Sind Ihre E-Mail Öffnungsraten nicht da, wo Sie diese haben möchten? Haben Sie schon einiges probiert, um Ihre Newsletter-Abonnenten zum Öffnen Ihrer E-Mail zu bewegen – die Ergebnisse waren jedoch eher … mau?

Die Wahrheit ist:

Wer im E-Mail Posteingang nicht auffällt, der verliert. Doch wie werden Sie nicht übersehen? Ganz einfach: Mit wirklich guten E-Mail Betreffzeilen.

In diesem Artikel lernen Sie die besten 11 Tipps, die Sie beim Verfassen von überzeugenden E-Mail Betreffzeile beachten müssen, inklusive einer praktischen Checkliste.

Die richtige E-Mail Marketing Praxis kann den Unterschied ausmachen. Um zukünftig keine E-Mail Marketing Tipps und Tricks zu verpassen, abonnieren Sie unseren Newsletter:

Ja, senden Sie mir den Mailjet Newsletter zu. Ich bin ausdrücklich damit einverstanden, den Newsletter zu erhalten und weiß, dass ich mich jederzeit problemlos wieder abmelden kann.

Mailjet Newsletter abonnieren

Ja, senden Sie mir den Mailjet Newsletter zu. Ich bin ausdrücklich damit einverstanden, den Newsletter zu erhalten und weiß, dass ich mich jederzeit problemlos wieder abmelden kann.

 

 

Warum die E-Mail Betreffzeile so wichtig ist

Kennen Sie noch den AOL-Werbespot mit Boris Becker von 2001?

Boris Becker in seinem Wohnzimmer: Auf der Suche nach Entspannung setzt er sich aufs weiße Sofa, um schnell in eine Liegeposition zu wechseln. Mit ausgestreckten Armen liegt er schließlich da. Dann ertönt ein “Sie haben Post” vom Laptop. Er springt sofort auf, geht zum Laptop und öffnet gespannt die E-Mail.

 

Die Zeiten, wo jede E-Mail mit Begeisterung geöffnet wird, sind vorbei. Statt sich über jede neue E-Mail zu freuen, freut man sich nun über jede ausbleibende E-Mail.

Was ist passiert?

Ein einfacher Blick in Ihren eigenen Posteingang gibt die Antwort: Er ist randvoll.

Doch nicht nur Ihres, auch das Postfach Ihrer Empfänger wird voller und voller. Newsletter mit den neuesten News und den besten Angeboten kommen im Minutentakt. Hier zu erreichen, dass die eigene E-Mail geöffnet wird, wird mehr und mehr zur Herausforderung.

Doch wird die E-Mail nicht geöffnet, ist der ausgeklügelte E-Mail Marketing Funnel für die Katz. Nicht umsonst zählt die E-Mail Öffnungsrate zu den 5 wichtigsten Erfolgsfaktoren im E-Mail Marketing.

Doch was tun?

Ihre Öffnungsraten von Newslettern und Co. steigen Sie mithilfe ansprechender E-Mail Betreffzeilen. Solche, die Ihre E-Mail Abonnenten neugierig auf den Inhalt machen.

 

Die Voraussetzung für überzeugende E-Mail Betreffzeilen

Gut gemachte E-Mail Betreffzeilen sind also das A und 0. Doch kann man beim Verfassen der E-Mail Betreffzeile viel falsch machen.

Bevor Sie überhaupt mit dem Schreiben beginnen können, sollte eine bestimmte Vorarbeit geleistet werden:

 

1. Machen Sie sich über das genau Ziel der E-Mail klar

E-Mails ohne einen genauen Plan zu versenden, ist reine Zeitverschwendung. Formulieren Sie ganz klar:

  • wenn Sie erreichen möchten (Kunden oder Interessenten)
  • was Sie mit der E-Mail mitteilen möchten (eigene Produkte bewerben, Expertenstatus aufbauen oder bestehende Kundenbeziehung stärken)

 

2. Strukturieren Sie Ihre E-Mail inhaltlich

Als nächstes gilt es sich die Inhalte näher anzuschauen. Überlegen Sie

  • welche E-Mail Inhalte sie haben und
  • wie sie den E-Mail Inhalt anordnen möchten.

