Bilder in E-Mails zu verwenden hat zahlreiche Vorteile:

  1. Sie lenken die Aufmerksamkeit auf bestimmte Bereiche
  2. Wecken und verstärken Emotionen
  3. Pushen beworbene Produkte und Services
  4. Bewegen besonders stark zum Klicken des Call-to-Actions

Doch bei der Verwendung von Bildern in E-Mails kann man viel falsch machen. Werden Bilder in E-Mails nicht korrekt dargestellt, dann wirken Ihre Mailings als qualitativ nicht hochwertig.

In diesem Leitfaden erfahren Sie alles, was Sie über Bilder in E-Mails wissen müssen. Wir besprechen die Stolperfallen, welches Bildformat in E-Mails am besten ist, ob animierte Bilder und Hintergrundgrafiken Sinn machen sowie wie Sie Bilder richtig einfügen und beschriften.

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Bilder in E-Mails einfügen: Die Stolperfallen

Im Folgende werden wir uns die gängigen Stolperfallen näher anschauen.

 

1. Stolperfalle: Zu viele Bilder

Der Reiz, eine Marketing E-Mails und andere Arten von E-Mails überwiegend mit Bildern zu bestücken, ist aufgrund der zahlreichen Vorteile natürlich hoch. Doch ein Zuviel kann sich schnell negativ auf die E-Mail Zustellbarkeit auswirken. Doch warum eigentlich?

E-Mails mit einem großen Bild und etwas Text sind eine beliebte Taktik von Spammern, um die Spam-Filter zu umgehen. Das wissen auch die ISPs und blockieren daher solche Mailings.

Unsere Empfehlung: Setzen Sie auf ein ausgewogenes Verhältnis von Text und Grafik. Ein Verhältnis von Text zu Bild von 60:40 oder 70:30 zugunsten des Textes ist ideal.

 

2. Stolperfalle: Zu viele Bilder

Zu große Bilder in E-Mails sind ebenfalls ein echtes Problem. Abhängig von der Dateigröße wirken sich (zu) große Bilder unter Umständen negativ auf die Nutzererfahrung des Empfänger aus.

Das Hauptproblem hier: Je größer das Bild, desto länger der Ladevorgang. Wird die E-Mail unterwegs außerhalb eines W-Lan Netzwerkes abgerufen, besteht die Gefahr, dass dies nicht vollständig angezeigt oder gelesen wird.

Info bei Mailjet wenn Bilder für E-Mails zu groß sind

Zu große Bilder verursachen längere Ladezeiten und sollten daher vermieden werden.

Hinzu kommt, dass E-Mail Clients aus Sicherheitsgründen zu große E-Mails blockieren, einerseits um eine bessere Benutzererfahrung zu gewährleisten und andererseits um gegen Spam-Attacken vorzugehen.

Beschränken Sie daher Ihre Bildbreite auf maximal 600px. Die optimale Bildgröße sind beträgt keine 1 MB. Mit hilfreichen Tools wie Tinypng können Sie Bilder kinderleicht verkleinern.

 

3. Stolperfalle: Zu kleine Bilder

Zu kleine Bilder in E-Mails sind ebenfalls ein Problem. Zwar können grafische Elemente aus Zustellbarkeits- und Ladesicht nicht klein genug sein, doch besteht die Gefahr, dass diese verzerrt angezeigt werden.

Verwenden Sie ebenfalls keine Bilder, in denen “zu viel passiert”. Bei einer Verkleinerung ist der Bildinhalt unter Umständen schlecht erkennbar. Vor allem Details gehen verloren.

Umgehen Sie das Problem, indem Sie Ihre Bilder vor dem Hochladen pixelgenau zuschneiden oder alternativ eine E-Mail Marketing Software mit angeschlossenem Bildbearbeitungsprogramm wie Mailjet verwenden.

Bildbearbeitungsprogramm Mailjet

Bilder direkt in E-Mails bearbeiten in Mailjet’s Drag-and-Drop E-Mail Editor.

 

 

4. Stolperfalle: Bilder werden nicht angezeigt

Bilder in E-Mails erhöhen die Fehlerrate. Verschiedene E-Clients, Browser und E-Mail Apps gehen unterschiedlich mit Bildern in E-Mails um. Daher kann es passieren, dass diese nicht ordnungsgemäß angezeigt werden. Statt dem Bild erscheint ein weißer Hintergrund mit einem “kaputten-Bild”-Icon oben links.

