E-Mail Adressen kaufen: ja oder nein?

Kaum ein Thema wird beim E-Mail Marketing so kontrovers diskutiert wie die Frage, ob man E-Mail Adressen kaufen kann oder nicht. Das eine Lager schwört darauf, das Andere hält diese Praxis neben dem Versenden von Spam-E-Mails für das Schlimmste, was man machen kann.

Doch welche Seite hat nun recht?

In diesem Artikel analysieren wir, warum viele Unternehmen auf das Newsletter Adressen kaufen setzen,, besprechen mögliche Gefahren und geben konkrete Alternativstrategien.

 

Warum Unternehmen E-Mail Adressen kaufen

Schnell Neukunden zu gewinnen und diese zu Bestandskunden zu  transferieren, das ist wohl eines der Hauptziele eines jeden Unternehmens.

Doch in Zeiten, in denen Kunden nicht nur zwischen wenigen, sondern aus einer Vielzahl an Angeboten wählen können, wird beides mehr und mehr zur Herausforderung. Statt treue Kunden behalten zu können, sinkt die Kundenloyalität stetig. Selbst ein positives Einkaufserlebnis vermag Kunden nicht mehr so stark an einer Marke zu binden.Ergebnis der Umfrage von Comarch und Kantar TNS, 2017Ergebnis der Umfrage von Comarch und Kantar TNS, 2017

Ein gutes Kauferlebnis und Kundensupport tragen heutzutage nicht mehr zur Zufriedenheit bei, sondern werden als selbstverständlich betrachtet, sind nur noch reine Hygienefaktoren. Es sind lediglich Gründe, die nicht gegen einen erneuten Einkauf sprechen, sie machen aber nicht mehr den Unterschied aus.

Hinzu kommt, dass zu ähnliche oder  zu viele Produkte und unklare Informationen mehr verwirren als dass sie Klarheit verschaffen.

Da stellt sich nun die Frage: Welche Online-Marketing Strategien können Unternehmen noch implementieren? 

Laut den Sozialpsychologen Erb und Brandenburg sind Unternehmen nur dann erfolgreich, wenn sie den “Need for Uniqueness” erkennen. Die Menschen wünschen sich eine Kombination von exklusiven, individualisierten Produkte bzw. Dienstleistungen und einer persönlichen Kundenansprache.

Aufgrund seines Charakters kann E-Mail Marketing erheblich dazu beitragen, eine langfristige und intensive Kundenbeziehung aufzubauen. Das wissen auch Unternehmen und messen dem Kanal E-Mail eine hohe Bedeutung bei.Bedeutung von E-Mail Marketing für UnternehmenLeadgenerierung ist eine der Hauptgründe, warum Unternehmen E-Mail Marketing betreiben, wie die DMA Insights: Marketer Email Tracking Studie zeigt.

Die “vermeintliche” logische Konsequenz: Je mehr E-Mail Adressen ich habe, die ich anschreiben kann, desto besser. Und in der Tat: Viele Unternehmen sind nach wie vor davon überzeugt, dass eine E-Mail Kontaktliste so groß wie möglich sein muss, um Erfolg zu haben.

Und was könnte eine E-Mail Listen schneller wachsen lassen, als Tausende von Adressen für das E-Mail Marketing zu kaufen? 

Es existiert eine Vielzahl an Unternehmen, die solch einen Service anbieten. 10.000 E-Mail Adressen kaufen für nur 9,99€. Das Internet ist voll von solch verlockenden Schnäppchen-Angeboten.

ABER…

Es gibt zahlreichen Gründe die dagegen sprechen, E-Mail Adressen zu kaufen. Schauen wir uns diese im nächsten Abschnitte genauer an. 

Darum sollten Sie keine E-Mail Adressen kaufen

Kommen wir sofort zum  Punkt: Diese “Viel hilft viel”-Denkweise ist ein Irrglaube. Ein Großer sogar.

E-Mail Adressen von Dritten zu kaufen, sollten Sie aus verschiedenen Gründen sein lassen. Das Kaufen von Kontaktdaten schadet Ihnen und Ihrem Unternehmen mehr, als es Ihnen nützt.

Lassen Sie uns die vier wichtigsten Gründe näher anschauen, die gegen den E-Mail Adressen Kauf sprechen.

  • Ihre E-Mail Zustellbarkeit bricht ein.
  • E-Mail Listenkauf ist reine Geldverschwendung.
  • Sie handeln gegen die DSGVO.
  • Viele E-Mail Anbieter erlauben keinen Adressenkauf.

 

1. E-Mail Listen kaufen ist reine Geldverschwendung

Wie häufig erhalten Sie ungefragt E-Mails von Absendern, die Sie nicht kennen oder bei denen Sie sich nicht erinnern können, eingewilligt zu haben, von ihm/ihr E-Mails zu erhalten?

Ich persönlich erhalte sowohl im beruflichen als auch im privaten Umfeld eine Vielzahl solcher E-Mails. Und was mache ich mit diesen? Ich lösche sie, oder, wenn der Absender mich immer wieder erneut kontaktiert, kann es durchaus vorkommen, dass ich die E-Mail als Spam markiere und den Absender blocke.E-Mail direkt in Gmail als Spam markieren

Zahlreiche ISPs, darunter Gmail bietet die Möglichkeit an, E-Mails direkt als Spam zu markieren.

Ich vermute, Sie gehen mit solchen “belästigenden” E-Mails ähnlich um. Und Ihre Empfänger werden mit aller Wahrscheinlichkeit genauso vorgehen, sofern sie ungefragt E-Mails erhalten.

Bedenken Sie: Die auf einer solchen Liste gelisteten Personen möchten in der Regel gar nichts von Ihnen hören und wissen bis zum Erhalt der ersten E-Mails wahrscheinlich auch nicht, dass Sie deren E-Mail Adresse erworben haben.

Dieses Verhalten ist für den Absender das Worst-Case-Szenario. Es ist nicht nur gefährlich für den Ruf seiner IP-Adresse und seine E-Mail Zustellbarkeit (Grund 2). Es verstößt ebenfalls gegen alle Anti-Spam-Bestimmungen und ist zudem illegal (Grund 3).

Wenn Sie E-Mail Adressen kaufen, dann droht Ihnen genau das. Genauso gut können Sie das Geld, dass Sie dem Drittanbieter (für die E-Mail Adressen) oder Ihrer E-Mail Marketing Software(für die versendeten E-Mails) überweisen, aus dem Fenster hinauswerfen – mit dem einzigen Unterschied, dass sich die Empfänger hier sogar freuen werden ;).

2. Ihre E-Mail Zustellbarkeit bricht ein

Einer der wichtigsten Faktoren, der über den Erfolg einer Marketing E-Mail entscheidet, ist deren Zustellbarkeitsrate. Wenn Ihre E-Mails nicht ankommen, dann können diese auch nicht geöffnet, die enthaltenen Links nicht angeklickt und die gewünschte Aktion auf der Zielseite nicht durchgeführt werden.

Man kann es auch drastischer formulieren: Landen Ihre E-Mails nicht im Posteingang Ihrer Empfänger, dann können Sie Ihre E-Mail Marketing Aktivitäten auch gleich sein lassen. Die Gefahr beim Kauf von E-Mail Adressen liegt darin, dass dies genau der Fall sein wird.

Ob ISPs wie Gmail, Hotmail, Yahoos eingegehende E-Mails passieren lassen oder aussortieren, hängt von einer Reihe von Faktoren ab, die sich in drei Bereiche aufteilen:

  • Fehler bei der technischen Einrichtung (12 Faktoren)
  • Schlechte Datenqualität (8 Faktoren)
  • E-Mail Inhalt ist mangelhaft (12 Faktoren)

 

P.S. Sie möchten mehr erfahren? Dann laden Sie unseren kostenlosen Guide hier herunter:

Bannerbild zum Mailjet Guide: E-Mail Zustellbarkeit

Wenn Sie E-Mail Adressen kaufen, dann führt dies automatisch zu einer schlechteren Datenqualität.

Warum?

Die Personen werden wahrscheinlich nicht darüber informiert, dass ihre personenbezogene Daten an Unternehmen X übermittelt wurden. Wenn sie dann E-Mails von besagten Unternehmen erhalten, werden sie die E-Mails wie eben beschrieben wahrscheinlich löschen statt sie zu öffnen.

Nicht bekannte Absender ist ein wesentlicher Grund für E-Mail AbmeldungenEine Untersuchung von Dr. Kerstin Hoffmann zeigt, dass E-Mails von unbekannten Absendern einer der Hauptgründe für Newsletter-Abmeldungen sind.

Gute Öffnungsraten, keine Spam-Markierungen und Blockierungen sind für die ISP jedoch wichtige Parameter, um die Absender-Reputation zu ermitteln. Ist diese eher schlecht als recht, dann droht der Spam-Ordner oder die E-Mail wird bereits vorher aussortiert.

Weitere Infos zu diesem Thema finden Sie dazu hier: So retten Sie Ihre E-Mails vor dem Spam-Ordner.

