Die Konkurrenz unter Newslettern ist groß – das Postfach der Kunden meist voll und gut besucht. Da gilt es, dem Leser aufzufallen. Es gibt ein paar Regeln, an die man sich halten sollte.

Bevor Sie die E-Mail Betreffzeile schreiben, sollten Sie schon mal genau überlegen, was Sie mit der E-Mail mitteilen möchten. Geht es um ein Angebot, eine Neueröffnung oder eine wichtige Verkündung?

Machen Sie sich das Motiv genau klar. Schreiben Sie sich alle wichtigen Keywords auf, die Sie einbinden wollen. Zum Beispiel: Eröffnung und Rabattaktion. Von hier aus geht die Reise weiter. Wie verpacke ich den Inhalt? Was steht an erster Stelle?

 

In diesem Gastartikel lernen Sie die 10 Grundregeln kennen, die Sie beim Verfassen einer Betreffzeile beachten müssen, um erfolgreich zu sein. Nutzen Sie diesen Artikel zur Inspiration und Orientierung. Um keinen Gastartikel mehr zu verpassen, abonnieren Sie unseren Newsletter.

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10 Tipps für das Schreiben einer effektiven E-Mail Betreffzeile

 

Tipp 1: Neugierde schaffen

Man kennt es vielleicht aus dem eigenen Postfach, wenn eine Frage im Betreff steht, ist man gespannt auf die Antwort. Die logische Konsequenz: man klickt auf die E-Mail. Das muss nicht immer eine Frage sein, die im Inhalt beantwortet wird. Es kann zum Beispiel auch eine an den Kunden gerichtete Frage sein (Beispiel: Schon den Sommerurlaub geplant?). Eine Lösung der Frage sollte sich dann im Inhalt wiederfinden. Dem Beispiel zugehörig wäre das vielleicht eine Top 5 der schönsten Urlaubsdomizile.

 

Tipp 2: In der Kürze liegt die Würze

“Kurz und knackig” – eine klassische Phrase, die aber bei der Suche nach dem richtigen Titel sehr wichtig ist. Neue Emails werden schnell überflogen. Jene, die man nicht mal ganz lesen kann, werden oft links liegen gelassen. Kürzere E-Mail Betreffzeilen werden automatisch gelesen und verstanden. Die Schwierigkeit hierbei liegt sicher in der Balance zwischen dem Inhalt und der Länge: zum Einen möchte man authentisch wirken und zum Anderen sollte der Inhalt der Email wiedergegeben werden.

Grundsätzlich sollte man sich an einer Länge von 60 Zeichen orientieren.

 

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Tipp 3: Satzzeichen nutzen

Satzzeichen erleichtern das Lesen. Sie lassen Sätze knackiger wirken, verleihen ihnen einen gewissen Schwung. Getaktete E-Mail Betreffzeilen wie “Nur heute: 10% auf Babynahrung” lassen sich schnell lesen und sind eine gute Art und Weise viele Informationen zu bündeln.

Auch ein kurzes Frage-Antwort-Spiel kann funktionieren. Beispiel “Schon was gegessen? Dann bestellen Sie jetzt.”

 

Tipp 4: Die wichtigsten Informationen einbringen

Was möchte ich dem Leser mitteilen? Worum geht es hauptsächlich? Der Betreff sollte dem Leser eine genaue Idee geben, was er vom Inhalt der E-Mail erwarten kann. Viele Newsletter enthalten mehrere Themen – wenn es zu viele sind, um sie zusammenzufassen, sollte man das wichtigste auswählen. Wenn es sich um eine Frage im Betreff handelt, sollte eine Antwort oder Lösung im Inhalt geboten werden.

Verschiedene Varianten für E-Mail Absendernamen

 

Tipp 5: Den Leser auffordern

“Buchen Sie noch heute!” -auffordernde E-Mail Betreffzeilen sprechen den Leser direkt an. Sie wirken entschlossen und, wie der Name verrät, fordern zu einer bestimmten Handlung auf. Das muss nicht immer mit einer Bestellung oder Buchung zu tun haben, sondern eignet sich auch sehr gut für Events (“Feiern Sie mit uns!”) oder Gewinnspiele (“Gewinnen Sie 1 von 5 Gutscheinen”).

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Tipp 6: Wenn es passt, Symbole verwenden

Das sorgt für spielerische Abwechslung im Postfach. Symbole und Emojis können zum Beispiel für auslaufende Aktionen (Sanduhr-Symbol) oder der Bewerbung einer Urlaubsaktion (Flugzeug-Symbol) genutzt werden. Falls es so gar nicht zur Zielgruppe oder dem Thema passt, sollte man Symbole jedoch lieber vermeiden.

