Newsletter-Abmeldungen: Das können Sie dagegen tun

Arbeiten Sie im E-Mail Marketing, möchten Sie Newsletter-Abmeldungen natürlich vermeiden. In einigen Fällen wird Ihnen das allerdings nicht gelingen und Ihre Empfänger kündigen Ihre Newsletter.

Ist das nun das Ende? Nicht ganz. Ein optimal gestalteter Abmeldeprozess bietet viele Möglichkeiten für Sender und Empfänger gleichermaßen und kann sogar verhindern, dass Ihr Newsletter tatsächlich abbestellt wird.

In diesem Artikel widmen wir uns daher der Frage, wie Gründe für Newsletter-Abmeldungen aussehen und wie Sie den Abmeldelink im Newsletter für sich und Ihre Abonnenten optimal gestalten.

Definition: Was sind Newsletter-Abmeldungen?>

Bei der Erstellung einer Marketing oder Transaktions-E-Mail sind “Opt-in” und “Opt-out” zwei Begriffe, die beim Permission Marketing immer wieder genannt werden.

Beide beziehen sich auf die Art und Weise, wie ein Empfänger seine Zustimmung zu der Zusendung von Werbe- oder Informationsmaterial gibt oder untersagt.

Das Opt-Out ist konkret eine Praxis zum Abmelden von Newslettern und anderen Marketing E-Mails.

Es beschreibt die Handlung eines Kontaktes, sich selbst aus einem Verteilersystem wie einer E-Mail Kontaktliste auszutragen und den Newsletter zu kündigen.

Das Opt-Out ist eine aktive Entscheidung gegen und nicht für etwas. Es kommt dem Widerruf des Einverständnisses gleich, das ein E-Mail Abonnent dem Versender zuvor gegeben hat.

Die verschiedenen Arten von Opt-Outs

Wir können das Opt-Out auf verschiedene Weise verstehen:

  • Das vorab aktive Opt-Out
  • Das nachträglich passive Opt-Out
  • Das nachträglich aktive Opt-Out

 
Schauen wir uns die verschiedenen Opt-Out Arten im Folgenden näher an.

Das vorab aktive Opt-Out

Das aktive Opt-Out ist im juristischen Sinne eine Handlung, die bei der Anmeldung für eine Dienstleistung oder ein Angebot durchgeführt wird.

Bei diesem Verfahren gibt der Nutzer vorab explizit an, dass er keine weiteren Werbeinformationen, wie beispielsweise Newsletter, von einem Unternehmen erhalten möchte.

Das aktive Opt-Out ist bei Unternehmen ein gern genutztes Verfahren, denn es liegt beim Nutzer, ausdrücklich zu erklären, dass er KEINE Werbematerialien möchte.

In der Praxis sieht es so aus, dass ein Haken automatisch gesetzt ist. Die aktive Opt-out-Aktion besteht darin, diesen zu entfernen.

Im Vergleich zum Opt-in, bei dem der Nutzer aktiv angibt, dass er weitere Informationen erhalten möchten, ist das aktive Opt-out genau das Gegenteil bei der Erstellung eines Kontos oder der Registrierung über ein Formular.

In diesem Double Opt-Out Beispiel wird der Newsletter-Abonnent auf eine Webseite geleitet, um zu bestätigen, dass er den Newsletter abbestellen möchte.

Das nachträglich passive Opt-out

Es gibt jedoch Fälle, in denen die Nutzer nicht einmal die Möglichkeit haben, ihre Zustimmung zu geben oder zu widersprechen. Nicht selten erhalten Personen ungefragt Marketing E-Mails von Unternehmen.

Von einem passiven Opt-out sprechen wir dann, wenn der Empfänger ungewollt Marketing E-Mails erhält und dann versucht, sich davon wieder abzumelden.

Diese Praxis ist nicht nur für den Ruf der IP-Adresse und die E-Mail Zustellbarkeit des Absenders gefährlich. Sie verstößt ebenfalls gegen alle Anti-Spam-Bestimmungen und ist zudem illegal (mehr dazu weiter unten).

Dies bedeutet, dass bei wiederholten Malen die Wahrscheinlichkeit steigt, dass Ihre Newsletter von Ihren Empfängern als Spam markiert werden und auf einer E-Mail Blacklist landen.

Daher ist es wichtig, dass Sie nicht in die Versuchung geraten, E-Mail Listen oder Adressen zu kaufen oder Marketing E-Mails ohne deren Zustimmung an Benutzer zu versenden.