Anzeige blockierte Bilder in E-Mail bei Gmail

Beispiel für Newsletter, bei dem die Bilder nicht angezeigt werden.

Die Blockierung von Bildern stellt sogar eines der größten Herausforderungen für E-Mail Marketer dar. Die Ursache: Die E-Mail Clients reagieren unterschiedlich auf in E-Mails eingebundene Bilder.

Da E-Mail Marketer in der Regel keinen Einfluss auf die verwendeten E-Mail Clients ihrer Kunden und Newsletter-Abonnenten haben, ist es wichtig, die E-Mails für die Bild-Off-Anzeige zu optimieren.

Für E-Mails Clients, die keine Bilder unterstützen oder standardmäßig blockieren, bietet der ALT-Text Abhilfe (weiter unten dazu mehr). Vermeiden Sie es ebenfalls die wichtigsten Informationen und Call-To-Actions nicht direkt ins Bild zu packen. Arbeiten Sie stattdessen mit zusätzlichem Text. Folgende E-Mail Design Anordnung hat sich bewährt:

  1. Bild
  2. Text
  3. Button

Beispiel Bild als vorderes Element in MJML

Bild, Text und Button sind in der E-Mail voneinander getrennt.

Eine weitere Möglichkeit ist es, die Bilder mit einer Hintergrundfarbe zu versehen (wir empfehlen hier Ihre primäre Unternehmensfarbe zu nehmen). Auf diese Weise sorgen Sie für eine Hierarchie sowie ein Mindestmaß an Design.

Und zu guter Letzt, bitten Sie Ihre Empfänger das Anzeigen Ihrer Bilder immer zuzulassen.

E-Mail Bilder in Gmail aktivieren

Aufforderung in Gmail, Bilder in E-Mails anzuzeigen.

Kleiner Tipp: Verlinken Sie auch das Bild zur betreffenden Webseite. Nicht selten klicken Newsletter Abonnenten statt auf den Button auf das Bild. Und es wäre doch schade, hier wertvollen Traffic einzubüßen.

Verlinktes E-Mail Bild Bestätigung Newsletteranmeldung

Bei About You ist der Bestätigungslink auch hinter dem Bild hinterlegt.

 

5. Stolperfalle: Bilder sind nicht mobil optimiert

Über die Hälfte aller E-Mails werden bereits auf einem mobilen Gerät geöffnet. Grund genug sämtliche Bilder in E-Mails immer mobil zu optimieren. Dies erreichen Sie folgendermaßen:

Bild ist nicht größer als 100kB
Verwendung eines responsiven E-Mail Designs
Bilder lassen sich problemlos herunterskalieren
Bilder im Hochformat statt Querformat
Bild ist nicht breiter als 600px

Tabelle: Checkliste – Bilder in E-Mails mobil optimieren

 

Verschiedene Bildformate

Für E-Mails eignen sich verschiedene Bildformate. Jedes Format hat seine spezifischen Eigenschaften (u.a. Bildqualität, Dateigröße, Komprimierbarkeit). Hinzu kommt, dass E-Mail Clients unterschiedlich mit den verschiedenen Bildformaten umgehen.

Die zentrale Frage lautet daher: Welches Bildformat ist für E-Mails am besten?

Im Folgenden schauen wir uns die vier gängigen Bildformate, die für E-Mails in Frage kommen, näher an: JPEG/JPG, PNG, GIF und SVG.

 

JPEG/JPG

Bei JPEG-Bilder (kurz für Joint Photographic Experts Group) handelt sich um Farbbilder im 16-Bit Format, die aus einzelnen Pixeln bestehen.

Das 16-Bit Format ermöglicht eine unbegrenzte Mischung der Primärfarbe Rot, Blau und Grün unbegrenzt. In der Konsequent sind bis zu 16,8 Millionen Farben möglich. Das Bildformat JPEG ist hervorragend für Fotos geeignet, die zahlreiche Farben enthalten.

Der Vorteil des JPEG-Bildes liegt darin, dass es beliebig komprimiert werden kann, ohne das dabei Farbinformationen verloren gehen. Von 0% (keine Komprimierung) bis 100% (vollständige Komprimierung) ist alles möglich.

