Inbound Marketing 101: Definition, Strategie & Kanäle

Da die Verbreitung der Technologie weiter zunimmt, finden Unternehmen immer mehr Wege, ihre Produkte und Dienstleistungen zu vermarkten – häufig geschieht dies durch Inbound Marketing.

Anders als bei dem Outbound Marketing (hier versucht das Unternehmen, den Kunden zu finden), liegt der Fokus beim Inbound-Marketing darauf, dass der Kunde das Unternehmen findet.

Lesen Sie weiter und erfahren Sie alles über das Inbound Marketing und darüber, wie Sie es effektiv als gewinnbringendes Instrument einsetzen.

Was ist Inbound Marketing?

Viele Werbe- und Marketingstrategien beruhen auf dem Konzept, eine Dienstleistung einem Zielpublikum aufmerksamkeitsstark zu präsentieren – zum Beispiel ein Werbespot, der während populärer Fernsehsendungen ausgestrahlt wird.

Das Publikum kann sich jedoch unbehaglich fühlen oder nicht mehr reagieren, wenn es mit kontinuierlichen “hard sell”-Strategien konfrontiert wird.

An dieser Stelle kommt das Inbound Marketing ins Spiel. Anstatt sich darum zu bemühen, ein Produkt vor den Verbraucher zu bringen, konzentriert sich das Inbound Marketing darauf, den Verbraucher organisch (auf natürliche Weise) anzuziehen und ihn zu inspirieren, mehr über das Produkt zu erfahren.

Im digitalen Zeitalter geschieht dies oft in Form von interaktiven Social Media-Beiträgen, Call to Action-E-Mails, Newslettern, Blogs und vielem mehr.

Anders sehen die Möglichkeiten für das Outbound Marketing aus. Erfahren Sie im nächsten Abschnitt, wie die Unterschiede zwischen Inbound und Outbound Marketing aussehen.

Inbound Marketing vs. Outbound Marketing

Inbound Marketing und Outbound Marketing mögen ähnlich klingen, aber es gibt eine Vielzahl von Unterschieden zwischen diesen.

Was unterscheidet also Inbound Marketing von Outbound Marketing?

Definition Inbound Marketing

Hier senden Sie eine Botschaft – zum Beispiel eine Fernsehwerbung, ein Plakat oder Werbung in einer Zeitschrift – und hoffen auf eine Reaktion von denjenigen unter Ihren Zuschauern, die Ihre Werbung benötigen.

Das Outbound Marketing hat seine Berechtigung, aber der Versuch, Ihre gesamte Marketingstrategie darauf aufzubauen, vernachlässigt die organischen Wege, auf denen das Inbound Marketing neue Kunden anziehen und Beziehungen zu älteren Kunden aufbauen kann.

Definition Outbound Marketing

Das Inbound Marketing basiert auf dem Konzept, Kunden anzuziehen. Wie bereits erwähnt, geht es dabei um die Erstellung hilfreicher, qualitativ hochwertiger Inhalte für Ihre Zielgruppe.

Wenn diese online nach einem Produkt oder einer Dienstleistung suchen, die Sie anbieten, wie stellen Sie sicher, dass sie auf Ihre Seite und nicht auf eine andere gelangen?

Wenn sich Nutzer ein schnelles Video, einen Social Media-Beitrag oder einen Leitfaden mit mehr Informationen wünschen, werden sie dann zuerst Ihre Seite finden?

Beim Inbound Marketing geht es darum, erfolgreiche Inhalte zu erstellen, die Fragen beantworten und Informationen bereitstellen.

Indem Sie den potenziellen Kunden geben, was sie wollen und brauchen, können Sie sie in Ihren Einflussbereich ziehen und ihnen helfen, sich für Ihre Lösung zu entscheiden.

Vorteile des Inbound Marketings

Inbound Marketing hat viele Vorteile, die zur Stärkung Ihrer gesamten Marketingstrategie beitragen. Einige davon sind:

  • Qualitativ hochwertige Leads
  • Enge Kundenbeziehungen
  • Höhe Konversionsraten
  • Mehr Umsatz

 

Qualitativ hochwertige Leads – wenn Sie Ihre Anzeigen und Handlungsaufforderungen einfach vor einem großen Publikum platzieren, ist es schwer abzuschätzen, wie viele Menschen darauf reagieren und wie interessiert diese Menschen sein werden.

Mit Inbound Marketing ermutigen Sie die Menschen, Ihre Unternehmen zu erforschen und selbst mehr herauszufinden. Diejenigen, die Interesse daran haben, werden mit größerer Wahrscheinlichkeit ein ernsthaftes Interesse an Ihren Produkten und Dienstleistungen haben und eher mit Ihnen Geschäfte machen.

Tiefere, glaubwürdigere Kundenbeziehungen – wenn Sie nur ein paar unpersönliche, unspezifische Botschaften an Ihr Publikum senden, wird dieses nicht wirklich wissen, wer Sie sind, was Sie tun oder warum man Ihnen vertrauen sollte.

Der Einsatz von Blogs, Videos und anderen Strategien, um Fragen zu beantworten und Ermutigung zu bieten, wird Ihre Zuhörer beeindrucken und sie wissen lassen, dass Sie glaubwürdig und sachkundig sind und wirklich in sie investieren.

Mehr Möglichkeiten, herauszufinden, wie Marketing für Sie funktioniert – wenn Sie nur in Outbound Marketing investieren, nutzen Sie nicht das volle Potenzial, wie Sie mit Ihrem Publikum in Kontakt treten können.

Beim Inbound Marketing stellen Sie vielleicht fest, dass Sie mit E-Mail-, sozialen oder anderen Inbound Strategien mehr Erfolg haben als mit traditionellem Outbound Marketing.

Ganz gleich, welche Form sie annimmt, die Inbound Marketing-Strategie umfasst vier empfehlenswerte Schritte:

Strategie des Inbound Marketings

Ganz gleich, welche Form sie annimmt, die Inbound Marketing-Strategie umfasst vier gewünschte Schritte:Diagramm

Vier Schritte in Ihrer Inbound Marketing-Strategie

Von der richtigen Ansprache Ihrer Zielgruppe bis hin zum Konvertieren dieser – Schauen Sie sich genauer unsere vier Schritte einer Inbound Marketing-Strategie an, um Umsätze für Ihr Unternehmen zu erzielen.

Sprechen Sie Ihre Zielgruppe an

Durch die Erstellung qualitativ hochwertiger Inhalte, die für Ihr Publikum optimiert sind, können Sie neue potenzielle Kunden gewinnen. Dies geschieht durch die Beantwortung ihrer Fragen, die Bereitstellung von Informationen über Ihre Produkte und Dienstleistungen und indem Sie ansprechbar, nicht aufdringlich erscheinen.

Konzentrieren Sie sich auf die Erstellung hochwertiger Inhalte, die Suchmaschinenoptimierung und das Experimentieren mit einer Vielzahl sozialer Plattformen.

Konvertieren Sie Ihre Zielgruppe

Wandeln Sie neue Besucher in Leads um, indem Sie deren Kontaktinformationen erhalten. Auch hier kommt es auf den Inhalt an.

Erstellen Sie einladende, interessante und informative Landing Pages und CTAs, um sicherzustellen, dass die Kunden mit Ihnen in Kontakt bleiben wollen. Konzentrieren Sie sich auf sorgfältig erstellte und optimierte Landing Pages und überzeugende Handlungsaufforderungen.

Machen Sie Ihre Zielgruppe zu Stammkunden

Stellen Sie sicher, dass Ihre Leads zu neuen Kunden werden, indem Sie sich an die Best Practices für Leads und gezielte Verkaufstaktiken halten, um Geschäfte abzuschließen und Kunden, die auf der Suche nach Ihrem Produkt sind, zufriedenzustellen.

Konzentrieren Sie sich auf informative Follow-Ups und aktive Leadpflege.

Stärken Sie Ihre Kundenbeziehungen

Wenn Sie Ihre Geschäfte abgeschlossen haben, stärken Sie die Beziehungen zu diesen. Geben Sie ihnen weiterhin Inhalte, die ihnen helfen, Ihre Produkte und Dienstleistungen besser zu nutzen.

Ihre Kunden freuen sich außerdem darüber, weiterhin von Ihnen Aufmerksamkeit zu erhalten und das Gefühl zu bekommen, dass sie Ihnen wichtig sind. Konzentrieren Sie sich darauf, die Kommunikation aufrechtzuerhalten, Fragen zu beantworten, Markentreue aufzubauen und Ihre Produkte und Dienstleistungen entsprechend dem Feedback zu optimieren.

Die wichtigsten Kanäle in Ihrer Inbound Marketing-Strategie

Ein Großteil des Inbound Marketings konzentriert sich aufgrund seines Zwecks auf die ersten beiden Schritte: Anziehung und Umwandlung.

Welche Kanäle können Sie nutzen, um dies effektiv zu tun?

Soziale Medien

Es ist wichtig, eine saubere, fokussierte Social Media-Präsenz für Ihre Marke zu haben. Vermitteln Sie nützliche Informationen und initiieren Sie qualitativ hochwertige Gespräche mit potenziellen Kunden.

Bauen Sie Beziehungen zu Ihrer Zielgruppe auf und verstehen Sie, was ein Verbraucher sucht:Online Marketing Strategie

Beispiel einer Online Marketing-Strategie bei Mailjet

Blogartikel

Führen Sie einen informativen, SEO-optimierten Blog und stellen Sie andere Online-Ressourcen bereit, damit der Verbraucher, wenn er Ihre Website findet, genau weiß, welche Produkte und Dienstleistungen Sie anbieten und warum diese von Nutzen sind.

Finden Sie komplexe Themen und erklären Sie, wie Sie Probleme lösen:Blogartikel

Beispiel eines Blogs

Landing Pages

Mit starken CTAs und optimierten Landing Pages können Sie Verbraucher für Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung gewinnen und umwandeln. Die Verbraucher werden nicht wissen, wie sie das Produkt nutzen können, wenn Sie nur Informationen ohne eigentlichen Mehrwert bereitstellen.

Stellen Sie daher sicher, dass Ihre Landing Pages überzeugend und detailliert sind, die Fragen der Verbraucher beantworten und auf ihre Bedürfnisse eingehen.Mailjet

Beispiel einer Landing Page auf Mailjet

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Online Videos und Webinare

Online Videos und Webinare sind eine hervorragende Möglichkeit, Fragen zu beantworten und Ihre Produkte und Dienstleistungen in Echtzeit vorzustellen.

Für viele Verbraucher ist es viel einfacher, jemanden dabei zu beobachten, wie er einen Vorgang in Form einer Video-Anleitung abschließt oder etwas in einem Webinar erklärt, als mehrere Seiten mit Informationen und Schritt-für-Schritt-Anleitungen zu behalten.

Stellen Sie sich darauf ein, wie Ihre Verbraucher Informationen und Anleitungen erhalten möchten.

E-Mail

E-Mail ist eine großartige Möglichkeit, Ihre potenziellen Leads zu pflegen und mit Kunden, die bereits konvertiert haben, als Kunden zu halten. Nutzen Sie Newsletter, Sonderangebote und allgemeine Check-ins, um sich ein klareres Bild davon zu machen, was jeder Lead oder Kunde benötigt, und um Beziehungen durch hilfreiche, konsistente Kommunikation zu initiieren oder zu stärken.

Mit diesen Strategien sind Sie in der Lage, mit Inbound Marketing sowohl Gelegenheitskunden als auch potenzielle Leads anzulocken – und sie in echte, Stammkunden zu verwandeln.Hochzeits Marketing Kampagne in der Modeindustrie

Beispiel einer Marketing E-Mail

E-Mail Inbound Marketing mit Mailjet

E-Mail ist eine der gebräuchlichsten Methoden, um Inbound Marketing zu nutzen. Sie können auf verschiedene Weise mit interessierten Verbrauchern kommunizieren und die Einfachheit der E-Mail nutzen, um Nutzer zu Ihren Social Media-Profilen, Landing Pages und anderen Inhalten zu leiten.

Mailjet-Demo

Das kollaborative Passport-Tool von Mailjet hilft Ihnen und Ihrem Team bei der schnellen und einfachen Erstellung eingehender Marketing-E-Mails unter Verwendung der von Ihnen gewünschten Elemente.

Erstellen Sie im Handumdrehen überzeugende E-Mail Kampagnen mit Passport

Fügen Sie einen starken Aufruf zum Handeln (CTA), ein lustiges Video, Links zu Artikeln und mehr hinzu. Mit Passport können Sie Ihre E-Mails an einem Ort entwerfen, bearbeiten, planen und automatisch versenden.

Setzen Sie eine neue Marketing Kampagnen-Idee in die Tat um und erstellen Sie überzeugende Botschaften, die auf jedem Gerät und in jedem Posteingang toll aussehen.

Möchten Sie mehr über Passport erfahren? Sehen Sie sich das Passport-Demo von Mailjet an, um zu sehen, wie Sie überzeugende Inbound Marketing E-Mails erstellen, die sich von der Masse abheben.

Und jetzt?

Inbound Marketing ist eine unglaublich vielfältige, kreative und einfache Möglichkeit, Produkte und Dienstleistungen an alte und neue Zielgruppen zu vermarkten.

Durch den Einsatz von Inbound Marketing können Sie Ihre Marketingstrategie auffrischen und Ihr Publikum auf sinnvolle Weise ansprechen.

Setzen Sie gleich Ihre Inbound Strategie mit E-Mail Marketing in die Tat um. Loggen Sie sich dazu in Ihrem Konto ein oder erstellen Sie eines kostenlos:

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E-Mail Header finden und verstehen

Der E-Mail Header ist für viele eine große Unbekannte – Doch richtig entschlüsselt, erhalten Sie eine Reihe von nützlichen Informationen über die E-Mail.

So erkennen Sie beispielsweise anhand des Mail Headers den Absender durch angegebene E-Mail Adresse oder auch, ob es sich hierbei um betrügerische E-Mails handelt.

In diesem Artikel erklären wir Ihnen daher, was der E-Mail Header überhaupt ist, wie Sie diesen richtig auslesen und wie E-Mail Header Beispiele der verschiedensten E-Mail Clients aussehen.

Was ist ein E-Mail Header?

Der Mail Header ist der Träger einer großen Menge an interessanten Informationen einer E-Mail. Er gibt u.a. Auskunft über Absender und Empfänger, Versandzeitpunkt und Ankunftszeit, die Stationen, die die E-Mail auf ihrem Weg passiert hat, den Inhalt und das Format der Nachricht sowie über den Absender und Empfänger.

Einige dieser Angaben sind Pflichtangaben wie Absenderangabe und das Datum der Erstellung der E-Mail. Andere Informationen wiederum sind optionale Angaben.

Doch der E-Mail Header enthält keine für die technische Zustellung notwendigen Informationen. Er wird im Rahmen des Übertragungsprotokolls übermittelt.