Das nachträglich aktive Opt-Out

Doch nicht immer muss ein Opt-Out rechtswidrig sein. In zahlreichen Fällen hat der Empfänger die Zustimmung zuerst gegeben (bspw. durch Ankreuzen eines Kästchens), möchte aber nach einiger Zeit keine weiteren Informationen per E-Mail erhalten.

Wenn der Empfänger nach einer ausdrücklichen Zustimmung versucht, sich aus dem E-Mail Verteiler abzumelden, sprechen wir vom nachträglichen aktiven Opt-Out.

Bei der nachträglichen aktiven Abmeldung unterscheiden wir wiederum zwei Arten:

  • Die Abmeldung für eine bestimmte E-Mail Liste (z.B. Abmeldungen von Sonderaktionen und Angeboten, aber nicht vom regulären Newsletter).
  • Das vollständige Opt-out mit dem Wunsch, zukünftig keine Art von Marketing E-Mails von einem Unternehmen mehr zu erhalten.

Newsletter Abmeldelink

Beispiel für einen in einem Newsletter enthaltenen Abmeldelink.

Abbestellen vom Newsletter: Das sagt der Gesetzgeber

Rein rechtlich sind Sie als Versender von Newslettern dazu verpflichtet, eine gültige Adresse anzugeben, unter der sich Abonnenten abmelden können.

Nicht verpflichtend ist ein Link, der zur sofortigen Abmeldung führt.

Theoretisch müssen Sie an dieser Stelle keine E-Mail Adresse angeben, Kündigungen können auch über Kanäle wie Telefon oder das Kontaktformular auf Ihrer Webseite erfolgen.

Der Nachteil: Sie müssen alle abbestellten Newsletter manuell bearbeiten und die jeweiligen Kontaktdaten löschen.

Das kostet viel Zeit und Arbeit. Sollten Sie vor dem Versenden Ihrer nächsten E-Mail Kampagne eine Adresse vergessen auszutragen, senden Sie eine unerlaubte Marketing E-Mail an diese Person.

Diesen Fall gilt es mit allen Mitteln zu vermeiden.

Beachten Sie: Hat ein Nutzer das Abonnement gekündigt, möchte er keine weiteren E-Mails von Ihnen erhalten. Vermeiden Sie daher eine Bestätigungs-E-Mail!

Im Rahmen der DSGVO sind vorausgewählte Checkboxen unzulässig, also Boxen, aus denen der User den Haken aktiv entfernen muss (vorab aktives Opt-Out).

Die  Allgemeine Datenschutzverordnung verlangt nämlich eine klare und ausdrückliche Einwilligung seitens des Benutzers.

Hierbei spielt es keine Rolle, ob es sich dabei um Endkunden/Verbraucher (B2C) oder Unternehmen (B2B) handelt. Auch unterscheidet die DSGVO grundsätzlich nicht zwischen Interessenten und Bestandskunden.

Kunden, die einen Kauf tätigen oder sich für ein Konto registrieren, dürfen ebenfalls nicht dazu verpflichtet werden, sich gleichzeitig in eine E-Mail Liste einzutragen.

Eine Frage, die wir als E-Mail Marketing Software häufiger hören, ist: Ist es noch zulässig, kostenlose Downloads, sogenannte Freebies, als Leadgenerierungs-Maßnahme für die Newsletter Liste zu nutzen?

Die Antwort: Es kommt darauf an. Prinzipiell existiert ein Kopplungsverbot. Ob diese Praxis zulässig ist, hängt im Wesentlichen davon ab, wie stark die thematische Überschneidung ist.

Freebies als Maßnahme einzusetzen, um Ihre E-Mail Listen wachsen zu lassen, bleibt ein legitimes Mittel, sofern Sie ausdrücklich darauf hinweisen, dass der Empfänger sich gleichzeitig für den Newsletter oder ähnliches anmeldet.

Gutes Beispiel: Nils Kattau stellt die Newsletter-Anmeldung in den Vordergrund und gibt das Freebie quasi als “Willkommensgeschenk” dazu.

Schauen wir uns nun genauer an, wie die Vorteile für Abmeldelinks in Newslettern aussehen.

Auch wenn wohl kaum jemand Newsletter-Abonnenten verlieren möchte, ist dies nichts ungewöhnliches.

Tatsächlich liegt die normale Kündigungsrate je nach Branche pro Marketing E-Mail zwischen 0,2% und 0,8%.

Das Versenden von Newsletter und Co. an desinteressierte Kontakte bringt keinen Mehrwert. Tatsächlich kann diese Praxis sogar gefährlich für das Geschäft sein.