Emojis in der E-Mail Betreffzeile

 

Tipp: Gehen Sie sparsam mit Symbolen um – so bleiben diese etwas besonderes und wirken nicht billig.

 

Tipp 7: Humor beweisen

Warum auch nicht? Eine E-Mail Betreffzeile, die den Kunden zum Schmunzeln bringt, ist klasse. Es lockert auf und bereitet Freude beim Lesen. Das lässt die Symphatie-Skala Ihres Unternehmens steigen.

Achtung: Qualität statt Quantität. Lieber zwischendurch einen authentischen Geck einbinden, als immer wieder flache Witze einzubauen.

 

Tipp 8: Für mobile Ansichten unbedingt Preheader benutzen

Ein Preheader, auch Kopfzeile genannt, ist eine Art Ergänzung der E-Mail Betreffzeile, das nicht nur auf Smartphones oder Tablets zu sehen ist. Es ist wichtig, dass sich die E-Mail Betreffzeile nicht in der Kopfzeile wiederholt. Versuchen Sie Informationen, die den Betreff ergänzen, einzu Gmail oder Yahoo zeigen einen Preheader an.

Absendername, Kopfzeile, Betreffzeile in einer E-Mail

 

 

Tipp 9: Zahlen & Fakten nennen

Sei es ein Prozentzahl für Rabatt, eine in 100 Tagen auslaufende Aktion oder ein 5€-Gutschein – das darf und soll gerne im Betreff genannt werden. Somit weiß der Kunde genau was er zu erwarten hat und kann es für sich einordnen. Schwammige Beschreibungen wie “viel Rabatt” sagen wenig aus und enthalten keinen Mehrwert.

 

Tipp 10: Zeitliche Begrenzung nutzen

Wie lange oder seit wann läuft die Aktion? Oder ist es ein neues Produkt, welches es erst seit heute morgen im Shop gibt? In jedem Fall: Geben Sie dem Kunden eine zeitliche Begrenzung, so weiß er wo er steht. Außerdem kann es ein guter Grund sein die E-Mail zu öffnen. So gehört man zum Beispiel zu den ersten Kunden, die das neue Produkt bestaunt haben. Oder aber es geht um eine bald endende Rabattaktion, die man nicht verpassen möchte.

 

Diese Dinge gilt es zu vermeiden.

Auch wenn Sie mit Ihrer E-Mail Betreffzeilen herumexperimentieren und verschiedene Versionen mittels A/B Testing gegentesten sollten, um die für Ihre Kunden und Zielgruppe am besten funktionierenden Formulieren zu ermitteln, empfehlen wir hinsichtlich einer optimalen Zustellbarkeitsrate und guten Öffnungsrate gewissen Praktiken nicht anzuwenden. Dazu zählen vor allem:

 

Beobachten Sie ihr eigenes Verhalten: Welche E-Mails wandern direkt in den Papierkorb? Welche wurden geöffnet und gelesen? Was stempeln sie sofort als Spam ab und was qualitativer Inhalt, der einladend klingt?

Sicherlich werden Sie einige Regeln dieses Artikels wiederfinden. Das Beobachten der eigenen Wahrnehmung hilft beim Erstellen einer kreativen und effektiven E-Mail Betreffzeile.

Obligatorisch 
Macht neugierig auf den Inhalt
Beinhaltet die wichtigste Information
Ist nicht länger als 60 Zeichen
Preheader ist vorhanden
Fordert den Leser auf
Enthält keine Spam-Wörter
Normale Groß- und Kleinschreibung
Keine mehrere Satzzeichen hintereinander sind vorhanden (Bsp. !!!)
Keine falsche Versprechungen werden gemacht
Optional
Satzzeichen sind enthalten
Symbole und Emojis sind enthalten
Zeitliche Begrenzung
Zahlen & Fakten

Checkliste: E-Mail Betreffzeile richtig schreiben

 

Jetzt sind Sie dran!

Los geht`s! Warten Sie nicht bis Sie die Hälfte des hier gelesenen wieder vergessen haben. Wenden Sie die Tipps gleich an und nutzen Sie unsere A/B Testing Funktion, um verschiedene Betreffzeilen zu testen. Loggen Sie sich dazu bei Mailjet ein oder melden Sie sich kostenlos an:

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Haben Sie schon ein paar dieser Methoden ausprobiert? Welcher Weg hat bei Ihnen Ihre Öffnungsraten nach oben schnellen lassen? Ihre Meinung ist uns wichtig! Nehmen Sie an einer kurzen Umfrage zu unserem Blog teil und teilen Sie Ihre Ideen, Fragen und Erfahrungen gerne mit uns unter contact@mailjet.com.

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