 

3. Schreiben Sie sich alle wichtigen Keywords auf, die Sie einbinden wollen

Die Keywörter sollten sich natürlich auf die E-Mail Inhalte beziehen. Denn was Sie nicht haben möchten ist eine super E-Mail Öffnungsrate aber eine schlechte Klickrate.

Warum?

Ganz einfach: Die E-Mail Betreffzeile weckt eine gewisse Erwartungshaltung an den Inhalt. Erfüllen Sie diese nicht, dann wird es schwer den Leser zum Klicken des Call-to-Actions zu bewegen.

Schlimmer noch, Sie riskieren, diesen zu verärgern mit der Gefahr, dass er sich von Ihren E-Mails abmeldet und/oder als Spam markiert.

E-Mail direkt in Gmail als Spam markieren

Zahlreiche ISPs darunter Gmail bietet die Möglichkeit an, E-Mails direkt als Spam zu markieren.

 

Die 11 besten Tipps für das Schreiben von E-Mail Betreffzeilen

Nachdem die Herausforderung erklärt sind, steht für das Schreiben von funktionierenden E-Mail Betreffzeilen nichts mehr im Wege. Im Folgenden erfahren Sie die 11 besten Tipps.

 

Tipp 1: Spielen Sie mit der Neugierde Ihrer Empfänger

Menschen sind von Natur aus neugierig. Jeder hat den Drang wissen zu wollen, wie etwas aufgelöst. Wir können Ungewissheit schlicht nicht ertragen.

Die Gier, etwas wissen zu müssen, ist evolutionsbedingt. Es fördert die soziale Nähe und pusht die eigene Persönlichkeitsentwicklung.

Dass das Spielen mit der Neugier auch das Interesse an Newslettern signifikant steigern lässt, zeigt auch die Infografik „Welche E-Mail Betreffzeilen am besten funktionieren“.

Damit stellt sich nun die Frage, wie man am besten Neugierde beim Empfänger weckt.

Eine gute Taktik ist, die E-Mail Betreffzeile als Frage zu formulieren. Hierbei unterscheidet man wiederum zwischen:

  • Fragen, die im Inhalt beantwortet werden
  • an Kunden gerichtete Fragen

5 Beispiel für Fragen E-Mail Betreffzeilen sind:

  • Sind Sie mit Ihrem Newsletter wirklich zufrieden?
  • Nutzen Sie das Potenzial Ihres E-Mail Marketings?
  • Haben Sie bereits Ihren Sommerurlaub gebucht?
  • Arbeiten Sie mit DSGVO-konformen Drittanbietern zusammen?
  • Entsprechen Sie den Erwartungen Ihrer Kunden?

Neben Fragen bieten sich auch Thesen und andere Behauptungen an:

  • Du hast die Einladung, wir haben das besondere Kleid!
  • Deine Suche hat ein Ende!
  • Die 10 besten Urlaubsziele für diesen Sommer!
  • Darum funktioniert Ihr Newsletter nicht!

Eine Kombination aus beiden ist natürlich auch möglich. Beispiele für solch Frage-Antwort-Varianten sind:

  • Hunger? Dann bestellen Sie jetzt!
  • Urlaub noch nicht gebucht? Die besten Angebote nur für Sie!
  • Nichts Passendes anzuziehen? Hier werden Sie garantiert fündig!
  • Sie möchten mehr? Dann Verwenden Sie diesen einen Code!
  • Sie brauchen Spaß? Feiern Sie mit uns!

 

Tipp 2: Halten Sie Ihre E-Mail Betreffzeilen so kurz wie möglich

„Kurz und knackig“ – dieses Credo sollte auch bei Ihren E-Mail Betreffzeilen gelten. Denn, kurze E-Mail Betreffzeilen kommen sowohl den Empfängern als auch den E-Mail Clients entgegen.

Grund 1: Kürzere E-Mail Betreffzeilen werden eher gelesen und verstanden. Einkommende E-Mails werden aus Zeitgründen vom Empfänger meist überflogen. Diejenigen, bei denen man nicht auf Anhieb versteht worum es geht, werden gelöscht.