Nichtsdestotrotz fürchten viele E-Mail Marketer immer noch den Abmeldelink innerhalb Ihrer Newsletter. Dieser hat aber zahlreiche Vorteile.

Ein E-Mail Abmeldelink …

  • … hält die E-Mail Listen sauber,
  • … sorgt für eine bessere Reputation seitens der Empfänger,
  • … verbessert die allgemeine E-Mail Zustellbarkeit und
  • … verhindert, dass Sie auf einer E-Mail Blacklist landen.

 
Wenn die Empfänger keinen Wert in der Kommunikation erkennen, werden sie die E-Mails abbestellen oder, schlimmer noch, als Spam markieren.

Gerade Letzteres kann die E-Mail Zustellbarkeit ernsthaft beeinträchtigen.

E-Mail direkt in Gmail als Spam markieren

Zahlreiche ISPs, darunter Gmail, bieten die Möglichkeit an, E-Mails direkt als Spam zu markieren.

Gmail und iOS bieten die Option an, sich noch einfacher von Newslettern abzumelden. Google geht sogar noch weiter und schlägt seinen Gmail Nutzern aktiv vor, bestimmte Werbe-E-Mails abzubestellen.

Google Feature Austragen aus Newsletter

Blick in die Gmail App: Gmail Posteingang mit Abmeldevorschlag

Sind Newsletter-Abmeldungen nun schlimm oder nicht?

Sofern Ihre Abmelderate nicht über 0,5% ist, brauchen Sie sich keine Gedanken machen – zumindest was Ihre Absender-Reputation betrifft.

Liegt dieser Wert jedoch weit darüber, dann sollten Sie aktiv werden und versuchen, Ihre Newsletter-Kündigungen zu senken.

Die Abmelderate berechnet sich wie folgt:

Berechnung Abmelderate

Der erste Schritt, um Opt-Outs zu reduzieren, ist daher zu überprüfen, wie viele Empfänger sich tatsächlich von Ihren Newslettern und Co. abmelden.

Gehen Sie dazu in die E-Mail Statistiken Ihrer E-Mail Marketing Software und schauen Sie sich die jeweiligen Abmelderate an.

Newsletter-Abmeldungen bei Mailjet analysieren

Die Mailjet E-Mail Kampagnen Statistiken geben Ihnen genaue Auskunft darüber, wer sich abgemeldet hat.

Damit Sie aktiv dagegen vorgehen können, dass Ihre Empfänger Ihren Newsletter abbestellen, haben wir für Sie im Folgenden 10 Gründe für Newsletter-Abmeldungen zusammengefasst.

Wie Sie Newsletter Abmeldungen vermeiden: Tipps und Tricks

Sollten Empfänger Ihren Newsletter kündigen, ist das natürlich ärgerlich.

Newsletter-Abmeldungen sind ein ganz normaler Vorgang und keine Katastrophe. Nichtsdestotrotz können Sie aktiv etwas gegen Austragungen aus Ihrer Kontaktliste unternehmen.

Um Opt-Outs so gut wie möglich zu vermeiden, empfehlen wir folgende Schritte zu unternehmen:

Die 10 wichtigsten Gründe für Newsletter-Abmeldungen

“Warum melden sich meine Newsletter-Abonnenten ab?” Dies ist eine der meist gestellten Fragen, die wir als Newsletter Software erhalten. Leider können wir nicht die eine Ursache dafür benennen, denn:

Für Newsletter-Abmeldungen gibt es unterschiedliche Gründe.

Gründe für Newsletter-Abmeldungen Umfrage Connox

Studie von connox über die Gründe von Newsletter-Abmeldungen.

Überlegen Sie im zweiten Schritt die Gründe, warum sich die Empfänger von Ihren E-Mails abmelden.

Ist die Abmelderate konstant oder gibt es Schwankungen? Sofern Sie Schwankungen ausmachen, erkennen Sie bestimmte Muster (Inhalt, Aufbau, Design, E-Mail Betreffzeile, Listensegmentierung etc.)?

Im Folgenden schauen wir uns einige der Gründe genauer an und geben Ihnen konkrete Tipps, wie Sie Newsletter-Abmeldungen vermeiden.

1. Das Postfach Ihrer Empfänger ist viel zu voll

E-Mail Marketing boomt – trotz Social Media, Influencer Marketing, Messenger Marketing und den regelmäßig erscheinenden “Die E-Mail ist tot” Artikeln.

Das Problem:

Leider sind Sie nicht das einzige Unternehmen, das weiß, wie wertvoll gutes E-Mail Marketing für die eigenen Umsätze und Verkaufszahlen ist.

