Haben Sie Probleme mit Newsletter-Abmeldungen?

Vermutlich, sonst würden Sie diesen Artikel nicht lesen ;).

Stecken Sie viel Zeit und Arbeit in die optimale Gestaltung und Auswahl Ihrer E-Mail Inhalte und dennoch melden sich Ihre Empfänger wieder ab?

In diesem zweiten Teil unserer 3-teiligen “Opt-Out” Serie erfahren Sie die möglichen Gründe, warum Ihre Abonnenten Ihren Newsletter abbestellen und was konkret Sie dagegen tun können 💪.

Die richtige E-Mail Marketing Praxis kann den Unterschied ausmachen. Um zukünftig keine E-Mail Marketing Tipps und Tricks zu verpassen, abonnieren Sie unseren Newsletter.

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Sind Newsletter-Abmeldungen schlimm oder nicht?

Newsletter-Abmeldungen sind nichts ungewöhnliches. Die durchschnittliche Abmelderate pro Marketing E-Mail liegt zwischen 0,2% und 0,8%.

Sofern Ihre Abmelderate nicht über 0,5% ist, brauchen Sie sich keine Gedanken machen – zumindest was Ihre Online-Reputation betrifft.

Liegt dieser Wert jedoch weit darüber, dann sollten Sie aktiv werden und versuchen Ihre Newsletter-Abmelderaten zu senken.

Die Abmelderate berechnet sich wie folgt:

Berechnung Abmelderate

 

Die 11 wichtigsten Gründe für Newsletter-Abmeldungen

“Warum melden sich meine Newsletter-Abonnenten ab?” Dies ist einer der meist gestellten Fragen unserer Kunden. Leider können wir nicht die eine Ursache dafür benennen, denn:

Für Newsletter-Abmeldungen gibt es unterschiedliche Gründe.

Untersuchung warum sich Empfänger von Newsletter abmelden, durchgeführt von MarketingSherpa.

Einige davon können Sie beeinflussen und vermeiden. Schauen wir uns einiger der Gründe im Einzelnen genauer an.

 

1. Das Postfach Ihrer Empfänger ist viel zu voll

E-Mail Marketing boomt – trotz Social Media, Influencer Marketing, Messenger Marketing und den zahlreichen erschienenen „Die E-Mail ist tot“ Artikeln.

Problem:
Leider sind Sie nicht das einzige Unternehmen, das weiß, wie wertvoll gutes E-Mail Marketing für die Umsätze und Verkaufszahlen ist. Verschiedenste Untersuchungen bestätigen die hohe Bedeutung des E-Mail Marketings als Teil der eigenen Marketingstrategie.

Studie zeigt, dass E-Mail Marketing ist für Unternehmen wichtig ist

E-Mail Marketing ist nach wie vor eines der wichtigsten Digitalen Kommunikationskanäle, wie die DMA Insights: Marketer Email Tracking Studie zeigt.

Die Folge: der Posteingang Ihrer Newsletter-Abonnenten ist voll.

Ihre Empfänger erhalten täglich zahlreiche E-Mails. Und viele haben das Gefühl, dass eine Abmeldung von einigen Newslettern die einzige Möglichkeit ist, Herr über die zahlreichen E-Mails zu werden.

Das große Angebot und die wenige zur Verfügung stehende Zeit führen dazu, dass langweilige und unauffällige Newsletter abbestellt werden.

Was Sie dagegen tun können:
Um im Posteingang Ihrer Newsletter-Abonnenten positiv aufzufallen, müssen Sie aus der Masse herausstehen!

Dies erreichen Sie durch richtig gute E-Mail Betreffzeilen.

Entscheidend ist, dass Sie den Leser direkt ansprechen, neugierig machen und eine Art Dringlichkeit schaffen. Verwenden Sie hierzu starke Wörter, W-Wörter, auffällige Satzzeichen, Zahlen und/oder Emoijs.

Insbesondere Emojis haben sich bewährt. Sie fallen im Posteingang besonders gut auf, da Sie Farbe ins Spiel bringen und somit eine angenehme Abwechslung bieten.