Nicht nur muss das Auge hier weniger Arbeit leisten. Auch erlauben kurze Sätze (aufgrund des Platzmangels) keine Kompliziertheit.

Grund 2: Kürzere E-Mail Betreffzeilen werden im Posteingang vollständig angezeigt.

E-Mail-Clients und Devices unterscheiden sich hinsichtlich der angezeigten Länge. Diese reichen von rund 70 Zeichen für Gmails Desktopversion bis hin zu lediglich 30 Zeichen für einige der kleineren Android-Telefone.

Orientieren Sie sich bei der E-Mail Betreffzeile an einer Länge von 60 Zeichen. 60 Zeichen schauen auf dem ersten Blick sehr wenig aus. Doch wie viel bekommt man hier wirklich unter?

Schauen wir uns dazu die oben genannten Beispiel E-Mail Betreffzeilen etwas genauer an:

E-Mail Betreffzeile Zeichen Pixel
Sind Sie mit Ihrem Newsletter wirklich zufrieden? 49 392px
Nutzen Sie das Potenzial Ihres E-Mail Marketings? 49 403px
Haben Sie bereits Ihren Sommerurlaub gebucht? 45 388px
Arbeiten Sie mit DSGVO-konformen Drittanbietern zusammen? 57 513px
Entsprechen Sie den Erwartungen Ihrer Kunden? 45 389px
Du hast die Einladung, wir haben das besondere Kleid! 53 435px
Deine Suche hat ein Ende! 25 208px
Die 10 besten Urlaubsziele für diesen Sommer! 46 371px
Darum funktioniert Ihr Newsletter nicht! 40 309px
Hunger? Dann bestellen Sie jetzt! 33 267px
Urlaub noch nicht gebucht? Die besten Angebote nur für Sie! 60 487px
Nichts Passendes anzuziehen? Hier werden Sie garantiert fündig! 64 526px
Sie möchten mehr? Dann Verwenden Sie diesen einen Code! 56 492px
Sie brauchen Spaß? Feiern Sie mit uns! 39 315px

Tabelle: Untersuchung der E-Mail Betreffzeilen Länge

 

Tatsächlich bekommt man in 60 Zeichen doch einiges unter. Nur eine der untersuchten E-Mail Betreffzeilen ist länger als 60 Zeichen.

 

Tipp 3: Benennen Sie wichtigsten Informationen

Der Empfänger entscheidet binnen eines Bruchteils, ob die eingegangene E-Mail relevant für ihn ist oder nicht. Geben Sie dem Leser daher eine genaue Idee darüber, was ihn in der E-Mail erwartet.

Doch wie geht man vor, wenn der Newsletter mehrere Themen beinhaltet und eine Zusammenfassung nicht möglich ist?

Konzentrieren Sie sich auf die wichtigste Nachricht. Benennen Sie das “Hauptthema” in der Betreffzeile und die Nebenthemen im Preheader. Mit dieser Variante haben wir bei unserem Mailjet Newsletter sehr gute Erfahrungen gemacht.

Hauptthema und Nebenthemen in der E-Mail Betreffzeile und Kopfzeile angeordnet

Verschiedene E-Mail Betreffzeilen des Mailjet Newsletters

 

Tipp 4: Fordern Sie den Leser auf

Auffordernde E-Mail Betreffzeilen sprechen den Leser direkt an. Sie wirken entschlossen und, wie der Name verrät, fordern zu einer bestimmten Handlung auf.

Beispiele für E-Mail Betreffzeilen mit direkter Aufforderung sind:

  • Hunger? Dann bestellen Sie jetzt!
  • Urlaub noch nicht gebucht? Die besten Angebote nur für Sie!
  • Nichts Passendes anzuziehen? Hier werden Sie garantiert fündig!
  • Sie möchten mehr? Dann Verwenden Sie diesen einen Code!
  • Sie brauchen Spaß? Feiern Sie mit uns!

 

Tipp 5: Nutzen Sie auffällige Satzzeichen

Satzzeichen erleichtern das Lesen. Sie lassen Sätze knackiger wirken, verleihen ihnen einen gewissen Schwung und sorgen für eine Bündelung von Inhalten. Den gleichen Effekt haben sie im Posteingang.

