Jan Bernecke

// Marketing Manager D/A/CH

Newsletter und andere E-Mail Marketing Kampagnen funktionieren nur mit einer E-Mail Kontaktliste. Mit verschiedensten Mitteln können Sie die Anzahl Ihrer Newsletter-Abonnenten vergrößern. Aber ist die quantitative Menge an Empfängern wirklich ausschlaggebend?

Nein, das ist sie nicht.

Die Angst vor einer geringeren Anzahl an erreichbaren Personen ist nachvollziehbar. Doch viel hilft nicht viel. Eine große Anzahl von Empfängern in ihrer E-Mail Kontaktliste wird weder den Traffic auf Ihrer Webseite erhöhen, noch Ihren Umsatz steigern.

Der Newsletter als beliebteste Marketing E-Mail verbindet Sie mit Ihren Kunden und Interessenten. Wie bauen Sie also eine funktionierende und rechtssichere Kontaktliste auf?
Es ist einfacher als Sie vielleicht vermuten. Wir zeigen Ihnen, wie es geht!

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Wie Sie Ihre E-Mail Kontaktliste vergrößern

Es gibt verschiedene Art und Weisen, wie Sie interessierte Personen auf Ihr Unternehmen und speziell auf Ihren Newsletter aufmerksam machen können – aber nicht jede davon eignet sich heute noch.

Speziell mit dem Blick auf die Datenschutz-Grundverordnung gibt es einige Aspekte zu beachten. Wir stellen Ihnen daher einige Möglichkeiten vor, mit denen Sie Ihre Kontaktliste nach den neuen rechtlichen Standards erweitern werden.

Online

    1. Nutzen Sie die bereits erwähnte Double-Opt-In Anmeldung. Positionieren Sie dazu das Anmeldeformular möglichst prominent an den wichtigsten Stellen Ihrer Webseite.Achten Sie darauf, dass dieses Formular gut sichtbar ist und der Besucher Ihrer Seite sofort darauf aufmerksam wird. Die erste Möglichkeit zur Anmeldung sollte daher so sichtbar sein, dass es ohne scrollen ins Auge des Betrachters fällt.Weitere Möglichkeiten sind neben Header und Footer auf die Sidebar Ihrer Webseite.Fragen Sie zunächst nur die nötigsten Kundendaten ab, um potentielle Interessenten nicht zu verschrecken. Meist reicht sogar schon die E-Mail Adresse.
    2. Sogenannte Pop-up Fenster erhöhen die Anmelderate Ihre Newsletters um bis zu 20%. Diese können mit kostenlosen Programmen, wie etwa Sumo, erstellt werden und helfen Ihnen, Ihre Anmeldestatistiken zu erhöhen.Hier gilt: Je kürzer, desto besser. Beschränken Sie sich auf wenig Text und heben Sie die Vorteile einer Anmeldung hervor.
      Beispiel eines Pop-up Fensters

 

  1. Nutzen Sie Social Media. Teilen Sie Ihre Blogbeiträge auf Facebook, Twitter, Xing und LinkedIn, um eine möglichst große Gruppe an möglichen Interessenten zu erreichen.Fügen Sie dabei immer direkte Links zu Ihren Blog ein. Neben einer Menge Traffic leiten Sie auf diese Weise Ihre Zielgruppe genau dorthin, wo diese sich auch für Ihren Newsletter anmelden können: auf Ihre Webseite.Tipp: Benutzen Sie aussagekräftige Bilder und kurze Vorschautexte, die das Interesse an Ihren Inhalten erhöhen.
  2. Rufen Sie einen Wettbewerb in Leben. Auch hierfür können Sie die sozialen Medien perfekt einsetzen.Zum Beispiel können Sie Promo-Codes, kostenlose Mitgliedschaften oder spezielle Geschenke unter denjenigen Nutzern verlosen, die sich innerhalb eines bestimmten Zeitraumes für Ihren Newsletter anmelden.Auch Bestandskunden, die noch nicht Ihren Newsletter abonniert haben, werden daran interessiert sein. Vergessen Sie daher nicht, auch diese Gruppe miteinzubeziehen.
  3. Bieten Sie exklusive Inhalte an. Der vielleicht wichtigste Punkt in dieser Liste.Zeigen Sie den potentiellen Lesern Ihres Newsletters, warum sich eine Abonnement lohnen wird. Was macht Ihren Newsletter besonders?Spezielle Guides, Videos, exklusive Events, besondere Vorschauen auf neue Produkte, etc. eignen sich hervorragend, um Personen vom Mehrwert Ihres Newsletters zu überzeugen und so eine eigene Community für Ihr Unternehmen aufzubauen.