Hauptthema und Nebenthemen in der E-Mail Betreffzeile und Kopfzeile angeordnet
Emojis in verschiedenen Betreffzeilen des Mailjet Newsletters

Alles, was Sie dazu wissen müssen, erfahren Sie in unserem Artikel samt praktischer Checkliste über die optimale E-Mail Betreffzeile verfassen: die 11 besten Tipps.

In unserem großen Vergleichstest erfahren Sie, welcher Emoji sich wie auf die Öffnungsrate einer E-Mail auswirken kann.

 

2. Die Bedürfnisse und Interessen Ihrer Abonnenten haben sich geändert

Problem:
Täglich verändern sich Dinge und Umstände im Leben. Daher ist es normal, dass sich Interessen schnell in eine andere Richtung entwickeln. So ist es oft bei Ihren Kunden der Fall, die sich für eine Newsletter-Abmeldung entscheiden.

Waren vor ein paar Jahren beispielsweise Singlereisen interessant für Ihren Kunden, sind es jetzt vielleicht Familienreisen, die die Bedürfnisse Ihres Kunden erfüllen. Aus diesem Grund passen Ihre Newsletter-Inhalte nicht mehr zu Ihren Kunden und eine Abmeldung erfolgt.

Diese Entwicklung ist normal und sollte Ihnen keine Sorgen machen. Das Zielpublikum verändert sich – und das ist okay.

Was Sie dagegen tun können:
Doch nicht immer müssen Sie ihre Newsletter-Abonnenten komplett aufgeben. Entscheidend ist, inwiefern sich die Interessen verändert haben. Nicht selten können Unternehmen das geänderte Interesse weiterhin abdecken.

Dazu bedarf es im ersten Schritte einer genauen Zielgruppenanalyse. Hierbei analysieren Sie die vorhandenen demografischen und verhaltensbezogenen Daten Ihrere Empfänger.

Im zweiten Schritten gestalten Sie Ihre Newsletter mittels Segmentierung und Personalisierungen noch individueller. Auf diese Weise erhöhen Sie die Relevanz Ihrer E-Mails.

Einfügen einer Variablen in Mailjets E-Mail Editor

Alles zum Thema Personalisierung haben wir in diesem Artikel zusammengefasst: Wie E-Mail Personalisierung erfolgreich gelingt.

 

3. Sie versenden zu viele Newsletter

Problem:
Viele Unternehmen versenden viel zu viele Newsletter an Ihre Abonnenten. Das Ergebnis: Nicht wenige Empfänger sind mit dem Angebot komplett überfordert.

Newsletter mit einer zu hohen Versandfrequenz werden dann oft abgemeldet, um Luft im Postfach zu erlangen und weniger E-Mails zu empfangen.

Was Sie dagegen tun können:
Überhäufen Sie Ihre Leser nicht mit zu vielen E-Mails. Doch wann ist es zu viel?

Die Herausforderung: Eine „richtige“ Anzahl ist für Newsletter nur schwer zu ermitteln und hängt von Branche sowie Produkt ab.

Während beispielsweise DIE ZEIT drei E-Mails am Tag mit aktuellen Nachrichten verschickt, wäre die gleiche Versandfrequenz für den Newsletter von Banken oder Versicherung weniger vorteilhaft.

Auch die Frage nach dem richtigen Versandzeitpunkt beinhaltet einige Stolpersteine. Achten Sie darauf, Ihre E-Mails dann zu versenden, wenn Ihre Empfänger am wahrscheinlichsten vor dem Rechner sitzen. Folgende Parameter haben Einfluss darauf:

  • B2B oder B2C
  • Ort (Im Büro, Zu Hause, unterwegs beruflich, unterwegs privat)
  • Zeitzone
  • Wetter
Wann B2B E-Mails versenden Wann B2C E-Mails versenden
Montag: 14 – 17 Uhr Montag: 7 – 9 Uhr und 17 – 22 Uhr
Dienstag: 10 – 12 Uhr und 14 – 17 Uhr Dienstag: 7 – 9 Uhr und 17 – 22 Uhr
Mittwoch: 10 – 12 Uhr und 14 – 17 Uhr Mittwoch: 7 – 9 Uhr und 17 – 22 Uhr
Donnerstag: 10 – 12 Uhr und 14 – 17 Uhr Donnerstag: 7 – 9 Uhr und 17 – 22 Uhr
Freitag: 10 – 12 Uhr Freitag: 7 – 9 Uhr und 17 – 20 Uhr
Samstag: Nicht zu empfehlen Samstag: 13 – 20 Uhr
Samstag: Nicht zu empfehlen Sonntag: 13 – 20 Uhr

Übersicht: Der beste E-Mail Versandzeitpunkt im B2B und B2C

Wie Sie diese umgehen und Ihren Lesern den Newsletter zum strategisch besten Zeitpunkt senden, haben wir in unserem Artikel Der beste Versandzeitpunkt für Newsletter und Co. zusammengefasst.