E-Mail Betreffzeilen wie „Nur heute: 10% auf Babynahrung“ lassen sich schneller lesen als “Nur heute 10 Prozent auf Babynahrung”. Dieses Beispiel beinhaltet die Satzzeichen : und %.

Folgende Satzzeichen bieten sich prinzipiell an:

: ! ? () [] | {}

 

Mehr als 2 auffällige Satzzeichen sollten Sie pro E-Mail Betreffzeile aber nicht verwenden. Es sei denn, Sie optimieren Ihre E-Mail für den Papierkorb oder Spam-Ordner. 😉

Wie Sie es schaffen, dass Ihre E-Mails die Spamfilter erfolgreich passieren, erfahren Sie hier: So retten Sie Ihre E-Mails vor dem Spam-Ordner.

 

Tipp 6: Verwenden Sie farbige Symbole

Was ist Ihnen im letzten Abschnitt neben den einzelnen Satzzeichen wohl am meisten aufgefallen? Wahrscheinlich das Emoji am Ende.

Dies ist kein Zufall, denn: Farbige Elemente wie Symbole und Emojis fallen auf sorgen für spielerische Abwechslung im Postfach.

Emojis in der E-Mail Betreffzeile

Verschiedene Emojis

Lassen Sie uns unseren Beispiel E-Mail Betreffzeilen ein paar Symbolen hinzufügen und schauen, wie sie nun wirken.

  • Sind Sie mit Ihrem 📧 Newsletter wirklich zufrieden? 🤔
  • 📈 Nutzen Sie das Potenzial Ihres E-Mail Marketings?
  • Haben Sie bereits Ihren Sommerurlaub gebucht? ✈🌴
  • Arbeiten Sie mit 🇪🇺 DSGVO-konformen Drittanbietern zusammen?
  • Entsprechen Sie den Erwartungen Ihrer Kunden? 😨
  • Du hast die Einladung, wir haben das besondere 👗Kleid!
  • Deine 👀 Suche hat ein Ende! 🤟
  • Die 10 besten 🌴 Urlaubsziele für diesen Sommer! ☀
  • Darum funktioniert Ihr 📧 Newsletter nicht! 😓
  • Hunger 🍕? Dann bestellen Sie jetzt! 💻
  • 🌴Urlaub noch nicht gebucht? Die besten Angebote nur für Sie! 🤩
  • Nichts Passendes anzuziehen 😫? Hier werden Sie garantiert fündig! 👗👠
  • Sie möchten mehr 🙋‍? Dann Verwenden Sie diesen einen Code! 👯
  • Sie brauchen Spaß? Feiern Sie mit uns! 🎉🎈🕺

 

Doch Vorsicht! Falls es nicht zur eigenen Zielgruppe oder dem Thema passt, sollte man Symbole lieber vermeiden. Menschen verschiedener Kulturen könnten auf das gleiche Bild unterschiedlich reagieren.

Gehen Sie also sparsam mit Symbolen um. Wir empfehlen ein – und in Ausnahmefällen zwei – grafisches Highlight pro E-Mail Betreffzeile.

Doch warum?

Auf diese Weise werden Ihre Empfänger Ihnen nicht überdrüssig und Sie wirken nicht billig.

 

Tipp 7: Benutzen Sie W-Wörter

Wörter wie Was, Wie, Warum und Wann gelten als wahre Trigger. Insbesondere wenn Sie Ihre Empfänger überzeugen möchten, sind diese Wörter stark. Warum?

Solche E-Mail Betreffzeilen liefern dem Leser eine Lösung, einen sofortigen Nutzen.

Das gute an W-Wörtern ist, dass diese sowohl als Frage als auch als Anleitung genutzt werden können.

 

Tipp 8: Verwenden Sie starke Wörter

Neben den W-Wörtern sollten Sie versuchen, starke Wörter in Ihre E-Mail Betreffzeilen zu verwenden.

Starke Wörter wirken wie ein Magnet. Sie lenken die Aufmerksamkeit auf sich und verursachen automatisch Neugierde.