Der Nachteil jedoch ist, dass es bei einer Komprimierung zu einem gewissen Qualitätsverlust kommt. Dadurch eignen sich JPEGs weniger für die weitere Bildbearbeitung. Ebenfalls sind JPEGs nicht die beste Wahl für Bilder, die Text enthalten. Der Text wirkt schnell ausgefranst und unscharf.

Vergleich Bilder in E-Mail komprimiert

Komprimiertes PNG-Bild (oben) und JPEG-Bild (unten) im Vergleich

Hinzu kommt, dass JPEG ein rein statisches Bildformat ist. Das heißt, es lässt sich nicht animieren.

JPEGs unterstützen zudem keine transparenten Flächen. Bei Bildern, die eine Rundung haben, also nicht eckig sind, wird die Fläche standardmäßig weiß eingefärbt. Transparenz lässt sich nur dann simulieren, wenn die Farbe mit der darunterliegenden Hintergrundfarbe übereinstimmt. Der Hintergrund muss hier jedoch einfarbig sein. Farbverläufe, Muster und Co. sind in dem Fall tabu.

Vorteile Nachteile
Darstellung von 16,8 Millionen Farben Ein gewisser Qualitätsverlust beim Komprimieren
Gut für Fotos und Bilder mit zahlreichen Farben Nicht optimal für Bilder mit textinhalten
Lassen sich unbegrenzt komprimieren Rein statisches Format
Relativ kleines Dateiformat Keine Transparenzanzeige

Tabelle: Die Vorteile und Nachteile von JPEG-Bildern in E-Mails

 

PNG

PNG, kurz für Portable-Network-Graphic, ist ein Bildformat mit dem Ziel, die Vorteile von JPEG und GIF zu vereinen.

Es gibt zwei Arten von PNG-Formaten: PNG-8 und PNG-24. Das PNG-8 Format speichert wie das GIF maximal 256 Farben. Das PNG-24 Format kann dagegen ähnlich wie JPEG Millionen von Farben darstellen.

PNGs lassen sich ebenfalls komprimieren, jedoch ohne Qualitätsverlust wie beim JPEG-Bild. Eine weitere Bearbeitung des Bildes ist möglich, ohne Einbußen bei der Bildqualität machen zu müssen.

Ein weiterer Vorteil beim PNG-Bilder, dass man kurze Textbeschreibung des Bildinhaltes hinzufügen kann.

PNGs lassen zudem transparente Bereiche zu. D.h., Sie erstellen problemlos Bilder für E-Mails, die nicht quadratisch oder rechteckig sind. Anders als beim JPEG-Bild muss auf den E-Mail Hintergrund nicht gesondert geachtet werden.

Unterstützung von Transparenz bei Bildern

Transparente Bereich bei JPEG- und PNG-Bild im direkten Vergleich.

Der große Nachteil beim PNG liegt in der Dateigröße. Die Bildgröße ist teilweise bedeutend größer als beim JPEG-Bild. Dies kann unter Umständen dann zum Problem werden, wenn E-Mails sehr häufig auf mobile Endgeräte im mobilen Datenmodus geladen werden.

Bildgröße verschiedene Bildformate

Vergleich Bildgröße eines JPEG- und PNG Bild.

Ein weiterer Wermutstropfen ist, dass nicht PNGs überall unterstützt werden. Gerade ältere Browser wie der Internet Explorer bis Version 6.0. können dieses Bildformat nicht richtig darstellen. Je nach Zielgruppe und deren verwendete Geräte kann dies dann mehr oder weniger problematisch sein.

Als statisches Bildformat ist eine direkte Animierung ebenfalls nicht möglich.

Vorteile Nachteile
Darstellung von zahlreichen Farben Größere Dateigröße insb. bei großen Bildern
Darstellung von farbintensiven und komplexen Bilder Nicht alle E-Mail Clients unterstützen PNG
Komprimierung ohne Qualitätsverlust Rein statisches Format
Sehr gut geeignet für Bilder mit Textinhalten möglich
Geeignet für Bilder, die Transparenz erfordern
Bilder, die erneut bearbeitet und exportiert werden müssen

Tabelle: Die Vorteile und Nachteile von PNG-Bildern in E-Mails

 

SVG

SVG, kurz für Scalable Vector Graphics, ist ein Bildformat speziell für Vektorgrafiken konzipiert. Im Gegensatz zu Bildern im JPG-, PNG- und GIF-Format handelt es sich hier im Grunde um ein reines Textdokument. Es beschreibt die Linien, Formen und Farben, aus denen das Bild besteht.