Doch die Gefahr droht auch von anderer Seite…

3. Sie machen sich strafbar

Der Erwerb von E-Mail Adressen für E-Mail Marketing muss im Einklang mit dem Gesetz erfolgen. Dies ist nichts Neues. Neu hingegen sind jedoch die Spielregeln, die seit der neuen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) herrschen.

Die zentrale Frage ist: Ist der Kauf von privaten E-Mail Adressen illegal?

Zunächst erstmal Entwarnung: Grundsätzlich können Sie von Drittanbietern E-Mail Adressen kaufen. Es existiert kein Verbot, E-Mail Adressen gegen Bezahlung zu erwerben. Nun die schlechte Nachricht: Dies ist jedoch nur in einem sehr engen Rahmen möglich.

Werbe bzw. Marketing E-Mails dürfen Sie nach Art 7. Abs. 1 der DSGVO nur nach vorheriger und ausdrücklicher Zustimmung durch den Empfänger versenden. Dabei ist es unerheblich, ob es sich dabei um Verbraucher (B2C) oder Unternehmen (B2B) handelt. Unerheblich ist ebenfalls, ob der Empfänger ein Interessent, Neukunde und Bestandskunde ist.

Im Moment der Datenabgabe ist der Datenverarbeiter verpflichtet, den zukünftigen Empfänger darüber darüber zu informieren, welche Art Mailings dieser zukünftig erhalten wird. Wichtig hierbei ist: Diese Einwilligung darf nicht Teil einer formulierten Vertragsbedingungen sein. Ein aktiv vorangeklickter Haken darf ebenfalls nicht gesetzt sein.Beispiel für aktives Opt-In

So macht man es richtig: Bei konversionsKRAFT muss der Benutzer den Haken aktiv setzen.

Gerade beim Thema Opt-In und Opt-Out gibt es viele Fallstricke. Welche das sind und wie man es richtig macht, darüber gibt dieser Artikel Auskunft: Das Opt-Out

Das Problem beim E-Mail Adressen Kauf ist, dass Sie als Erwerber sich nicht sicher sein können, ob der Drittanbieter alle notwendigen Bestimmungen einhält.

Hinzu kommt: Das Einverständnis eines Empfängers kann grundsätzlich NICHT weiterverkauft werden. Dementsprechend ist das Erwerben von „E-Mail Adressen mit Permission“ vom Gesetzgeber nicht erlaubt.

Wahrscheinlich wird in den AGBs oder Datenschutzbestimmungen (sofern überhaupt vorhanden) ganz weit unten und versteckt gesagt, dass die E-Mail Daten mit den eigenen “Partnerunternehmen” geteilt werden. Dass diese Daten aber mit Ihnen geteilt werden, dies wird man dort wahrscheinlich nicht lesen.

Alles, was Sie dazu wissen müssen, lesen Sie hier: Das neue DSGVO und E-Mail Marketing.

Ein weiterer Punkt, der gerne vergessen wird, ist:

4. Viele E-Mail Anbieter erlauben keinen Adressenkauf von Newsletter Empfängern

Wenn Sie mit Ihrer aktuellen E-Mail Marketing Software zufrieden sind, dann möchten Sie diese bestimmt auch weiterhin nutzen. Sofern Sie gekaufte oder getauschte private E-Mail Adressen verwenden, dann werden Sie vermutlich gegen deren Versandrichtlinien verstoßen.

Auch wir bei Mailjet erlauben das Hochladen und Versenden von E-Mails an gekaufte E-Mail Adressen nicht:

2- DER KAUF VON MAILINGLISTEN UND DAS SENDEN AN KONTAKTLISTEN VON DRITTANBIETERN IST VERBOTEN
Das Versenden von E-Mails an Kontaktlisten, die von einem Drittanbieter erworben (gekauft oder geliehen) wurden, hat negative Auswirkungen auf die Zustellbarkeit und ist strengstens verboten. E-Mail Adressen sollten nur auf Grundlage der expliziten Einverständniserklärung des Kunden erfasst werden. Die Verwendung von Kontaktlisten, die von Drittanbietern gekauft, geliehen oder ausgesondert wurden, ist in den meisten Ländern verboten und wird auch von den Mailjet-Servern in keiner Weise akzeptiert. – Mailjets Versandrichtlinien

Bekommt der E-Mail Marketing Software Anbieter dies mit, dann wird er aus eigenen Schutz aktiv werden, vermutlich mit einer temporären oder dauerhaften Sperrung Ihres Kontos.Möglichkeiten E-Mail Kontaktlisten bei Mailjet zu erstellenMailjet Kunden müssen beim Hochladen ihrer Kontakte bestätigen, dass sie diese ordnungsgemäß erworben haben.

Diese Praxis machen die E-Mail Anbieter nicht, um ihre Kunden zu ärgern. Vielmehr wollen sie damit sicherstellen, dass sie nicht ungewollt Beihilfe zum Gesetzesbruch betreiben. Denn auch im Online Marketing Bereich gilt: Unwissenheit schützt vor Strafe nicht.

Keine Panik: im nächsten Abschnitt haben wir SOS-Gegenmaßnahmen für Sie zusammengestellt, für den Fall, dass Sie E-Mail Listen gekauft haben.

Erste Hilfe: Dies sollten Sie jetzt tun, wenn Sie doch bereits E-Mail Adressen gekauft haben

Fühlen Sie sich persönlich angesprochen und haben Angst, dass Ihnen die bisherige Praxis des Adressenkauf nun auf die Füße fallen könnte? Wir sagen Ihnen, wie Sie Ihre E-Mail Listen retten können.

Das Allerwichtigste ist, dass Sie Ihre E-Mail Listen von eingekauften Adressen säubern – sofort. Heißt das, dass Sie hier sämtliche E-Mail Adressen, ohne Ausnahme löschen müssen? Nicht unbedingt…

Sofern Sie nicht gegen Grund 3 und 4 verstoßen, kann es unter Umständen Sinn machen, solche Adressen zu behalten. Löschen Sie in jedem Fall eingekaufte, nicht aktive E-Mail Adressen. Also alle Kontakte, die mit Ihren E-Mails nicht interagieren.

Möglichkeit Empfänger von Kontaktliste zu entfernenMöglichkeit bei Mailjet, Empfänger händisch aus der Kontaktliste auszutragen

Dass Sie generell Ihre E-Mail Listen regelmäßig reinigen sollten, indem Sie ältere, nicht aktivierte oder blockierte E-Mail Adressen entfernen, ist eine andere Sache ;).

P.S. Wir empfehlen ein grobe Reinigung nach jeder versendeten E-Mail Kampagne (Bounces, Blockierungen, Spam-Markierungen). Führen Sie eine große Reinigung alle 6 Monate durch (Löschen von Empfängern, die Ihre im vergangenen halben Jahr Ihre E-Mails nicht geöffnet haben).

Auch wenn dieser Schritt schmerzhaft sein sollte – die meisten E-Mail Marketer sehen ihre E-Mail Listen nur ungern schrumpfen – gehen Sie diesen Schritt.

Doch sind wir ehrlich: Wenn Ihre Empfänger Ihre E-Mails seit einer Weile nicht mehr oder noch nie geöffnet haben, dann werden sie es wohl auch zukünftig nicht tun. Und wieso sollten Sie für Kontakte bezahlen, die Ihre E-Mails sowieso links liegen lassen?

Wie Sie genau Ihre E-Mail Kontaktlisten ordnungsgemäß reinigen, darüber gibt dieser Artikel detailliert Auskunft: So bringen Sie Ihre Kontaktliste in Ordnung.

Alternativen zum E-Mail Adressen Kauf

Wie wir eben gesehen haben, sollten Sie zukünftig davon absehen, E-Mail Adressen zu kaufen. Die wahrscheinlich beste Möglichkeit, qualitativ hochwerte E-Mail Adressen zu erhalten, ist diese selber zu generieren. Bauen Sie qualitativ hochwertige E-Mail Kontaktlisten auf.

Doch wie macht man dies am Besten?

Newsletter-Liste selbst wachsen lassen

Versuchen Sie, Ihren Newsletter selber zu pushen. Verwenden Sie dazu responsive Anmelde-Widgets bzw. Anmeldeformulare, die Sie an den unterschiedlichen Stellen auf Ihrer Seite einfügen, darunter:

  • In der Kopfzeile
  • Im Footer
  • In der Sidebar
  • Im Pop-Up Fenster
  • Unter einem Blogpost
  • Auf einer Newsletter Landing Page
  • Beim Checkout im Online-Shop

Newsletter Anmeldeformulare Beispiele

Beispiele für verschieden Newsletter Anmeldeformulare.

Fragen Sie nur die nötigsten Daten ab. Name und E-Mail Adresse reichen hier völlig aus. Wenn Sie weitere personenbezogene Daten direkt abfragen, dann reduziert dies die Wahrscheinlichkeit, dass sich die Interessenten eintragen. Datenanreicherung können Sie später immer noch betreiben.