Offline

Auch wenn sich die Mehrzahl der Newsletter-Abonnenten in der heutigen Zeit per digitaler Anmeldung für Ihren Newsletter registrieren wird, sollte die Offline-Kundenakquirierung nicht gänzlich vernachlässigt werden.

Denn gerade auf spezialisierten Events wie Messen oder Vorträgen kommen unzählige Personen Ihrer Zielgruppe zusammen.

Neben persönlichen Gesprächen, Produktvorführungen und Verlosungen haben Sie auch hier die Möglichkeit, mit Gewinnspielen einen Anreiz zu bieten.

Wichtig ist auch hier, dass Sie mit Ihrem Angebot aus der Masse herausstechen, sich von der Konkurrenz abheben und etwas besonderes bieten.

Nutzen Sie hier eine Unterschriftenliste, klären Sie die neu gewonnenen Interessenten darüber auf, für was diese sich genau eintragen und bewahren Sie diese Einverständniserklärung sicher auf.

So bauen Sie Ihre E-Mail Kontaktliste auf

Neue Newsletter-Abonnenten rechtssicher zu gewinnen ist nicht immer einfach, besonders dann, wenn dies im Einklang mit der DSGVO geschehen soll.

Im Folgenden zeigen wir Ihnen, wie Ihnen dies gelingt.

Bieten Sie Anreize

Der Aufbau Ihrer Kontaktliste beginnt mit Ihrem Angebot, Ihren Inhalten sowie der Art und Weise, wie Sie diese bewerben, bzw. darauf aufmerksam machen.
Ihnen stehen eine Vielzahl an Möglichkeiten zur Verfügung, u.a.:

    • Gutscheine und Rabatte
    • Freebies
    • Personalisierte Aktionen an Geburtstage
    • Exklusive Inhalte und Veranstaltungen für Abonnenten
    • Vorab-Informationen
    • Sonderangebote
    • Wichtige Brancheninformationen

Allianze stellt Vorteile für Newsletter-Anmeldungen heraus

Die Allianz erklärt ganz genau, was die Abonnenten des Newsletter erwartet.
Übrigens, Argumente wie

      • 100 Prozent kostenlos,
      • keine Spam-Nachrichten
      • oder jederzeit wieder mit einem Klick abmeldbar

sind keine Vorteile, sondern vielmehr Merkmale eines Newsletters. Achten Sie ebenfalls darauf, keine Texte hinter ausklappbaren Elementen zu verstecken.

Schlechtes Beispiel für Newsletter-Anmeldeseite

Beispiel: So bitte nicht
 

Double-Opt-In Anmeldung

Stellen Sie an möglichst vielen Punkten Ihres digitalen Auftritts responsive Anmeldeformulare zur Verfügung. Neben Ihren Social-Media-Kanälen bieten sich auf Ihrer Webseite viele Möglichkeiten an (Kopfzeile, Sidebar, Pop-Up Fenster, die Checkout-Seite oder im Footer).

Double Opt in Verfahren DSGVO

Beispiel: Das Newsletter-Anmeldeformular von Mailjet

Der einfachste Weg, Newsletter DSGVO-konform aufzubauen, ist mittels eines responsiven Anmeldeformular, das den Benutzer aktiv und bewusst zu Ihrem Newsletter führt.

Unser Tipp: Schrecken Sie dabei mögliche Abonnenten nicht mit einer zu hohen Abfrage seiner Daten ab. Name und E-Mail Adresse reichen für den Newsletter zunächst aus. Denn Untersuchungen zeigen, dass je mehr Feld auszufüllen, je mehr personenbezogene Daten anzugeben sind, desto wahrscheinlicher wird der Interessent sich nicht anmelden.

Newsletter Anmeldeformular erstellen

Erstellen eines Anmelde-Widgets bei Mailjet
In einem zweiten Schritt bestätigt der Kunde seine Entscheidung durch einen Klick auf den Bestätigungslink in der Willkommens-E-Mail. So haben Sie haben einen Kontakt für Ihre Liste gewonnen und sind rechtlich abgesichert. Der User hat sich aus eigenem Interesse für Ihr Angebot entschieden und Sie können eine langfristige Beziehung zu ihm aufbauen.

