieter erlauben keinen Adressenkauf

Sollten Sie Ihren Newsletter (das gilt übrigens für jede Art werbliche E-Mail) dennoch ungefragt an Adressaten verschicken, werden Sie wahrscheinlich auf größere Ablehnung stoßen. Diese wissen bis zum Erhalt des ersten Newsletters nicht, dass Sie deren E-Mail Adresse erworben haben und möchten daher nichts von Ihnen hören.

Die auf einer solchen E-Mail Liste gelandeten “Newsletter-Abonnenten” möchten in der Regel gar nichts von Ihnen hören und wissen bis zum Erhalt des ersten Newsletters nicht, dass Sie deren E-Mail Adresse erworben haben. Die Folge sind verärgerte Empfänger und blockierte E-Mails.

E-Mail direkt in Gmail als Spam markieren

Möglichkeit bei Gmail E-Mails als Spam zu markieren

Sie fühlen sich ertappt und haben in der Vergangenheit bereits E-Mail Adressen gekauft? Was Sie in diesem Fall konkret tun können, um Ihre E-Mail Marketing zu retten, erfahren Sie hier: E-Mail Listen richtig pflegen und reinigen [101 Guide]

Rechtliche Hinweise

Dass Sie Ihre Newsletter Kontaktliste rechtssicher aufbauen sollten hat gleich mehrere Gründe. Und jeder davon ist wichtig:

  • Sie laufen nicht Gefahr abgemahnt zu werden.
  • Ihre E-Mail Kampagnen landen nicht im Spam-Ordner.
  • Sie erreichen bessere Öffnungs- und Klickraten sowie ein höheres Engagement Ihrer Leser.

Neue Newsletter-Abonnenten rechtssicher zu gewinnen ist nicht immer einfach, besonders dann, wenn dies im Einklang mit der DSGVO geschehen soll.

Das Erheben, Verarbeiten und Analysieren von personenbezogenen Daten ohne ausdrückliches Einverständnis ist nach der DSGVO rechtswidrig. Das gilt auch beim Versand von werblichen E-Mails ohne die eindeutige Einwilligung des Empfängers. Hier drohen hohe sonst Bußgelder.

Datenverarbeitung unter DSGVO: Wann unbedenklich

Wann Datenanalyse unter DSGVO erlaubt ist und wann nicht

Im Folgenden zeigen wir Ihnen, wie Ihnen dies gelingt.

Im ersten Schritt füllt der neue Newsletter-Abonnent das Anmeldeformular aus. Ergänzen Sie dieses mit mit dem Text “Ich bin ausdrücklich einverstanden den Newsletter zu erhalten und ich weiß, dass ich mich jederzeit wieder abmelden kann”. Kombinierbar ist das Verfahren mit CAPTCHA-Formularen, die Sie vor nervigen Spambots schützen.

Mailjets Newsletter Anmelde-Widets lassen sich überall integrieren

Nach DSGVO sind Soft Opt-Ins (Anmeldungen ohne eine zusätzliche Bestätigung) nicht mehr zulässig! Sollten sie ein bereits vorgefertigtes Formular verwenden, das der Benutzer bei Desinteresse deaktivieren muss, zählt dies ebenfalls nicht als Zustimmung.

In einem zweiten Schritt bestätigt der Kunde seine Entscheidung durch einen Klick auf den Bestätigungslink in der Bestätigungs-E-Mail.

Mit Mailjet DSGVO konforme Newsletter Anmeldeformulare erstellen

Beispiel einer Bestätigungs-E-Mail im Double-Opt-In Verfahren

So haben Sie haben einen Newsletter-Abonnent für Ihre Liste gewonnen und sind rechtlich abgesichert. Der User hat sich aus eigenem Interesse für Ihr Angebot entschieden und Sie können eine langfristige Beziehung zu ihm aufbauen.

Fazit: Es ist uns daher wichtig, dass Sie mit den richtigen Tools auf der sicheren Seite des E-Mail Marketings stehen, um DSGVO-konforme E-Mail Kontaktliste aufbauen zu können.

Erfahren Sie hier mehr zu dem Thema.

Was jetzt?

Jetzt wissen Sie, wie Sie neue Newsletter-Abonnenten gewinnen. Mit diesen Tipps und der Best Practice sind Sie bestens gerüstet und in der Lage, eine auf Ihr Unternehmen zugeschnittene Newsletter Kontaktliste aufzubauen.

Erstellen Sie jetzt ihr eigenes Newsletter-Anmeldeformular, in dem Sie sich bei Mailjet einloggen oder ein neues Konto erstellen:

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