Der Vorteil von SVG liegt darin, dass es mit JavaScript, CSS und HTML problemlos im Web bearbeitet werden kann. SVG-Bilder sind ebenfalls auflösungsunabhängig. Sie sehen auf jedem Bildschirm scharf aus, bei gleichzeitig niedriger Dateigröße. Dieser Umstand machen SVG Dateien beispielsweise zum idealen Hintergrundbild.

Für E-Mails sind SVG-Bilder jedoch nur begrenzt zu empfehlen. Nur wenige E-Mail Clients unterstützt dieses Format. iOS-Geräte und Apple Mail haben keine Probleme, SVG darzustellen. Andere E-Mail Clients wie Gmail, Outlook und Yahoo unterstützen es bislang nicht.

Vorteile Nachteile
Bild problemlos skalierbar Außerhalb von Apple kaum Unterstützung
Responsive Design
Kleine Dateigröße

Tabelle: Die Vorteile und Nachteile von SVG-Bildern in E-Mails

 

GIF

Das GIF-Format ist eine Form von Bitmap. GIFs sind eine tolle Möglichkeit, um Bewegung in Ihre E-Mail zu bringen, ohne Design-Schwierigkeiten zu verursachen. Beim GIF handelt es sich genaugenommen um eine Reihe von Bildern, die schnell hintereinander angezeigt werden, um die Illusion von Bewegung zu erzeugen.

Der große Vorteil vom GIFs ist, dass es von der Dateigröße bedeutend her kleiner als andere Bewegbild-Formate ist. Dies macht das GIF zum perfekten animierten Bildformat in E-Mails.

Da das GIF ebenfalls die älteste Form der Animation im Internet ist, wird es von fast allen E-Mail Clients mit Ausnahmen von Outlook 2007, 2010 und 2013 unterstützt.

Einer weiterer Pluspunkt ist, dass bei Darstellungsproblemen kein weißer Hintergrund angezeigt wird. Sofern das GIF nicht ordnungsgemäß abgespielt wird, wird stattdessen das erste Bild angezeigt.

Auch erfolgt die Komprimierung nahezu verlustfrei.

Ein Nachteil am GIF-Format ist jedoch, dass dieses eigentlich kein freies Format ist. Der Rechtsinhaber ist Compuserve. Auch lassen sich “nur” 265 Farben darstellen. Das hat zur Konsequenz, dass True-Color-Grafiken erst konvertiert werden müssen.

Vorteile Nachteile
Kleiner als andere Video-Formate Nur 265 Farben darstellbar
Von fast allen E-Mail Clients unterstützt Höhere Dateigröße als bei statischen Bild-Formaten
Komprimierung ohne Qualitätsverlust Keine Unterstützung bei Outlook 2007, 2010 und 2013
Animierte Bildsequenzen möglich

Tabelle: Die Vorteile und Nachteile von GIFs in E-Mails

Also, welches Bildformat ist für E-Mails nun am Besten? Die Antwort: es kommt darauf an.

JPEG-Bilder sind die erste Wahl bei E-Mails, wenn vor allem die Mobile-Optimierung im Vordergrund steht oder Sie Fotos mit zahlreichen Farben verwenden.

PNG-Bilder sind bei E-Mails zu bevorzugen, wenn die Bildqualität wichtiger als die Dateigröße ist oder nicht-fotografische Motive oder Bilder mit Textinhalten zum Einsatz kommen.

Bilder im SVG-Format sind zu empfehlen, wenn diese ausschließlich auf Apple-Geräte geöffnet werden.

E-Mails mit GIF-Bilder eignen sich wunderbar, um ein Produkt und dessen Funktionalität näher vorzustellen.

 

Animierte Bilder

Animierte Bilder sind eine gute Taktik, um die E-Mail “lebendig” zu gestalten. Der Unterschied zu Videos in E-Mails besteht darin, dass diese deutlich kürzer sind sowie keinen “Abspiel” Button enthalten.

 

Animierte Bilder: Ja oder nein?

Die Verwendung von animierten Elementen peppen E-Mails auf. Sie fügen eine Spur Humor hinzu und lenken die Aufmerksamkeit besonders stark auf bestimmte Bereiche der E-Mail.