Zeigen Sie zudem den Mehrwert auf, den Ihr Newsletter bietet, z.B.:

  • Exklusive Inhalte
  • Einladungen zu exklusiven Veranstaltungen
  • Geburtstagsaktionen
  • Gutscheine und Rabatte
  • Der Erhalt von Freebies

Weitere Informationen zum NewsletterBeispiel für ein Newsletter-Anmeldeformular der Allianz

Argumente wie

  • 100 Prozent kostenlos,
  • keine Spam-Nachrichten
  • oder jederzeit wieder mit einem Klick abmeldbar

 

sind keine Vorteile, sondern vielmehr Merkmale eines Newsletters. Achten Sie ebenfalls darauf, keine Texte hinter ausklappbaren Elementen zu verstecken. Die Wahrscheinlichkeit, dass diese angeklickt werden, ist gering.Schlechtes Beispiel für Newsletter-AnmeldeseiteSo bitte nicht.

Natürlich sollte der Newsletter-Listenaufbau DSGVO-konform erzeugen. Eine genaue Anwendung finden Sie in diesem Artikel: Newsletter-Liste DSGVO-konform aufbauen: So geht’s.

Funktionierendes Leadgenerierung betreiben

Eine weitere,  gut funktionierende Methode ist gutes Leadgenerierung zu betreiben.Vom Interessenten zum KundenLeadgenerierungs-Prozess: Vom Interessenten zum Kunden. Darstellung von RYTE

Es existieren zahlreiche Möglichkeiten, Leads zu generieren. Zu den bekanntesten Formen zählen:

  • Anmeldung zu einem Newsletter (siehe oben)
  • das Absenden eines Kontaktformulars
  • eine konkrete Kontaktanfrage via E-Mail
  • die klassische Registrierung auf der Webseite
  • Abgabe von Kontaktdaten im Rahmen eines Downloads

 

Doch welche Methode ist die Beste?

Wenn es darum geht, wertvolle E-Mails Leads zu generieren, haben sich Lead Magnets als die heimlichen Stars erwiesen. Konkrete Beispiele für Lead Magnets sind:

  • E-Books, Guides, Whitepapers, Arbeitsblätter
  • Checklisten
  • Infografiken
  • Kostenloses Programm wie (Add-Ons, Kalkulator)
  • Vorlagen
  • Erfahrungsberichte
  • Rabatt-Coupon
  • Mini-Kurse (via E-Mail, Video)
  • Challenges (7-Tage, 21-Tage, 30-Tage …)
  • Mind Maps
  • Blogartikel als PDF

 

Die konkrete Form des Lead Magnets ist prinzipiell zweitrangig. Entscheidend ist, was Ihre Zielgruppe am liebsten mag bzw. was ihnen am besten weiterhilft. Achten Sie aber unbedingt auf diese Punkte:

Hebt sich von anderen Angeboten ab
Ist für die eigene Zielgruppe relevant
Löst ein aktuelles Problem
Beinhaltet konkrete Handlungsschritte
Ist sofort verfügbar

Tabelle: Kriterien für einen erfolgreichen Lead Magnet

Die besten Orte, um Ihre kostenlosen Downloads zu bewerben sind:

  • auf einer eigenen Landing Page
  • in Blogartikeln
  • auf Social Media
  • in der Seitenleiste
  • auf 404-Fehlerseiten
  • Im Menü

Beispiel für Leadgenerierung auf 404-SeiteOptinMonster nutzt seine 404-Fehlerseiten zur Leadgenerierung.

Dies ist nur die Spitze des Eisberges: Alles über Leadgenerierung lesen Sie hier: Wie erfolgreiche Leadgenerierung wirklich funktioniert.

Unsere klare Empfehlung ist, den Aufbau eines Newsletters und die Leadgenerierung miteinander zu koppeln. Damit erzielen Sie die besten Ergebnisse.

Achten Sie hier jedoch auf Transparenz. Mit der DSGVO gibt es ein Kopplungsverbot. Damit Sie Lead Magnet und Newsletter-Anmeldungen miteinander kombinieren können, muss eine thematische Überschneidung gegeben sein.

Sie müssen ausdrücklich darauf hinweisen, dass der Interessent sich auch gleichzeitig für den Newsletter oder Mailing X anmeldet.Gutes Beispiel: Nils Kattau stellt die Newsletter-Anmeldung in den Vordergrund und gibt das Freebie quasi als  „Willkommensgeschenk“ dazu.

 

Und jetzt?

Die Verwendung von gekauften E-Mail Listen mit sehr klarer Einverständniserklärung innerhalb des ursprünglichen Abonnements unter der Datenschutz-Grundverordnung ist im engen Rahmen möglich. Nichtsdestotrotz empfehlen wir diese Praxis aus verschiedenen Gründen nicht, Newsletter Adressen zu kaufen..

Wir haben Ihnen gezeigt, wie Sie Ihre Kontaktlisten retten können und Alternativen zum E-Mail Adressen Kauf genannt, wie Sie Ihre E-Mail Liste anderweitig kräftig wachsen lassen können.

Setzen Sie Ihr erlerntes Wissen über das Thema E-Mail Adressen kaufen doch direkt in die Tat um, reinigen Sie Ihre Kontaktliste und betreiben Sie erfolgreiches E-Mail Marketing. Loggen Sie sich dazu einfach in Ihrem Konto an oder melden Sie sich kostenlos an:
Anmelde Banner Blo Mailjet
Dies ist die Überarbeitung eines Artikels, der ursprünglich von Juliane Heise verfasst wurde.

Videos in E-Mails: So machen Sie es richtig

Was macht gute E-Mail Inhalte aus?

Nicht nur der Text, auch visuelle Elemente sind für gute Marketing E-Mails mitentscheidend. Doch während man ein durchgestyltes E-Mail Design und schöne Bilder mittlerweile in fast jeder Marketing E-Mails antrifft, sind Videos (noch) etwas Besonderes.

Lohnt es sich daher E-Mails mit Videoinhalten zu versenden? Wenn ja, wie macht man es richtig? Und wenn nicht gibt, welche Alternativen gibt es? In diesem Artikel erfahren Sie es.

Videos in E-Mails verwenden: Ja oder nein?

Die erste Frage, die sich aufdrängt: Sollten Sie überhaupt E-Mails mit Videoinhalten versenden? Was spricht dafür und was dagegen?

Wie Sie sich sicherlich schon gedacht haben, die Antwort ist nicht eindeutig. Wir stellen Vor- und Nachteile gegenüber, entscheiden Sie selbst, ob sich Videos in Ihren E-Mails lohnen und wann Sie diese einsetzen möchten.

Pro: Videos fallen auf

Videos helfen Ihrer E-Mail bei der Abgrenzung zu den typischen text- und bildbasierten Marketing Kampagnen.

E-Mails mit eingebundenen Videos und deren Ankündigung in der E-Mail Betreffzeile können zudem die Öffnungsrate bis zu 19% erhöhen.

Ebenso ist Video E-Mail Marketing bestens geeignet, um Produktvorstellungen mit Ihren Empfängern zu teilen oder auch Produktanleitungen für eine optimierte User Experience zu ermöglichen.

Aber auch andere Faktoren werden von einem in die E-Mail eingebetteten Video positiv beeinflusst:

  • Höhere Click-Through-Rate (CTR)
  • Längere Interaktion mit der E-Mail
  • Verstärktes Teilen und Weiterleiten der E-Mail
  • Niedrigere Abmelderate
  • Bessere Conversion Rate
  • Höherer Return on Investment (ROI)

 

Contra: Viele ISPs zeigen Videos nicht an

Technisch gesehen ist es relativ einfach, Videos in E-Mails einzubinden. Wie und ob überhaupt Videos in E-Mails angezeigt werden, hängt jedoch vom jeweiligen E-Mail Client ab.

Das Problem: Zahlreiche E-Mail Anbieter sind mit eingebetteten Videos nicht kompatibel.

E-Mail Anbieter wie Gmail, Outlook oder viele mobile Endgeräte sind nicht auf das Abspielen von Videos in E-Mails ausgelegt. Dementsprechend kommt es in vielen Fällen zu Darstellungsproblemen beim Endnutzer.Video blockiert

Fehlermeldung beim Abspielen eines Videos

Contra: Eingebundene Videos benötigen viel Speicherplatz

Hinzu kommt das Problem mit der Größe. Eingebettete Videos nehmen viel Speicherplatz in Anspruch. Die E-Mail wird um ein Vielfaches größer – und Spamfilter sortieren gerne zu große E-Mails aus.

Vorteile Nachteile
Erhöhen die E-Mail Öffnungsrate Werden von einigen E-Mail Clients nicht unterstützt
Ideal für Produktvorstellungen und Anleitungen E-Mail wird bedeutend größer
Helfen die text- und bildbasierten Elemente voneinander zu trennen

Tabelle: Vorteile und Nachteile, Videos in E-Mails einzubinden

Dies gilt es bei Videos in E-Mails zu beachten

Genau wie bei jeder Marketing Kampagne, die Sie erstellen, sollten Sie das Ziel dieser festlegen, bevor Sie sich mit der Implementierung Ihres Video Newsletters beschäftigen.