Beispiele für starke Wörter sind:

Nomen Verben Adjektive/Adverben
Fakten gewinnen verblüffend
Ideen überzeugen nützlich
Geheimnis erreichen einfach
Tricks sparen wirkungsvoll
Tipps verraten erfolgreich
Innovationen vermeiden sinnvoll
Erfolg kostenlos
Gründe garantiert
Wahrheit neu

Tabelle: Beispiele für starke Wörter

Die deutsche Sprache erlaubt einen relativ flexiblen Satzaufbau. Dies bietet uns zahlreiche Möglichkeiten uns auszudrücken.

Beim Thema E-Mail Betreffzeile gilt jedoch:

Platzieren Sie die wichtigsten Wörter am Anfang oder am Ende, denn diese Bereiche nimmt das Gehirn besonders stark war.

Übertreiben Sie es jedoch nicht. Dies gilt insbesondere bei Superlativen. MOZ testete gemeinsam mit Conductor die Toleranz auf Superlative in Überschriften. Sie streuten zwischen 0 und 4 Superlative in folgende Überschriften ein und bat eine Testgruppe, ihren Favoriten auszuwählen.

Wirkung von Überschriften Untersuchung MOZ

Untersuchung zu Superlativen in Überschriften

Das Untersuchung zeigt, dass über die Hälfte der Befragten (51%) Überschriften mit 0 bis 1 Superlativen bevorzugen.

Ergebnisse der MOZ Untersuchung zu Überschriften

Ergebnisse zu Toleranz von Superlativen in Überschriften

Und was bei allgemein bei Überschriften gilt, gilt auch bei E-Mail Betreffzeilen.

 

Tipp 9: Verwenden Sie Zahlen

Menschen lieben eindeutige Informationen – und was kann klarer sein als eine Zahl?

Psychologisch gesehen wirken im Marketing Farben, Bilder und Zahlen besonders gut.

(Wenn Sie mehr zum Thema Farben E-Mail Marketing wissen möchten, dann schauen Sie sich unseren “E-Mail Marketing Farben Guide” an.

Alles, was es über Bilder im E-Mail Marketing zu wissen gilt, erfahren Sie in unsere umfassenden “Bilder in E-Mail richtig verwenden” Anleitung.)

Warum?

Zahlen vermitteln unterbewusst eine gewisse fachliche Kompetenz. Ein weiterer Vorteil von Zahlen in der E-Mail Betreffzeile ist, dass der Leser genau weiß, was er bekommt und was nicht, ohne die E-Mail vorher öffnen zu müssen.

Verschiedene Untersuchen haben die Wirkung von Zahlen bereits bestätigt. Conductor beispielsweise fand nicht nur heraus, dass Zahlen am besten funktionieren. Auch reagieren Frauen besonders positiv darauf.

Ergebnisse MOZ Untersuchung zu Überschriften Geschlechterwirkung

Frauen und Männer reagieren unterschiedlich auf verschiedene E-Mail Betreffzeilen Arten

Vermeiden Sie daher Begrifflichkeiten wie “viel Rabatt”, denn solch schwammige Beschreibungen sagen wenig aus und enthalten keinen Mehrwert.

Schreiben Sie die Zahlen und Ziffern immer als Nummer und nicht als Wort (3 statt Drei, 7 statt Sieben, 12 statt Zwölf etc.). Dies spart nicht zur Zeichen. Auch ist hier das Verlangen höher, die E-Mail zu öffnen.

Tipp: Verwenden Sie ungerade Zahlen. Obwohl nicht wissenschaftlich bewiesen, zeigen verschiedene Untersuchungen, dass ungerade Zahlen eine weitaus höhere Conversion Rate haben als gerade Zahlen.

 

Tipp 10: Schaffen Sie Dringlichkeit

Mit Verknappungen zu arbeiten, ist einer der mächtigsten Instrumente, die Sie benutzen können.

Werden Sie hier so konkret wie möglich. Geben Sie dem Kunden eine genaue zeitliche Begrenzung. So gehört man zum Beispiel zu den ersten Kunden, die das neue Produkt bestaunt haben. Oder aber es geht um eine bald endende Rabattaktion, die man nicht verpassen möchte.