Verschiedene Untersuchungen bestätigen die hohe Bedeutung des E-Mail Marketings als Teil einer erfolgreichen Marketingstrategie.

Studie zeigt, dass E-Mail Marketing ist für Unternehmen wichtig ist

E-Mail Marketing ist nach wie vor einer der wichtigsten Digitalen Kommunikationskanäle, wie die DMA Insights: Marketer Email Tracking Studie zeigt.

Die Folge: Der Posteingang Ihrer Newsletter-Abonnenten ist voll.

Ihre Empfänger erhalten täglich zahlreiche E-Mails. Und viele haben das Gefühl, dass das Abbestellen von einigen Newslettern die einzige Möglichkeit ist, Herr über die E-Mails Flut zu werden.

Das große Angebot und die wenige zur Verfügung stehende Zeit führen dazu, dass vor allem langweilige und unauffällige Newsletter gekündigt werden.

Wie Sie solche Newsletter-Abmeldungen vermeiden:

Um im Posteingang Ihrer Newsletter-Abonnenten positiv aufzufallen, sollten Sie aus der Masse herausstechen! Und dies erreichen Sie durch richtig gute E-Mail Betreffzeilen.

Entscheidend ist, dass Sie den Leser

  1. direkt ansprechen,
  2. neugierig machen und
  3. eine Art Dringlichkeit schaffen.

 
Verwenden Sie hierzu starke Wörter, W-Wörter, auffällige Satzzeichen, Zahlen und/oder Emoijs.

Insbesondere Emojis haben sich bewährt. Sie fallen im Posteingang besonders gut auf, da sSie Farbe ins Spiel bringen und somit eine angenehme Abwechslung bieten.

Hauptthema und Nebenthemen in der E-Mail Betreffzeile und Kopfzeile angeordnet

Emojis in verschiedenen Betreffzeilen des Mailjet Newsletters

2. Ihr Newsletter-Inhalt und Design bedarf Optimierung

Der erste Eindruck zählt! Egal ob bei der Partnerwahl oder bei der Wahl, welche Newsletter weiterhin im Postfach landen.

Das Problem:

Langweilige, unübersichtliche Texte oder prüde Designs sind ungern gesehen und motivieren Ihre Kunden weder zum Klicken noch zum Lesen Ihres Newsletters.

Wie Sie solche Newsletter-Abmeldungen vermeiden:

Auch hier gilt: Heben Sie sich aus Masse der restlichen E-Mail Newsletter heraus und überzeugen Sie mit einem übersichtlichem und ansprechendem Design.

Erstellen Sie klar strukturierte Newsletter-Vorlagen, die Sie dann mit Ihren neuesten Inhalte füllen und absenden.

Beispiel eines Newsletter-Templates bei Mailjet

Für ein gutes Newsletter Design gilt:

  • Eine klare Struktur
  • Eine klare, unmissverständliche Botschaft
  • Ein markantes und stringentes Erscheinungsbild
  • Responsive E-Mail Design

 
Konfrontieren Sie den Leser nicht mit viel zu langen Texten. Achten Sie jederzeit auf die Lesbarkeit und lockern Sie den Inhalt mit Absätzen, Bildern und Call-To-Action Buttons auf. Oder vielleicht sogar mit einem kleinen Video?

Animiertes Hintergrund Gif in E-Mail

Beispiel eines animierten Bilds in einem Newsletter

Alles zum Thema Newsletter Design, erfahren Sie in dieser Anleitung: Wie man überzeugende Newsletter Templates erstellt.

3. Ihren E-Mails fehlt ein Responsive E-Mail Design

In Zeiten von Smartphones und Laptops reicht es nicht mehr aus, zu versendende Inhalte nur auf eine Art von Endgerät auszulegen.

Ihre Abonnenten erwarten, dass sie Ihren Newsletter jederzeit fehlerfrei angezeigt bekommen. Sei es auf dem PC im Büro oder auf dem Smartphone während der Zugfahrt zur Arbeit.

Das Problem:

Häufige Anzeigefehler werden Ihre Leser frustrieren. Bei der Dichte an Mitbewerbern im E-Mail Marketing werden sSie sich schnell für einen anderen Newsletter entscheiden, der auf allen Endgeräten ohne Probleme funktioniert.

Newletter mit gelockten Bildern

Beispiel eines Newsletters mit geblockten Bildern

Wie Sie solche Newsletter-Abmeldungen vermeiden:

Die Antwort ist in diesem Falle offensichtlich – Ihr Newsletter muss möglichst fehlerfrei auf allen Geräten angezeigt werden.