Stellen Sie sich folgende Frage, die Ihnen bei der Zieldefinition unter die Arme greift:

  • Was möchten Sie mit Ihrem Newsletter Video erreichen?
  • Versuchen Sie, die Benutzer dazu zu bewegen, eine neue Funktion auszuprobieren?
  • Werben Sie für eine bevorstehende Veranstaltung?
  • Haben Sie ein neues Produkt, das Sie der Welt zeigen möchten?
  • Oder möchten Sie einfach nur so viele Zuschauer wie möglich auf Ihr Newsletter Video aufmerksam machen?

 

Sofern Sie den Inhalt Ihrer E-Mails mit einem oder mehreren Videos unterstützen möchten, gilt es einige Dinge zu beachten.

Schauen wir uns diese daher im nächsten Abschnitt genauer an und finden Sie heraus, wie Sie Video E-Mail Marketing effektiv nutzen.

Wie lang sollten Videos in E-Mails sein?

Die Frage nach der Videolänge hängt im Wesentlichen von zwei Faktoren ab:

  1. Ziel des Videos
  2. Benötigter Speicherplatz

 

Faktor: Ziel des Videos

Wie bereits oben angedeutet, gilt prinzipiell: Ein Video hat dann die richtige Länge, wenn die Zuschauer es auch zu Ende schauen. Die Frage, die Sie hier beantworten müssen, ist: ist dies in einer E-Mail der Fall?

Hinzu kommt die Frage, was der Betrachter als Nächstes machen soll? Hat das Video “lediglich” den Sinn der Informationsvermittlung oder sollen konkrete Taten folgen (Anfrage versenden, Produkt kaufen, Anleitung nachbauen etc.)?

Wenn Zweiteres der Fall ist, fragen Sie sich, wie wahrscheinlich ist es, dass der Zuschauer dies direkt aus der E-Mail heraus tut?

Faktor: Benötigter Speicherplatz

Je länger das Video, desto größer wird die E-Mail. Und je größer die E-Mail, desto mehr besteht die Gefahr, dass das Video nicht angezeigt wird oder die E-Mail Clients die Nachricht gleich ganz aussortieren, weil

  • der Anbieter nicht so große E-Mails erlaubt oder
  • im Posteingang nicht ausreichend Speicherplatz vorhanden ist.

 

Unsere Empfehlung lautet daher: Je kürzer das Video ist, desto besser.

Ich habe ein langes Video? Was mach ich?

Sofern Sie ein längeres Video haben, das Sie in einer E-Mail bewerben möchten, die Maximalgröße aber überschreitet, gibt es drei Möglichkeiten: Das Video …

  1. komplett auf eine externe Plattform auslagern und mit einem Vorschaubild oder Gif arbeiten,
  2. in kürzere Sequenzen aufteilen,
  3. Mit einem Teaser-Video ankündigen und das vollständige Video auf einer externen Plattform auslagern.

Welche dieser drei Varianten zu empfehlen ist, hängt wiederum vom Video selber sowie dem Ziel der E-Mail Kampagne ab.

Weiter geht es mit dem optimalen Format Ihrer Videos in E-Mails.

Welches Videoformat ist das Richtige?

Es existieren verschiedene Videoformate: MP4, MP3, MOV und HTML5. Doch welches bietet sich sich speziell für E-Mails an?

Wenn Sie Videos direkt in E-Mails einbetten möchten, ist HTML 5 das Format der Wahl. Der Vorteil: Wenn HTML5 vom E-Mail Client unterstützt wird, wird das Video in der E-Mail selbst abgespielt.

Unterstützt der E-Mail Client kein HTML5, sieht der Empfänger stattdessen ein so genanntes “Fallback-Bild”, d.h. ein Standbild, das wie ein Video aussieht. Es verbindet die Empfänger mit einer anderen Webseite, auf der das Video abgespielt werden kann.

E-Mail Client Video wird abgespielt Fallback-Bild wird angezeigt
Android 4
AOL Mail
Apple Mail
Gmail Webmail
Gmail Android
Gmail iOS
Lotus Notes
Outlook 2003-2016
Outlook for Mac
Outlook Android
Outlook iOS
Outlook.com
iOS 10+, Native Client
iOS 9, Native Client
Samsung Galaxy, Native Client
Thunderbird
Yahoo! Mail
Yahoo! Mail Android
Yahoo! Mail iOS

 

Tabelle: Welche E-Mail Clients HTML5 unterstützen

Sind die optimale Länge und das passende Format für Videos in E-Mails gefunden, stellt sich im nächsten Schritt die Frage, wie qualitativ hochwertig diese angefertigt werden sollten. 

Wie professionell sollte das Video sein?

Videos sind in der Produktion aufwendiger und kostspieliger als andere Medien. Vermeiden Sie lustlos produzierte Videos mit wenig Aussagekraft, denn: 

Der Film sollte ein Aushängeschild für Ihr Unternehmen und Ihr Produkt sein.

Achten Sie aus diesem Grund auf eine professionelle Produktion. Die wichtigsten Faktoren dafür sind:

  1. Richtige Lichteinstellungen
  2. Ein passendes Format
  3. Hochwertige Kameras und Linsen
  4. Eine professionell bearbeitete Audiospur

 

Was gibt es bei einer externen Video Landing Page zu beachten?

Eine externe Video Landing Page ist eine Seite, auf der die Empfänger das tatsächliche Video anschauen kann. Das kann zum Einen der direkte Speicherort (Webseite, YouTube, Vivo etc.) selber sein oder eine Webseite, auf der das Video eingebettet ist.

Mit einer Landing Page verbinden Sie mehrere positive Aspekte:

  1. Sie führen den Leser Ihrer E-Mail auf Ihre Seite. Das sorgt für Traffic und Sie haben die Kontrolle darüber, welche Angebote Sie dort bereitstellen möchten.
  2. Videos lassen sich einfacher teilen, weiterleiten und liken.

Unsere Landing Page für 1&1 IONOS Video

Beispiel für eine Video Landing Page bei Mailjet: 1&1 IONOS

Bei Landing Pages ist es ratsam, folgende Punkte zu beachten:

  • Verwenden Sie Farben, Logo und Design Ihres Unternehmens.
  • Platzieren Sie das Video above-the-fold.
  • Aktivieren Sie Autoplay für das Video.
  • Platzieren Sie Ihre Call-To-Action Buttons (CTA) gut sichtbar in der Nähe des Videos.

 

Unabhängig davon, ob Ihre Landing Page für eine Anzeige, ein bevorstehendes Ereignis oder eine neue Funktion bestimmt ist, kann Video E-Mail Marketing dazu beitragen, Aufmerksamkeit zu erregen, den Wert einer Veranstaltung zu zeigen und zum Handeln anregen. 

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Wie Sie Videos in E-Mails einbinden

Um Videos in E-Mails einzubetten, gibt es mehrere Möglichkeiten. Die drei gängigsten stellen wir Ihnen nun vor.

1. Variante: Komplettes Video abspielen

Die erste Möglichkeit ist, das komplette Video in die E-Mail einzubinden (unabhängig davon, ob Sie hier mit Sequenzen arbeiten oder nicht. Das Verfahren ist der Gleiche). Das Video wird dann direkt mit der E-Mail mitgeschickt und in der E-Mail abgespielt.

Es existieren einige Tools, die das Einbinden von Videos in einer E-Mail erleichtern. Viwomail beispielsweise ist solch ein Tool. Das Besondere hier ist, dass die Videos automatisch abgespielt werden, sobald der Empfänger die E-Mail öffnet.geöffnete E-Mail in der ein Video abspielt

Beispiel für ein Video  und Gif in E-Mails

2. Variante: Gifs als Alternative verwenden

Aber auch ohne das Video direkt abzuspielen gibt es Möglichkeiten, wie Sie Ihre E-Mails interessanter und innovativer gestalten können. Eine Möglichkeit ist es, mit GIFs zu arbeiten.

Mit dem Grafikformat GIF (Graphic Interchange Format) sind Sie in der Lage, kurze Animationen zu erstellen. Auf diese Weise ist es auch möglich, kurze Videoclips in geringer Größe zu versenden.

Und so geht’s:

  1. Speichern Sie mehrere aus dem Video entnommene Einzelbilder, die beim Betrachten nacheinander abgespielt werden.
  2. Öffnen Sie ein entsprechendes Tool wie Giphy und erstellen Sie das GIF.
  3. Speichern das fertig GIF und binden es in die E-Mail mit Link zum eigentlichen Video ein.

Animiertes Hintergrund Gif in E-Mail

Beispiel für eine Marketing E-Mail mit GIF als Hintergrundbild

Sie können eine GIF-Datei allerdings auch als Vorschau auf Ihr eigentliches Video benutzen, das Sie in Ihrer E-Mail verlinken und den Empfänger so auf eine Landing Page führen.