Wichtig: Nach DSGVO sind Soft Opt-Ins (Anmeldungen ohne eine zusätzliche Bestätigung) nicht mehr zulässig! Sollten sie ein bereits vorgefertigtes Formular verwenden, das der Benutzer bei Desinteresse deaktivieren muss, zählt dies ebenfalls nicht als Zustimmung.

Mit Mailjet DSGVO konforme Newsletter Anmeldeformulare erstellen

Beispiel einer Bestätigungs-E-Mail im Double-Opt-In Verfahren
Kombinierbar ist das Verfahren mit CAPTCHA-Formularen, die Sie vor nervigen Spambots schützen.

 

Richten Sie eine Landing Page ein

Mit dem Begriff „Landing Page“ ist eine Webseite gemeint, auf der ein User buchstäblich landen und dann bestenfalls eine Aktion ausführen soll.

Auf diese Landing Page gelangt der User bspw. über ein Suchergebnis, eine AdWords-Anzeige oder auch durch den Klick aus einem Newsletter heraus.

Auch im E-Mail Marketing kann eine Landing-Page nützlich sein. So unterstützt diese vor allem die Leadgenerierung im E-Mail Marketing und hilft Ihnen Ihre E-Mail Kontaktlisten wachsen zu lassen.

Der Vorteil einer solchen Landing Page liegt darin, dass Sie sich hier einzig und allein auf die Generierung von rechtssicheren Newsletter-Anmeldungen konzentriert brauchen. Auf diese Weise erzielen Sie eine höhere Conversion Rate als auf anderen Seiten.

Beispiel Landing Page Newsletter Anmeldungen

Landing Page bei Mailjet
Damit eine Landing Page funktioniert, sind bestimmte Punkte einzuhalten. Bedenken Sie, dass neben der Performance, also der Schnelligkeit der URL, User heutzutage nur eine geringe Zeit zur Entscheidungsfindung benötigen.

Gestalten Sie daher das Layout auf diese Tatsache hin. Dies meint auch, dass die wichtigsten Elemente der Landing Page so zu gestalten sind, dass sie klar erkenn- und sofort erfassbar sind.

Eine gute und vor allem effektive Landing Page, welche als Ziel hat die Zahl der eigenen Newsletter Abonnenten wachsen zu lassen, bedarf bestimmter Elemente. Diese sollten dem Besucher bestenfalls sofort ins Auge springen:

      • Intention und den Anreiz der Seite prägnant herausstellen, nämlich dass sich der Besucher in den Newsletter einträgt.
      • Nutzen und Alleinstellungsmerkmal klar herausarbeiten. Warum genau sollte sich der Besucher in Ihren Newsletter eintragen? Was erwartet ihn und welchen Nutzen hat er dadurch?
      • Kurze und klare Herausstellung der wichtigsten Informationen, u.a wie häufig der User eine E-Mail von Ihnen erhält.
      • Ein eindeutiger und klarer Call to Action wie beispielsweise „Kostenlos anmelden“, „Newsletter abonnieren“ oder „Jetzt eintragen“.
      • Ggf. ein Siegel von Datenschutzeinrichtungen (CSA, signal spam, email experience council, etc.), um Vertrauen beim Leser zu schaffen.
      • Das Formular zum Eintragen des Namens und der E-Mail Adresse, sollte ebenfalls klar ersichtlich sein.

Wie Sie E-Mail Kontaktlisten bei Mailjet erstellen, zeigt dieses Video:

Eine ausführliche Anleitung mit allen Information, Tipps und Tricks zum richtigen Aufbau einer Landing Page finden Sie in unserem Artikel: Die optimale Newsletter Landing Page

Die Begrüßungs-E-Mail

Begrüßen Sie Ihre neuen Newsletter-Abonnenten zunächst mit einer speziellen Bestätigungs-E-Mail, in der er per Klick auf den Bestätigungslink sein Interesse an Ihrem Newsletter nochmals bestätigt (das sogenannte Double-Opt-In Verfahren). Auf diese Weise schließt er die Newsletter-Anmeldung im Einklang mit den europäischen Datenschutz-Reglementierungen ab.