Stellen Sie daher bei der Auswahl Ihres E-Mail Providers sicher, dass dieser volle Kompatibilität beim Versenden anbietet.

Finden Sie die Top 80 % der E-Mail Programme heraus, die Ihre Newsletter-Abonnenten nutzen und optimieren Sie Ihre E-Mails speziell für diese Clients.

E-Mail Clients herausfinden

Der Statistikbereich Ihres Newsletter Anbieters gibt Auskunft über die verwendeten Geräte, hier die Ansicht bei Mailjet.

Erfahren Sie in unserem Blogartikel, wie Sie Ihre E-Mail Kampagne für alle Endgeräte optimieren.

Versenden Sie außerdem Test-E-Mails an sich selbst (Arbeitsrechner, Smartphone etc.), um die fehlerfreie Anzeige zu überprüfen.

Möglichkeit, A/B Tests bei Mailjet zu versenden.

4. Die Bedürfnisse und Interessen Ihrer Abonnenten haben sich geändert

Das Problem:

Täglich verändern sich Dinge und Umstände im Leben. Daher ist es normal, dass sich Interessen schnell in eine andere Richtung entwickeln.

So ist es oft bei Ihren Kunden der Fall, die sich für eine Newsletter-Abmeldung entscheiden.

Waren vor ein paar Jahren beispielsweise Singlereisen für Ihren Kunden interessant, sind es jetzt vielleicht Familienreisen, die die Bedürfnisse Ihres Kunden erfüllen.

Aus diesem Grund passen Ihre Newsletter-Inhalte nicht mehr zu Ihren Kunden und eine Abmeldung erfolgt.

Diese Entwicklung ist normal und sollte Ihnen keine Sorgen machen. Das Zielpublikum verändert sich – und das ist okay.

Wie Sie solche Newsletter-Abmeldungen vermeiden:

Nicht immer müssen Sie ihre Newsletter-Abonnenten komplett aufgeben. Entscheidend ist, inwiefern sich die Interessen verändert haben.

Nicht selten können Unternehmen das geänderte Interesse weiterhin abdecken.

Dazu bedarf es im ersten Schritt einer genauen Zielgruppenanalyse. Hierbei analysieren Sie die vorhandenen demografischen und verhaltensbezogenen Daten Ihrer Empfänger.

Im zweiten Schritt gestalten Sie Ihren Newsletter mittels Segmentierung und Personalisierung noch individueller. Auf diese Weise erhöhen Sie die Relevanz Ihrer E-Mails.

E-Mail Personalisierung von Mailjet

5. Ihr Unternehmen wird nicht erkannt

Das Problem:

Ihre Leser können nicht erkennen, dass die E-Mail im Postfach von Ihnen ist.

Beinahe anonymisierte Newsletter ohne das spezielle Unternehmensdesign werden den Lesern suspekt vorkommen.

Wie Sie solche Newsletter-Abmeldungen vermeiden:

Verstärken Sie das Vertrauen, das Ihnen der Kunde mit dem Abonnieren Ihres Newsletters bereits entgegengebracht hat.

Bei der hohen Anzahl von eingehenden E-Mails muss auf den ersten Blick erkennbar sein, wer Absender des Newsletters ist. Fehlende Informationen führen daher immer wieder zu Abmeldungen.

Verschiedene Varianten für E-Mail Absendernamen

Beispiele für verschiedene Möglichkeiten für eindeutige E-Mail Absendernamen.

Verwenden Sie daher:

  • Einen klaren und eindeutigen Absendernamen
  • Logo
  • Unternehmensfarben
  • Impressum am Ende des Newsletters

 
Zeigen Sie Ihrem Leser auf diese Weise, dass es sich um eine E-Mail Ihres Unternehmens handelt.

6. Sie versenden zu viele Newsletter

Das Problem:
Viele Unternehmen versenden viel zu viele Newsletter an ihre Abonnenten.

Die Folge: Nicht wenige Empfänger sind mit dem Angebot komplett überfordert und lesen weitaus weniger Newsletter als sie erhalten.

Umfrage von Dr. Kerstin Hoffman zur Newsletter Nutzung

Ergebnis der Umfrage von Dr. Kerstin Hoffmann zum Thema “Was ein Newsletter braucht, um beim Empfänger gut anzukommen”.

Newsletter mit einer zu hohen Versandfrequenz werden dann oft abgemeldet, um Luft im Postfach zu erlangen und weniger E-Mails zu empfangen.

Wie Sie solche Newsletter-Abmeldungen vermeiden:

Überhäufen Sie Ihre Leser nicht mit zu vielen E-Mails. Doch wann ist es zu viel?