3. Variante: Mit Videovorschau arbeiten

Neben einem dynamischen GIF können Sie alternativ ein statischen Vorschaubild einbinden. Klickt der Empfänger darauf, wird er auf die entsprechende Seite mit dem Video weitergeleitet. Mailjet Funktion Videovorschau

Mailjet E-Mail Videovorschau Funktion: Statisches Bild mit “Play”-Button 

Und so geht’s (bei Mailjet):

  1. Wählen Sie einen aussagekräftigen Screenshot Ihres Videos und fügen diesen in die E-Mail ein.
  2. Fügen Sie in das Bild einen “Play”-Button ein, um optisch herauszustellen, dass es sich bei diesem Element um ein Video handelt.
  3. Verlinken Sie das das Bild samt “Play”-Button mit dem Video.

Und jetzt?

Das Verwenden von videogestützten Inhalten wird immer populärer und ist auch im Wettbewerb des Online Marketing nicht mehr wegzudenken.

Doch Videos in E-Mails einzufügen bleibt auch in der heutigen Zeit eine heikle Angelegenheit und macht daher nur begrenzt Sinn. Zu hoch ist die Gefahr, dass Spamfilter diese E-Mails aussortieren oder das Video sich nicht abspielen lässt.

Wir bei Mailjet empfehlen daher, als Alternative zum eingebetteten Video in der E-Mail mit Gif oder Vorschaubild zu arbeiten. Beide Varianten bietet unser E-Mail Marketing Tool an. Probieren Sie diese Funktionen jetzt unverbindlich aus, ohne sich vorher anmelden zu müssen: Passport demo

Dies ist die Überarbeitung eines Artikels, der ursprünglich von Juliane Heise verfasst wurde.

Leadgenerierung für B2B Unternehmen: Der große Guide

Die Leadgenerierung ist integraler Bestandteil einer Inbound Marketing-Strategie im B2B, deren Ziel darin besteht, auf den Nutzer abgestimmte Inhalte zu erstellen und Umsätze zu erzielen.

Die Optionen, Leads zu generieren reichen von Landing Pages und SEO, bis hin zum E-Mail Marketing. Doch welche passt zu Ihrem Unternehmen am besten?

In diesem Artikel liefern wir Ihnen eine genaue Definition von Leadgenerierung und welche drei Techniken es für Unternehmen im B2B gibt, mit denen Sie Leads generieren.

Was ist Leadgenerierung?

Der Begriff Leadgenerierung wird in erster Linie im B2B-Marketing verwendet.

Leadgenerierung (engl. lead generation) bezeichnet alle Maßnahmen, mit denen Sie mehr oder weniger qualifizierte Leads sammeln. Der Anglizismus „Lead“ bezeichnet Geschäftskontakte, die Sie durch Leadpflege in Kunden verwandeln.

Je nach Qualifizierungsgrad handelt es sich um MQL (Marketing Qualified Lead) oder SQL (Sales Qualified Lead). Schauen wir uns zunächst diese beiden Begriffe an.

Ein MQL ist eine Person, die zur Zielgruppe gehört und auf die ein oder andere Art Interesse am Unternehmen oder seinen Produkten/Dienstleistungen bekundet hat, z. B. durch Herunterladen eines White Papers von Ihrer Internetseite oder Anmeldung zu einem Ihrer Webinare.

Ein MQL ist ein Lead, für den durch das Marketing Team Nurturing betrieben werden sollte, bevor die Zuständigkeit an den Vertrieb übergeht. Bei dem Nurturing wird demnach die Beziehung zum Kunden von dem Marketing Team aufgebaut und gestärkt.

Ein SQL ist ein MQL mit einem gewissen “Reifegrad”. Genauer gesagt, ist ein SQL ein Lead, den der Vertrieb für interessant hält, weil er potentiell zu einem Kunden werden kann.

Dank Lead Scoring können Unternehmen den optimalen Zeitpunkt abpassen, zu dem ein vom Marketing qualifizierter Lead an die Kollegen im Vertrieb übergeben wird.

Die interne Kommunikation einer Organisation, ist grundlegend für eine Verbesserung der Lead-Konvertierung und eine Optimierung der Zusammenarbeit zwischen Marketing und Vertrieb.Von MQL to SQL

Prozess der Leadgenerierung von pureB2B

Warum ist Leadgenerierung im B2B so wichtig?

Mittlerweile beginnen einer Studie von Pinpoint Market Research zufolge 93 % der Kaufzyklen im B2B-Bereich mit einer Internetrecherche.

Es ist daher von Vorteil, von Beginn des Kaufprozesses an Präsenz zu zeigen. Heutzutage ist eine Strategie für die Leadgenerierung unverzichtbar, um Ihren Kollegen im Vertrieb die Möglichkeit zu geben, ihre Arbeit unter bestmöglichen Bedingungen zu machen.

Ebenfalls ist es eine Kostenfrage: Eine kürzlich veröffentlichte Studie hat gezeigt, dass die Leadgenerierung 62 % weniger pro Lead kostet als klassische Techniken. Diese Strategie ist demnach kostengünstiger als traditionelle Methoden wie beispielsweise Fernsehkampagnen.

Ein weiterer Vorteil: Mit dieser Strategie messen Sie, wie viele Leads Sie in Verkaufschancen konvertieren konnten. Sie können also genau nachvollziehen, welche Rendite Ihre Leadgenerierungs-Strategie eingebracht hat.

Im nächsten Schritt schauen wir uns daher genauer an, welche Techniken es gibt, um qualifizierte Leads für Ihr Unternehmen zu generieren.

3 Techniken für die B2B Leadgenerierung

Neben der Erstellung von Landing Pages und der Suchmaschinenoptimierung (SEO), hilft das E-Mail Marketing bei der Leadgenerierung im B2B.

Erstellen Sie Landing Pages

Eine Landing Page ist eine eigenständige Seite, die im Rahmen einer Marketingkampagne (z. B. einer E-Mail- oder Google-Adword-Kampagne) erstellt wurde.

Das Ziel einer Landing Page ist es, die Nutzer zu einer bestimmten Handlung zu bewegen, z. B. sich zu einer Ihrer Veranstaltungen (Webinar, Frühstück, Workshop, …) anzumelden oder Ihre neuesten Materialien (Leitfaden, White Papers, Case Study, …) herunterzuladen.Mailjet

Beispiel einer Landing Page, um Leads zu generieren

Diese Landing Pages sind also grundlegend für den Erfolg Ihrer Leadgenerierungs-Strategie.

Die erste Regel für eine ideale Landing Page ist die Konzentration auf ein Thema und eine Handlung, zu der Sie Ihre Zielgruppe bewegen wollen.

Damit sich Ihr Lead nicht verzettelt, wird hier ein einziger Vorschlag verständlich präsentiert, und es gibt einen entsprechenden Call-to-Action.

Die Landing Page sollte ansprechend gestaltet sein, um den Leser zu überzeugen, seine persönlichen Informationen einzugeben, um im Gegenzug Zugriff auf die Inhalte zu Ihren Produkten/Leistungen zu bekommen, die Sie ihm anbieten.

Ihre Kampagnen generieren Traffic, den die Landing Page in Leads konvertiert. Je optimierter, klarer und gezielter Ihre Landing Page gestaltet ist, desto höher ist Ihre Chance, qualifizierte Leads anzuziehen.

Investieren Sie in Suchmaschinenoptimierung (SEO)

Suchmaschinenoptimierung oder SEO bezeichnet alle Techniken, die die Position einer oder mehrerer Seiten in den unbezahlten Suchergebnissen verbessert. Diese Suchergebnisse erscheinen, nachdem Nutzer bestimmte (für Sie relevante) Suchanfragen gestellt haben.

Obwohl SEO nicht per se eine Strategie zur Leadgenerierung ist, stellt sie einen wichtigen Hebel für die Trafficgewinnung und damit die qualitative wie quantitative Generierung von Leads dar.

Um SEO sinnvoll nutzen zu können, sollten Sie zunächst die Absichten der Nutzer verstehen. Das verschafft Ihnen Einblicke in die Keywords, die Menschen auf der Suche nach Ihrem Produkt oder Ihrer Dienstleistung eingeben.

Außerdem können Sie auf dieser Grundlage die Seiten und Inhalte Ihrer Internetpräsenz an diese Nutzer anpassen:

Beispiel einer SEO-optimierten Funktions-Seite auf Mailjet für die Leadgenerierung im B2B

Heutzutage werden 70 % der Suchanfragen im Internet mit Longtail-Keywords durchgeführt. Longtail-Keywords sind Keywords, die in Nischen vorkommen und daher nicht oft gesucht werden.

Die semantische Suche wird immer populärer. Das bedeutet, dass die Mehrzahl an Nutzern keine kurzen Schlagworte in die Suche eingibt, sondern Keywords, die aus mehreren Begriffen bestehen, bis hin zu kompletten Fragen.

Ist das Suchvolumen dieser Begriffe demnach eher klein ist, können Sie mit diesen sehr spezifischen Keywords sehr gezielten, relevanten Traffic auf Ihre Seite leiten, der leicht zu konvertieren ist.

