Es gibt viele Gründe, aus denen sich Unternehmen dazu entscheiden, ihre E-Mail-Dienstleister zu wechseln. Dabei kann es sich um eine wachsende Liste mit Kontakten, ein verändertes Budget oder einen Bedarf an neuen Funktionen handeln. Letzten Endes ist der Wechsel allerdings eine gute Gelegenheit, um die aktuellen Abläufe beim Versenden zu überprüfen und die Zustellbarkeit zu verbessern. Wenn Sie dabei sind, Ihren E-Mail-Dienstleister zu wechseln, dann haben Sie Glück. Wir haben für Sie eine einfache Checkliste zusammengestellt, damit Sie weniger Zeit mit dem Nachdenken über die Migration und mehr Zeit mit der Planung verbringen können.

 

1. Melden Sie sich bei Ihrem neuen E-Mail-Dienstleister an und stellen Sie sicher, dass alles funktioniert. Wenn Sie ein neues Konto anlegen, dann sorgen Sie dafür, dass Sie den gleichen Absendernamen und die gleiche Adresse verwenden, damit Ihre Bestandskunden Sie erkennen.Hier ist ein kurzer Tipp zum Erstellen eines persönlichen Absendernamens.

2. Stellen Sie sicher, dass die Authentication Keys (DKIM und SPF) auf der neuen Plattform mit der neuen IP-Adresse für E-Mails eingerichtet wurden. Dadurch wird eine gute Zustellbarkeit sichergestellt, vor allem dann, wenn Sie E-Mails per SMTP verschicken wollen. Hier finden Sie weitere Informationen zu DKIM, falls wir Sie neugierig gemacht haben.

3. Übertragen Sie Ihre Kontakte, entweder manuell per Download als CSV-Datei oder, wenn Ihr E-Mail-Dienstleister das unterstützt, durch einen automatisierten Prozess unter elastic.io. Sie sollten daran denken, dass Sie auch die Kontakte übertragen, die als unzustellbar markiert wurden oder die sich von Ihren E-Mails abgemeldet haben. Dadurch stellen Sie sicher, dass Sie nicht aus Versehen Spam-Mails verschicken, die dazu führen könnten, dass Ihr Konto gesperrt wird.

4. Sorgen Sie dafür, dass Ihre Reputation wieder steigt, da Sie mit Ihrer IP-Adresse und Ihrer Domain umziehen (verschicken Sie zunächst nur langsam). Als Faustregel sollten Sie in den ersten Wochen nach der Umstellung auf Mailjet Ihre Kontaktliste mit 50.000 Empfängern in vier Teile aufteilen und vier Tage lang 12.500 E-Mails pro Tag verschicken. Wiederholen Sie diesen Vorgang in den ersten zwei bis drei Wochen. Dadurch lösen Sie keine Spam-Alarme aus.

5. Übertragen Sie auch Ihre HTML-Vorlagen für E-Mails, in die Sie viel Arbeit investiert haben. Das ist sehr wichtig, da Ihre Kunden sich daran gewöhnt haben, E-Mails von Ihnen in einem bestimmten Layout zu erhalten, deshalb sollten Sie diese Standards beibehalten. Auch das kann relativ einfach sein, da Sie die HTML-Codes einfach kopieren und zu Ihrem neuen E-Mail-Dienstleister übertragen können.

6. Nach der Migration Ihrer E-Mail-Vorlagen sollten Sie überprüfen, ob Ihre Links noch immer funktionieren. Falls das nicht der Fall ist, sollten Sie diese natürlich anpassen. Das gilt vor allem für den Abmelde-Button!

7. Schließlich sollten Sie Ihre Kunden auf dem Laufenden halten (bitten Sie diese darum, Ihre E-Mail-Adresse zu ihrem Adressbuch hinzuzufügen, um die Zustellbarkeit zu verbessern und dafür zu sorgen, dass Ihre Kunden alle E-Mails erhalten). Falls Sie Ihre Kontakte schon länger nicht mehr angeschrieben haben, sollten Sie darüber nachdenken, diesen erneut eine Opt-in-Mail zu schicken. So stellen Sie sicher, dass diese Ihre E-Mails wirklich erhalten. Hier sind einige Hinweise zu den Vorteilen des doppelten Opt-in-Verfahrens.