Die Herausforderung: Die “richtige” Versandfrequenz ist für Newsletter nur schwer zu ermitteln und hängt von der Branche sowie dem Produkt ab.

Während beispielsweise DIE ZEIT drei E-Mails am Tag mit aktuellen Nachrichten verschickt, wäre die gleiche Versandfrequenz für den Newsletter von Banken oder Versicherungen weniger vorteilhaft.

Die einfachste Möglichkeit ist, Ihre Newsletter-Abonnenten zu fragen. Führen Sie hierzu eine Umfrage durch.

Wenn Sie bereits etwas fortgeschrittener sind bzw. die Ressourcen dazu haben, dann können Sie auch überlegen, verschiedene Newsletter einzurichten.

Diese Praxis bietet sich vor allem dann an, wenn Ihre Empfänger unterschiedliche Präferenzen haben und Sie keinen eindeutigen Sieger ausmachen können.

Auswahl an verschiedenen Versandfrequenzen

Beispiel für eine Umfrage nach der Newsletter Versandfrequenz.

Auch die Frage nach dem richtigen Versandzeitpunkt beinhaltet einige Stolpersteine.

Achten Sie darauf, Ihre E-Mails dann zu versenden, wenn Ihre Empfänger am wahrscheinlichsten vor dem Rechner sitzen.

Ein Blick in Ihr Webanalyse-Tool, kann ich Ihnen hier nähere Auskünfte geben.

Folgende Parameter haben Einfluss darauf:

  • B2B oder B2C Umfeld
  • Ort (Im Büro, Zu Hause, beruflich unterwegs,privat unterwegs)
  • Zeitzone
  • Wetter

 

Wann B2B E-Mails versenden Wann B2C E-Mails versenden
Montag: 14 – 17 Uhr Montag: 7 – 9 Uhr und 17 – 22 Uhr
Dienstag: 10 – 12 Uhr und 14 – 17 Uhr Dienstag: 7 – 9 Uhr und 17 – 22 Uhr
Mittwoch: 10 – 12 Uhr und 14 – 17 Uhr Mittwoch: 7 – 9 Uhr und 17 – 22 Uhr
Donnerstag: 10 – 12 Uhr und 14 – 17 Uhr Donnerstag: 7 – 9 Uhr und 17 – 22 Uhr
Freitag: 10 – 12 Uhr Freitag: 7 – 9 Uhr und 17 – 20 Uhr
Samstag: Nicht zu empfehlen Samstag: 13 – 20 Uhr
Samstag: Nicht zu empfehlen Sonntag: 13 – 20 Uhr

Übersicht: Der beste E-Mail Versandzeitpunkt im B2B und B2C

Wie Sie diese umgehen und Ihren Lesern den Newsletter zum strategisch besten Zeitpunkt senden, haben wir in unserem Artikel Der beste Versandzeitpunkt für Newsletter und Co. zusammengefasst.

7. Ihre E-Mails werden als Spam markiert

Das Problem:

Empfangen Sie auch immer wieder Newsletter, für die Sie sich nie eingetragen haben?

Dann kennen Sie sicherlich auch die Reaktion der meisten Empfänger auf diese Art von E-Mails: Das Verschieben in den Spam-Ordner oder das Markieren des Newsletters als Spam.

E-Mail direkt in Gmail als Spam markieren

Zahlreiche ISPs, darunter Gmail, bieten die Möglichkeit an, E-Mails direkt als Spam zu markieren.

Ob eine E-Mail als Spam deklariert bzw. aus anderen Gründen abgewiesen wird, hängt von verschiedenen Parametern ab, darunter Versandverlauf, Versandhäufigkeit, Senderadresse, Absender-Authentifizierung (SPF und DKIM), Sender-Reputation und Inhalt.

Auch wenn mit der in Kraft getretenen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) die Anzahl dieser Spam-E-Mails abnehmen dürfte, sollten die Versender von Newslettern einige wichtige Punkte beachten, um nicht im digitalen Mülleimer zu landen.

Wie Sie solche Newsletter-Abmeldungen vermeiden:

Spam-Markierungen zählen neben Bounces zum Worst Case Szenario.

Sofern Ihre Newsletter als Spam markiert werden, gilt es sofort zu handeln, da dies Ihre E-Mail Zustellbarkeit enorm schädigen.

Im schlimmsten Fall blockieren ISPs Ihre Newsletter komplett.

Was können Sie konkret dagegen tun?

Überprüfen Sie ob Sie von allen Kontakten auf Ihrer E-Mail Liste das ausdrückliche Einverständnis zum Versenden von Marketing E-Mails eingeholt haben.

