Social Media-Netzwerke sind heute fast so etwas wie unser dritter Arm geworden. Wir haben sie sowohl in unser Privat- als auch in unser Berufsleben fest integriert.

Von den meisten sozialen Netzwerken wird das Upselling ihrer Dienstleistungen an Dritte heute als Einnahmequelle angesehen. Tatsache ist: Mehr und mehr Vermarkter erkennen, dass taktische Strategien im Social Media-Bereich sie dabei unterstützen, Leads zu genieren und mehr Kunden für sich zu gewinnen. Als zusätzlicher Kontaktpunkt können die Social Media-Plattformen auch Sie dabei unterstützen, Ihre Marke, Produkte und  Unternehmen bekannter zu machen. Sie stellen außerdem eine wundervolle Möglichkeit dar, Ihre E-Mail-Kontaktliste auf natürliche Weise wachsen zu lassen.

 

Facebook und Twitter, die besten Freunde der B2C-Vermarkter

Die beliebtesten und bekanntesten sozialen Netzwerke, Facebook und Twitter, sind sehr gut dafür geeignet, Aufmerksamkeit zu erregen. Wenn ein Kunde Ihre Marke mag, stehen die Chancen gut, dass diese Person auch Ihre Facebook-Seite mag und/oder dem Twitter-Konto Ihres Unternehmens folgt – vielleicht um die aktuellsten Informationen über das Unternehmen zu erfahren, an sozialen Wettbewerben teilzunehmen oder um exklusive Sonderangebote zu erhalten.

Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass sie über Ihre Social Media-Kanäle mit Ihrer Marke interagieren werden, anstatt mit Ihrer Webseite (außer Sie sind Amazon. In diesem Fall vielen Dank für das Lesen dieses Textes. Haben Sie schon mal darüber nachgedacht uns zu nutzen?). Lassen Sie diese mächtigen Plattformen für sich arbeiten, indem Sie deren Potenzial dazu nutzen, Ihre Kontaktliste auf natürliche Weise wachsen zu lassen.

 

Facebook

Beginnen wir mit dem Liebling aller Internetnutzer: Facebook. Leiten Sie Ihre Facebook-Fans einfach zu Ihrer Registrierungsseite weiter. Sie müssen dazu nur eine Handlungsaufforderung (CTA) unter Ihrem Facebook-Banner platzieren. Klicken Sie dafür auf Ihrer Seite auf den Button “Handlungsaufforderung erstellen” (diese wird Ihnen nur als Seitenadministrator angezeigt). Sie können dann die gewünschte Aktion auswählen (“Kontakt”, “Jetzt einkaufen”, “Mehr erfahren”, um nur ein paar zu nennen). Da Sie nur eine CTA unter Ihrem Banner zur Verfügung haben, muss diese entsprechend Ihrer Bedürfnisse ausgewählt werden. Wenn Sie Ihre E-Mail-Kontaktliste erweitern möchten, empfehlen wir die Auswahl der Schaltfläche “Registrieren”.

Sie können dann einfach die URL Ihrer Registrierungsseite einfügen et voilà: Die Besucher Ihrer Facebook-Seite können jetzt mit nur 3 Mausklicks Ihren Newsletter abonnieren.

 

Twitter

Auch Twitter bietet eine großartige Möglichkeit für den Ausbau Ihres E-Mail-Publikums an und zwar mit den Lead Generation Cards, die dem Prinzip der Facebook Ads ähneln. Erstens, weil es sich um eine Bezahloption handelt (während die Facebook-CTAs kostenlos sind). Und zweitens können Sie sich mithilfe unterschiedlicher Präferenzen gezielt an ein bestimmtes Publikum wenden (Geschlecht, Standort, Sprachen…).

Um auf Twitter eine Lead Gen Card zu erstellen, gehen Sie zu ihrem Profilbildsymbol und wählen die Option “Twitter Ads”.

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Erstellen Sie eine neue Kampagne und wählen Sie die Option “Leads auf Twitter” aus. Sie können jetzt neue Lead Generation Cards definieren und erstellen. Wählen Sie “Publikum und Budget” und erstellen Sie eine einprägsame CTA. Verfassen Sie eine ansprechende Botschaft, fügen Sie ein visuelles Element hinzu (Tweets mit Bildern erzielen bessere Ergebnisse) und wählen Sie je nach Zielsetzung den entsprechenden Link aus. Auch hier gilt: Ist das Ziel das Wachstum Ihrer E-Mail-Kontaktliste, wählen Sie die URL Ihrer Abonnement-Seite.