Sowohl Absender als auch Empfänger können auf den Header einer E-Mail zugreifen, obwohl er auf den ersten Blick nicht zu erkennen ist.Email Headers

Warum ist der E-Mail Header wichtig?

Wie schon gesagt, befinden sich im Header einer E-Mail wichtige Informationen u.a. über den Absender. Diese helfen uns und den Mailservern zu entscheiden, ob wir diesen und damit der E-Mail selber vertrauen können oder nicht.

Obwohl Spamfilter immer besser darin werden, schädliche E-Mails zu erkennen und auszufiltern, sind dennoch eine große Zahl an Spam-E-Mails im Umlauf.Posteingangsrate von Return Path

Posteingangsrate in Deutschland im Jahr 2018.

Grundsätzlich gilt: Je mehr Informationen im E-Mail Header enthalten sind, desto leichter können Internet Service Providers (ISPs) wie Gmail, Outlook, Apple Mail, GMX, Yahoo etc. und E-Mail Service Provider (ESPs) wie Mailjet, Mailchimp, Newsletter2Go etc. erkennen, ob diese Nachricht böswilliger Natur ist oder nicht.

Dank aller Informationen zum Routing und dem Weg der Server-zu-Server-Nachricht wissen wir zudem, ob die betreffende E-Mail sicher ist und ob sie positiv auf die verschiedenen bestehenden Authentifizierungsprotokolle reagiert hat.

Wenn es während dieses Vorgangs zu Problemen kommt, besteht eine gute Chance, dass die E-Mail abgelehnt oder an den Spam-Ordner gesendet wird.

Gerade aus diesem Grund ist es wichtig, die Zustellbarkeits-Systeme vor dem Versand von E-Mail Kampagnen richtig zu konfigurieren. Auf diese Weise können wir sicherstellen, dass unsere E-Mails von den verschiedenen E-Mail Akteuren korrekt identifiziert werden.

Und damit ist der E-Mail Header ein wichtiger Faktor für eine optimale E-Mail Zustellbarkeit.

Wo befindet sich der E-Mail Header?

Der Aufbau einer jeden E-Mail ist im RFC 5322 festgelegt. E-Mails bestehen ohne Ausnahme aus drei Abschnitten:

  • Header (EN) oder Kopfzeile (DE)
  • Body (EN) oder Textbereich (DE)
  • Footer (EN) oder Fußzeile (DE)

 

Der E-Mail Header, auch Kopfzeile genannt, befindet sich ganz oben in der Nachricht:

“A message consists of header fields (collectively called “the header section of the message”) followed, optionally, by a body. The header section is a sequence of lines of characters with special syntax as defined in this specification. The body is simply a sequence of characters that follows the header section and is separated from the header section by an empty line (i.e., a line with nothing preceding the CRLF).” – Resnick, Internet Message Format Oktober 2008

Im Gegensatz zu vorherigen Standards wird beim RFC 5322 nicht mehr von “header”, sondern von “header fields” (Inhalt einer einzelnen Kopfzeil) und “header section” (gesamter Kopfbereich der E-Mail) gesprochen, um etwaige Verwirrungen zu vermeiden.

Welche Informationen zeigt der E-Mail Header an?

Jetzt wissen wir, wie wir auf den E-Mail Header zugreifen können. Doch was genau befindet sich darin? Welche Informationen können wir an welcher Stelle erfahren?

Der E-Mail Header enthält nicht immer die gleichen Informationen. Auch ist die Reihenfolge der einzelnen Headerzeilen beliebig und hängt von der verwendeten Software ab.

Dies ist kein Nachteil, sondern heißt nur, dass man sich etwas umgewöhnen muss, wenn man verschiedene E-Mail Clients verwendet

Gleich ist jedoch, dass sämtliche Einträge prinzipiell durch einen Zeilenumbruch (CRLF) voneinander getrennt werden. Der E-Mail Header selber wird durch eine Leerzeile (CRLF CRLF) vom Body getrennt.

Lassen Sie uns den Header einer E-Mail im Detail lesen und analysieren, in unserem Beispiel den deutschsprachigen Mailjet Newsletter vom 11. Oktober 2018:Blick in den deutschsprachigen Newsletter von Mailjet

Mailjet Newsletter vom 11. Oktober 2018. Diesen können Sie sich hier vollständig anzeigen lassen.

P.S. Sie haben unseren Newsletter noch nicht abonniert? Keine Sorge, dies können Sie hier tun ;)

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Der erste Blick auf den E-Mail Header mag vermutlich erstmal eine Fluchtreaktion auslösen:

So sieht der E-Mail Header vom Mailjet Newsletter aus
Blick in den E-Mail Header.

Die Analyse des Briefkopfs

Beginnen wir mit der Analyse der wichtigsten Informationen.

Von:

Die Von: Angabe bezieht sich auf die Herkunft der E-Mail, d.h. den Namen und die E-Mail Adresse des Absenders. Es ist eine Pflichtangabe nach RFC 5222.

From: Mailjet-Team <community@mailjet.com>

Die Angabe “Mailjet-Team” ist der von uns gewählte Absender-Name. “community@mailjet.com” ist die von uns gewählte Absender-E-Mail-Adresse.So geben Sie bei Mailjet Absender-Name und Antwort-Adresse ein

Wie Sie bei Mailjet den Absender-Name und -Adresse eingeben.

Der Absender-Name erscheint stets im Posteingang des Empfängers. Die Absende-E-Mail Adresse dagegen wird erst sichtbar, wenn man die eigentliche E-Mail öffnet.

An:

Diese Angabe liefert Informationen über den Empfänger, d.h. den Namen und die E-Mail Adresse des Empfängers. Auch dies ist eine Pflichtangabe, denn ohne Empfänger kann die Nachricht nicht zugestellt werden.

To: beispielname@mailjet.com

(Aus Datenschutzgründen wurde diese Angabe geschwärzt).

Eine E-Mail kann mehrere Empfänger gleichzeitig haben. In diesem Fall werden die einzelnen Empfänger Adressen mit einem Komma voneinander getrennt.

Sofern die einzelnen Empfänger für die anderen sichtbar sein sollen (erfahren sollen, dass diese die E-Mail ebenfalls erhalten haben), dann erscheint im Header die Angabe CC:. Sofern die anderen Empfänger nicht darüber informiert werden sollen, dann trägt der Absender diese zwar beim Feld Bcc: ein. Doch bleibt diese Angabe für die anderen unsichtbar.E-Mail schreiben in Gmail

Wie Sie bei Gmail die verschiedenen Empfänger eingeben.

Datum:

Diese Angabe bezieht sich auf den Tag und die Uhrzeit, zu der die E-Mail versendet wurde.

Thu, 11 Oct 2018 11:41:57 +0000 (UTC)

Das Absendedatum wird in der Regel vom E-Mail Programm bzw. der E-Mail Marketing Software des Absenders eingetragen. Sofern dies aus irgendein Grund nicht passiert, trägt der erste Mailserver, den die E-Mail auf dem Weg vom Absender zum Empfänger passiert, nach.

Betreff:

Diese Angabe zeigt den in der E-Mail verwendeten Betreff an. Diese erscheint ebenfalls mit im Posteingang.

🎃 Was Sie im E-Mail Marketing unbedingt vermeiden sollten:

Der Betreff ist zwar keine Pflichtangabe, hat aber eine hohe Wichtigkeit. Nicht nur verringert er die Wahrscheinlichkeit, dass die Spamfilter die E-Mail als schädliche E-Mail einstufen. Auch ist er entscheidend darüber, ob der Empfänger die Nachricht öffnet oder ungelesen löscht.

Alles, was Sie über E-Mail Betreffzeilen wissen müssen, erfahren Sie hier: E-Mail Betreffzeile verfassen: die 11 besten Tipps

Reply-to oder Return-Path:

Für den Fall, dass beim E-Mail Versand ein Fehler festgestellt wird oder dass sie aus irgendeinem Grund nicht in den Posteingang gelangt, wird die E-Mail an die in diesem Abschnitt angegebene E-Mail Adresse zurückgesendet.

<354ad07e.AM8AABpjObcAAbf2sugAAAACPAAAAAAAAAEAAAAgAAKwkgBbvzcF@bnc3.mailjet.com>

Diese Antwort-Adresse kann vom Absender frei bestimmt werden. Er kann die gleiche oder eine andere E-Mail Adresse wählen. Nur eines sollte man auf gar keinen Fall tun: die Noreply Adresse zu verwenden. Die genauen Gründe dafür und konkrete Alternativen, erfahren Sie hier: Noreply Adressen: Ja oder nein.

Technische Angaben

Lassen Sie uns nun etwas technischer werden. Die folgenden Informationen sind besonders für die E-Mail Entwickler und das Zustellungsteam interessant.

Message-ID:

Die Message-ID ist die eindeutige Kennung der E-Mail und kann auch als Seriennummer verstanden werden. Sie besteht aus einer unverwechselbaren Zeichenfolge vor dem @-Zeichen in einer kodierten Form. Die Angaben nach dem @ entsprechen der Absender-E-Mail Adresse.

<354ad07e.AM8AABpjObcAAbf2sugAAAACPAAAAAAAAAEAAAAgAAKwkgBbvzcF@mailjet.com>

Diese Angabe wird vom versendeten E-Mail Mailprogramm vergeben. Geschieht dies nicht, dann tragen die Mailserver diese nach.

MIME-Version:

MIME steht für Multipurpose Internet Mail Extensions und beschreiben die Erweiterungen des Internetstandards RFC 822 (seit 2008 durch RFC 5322 ersetzt). Es meint das eigentliche Datenformat der E-Mail.

Das MIME ermöglicht es, Informationen über den Typ der übermittelten Daten zwischen Sender und Empfänger auszutauschen sowie eine für den verwendeten Übertragungsweg geeignete Zeichenkodierung festzulegen.

Diese Angaben sind für das Mailprogramm des Empfängers wichtig, um sich in der E-Mail befindende Umlaute, Sonderzeichen und ähnliches richtig anzeigen zu können.

MIME-Version: 1.0
Content-Type: text/plain; charset=utf-8
Content-Transfer-Encoding: quoted-printable

In unserem Beispiel ist der Zeichensatz UTF-8. Wir bei Mailjet benutzen UTF-8, da dies die am weitesten verbreitete Kodierung für Unicode-Zeichen ist. Auch setzt es sich bei Webbrowsern mehr und mehr durch. Eine andere verbreitete Kodierung für deutsche Texte ist ISO 8859-15.

Der Sonderzeichenkodierung ist quoted-printable. Dies meint eine Kodierung von Steuerzeichen und Nicht-ASCII-Zeichen durch Ersetzung mit deren Hexadezimalwert.

Text/plain sagt, dass es sich um eine Textdatei bzw. E-Mail im Plain Text handelt. Weitere bekannte Content-Typen sind text/html (für HTML-Dateien wie Webseiten oder in HTML-formatierte E-Mails) sowie text/richtext (für Richtext-Dateien).

DKIM-Signature:

DKIM steht für “Domain Keys Identified Mail”. Es fügt der E-Mail eine einzigartige Signatur hinzu. Dies hilft dem Internet Service Provider (ISP) bei der Kontrolle der Authentizität Ihrer E-Mails und dabei, dass Ihre E-Mail durchgelassen und nicht abgewiesen wird.

v=1; a=rsa-sha256; c=relaxed/simple; q=dns/txt;
d=mailjet.com; i=community@mailjet.com; s=mailjet;
h=message-id:mime-version:from:to:subject:date:list-id:list-unsubscribe:
precedence:x-csa-complaints:x-mj-mid:x-mj-smtpguid:x-report-abuse-to:
content-type;
bh=VylnVWWfstPyTLUKjYrMERrRwy9r9do9uNaRHESZgWc=;
b=jzN/lc5lzYtGpxkr1frVdyDJPfcpBr3FFGC/7VYz4Pj0CKF4q5RcFUo93 6ocGGpa/w6JFpw0FXIgULzy1E8rlZ40xSWT8ZUicXdqr5LjFimi4xSOI/aPQ oBaaKiRhWKPKAAJu3af9QOArK0ebu5GpO2qAgcODApZJ5Xb9RmiDuQ=

Es ist eine wichtige Angabe, damit die E-Mail nicht als Spam angesehen wird. Wie Sie das DKIM bei Mailjet einrichten, lesen Sie hier: SPF & DKIM einrichten

Received:

Der E-Mail Header zeigt auch an, welche Stationen die E-Mail vom Absender zum Empfänger passiert hat. Hier ist besonders die Angabe “Received:” interessant.

Die Angabe “Received:” beschreibt die einzelnen Zustellstationen der E-Mail vom Absender zum Empfänger.

Durchläuft eine E-Mail mehrere Mailserver, dann fügt jeder einzelne seine Kennungsnummer an der ersten Stelle hinzu. Das heißt, man muss hier rückwärts lesen. Die letzte Received: Zeile gibt dabei die erste und die erste Zeile die letzte Station wieder.

from o99.p9.mailjet.com (o99.p9.mailjet.com. [87.253.234.99])
by mx.google.com with ESMTPS id a17-v6si13710112wmg.72.2018.10.11.04.41.58
for <empfaenger@mailjet.com>
(version=TLS1_2 cipher=ECDHE-RSA-CHACHA20-POLY1305 bits=256/256);
Thu, 11 Oct 2018 04:41:58 -0700 (PDT)

Da wir bei Mailjet auf die Google Cloud setzen und der Empfänger Gmail nutzt, gibt es an dieser Stelle nur eine Station: mx.google.com

Die E-Mail wurde ferner mittels SMTP mit der internen Kennungsnummer id a17-v6si13710112wmg.72.2018.10.11.04.41.58 versendet.

Received: zeigt ebenfalls an, wer der Empfänger der E-Mail ist und wann genau dieser die Nachricht erhalten hat. Absendezeit und sowie Ankunftszeit sind nie gleich. Zur Erinnerung: die Absendezeit dieses Mailjet Newsletters ist 11:41:57 +0000 (UTC) und die Ankunftszeit ist 04:41:58 -0700 (PDT) – Pacific Day Time. Das Zeitformat ist abhängig vom Mailserver des Empfängers, in dem Fall Google mit dem Hauptsitz in Mountain View, Kalifornien, USA.

Rechnet man die Zeit um, dann sieht man, dass die E-Mail genau 1 Sekunde gebraucht hat, um von unseren E-Mail Server zum Empfänger zu gelangen. Das ist ziemlich schnell nicht wahr? ;)

E-Mail Header Beispiele der verschiedenen E-Mail Clients

Das Finden des E-Mail Headers kann eine komplexe Aufgabe sein, sofern wir nicht wissen, wonach wir suchen. Doch keine Sorge es ist einfacher als Sie denken:

Um zum E-Mail Header zu gelangen, rufen Sie einfach die Textversion der Nachricht auf. Dieser Schritt ist je nach E-Mail Client unterschiedlich.