Durch die Nutzung eines Double Opt-In Verfahrens stellen Sie sicher, dass Ihr Kontakt sich aktiv für Ihren Newsletter entschieden hat. Speichern Sie diese Einverständniserklärung sicher ab.

Beim Double Opt-In Verfahren müssen neue Newsletter-Abonnenten ihr Interesse bestätigen, um missbräuchliche Eintragungen zu vermeiden.

Ein weiterer Vorteil dieses Vorgehens ist, dass sich nur interessierte E-Mail Kontakte auf Ihrer Kontaktliste befinden, wodurch Ihre Öffnungsrate profitieren wird.

Neben dem Spamfilter entscheidet auch der Newsletter-Abonnent, ob es sich bei einer Nachricht um Spam handelt.

Die Beurteilung hängt hier wesentlich von dessen Interesse ab.Entscheidend ist hier der subjektiv empfundene belästigende Charakter.

Die beiden wesentlichsten Kriterien sind hier Versandhäufigkeit und irrelevanter Inhalt.

Vermeiden Sie einschlägig bekannte Spam-Wörter. Hierbei handelt es sich um Begriffe, die…

  • prinzipiell keinen oder wenig Nutzen für den Empfänger haben.
  • aus dem E-Mail Text herausstechen, etwa durch die Schreibweise oder
  • als Trigger wirken, sprich sie sollen ein bestimmtes Gefühl auslösen und infolge dessen
  • zu einer sofortigen Handlung motivieren.

 
Beispiele für typische Spam-Begriffe sind: sichere Anlage, viel Geld sparen, kostenlos, kein Scherz, Glückwunsch, kein Scherz, Sie haben gewonnen, Sofort “x” Kilo verlieren, Gras, jetzt zuschlagen, nur heute, Traummann/Traumfrau, jetzt öffnen.

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Poker Schnäppchen Falten entfernen Traummann/frau
Wette Nur heute verfügbar Wunderheilung Fetisch

Tabelle: Beispiele für Spam-Wörter in E-Mails.

8. Sie haben zu viele Verkaufsabsichten

Natürlich können Ihre Newsletter auf Angebote, Rabatte oder Aktionen hinweisen. Achten Sie jedoch darauf, dass ein gesundes Verhältnis zwischen informativem Inhalt und Werbung besteht.

Das Problem:

Besteht Ihr Newsletter zu einem großen Teil nur aus Kaufaufforderungen und Sonderangeboten, können Sie damit Ihre Leser schnell abschrecken und zum Austragen aus Ihrer Liste verleiten.

Wie Sie solche Newsletter-Abmeldungen vermeiden:

Reduzieren Sie den Anteil an Werbung in Ihren Newslettern.

Bedenken Sie: Der Newsletter ist kein Salesletter! Gerade Onlineshops stolpern gerne in diese Falle.

Das bedeutet nicht, dass Sie nicht auf Angebote aufmerksam machen sollten. Doch achten Sie auf die Relation zu Ihrem Inhalt.

Wenn Sie ein Onlineshop mit angeschlossenem E-Mail Marketing sind und daher von Natur aus zahlreiche Produktebewerben möchten, finden Sie konkrete ergänzende Themen und Newsletter Ideen, die Sie zusätzlich mit Ihren Abonnenten teilen können.

Um Ihre Kunden über alle laufenden Aktionen und Rabatte zu informieren, nutzen Sie einen gut sichtbaren Link, der auf einer externen Seite alle Angebote präsentiert.

So kann der Abonnent selbst entscheiden, ob er daran interessiert ist.

E-Mail Klickraten mit Sommersales erhöhen

Beispiel für einen Newsletter der Firma J.Crew mit externem Link zu aktuellen Rabatten.

Sie möchten weitere Tipps und Tricks rund um das E-Mail Marketing erhalten, um Ihre Erfolge zu optimieren?

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Anmeldung zum Newsletter

9. Die Empfänger kennen Ihre Inhalte bereits aus anderen Kanälen

Das Problem:

Ihre Leser möchten Neuigkeiten erfahren. Wenn Sie ihnen allerdings die gleichen Inhalte wie auf Ihrem Facebook- oder Twitterkanal bieten, werden sich viele Abonnenten fragen, warum sie Ihren Newsletter noch bestellen sollen.

Als Konsequenz werden Sie viele Leser verlieren, da Ihr Newsletter keine neuen Informationen beinhaltet.

Wie Sie solche Newsletter-Abmeldungen vermeiden:

Verwenden Sie für Ihre unterschiedlichen Kanäle verschiedene Strategien und Inhalte.