 

4. Sie versenden Newsletter mit unattraktiven Inhalte & Designs

Der erste Eindruck zählt! Egal ob bei der Partnerwahl oder bei der Wahl, welche Newsletter weiterhin im Postfach landen.

Problem:
Langweilige, unübersichtliche Texte oder prüde Designs sind ungern gesehen und motivieren Ihre Kunden weder zum Klicken noch zum Lesen Ihres Newsletters.

Was Sie dagegen tun können:
Auch hier gilt: Heben Sie sich aus Masse der restlichen E-Mail Newsletter heraus und überzeugen Sie mit einem übersichtlichem und ansprechendem Design.

Erstellen Sie klar strukturierte Newsletter-Vorlagen, die Sie dann mit Ihren neuesten Inhalte ausfüllen und absenden.

Abschnitte Newsletter Template

Beispiel eines Newsletter-Templates bei Mailjet

Beim Newsletter Design gilt:

  • Eine klare Struktur
  • Eine klare, unmissverständliche Botschaft
  • Ein markantes und stringentes Erscheinungsbild
  • Responsive

Konfrontieren Sie den Leser nicht mit viel zu langen Texten. Achten Sie jederzeit auf die Lesbarkeit und lockern Sie den Inhalt mit Absätzen, Bildern und Call-To-Action Buttons auf. Oder vielleicht sogar mit einem kleinen Video?

Animiertes Hintergrund Gif in E-Mail

Beispiel eines animierten Bilds in einem Newsletter

 

Alles zum Thema Newsletter Design, erfahren Sie in dieser Anleitung: Wie man überzeugende Newsletter Templates erstellt.

 

5. Ihre E-Mails werden als Spam markiert

Problem:
Empfangen Sie auch immer wieder Newsletter, für die Sie sich nie eingetragen haben? Dann kennen Sie sicherlich auch die Reaktion der meisten Empfänger auf diese Art von E-Mails: Das Verschieben in den Spam-Ordner oder das Markieren des Newsletters als Spam.

E-Mail direkt in Gmail als Spam markieren

Zahlreiche ISPs darunter Gmail bietet die Möglichkeit an, E-Mails direkt als Spam zu markieren.

Ob eine E-Mail als Spam deklariert bzw. aus anderen Gründen abgewiesen wird, hängt von verschiedenen Parametern ab, darunter Versandverlauf, Versandhäufigkeit, Senderadresse, Absender-Authentifizierung (SPF und DKIM), Sender-Reputation und Inhalt.

Auch wenn mit der neu in Kraft getretenen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) die Anzahl dieser Spam-E-Mails abnehmen dürfte, sollten die Versender von Newslettern einige wichtige Punkte beachten, um nicht im digitalen Mülleimer zu landen.

Was Sie dagegen tun können:
Spam-Markierungen zählen neben Bounces zum Worst Case Szenario. Sofern Ihre Newsletter als Spam markiert werden, gilt es sofort zu handeln, da sie die E-Mail Zustellbarkeit enorm schädigen kann.

Im schlimmsten Fall blockieren ISPs Ihre Newsletter komplett.

Was können Sie konkret dagegen tun?

Überprüfen Sie  ob Sie von allen Kontakten auf Ihrer E-Mail Liste das ausdrückliche Einverständnis zum Versenden von Marketing-E-Mails eingeholt haben.

Beim Double Opt-In Verfahren müssen neue Newsletter-Abonnenten Ihr Interesse bestätigen, um missbräuchliche Eintragungen zu vermeiden.