Gmail

Um zum E-Mail Header in Google Mail zu gelangen, öffnen Sie die E-Mail, klicken rechts oben auf das Dropdown-Menü und wählen “Original anzeigen” aus.So öffnen Sie den E-Mail Header in Gmail

Es öffnet sich ein neuer Browser-Tab mit der Beschriftung “Originalnachricht”. In diesem sehen Sie nun die komplette Textversion der E-Mail.

Der E-Mail Header öffnet sich im neuen Browser Tab

Links der Tab mit dem Posteingang und der Betreffzeile, rechts der Tab mit dem angezeigten E-Mail Header.

Outlook Web App (aktuelle Version)

Um den E-Mail Header in Outlook anzuschauen, klicken Sie in der geöffneten E-Mail rechts oben auf den Button. Wählen Sie im Kontextmenü die Option “Nachrichtenquelle anzeigen” aus.Show email header on Microsoft Outlook website

Apple Mail

Zum E-Mail Header in Apple Mail gelangt man wie folgt: Öffnen Sie die Mail-App auf Ihrem Mac und wählen Sie die E-Mail aus. Klicken in der Menüleiste am oberen Bildschirmrand auf „Darstellung“ und wählen dann „E-Mail“ > „Alle Header“ aus.So finden Sie den E-Mail Header in Apple Mail

Web.de / GMX Mail

Zum Header der E-Mail gelangen Sie sich bei Web.de und GMX Mail folgendermaßen: Klicken Sie rechts auf das Info-Symbol (i). Danach öffnet sich ein neues Fenster mit den entsprechenden Header-Informationen.

So finden Sie den E-Mail Header bei GMX

Wie Sie zum E-Mail Header bei GMX gelangen. Bild von GMX

Yahoo Mail

Bei Yahoo Mail finden Sie den Header, indem Sie bei der E-Mail zunächst auf “Mehr” und dann auf “Raw-Nachricht anzeigen” klicken. Der vollständige E-Mail Header erscheint in einem neuen Fenster.

So finden Sie den E-Mail Header bei Yahoo

Wie Sie zum E-Mail Header bei Yahoo Mail gelangen. Bild von Chip.de

Freenet Mail

Das Aufrufen des Headers ist bei Freenet ganz besonders einfach. Öffnen Sie die E-Mail und klicken Sie auf “Header anzeigen”. Das war’s.

1&1 Webmailer / Strato

Bei 1&1 und Strato Webmailer gelangen Sie zum E-Mail Header, indem Sie in der geöffneten E-Mail rechts das Symbol mit den drei horizontalen Linien anklicken. Wählen Sie anschließend im Menü die Option “Quelldaten anzeigen” aus.

Und jetzt?

Jetzt wissen Sie alles, was es über den E-Mail Header zu wissen gilt. Sie sind nun in der Lage, einkommende E-Mails auch ohne Ihre IT-Kollegen genau zu analysieren.

In diesem Artikel haben wir mehrmals auf die verschiedenen Stationen hingewiesen, die eine E-Mail vom Absender zum Empfänger durchläuft. In diesem Artikel inkl. Infografik erklären wir anschaulich und auf verständlicher Weise wie der E-Mail Versand funktioniert.

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Dies ist die Überarbeitung eines Artikels, der ursprünglich von Juliane Heise verfasst wurde.

Online Marketing-Strategie entwickeln: Schritt-für-Schritt Anleitung

Von der Definition Ihrer Ziele und Zielgruppe bis hin zur Auswahl der richtigen Ressourcen und Kanäle: Eine gut durchdachte Online Marketing-Strategie ist unerlässlich, um Erfolge und Umsätze für Ihr Unternehmen zu erzielen.

So unterstützt eine Online Marketing-Strategie Ihr Unternehmen nicht nur dabei, dieses erfolgreich am Markt auszurichten und Ihre Bekanntheit zu steigern, sie zielt ebenfalls darauf ab, mittels regelmäßiger Analyse fortlaufende Kampagnen zu optimieren.

Erfahren Sie daher, wie die Schritte zur Erstellung einer Online Marketing-Strategie aussehen und wie Sie diese gekonnt umsetzen.

Was ist eine Online Marketing-Strategie?

Laut dem Deutschen Institut für Marketing wird Online Marketing wie folgt definiert:

Zitat IP-Adresse aufwärmen mit Mailjet

“Online-Marketing umfasst die gezielten Aktivitäten sowie Prozesse aller Unternehmensbereiche, die, mithilfe von Onlinemedien, Leistungen entwickeln, kommunizieren und realisieren, um einen Mehrwert für Kunden, Online-Nutzer und das Unternehmen zu erreichen. – Prof. Dr. Michael Bernecker

 

Genauer betrachtet, entscheidet sich ein Unternehmen für das zu vermarktende Produkt (Product), entwickelt ein genau dazu passendes Preiskonzept (Price), sucht den Distributionskanal (Place) online oder offline aus und promotet dies dementsprechend über die diversen Kanäle (Promotion) wie beispielsweise Social Media oder Affiliate Marketing.Die 4 Ps im Online Marketing

Der Marketing Mix im Rahmen einer Online Marketing-Strategie

In anderen Worten: Der Online Marketing Mix wird als Vorlage verwendet, um im Vorfeld konkrete Aktionen festzulegen und die Online Marketing-Strategie zu verwirklichen.

Sie möchten beispielsweise eine E-Mail Marketing Software vermarkten, für die Ihren Benutzern anhand des Versandvolumens unterschiedliche Pläne zur Verfügung stehen:

Online Marketing Strategie ProduktPreistabelle von Mailjet

Das eigentliche Produkt und die Preisklassifizierung anhand einer Wettbewerbsanaylse haben Sie somit abgedeckt.

Im nächsten Schritt überlegen Sie sich, welcher Distributionskanal für die E-Mail Marketing Software der Richtige ist.

Als Online Tool bietet sich hier das Internet besonders gut, um über soziale Medien oder auch via Blog mit Nutzern zu kommunizieren und zu erreichen:

Online Marketing Strategie

Warum Sie eine Online Marketing-Strategie entwickeln sollten

Im Online Marketing gibt es zahlreiche Instrumente zur Realisierung Ihrer individuellen Ziele.

Dementsprechend gibt es ebenso viele Möglichkeiten, mit Ihrer gewählten Option ein Risiko einzugehen und Geld zu verlieren, anstatt Umsatz zu machen.

Mit einer gut gewählten Online Marketing-Strategie:

  • Definieren Sie Ihre Ziele und Zielgruppe
  • Sprechen Sie diese mittels passender Kanäle gezielt an
  • Messen Ihre Kampagnen-Erfolge
  • Optimieren Sie Ihre Erfolge fortlaufend

 

Haben Sie beispielsweise für die Bewerbung Ihrer Baby-Spielzeuge die falsche Zielgruppe erreicht und speziell Singlemänner über Facebook angesprochen, bleibt der große Verkauf dieser höchstwahrscheinlich aus.

Damit Sie daher das Beste aus Ihrem Online Marketing herausholen, die richtige Zielgruppe zur richtigen Zeit und am richtigen Ort erreichen, schauen wir uns daher zunächst die 5 Schritte zum strategischen Online Marketing an.

In 4 Schritten zum strategischen Online Marketing

Eine Online Marketing Strategie beginnt grundsätzlich mit der Definition Ihrer Ziele und Zielgruppe, der Auswahl der Kanäle, über die Sie diese erreichen möchten, sowie derOption der Messung Ihrer Erfolge, um Ihre Strategie fortlaufend zu optimieren.

Schauen wir uns daher im nächsten Abschnitt genauer an, auf welche Aspekte Sie achten sollten.

Zieldefinition

Der erste Schritt bei der Entwicklung Ihrer Online Marketing Strategie sollte immer die Definition Ihrer Ziele sein. Hierbei hilft es, sich vorab Ihre Unternehmensziele, Ihre Visionen und Unternehmenswerte vor Augen zu führen. Denn:

Welche Ziele Sie in Ihrer Online Marketing Strategie fokussieren, hängt von Ihrem Unternehmen ab.

Je nach Branche und Firma fallen die festgelegten Ziele sehr unterschiedlich aus. Liegen keine eindeutigen Geschäftsziele vor, wird es Zeit, Online Marketing Ziele zu definieren.

Die Ziele richten sich nach:

  • Vision
  • Mission
  • Handlungen

 

Vision Unternehmen dabei zu unterstützen, ihre Geschäftsziele zu erreichen, indem sie ihren Kunden einen echten Mehrwert bieten.
Mission Unser Auftrag ist die Vereinfachung der E-Mail Zustellung und Zusammenarbeit, damit sich unsere Kunden auf das Wachstum ihres Unternehmens konzentrieren können. Wir erleichtern KMUs und Großfirmen gleichermaßen die Förderung, das Engagement und den Aufbau von langfristigen Beziehungen mit ihren Kunden per E-Mail und SMS.
Handlungen Entwicklung eines Produkt, das 1. Marketer und Entwickler auf einer Plattform zusammenbringt, 2. Selbsterklärend und leicht bedienbar ist, 3. Eine Multi-Channel-Lösung bietet (E-Mail, SMS …).
Education: 1. Nützlichen Content (Blogartikel, Webinare, Seminare, Guides, Newsletter etc.), 2. Onboarding Training, 3. Persönlicher technischer Kundenbetreuer

Tabelle: Mailjet’s Visions-Mission-Handlungen Matrix

Auf diese Weise erhalten Sie einen guten Überblick über Ihr Unternehmen und über Ihre übergeordneten Ziele, auf die Ihr Online Marketing hinauslaufen soll.

Als nächstes überlegen Sie sich, wie das Online Marketing Sie bei der Erreichung dieser Unternehmensziele unterstützen kann.

Beispiele dafür sind:

  • Traffic generieren
  • Kundenbeziehungen stärken
  • Expertenstatus aufbauen
  • Mehr Verkäufe von Produkt x
  • Erfüllung der Kundenansprüche
  • Aufbau einer Kundendatenbank für das Marketing

 

Von großer Bedeutung bei der Planung Ihrer Marketing Kampagnen, ist das Festlegen von spezifischen KPI’s. KPI’s sind Kennzahlen, die Ihnen helfen den Erfolg Ihrer Marketing Kampagnen zu messen.

Diese unterstützen Sie bei qualifizierten Entscheidungen und bei der Identifizierung von Aktivitäten, die eventuell neu überdacht werden müssen.

Beachten Sie, dass die KPI’s von Ihren bereits festgelegten Online Marketing Zielen abhängig sind. Die Festlegung konkreter Zahlen ermöglicht Ihnen die Überprüfung, ob Sie diese Ziele später auch erreichen.

Erheben Sie daher KPI’s, die für das Erreichen Ihrer Online Marketing Ziele ausschlaggebend sind. Im Folgenden finden Sie ein Beispiel.

Unternehmensziel Ziel KPI Zielwert
Verkauf von Produkt X Mehr Verkäufe über Newsletter Conversion Rate 10.000 € pro Monat
Mehr einzelne Webseitenbesucher Klickrate 5.000 Personen pro Monat
Mehr Gewinn Gewinnspanne 20 %
Effektiveres Marketing Mehr Newsletter Anmeldungen Anmeldungen 250 pro Woche
Kundenbindung stärken Kundenwünsche nachkommen Öffnungsrate 40%
Nachgefragte Produkte bereitstellen Klickrate 20%

Tabelle: Beispiel für ein E-Mail Marketing KPI Framework

Mithilfe eines KPI Frameworks können Sie

  • den Erfolg Ihrer Online Marekting Kampagnen messen
  • Ihre Online Marketing Strategie nachträglich anpassen

 

Um mehr zu erfahren, laden Sie einfach unser kostenloses Produktdokument zu unserem KPI Ziel Framework herunter:

 Zum kostenlosen Download geht es hier entlang

Zielgruppenanalyse

Damit Sie Ihre Kampagnen im Online Marketing effizient einsetzen, gilt es in erster Linie, die richtige Zielgruppe zu finden und, sobald diese gefunden ist, besser kennenzulernen.

Im Online Marketing variiert die richtige Zielgruppe von Unternehmen zu Unternehmen. So sieht die Zielgruppe für die Fashionindustrie anders aus als die für Franchiseunternehmen.

Für die Zielgruppenanalyse jedoch werden die gleichen Segmentierungsvariablen genutzt, die für Ihre Online Marketing-Strategie ausschlaggebend sind.

Im Folgenden finden Sie eine Beispiel-Kategorisierung:

Beispiel für Segmentierungsvariablen für die Zielgruppenanalyse: Quelle TWT

So lässt sich die potenzielle Zielgruppe in folgende Merkmale unterteilen, die Sie für Ihre Online Marketing Strategie brauchen:

  • Demografische Merkmale
  • Sozioökonomische Merkmale
  • Psychologische Merkmale
  • Kaufverhalten

 

Wie schauen die Unterschiede aus und welche Merkmale sind gegeben? Erfahren Sie mehr im nächsten Abschnitt.

Demografische Merkmale

Zu den demografischen Merkmalen der Zielgruppenanalyse gehören:

  • Alter
  • Geschlecht
  • Familienstand
  • Wohnort

 

Die demografischen Merkmale Ihrer Zielgruppe bilden das Dach Ihrer Marketing Kampagnen und können in den nächsten Schritten zum Fundament heruntergebrochen werden.Google Analytics Zielgruppenanalyse

Beispiel zu der Übersicht demografischer Merkmale durch Google Analytics

So hat Edeka beispielsweise folgende Merkmale seiner Kunden gefunden:Online Marketing Strategie

Edeka-Kunden in Deutschland nach Alter im Vergleich mit der Bevölkerung im Jahr 2019

So ist die Mehrzahl der Edeka-Kunden 50 bis 59 Jahre alt. Ebenfalls erkennt man, dass je älter die Menschen sind, sie wahrscheinlicher bei Edeka einkaufen, wobei 14-19 Jährige die kleinste Gruppe darstellen.

Dies gibt Erkenntnisse darüber, wie man zukünftige Kampagnen genau auf diese Zielgruppe anpasst und den Fokus auf 20+ Jahre legt.

Sozioökonomische Merkmale

Anders als die demografischen Merkmale, kennzeichen sozioökonomische Merkmale externe Zielgruppenmerkmale, wie

  • Bildungsstand
  • Beruf
  • Einkommen

 

die einen Einblick darüber verschaffen, unter welchen Umständen Ihre Zielgruppe lebt.Facebook Zielgruppenanalyse

Beispiel zu der Übersicht demografischer Merkmale durch Facebook Audience Insights

Psychologische Merkmale

Bei den psychologischen Merkmale liegen intrinsische Merkmale wie

  • Motivation
  • Meinungen
  • Wünsche
  • Werte
  • Lebensstil

 

im Fokus, die genauere Erkenntnisse darüber liefern, was sich der Kunde von einem Produkt oder Service wünscht und ob diese den eigenen Kriterien gerecht werden.

So kann beispielsweise ein paar Schuhe auf den ersten Blick genau das sein, was sich ein Kunde wünscht. Wird auf dem zweiten Blick jedoch klar, dass diese nicht, wie gewünscht, nachhaltig produziert werden, nützt Ihnen die beste Marketing Kampagne nichts.