Etwas Bewegung in E-Mails reicht oftmals aus, um den Empfänger zu überraschen und ihn dazu zu bringen, den CTA zu folgen. Untersuchungen zeigen, dass solche Elemente häufiger angeklickt werden als “normale” Textlinks.

Der weiterer großer Vorteil von animierten Bildern ist, dass sie selbst komplizierte Sachverhalte anschaulich darstellen. Anstatt längeren Erklärungssätzen, zeigen Animationen wunderbar wie ein Produkt in Aktion funktioniert.

Da ein GIF im Grunde nur ein Bilddateiformat ist, können Sie dieses prinzipiell wie jedes andere Bild in Ihre E-Mail einfügen.

Doch Vorsicht! Benutzen Sie kein animiertes Bild um des animierten Bildes Willens. Bedenken Sie, dass je größer das animiertes Bild ist, desto größer wird die gesamte E-Mail sein. Dies kann zu langen Ladezeiten führen. Es besteht die Gefahr, dass die Empfänger die E-Mail löschen bevor diese vollständig geladen ist.

Auch können bei einer zu häufigen Verwendung, es zu einer Art Ermüdung seitens des Empfängers kommen. Verwenden Sie daher nur eine Animation pro E-Mail.

Vorsicht ist auch geboten bei Menschen, die empfindlich auf Licht und Farben reagieren. Inhaltsblinkraten zwischen 2 Hz und 55 Hz können insbesondere Personen mit einer lichtempfindlicher Epilepsie schaden.

Auch Leser mit einer Sehbehinderung können Schwierigkeiten haben, die GIF-Inhalte richtig zu erfassen. Sorgen Sie daher dafür, dass die Animationen entweder fließende Übergänge haben oder mit einer relativen langsamen Geschwindigkeit abgespielt werden.

Vorteile Nachteile
Lenken die Aufmerksamkeit zu einem bestimmten Bereich E-Mail wird größer
Überraschen den Leser Leser kann schnell überdrüssig werden
Komplizierte Sachverhalte werden anschaulich dargestellt Nicht geeignet für Menschen mit einer Sehbehinderung
Haben eine höhere Klickrate als statische Elemente/td> Nicht geeignet für licht- und farbempfindliche Menschen
Geeignet für Bilder, die Transparenz erfordern
Lässt sich wie jedes andere Bild in E-Mails einfügen

Tabelle: Vorteile und Nachteile von animierten Bildern in E-Mail

 

Welche Motive zu empfehlen sind

Animierte Bilder in E-Mail spielen Ihre Stärken wie gesagt bei Produktpräsentationen aus. Daher bietet es sich an, Produkte zu animieren. Das können einfache Gegenstände wie Kleidung oder andere Dinge des täglichen Bedarfs sein.

Aber auch eine Software und dessen Funktionalität, sind bestens dafür geeignet, in einer E-Mail animiert zu werden.

Geschützte Abschnitte in E-Mail Kampagne einfügen

Produktpräsentation als GIF der Mailjet-Funktion „Gespeicherte Abschnitt in E-Mails einfügen“.

Animierte Hintergrundbilder können in E-Mails ebenfalls Sinn machen. Mehr dazu im folgenden Kapitel.

 

Hintergrundbilder

Neben Einzelbildern gibt es auch die Möglichkeit, Hintergrundbilder in E-Mails einbinden. Hintergrundbilder sind Bilder, die auf den Hintergrund eines Elements in einer E-Mail angewendet werden.

 

Hintergrundbilder in E-Mails: Ja oder nein?

Ein großer Vorteil von Hintergrundbildern besteht darin, dass Sie eine Fülle von Gestaltungsmöglichkeiten bieten. Im Gegenzug zu anderen Bildern eignen sie sich besser, um Texte, Buttons und andere Bilder darauf platzieren. Auf diese Weise können Sie mehr Inhalte in Ihrer E-Mail platzieren.

Ein weiterer Pluspunkt: Sofern der E-Mail Client die Hintergrundgrafik nicht angezeigt, bleiben die darüberleigenden HTML-Inhalte weiterhin zugänglich.

Entscheidend bei der Verwendung Hintergrundbildern in E-Mails ist, dass diese mehr als Ergänzung statt ein Ersatz zu anderen Inhalten sind. Achten Sie daher darauf, dass das Hintergrundbild nicht vom Hauptinhalt der E-Mail ablenken.