Entwickeln Sie Marketing Nebenprojekte

Brian Clark, Gründer von copyblogger.com, hat einmal gesagt: „Give Something Valuable Away in Order to Sell Something Related.“

Das gibt das Prinzip der Nebenprojekte gut wieder. Ein Marketing Nebenprojekt ist eine Mischung aus Marketing-Inhalten und Werbung.

Heutzutage legen Unternehmen neben ihrem Alltagsgeschäft Projekte an, um den Internetnutzern kostenlose Inhalte mit hohem Mehrwert anbieten zu können.

Das Hauptziel dieser Nebenprojekte besteht darin, eine große Zahl an Leads zu generieren, um diesen potentiellen Kunden später ein entsprechendes Produkt oder eine Dienstleistung verkaufen zu können.

Es gibt zahlreiche Beispiele für erfolgreiche Marketing Nebenprojekte.

Beispielsweise Unsplash, eine Plattform mit einer Sammlung wunderschöner kostenloser Fotos in hoher Auflösung, bereitgestellt von großzügigen Fotografen aus aller Welt.

Am Anfang war Unsplash nur ein Tool, um Leads zu generieren. Heute hat die Plattform mehrere Millionen Nutzer.

Lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf und finden Sie das Nebenprojekt, das Ihre Leadgenerierungs-Strategie in neue Höhen katapultiert.Leads generieren

Leadgenerierung im B2B durch E-Mail Marketing

Wie bereits gesagt, ist ein MQL ein Lead, für den vom Marketing Team Beziehungen gestärkt werden sollten, bevor er sich in einen SQL verwandelt und die Zuständigkeit an den Vertrieb übergeht.

Die Leadpflege besteht darin, eine Beziehung zu den MQL aufrechtzuerhalten, bis sie sich in SQL verwandeln.

Um die Leads bei der Stange zu halten und sie zum Kauf zu bewegen, müssen sie regelmäßig mit angemessenen Inhalten “gefüttert” werden.

Hier kommt das E-Mail Marketing ins Spiel:

Drag-and-Drop E-Mail Editor Passport für die Erstellung von Marketing E-Mails

E-Mail Marketing ist das effizienteste Werkzeug, um das Interesse der Leads wachzuhalten, bis sie ernsthaftes Interesse an Ihrem Produkt oder Ihrer Leistung zeigen.

Die eigentliche Frage ist, wie man bei sehr vielen Leads in unterschiedlichen Stadien im Konversionstrichter am besten vorgeht. Dafür ist es unabdingbar, Ihre Leads je nach Profil, Interessen und Verhalten in Gruppen einzuteilen.

Mit Marketing E-Mails können Sie zum richtigen Zeitpunkt die richtige Botschaft übermitteln, um den Lead auf seinem Weg durch den Konversionstrichter zu begleiten.

Mehrere Elemente sollten bei der Erstellung von Marketing E-Mails im Sinne des Lead Nurturing im Hinterkopf behalten.

Betreff der E-Mail

Dieses Element entscheidet wesentlich darüber, ob Ihre E-Mail geöffnet wird. Legen Sie einen E-Mail Betreff fest, der ein Bedürfnis Ihres Leads befriedigt, und setzen Sie eine Variable ein, so dass sein Name/Vorname im Betreff auftaucht.

Ziel ist es, dass der Empfänger den Eindruck hat, die E-Mail sei an ihn persönlich gerichtet.Beispiele für E-Mail Betreffzeile und Preheader

Beispiele von E-Mail Betreffzeilen

E-Mail Inhalt

Der E-Mail Inhalt sollte kurz und prägnant sein. Vergessen Sie nicht, dass die Empfänger täglich angesprochen werden und zahlreiche E-Mails in ihrem Postfach finden.

Sie sollten also schnell zum Punkt kommen, um die Aufmerksamkeit Ihrer Leads zu erreichen.

Sie können auch Bilder einfügen, damit Ihre Botschaft so schnell wie möglich erfasst wird.

Denken Sie aber daran, dass das Verhältnis für eine gute Zustellbarkeit Ihrer Nachrichten 60 % Text und 40 % Bilder betragen sollte.Beispiiel Sommer Newsletter für Bekleidungs Onlineshops

Beispiiel Sommer Newsletter für Bekleidungs Onlineshops

Call-to-Action

Der gemeinhin als CTA bezeichnete Button lädt den Leser ein, aktiv zu werden. Um dafür zu sorgen, dass sich Ihre Leads im Sales Funnel weiterbewegen, sollten Sie sie hinsichtlich Ihres Produkts oder Ihrer Leistung dorthin bewegen.

Dafür platzieren Sie in Ihren E-Mails gut sichtbare und überzeugende CTA, über die der Leser weitere Inhalte Ihres Unternehmens abrufen kann.

Je weiter der Lead im Conversion Funnel ist, desto spezifischer sollten die angebotenen Inhalte sein.

Soziale Netzwerke

Ein Ziel einer jeden Marketing-Strategie ist es, dass Leser den Inhalt mit ihrem Netzwerk teilen. Die beste Art und Weise, Menschen dazu zu bringen, die Informationen zu teilen, ist die Einbindung von Links zum Teilen in sozialen Medien.

Vergessen Sie nicht, die vorgeschlagenen sozialen Netzwerke an das Profil des Leads anzupassen. Facebook, Twitter, LinkedIn … Sie haben die Wahl.Online Marketing Strategie

Mailjet’s Twitter-Account als Beispiel für die Leadgenerierung

Die Leadgenerierung durch E-Mail Marketing bedient sich zahlreicher Optionen – Sie möchten mehr erfahren? Schauen Sie sich dazu einfach unseren Blogartikel an: Wie erfolgreiche Leadgenerierung im E-Mail Marketing wie funktioniert.

Und jetzt?

Sie wissen nun, wie die Leadgenerierung im B2B aussieht und welche Techniken es gibt, um Umsätze für Ihr Unternehmen zu erzielen.

Nutzen Sie die Vorteile von Landing Pages, investieren Sie in SEO und erstellen Sie interessante Inhalte für Ihre Kunden, um ihnen einen Mehrwert zu bieten.

Sie möchten wöchentlich weitere Tipps rund um das E-Mail Marketing erhalten? Melden Sie sich einfach kostenlos für unseren Newsletter an:Anmeldung zum Newsletter

E-Mail Betreffzeile verfassen [101 Guide]

Eine überzeugende E-Mail Betreffzeile zu verfassen ist für Ihren Erfolg im E-Mail Marketing ausschlaggebend – vor allem wenn Sie das Ziel verfolgen, Umsätze für Ihr Unternehmen einzubringen.

Denn: Wer im E-Mail Posteingang nicht auffällt, der verliert. Doch wie werden Sie nicht übersehen? Ganz einfach: Mit wirklich guten E-Mail Betreffzeilen. Doch man kann beim Verfassen des E-Mail Betreffs viel falsch machen.

In diesem Artikel lernen Sie die besten Tipps, die Sie beim Verfassen von überzeugenden Newsletter Betreffs beachten sollten.

Warum die E-Mail Betreffzeile so wichtig ist

Kennen Sie noch den AOL-Werbespot mit Boris Becker von 2001?

Boris Becker in seinem Wohnzimmer: Auf der Suche nach Entspannung setzt er sich aufs weiße Sofa, um schnell in eine Liegeposition zu wechseln. Mit ausgestreckten Armen liegt er schließlich da. Dann ertönt ein “Sie haben Post” vom Laptop. Er springt sofort auf, geht zum Laptop und öffnet gespannt die E-Mail.

Die Zeiten, wo jede E-Mail mit Begeisterung geöffnet wird, sind vorbei. Statt sich über jede neue E-Mail zu freuen, freut man sich nun über jede nicht eingehende E-Mail.

Was ist passiert?

Ein einfacher Blick in Ihren eigenen Posteingang gibt die Antwort: Dieser ist randvoll.

Doch nicht nur Ihres, auch das Postfach Ihrer Empfänger wird voller und voller. Newsletter mit den News und den besten Angeboten kommen im Minutentakt. Hier zu erreichen, dass die eigene E-Mail geöffnet wird, wird mehr und mehr zur Herausforderung.

Doch wird die E-Mail nicht geöffnet, ist der ausgeklügelte E-Mail Marketing Funnel für die Katz. Nicht umsonst zählt die E-Mail Öffnungsrate zu den 5 wichtigsten Erfolgsfaktoren im E-Mail Marketing.

Doch was tun?

Ihre Öffnungsraten von Newslettern und Co. steigern Sie mithilfe ansprechender E-Mail Betreffzeilen. Solche, die Ihre E-Mail Abonnenten neugierig auf den Inhalt machen.

Schritt 1: Die Grundlagen umsetzen

Beim Schreiben eines E-Mail Betreffs gibt es drei Grundregeln, die es unbedingt zu beachten gilt. Diese Basics sind:

  1. Die richtige Länge bestimmen
  2. Das Thema der E-Mail benennen
  3. Den Preheader verwenden

 

Schauen wir uns im nächsten Schritt genauer an, wie Sie den Betreff Ihrer E-Mails optimal angehen.