So hat L’oréal beispielsweise mittels Google Zielgruppeninformationen herausgearbeitet, anhand derer das Verhalten dieser potenziellen Kunden analysiert wurde.

L’oréal hat dafür Daten zu Interessen und Vorlieben aus Bereichen herausgearbeitet, die das Unternehmen zuvor nicht in Betracht gezogen hatte. Dazu gehören Aspekte wie Essen, Filme, Gaming oder auch Comedy.

Daraus ergab sich die Kampagne “”99 problems, and your skin is one?”:Online Marketing Strategie

L’oréals Kampagne mittels Google Daten zur Zielgruppe im Online Marketing

Kaufverhalten

Zu guter Letzt spielt das Kaufverhalten Ihrer Kunden eine Rolle.

Dazu gehören folgende Merkmale:

  • Preissensibilität
  • Kundenzufriedenheit
  • Kaufreichweite

 

Hier empfiehlt es sich, genau zu wissen, wie Ihre Zielgruppe auf Preise und Preisänderungen reagiert.

Je preissensibler ein Kunde ist, desto stärker reagiert er daher auf Preisänderungen.
So können Menschen beispielsweise beim Kauf von Autos weniger preissensibel sein, dafür umso mehr beim Einkauf von Nahrungsmitteln.

Damit einher geht die Zufriedenheit Ihrer Kunden. Fragen Sie diese in regelmäßigen Abständen zu Ihren Produkten oder Services, zeigen Sie diesen nicht nur, dass Sie das beste Produkt anbieten möchten, Sie haben dann ebenfalls die Option, Produktempfehlungen zu erfragen oder bereits bestehende Produkte zu optimieren.

Dies kann unter anderem via Feedback E-Mail geschehen, indem Sie Ihre Kunden gezielt danach fragen.Feedback E-Mail

Beispiel einer Feedback E-Mail 

Diese lassen sich ganz einfach mit Gutscheincodes und erhöhen das Engagement Ihrer Kunden.

Sie möchten wissen, wie solche eine Beispiel-Zielgruppenanalyse für die Modeindustrie aussieht?

Laden Sie dazu einfach unser kostenloses Produktdokument zu einer Zielgruppenanalyse herunter: Zum kostenlosen Download geht es hier entlang

Haben Sie die Merkmale Ihrer Zielgruppe analysiert, lassen sich diese genauestens auf sozioökonomische Merkmale, psychologische Merkmale und Kaufverhalten analysieren und mittels geeigneter Online Marketing Kanäle erreichen.

Wie sehen solche Kanäle aus? Mehr dazu im nächsten Abschnitt.

Festlegen von Online Marketing Kanälen und Maßnahmen

Im Online Marketing gibt es zahlreiche Kanäle und Maßnahmen, um Ihre Zielgruppe zielgerichtet anzusprechen.

Doch welche gibt es und welche eignen sich für Ihre Online Marketing-Strategie am besten?

Suchmaschinenoptimierung (SEO)

Um eine Website mit Produkten oder Services für Menschen im Netz sichtbar zu machen, sollte diese über die großen Suchmaschinen wie Google oder auch Bing gefunden werden.

Mithilfe von SEO wird die Website oder der Online Shop nach suchmaschinenrelevanten Punkten optimiert und auf die Anforderungen von Google und Nutzern abgestimmt.

Suchmaschinenoptimierung bzw. Organic gehört für die meisten Unternehmen zu den sinnvollen Kanälen und Maßnahmen. Sollte der Wettbewerb sehr hoch sein und schnelle Erfolge nötig sein, ist SEO mitunter nicht der optimale Kanal.

Das gleiche gilt für Dienstleistungen oder Produkte, die der breiten Masse bisher noch nicht bekannt sind und die sich nicht mit Hilfe von Keywords ausdrücken lassen. Hier sind andere Kanäle wie beispielsweise Bannerwerbung erfolgsversprechender.

Allgemein gilt jedoch, dass für die meisten Unternehmen und Domains die unbezahlten Suchergebnisse zu den Top 3 Trafficquellen gehören und damit die Suchmaschinenoptimierung einen hohen Stellenwert in der Online Marketing-Strategie einnimmt.

PPC Kanäle

Neben dem SEO, gibt es die sogenannten “Pay per Click”-Kanäle,

Zitat IP-Adresse aufwärmen mit Mailjet

“eine digitale Vergütungsform für PPC-Werbung, bei der der Werbetreibende erst bei Klick auf das Werbemittel bezahlt. Pay-Per-Click wurde einst von der US-amerikanischen Suchmaschine Goto.com, die heute als Yahoo-Tochter Overture firmiert, eingeführt. Es ist ein im Online-Marketing übliches Abrechnungsmodell, bei dem die Leistung pro Klick (Seitenaufruf) abgerechnet wird. – SEMrush

 

Sucht beispielsweise jemand nach “Kaffee günstig”, werden folgende Optionen in Form von Ads angezeigt:Online-Marketing Strategie SEA

Bezahlt wird also nur dann, wenn der User auf das Suchergebnis klickt. Ob die Ad jedoch an erster Stelle angezeigt wird, hängt ebenfalls von verschiedenen Faktoren ab, unter anderem von der Relevanz der Zielseiten, die ähnlichen Regeln folgt wie die Suchmaschinenoptimierung.

PPC lässt sich unterteilen in Textanzeigen und Displaywerbung, die Anzeigen können in der Googlesuche erscheinen oder in einem der zahlreichen Partnerwebseiten.

Lässt sich das Produkt oder die Dienstleistung durch Keywords beschreiben, die Nutzer tatsächlich suchen und sollen schnelle Ergebnisse (Traffic und Sales), erzielt werden, ist PPC ein sinnvoller Kanal.

PPC und SEO ergänzen sich im allgemeinen gut. Spätestens seitdem in den Suchergebnisse für viele Keywords prominent Ads ausgespielt werden, sodass das erste unbezahlte Ergebnis deutlich weiter unten erscheint und damit mitunter weniger Klicks generiert als die top platzierten Anzeigen.

Social Media Marketing

Twitter, Facebook, Instagram, YouTube, Xing und co. – Die Anzahl der Plattformen, die von verschiedenen Zielgruppen – oder auch von allen – genutzt werden, ist hoch:

Nutzerzahlen Social MediaÜbersicht der Nutzerzahlen von Social Media Plattformen in Deutschland. Quelle: monitoringmatcher.de

Teilen Sie Unternehmens- oder Branchennews, dann erreichen Sie mit einem kurzen, einfachen Post ein breites Publikum, welches mit Ihnen interagieren kann.

Dies ist nicht nur eine hervorragende Möglichkeit Ihre Reichweite zu verbessern und Ihr Unternehmen als Experte auf Ihrem Gebiet zu positionieren, Sie werden auch in direkten Kontakt mit Ihren Kunden treten:Taboola Instagram Ad

Social Media Ad auf Instagram

Social Media eignet sich vor allem dann, wenn Ihre Zielgruppe auf den entsprechenden Plattformen vertreten ist und wenn Sie einen engeren Kontakt zu Ihren Kunden und potenziellen Kunden herstellen möchten.

Als Verkaufsplattform sind Social Media Kanäle dagegen weniger gut geeignet als andere Kanäle, hier geht es eher um die Kundenbindung und das Brandbuilding.

E-Mail Marketing

Im Bereich des E-Commerce ist das E-Mail Marketing ebenfalls ein gern genutztes Tool zum Austausch über die neuesten Angebote Ihres Unternehmens oder zur Kommunikation zwischen Ihnen und Ihren Kunden.

Die Vorteile, E-Mail Marketing zu betreiben, sind vielfältig:

Geringere Kosten als bei anderen Marketingaktivitäten
Eine intensive Kommunikation mit Zielgruppen und Kunden ist möglich
E-Mails lassen sich kostengünstig individuell anpassen
Wenig technisches Verständnis nötig
Sie sind binnen Sekunden beim Empfänger
Relativ unabhängig von Drittanbietern. Die personenbezogene Kundendaten sind problemlos exportierbar
Die Performance der E-Mail Kampagnen lässt sich einfach messen

Tabelle: Vorteile des E-Mail Marketings

So helfen Newsletter, Marketing oder auch Transaktions-E-Mails:

  • Traffic zu steigern
  • Leads zu generieren
  • Konversionsraten zu erhöhen
  • Umsätze zu steigern

 

Aber auch hier kommt es auf die optische Gestaltung an, um Ihre Empfänger zu überzeugen und zum gewünschten Verhalten wie dem Kauf Ihres Produktes zu animieren.

Da hilft vor allem Dinge eine E-Mail Marketing Software, mit der Sie in wenigen Minuten responsive E-Mails erstellen, die nicht nur auf allen Endgeräten Ihrer Empfänger optimal angezeigt werden, aber ebenfalls auf einen Blick überzeugen:

Mailjet Drag and Drop Editor Passport

Der Drag-and-Drop E-Mail Editor von Mailjet

Die erstellten E-Mail Kampagne sollte daher Lust auf mehr machen, um den darin enthaltenen Links zu folgen.

Wichtig dabei ist es, dass Sie die Aspekte der DSGVO einhalten, sprich, Sie nur Newsletter an die Empfänger verschicken, die diese erhalten möchten. Dies klappt in der Regel mit DSGVO-konformen Anmeldeformularen:

Mit Mailjet DSGVO konforme Newsletter Anmeldeformulare erstellen

Mailjet’s Anmeldeformular

Erstellen Sie die doch einfach gleich DSGVO-konforme Anmeldeformulare, die Ihre Empfänger überzeugen. Melden Sie sich dazu in Ihrem Konto an oder erstellen Sie eins kostenlos:

Anmelde Banner Blo Mailjet

Alles, was Sie rund um das Thema Strategieentwicklung im E-Mail Marketing wissen sollten, finden Sie ebenfalls in unserer Schritt-für-Schritt Anleitung.

Das E-Mail Marketing kann ebenfalls gut mit anderen Online Marketing Kanälen kombiniert werden. So können Anzeigen oder unbezahlte Suchergebnisse beispielsweise für Traffic auf der Newsletter Signup Page sorgen.

Monitoring und Anpassung

Zu guter letzt gilt es, Ihre Ergebnisse festzuhalten und regelmäßig zu beobachten.

Erst wenn Sie die Ergebnisse Ihrer Online Marketing Kampagnen analysieren, fallen Ihnen Muster Ihrer Kunden auf, beispielsweise welches Wording schlechter oder besser funktioniert und welches Produkt oder Service gefragt ist.

Auf der Basis dieser Erkenntnisse können Sie Ihre Online-Marketing-Strategien optimieren. Kontrollieren Sie die Umsetzung der Aktionspläne und überprüfen Sie, ob Sie die geplanten Ziele im angegebenen Zeitraum erreicht wurden.Online Marketing Strategie

Beispiel eines Action Plans zur Optimierung der Online Marketing-Strategie

Tipps für Ihre digitale Marketingstrategie

Haben Sie die 4 Schritte Ihrer Online Marketing Strategie in die Tat umgesetzt, sollten Sie bereits auf dem beste Weg sein, neue Leads und Traffic zu generieren und Ihre Umsätze zu steigern.

Im Folgenden haben wir für Sie daher weitere Tipps, mit denen Sie fortlaufend Ihr Online Marketing voranbringen können.

Tipp 1 für Ihre digitale Marketingstrategie: Setzen Sie auf mehrere Online Marketing Kanäle

Haben Sie den für Ihre Online Marketing Kampagne optimalen Kanal gefunden und diesen bereits für zahlreiche Kampagnen genutzt, nutzen Sie die Vorteile eines anderes Kanals.

Langfristig gesehen lohnt es sich ebenfalls für weitere Kanäle Online Marketing-Strategien zu nutzen, um ein zusätzliches Publikum zu erreichen.Online Marketing Strategie

Starbucks hat derzeit mehr als 11 Millionen Anhänger auf Twitter. In ihren Tweets berichtet die Marke über neue Produkte und Geschichten aus dem Geschäft, die bei Starbucks passieren.

Ebenfalls werden wichtige Meilensteine, die Starbucks erreicht hat, regelmäßig auf Twitter geteilt.

So wird hingegen auf Facebook die Community in den Vordergrund gestellt und beobachtet, welches Produkt am besten ankommt:

Online Marketing Strategie

Sie sehen also: Starbucks fokussiert sich nicht nur auf einen Kanal, sondern gleich auf mehrere und hat auch dafür jeweils eine eigene Online Marketing-Strategie entwickelt.

Tipp 2 für Ihre digitale Marketingstrategie: Erreichen Sie Ihre Kunden zur richtigen Zeit

Die beste Online Marketing-Strategie bringt Ihnen nichts, wenn Sie nicht wissen, wann Sie Ihre Empfänger erreichen.

Von der optimalen Versandzeit Ihrer Newsletter oder die Veröffentlichung eines Beitrages auf Facebook – für jeden Online Marketing Kanal gibt es unterschiedliche Zeiten, wann Ihre Empfänger dort aktiv sind und Ihre Beiträge wahrscheinlich wahrnehmen.

So öffnet ein Student seine E-Mails zu einem anderen Zeitpunkt als beispielsweise ein Geschäftsmann.Statistik der E-Mail Öffnungszeiten

Auch hier verschafft das regelmäßige Beobachten Ihrer Kampagnen oder A/B Testing Abhilfe.

In-app stats

Beispiel eines A/B Test bei Mailjet

Tipp 3 für Ihre digitale Marketingstrategie: Binden Sie Ihre Kunden an sich

Haben Sie Ihre Kunden zur richtigen Zeit erreicht, gilt es im nächsten Schritt diese an Ihre Marke zu binden und bei Unentschlossenheit zum Konvertieren zu bewegen.

Eine Möglichkeit stellen hier sogenannte Reaktivierungskampagnen dar:

Beispiel einer Reaktivierungskampagne von H&M

Mit diesen können zielgerichtete Kampagnen erstellt werden, die den Kunden, zum Beispiel, an ein im Warenkorb vergessenes Produkt erinnern:Warenkorb-Abbrecher E-Mail asos

Ebenso können Sie durch Display Werbung gezielt Nutzer ansprechen, die bereits Ihre Website besucht haben (Retargeting).

Genauso ist die regelmäßige Reinigung Ihrer Kundendatenbank von Vorteil. Mit dieser stellen Sie fest, wann Ihre Kunden zuletzt mit Ihrem Produkt oder Service interagiert haben oder welche Produkte für diese besonders attraktiv sind.

So lässt sich Ihre Online Marketing-Strategie mittels Segmentierung um eine Aktion erweitern, zielgerichtete Kampagnen zu erstellen, um Ihren Kunden zu zeigen, dass Sie an diesen interessiert sind.

