Laura McLeod

Laura McLeod

Kennen Sie diese praktischen E-Mails, die immer dann ins Postfach rauschen, wenn man ein Passwort zurücksetzen muss? Oder die freundliche Erinnerung, sobald Sie einen Artikel im Online-Einkaufswagen vergessen haben?

Dann wissen Sie genau, worüber wir reden: Transaktionale E-Mails. Vom zurückgesetzten Passwort über monatliche Rechnungen – diese E-Mails werden durch bestimmte Aktionen des Empfängers ausgelöst und automatisch versendet. Und sind ganz nebenbei eine tolle Möglichkeit, Nutzer zu einer bestimmten Handlung zu bewegen (wie zum Beispiel die Artikel zu kaufen, die noch im Einkaufswagen liegen).  

Wenn Ihre eigenen E-Mail Vorlagen allerdings designtechnisch eher mittelmäßig sind, verpassen Sie die Chance auf steigendes Engagement oder Conversions. Zum Glück haben wir drei Tipps, mit denen Sie das Beste aus Ihren transaktionalen E-Mails herausholen.

 

Tipp 1: Verwenden Sie Inhalte zu Ihrem Vorteil

Transaktionale E-Mails sind eine erstklassige Möglichkeit, jenseits von Newslettern und Promotions mit (potenziellen) Kunden in Kontakt zu treten. Zumeist befinden sich Nutzer bereits im Conversion-Funnel, wenn sie Transaktions-E-Mails erhalten. Sie müssen ihnen also nur noch einen kleinen Schubs geben, um sie zu zahlenden Kunden zu machen. Dies erreichen Sie, indem Sie Ihre E-Mails die richtigen Inhalte beifügen.

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Mit den wichtigen Dingen starten

Da Transaktionale E-Mails durch spezielle Aktionen der Nutzer ausgelöst werden, sollten Sie Ihren Empfängern stets klar machen, warum sie eigentlich eine E-Mail von Ihnen erhalten. Sorgen Sie dafür, dass die E-Mail Betreffzeile und die ersten einleitende Sätze sich darauf konzentrieren, worum es in der E-Mail geht. So vermitteln Sie die wichtigste Aussage der E-Mail auch dann, wenn die Empfänger nur die ersten Zeilen lesen.

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Das Beste aus den Inhalten herausholen

Schnell auf den Punkt zu kommen, bedeutet nicht, dass Sie auf zusätzliche relevante und nützliche Inhalte verzichten müssen. Die haben die Aufmerksamkeit des Nutzers, also nutzen Sie diese mit Bedacht.   

Wenn Sie beispielsweise eine E-Mail versenden, um die Adresse eines neuen Nutzers zu bestätigen, bietet sich eine Verlinkung zu Ihrer „Über uns”-Seite oder zum Erfahrungsbericht eines Kunden auf dem Blog an. So machen Sie den Empfänger mit Ihrer Marke bekannt. Sofern Sie sich per E-Mail bei einem Kunden für den gerade getätigten Einkauf bedanken, können Sie die Gelegenheit nutzen, um ähnliche Produkte zu verlinken, die ihm gefallen könnten.

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Kurz und bündig

Seien wir ehrlich: Die Leute lesen Ihre E-Mails nicht wirklich. Vielmehr überfliegen sie schnell die wichtigsten Inhalte und gehen dann wieder fröhlich ihrer Wege.   

Sorgen Sie daher dafür, dass der Call-to-Action (CTA) kristall-klar ist. Auf diese Weise verstehen Leser sofort was Sie von ihm konkret möchten. Verwenden Sie Design-Elemente wie Pfeile oder Boxen, um die Aufmerksamkeit auf die CTA zu lenken. Verwenden Sie kleinere Überschriften und Aufzählungspunkte, um auf zusätzliche Inhalte aufmerksam zu machen.

 

Tipp 2: Investieren Sie in Design

In punkto Design sind transaktionale E-Mails notorisch öde. Oder wann haben Sie zum letzten Mal eine Rechnung bekommen, deren Design Sie nicht zum Gähnen gebracht haben? In das Design Ihrer Transaktions-E-Mails zu investieren, ist eine großartige Möglichkeit, um Aufmerksamkeit zu erregen und die Kunden anzusprechen.

 

Mit der Psychologie der Farben spielen

Die Farben, die Sie verwenden, sind mehr als nur schön. Sie können auch viel Einfluss haben. Also setzen Sie die Farbpsychologie strategisch ein, besonders wenn es um den Call-to-Action geht. Indem Sie aktivierende Farben wie Rot oder Orange verwenden, steigern Sie die Conversion-Rate Ihre E-Mail Kampagne.   

Darüber hinaus können Sie Ihren E-Mails mit Hilfe von Farben (besser) strukturieren. Nutzen Sie unterschiedliche Töne, um die Kopf- und Fußleiste vom Rest der E-Mail deutlich abzugrenzen. Mit Komplementärfarben und einer Beschränkung auf zwei oder drei verschiedene Töne pro E-Mail vermeiden Sie Kopfschmerzen durch visuelle Überladung.    