 

Welches Hintergrundbild bei E-Mails zu empfehlen ist

Als E-Mail Hintergrundbild bieten sich prinzipiell eine Vielzahl an Motiven an.

Achten Sie darauf, ein relativ “motivarmes” Bild zu verwenden. Es gilt die Prämisse: “Weniger ist mehr”. Wenn Hintergrundbilder auf mobile Geräte verkleinert werden, können Sie schnell den Kontext verlieren, da das Bildmotiv nicht mehr gut zu erkennen ist. Produktbilder sind ideal, wenn Sie ausschließlich dieses bewerben möchten.

Einfache grafische Elemente wie Muster, Texturen und Verläufen eignen sich als E-Mail Hintergrundbild ebenfalls hervorragend. Sie fügen der E-Mail visuelles Interesse hinzu, ohne den Rest des Inhalts zu überwältigen. Es ist ein subtiler jedoch mächtiger Effekt. Es zwingt den Empfänger, zweimal hinzuschauen, ohne das dieser sich erschlagen fühlt.

Auch für Hintergrundbilder in E-Mails bieten sich unter Umständen animierte Bilder bzw. GIFs an. In diesem Fall gilt das gleiche wie bei einem richtigen Bild.

Animiertes Hintergrund Gif in E-Mail

Animiertes E-Mail Hintergrundbild von Jack Spade.

 

Bilder in E-Mails richtig einfügen

Bilder auf verschiedene Arten in E-Mails eingebunden werden. Lassen Sie uns einen Blick auf die beiden wichtigsten Methoden werfen, um Hintergrundbilder in eine HTML-E-Mail einzufügen.

 

Eingebettete Bilder

Bei eingebettete Bildern befinden sich die Bilder in der E-Mail selbst. Technisch gesehen befinden sich die Bilder dabei im Anhang der E-Mail. Für den Empfänger werden diese direkt in der E-Mail angezeigt.

Der Vorteile bei diesem Verfahren ist, dass diese nach dem Öffnen oder Herunterladen auch offline angezeigt werden. Dies erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass die Bilder korrekt angezeigt wird.

Der Nachteil bei E-Mails mit eingebetteten Bildern ist, dass diese größer sind als wenn Bilder von einer externe Quelle hineingeladen werden.

Eingebettende Bilder bei Mailjet

Bilder in E-Mails einbetten bei Mailjet.

 

Referenzierte Bilder

Eine weitere Möglichkeit ist, Bilder von einer externen Quelle nachladen zu lassen. Ist dies der Fall, dann spricht man von referenzierten Bildern

Der Vorteil bei diesem Verfahren ist, dass die E-Mail Größe bedeutend kleiner ist als bei E-Mail mit eingebetteten Bildern. Hochladen und Mitversenden der Bilder entfallen. Das spart Größe ein, reduziert die Ladezeit und verringert die Gefahr, dass die E-Mails als Spam angesehen und aussortiert zu werden.

Ein Nachteil jedoch ist die große Fehleranfälligkeit. Einige E-Mail Clients unterdrücken viele referenzierte Bilder aus Sicherheitsgründen standardmäßig. Der Empfängers muss das Anzeigen dieser Bilder erst durch einen zusätzlichen Mausklick erlauben.

Zudem müssen die Bilder auf einem Webspace liegen, um sicherzustellen, dass das Hineinladen zu jederzeit funktioniert.

Referenzierte Bilder bei Mailjet

Möglichkeit bei Mailjet referenzierte Bilder in E-Mails einfügen.

Bei Mailjet haben Sie übrigens die Wahl, eingebettete Bilder oder referenzierte Bilder zu verwenden.

 

Bilder richtig beschriften

 

Was ist ein Alt-Text?

Der Alt-Text, kurz für Alternative Text, ist ein in HTML E-Mails angezeigter Text, wenn das eigentliche Bild nicht geladen wird.

Der Alt-Text gehört zu den Meta-Angaben. Er ist für den Empfänger nicht sichtbar, wenn das Bild ordnungsgemäß angezeigt wird. Der Code des Alt-Textes wird dabei als HTML-Element im Quelltext der Bilddatei hinterlegt. Der Code sieht folgendermaßen aus:
<img src=”bildtitel.jpg” alt=”Weitere Informationen zum Bild”>.