Tipp 4 für Ihre digitale Marketingstrategie: Erstellen Sie Landing Pages

Ein weiterer Tipp ist das Erstellen von Landing Pages. Mit diesen generieren Sie Leads und verbessern Sie Ihre Conversion-Rate deutlich, da es sich um eine Seite handelt, die ausschließlich dazu dient, das von Ihnen gesetzte Ziel zu erreichen:Mailjet

Die Erstellung einer Landing Page umfasst demnach beispielsweise:

  • Die Anmeldung für eine Ihrer Veranstaltungen (Webinar, Frühstück, Workshop usw.).
  • Den Kauf eines Produkts, das gerade auf den Markt gebracht wurde oder für das Sie ein Sonderangebot vorschlagen.
  • Die Reservierung eines Produkts, das nur im Vorverkauf erhältlich ist.
  • Die Teilnahme an einer Verlosung oder einem Wettbewerb.
  • Den Download einer Ihrer neuesten Ressourcen (Leitfaden, Whitepaper, Fallstudie usw.).

 

und lädt mit einem auffälligen CTA zur Handlung auf:

zendesk

Und jetzt?

Sie wissen nun, welche Aspekte eine überzeugende Online Marketing Strategie umfassen und wie Sie diese realisieren.

Erhalten Sie wöchentlich weitere Tipps und Tricks rund um das Thema E-Mail und Online Marketing und abonnieren Sie unseren Newsletter.

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Bilder in E-Mails: Der komplette Guide

Mit immer voller werdenden Posteingängen wird der Kampf um die Aufmerksamkeit Ihrer Nutzer von Tag zu Tag intensiver. Reine Text-E-Mails gehören der Vergangenheit an und machen Platz für interaktive Komponenten: Bilder in E-Mails.

Fotos, Gifs und andere Grafiken sind in E-Mails zu einem wichtigen Element geworden, die mit richtiger Handhabung nicht nur die Aufmerksamkeit Ihrer Empfänger wecken, sondern diese auch zum Kauf animieren.

In diesem Leitfaden erfahren Sie daher alles, was Sie über Bilder in E-Mails wissen müssen. Wir besprechen die Stolperfallen, welches Bildformat in E-Mails am besten funktioniert, ob animierte Bilder und Hintergrundgrafiken Sinn machen, sowie wie Sie Bilder richtig einfügen und beschriften.

Warum sollten Sie Bilder in Ihre E-Mail einfügen?

Bilder in Ihre Marketing und oder Transaktions-E-Mails einzufügen, hat zahlreiche Vorteile:

  1. Sie lenken die Aufmerksamkeit auf bestimmte ,Bereiche,
  2. Wecken und verstärken Emotionen
  3. Pushen den Verkauf beworbener Produkte und Services und
  4. Bewegen besonders stark zum Klicken des Call-to-Actions.

 

Doch bei der Verwendung von Bildern in E-Mails kann man viel falsch machen. Werden Bilder in E-Mails nicht korrekt dargestellt, bzw. haben Sie kein Responsive Design für Ihre E-Mails ausgewählt, wirkt dies schnell von schlechter Qualität.

Bilder helfen daher nicht nur dabei, große Textblöcke aufzubrechen, sie bieten E-Mail Marketern auch eine Möglichkeit, eine Idee oder eine Botschaft zu vermitteln und die Aufmerksamkeit der Empfänger sofort auf eine Handlung zu lenken.

Sie kennen das Sprichwort: “Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“. Im gesättigten Posteingang unserer E-Mail Empfänger haben wir nur wenige Sekunden, um unsere Botschaft zu übermitteln. Bilder in E-Mails sind der perfekte Weg, um dies zu erreichen.

Die Verwendung von Bildern in E-Mails kann jedoch ein zweischneidiges Schwert sein: Wenn sie nicht ansprechend dargestellt werden, können Ihre E-Mails ihre gesamte Wirksamkeit verlieren und zu einer schlechten Qualität führen, was Ihre Interaktionsrate erheblich beeinträchtigt.

Bilder in E-Mails einfügen: Die Stolperfallen

Im Folgenden werden wir uns daher die gängigen Stolperfallen näher anschauen, damit Sie die häufigsten Fehler für Newsletter Bilder umgehen und Bild-Elemente gekonnt in Ihrem E-Mail Marketing einsetzen.

1. Stolperfalle: Zu viele Newsletter Bilder

Der Reiz, eine Marketing E-Mails und andere Arten von E-Mails überwiegend mit Bildern zu bestücken, ist aufgrund der zahlreichen Vorteile natürlich hoch. Doch ein Zuviel kann sich schnell negativ auf die E-Mail Zustellbarkeit auswirken. Doch warum eigentlich?

E-Mails mit einem großen Bild und wenig Text sind eine beliebte Taktik von Spammern, um die Spamfilter zu umgehen. Das wissen auch die ISPs und blockieren daher solche Mailings.

Ohne es zu ahnen, verschlechtert sich Ihre Absender-Reputation und Sie landen auf einer E-Mail Blacklist.

Unsere Empfehlung: Setzen Sie auf ein ausgewogenes Verhältnis von Text und Grafik. Ein Verhältnis von Text zu Bild von 60:40 oder 70:30 zugunsten des Textes ist ideal.

2. Stolperfalle: Zu große Newsletter Bilder

Zu große Bilder in E-Mails sind ebenfalls ein echtes Problem. Abhängig von der Dateigröße wirken sich (zu) große Bilder unter Umständen negativ auf die Nutzererfahrung des Empfänger aus.

Das Hauptproblem hier: Je größer das Bild, desto länger der Ladevorgang. Wird die E-Mail unterwegs außerhalb eines W-LAN Netzwerkes abgerufen, besteht die Gefahr, dass diese nicht vollständig angezeigt oder gelesen wird.Info bei Mailjet wenn Bilder für E-Mails zu groß sind

Zu große Bilder verursachen längere Ladezeiten und sollten daher vermieden werden. Mailjet warnt Sie, wenn Ihre Bilder sehr groß sind.

Hinzu kommt, dass E-Mail Clients aus Sicherheitsgründen zu große E-Mails blockieren, einerseits um eine bessere Benutzererfahrung zu gewährleisten und andererseits um gegen Spam-Attacken vorzugehen.

Beschränken Sie daher Ihre Bildbreite auf maximal 600px. Die optimale Bildgröße beträgt keine 1 MB. Wir empfehlen eine Bildgröße von 100 kB. Mit hilfreichen Tools wie Tinypng können Sie Bilder kinderleicht verkleinern.

Sie umgehen das Problem, indem Sie Ihre Bilder vor dem Hochladen pixelgenau zuschneiden oder eine E-Mail Marketing Software mit angeschlossenem Bildbearbeitungsprogramm wie Mailjet verwenden.Bildbearbeitungsprogramm Mailjet

Mailjet’s Drag-and-Drop E-Mail Editor erlaubt es Ihnen, Ihre Bilder nachträglich zuzuschneiden.

Auf diese Weise vermeiden Sie, dass Sie verzerrte Bilder in einem externen Bildbearbeitungsprogramm bearbeiten und wieder hochladen müssen. Dies spart Zeit und Nerven.

Probieren Sie diese Funktion doch einfach aus:
Passport demo

3. Stolperfalle: Zu kleine Newsletter Bilder

Zu kleine Bilder in E-Mails sind ebenfalls ein Problem. Zwar können grafische Elemente aus Zustellbarkeits- und Ladesicht nicht klein genug sein, doch besteht die Gefahr, dass diese verzerrt angezeigt werden.

Verwenden Sie ebenfalls keine Bilder, in denen “zu viel passiert”. Bei einer Verkleinerung ist der Bildinhalt unter Umständen schlecht erkennbar. Vor allem Details gehen verloren.

4. Stolperfalle: Newsletter Bilder werden nicht angezeigt

Bilder in E-Mails erhöhen die Fehlerrate. Verschiedene E-Clients, Browser und E-Mail Apps gehen unterschiedlich mit Bildern in E-Mails um. Daher kann es passieren, dass diese nicht ordnungsgemäß angezeigt werden. Statt des Bildes erscheint ein weißer Hintergrund mit einem “kaputten-Bild”-Icon oben links.Anzeige blockierte Bilder in E-Mail bei Gmail

Beispiel für Newsletter, bei dem die Bilder nicht angezeigt werden.

Die Blockierung von Bildern stellt sogar eine der größten Herausforderungen für E-Mail Marketer dar. Die Ursache: E-Mail Clients reagieren unterschiedlich auf in E-Mails eingebundene Bilder.

Da E-Mail Marketer in der Regel keinen Einfluss auf die verwendeten E-Mail Clients ihrer Kunden und Newsletter-Abonnenten haben, ist es wichtig, die E-Mails für die Bild-Off-Anzeige zu optimieren.

Für E-Mails Clients, die keine Bilder unterstützen oder standardmäßig blockieren, bietet der ALT-Text Abhilfe (weiter unten mehr dazu).

Vermeiden Sie es ebenfalls, die wichtigsten Informationen und Call-To-Actions direkt im Bild zu platzieren. Arbeiten Sie stattdessen mit zusätzlichem Text. Folgende E-Mail Design Anordnung hat sich bewährt:

  1. Bild
  2. Text
  3. Button

 

Eine weitere Möglichkeit ist es, die Bilder mit einer Hintergrundfarbe zu versehen (wir empfehlen hier Ihre primäre Unternehmensfarbe zu nehmen). Auf diese Weise sorgen Sie für eine Hierarchie sowie ein Mindestmaß an Design.

Und zu guter Letzt, bitten Sie Ihre Empfänger das Anzeigen Ihrer Bilder immer zuzulassen.E-Mail Bilder in Gmail aktivieren

Aufforderung in Gmail, Bilder in E-Mails anzuzeigen.

Kleiner Tipp: Verlinken Sie auch das Bild zur betreffenden Webseite. Nicht selten klicken Newsletter Abonnenten statt auf den Button auf das Bild. Und es wäre doch schade, hier wertvollen Traffic einzubüßen.Verlinktes E-Mail Bild Bestätigung Newsletteranmeldung

Bei About You ist der Bestätigungslink auch hinter dem Bild hinterlegt.

5. Stolperfalle: Newsletter Bilder sind nicht mobil optimiert

Über die Hälfte aller E-Mails werden bereits auf einem mobilen Gerät geöffnet. Grund genug, um sämtliche Bilder in E-Mails immer mobil zu optimieren. Dies erreichen Sie folgendermaßen: 

Bild ist nicht größer als 100kB
Verwendung eines responsiven E-Mail Designs
Bilder lassen sich problemlos herunterskalieren
Bilder im Hochformat statt Querformat
Bild ist nicht breiter als 600px

Tabelle: Checkliste – Bilder in E-Mails mobil optimieren

An dieser Stelle verschafft die Funktion der Inbox Preview Abhilfe:

Inbox Preview von Mailjet

Mit der Inbox Preview vermeiden Sie ab sofort manuelle Tests und sparen wertvolle Zeit ein. Sie erhalten vor dem Versand eine Vorschau Ihrer E-Mail bei verschiedenen E-Mail Clients und wissen ganz genau, wo Sie für Optimierungen ansetzen sollten.

Verschiedene Bildformate von Newsletter Bildern

Für E-Mails eignen sich verschiedene Bildformate. Jedes Format hat seine spezifischen Eigenschaften (u.a. Bildqualität, Dateigröße, Komprimierbarkeit). Hinzu kommt, dass E-Mail Clients unterschiedlich mit den verschiedenen Bildformaten umgehen.

Die zentrale Frage lautet daher: Welches Bildformat ist für E-Mails am besten?

Im Folgenden schauen wir uns die vier gängigen Bildformate näher an, die für E-Mails in Frage kommen: JPEG/JPG, PNG, GIF und SVG.

JPEG/JPG

Bei JPEG-Bildern (kurz für Joint Photographic Experts Group) handelt sich um Farbbilder im 16-Bit Format, die aus einzelnen Pixeln bestehen.

Das 16-Bit Format ermöglicht eine unbegrenzte Mischung der Primärfarbe Rot, Blau und Grün. In der Konsequenz sind bis zu 16,8 Millionen Farben möglich. Das Bildformat JPEG ist hervorragend für Fotos geeignet, die zahlreiche Farben enthalten.

Der Vorteil des JPEG-Bildes liegt darin, dass es beliebig komprimiert werden kann, ohne dass dabei Farbinformationen verloren gehen. Von 0% (keine Komprimierung) bis 100% (vollständige Komprimierung) ist alles möglich.

Der Nachteil jedoch ist, dass es bei einer Komprimierung zu einem gewissen Qualitätsverlust kommt. Dadurch eignen sich JPEGs weniger für die weitere Bildbearbeitung. Ebenfalls sind JPEGs nicht die beste Wahl für Bilder, die Text enthalten. Der Text wirkt schnell ausgefranst und unscharf. Vergleich Bilder in E-Mail komprimiert

Komprimiertes PNG-Bild (oben) und JPEG-Bild (unten) im Vergleich

Hinzu kommt, dass JPEG ein rein statisches Bildformat ist. Das heißt, es lässt sich nicht animieren.

JPEGs unterstützen zudem keine transparenten Flächen. Bei Bildern, die eine Rundung haben, also nicht eckig sind, wird die Fläche standardmäßig weiß eingefärbt. Transparenz lässt sich nur dann simulieren, wenn die Farbe mit der darunterliegenden Hintergrundfarbe übereinstimmt.

Der Hintergrund muss hier jedoch einfarbig sein. Farbverläufe, Muster und Co. sind in dem Fall tabu.

Vorteile Nachteile
Darstellung von 16,8 Millionen Farben Ein gewisser Qualitätsverlust beim Komprimieren
Gut für Fotos und Bilder mit zahlreichen Farben Nicht optimal für Bilder mit textinhalten
Lassen sich unbegrenzt komprimieren Rein statisches Format
Relativ kleines Dateiformat Keine Transparenzanzeige

Tabelle: Die Vorteile und Nachteile von JPEG-Bildern in E-Mails

PNG

PNG, kurz für Portable-Network-Graphic, ist ein Bildformat mit dem Ziel, die Vorteile von JPEG und GIF zu vereinen.

Es gibt zwei Arten von PNG-Formaten: PNG-8 und PNG-24. Das PNG-8 Format speichert wie das GIF maximal 256 Farben. Das PNG-24 Format kann dagegen ähnlich wie JPEG Millionen von Farben darstellen.

PNGs lassen sich ebenfalls komprimieren, jedoch ohne Qualitätsverlust wie beim JPEG-Bild. Eine weitere Bearbeitung des Bildes ist möglich, ohne Einbußen bei der Bildqualität machen zu müssen.

Ein weiterer Vorteil von PNG-Bildern ist, dass man eine kurze Textbeschreibung des Bildinhaltes hinzufügen kann.

PNGs lassen zudem transparente Bereiche zu. D.h., Sie erstellen problemlos Bilder für E-Mails, die nicht quadratisch oder rechteckig sind. Anders als beim JPEG-Bild muss auf den E-Mail Hintergrund nicht gesondert geachtet werden.
Unterstützung von Transparenz bei Bildern

Transparente Bereich bei JPEG- und PNG-Bild im direkten Vergleich.