Gestaltung Bestätigungsmail Anmelde Widget bei Mailjet

Bestätigungs-E-Mail mit Mailjet erstellen
Befolgen Sie hier die Best Practice des E-Mail Designs. Verwenden Sie dabei die Farben, Logos und E-Mail Adressen Ihres Unternehmens sowie eine erneute Erklärung, für was er sich angemeldet hat.

automatisierte Willkommens-E-Mail

Beispiel einer Willkommens-E-Mail von Mailjet

 

Wichtig: Nach DSGVO sind Soft Opt-Ins (Anmeldungen ohne eine zusätzliche Bestätigung) nicht mehr zulässig! Sollten sie ein bereits vorgefertigtes Formular verwenden, das der Benutzer bei Desinteresse deaktivieren muss, zählt dies ebenfalls nicht als Zustimmung.

 

Nutzen Sie Segmentierungen

Je nach Kontaktliste und inhaltlichen Newsletter-Gestaltung bietet es sich an, eine Empfängersegmentierung durchzuführen.

Bei der E-Mail Segmentierung vermeiden Sie, dass alle Empfänger den gleichen Newsletter erhalten. Auf diese Weise grenzen Sie Ihre Zielgruppe ein und versenden maßgeschneiderte Newsletter Inhalte, um eine bestimmte Gruppe in Ihrer Datenbank ansprechen.

Segmentierung Beispiel

Beispiel: Segmentierung bei Mailjet
Um Segmente für Ihren Newsletter zu erstellen, müssen Sie wissen, welche Art von Daten Sie für die Segmentierung verwenden möchten. Denken Sie darüber nach, was für Ihr Unternehmen sinnvoll wäre.

Überlegen Sie, ob es einige offensichtliche Möglichkeiten gibt, Ihre Kunden nach verschiedenen Merkmalen zu gruppieren.

Um Ihnen einige Anregungen zu geben, hier ein paar Beispiele für die Art der Daten, die Sie verwenden können:

Demografische Daten Psychographische Daten Verhaltensmerkmale
Geschlecht Produkt-Vorlieben Letzte Bestellung
Ort Interessen Durchschnittliche Ausgaben
Alter Lifestyle Kaufhäufigkeit

Beispiele für die Datensegmentierung für die Newsletter-Abonnentenlisten

Mit solchen Informationen können Sie die Art des zu erstellenden Segments bestimmen. Wenn Sie noch spezifischer auf Ihre Segmente eingehen möchten, können Sie verschiedene Datentypen kombinieren und noch präzisere Gruppen erstellen.

Sie können sich beispielsweise nur auf Frauen konzentrieren, die lieber Schuhe kaufen und in den letzten sechs Monaten mindestens fünf Einkäufe getätigt haben.

Sobald Sie verschiedene Gruppen von Kunden mit ähnlichen Merkmalen, Interessen oder Gewohnheiten haben, wird es einfacher sein, die einzelnen Segmente zu verstehen und individuelle Newsletter Inhalte zu erstellen.

Segmente anwenden

Jetzt, da Sie Ihre Segmente haben, ist es an der Zeit, diese für Ihren Newsletter zu nutzen.
Wenn Sie mit der Planung Ihrer Kampagne beginnen, überlegen Sie, wie Sie eine Nachricht auf der Grundlage dieser Segmente erstellen können.

Im Wesentlichen möchten Sie, dass Ihre Kampagne zu dem Segment passt, an das Sie sie senden, also denken Sie immer an Ihr Publikum.
Hier sind einige Ideen, wie Sie Ihre Botschaft mit jedem Segment in Einklang bringen können:

Demografische Segmente Psychographische Segmente Verhaltensbezogene Segmente
Informationen über geschlechtsspezifische Produkte senden Bestimmte Produktkategorie Produktempfehlungen oder Sonderverkäufen ähnlich wie bei den vorherigen Einkäufen
Besondere Ereignisse oder Geschäfte in der Stadt oder Region Fokus auf Produkte, die zu jeder Interessengruppe passen Rabatt an Kunden, die mehr als einen bestimmten Betrag ausgeben
Verschiedene Produkte oder Angebote, die für jede Altersgruppe spezifisch sin Produkte anbieten, die zu einem bestimmten Lebensstil passen Kunden ermutigen, die seit längerer Zeit keine Einkäufe mehr getätigt haben, mit einem speziellen Angebot zurückzukommen

Ideen zur Gestaltung Ihrer Newsletter-Nachricht nach verschiedenen E-Mail Segmenten.

