B2B-Unternehmen stehen immer wieder vor dem Problem, den eigenen Newsletterempfängerkreis nur sehr langsam vergrößern zu können. Die Möglichkeit, Empfängerdaten einzukaufen scheint die logische Folge zu sein. Spätestens beim Blick auf das Reporting, ist die Enttäuschung meist groß. 
Facebook bietet jetzt einen neuen und spannenden Weg, neue Abonnenten zu gewinnen: Die Schaltung sogenannter Lead-Ads.

Newsletter sind vor allem im B2B-Bereich ein wunderbares Instrument um Kunden und Interessenten spannende Inhalte zu liefern. Durch die bewusste Anmeldung werden Newsletter nicht als Spam oder Werbung betrachtet, sondern als gewünschte Inhalte, welche Mehrwert bieten.

Der regelmäßige Versand eines Newsletters ist jedoch mit großem Aufwand und Kosten verbunden. Damit sich dieser Aufwand lohnt, wird eine gewisse Empfängergröße benötigt. Die Kernfrage: Wie generiert man am besten neue Empfänger?

 

In diesem Gastartikel erfahren Sie wie Sie die Schaltung von Lead-Ads auf Facebook in der B2B-Branche effektiv einsetzen und welche Möglichkeiten Ihnen diese bieten. Um kein Gastartikel mehr zu verpassen, abonnieren Sie unseren Newsletter.

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Nur wenige B2B-Unternehmen werben bewusst für den eigenen Newsletter. Obwohl er ein sehr starker Imageträger sein und Interessenten schnell zu Kunden wandeln kann. Gründe sind ein hoher Aufwand, zusätzliche Kosten und eine geringere Priorität im Vergleich zu anderen Kampagnen. Zudem können Streuverluste in Zusammenhang mit einer AdWords-Kampagne sehr hoch sein.

Facebook verspricht mit den neuen Lead-Ad-Formularen die perfekte Lösung – die sich gerade B2B’s zunutze machen können. Newsletter-Abonnenten sollen damit schnell und gezielt gewonnen werden. Und ganz nebenbei soll dieser Weg auch deutlich günstiger sein.

Zwei Vorteile fallen sofort auf: Zum einen hat das Handling intern im B2B-Unternehmen einige Vorzüge. Zum anderen wird dem User ein schnelles und unkompliziertes Verfahren geboten, sich Informationen zu beschaffen.
B2B’s sollten für ein optimales Ergebnis besonders die folgenden Punkte beachten:

 

Die Ziele

Definieren Sie genau, welche B2B-Zielgruppe angesprochen werden soll. Eine gute Möglichkeit hierfür ist die Erstellung verschiedener Personas. Hier werden ca. drei bis vier Durchschnitts-Kunden und/oder –Interessenten mit all Ihren Merkmalen erarbeitet. Dazu gehören u.a. ihr Hobby, Geschlecht oder der Familienstand.

Es werden also vollständige Charaktere erstellt. Mit deren Hilfe lassen sich sehr feine und gezielte Zielgruppen in Facebook erstellen. Eine zusätzliche Möglichkeit ist auch die Verwendung von Retargeting und Lookalike Audiences.

Überlegen Sie, was Ihnen ein Newsletter-Abonnent wert ist. Es ergibt keinen Sinn, massenweise Abonnenten zu sammeln – ohne einen entsprechenden ROI dahinter. Machen Sie sich klar, welches Ziel Sie erreichen wollen: Geht es um einen generellen Imageaufbau oder möchten Sie gezielt Leads generieren? Durchdenken Sie diese Szenarien sehr genau und legen Sie diese Ziele schriftlich fest.

 

Die Voraussetzungen

Der Facebook Business Manager ist Grundvoraussetzung, um Facebook Ads zu schalten. Sie sollten also am besten ein Profil Ihres B2B-Unternehmens bei Facebook erstellt haben und den entsprechenden Business-Manager einstellen.

Prüfen Sie zuvor, ob eine Anbindemöglichkeit besteht. Ansonsten müssen alle gesammelten Empfängerdaten regelmäßig per CSV heruntergeladen und in das eigene CMS oder E-Mail-Versandsystem wieder hochgeladen werden. Hier stehen alle aktuell verfügbaren Kundensystem-/CMS-Integrationsmöglichkeiten und die jeweiligen Anleitungen dazu.

Die Adressen werden so direkt an Ihr System übergeben. Das Double-OptIn Verfahren wird automatisch angestoßen. Sollte dies aus irgendeinem Grund mit Ihrem System nicht funktionieren, können Sie die Liste von Facebook herunterladen und händisch weiterbearbeiten.

Ein wichtiger Punkt ist ein vorhandener Newsletter. Ihr Abonnent erwartet Inhalte und wird enttäuscht sein, wenn es länger dauert bis er sie erhält. Im Idealfall erhält ein Abonnent nach seiner Anmeldung sofort den zuletzt versendeten Newsletter.

