Seine E-Mail-Kampagnen erfolgreich in die Postfächer seiner Kunden zu navigieren, kann eine Herausforderung sein. Nicht funktionierende Links, falsche E-Mail Betreffzeilen, der Gebrauch von Spamwörtern – das sind alles Fehler, die einen E-Mail-Vermarkter noch monatelang verfolgen können. Wenn Sie sich trauen, weiterzulesen, werden wir diese 3 häufigen Fehler identifizieren, erklären, wie man sie vermeiden:

 

1. Nicht funktionierende Links

Es ist immer hilfreich, wenn noch ein zweites oder drittes Augenpaar Ihre Arbeit vor dem Verschicken überfliegt.

Eine E-Mail-Kampagne bedeutet viel Detailarbeit und wie bei jeder Art von Inhalt ist es schwieriger, Fehler in einer Sache zu entdecken, an der man lange gearbeitet hat und die einem sehr vertraut geworden ist. Sie sollten Kollegen um eine Rechtschreibprüfung bitten und die Links ausprobieren, um sicherzugehen, dass sie funktionieren. Ist die Verlinkung korrekt, ergeben auch die Call-to-Actions in der E-Mail einen Sinn.

Falls Sie die Mittel dazu haben, können Testprogramme wie Litmus sehr viel Zeit sparen. Litmus testet die Anpassbarkeit von E-Mails, Spam-Score und vieles mehr!

 

2. Geringe Öffnungsrate

Es gibt nichts schlimmeres, als die Ergebnisse seiner E-Mail-Kampagne zu überprüfen und festzustellen, dass nur sehr wenige Kunden die Kampagne tatsächlich geöffnet und gelesen haben. Wenn Ihr Publikum Ihre E-Mails nicht öffnet, können Sie nur schwer gute Ergebnisse erzielen.

Die Ideenfindung für eine aussagekräftige E-Mail Betreffzeile sollte höchste Priorität haben, da der Betreff als Schlüssel im Durcheinander eines Postfaches dient. Schauen Sie sich alte Daten an, um zu erkennen, auf welche Wörter Ihre Kunden am besten reagiert haben, und informieren Sie sich über Spamwörter, um sicherzugehen, dass Sie keine Wörter nutzen, die die Leistung Ihrer Kampagne beeinträchtigen könnte.

 

3. Kein anpassbares Design

Eine weitere bedauernswerte Angelegenheit für E-Mail-Vermarkter sind E-Mails mit Leerraum, an dem eigentlich Bilder laden sollten. Auch wenn die Bilder auf Ihrem Computer vor dem Versenden fehlerfrei laden, kann es vorkommen, dass verschiedene E-Mail-Clients und Geräte über verschiedene Voraussetzungen für die korrekte Darstellung von Bildern in E-Mails verfügen. Es kann vorkommen, dass sie auf anderen Geräten nicht so dargestellt werden, wie Sie es sich wünschen. Und in Anbetracht der Tatsache, dass – wie eine Studie kürzlich aufzeigte – 65% der E-Mails zuerst auf mobilen Geräten geöffnet werden und 3 von 4 Nutzern eine E-Mail „mit hoher Wahrscheinlichkeit“ löschen, wenn diese auf einem mobilen Gerät nicht korrekt angezeigt wird, ist ein anpassbares Design einer E-Mail von immer größerer Bedeutung.

Auch diese Angelegenheit kann vorher von einigen Teammitgliedern manuell oder durch Litmus überprüft werden. Falls Sie es manuell mit der Hilfe einiger Kollegen kontrollieren wollen, sollten Sie die Darstellung in verschiedenen Browsern (Chrome, Explorer, Safari), E-Mail Clients (Gmail, Yahoo!, AOL) und Plattformen mobiler Geräte (iOS, Android, Windows Phone) testen.

Sie sollten auch eng mit Ihren Design- und Technik-Teams zusammenarbeiten, um Buttons und Bilder verschiedener Größen zu gestalten. Schlussendlich gibt es noch etwas, was Sie sehr einfach selber implementieren können: Alt-Text. Wenn ein E-Mail-Client Ihre Bilder standardmäßig blockiert, können Ihre Kunden diesen Alt-Text mit einer Beschreibung des Bildes sehen und von ihrem E-Mail-Client dazu aufgefordert werden, die Sicherheit der Bilder zu bestätigen. Eine weitere, weniger bekannte Tatsache: Alt-Texte werden von Bildschirmlesern wahrgenommen und ermöglichen es beeinträchtigten Lesern, sich die Bilder vorzustellen.

Wir hoffen, dass Ihnen diese Tipps dabei helfen, die genannten Fehler mit Ihren Kampagnen zu vermeiden! Lassen Sie uns wissen, welche Schwierigkeiten Sie bei der Erstellung wirkungsvoller E-Mails begegnen und wie Sie diese überwunden haben.