Durch die Nutzung eines Double Opt-In Verfahrens stellen Sie sicher, dass Ihr Kontakt sich aktiv für Ihren Newsletter entschieden hat. Speichern Sie diese Einverständniserklärung sicher ab.

Double Opt in Verfahren DSGVO

Beispiel eines Anmelde-Widgets bei Mailjet

 

Ein weiterer Vorteil dieses Vorgehens ist, dass sich nur interessierte E-Mail Kontakte auf Ihrer Kontaktliste befinden, wodurch Ihre Öffnungsrate profitieren wird.

Neben Spamfilter entscheidet auch der Newsletter-Abonnent, ob es sich bei einer Nachricht um Spam handelt. Die Beurteilung hängt hier wesentlich von dessen Interesse ab. Entscheidend ist hier der empfundene belästigende Charakter. Die beiden wesentlichsten Kriterien sind hier Versandhäufigkeit und irrelevanter Inhalt.

Damit eine Markierung als Spam nicht Ihre Reputation beschädigt, geben Sie Ihren Abonnenten in jeder E-Mail die Möglichkeit, sich aus dem Newsletter auszutragen.

Vermeiden Sie außerdem einschlägig bekannte Spam-Wörter. Hierbei handelt es sich um Begriffe, die…

  • prinzipiell keinen oder wenig Nutzen für den Empfänger haben.
  • aus dem E-Mail Text herausstechen, etwa durch die Schreibweise oder
  • als Trigger wirken, sprich sollen ein bestimmtes Gefühl auslösen und infolge dessen
  • zu einer sofortigen Handlung motivieren.

Die vollständige Liste mit 120 Spam-Begriffen erhalten Sie in unserem Guide Die große „Spam-Wörter im E-Mail Marketing“ Checkliste.

 

6. Sie haben zu viele Verkaufsabsichten

Natürlich können Ihre Newsletter auf Angebote, Rabatte oder Aktionen hinweisen. Achten Sie jedoch darauf, dass ein gesundes Verhältnis zwischen informativem Inhalt und Werbung besteht.

Problem:
Besteht Ihr Newsletter zu einem großen Teil nur aus Kaufaufforderungen und Sonderangeboten, können Sie damit Ihre Leser schnell abschrecken und zum Austragen aus Ihrer Liste verleiten.

Was Sie dagegen tun können:
Reduzieren Sie den Anteil an Werbung in Ihren Newslettern.

Bedenken Sie: Der Newsletter ist kein Salesletter! Gerade Onlineshops stolpern gerne in diese Fall.

Das bedeutet nicht, dass Sie auf Angebote nicht aufmerksam machen sollten. Doch achten Sie auf die Relation zu Ihrem Inhalt.

Wenn Sie ein Onlineshop mit angeschlossenem E-Mail Marketing sind und daher von Natur aus zahlreiche Projekte bewerben möchten, finden Sie konkrete Themen und Newsletter Ideen, die Sie zusätzlich mit Ihren Abonnenten teilen können.

Um Ihre Kunden über alle laufenden Aktionen und Rabatte zu informieren, nutzen Sie einen gut sichtbaren Link, der auf einer externen Seite alle Angebote präsentiert. So kann der Abonnent selbst entscheiden, ob er daran interessiert ist.

E-Mail Klickraten mit Sommersales erhöhen

Bespiel für einen Newsletter der Firma J.Crew mit externen Link zu aktuelle Rabatte.

Sie sind nun unsicher, wie Sie Ihren Newsletter denn nun inhaltlich gestalten sollen? Keine Sorge, in diesem Artikel erfahren Sie alles: Funktionierende Newsletter Inhalte erstellen

 

7. Ihren E-Mails mangelt es an Kompatibilität

In Zeiten von Smartphones und Laptops reicht es nicht mehr aus, zu versendende Inhalte nur auf eine Art von Endgerät auszulegen.

Ihre Abonnenten erwarten, dass Sie Ihren Newsletter jederzeit fehlerfrei angezeigt bekommen. Sei es auf dem PC im Büro oder auf dem Smartphone, während der Zugfahrt auf die Arbeit.

Problem:
Häufige Anzeigefehler werden Ihre Leser frustrieren und bei der Dichte an Mitbewerbern im E-Mail Marketing werden Sie sich schnell für einen anderen Newsletter entscheiden, der auf allen Endgeräten ohne Probleme funktioniert.