1. Die optimale Länge der E-Mail Betreffzeile bestimmen

“Kurz und knackig” – dieses Credo sollte auch bei Ihren E-Mail Betreffzeilen gelten. Denn, kurze E-Mail Betreffzeilen kommen sowohl den Empfängern als auch den E-Mail Clients entgegen.

Warum?

  1. Kürzere Newsletter Betreffzeilen werden eher gelesen und verstanden. Einkommende E-Mails werden aus Zeitgründen vom Empfänger meist überflogen. Diejenigen, bei denen man nicht auf Anhieb versteht worum es geht, werden gelöscht. Nicht nur muss das Auge hier weniger Arbeit leisten. Auch erlauben kurze Sätze (aufgrund des Platzmangels) keine Kompliziertheit.
  2. Kürzere Newsletter Betreffzeilen werden im Posteingang vollständig angezeigt. E-Mail-Clients und Devices unterscheiden sich hinsichtlich der angezeigten Länge. Diese reichen von rund 70 Zeichen für Gmails Desktopversion bis hin zu lediglich 30 Zeichen für einige der kleineren Android-Telefone.

 

Doch wie kurz bzw. lang sollte Ihre Betreffzeile sein? Orientieren Sie sich bei dem Newsletter Betreff an einer Länge von 50 bis60 Zeichen.

Grundsätzlich gilt: Je höher der Anteil der Öffnungen per Mobilgeräte, desto kürzer sollte die Betreffzeile sein. Hier zwei Beispiele wie die gleiche Betreffzeile auf verschiedene Smartphone-Modelle angezeigt werden:

iPhone 6 iPhone 6 Plus Samsung Galaxy Note 5
E-Mail Betreffzeilen Test Smartphone E-Mail Betrefftzeilen Test Smartphone groß E-Mail Betreffzeilen Test Smartphone klein

Ansicht der E-Mail Betreffzeile “Sind Sie mit Ihrem Newsletter wirklich zufrieden?” (49 Zeichen) auf dem Smartphone.

 

iPhone 6 iPhone 6 Plus Samsung Galaxy Note 5

Ansicht der E-Mail Betreffzeile “Urlaub noch nicht gebucht? Die besten Angebote nur für Sie!” (60 Zeichen) auf dem Smartphone.

 

Um Ihnen hier ein besseres Gefühl dafür zu geben, im Folgenden weitere Beispiele eines E-Mail Betreffs:

E-Mail Betreff Beispiele Zeichen Pixel
Sind Sie mit Ihrem Newsletter wirklich zufrieden? 49 392px
Nutzen Sie das Potenzial Ihres E-Mail Marketings? 49 403px
Haben Sie bereits Ihren Sommerurlaub gebucht? 45 388px
Arbeiten Sie mit DSGVO-konformen Drittanbietern zusammen? 57 513px
Entsprechen Sie den Erwartungen Ihrer Kunden? 45 389px
Du hast die Einladung, wir haben das besondere Kleid! 53 435px
Deine Suche hat ein Ende! 25 208px
Die 10 besten Urlaubsziele für diesen Sommer! 46 371px
Darum funktioniert Ihr Newsletter nicht! 40 309px
Hunger? Dann bestellen Sie jetzt! 33 267px
Urlaub noch nicht gebucht? Die besten Angebote nur für Sie! 60 487px
Nichts Passendes anzuziehen? Hier werden Sie garantiert fündig! 64 526px
Sie möchten mehr? Dann Verwenden Sie diesen einen Code! 56 492px
Sie brauchen Spaß? Feiern Sie mit uns! 39 315px

Tabelle: Untersuchung der E-Mail Betreffzeilen Länge

Doch wie finden Sie den Anteil der Mobilgeräte heraus? Einige E-Mail Marketing Softwares wie Mailjet geben Auskünfte darüber, welcher Empfänger mit welchem Client die E-Mail geöffnet hat?

 

Blick in die E-Mail Kampagnen Statistiken bei Mailjet (Englisches Benutzerinterface; Deutsch ist ebenfalls verfügbar).

Andernfalls lohnen sich die Vorteile der Inbox Preview, mit der Sie ganz einfach Ihren E-Mail Betreff bei Auswahl eines E-Mail Clients in den Posteingängen überprüfen:

Sie möchten ebenfalls sehen, welcher Ihrer Empfänger wann und mit welchem Gerät Ihre E-Mails geöffnet hat? Dann erstellen Sie ein kostenloses Konto:

Testen Sie jetzt verschiedene Betreffzeilen
Probieren Sie verschiedene E-Mail Betreffzeilen und Preheader Wordings aus. Fügen Sie verschiedene Emojis und Variablen ein und schauen Sie, wie diese bei Ihren Empfängern ankommen.

Mailjet-Konto erstellen

 

2. Thema der E-Mail aufgreifen

Der Empfänger entscheidet binnen eines Bruchteils, ob die eingegangene E-Mail relevant für ihn ist oder nicht. Geben Sie dem Leser daher eine genaue Idee davon, was ihn in der E-Mail erwartet.

Doch wie geht man vor, wenn der Newsletter mehrere Themen beinhaltet und eine Zusammenfassung nicht möglich ist?

Konzentrieren Sie sich auf die wichtigste Nachricht. Benennen Sie das “Hauptthema” in der Betreffzeile und die Nebenthemen im Preheader (siehe nächsten Punkt). Mit dieser Variante haben wir bei unserem Mailjet Newsletter sehr gute Erfahrungen gemacht.Benennung verschiedener Themen in der Kopfzeile

3. Nutzen Sie den Preheader

Ein Preheader, auch Kopfzeile genannt, ist eine Art Ergänzung der E-Mail Betreffzeile. Die meisten E-Mail Clients zeigen ihn an.

Es ist wichtig, dass sich die E-Mail Betreffzeile nicht in der Kopfzeile wiederholt. Versuchen Sie vielmehr weitere Informationen zu geben, die den E-Mail Betreff ergänzen.

Beispiele für das Zusammenwirken des E-Mail Betreffs und der Kopfzeile beim deutschsprachigen Mailjet-Newsletter bei Gmail.

Haben Sie eigentlich schon unseren Newsletter abonniert? Wenn nicht, dann können Sie dies jetzt tun und erhalten Sie wöchentlich hilfreiche Tipps rund um das E-Mail Marketing;) 

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Schritt 2: Relevanz erhöhen

Menschen sind von Natur aus neugierig. Jeder hat den Drang wissen zu wollen, wie etwas aufgelöst wird. Wir können Ungewissheit schlicht nicht ertragen.

Der Drang, etwas wissen zu müssen, ist evolutionsbedingt. Es fördert die soziale Nähe und pusht die eigene Persönlichkeitsentwicklung.

Damit stellt sich nun die Frage, wie man am besten Neugierde beim Empfänger weckt.

1. Entscheiden Sie sich: Frage oder Behauptung

Variante 1: Frage stellen

Eine gute Taktik ist, die E-Mail Betreffzeile als Frage zu formulieren. Hierbei unterscheidet man wiederum zwischen:

  • Fragen, die im Inhalt beantwortet werden
  • an Kunden gerichtete Fragen

 

E-Mail Betreff Beispiele sehen aus wie folgt:

  • Sind Sie mit Ihrem Newsletter wirklich zufrieden?
  • Nutzen Sie das Potenzial Ihres E-Mail Marketings?
  • Haben Sie bereits Ihren Sommerurlaub gebucht?
  • Arbeiten Sie mit DSGVO-konformen Drittanbietern zusammen?
  • Entsprechen Sie den Erwartungen Ihrer Kunden?
  • Kennen Sie die größten E-Mail Marketing Fehler?

 

Variante 2: Thesen und Behauptungen aufstellen

Neben Fragen bieten sich auch Thesen und andere Behauptungen an. Auffordernde E-Mail Betreffzeilen sprechen den Leser direkt an. Sie wirken entschlossen und, wie der Name verrät, fordern zu einer bestimmten Handlung auf.

E-Mail Betreff Beispiele sehen aus wie folgt:

  • Du hast die Einladung, wir haben das besondere Kleid!
  • Deine Suche hat ein Ende!
  • Die 10 besten Urlaubsziele für diesen Sommer!
  • Darum funktioniert Ihr Newsletter nicht!

 

Wörter wie Was, Wie, Warum und Wann gelten als wahre Trigger. Insbesondere wenn Sie Ihre Empfänger überzeugen möchten, sind diese Wörter stark. Solche E-Mail Betreffzeilen liefern dem Leser eine Lösung, einen sofortigen Nutzen.

Das gute an W-Wörtern ist, dass diese sowohl als Frage als auch als Anleitung genutzt werden können.