Der große Nachteil beim PNG liegt in der Dateigröße. Die Bildgröße ist teilweise bedeutend größer als beim JPEG-Bild.

Dies kann unter Umständen dann zum Problem werden, wenn E-Mails sehr häufig auf mobilen Endgeräten im mobilen Datenmodus geladen werden.Bildgröße verschiedene Bildformate

Vergleich Bildgröße eines JPEG- und PNG Bild.

Ein weiterer Wermutstropfen ist, dass PNGs nicht überall unterstützt werden. Gerade ältere Browser wie der Internet Explorer bis Version 6.0. können dieses Bildformat nicht korrekt darstellen. Je nach Zielgruppe und deren verwendeten Geräten kann dies mehr oder weniger problematisch sein.

Als statisches Bildformat ist eine direkte Animierung ebenfalls nicht möglich.

Vorteile Nachteile
Darstellung von zahlreichen Farben Größere Dateigröße insb. bei großen Bildern
Darstellung von farbintensiven und komplexen Bilder Nicht alle E-Mail Clients unterstützen PNG
Komprimierung ohne Qualitätsverlust Rein statisches Format
Sehr gut geeignet für Bilder mit Textinhalten möglich
Geeignet für Bilder, die Transparenz erfordern
Bilder, die erneut bearbeitet und exportiert werden müssen

Tabelle: Die Vorteile und Nachteile von PNG-Bildern in E-Mails

SVG

SVG, kurz für Scalable Vector Graphics, ist ein Bildformat, das speziell für Vektorgrafiken konzipiert wurde. Im Gegensatz zu Bildern im JPG-, PNG- und GIF-Format handelt es sich hier im Grunde um ein reines Textdokument.

Es beschreibt die Linien, Formen und Farben, aus denen das Bild besteht.
Der Vorteil von SVG liegt darin, dass es mit JavaScript, CSS und HTML problemlos im Web bearbeitet werden kann.

SVG-Bilder sind ebenfalls auflösungsunabhängig. Sie sehen auf jedem Bildschirm scharf aus, bei gleichzeitig niedriger Dateigröße. Dieser Umstand machen SVG Dateien beispielsweise zum idealen Hintergrundbild.

Für E-Mails sind SVG-Bilder jedoch nur begrenzt zu empfehlen. Nur wenige E-Mail Clients unterstützt dieses Format. iOS-Geräte und Apple Mail haben keine Probleme, SVG darzustellen. Andere E-Mail Clients wie Gmail, Outlook und Yahoo unterstützen es bislang nicht. 

Vorteile Nachteile
Bild problemlos skalierbar Außerhalb von Apple kaum Unterstützung
Responsive Design
Kleine Dateigröße

Tabelle: Die Vorteile und Nachteile von SVG-Bildern in E-Mails

GIF

Das GIF-Format ist eine Form von Bitmap. GIFs sind eine tolle Möglichkeit, um Bewegung in Ihre E-Mail zu bringen, ohne Design-Schwierigkeiten zu verursachen. Beim GIF handelt es sich genaugenommen um eine Reihe von Bildern, die schnell hintereinander angezeigt werden, um die Illusion von Bewegung zu erzeugen.

Der große Vorteil vom GIFs ist, dass diese von der Dateigröße bedeutend her kleiner als andere Bewegbild-Formate sind. Dies macht das GIF zum perfekten animierten Bildformat in E-Mails.

Da das GIF ebenfalls die älteste Form der Animation im Internet ist, wird es von fast allen E-Mail Clients mit Ausnahmen von Outlook 2007, 2010 und 2013 unterstützt.

Einer weiterer Pluspunkt ist, dass bei Darstellungsproblemen kein weißer Hintergrund angezeigt wird. Sofern das GIF nicht ordnungsgemäß abgespielt wird, wird stattdessen das erste Bild angezeigt.

Auch erfolgt die Komprimierung nahezu verlustfrei.

Ein Nachteil des GIF-Formats ist jedoch, dass dieses eigentlich kein freies Format ist. Der Rechteinhaber ist Compuserve. Auch lassen sich “nur” 265 Farben darstellen. Das hat zur Konsequenz, dass True-Color-Grafiken erst konvertiert werden müssen.

Vorteile Nachteile
Kleiner als andere Video-Formate Nur 265 Farben darstellbar
Von fast allen E-Mail Clients unterstützt Höhere Dateigröße als bei statischen Bild-Formaten
Komprimierung ohne Qualitätsverlust Keine Unterstützung bei Outlook 2007, 2010 und 2013
Animierte Bildsequenzen möglich

Tabelle: Die Vorteile und Nachteile von GIFs in E-Mails

Welches Bildformat ist für E-Mails nun am Besten?

Die Antwort: es kommt darauf an.

JPEG-Bilder sind die erste Wahl bei E-Mails, wenn vor allem die mobile Optimierung im Vordergrund steht oder Sie Fotos mit zahlreichen Farben verwenden.

PNG-Bilder sind bei E-Mails zu bevorzugen, wenn die Bildqualität wichtiger als die Dateigröße ist oder nicht-fotografische Motive oder Bilder mit Textinhalten zum Einsatz kommen.

Bilder im SVG-Format sind zu empfehlen, wenn diese ausschließlich auf Apple-Geräte geöffnet werden.

E-Mails mit GIF-Bildern eignen sich wunderbar, um ein Produkt und dessen Funktionalität näher vorzustellen.

Animierte Newsletter Bilder

Animierte Bilder sind eine gute Taktik, um die E-Mail “lebendig” zu gestalten. Der Unterschied zu Videos in E-Mails besteht darin, dass diese deutlich kürzer sind sowie keinen “Abspiel” Button enthalten.

Stellt sich die Frage: Animierte Bilder: Ja oder nein?

Vorteile

Die Verwendung von animierten Elementen peppt E-Mails auf. Sie fügen eine Spur Humor hinzu und lenken die Aufmerksamkeit besonders stark auf bestimmte Bereiche der E-Mail.

Etwas Bewegung in E-Mails reicht oftmals aus, um den Empfänger zu überraschen und ihn dazu zu bringen, dem CTA zu folgen. Untersuchungen zeigen, dass solche Elemente häufiger angeklickt werden als “normale” Textlinks.
Interaktive E-Mail im Sommer Look

Der weitere große Vorteil von animierten Bildern ist, dass sie selbst komplizierte Sachverhalte anschaulich darstellen. Anstatt längeren Erklärungssätzen, zeigen Animationen wunderbar, wie ein Produkt in Aktion funktioniert.

Da ein GIF im Grunde nur ein Bilddateiformat ist, können Sie dieses prinzipiell wie jedes andere Bild in Ihre E-Mail einfügen.

Nachteile

Doch Vorsicht! Benutzen Sie kein animiertes Bild um des animierten Bildes Willens. Bedenken Sie: je größer das animiertes Bild ist, desto größer wird die gesamte E-Mail sein. Dies kann zu langen Ladezeiten führen. Es besteht die Gefahr, dass die Empfänger die E-Mail löschen, bevor diese vollständig geladen ist.

Auch kann es bei einer zu häufigen Verwendung, zu einer Art Ermüdung seitens des Empfängers kommen. Verwenden Sie daher nur eine Animation pro E-Mail.

Vorsicht ist auch bei Menschen geboten, die empfindlich auf Licht und Farben reagieren. Inhaltsblinkraten zwischen 2 Hz und 55 Hz können insbesondere Personen mit einer lichtempfindlicher Epilepsie schaden.

Auch Leser mit einer Sehbehinderung können Schwierigkeiten haben, die GIF-Inhalte richtig zu erfassen. Sorgen Sie daher dafür, dass die Animationen entweder fließende Übergänge haben oder mit einer relativen langsamen Geschwindigkeit abgespielt werden.

Vorteile Nachteile
Lenken die Aufmerksamkeit zu einem bestimmten Bereich E-Mail wird größer
Überraschen den Leser Leser kann schnell überdrüssig werden
Komplizierte Sachverhalte werden anschaulich dargestellt Nicht geeignet für Menschen mit einer Sehbehinderung
Haben eine höhere Klickrate als statische Elemente/td> Nicht geeignet für licht- und farbempfindliche Menschen
Geeignet für Bilder, die Transparenz erfordern
Lässt sich wie jedes andere Bild in E-Mails einfügen

Tabelle: Vorteile und Nachteile von animierten Bildern in E-Mail

Welche Motive sind bei animierten Bildern zu empfehlen?

Animierte Bilder in E-Mails spielen ihre Stärken wie gesagt bei Produktpräsentationen aus. Daher bietet es sich an, Produkte zu animieren.

Das können einfache Gegenstände wie Kleidung oder andere Dinge des täglichen Bedarfs sein.

Aber auch eine Software und dessen Funktionalität sind bestens dafür geeignet, in einer E-Mail animiert zu werden. Animierte Hintergrundbilder können in E-Mails ebenfalls Sinn machen. Mehr dazu im folgenden Kapitel.

Hintergrundbilder in E-Mails

Neben Einzelbildern gibt es auch die Möglichkeit, Hintergrundbilder in E-Mails einbinden.

Hintergrundbilder sind Bilder, die auf den Hintergrund eines Elements in einer E-Mail angewendet werden.

Hintergrundbilder in E-Mails: Ja oder nein?

Ein großer Vorteil von Hintergrundbildern besteht darin, dass Sie eine Fülle von Gestaltungsmöglichkeiten bieten.

Im Gegensatz zu anderen Bildern eignen sie sich besser, um Texte, Buttons und andere Bilder darauf platzieren. Auf diese Weise können Sie mehr Inhalte in Ihrer E-Mail platzieren.

Ein weiterer Pluspunkt: Sofern der E-Mail Client die Hintergrundgrafik nicht anzeigt, bleiben die darüberliegenden HTML-Inhalte weiterhin zugänglich.

Entscheidend bei der Verwendung von Hintergrundbildern in E-Mails ist, dass diese mehr eine Ergänzung statt ein Ersatz für andere Inhalte sind. Achten Sie daher darauf, dass das Hintergrundbild nicht vom Hauptinhalt der E-Mail ablenkt.

Welches Hintergrundbild bei E-Mails zu empfehlen ist

Als E-Mail Hintergrundbild bieten sich prinzipiell eine Vielzahl an Motiven an.

Achten Sie darauf, ein relativ “motivarmes” Bild zu verwenden. Es gilt die Prämisse: “Weniger ist mehr”. Wenn Hintergrundbilder auf mobilen Geräten verkleinert werden, können sie schnell den Kontext verlieren, da das Bildmotiv nicht mehr gut zu erkennen ist. Produktbilder sind ideal, wenn Sie ausschließlich das Produkt bewerben möchten.

Einfache grafische Elemente wie Muster, Texturen und Verläufen eignen sich als E-Mail Hintergrundbild ebenfalls hervorragend. Sie fügen der E-Mail visuelles Interesse hinzu, ohne den Rest des Inhalts zu überwältigen.

Es ist ein subtiler, jedoch mächtiger Effekt. Es zwingt den Empfänger, zweimal hinzuschauen, ohne dass dieser sich erschlagen fühlt.

Auch für Hintergrundbilder in E-Mails bieten sich unter Umständen animierte Bilder bzw. GIFs an. In diesem Fall gilt das gleiche wie bei einem richtigen Bild.Animiertes Hintergrund Gif in E-Mail

Animiertes E-Mail Hintergrundbild von Jack Spade.

Die besten Bilddatenbanken für Bilder in E-Mails

Jetzt kennen Sie verschiedenen Arten von Bildern, die in E-Mails möglich sind. Doch woher Bilder nehmen?

Die ideale Lösung, wenn Sie professionelle Fotografie benötigen, aber nicht die Mittel haben, um in einen Fotografen zu investieren, ist die Verwendung einer Bilddatenbank.

Bilddatenbanken sind Webseiten, auf denen Sie Bilder, Illustrationen, Zeichnungen und Fotos finden, die Sie kostenlos herunterladen oder kaufen und dann auf Ihrer Webseite, in Blog-Artikeln, sozialen Netzwerken und natürlich E-Mails verwenden können.
Es existieren zwei Arten von Bilddatenbanken:

  • Kostenlos
  • Kostenpflichtig

 

Erstere erlauben es uns, qualitativ hochwertige Inhalte unbegrenzt herunterzuladen, ohne einen Cent ausgeben zu müssen.

Auf der anderen Seite erlauben Ihnen bezahlte Bilddatenbanken, eine begrenzte Anzahl von Bildern herunterzuladen, abhängig von der Rate oder dem Plan, den Sie gekauft haben.

Der Preis dieser Fotos wird durch die ausgezeichnete Qualität und manchmal auch durch die “Exklusivität” der angebotenen Inhalte kompensiert.

In der Tat, im Gegensatz zu kostenfreien Quellen, ist es weniger wahrscheinlich, das gleiche Bild aus einer kostenpflichtigen Bilddatenbank auf anderen Webseiten oder Blogs zu finden.

Um Ihnen zu helfen, die besten Bilder für Ihre E-Mails zu finden, haben wir zehn Bilddatenbanken (fünf kostenlose und fünf bezahlte) aus den aktuell beliebtesten ausgewählt.
Kostenlose Bilddatenbanken

    1. Unsplash ist unter den kostenlosen Bilddatenbanken einer unserer Favoriten. Es gibt eine große Auswahl an eleganten und modernen Fotografien, völlig frei von Urheberrechten und alle mit exzellenter Auflösung.
    2. In Gratisography finden Sie die bizarrste und kreativste Sammlung von Fotos im Internet, alle von guter Qualität und ohne Copyright.
    3. Pixabay ist eine sehr vollständige Bank, da sie neben Fotos auch Illustrationen, Vektoren und Videos enthält. Es verfügt über eine sehr nützliche Suchmaschine, wo Sie nach Stichwort, Kategorie, Ausrichtung (Querformat oder Hochformat) oder Größe suchen können.
    4. Pexels ist ein weiterer hochwertiger, gebührenfreier Service. Die Besonderheit dieser Bank ist, dass sie Bilder und Videos von anderen Diensten wie Pixabay, Flickr oder Unsplash sammelt, was es einfacher macht, das Gesuchte zu finden, ohne von einer Seite zur anderen gehen zu müssen.
    5. FindA.Photo verfügt über ein sehr effektives Suchsystem, mit dem Sie nach Kategorie, Stichwort, Tag oder Farbe suchen können. Die meisten Bilder sind lizenzfrei, aber es ist ratsam, vor dem Download einen Blick auf die Lizenz zu werfen.

 

Kostenpflichtige Bilddatenbanken

  1. Shutterstock ist eine der beliebtesten Bilddatenbanken im Internet und enthält mehr als 125 Millionen Ressourcen, darunter Fotos, Vektoren, Illustrationen, Videos und Audios.
  2. Adobe Stock ist vollständig in die Adobe Creative Cloud-Anwendungen integriert, sodass Sie hochwertige Bilder direkt aus den Creative Cloud-Anwendungen suchen und herunterladen können.
  3. iStockPhotos Stärke ist zweifellos seine Suchmaschine und die Filter, die den Suchprozess agiler und effizienter machen.
  4. 123RF ist die Rückgabegarantie für den Fall, dass Sie mit der gekauften Datei nicht zufrieden sind.
  5. CanStockPhoto ist eine relativ junge Bilddatenbank, jedoch bereits sehr beliebt. Mit zahlreichen Optionen ein guter Grund, diese Datenbank für Ihre nächsten E-Mail Bilder zu benutzen.