Newletter mit gelockten Bildern

Beispiel eines Newsletters mit geblockten Bildern

 

Was Sie dagegen tun können:
Die Antwort ist in diesem Falle offensichtlich – Ihr Newsletter muss auf allen Geräten angezeigt werden.

Stellen Sie daher bei der Auswahl Ihres E-Mail Providers sicher, dass dieser volle Kompatibilität beim Versenden anbietet.

Versenden Sie außerdem Test-E-Mails an sich selbst, um die fehlerfreie Anzeige zu überprüfen.

A/B Testing Testgruppe auswählen

Möglichkeit, A/B Tests bei Mailjet zu versenden.

Erfahren Sie in unserem Blogartikel, wie Sie Ihre E-Mail Kampagne für alle Endgeräte optimieren.

 

8. Ihr Unternehmen wird nicht erkannt

Problem:
Ihre Leser können nicht erkennen, dass die E-Mail im Postfach von Ihnen ist.

Beinahe anonymisierte Newsletter ohne das spezielle Unternehmensdesign werden den Lesern suspekt vorkommen.

Bei der hohen Anzahl von eingehenden E-Mails muss auf den ersten Blick erkennbar sein, wer Absender des Newsletters ist. Fehlende Informationen und Logos führen daher immer wieder zu Abmeldungen.

Was Sie dagegen tun können:
Verstärken Sie das Vertrauen, das Ihnen der Kunde mit dem Abonnieren Ihres Newsletters bereits entgegengebracht hat.

Verwenden Sie daher:

  • Den Namen Ihres Unternehmens in der Betreffzeile.
  • Ihre Logos.
  • Die Unternehmensfarben.
  • Ein Impressum am Ende des Newsletters.

Zeigen Sie Ihrem Leser auf diese Weise, dass es sich um eine E-Mail Ihres Unternehmens handelt.

Ideen und Tipps zu den Themen Aufbau und Design Ihrer Newsletter, haben wir in unserem Artikel für Sie zusammengestellt.

9. Die Empfänger haben zu wenig Zeit

Könnten wir doch bloß alle Newsletter und Artikel auch lesen, die uns interessieren…

Leider ist das in den wenigsten Fällen möglich. Das große Angebot und die wenige zur Verfügung stehende Zeit zwingen uns dazu, viele Newsletter nur zu überfliegen.

Problem:
Komplexe, aufwendig gestaltete Inhalte können in vielen Situationen nicht mit der Aufmerksamkeit bedacht werden, die sie verdient hätten.

Das bedeutet, dass diese Newsletter oft nicht gelesen und nach einiger Zeit gekündigt werden. Der Inhalt war nicht an unsere eng geplanten Tagesabläufe angepasst.

Was Sie dagegen tun können:
Versenden Sie kurze, übersichtliche Newsletter. Konzentrieren Sie sich auf die Botschaft, die Sie vermitteln möchten.

Lockern Sie Texte mit Absätzen und Bildern auf, damit Ihre Leser nicht von einer Textwand erschlagen werden.

Benutzen Sie Key-Wörter, die Sie auch fetten können, um den Blick der Empfänger darauf zu lenken. So weiß der Leser schnell, um was es in Ihrem Newsletter inhaltlich geht und er kann entscheiden, ob er weiterlesen möchte.

In unserem umfassenden Guide stellen wir 50 Ideen für funktionierende Newsletter vor, die Sie zu einmaligen E-Mail Kampagnen inspirieren und Ihren Empfängern im Gedächtnis bleiben werden.

10. Die Empfänger kennen Ihre Inhalte bereits aus anderen Kanälen

Problem:
Ihre Leser möchten Neuigkeiten erfahren. Wenn Sie ihnen allerdings die gleichen Inhalte wie auf Ihrem Facebook- oder Twitterkanal bieten, werden sich viele Abonnenten fragen, warum Sie Ihren Newsletter noch bestellen sollen.

Als Konsequenz werden Sie viele Leser verlieren, da Ihr Newsletter keine neuen Informationen beinhaltet.

Was Sie dagegen tun können:
Verwenden Sie für Ihre unterschiedlichen Kanäle verschiedene Strategien und Inhalte.