Der Alt-Text ist nicht zu verwechseln mit dem Title-Tag. Der Title-Tag ist der Text, der angezeigt wird, wenn man mit dem Mauszeiger über das Bild drüberfährt. Der komplette Code des Bildes sieht folgendermaßen aus:
<img src=”Bildtitel.jpg” alt=”Weitere Informationen zum Bild” title=”Dieser Text wird angezeigt, wenn man mit der Maus auf dem Bild stehenbleibt”>

 

Warum Sie Alt-Text in E-Mails verwenden sollten

Alt-Text bei Bildern in E-Mails zu verwenden, macht aus mehreren Gründen Sinn:

Erstens: Viele Marketing E-Mails sind so gestaltet, dass diese nur Sinn machen, wenn die Bilder angezeigt werden. Das ist besonders bei “Sales-Newslettern” der Fall.

Newletter mit gelockten Bildern

Beispiel eines klassischen Sales-Newsletters mit geblockten Bildern.

Wird das Bild nicht angezeigt, dann erhalten die Empfänger dank des Alt-Textes dennoch Informationen dazu.

Zweitens: E-Mails bei dem die Bilder einen Alt-Text enthalten, wirkt für E-Mail Clients vertrauenswürdiger. Spammer machen sich in der Regel nicht die Mühe einen Alt-Text zu verfassen.

Drittens: Sehbehinderte Menschen erlangen einen barrierefreien Zugang zu den E-Mail Inhalten, da der Alt-Text es Screenreadern ermöglicht, den Inhalt des Bildes vorzulesen.

 

Tipps für das Schreiben von Alt-Texten

Im Folgenden erfahren Sie die zwei wichtigsten Tipps für das Verfassen von Alt-Texten speziell für E-Mail Bilder.

 

Tipp 1: So präzise wie möglich

Denken Sie sich den Alt-Text als eine Art unsichtbare Bildunterschrift. Da der Alt-Text den Bildinhalt darstellen soll, macht es natürlich Sinn diesen so präzise wie möglich zu beschreiben.

Alt-Text gibt Inhalt des E-Mail Bildes wieder

Alt-Text beschriften in Mailjet’s Drag-and-Drop E-Mail Editor.

Sofern Sie auf Ihre Bilder Texte hinterlegen, dann geben Sie statt einer detaillierten Beschreibung des Motivs den Text wieder. Das ist insbesondere dann ratsam, wenn Sie Call-to-Actions und Buttons als Bild einbinden.

Nehmen wir an, Sie verwenden ein Produktbild eines Kleides der Marke X aus Ihrem Onlineshop und Sie haben aktuell eine Aktion laufen, bei dem alle Kleider 30% reduziert sind. Auf dem Produktbild haben Sie in zuvor einen Badge mit dem Text „30%“ gepackt. Der Alt-Text des Bildes sollte in diesem Fall „30 % Rabatt auf alle Kleider auch auf [Name des Hersteller]“ lauten.

Vermeiden Sie, gleiche Alt-Texte für unterschiedliche zu verwenden. Ihre Leser können hier keine Differenzierung vornehmen.

 

Tipp 2: So knapp wie möglich

Halten Sie Ihre Alt-Texte so kurz wie möglich. Einige E-Mail Clients zeigen sie nur an, wenn dieser nicht länger als das eigentliche Bild ist. Bei einem Textumbruch, dann kann es passieren, dass der E-Mail den Alt-Text nicht angezeigt. Der Alt-Text eines beispielsweise 200-Pixel breiten Bildes sollte knapp unter 25 Zeichen betragen.

Doch vermeiden Sie Ein-Wort Alt-Texte. Bei Produktbildern nennen Sie den Produktnamen inklusive Hersteller: „Gelbes Sommerkleid Model Teneriffa von [Name des Hersteller]“.

 

Und jetzt?

Jetzt wissen Sie alles, was Sie über Bilder in E-Mails wissen müssen. Damit die verwendeten Bilder nicht wie ein Fremdkörper in der E-Mail Vorlage aussehen, müssen sie dem gewählten Farbkonzept entsprechen.

Wie Farben in E-Mails genau wirken, dazu haben wir einen umfassenden Leitfaden inklusive Infografik „So setzen Sie Farben in E-Mails richtig ein“ erstellt. 

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