 

Anmeldung bei Mailjet

Die Hürden

Das Formular der Facebook Lead-Ads sollte wie ein Formular der eigenen Webseite betrachtet werden. Es gilt auch hier das Credo der Datensparsamkeit. Dies ist neben den rechtlichen Aspekten auch ein konzeptioneller Gesichtspunkt. Bauen Sie also Hürden ab und lassen Sie den Abonnenten so wenig Formularfelder wie möglich ausfüllen.

Zudem ist es wichtig, dem Nutzer eindeutig zu vermitteln, wofür er seine Daten hergibt. Schreiben Sie explizit von einer Registrierung zu einem Newsletter. Eine Verschleierung wäre ohnehin falsch, da ungewollte Abonnenten nur zu einem unnötigen Klick auf den Abmeldebutton führen.

Diese Daten dürfen nur für den Versand des Newsletters verwendet werden. Weiterhin müssen die Datenschutzrichtlinien, beispielsweise mit einem Link, eingefügt werden. Schlussendlich dürfen die gesammelten Daten nicht weitergegeben werden.

 

Die Umsetzung

Nachdem die Verbindung zwischen Facebook und Ihrem Versandsystem besteht, kann mit dem Werben begonnen werden.

Von Anfang an sollte auf einen sauberen und logischen Kampagnenaufbau geachtet werden. Dies bedeutet, dass die Bennungen immer logisch und verständlich sind und die Kampagne sich wie eine Wurzel in immer weitere Details verzweigt.

Auf Kampagnenebene wird das Ziel definiert. In diesem Fall kann nur mit dem Ziel „Leadgenerierung“ gearbeitet werden. Eine Ebene darunter finden sich die Anzeigengruppen. Je Anzeigegruppe sollte eine Zielgruppe erstellt werden. Zudem wählen Sie hier Ihr Budget und die Platzierungen aus. Auf der Ebene der Werbeanzeigen werden die Ads, welche auf die Formulare leiten sollen, selbst erstellt.

Beispiel Kampagnen aufbauen

 

Das besondere an den Lead-Ads sind genau diese Formulare. Im Idealfall werden diese im Businessmanager unter dem Punkt Beitragsoptionen und Lead-Ad-Formulare erstellt. Ähnlich wie Zielgruppen werden Sie dann auf der Ebene der Werbeanzeigen im Werbeanzeigenmanager per Drag&Drop hinzugefügt.

Beispiel Facebook Lead erstellen

 

Ideal deshalb, da mehrere ähnliche Formulare hintereinander erstellt werden können, um diese gegeneinander zu testen. Hier sollte eine saubere Benamung selbstverständlich sein, um nicht das falsche Formular auszuwählen. Ein anderer Weg ist das Erstellen der Formulare direkt in der Ebene der Werbeanzeige.

Beispiel eines Lead Formulars

 

Die Optimierung

Besonders wichtig: Beachten Sie die Ziele, die Sie schon definiert haben. Diese sollten nun mit den Kampagnenzielen abgeglichen und bei der Optimierung beachtet werden. Ist der Cost per Lead wichtig oder im ersten Schritt nur die Menge der Leads?

Die erste Kampagne ist meist nicht sofort von großem Erfolg gekrönt. Davon sollten Sie sich nicht entmutigen lassen. Facebook-Kampagnen benötigen Routine. Wichtig ist, die Kampagnen mindestens einmal pro Woche zu kontrollieren und zu optimieren.

Beispiel Zielgruppen festlegen

 

Hierzu können auf Ebene der Anzeigengruppen verschiedene Bezahlmöglichkeiten, die Zielgruppen, die Platzierung und Zeitpläne getestet werden. Innerhalb der Anzeigengruppen können die einzelnen Werbeanzeigen noch mit Text- und Bildvarianten, sowie verschiedenen Formularen gegeneinander antreten. Das bedarf einer stetigen Kontrolle, Auswertung und Anpassung.

Ein schöner Nebeneffekt: Sie lernen Ihre B2B-Zielgruppe besser kennen und können das in den Newsletter einfließen lassen.

Facebook Lead-Ads eignen sich gerade im B2B-Bereich gut für die gezielte Generierung neuer Newsletter-Abonnenten. Die detaillierten Targetingmöglichkeiten definieren und finden Ihre Zielgruppe.

Mit etwas Vorarbeit werden die Empfänger automatisiert an das eigene Versandsystem übergeben, um das Double OptIn Verfahren auszulösen. Die Umsetzung ist schnell und einfach. Hier zahlt sich etwas Geduld aus. Am Ende profitieren B2B’s von einer gezielten Erhöhung Ihres Empfängerkreises.

 

Jetzt sind Sie dran!

Sie wissen nun wie Sie Facebook Lead-Ads erfolgreich schalten und neue Newsletter-Abonnenten für Ihre B2B-E-Mail Liste generieren. Erstellen Sie jetzt Ihre B2B-E-Mail Liste und gestalten Sie einen erfolgreichen B2B-Newsletter. Loggen Sie sich dazu bei Mailjet ein oder melden Sie sich kostenlos an:

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