Durch den Abgleich des Segments mit einer passenden Botschaft werden Ihre Newsletter viel zielgerichteter sein. Sie berücksichtigen ebenfalls die unterschiedlichen Eigenschaften, Vorlieben und Bedürfnisse Ihrer Newsletter-Abonnenten.

 

Rechtliche Voraussetzungen

Dass Sie Ihre E-Mail Kontaktliste rechtssicher aufbauen sollten hat gleich mehrere Gründe. Und jeder davon ist wichtig:

      • Sie laufen nicht Gefahr abgemahnt zu werden.
      • Ihre E-Mail Kampagnen landen nicht im Spam-Ordner.
      • Sie erreichen bessere Öffnungs- und Klickraten sowie ein höheres Engagement Ihrer Leser.

Werfen wir daher einen genaueren Blick auf den gesetzlichen Rahmen, den die beachten sollten.

Seit dem 25. Mai 2018 sollten Sie beim Newsletter-Marketing besonders auf die EU Datenschutz-Verordnung (DSGVO) sowie dessen Auswirkungen auf das E-Mail Marketing achten.

Das neue Gesetz regelt u.a. den generellen Umgang von personenbezogenen Daten.Es gibt damit den rechtlichen Rahmen vor, wie mit der Speicherung und Analyse von Kundendaten, Newsletter-Abonnenten etc. umgegangen werden muss.

Datenverarbeitung unter DSGVO: Wann unbedenklich

Bild: Wenn Datenanalyse rechtlich bedenklich wird
Das Erheben, Verarbeiten und Analysieren von personenbezogenen Daten ohne ausdrückliches Einverständnis ist nach der DSGVO rechtswidrig. Das gilt auch beim Versand von werblichen E-Mails ohne die eindeutige Einwilligung des Empfängers. Hier drohen hohe Bußgelder. Der Nutzer muss zu allen drei Punkten aktiv und freiwillig seine Bereitschaft erklären.

Es ist uns daher wichtig, dass Sie mit den richtigen Tools auf der sicheren Seite des E-Mail Marketings stehen, um DSGVO-konforme E-Mail Kontaktliste aufbauen zu können.

Erfahren Sie hier mehr zu dem Thema, wie Mailjet Sie bei der Umsetzung der DSGVO unterstützt.

Kaufen Sie keine E-Mail Adressen!

Das gleiche Szenario droht, wenn Sie der Versuchung unterliegen E-Mail Adressen zu kaufen. Der Kauf von E-Mail Kontakten von Dritten ist leider immer noch eine gern genutzte Leadgenerierungs-Methode.

Viele Unternehmen glauben nach wie vor, dass eine E-Mail Kontaktliste so groß wie möglich sein muss, um relevanten Erfolg zu haben. Doch dies ist mitnichten so.

Sofern Sie E-Mail Adressen kaufen, drohen Ihnen:

      • Ihre E-Mail Zustellbarkeit bricht ein
      • E-Mail Listenkauf ist reine Geldverschwendung
      • Sie handeln gegen die DSGVO
      • Viele E-Mail Anbieter erlauben keinen Adressenkauf

Die auf einer solchen Liste gelisteten Personen möchten in der Regel gar nichts von Ihnen hören und wissen bis zum Erhalt des ersten Newsletters nicht, dass Sie deren E-Mail Adresse erworben haben. Die Folge sind verärgerte Empfänger und blockierte E-Mails.

Sie fühlen sich ertappt und haben in der Vergangenheit bereits E-Mail Adressen gekauft? Was Sie in diesem Fall konkret tun können, um Ihre E-Mail Marketing zu retten, erfahren Sie hier: E-Mail Adressen kaufen: ja oder nein?

 

Eine optimale E-Mail Zustellbarkeit ist entscheidend

Neben rechtlichen Aspekten gibt es auch noch andere Gründe, warum Sie Ihre E-Mail Liste nicht um jeden Preis vergrößern sollten.

Einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren im E-Mail Marketing ist eine sehr gute Zustellbarkeit. Nur wenn Ihre E-Mails im Posteingang ankommen, können diese gelesen werden.