Variante 3: Kombination aus Frage und Behauptung

Eine Kombination aus beiden ist auch möglich. Beispiele für solch Frage-Antwort-Varianten sind:

  • Hunger? Dann bestellen Sie jetzt!
  • Urlaub noch nicht gebucht? Die besten Angebote nur für Sie!
  • Nichts Passendes anzuziehen? Hier werden Sie garantiert fündig!
  • Sie möchten mehr? Dann Verwenden Sie diesen einen Code!
  • Sie brauchen Spaß? Feiern Sie mit uns!

 

2. Finden Sie starke Wörter

Versuchen Sie starke Wörter in Ihren E-Mail Betreffzeilen zu verwenden. Denn:

Starke Wörter wirken wie ein Magnet. Sie lenken die Aufmerksamkeit auf sich und verursachen automatisch Neugierde.

Beispiele für starke Wörter für Ihren E-Mail Betreff sehen aus wie folgt:

Nomen Verben Adjektive/Adverben
Fakten gewinnen verblüffend
Ideen überzeugen nützlich
Geheimnis erreichen einfach
Tricks sparen wirkungsvoll
Tipps verraten erfolgreich
Innovationen vermeiden sinnvoll
Erfolg kostenlos
Gründe garantiert
Wahrheit neu

Tabelle: Beispiele für starke Wörter

Die deutsche Sprache erlaubt einen relativ flexiblen Satzaufbau. Dies bietet uns zahlreiche Möglichkeiten uns auszudrücken.

3. Platzieren Sie die Wörter an der richtigen Stelle

Platzieren Sie die wichtigsten Wörter am Anfang oder am Ende, denn diese Bereiche nimmt das Auge besonders stark war.

Scannen eines Satzes

Aufmerksamkeitswirkung von Wörtern in Sätzen. Bild: Ryte

4. Newsletter Betreff personalisieren: Ja oder nein?

Die Zeit der unpersönlichen Massenkommunikation ist vorbei. Kunden erwarten heutzutage eine personalisierte Kundenkommunikation.

Verschiedene Untersuchungen zeigen, dass personalisierte E-Mails zu höheren Öffnungs-, Klick- und Conversionraten führen als Nachrichten ohne individualisierte Inhalte.

Der einfachste Weg, die Betreffzeile zu personalisieren, ist den Empfänger mit dem eigenen Namen anzusprechen. Einige E-Mail Tools wie Mailjet bieten die Möglichkeit an, die Betreffzeile ohne Programmierkenntnisse zu personalisieren.Personalisierung von E-Mail Betreffzeilen

 

Vordefinierte Variablen bei Mailjet. Weitere Variablen lass sich beliebig hinzufügen.

Testen Sie doch einfach diese Funktion. Erstellen Sie dazu ein kostenloses Konto:

Testen Sie jetzt verschiedene Betreffzeilen
Probieren Sie verschiedene E-Mail Betreffzeilen und Preheader Wordings aus. Fügen Sie verschiedene Emojis und Variabeln ein und schauen Sie, wie diese bei Ihren Empfängern ankommen.

Mailjet-Konto erstellen

Schritt 3: E-Mail Betreffzeilen den letzten Schliff verleihen

Damit Sie Ihren E-Mail Kampagnen einen letzten Schliff verleihen, haben wir im Folgenden vier Möglichkeiten dargestellt, um das Beste aus Ihrem Newsletter Betreff holen.

Möglichkeit 1: Nutzen Sie auffällige Satzzeichen

Satzzeichen erleichtern das Lesen. Sie lassen Sätze knackiger wirken, verleihen ihnen einen gewissen Schwung und sorgen für eine Bündelung von Inhalten. Den gleichen Effekt haben sie im Posteingang Ihrer E-Mail Empfänger.

E-Mail Betreffzeilen wie “Nur heute: 10% auf Babynahrung” lassen sich schneller lesen als “Nur heute 10 Prozent auf Babynahrung”. Dieses E-Mail Betreff Beispiel beinhaltet die Satzzeichen : und %.

Folgende Satzzeichen bieten sich prinzipiell an:

  • :
  • !
  • ?
  • ()
  • []
  • |
  • {}

 

Mehr als 2 auffällige Satzzeichen sollten Sie pro E-Mail Betreffzeile aber nicht verwenden. Es sei denn, Sie optimieren Ihre E-Mail für den Papierkorb oder Spam-Ordner. 😉

Möglichkeit 2: Verwenden Sie farbige Symbole

Was ist Ihnen im letzten Abschnitt neben den einzelnen Satzzeichen wohl am meisten aufgefallen? Wahrscheinlich das Emoji am Ende.

Dies ist kein Zufall, denn: Farbige Elemente wie Symbole und Emojis fallen auf sorgen für spielerische Abwechslung im Postfach.

Hauptthema und Nebenthemen in der E-Mail Betreffzeile und Kopfzeile angeordnet

Doch Vorsicht! Falls es nicht zur eigenen Zielgruppe oder dem Thema passt, sollte man Symbole lieber vermeiden. Menschen verschiedener Kulturen könnten auf das gleiche Bild unterschiedlich reagieren.

Gehen Sie also sparsam mit Symbolen um. Wir empfehlen ein – und in Ausnahmefällen zwei – grafisches Highlight pro E-Mail Betreffzeile.

Auf diese Weise werden Ihre Empfänger Ihnen nicht überdrüssig und Sie wirken nicht billig.Möglichkeit bei Mailjet Emojis einzufügen

Bei Mailjet können Sie Emojis ganz einfach per Copy and Past in Ihren E-Mail Betreff einfügen.

Möglichkeit 3: Verwenden Sie Superlative

Übertreiben Sie es jedoch nicht. Dies gilt insbesondere bei Superlativen. MOZ testete gemeinsam mit Conductor die Toleranz auf Superlative in Überschriften. Sie streuten zwischen 0 und 4 Superlative in folgende Überschriften ein und bat eine Testgruppe, ihren Favoriten auszuwählen. Wirkung von Überschriften Untersuchung MOZ

Untersuchung zu Superlativen in Überschriften

Das Untersuchung zeigt, dass über die Hälfte der Befragten (51%) Überschriften mit 0 bis 1 Superlativen bevorzugen.Ergebnisse der MOZ Untersuchung zu Überschriften

Ergebnisse zu Toleranz von Superlativen in Überschriften

Und was bei allgemein bei Überschriften gilt, gilt auch bei Betreffzeilen Ihrer E-Mails.

Möglichkeit 4: Verwenden Sie Zahlen

Menschen lieben eindeutige Informationen – und was kann klarer sein als eine Zahl?

Zahlen vermitteln unterbewusst eine gewisse fachliche Kompetenz. Ein weiterer Vorteil von Zahlen in der E-Mail Betreffzeile ist, dass der Leser genau weiß, was er bekommt und was nicht, ohne die E-Mail vorher öffnen zu müssen.

Verschiedene Untersuchen haben die Wirkung von Zahlen bereits bestätigt. Conductor beispielsweise fand nicht nur heraus, dass Zahlen am besten funktionieren. Auch reagieren Frauen besonders positiv darauf.Ergebnisse MOZ Untersuchung zu Überschriften Geschlechterwirkung

Frauen und Männer reagieren unterschiedlich auf verschiedene E-Mail Betreffzeilen Arten

Vermeiden Sie daher Begrifflichkeiten wie “viel Rabatt”, denn: Solch schwammige Beschreibungen sagen wenig aus und enthalten keinen Mehrwert.

Schreiben Sie die Zahlen und Ziffern immer als Nummer und nicht als Wort (3 statt Drei, 7 statt Sieben, 12 statt Zwölf etc.). Dies spart nicht zur Zeichen. Auch ist hier das Verlangen höher, die E-Mail zu öffnen.

Tipp: Verwenden Sie ungerade Zahlen. Obwohl nicht wissenschaftlich bewiesen, zeigen verschiedene Untersuchungen, dass ungerade Zahlen eine weitaus höhere Conversion Rate haben als gerade Zahlen.

BONUS: Große E-Mail Betreffzeilen Vorlagen-Bibliothek

Die richtige Betreffzeile für Ihre E-Mails  zu finden, ist gar nicht zu einfach. Neben den obigen Tipps haben wir für Sie eine kostenlose E-Mail Betreffzeilen Vorlagen-Bibliothek erstellt, die Sie hier kostenlos herunterladen und verwenden können.

Und jetzt?

Jetzt kennen Sie die besten Tipps für das Schreiben von funktionierenden E-Mail Betreffzeilen.

Im nächsten Schritt gilt es, die verschiedenen Ansätze für überzeugende Newsletter Betreffzeilen zu testen.

Testen Sie jetzt verschiedene Betreffzeilen
Probieren Sie verschiedene E-Mail Betreffzeilen und Preheader Wordings aus. Fügen Sie verschiedene Emojis und Variabeln ein und schauen Sie, wie diese bei Ihren Empfängern ankommen.

Mailjet-Konto erstellen

Dies ist eine Überarbeitung eines Artikels, der ursprünglich von Juliane Heise in Zusammenarbeit mit Carina Schulz von Compersus entstanden ist.