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Tipps für B2B-Unternehmen

Die oben von uns genannten Optionen für Facebook und Twitter sind für jede Art von Unternehmen anwendbar. Es ist jedoch wahrscheinlich, dass ein B2C-Publikum hier wesentlich aufgeschlossener sein wird, als ein B2B-Publikum. Das liegt daran, dass es sich bei Facebook und Twitter um soziale Netzwerke handelt, die bevorzugt in seiner Freizeit Anwendung findet. Aber keine Sorge, wir haben auch für B2B-Unternehmen einige Möglichkeiten.

 

LinkedIn und XING

Die Naheliegendsten sind natürlich die bekannten sozialen Netzwerk zur Pflege von Geschäftskontakten: LinkedIn und XING. Es bietet keine einfache Lösung, aber Sie können Ihre Verbindungen dazu nutzen, sich ein Publikum aufzubauen. Sie können Ihr Netzwerk in ein Excel-Format exportieren und persönliche E-Mails versenden, um Ihre Kontakte dazu einzuladen, Ihren Newsletter zu abonnieren. Dies kann allerdings ein sehr langwieriger Prozess sein. Es gibt auch eine einfachere und weniger zeitraubende Methode.

Wenn es sich bei Ihnen um ein Unternehmen handelt und Sie Ihre Sache gut machen, können Sie einfach den Titel eines Experten in Ihrem Bereich für sich beanspruchen. Das bedeutet, dass Ihre Stimme in Ihrer Community Anklang findet. Das wiederum bedeutet (ja, das ist ein langer Gedankengang), dass Sie interessante Inhalte teilen können. Sie sollten daher jedes Mal, wenn Sie Inhalte auf Ihrer LinkedIn-Seite oder auf XING teilen, eine Einladung für das Abonnement Ihrer E-Mails hinzufügen, indem Sie einen Link zu Ihrer Abonnement-Seite integrieren. So können Sie mehr Nutzer auf Ihren Newsletter aufmerksam machen.

 

YouTube

Und um das Ganze professionell zu gestalten, sollten Sie den Benutzern außerdem Videoanleitungen bereitgestellen, damit diese wissen, wie Ihre Produkte und Dienstleistungen anzuwenden sind. Immerhin geben 90 % aller Verbraucher an, dass Produktvideos ihre Entscheidung zum Kauf eines Produkts aktiv beeinflussen. Außerdem sehen sich 75 % aller C-Level-Führungskräfte wöchentlich geschäftsbezogene Videos an. Das ist eine Chance, die Sie nicht verpassen sollten. Jeder liebt Videos – und garantiert auch Ihre Zielgruppe.

Sie können solche Videos dazu einsetzen, Ihre E-Mail-Kontaktliste wachsen zu lassen. Wie? Auch das ist sehr einfach. Häufig und weit verbreitete Kanäle wie YouTube ermöglichen Ihnen das Hinzufügen von Anmerkungen und/oder Karten zu Ihren Videos. Am Ende Ihrer Videoanleitungen können Sie problemlos Links hinzugefügen. Bitte beachten Sie, dass Sie sich für beide genannten Optionen (Anmerkungen und Karten) im Besitz der Links befinden müssen, die Sie teilen möchten. Diese Informationen können Sie über Ihre Kanaleinstellungen bereitgstellen. Nachdem Sie Ihrem YouTube-Konto Ihre Domain hinzugefügt haben, können Sie Ihren Link integrieren. So einfach ist das. Erstellen Sie unbedingt eine ansprechende Botschaft, damit die Zuschauer davon überzeugt werden, Ihren Newsletter zu abonnieren. Eine Formulierung wie “Möchten Sie mehr über unser Produkt erfahren? Dann abonnieren Sie unseren Newsletter” kann nicht schaden.

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Wenn Sie Ihre Kontaktliste wachsen lassen wollen, dann denken Sie bitte daran, die E-Mail Best Practices zu befolgen, indem Sie separate Zielseiten für Abonnements sowie ein Double-Opt -in-Verfahren verwenden. Dadurch stellen Sie sicher, dass Ihre neue Kontakte Ihre E-Mails auch explizit erhalten möchten. Mit dieser Vorgehensweise verbessern Sie zudem Ihre Zustellbarkeit und Sie erfüllen die internationalen Anti-Spam- Gesetze.

Banner sign ups

Sie kennen jetzt die Grundlagen für das natürliche (was äußerst wichtig ist, da nachhaltig!) Wachstum Ihrer E-Mail-Kontaktliste, indem Sie die beliebtesten sozialen Netzwerke optimal für sich nutzen. Nun sind Sie an der Reihe. Erzählen Sie uns, wie Sie Facebook, Twitter, LinkedIn, XING oder andere soziale Kanäle für das Wachstum Ihrer Liste genutzt haben, indem Sie den Hashtag #SocialEmailing benutzen.