Bieten Sie Ihren Abonnenten verschiedene Angebote, die Sie dazu verleiten, Ihnen auf den jeweiligen Plattformen zu folgen. Newsletter und Social Media Inhalten sollten sich unterscheiden. Zwar machen Überschneidungen Sinn, doch achten Sie darauf Kanalspezifische Inhalte zu veröffentlichen.

 

Beispiele für Content auf Social Media

Beispiele für Newsfeed Inhalte auf Facebook und Twitter bei Mailjet, die man nicht im Newsletter erhält.

Ihr Newsletter sollte einen einzigartigen Inhalt bieten und wichtige Informationen enthalten, sodass Ihr Kunden einen Mehrwert im Abonnement sehen.

Wussten Sie, dass Sie mit Social Media Plattformen wie Facebook oder Twitter Ihre E-Mail Kontaktliste vergrößern können?

Probieren Sie es aus!

 

11. Der Empfänger hat eine neue E-Mail Adresse

Problem
Nicht jede Abmeldung ist ein Abschied für immer. Abonnenten können sich auch von Ihrem Newsletter abmelden, weil Sie eine neue E-Mail Adresse bekommen haben.

Möglich ist allerdings auch, dass alte Adressen einfach verfallen werden lassen und Ihre E-Mails an nicht mehr genutzte Konten gesendet werden.

Was Sie dagegen tun können:
Pflegen Sie Ihre Kontaktliste regelmäßig und gewissenhaft. Auf diese Weise sind Sie in der Lage, inaktive E-Mail Adressen zu erkennen und auszusortieren.

Wichtig ist das Reinigen Ihre Kontakte besonders in Hinblick auf die Öffnungsrate Ihre E-Mail Kampagnen. Wir empfehlen Ihnen daher Ihre Kontaktlisten regelmäßig zu reinigen.

Um solche Kontakte zu identifizieren, gehen Sie in Ihre Versandstatistik. Die E-Mail Kampagnen Versandstatistik gibt Ihnen genaue Auskünfte darüber, welcher Empfänger wie genau mit Ihrem Newsletter interagiert hat. Schauen sich neben den Spam-Markierungen auch die Bounces an.

Newsletter-Abmeldungen bei Mailjet analysieren

E-Mail Kampagnen Statistik bei Mailjet.

Im zweiten Schritt können Sie dann diese Kontakt händisch austragen.

Möglichkeit Empfänger von Kontaktliste zu entfernen

Bei Mailjet haben Sie die Möglichkeit, Kontakte händisch aus E-Mail Listen zu entfernen.

Sollten Sie dabei feststellen, dass sich viele inaktive Empfänger in Ihrer Kontaktliste befinden, gibt es Mittel und Wege, um diese Abonnenten für Ihren Newsletter zurückzugewinnen.

 

Fazit

Es gibt eine Vielzahl an Gründen, warum Newsletter gekündigt werden. Manche können Sie beeinflussen, andere nicht.

Um Ihre E-Mail Kampagne den Bedürfnissen Ihrer Leser anzupassen, benötigen Sie deren Feedback. Wie Sie das bekommen? Fragen Sie danach 😉

Eine Umfrage per E-Mail können Sie an die ganze Liste oder auch nur an Segmente davon versenden. Unterteilungen in besonders aktive und eher weniger aktive Empfänger sind durchaus sinnvoll.

In diesem Artikel haben wir Schritt für Schritt zusammengefasst, wie Sie eine erfolgreiche E-Mail Umfrage erstellen.

automatisierte Feedback-E-Mail

Beispiel für eine Feedback-E-Mail.

Aber auch Abonnenten, die Ihren Newsletter kündigen sind eine hervorragende Zielgruppe für ein Feedback. Zusätzlich zu einem Abmeldelink können Sie Ihnen die Möglichkeit geben, einen Grund anzugeben.

 

Und jetzt?

Jetzt kennen Sie die Gründe, warum Ihre Abonnenten Ihren Newsletter abbestellen und was Sie dagegen tun können.

Im dritten Teil unserer Opt-Out Serie erfahren Sie, wie Sie den Newsletter-Abmeldeprozess richtig gestalten.

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