 

Bilder in E-Mails richtig einfügen

Bilder können auf verschiedene Arten in E-Mails eingebunden werden. Lassen Sie uns einen Blick auf die beiden wichtigsten Methoden werfen, um Hintergrundbilder in eine HTML-E-Mail einzufügen.

Eingebettete Bilder

Bei eingebettete Bildern befinden sich die Bilder in der E-Mail selbst. Technisch gesehen befinden sich die Bilder dabei im Anhang der E-Mail. Für den Empfänger werden diese direkt in der E-Mail angezeigt.

Der Vorteile bei diesem Verfahren ist, dass diese nach dem Öffnen oder Herunterladen auch offline angezeigt werden.

Dies erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass die Bilder korrekt angezeigt werden.

Der Nachteil von E-Mails mit eingebetteten Bildern ist, dass diese größer sind als wenn Bilder von einer externen Quelle hineingeladen werden.
Eingebettende Bilder bei Mailjet

Bilder in E-Mails einbetten bei Mailjet.

Referenzierte Bilder

Eine weitere Möglichkeit ist, Bilder von einer externen Quelle einzufügen. Ist dies der Fall, dann spricht man von referenzierten Bildern.

Der Vorteil dieses Verfahrens ist, dass die E-Mail Größe bedeutend kleiner ist als bei E-Mail mit eingebetteten Bildern. Das Hochladen und Mitversenden der Bilder entfallen.

Das spart Größe ein, reduziert die Ladezeit und verringert die Gefahr, dass die E-Mails als Spam angesehen und aussortiert werden.

Ein Nachteil jedoch ist die große Fehleranfälligkeit. Einige E-Mail Clients unterdrücken viele referenzierte Bilder aus Sicherheitsgründen standardmäßig.

Der Empfängers muss das Anzeigen dieser Bilder erst durch einen zusätzlichen Mausklick erlauben.

Zudem müssen die Bilder auf einem Webspace liegen, um sicherzustellen, dass das Hineinladen jederzeit funktioniert.Referenzierte Bilder bei Mailjet

Möglichkeit bei Mailjet referenzierte Bilder in E-Mails einfügen.

Bei Mailjet haben Sie übrigens die Wahl, eingebettete Bilder oder referenzierte Bilder zu verwenden.

Newsletter Bilder richtig beschriften

Kommen wir nun zum letzten Punkt, damit Sie Newsletter Bilder im E-Mail Marketing richtig angehen – Wie Sie diese richtig beschriften.

Hier kommt der Alt-Text ins Spiel. Mehr dazu jedoch im nächsten Abschnitt.

Was ist ein Alt-Text?

Der Alt-Text, kurz für Alternative Text, ist ein Text, der in HTML E-Mails angezeigt wird, wenn das eigentliche Bild nicht geladen wird.

Der Alt-Text gehört zu den Meta-Angaben. Er ist für den Empfänger nicht sichtbar, wenn das Bild ordnungsgemäß angezeigt wird.

Der Code des Alt-Textes wird dabei als HTML-Element im Quelltext der Bilddatei hinterlegt. Der Code sieht folgendermaßen aus:

<img src=”bildtitel.jpg” alt=”Weitere Informationen zum Bild”>.

Der Alt-Text ist nicht zu verwechseln mit dem Title-Tag. Der Title-Tag ist der Text, der angezeigt wird, wenn man mit dem Mauszeiger über das Bild fährt. Der komplette Code des Bildes sieht folgendermaßen aus:

<img src=”Bildtitel.jpg” alt=”Weitere Informationen zum Bild” title=”Dieser Text wird angezeigt, wenn man mit der Maus auf dem Bild stehenbleibt”>

Warum Sie Alt-Text in E-Mails verwenden sollten

Alt-Text bei Bildern in E-Mails zu verwenden, macht aus mehreren Gründen Sinn:

Erstens: Viele Marketing E-Mails sind so gestaltet, dass diese nur Sinn machen, wenn die Bilder angezeigt werden. Das ist besonders bei “Sales-Newslettern” der Fall.Newletter mit gelockten Bildern

Beispiel eines klassischen Sales-Newsletters mit geblockten Bildern.

Wird das Bild nicht angezeigt, dann erhalten die Empfänger dank des Alt-Textes dennoch Informationen dazu.

Zweitens: E-Mails, in denen die Bilder einen Alt-Text enthalten, wirken für E-Mail Clients vertrauenswürdiger. Spammer machen sich in der Regel nicht die Mühe, einen Alt-Text zu verfassen.

Drittens: Sehbehinderte Menschen erlangen einen barrierefreien Zugang zu den E-Mail Inhalten, da der Alt-Text es Screenreadern ermöglicht, den Inhalt des Bildes vorzulesen.

Tipps für das Schreiben von Alt-Texten

Im Folgenden erfahren Sie die zwei wichtigsten Tipps für das Verfassen von Alt-Texten speziell für E-Mail Bilder.

Tipp 1: So präzise wie möglich

Denken Sie sich den Alt-Text als eine Art unsichtbare Bildunterschrift. Da der Alt-Text den Bildinhalt darstellen soll, macht es natürlich Sinn diesen so präzise wie möglich zu beschreiben.Alt-Text gibt Inhalt des E-Mail Bildes wieder

Alt-Text beschriften in Mailjet’s Drag-and-Drop E-Mail Editor.

Sofern Sie Ihre Bilder Texte enthalten, dann geben Sie statt einer detaillierten Beschreibung des Motivs den Text wieder. Das ist insbesondere dann ratsam, wenn Sie Call-to-Actions und Buttons als Bild einbinden.

Nehmen wir an, Sie verwenden ein Produktbild eines Kleides der Marke X aus Ihrem Onlineshop und Sie haben aktuell eine Aktion laufen, bei der alle Kleider um 30% reduziert sind.

Auf das Produktbild haben Sie zuvor einen Badge mit dem Text “30%” platziert. Der Alt-Text des Bildes sollte in diesem Fall „30 % Rabatt auf alle Kleider, auch auf [Name des Herstellers]“ lauten.

Vermeiden Sie, gleiche Alt-Texte für unterschiedliche Bilder zu verwenden. Ihre Leser können hier andernfalls keine Differenzierung vornehmen.

Tipp 2: So knapp wie möglich

Halten Sie Ihre Alt-Texte so kurz wie möglich. Einige E-Mail Clients zeigen sie nur an, wenn diese nicht länger als das eigentliche Bild sind.

Bei einem Textumbruch kann es passieren, dass der E-Mail Client den Alt-Text nicht anzeigt. Der Alt-Text eines beispielsweise 200-Pixel breiten Bildes sollte knapp unter 25 Zeichen betragen.

Doch vermeiden Sie Ein-Wort Alt-Texte. Bei Produktbildern nennen Sie den Produktnamen inklusive Hersteller: “Gelbes Sommerkleid Model Teneriffa von [Name des Hersteller]”.

Und jetzt?

Sie wissen nun, wie die zahlreichen Vorteile für Bilder in E-Mails aussehen und welche Aspekte Sie beachten sollten, um Newsletter Bilder optimal zu gestalten und einzufügen.

Laden Sie nun ganz einfach mit Mailjet Ihre Bilder mit alt-Text-Option hoch und überzeugen Sie Ihre E-Mail Empfänger.

Loggen Sie sich dazu in Ihr Konto ein oder melden Sie sich kostenlos an: 

Passport demo

Dies ist die Überarbeitung eines Artikels, der ursprünglich von Juliane Heise verfasst wurde.

Eine perfekte Landing Page erstellen

In Kombination mit einer guten E-Mail Marketing Strategie sind Landing Pages eine leistungsstarke Waffe, um Ihre Besucher zu konvertieren und Leads zu erfassen.

Wenn Sie Ihre E-Mail Anmelderaten verbessern, mehr Produkte verkaufen oder mehr Kontaktanfragen erhalten möchten, ist die Optimierung Ihrer Landing Pages unumgänglich.

Erfahren Sie daher, welche Tipps und Tools es für die Erstellung erfolgreicher Landing Pages gibt und wie Beispiel-Landing Pages in den Bereichen SEO, Google Ads, Social Media und E-Mail aussehen, die überzeugen.

 

Was ist eine Landing Page?

Eine Landing Page ist eine Seite, die Internetnutzer erreichen, nachdem sie auf einen Link geklickt haben.

Das kann zum Beispiel ein Link sein, der in einer Newsletter E-Mail enthalten ist (E-Mail Marketing Kampagne) oder auf sozialen Medien geteilt wird (Social Media Marketing Kampagne)Beispiel Landing Page Newsletter Anmeldungen

Eine Landing Page ist jedoch nicht irgendeine Seite auf Ihrer Website. Es handelt sich hierbei um eine separate Seite, die speziell für die Erfassung von Leads im Rahmen einer Marketingkampagne erstellt wird.

Das Endziel einer Landing Page ist es, Besucher zu einer bestimmten Aktion wie dem Kauf Ihres Produktes oder Service zu ermutigen. Diese Aktion kann die Anmeldung zu Ihrem Newsletter oder die Kontaktaufnahme sein, mit der User in Leads verwandelt werden, es kann aber auch ein Kauf sein, mit dem aus Nutzern direkt Kunden werden.

Aus diesem Grund sind Aktionsaufrufe (Call-to-Actions bzw. CTAs, die den Benutzer zum Handeln auffordern) ein wichtiges Element auf dieser Art von Seiten.

Landing Pages sind wichtige Werkzeuge in Ihrer Inbound-Marketingstrategie, als ein erster Teil Ihres Sales Funnels.

Das Erstellen von Landing Pages, die beispielsweise für Ihre SEO-Keywords oder für Ihre Google Ads-Kampagnen optimiert sind, ist eine sehr gängige Praxis.

Der Aufbau einer Landing Page ist ebenfalls eine sehr nützliche Ressource für Ihr E-Mail Marketing oder Ihre Strategien für soziale Netzwerke.

Schauen wir uns daher zunächst weitere Gründe dafür an, warum Sie Landing Pages erstellen sollten.

Warum sollten Sie eine Landing Page erstellen?

Wie bereits erwähnt, besteht das Hauptziel einer Landing Page darin, den Besucher z.B. zu einer bestimmten Aktion zu führen:

  • Anmeldung für eine Ihrer Veranstaltungen (Webinar, Frühstück, Workshop usw.).
  • Kauf eines Produkts, das gerade auf den Markt gebracht wurde oder für das Sie ein Sonderangebot vorschlagen.
  • Reservierung eines Produkts, das nur im Vorverkauf erhältlich ist.
  • Teilnahme an einer Verlosung oder einem Wettbewerb.
  • Download einer Ihrer neuesten Ressourcen (Leitfaden, Whitepaper, Fallstudie usw.).

 
Daher hilft Ihnen die Erstellung einer Landing Page dabei, Leads zu generieren und Ihre Conversion-Rate deutlich zu verbessern, da es sich um eine Seite handelt, die ausschließlich dazu dient, das von Ihnen gesetzte Ziel zu erreichen.

Tools zur Erstellung & Gestaltung von Landing Pages

Das Erstellen von Landing Pages zur Erfassung von Leads ist viel einfacher und schneller umzusetzen, als Sie vielleicht denken.

Tatsächlich gibt es mehrere Online-Tools zur einfachen Erstellung dieser Seiten, mit leistungsfähigen Editoren und Vorlagen zur Anpassung.

Hier einige Beispiele:

Unbounce

Die Unbounce-Website ist eine leistungsstarke Lösung, mit der Sie einfach angepasste Landingpages erstellen können, ohne dass Sie programmieren müssen und ohne dass Sie Ihrer Website etwas hinzufügen müssen.

Es bietet verschiedene Vorlagen und ermöglicht A/B-Tests unterschiedlicher Designs zur Optimierung der Performance.

Leadpages

Leadpages bietet eine große Anzahl von Vorlagen zur Erstellung von Landing Page, die nach ihrer Konversionsrate bei der Leadgenerierung geordnet sind.

Darüber hinaus ermöglicht es die Erstellung von Opt-in-Pop-ups oder Leadboxen, um Benutzer zu erfassen, die Ihre Seite besuchen.

Instapage

Die Instapages-Software enthält einen intuitiven Drag-and-Drop-Editor, der auch von Personen ohne Designkenntnisse einfach zu bedienen ist.

Darüber hinaus enthält es mehr als 100 anpassbare Vorlagen, die für verschiedene Zwecke maßgeschneidert sind.

Tipps zur Landing Page Optimierung

Bei der Erstellung Ihrer Landing Page sollten Sie verschiedene Elemente berücksichtigen, die Ihnen helfen, sie zu optimieren und die Anzahl an Konvertierungen zu maximieren.

Landing Page Design

Sobald sich der Besucher auf Ihrer Landing Page befindet, hat er nur zwei Möglichkeiten: aktiv werden oder die Seite verlassen.

Daher sollten Sie den Inhalt der Seite sorgfältig schreiben und attraktive Titel und Botschaften einfügen, die die Aufmerksamkeit Ihrer Besucher fesseln.

Entwerfen Sie eine Landing Page, die Ihre Marke widerspiegelt. Vergessen Sie außerdem nicht, das Seitendesign so anzupassen, dass es mit der Corporate Identity Ihrer Marke übereinstimmt.

Dies ist sehr wichtig, da es das Vertrauen der Besucherin die Landing Page beeinflusst.

Stellen Sie außerdem sicher, dass Ihre Landing Page ein Responsive Design hat, d.h. ein Design, das sich automatisch an das Gerät anpasst, auf dem sie angezeigt wird.Responsive E-Mail Vorlage auf verschiedene Endgerääte

Der Aufruf zum Handeln sollte das Kernelement sein. Ihre Seite sollte einen klaren und eindeutigen Call To Action (CTA)-Button und keine ausgehenden Links enthalten, um den Besucher nicht abzulenken oder zu verlieren.Mailjet

Denken Sie also an folgende Punkte:

  • Logo
  • Bild mit Wiedererkennungseffekt
  • Überzeugender CTA

 

Landing Page Inhalt

Testen Sie Ihre Landing Pages, bis Sie die Variante finden, die am besten funktioniert, also die meisten Conversions erzielt.

Wie bei E-Mails empfehlen wir Ihnen dringend, A/B-Tests auf Ihren Landing Pages durchzuführen.

Erstellen Sie mehrere Versionen Ihrer Landing Page und analysieren Sie, welche davon die besten Ergebnisse liefert.

Versuchen Sie, jeweils nur ein Element von einer Version in eine andere zu ändern, um dasjenige zu identifizieren, das den größten Einfluss auf die Konversionsrate hat.