 

Tipp 11: Nutzen Sie den Preheader

Ein Preheader, auch Kopfzeile genannt, ist eine Art Ergänzung der E-Mail Betreffzeile. Die meisten E-Mail Clients zeigen ihn an.

Es ist wichtig, dass sich die E-Mail Betreffzeile nicht in der Kopfzeile wiederholt. Versuchen Sie vielmehr weitere Informationen zu geben, die den E-Mail Betreff ergänzen.Absendername, Kopfzeile, Betreffzeile in einer E-Mail

E-Mail Betreffzeile und Kopfteilentext bilden eine Einheit

 

Diese Dinge gilt es zu vermeiden

Um die für Ihre Kunden und Zielgruppe am besten funktionierende E-Mail Betreffzeilen zu ermitteln, empfehlen wir hinsichtlich einer optimalen E-Mail Zustellbarkeitsrate und guten Öffnungsrate gewisse Praktiken nicht anzuwenden.

Dazu zählen vor allem:

  • kontinuierliche Großschreibung
  • mehrere Satzzeichen hintereinander (z.B. ???, !!!)
  • falschen Versprechungen
  • keine übermäßige Verwendung von farbigen Symbolen
  • Wörter, die für Spam gehalten werden
  • Nicht mehr als 1 Superlativ

P.S. Wir haben für Sie eine kostenlose Checkliste zusammengestellt, die über 120 Spam-Wörter und Begriffe enthält, die Sie in Ihren E-Mail vermeiden sollten. Klicken Sie dazu einfach auf folgendes Bild:

 

Als Hilfestellung können Sie analysieren, wie Sie mit Ihrem Posteingang verfahren:

  • Welche E-Mails wandern direkt in den Papierkorb?
  • Welche wurden geöffnet und gelesen?
  • Was stempeln solche Mailings sofort als Spam ab?
  • Was klingen einladend?

 

Checkliste: E-Mail Betreffzeile richtig schreiben

Das Schreiben einer kreativen und effektiven E-Mail Betreffzeile kann ganz schön aufwendig sein und die 11 Tipps unter Umständen erschlagend auf Sie wirken. Die folgende Checkliste fasst die die obigen Empfehlungen kompakt zusammen.

Obligatorisch 
Macht neugierig auf den Inhalt
Beinhaltet die wichtigste Information
Ist nicht länger als 60 Zeichen
Preheader ist vorhanden
Fordert den Leser auf
Enthält keine Spam-Wörter
Normale Groß- und Kleinschreibung
Keine mehrere Satzzeichen hintereinander sind vorhanden (Bsp. !!!)
Keine falsche Versprechungen werden gemacht
Optional
Satzzeichen sind enthalten
Symbole und Emojis sind enthalten
Zeitliche Begrenzung
Zahlen & Fakten

Checkliste: E-Mail Betreffzeile richtig schreiben

 

 

Und jetzt?

Jetzt kennen Sie die besten Tipps, für das Schreiben von funktionierenden E-Mail Betreffzeilen. Bei den doch recht zahlreichen Tipps, fragen Sie sich wahrscheinlich, welche Tipps am besten funktionieren.

Doch letztendlich ist es unmöglich zu sagen, dass Tipp X, Y und Z am besten funktionieren. Letztendlich hängt es immer von Ihrer eigenen Zielgruppe und Kundenstamm ab. Hier hilft nur fleißig zu testen.

Konkrete Ideen, wie Sie Ihre E-Mail Betreffzeilen am besten testen können, haben wir in folgendem Artikel zusammengefasst: So finden Sie garantiert die perfekte E-Mail Betreffzeile.

Doch um verschiedene E-Mail Betreffzeilen erfolgreich testen zu können, muss man natürlich mit dem Konzept des E-Mail A/B Testings vertraut sein.

Und wir wären natürlich nicht Mailjet, wenn wir hier eine umfassende Anleitung dazu haben: A/B Testing im E-Mail Marketing.

Sie sind mit dem Konzept des A/B Testings bereits vertraut und möchten sofort an Ihren E-Mail Betreffzeile arbeiten? Loggen Sie sich dazu bei Mailjet ein oder eröffnen Sie kostenlos ein neues Konto:

Anmelde Banner Blo Mailjet

 

Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit Carina Schulz von Compersus entstanden.