Der Krieg zwischen Spammern und Internetanbietern dauert bereits seit Jahren an. Mailjet kämpft gemeinsam mit anderen Anbietern darum, dass Absender mit einem guten Ruf nicht beeinträchtig werden, wenn sie E-Mails verschicken. Bei 30 Millionen E-Mails, die jeden Tag über unsere Server verschickt werden, ist das nicht ganz einfach. Deshalb gibt es jetzt BUBS.

Im Laufe der Jahre haben Verbraucher viel darüber gelernt, wie sie Spam erkennen können. Das hat dazu geführt, dass die Absender ihre Praktiken angepasst haben. Wir verfolgen diese Trends und verbessern laufend unsere Algorithmen. Erst vor kurzem haben wir neue Richtlinien zum Versenden von E-Mails mit Mailjet eingeführt. Diese Zusammenfassung von Regeln wendet unser Zustellbarkeits-Team an, um Absender zu identifizieren, die die Regeln befolgen – oder eben nicht. Zusammen mit diesen neuen Regeln führen wir auch BUBS ein. Genau wie die meisten anderen komplizierten Aufgaben ist es viel einfacher, wenn Sie einen Freund an Ihrer Seite haben. Aber wer ist das und wie hilft er Ihnen? Hier erklären wir Ihnen alles, was Sie wissen müssen.

Was ist BUBS?

Bei Mailjet bezeichnen wir BUBS als den E-Mail-Status, der möglichst niedrig sein sollte, wenn Sie E-Mails für eine neue Kampagne verschicken. Die Abkürzung steht für Bounced, Unsubscribed, Blocked und SPAM (Unzustellbar, Abgemeldet, Geblockt und als Spam markiert).

  • Bounced bedeutet im Prinzip, dass Sie einen Empfänger nicht mehr unter seiner Adresse erreichen können. Wenn eine E-Mail nicht zugestellt werden kann, da dieses Konto nicht mehr existiert, wird sie an den Absender zurückgeschickt und gilt als “bounced”.
  • Unsubscribed bedeutet, dass ein Empfänger sich dazu entschieden hat, ihre E-Mails nicht mehr länger zu erhalten. Er beendet das Abonnement und landet in der Kategorie abgemeldet.
  • Blocked sind E-Mails, die zuvor als “bounced” bezeichnet wurden, weil die E-Mail-Adresse nicht mehr existiert. Allerdings haben Sie Ihre Kontaktliste nicht überarbeitet und erneut versucht, eine E-Mail an diese Adresse zu schicken. Mailjet hat diese nicht mehr existierende Adresse bereits markiert. Ihre Nachricht an diese Adresse wird unsere Server deshalb nicht verlassen. Stattdessen gilt die E-Mail als “blocked”.
  • Spam-Nachrichten sind selbsterklärend. Wenn einer Ihrer Kontakte eine Ihrer E-Mails als Spam markiert, werden künftige Nachrichten, die Sie an diese Adresse verschicken, ebenfalls in den Spam-Ordner geleitet. Das wirkt sich negativ auf Ihre Statistiken aus, da Ihre Spam-Quote ansteigt. Zu dieser Kategorie fügen wir auch die E-Mails hinzu, die in eine Spamfalle geraten (falsche E-Mail-Adressen, die Anbieter von Anti-Spam-Lösungen nutzen, um die entsprechenden Absender zu identifizieren) oder zu denen es Beschwerden gegeben hat (wenn ein Empfänger eine ganz normale E-Mail als Spam gekennzeichnet hat).

Diese verschiedenen Statistiken enthalten also die Anforderungen von Internetanbietern, Webmail-Software und natürlich den Empfängern Ihrer Nachricht. Je niedriger Ihre BUBS-Quote ist, desto besser ist Ihre Kontaktliste. Wenn Ihre BUBS-Quote hingegen steigt, sollten Sie einen genauen Blick auf Ihre E-Mail-Strategie und Ihre Kontaktliste werfen. Außerdem kann Ihr Konto sogar in Quarantäne versetzt werden.

 

Warum ist BUBS wichtig?

Wir haben BUBS eingeführt, weil darin die wichtigsten Faktoren für eine optimale Zustellbarkeit überwacht werden. Indem wir die BUBS-Quoten für jeden einzelnen Mailjet-Kunden ermitteln, helfen wir unseren Nutzern dabei zu verstehen, wie sie ihre E-Mails verschicken sollten. Außerdem hilft es uns dabei, den Missbrauch von Konten möglichst schnell zu identifizieren und die entsprechenden Schritte einzuleiten. Auf diese Weise halten wir unsere Server sauber und sorgen dafür, dass unsere Kunden sich auf eine gute Zustellbarkeit verlassen können.

Außerdem glauben wir, dass es wichtig ist, möglichst offen und transparent zu agieren. Deshalb erläutern wir Ihnen ausführlich, wie wir die Qualität der E-Mails, die über unsere Server verschickt werden, bewerten und wie wir negative Praktiken erkennen. Wir bieten Ihnen Zugriff auf Ihre BUBS-Quote, damit unsere Nutzer sich mit den Richtlinien vertraut machen können, die im schlimmsten Fall dazu führen, dass sie keine E-Mails mehr verschicken können.

 

Wie wirkt sich BUBS auf Sie aus?

Wenn Sie, wie die meisten unserer Nutzer, sich an unsere Richtlinien und die Vorschriften zum Thema Spam in Ihrem Land halten, dürften Sie keine Probleme haben. In diesem Fall verschicken Sie E-Mails an die Adressen von Empfängern, die diese E-Mails erhalten wollen. Ihre BUBS-Quote erreicht somit keine Werte, die zu Problemen führen könnten.

Wenn Sie Missbrauch betreiben, zum Beispiel durch den Kauf von Kontaktlisten von externen Anbietern oder das Versenden von illegalen Inhalten, wird Ihre BUBS-Quote vermutlich schnell ansteigen. In der Folge kann es sein, dass Sie vom Mailjet-Team kontaktiert werden und darüber benachrichtigt werden, dass wir Ihr Konto überwachen, bis Ihre Quote sich verbessert.

 

Wie sorge ich dafür, dass meine BUBS-Quote niedrig bleibt?

Es ist ganz einfach – folgen Sie diesen Richtlinien nach dem Verschicken einer E-Mail-Kampagne:

  • Überwachen Sie Ihre Kontaktliste sorgfältig.
  • Entfernen Sie Adressen von Nutzern, die sich abgemeldet haben.
  • Entfernen Sie Adressen, die als blockiert markiert wurden sowie die Adressen von Nutzern, die Ihre Nachricht als Spam markiert haben.

Sie können Ihre Inhalte anpassen und darauf eingehen, was Ihre Nutzer sehen wollen. Passen Sie auch die Häufigkeit der E-Mails an die Erwartungen der Empfänger an und bieten Sie relevante Inhalte an.

Wenn Sie diesen Hinweisen folgen, werden mehr Ihrer E-Mails zugestellt, Ihre BUBS-Quote geht nach unten und Sie dürften keine Probleme beim Verschicken von E-Mails haben.

Haben Sie noch weitere Fragen zu BUBS oder zum Versenden von E-Mails? Kontaktieren Sie einfach unser Support-Team, das Ihnen Ihre Fragen jederzeit gerne beantwortet.