Wenn Sie einen Link zu Ihrer Landing Page erstellen, z.B. in Ihrem Newsletter, empfehlen wir, dass Sie sicherstellen, dass der Benutzer eine klare Vorstellung von dem Inhalt hat, den er auf dieser Seite findet, um die Benutzererfahrung zu verbessern.

Achten Sie bei dem Aufbau Ihrer Landing Page auf folgenden Inhalt:

  • Headline (Kernaussage)
  • Subheadline (Kundenvorteil nennen)
  • Auffälliger Call-to-Action
  • Einleitung
  • Features und/oder Leistungen
  • Zertifikate zur Unterstützung Ihrer Marke (“Trust-Elemente”)
  • Kontaktmöglichkeit

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Landing Pages für die verschiedenen Online Marketing Kanäle

Sehen wir uns nun einige gute Beispiele für Landing Pages an und werfen einen Blick auf die positiven Aspekte der einzelnen Beispiele, die Ihnen als Inspiration dienen, wenn Sie Ihre eigenen Landing Pages erstellen wollen.

SEO

SEO, Search Engine Optimization oder auch Suchmaschinenoptimierung

Bei einer Suchmaschinenoptimierung wird versucht, eine Webseite inhaltlich bzw. technisch so anzupassen, dass sie ein besseres Ranking in den Ergebnissen bekannter Suchmaschinen erzielt. SEO bzw. Suchmaschinenoptimierung wird in Onpage Optimierung, d.h. webseitenbezogene, sowie Offpage Optimierung, d.h. webseitenunabhängige Maßnahmen unterteilt. – seo-united.de

In der Suchmaschinenoptimierung ist eine Landing Page eine Seite, die gezielt auf bestimmte Keywords optimiert ist und gleichzeitig ein bestimmtes Ziel (Signup, Kauf etc.) verfolgt.

Auf einer SEO-Landing Page werden daher primär die Anforderungen berücksichtigt, die Suchmaschinen an Aufbau und Inhalt der Seite stellen und nicht nur die Optimierung auf einen Abschluss.

Während beispielsweise eine Affiliate Marketing Landing Page vielleicht mit vielen Grafiken und wenig Text auskommt, verfügen SEO Landing Pages meistens über mehr Text-Content, der dafür sorgt, dass diese Seiten in den Suchergebnissen gefunden werden.

Die Wahl der passenden Keywords ist hier noch wichtiger als für Landing Pages anderer Online Marketing Kanäle.SEO Landing Pages sind im Gegensatz zu Landing Pages für andere Kanäle häufig in die Seitenstruktur eingebunden und sind weniger offensiv auf den Abschluss ausgerichtet.

Web.de

Ein Beispiel für eine SEO Landing Page ist die Anmeldeseite von Web.de, die für das Keyword “E-Mail Adresse erstellen” optimiert wurde.

Der Fokus liegt zwar klar auf dem Abschluss, es gibt jedoch dennoch Verlinkungen zu anderen Seiten und eine recht große Menge an Text, die für die Suchmaschinenoptimerung notwendig ist.

CTA Buttons finden sich am Anfang und Ende der Seite, dazwischen zielen zahlreiche Textabschnitte darauf ab, Suchmaschinen ausreichend Keyword-optimierten Content bereitzustellen, aber auch dem Nutzer Informationen mitzugeben, die zum Signup motivieren.

Beispiel web.de

Google Ads

Ein weiterer Online Marketing Kanal, in dem optimierte Landing Pages einen erheblichen Unterschied machen, ist Google Ads.

Google Ads ist das Online-Werbeprogramm von Google. Über Google Ads können Sie Onlineanzeigen erstellen, um Nutzer genau in dem Moment zu erreichen, in dem sie Interesse an Ihren Produkten oder Dienstleistungen zeigen.
Mit Google Ads können Sie beispielsweise für Ihr Unternehmen werben, Ihre Produkte und Dienstleistungen vermarkten, die Bekanntheit Ihres Unternehmens steigern und für mehr Zugriffe auf Ihre Website sorgen. – Google

Die Optimierung von Zielseiten für Google Anzeigen sorgt zum einen dafür, dass die Relevanz der Anzeigen für bestimmte Keywords erhöht werden (wenn Google erkennen kann, dass die Landing Page für diese Keywords relevant ist) und damit die Klickpreise sinken.

Zum anderen erhöht die Optimierung auf Conversions die Anzahl der Abschlüsse und damit die Relation zwischen Google Ads Kosten und Umsatz.

Kurz gesagt: je besser die Google Ads Landing Pages optimiert sind, desto profitabler ist das Schalten von Anzeigen. (Sehen wir einmal davon ab, dass andere Faktoren wie der Wettbewerb und die Optimierung des Google Ads Kontos selbst den Erfolg mit beeinflussen.)

Wix.com

Wix ist ein gutes Beispiel für eine ansprechende, gut optimierte Google Ads Landing Page.
Diese Anzeige erscheint bei der Suche nach “kostenlose Website erstellen”:

Google Ad

Klicken Sie auf diese Ad, werden Sie zu der Landing Page weitergeführt:Beispiel Wix

Hier geht es zum kompletten Beispiel

Die gesamte Landing Page ist auf Conversion optimiert.

Außer den rechtlichen Links unten auf der Seite und dem verlinkten Logo finden sich nur auffällige Call-to-Action Buttons, die den Signup Prozess einleiten. Es gibt kaum Möglichkeiten, die Seite zu verlassen, indem Nutzer auf einen Link klicken.

Das Design der Seite ist auffällig, spielerisch und enthält die wichtigsten USPs, allerdings nur sehr sparsamen Text, sodass das Augenmerk klar auf den Handlungsaufforderungen liegt.

Social Media

Social Media Plattformen oder auch soziale Medien wie Facebook, Twitter, Instagram, tumlr und co. bieten ebenfalls die Möglichkeit, auf spezifische Landing Pages weiterzuleiten.Gründe für Landing Pages

Regional Report 2019 Deutschland: Die wichtigsten Daten, um die globale Internet-, Mobile- und Social Media-Nutzung zu verstehen

Alleine die Anzahl der aktiven und mobilen Social Media Nutzer in Deutschland liegen bei 46% für aktive Social Media Nutzer und 36% für mobile Social Media Nutzer .

Somit können Sie fast die Hälfte der Gesamtbevölkerung aktiv über soziale Medien auf Ihre Landing Pages führen, um Ihre Unternehmensziele zu realisieren.

Schauen wir uns im nächsten Schritt Beispiele an.

Taboola

Taboola ist ein privates Werbeunternehmen mit Sitz in New York City. Es bietet Anzeigen wie “Around the Web” und “Recommended For You”, die sich am Ende vieler Online-Nachrichtenartikel befinden.Taboola Instagram Ad

Klick man nun über diese Instagram Ad, kommt man zur folgenden Landing Page:Landing Page von Taboola

So wird nicht nur auf den ersten Blick erkennbar, welche Unternehmen bereits bereits den Service oder auch das Produkt von taboola genutzt haben, aber auch ein Gefühl von hoher Qualität weitergegeben.

Im nächsten Schritt werden die drei wichtigsten Punkte aufgelistet mit dem der User bei Erwerb profitiert und mit einem Bild des Tools gestärkt.

Im Anschluss wird der User erneut mit Fakten des Unternehmens konfrontiert, die erneut als Referenzen dienen.

Auch machen sich Soziale Netzwerke die Vorteile von Landing Page zunutze:

tumblr

Dieses Beispiel einer Landing Page im sozialen Netzwerk Tumblr hat ein klares Ziel: Besucher zum Abonnieren zu ermutigen.

Bild einfügen

Diese Landing Page hat mehrere positive Aspekte: einen attraktiven Titel – “Sie kommen an und suchen, was Ihnen gefällt.

Man bleibt für das, was man entdeckt” – eine kurze Form und wenige Elemente, die die Aufmerksamkeit des Benutzers ablenken.

Um die Seite dynamischer zu gestalten, hat Tumblr ein System gewählt, bei dem verschiedene Hintergrundbilder erscheinen.

Swello

Swello ist ein Tool, mit dem Sie in sozialen Netzwerken immer präsent sein können, indem Sie Ihre Posts vorab schreiben und die Veröffentlichung planen..

Uns gefällt die Art und Weise, wie der Titel mit Emotionen spielt – “Planen Sie Ihre Botschaften mit Liebe” – mit einem effektiven Versprechen – “Sparen Sie Zeit und vereinfachen Sie die Vorbereitung Ihrer Social-Media-Strategie” -.

Schließlich erhöhen die Logos von Kunden, die der Marke bereits vertrauen, die Glaubwürdigkeit des Unternehmens.Landing Page

E-Mail

Unter einer E-Mail Marketing Landing Page kann man prinzipiell zwei Dinge verstehen:

  1. Eine Zielseite, auf die ein Nutzer gelangt, der in einer Marketing E-Mail auf einen Link klickt, und auf der dieser eine bestimmte Handlung ausführen soll, beispielsweise ein Produkt kaufen.
  2. Eine Seite, die darauf optimiert ist, den Besucher zur Anmeldung für eine E-Mail Liste zu motivieren.

Da ersteres keine notwendigen Unterschiede zu Landing Pages anderer Kanäle aufweisen, konzentrieren wir uns hier auf den zweiten Fall: die Newsletter Landing Page.

Im Folgenden zeigen wir Ihnen ganz bescheiden an unserem eigenen Beispiel, wie eine gute Signup Landing Page aussieht. ;)

Mailjet

Die Landing Page der Mailjet-Abonnementseite hat ein klares und sauberes Design, mit einem Bild, das das Anmeldeformular ergänzt.

Darüber hinaus sind wir bei Mailjet verpflichtet, die Inhalte, die Sie erwarten können, transparent darzustellen, und wir fügen einen ausdrücklichen Zustimmungstext hinzu, um der DSGVO zu entsprechen.Mailjet

Die Erstellung spezifischer Landing Pages ist ein wirksames Mittel zur Generierung von Leads, entweder durch die Optimierung dieser Seiten, um neue Nutzer zu gewinnen, Abonnenten zu gewinnen oder um Informationen von potenziellen Kunden durch das Herunterladen von Inhalten zu erhalten.

Ebenso können optimierte Landing Pages auf Verkäufe abzielen.

In diesem Beitrag haben wir Ihnen Designschlüssel, konkrete Beispiele und empfohlene Tools an die Hand gegeben, die Ihnen die Arbeit erleichtern werden, aber denken Sie daran, dass das Wichtigste ist, Elemente Ihrer Seite zu testen und zu optimieren, bis Sie das Design und die Texte gefunden haben, die die höchste Konversionsrate generieren.

Weitere Beispiele von guten Landing Pages

Damit Sie Ideen für Ihre eigene Landing Pages bekommen, haben wir im weiteren Verlauf zusätzliche Beispiele gelungener Landing Pages für Sie zusammengetragen, die uns besonders gut gefallen.

Canva

Obwohl es sich bei der Canva Design-Plattform nicht ausschließlich um eine B2C-Plattform handelt, liegt ein großer Teil des Fokus darauf, den Endkunden zu gewinnen, anstatt ihre Lösung an andere Unternehmen zu verkaufen.

Manchmal ist der Endkunde ein Marketingexperte, der ein schönes Design entwerfen muss, um es in sozialen Netzwerken zu verbreiten; ein anderes Mal ist es ein Hobbyschriftsteller, der ein Wattpad-Cover erstellen möchte.

Für beide erstellt Canva eine Landing Page, die sich von Anfang an auf die Segmentierung ihrer neuen Benutzer konzentriert, um ihnen ein maßgeschneidertes Erlebnis zu bieten.Beispiel

Asana

Asana ist eine Anwendung zur Organisation von Teamarbeit und Projekten.

Auf dieser Startseite konzentriert man sich darauf, den Wert des Angebots hervorzuheben und das Produkt auf der ersten Seite zu zeigen.

Darüber hinaus ist der erste Schritt zum Start des Tests bewusst einfach gehalten: Mehr als die E-Mail Adresse benötigt asana vom neuen User nicht.

Die Seite wird durch ein Bild der Plattform ergänzt, das dem Kunden eine klare Vorstellung davon vermittelt, was er mit der Lösung anstellen kann.Landing Page

WeWork

WeWork bietet Coworking Spaces für Unternehmen in verschiedenen Teilen der Welt.

Auf ihrer Landing Page präsentiert das Unternehmen ein klares und attraktives Design, das mit Bild und Text das Wesen ihrer Büros hervorhebt: Produktivität, Innovation und Verbindung.

Das Landing Page Layout konzentriert sich auch auf die Segmentierung der Nutzer von dem ersten Schritt an, um eine schnellere und persönliche Antwort auf ihre Bedürfnisse zu geben.wework

Zendesk

Zendesk ermöglicht es, alle Interaktionen mit Kunden (Telefon, E-Mail, Chat usw.) auf einer einzigen Plattform zusammenzufassen.

Die originelle und farbenfrohe Illustration der Landing Page zieht sofort die Aufmerksamkeit des Besuchers auf sich.

Diese Seite stellt zwei Aufforderungen zum Handeln vor und lässt den Internetnutzern die Wahl: Sie können auf eine Demonstration zugreifen oder eine kostenlose Probezeit genießen.zendesk

Diese Wahl vermittelt den Benutzern Vertrauen.

Freshdesk

Freshdesk ist eine Kundendienst-Software,mit dem Sie Anfragen an Ihren Kundenservice verwalten.

Auf dieser Landing Page werden die drei Hauptvorteile, von denen die Benutzer profitieren werden, klar und ziemlich detailliert dargestellt, damit sie verstehen, worum es geht.

Auch die 21-tägige kostenlose Probezeit ist für Besucher sehr attraktiv.freshdeks

Schließlich ist es eine interessante Praxis, Kundenstimmen einzubeziehen, um die Glaubwürdigkeit der Marke zu verbessern.

Strikingly

Ermöglicht Ihnen auf beeindruckende Weise die Erstellung großartiger mobiler Websites.

Diese sorgfältig gestaltete Landing Page hat mehrere Vorteile. Zunächst zeigt sie Beispiele von Websites, die dem Benutzer eine Vorstellung davon vermitteln, was er mit Strikingly erreichen kann.

Die Botschaften “Erstellen Sie eine Website in wenigen Minuten” und “Sie brauchen keine technischen oder gestalterischen Kenntnisse” sind einfach und vertrauenserweckend.

Uns gefällt auch die Möglichkeit, sich mit Hilfe des Facebook-Kontos zu registrieren, um die Erfahrung für die Benutzer zu erleichtern.strikingly

Und jetzt?

Sie wissen nun, welche Vorteile die Erstellung und Optimierung einer Landing Page für Ihr Unternehmen hat, um Leads zu generieren und Ihre Konversionsraten zu erhöhen.

Setzen Sie gleich unsere Tipps und Tricks um und erhöhen Sie Ihre Erfolge im Online Marketing.

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