 

Bilder mit Bedacht nutzen

Bilder können in E-Mails viel Positives beitragen. Allerdings gilt wie bei fast allen Dingen auch hier: Es sollte nicht zu viel des Guten sein.

Verwenden Sie nicht zu viele Bilder. Ihre Inhalte könnten sonst dazwischen verloren gehen. Beginnen Sie Ihre E-Mail nicht mit einem Bild – es sei denn, es ist Ihr Logo. Stattdessen sollten Sie mit Inhalten einsteigen, um Ihren Lesern mitzuteilen, worum es in der E-Mail eigentlich geht. Wenn Sie viele Bilder oder Fotos verwenden, sollten Sie das restliche Design möglichst simpel halten und ihnen erlauben, im Vordergrund zu stehen.

 

Nicht den Leerraum vergessen

Leerraum hilft dabei, Ihre Inhalte in visuell bekömmliche Abschnitte aufzuteilen – und sorgt ganz nebenbei dafür, dass die wichtigsten Aussagen auf den ersten Blick erkennbar sind.

Nutze Leerraum, um Ihrer E-Mail visuell mehr Platz zu geben, Aufmerksamkeit auf die zentrale Message zu lenken und das Ganze einfach angenehmer für die Augen der Kunden zu gestalten.

 

Stets markenbezogen bleiben

Selbst wenn Sie nur eine Passwort-Bestätigung versenden, durchweg alle Kommunikation, die von Ihrer Marke ausgeht, sollten auch nach Ihrer Marke aussehen. Nutzen Sie dafür wann immer möglich die CI Farben und Schriftarten und fügen Sie Ihre Logo in die Kopf- oder Fußleiste ein.  

Ihre Markenidentität reicht über die reinen visuellen Elemente hinaus – sie umfasst auch den Sprachstil und die Markenpersönlichkeit. Falls Ihre Marke verrückt und witzig ist, dann scheuen Sie sich nicht davor, etwas Humor unterzubringen. Ihre Leser werden es Ihnen danken!

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Tipp 3. Behalten Sie das Layout im Auge

Wenn Inhalte die Königsdisziplin sind, dann folgt gleich darauf das Layout. Die Art und Weise wie Sie Ihre transaktionalen E-Mails organisieren und formatieren, ist genauso wichtig wie deren Inhalt.

 

Auf die richtige Breite achten

Eine E-Mail, die zu breit ist, funktioniert einfach nicht. Wenn Ihre Kunden beim Lesen von einer Seite zur anderen scrollen müssen, ist es sehr wahrscheinlich, dass sie es schnell aufgeben und auf Löschen klicken.

Halten Sie die Breite der E-Mails bei 600 Pixeln, um sicherzugehen, dass der gesamte Content auf dem Bildschirm zu sehen und kein Scrollen notwendig ist.

 

Nicht mit den Spalten übertreiben

Wer zusätzlichen Content in seinen E-Mails unterbringen möchte, gerät häufig in die Versuchung, ihn in möglichst viele Textspalten zu unterteilen. Lassen Sie diese Praxis lieber.

Bei einer Breite von maximal 600px sollten Sie nicht mehr als zwei oder drei Textspalten nutzen. Sonst wirken Ihre E-Mails schnell überfüllt.

 

Hierarchie-Ebenen aufbauen

Niemand starrt gern auf Textwände. Sie überwältigen Leser visuell und erinnern an ein Textbuch (und das Letzte, an das Ihre Kunden denken sollen, wenn sie Ihre E-Mails lesen, ist ein Gefühl von Hausaufgaben machen müssen.)

Nutzen Sie stattdessen verschiedene Hierarchie-Ebenen wie Teilüberschriften, Zitate und Font-Formatierungen wie Fett- und Kursivschrift, um die Inhalte zu organisieren und wichtige Punkte zu visualisieren.  

 

Nicht die mobilen Endgeräte vergessen

Wenn Ihre E-Mails ausschließlich auf dem Desktop funktionieren, lassen Sie Ihnen eine Menge Möglichkeiten entgehen. Immer mehr Menschen lesen ihre E-Mails auf ihren Smartphones. Wenn Ihre Nachrichten allerdings nicht für mobile Endgeräte optimiert sind, werden sie nur Buchstabensalat sehen.

Sorgen Sie dafür, dass all Ihre transaktionalen E-Mails responsive sind. Überprüfen Sie Ihre Vorlagen gegebenenfalls mit verschiedenen Applikationen und Geräten, um ein Gefühl für die jeweilige User Experience zu bekommen.   

Und um auf Nummer sicher zu gehen, sollten Sie einen „View in Browser”-Link in die E-Mails integrieren. So haben Leser auch dann Zugang zu den Inhalten, wenn der Rest der E-Mail nicht korrekt angezeigt wird.

Mit diesen Design-Tipps für transaktionalen E-Mails sind Sie optimal ausgerüstet, um das Engagement Ihrer Kunden zu fördern und die Conversion-Rate zu verbessern.  

Sie benötigen Hilfe, um diesen Tipps Taten folgen zu lassen? Dann starten Sie einen Design-Wettbewerb und erhalten Sie ein eigenes, individuelles E-Mail Design.