Kaufen oder tauschen Sie keine E-Mail Adressen. Sonst laufen Sie Gefahr, schnell als Spammer angesehen zu werden. Statt in den Posteingang, landen Ihre Nachrichten im Spam-Ordner. Ihre Absender-Reputation leidet und Sie verlieren Ihre Glaubwürdigkeit. Die Folge: Hohe Abmelde- und Spamraten sowie ein signifikanter Traffic-, Kunden- und Umsatzverlust.

 

Ihr Feind, der Spam-Ordner

Sollten Sie Ihren Newsletter (das gilt übrigens für jede werbliche E-Mail) dennoch ungefragt an Adressaten verschicken, werden Sie wahrscheinlich auf größere Ablehnung stoßen. Dies wissen bis zum Erhalt des ersten Newsletters nicht, dass Sie deren E-Mail Adresse erworben haben und möchten daher nichts von Ihnen hören.

Die Gefahr ist hier groß, dass Ihre E-Mail im Spam-Ordner landen oder vom Newsletter-Empfänger blockiert werden.

Hier gilt es wirtschaftlich zu handeln. Versenden Sie Ihren Newsletter daher nur an diejenigen, die auch wirklich daran interessiert sind.

Relevante E-Mail Adressen sind Gold wert. Der Nutzer bringt Ihnen Vertrauen entgegen, wenn er seine Daten an Ihr Unternehmen weitergibt. Sie sollten ihm deswegen den Gewinn aufzeigen, der sich mit einem Abonnement Ihres Newsletters verbindet.

Versuchen Sie nicht, Personen mit allen Mitteln auf Ihre Newsletterliste zu setzen. Bauen Sie lieber eine ehrliche und langfristige Beziehung zu Ihren Kontakten auf, die auf ihrer Glaubwürdigkeit und dem Interesse ihrer Kunden beruht.

Technische Einrichtungen 
Verifizieren Sie Ihre Domain
Verknüpfen Sie Ihre E-Mail Adresse mit einer aktiven Webseite
Vermeiden Sie die Verwendung von kostenlosen webbasierten E-Mail Adressen
Vermeiden Sie noreply@ E-Mail Adressen
Versenden Sie über eine dedizierte IP-Adresse
Datenqualität
Kaufen Sie keine E-Mail Kontaktlisten von Dritten
Bauen Sie qualitativ hochwertige E-Mail Kontaktlisten auf
Bereinigen Sie regelmäßig Ihre Kontaktlisten
E-Mail Inhalt
Schreiben Sie wirklich gute E-Mail Betreffzeilen
Vermeiden Sie die Verwendung von Spam-Wörter
Achten Sie auf das richtige Text-Bild Verhältnis
Versenden Sie Ihre E-Mails regelmäßig
Führen Sie Spam-Tests durch

Tabelle: So bestehen Sie die Spamfilter.

Den vollständigen Artikel mit allen Informationen, finden Sie hier: So retten Sie Ihre E-Mails vor dem Spam-Ordner.

Checkliste

Sehen wir uns abschließend an, mit welchen Punkten Sie Schritt-für-Schritt zu einer funktionierenden, wachsenden und rechtlich einwandfreien E-Mail Kontaktliste gelangen werden:

Kaufen Sie keine E-Mail Adressen
Verwenden Sie eine Double-Opt In Anmeldung
Richten Sie eine Landing Page ein
Nutzen Sie Pop-up Fenster mit einem Anmeldeformular
Setzen Sie Ihre Social Media Kanäle ein
Starten Sie Wettbewerbe als Anreize
Bewerben Sie Ihren Newsletter auf Messen und Events
Bieten Sie wertvollen und exklusiven Inhalt an
Sichern Sie die Einverständniserklärung Ihrer Kontakte
Arbeiten Sie mit Segmentierungen

 

Jetzt sind Sie dran!

Jetzt wissen Sie, wie Sie Ihre Newsletter-Liste aufbauen. Mit diesen Tipps und der Best Practice sind Sie bestens gerüstet und in der Lage, eine auf Ihr Unternehmen zugeschnittene E-Mail Liste nicht nur für den Newsletter mit legal erworbenen Nutzerdaten zu führen und wachsen zu lassen.

Probieren Sie es doch gleich aus! Loggen Sie sich bei Mailjet ein oder erstellen Sie ein kostenloses Konto:

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