Bieten Sie Ihren Abonnenten verschiedene Angebote, die sie dazu verleiten, Ihnen auf den jeweiligen Plattformen zu folgen.

Newsletter und Social Media Inhalten sollten sich unterscheiden. Zwar machen Überschneidungen Sinn, doch achten Sie darauf, kanalspezifische Inhalte zu veröffentlichen.

Beispiele für Content auf Social Media

Beispiele für Newsfeed Inhalte auf Facebook und Twitter bei Mailjet, die
man nicht im Newsletter erhält.

Ihr Newsletter sollte einen einzigartigen Inhalt bieten und wichtige Informationen enthalten, sodass Ihre Kunden einen Mehrwert im Abonnement sehen.

10. Der Empfänger hat eine neue E-Mail Adresse

Das Problem

Nicht jede Abmeldung ist ein Abschied für immer. Abonnenten können sich auch von Ihrem Newsletter abmelden, weil sie eine neue E-Mail Adresse bekommen haben.

Möglich ist allerdings auch, dass Nutzer alte Adressen einfach verfallen lassen und Ihre E-Mails an nicht mehr genutzte Konten gesendet werden.

Wie Sie solche Newsletter-Abmeldungen vermeiden:

Pflegen Sie Ihre Kontaktliste regelmäßig und gewissenhaft. Auf diese Weise sind Sie in der Lage, inaktive E-Mail Adressen zu erkennen und auszusortieren.

Wichtig ist das Reinigen Ihre Kontakte besonders in Hinblick auf die Öffnungsrate Ihrer E-Mail Kampagnen. Wir empfehlen Ihnen daher, Ihre Kontaktlisten regelmäßig zu reinigen.

Idealerweise sortieren Sie nach jeder versendeten Marketing Kampagne die Adressen aus, die mit Fehlern, Blockierungen, Abmeldungen oder Spam-Beschwerden zurück gesendet wurden.

Um solche Kontakte zu identifizieren, gehen Sie in Ihre Versandstatistik.

Die E-Mail Kampagnen Versandstatistik gibt Ihnen genaue Auskünfte darüber, welcher Empfänger wie genau mit Ihrem Newsletter interagiert hat. Schauen sich neben den Spam-Markierungen auch die Bounces an.

Newsletter-Abmeldungen bei Mailjet analysieren

E-Mail Kampagnen Statistik bei Mailjet.

Im zweiten Schritt können Sie dann diese Kontakt händisch austragen.

Möglichkeit Empfänger von Kontaktliste zu entfernen

Bei Mailjet haben Sie die Möglichkeit, Kontakte händisch aus E-Mail Listen zu entfernen.

Sollten Sie dabei feststellen, dass sich viele inaktive Empfänger in Ihrer Kontaktliste befinden, gibt es Mittel und Wege, um diese Abonnenten für Ihren Newsletter zurückzugewinnen.

Im Großen und Ganzen gibt es zahlreiche zu beachtende Aspekte, um unnötigen Newsletter-Abmeldungen zu entgehen.

Hier finden Sie daher die Zusammenfassung der Tipps für die Erstellung Ihrer E-Mail Kampagnen:

  • Relevante Newsletter Inhalte erstellen
  • Sie erstellen einzigartige Newsletter Inhalte
  • Richtiger Versandzeitpunkt und -frequenz verwenden
  • Ansprechendes Newsletter-Design verwenden
  • Double Opt-In Verfahren nutzen
  • Empfänger E-Mail Adressen auf Aktualität hin prüfen
  • Newsletter Kontaktliste regelmäßig reinigen
  • Ihre Newsletter sind keine Salesletter
  • Newsletter sind responsive
  • Kluge E-Mail Betreffzeilen verfassen
  • Eindeutige Absendernamen wählen

 

Den Opt-Out Abmeldeprozess richtig gestalten

Effektives E-Mail Marketing betreiben Unternehmen vor allem dann, wenn die versendeten E-Mails an Kontakte gesendet werden, die ein echtes Interesse daran haben.

Durch komplizierte Abmeldeprozesse versuchen Unternehmen gerne Newsletterabmeldungen zu verhindern.

So werden Double Opt-out Verfahren genutzt oder vor der Abmeldung die Login Daten abgefragt.

Diese Praxis empfehlen wir aber nicht. Newsletter-Abonnenten werden durch einen solch umständlichen Abmeldeprozess eher verärgert.

Die Gefahr ist hier groß, dass sie Ihren Newsletter als Spam markieren.

Für den Empfänger ist das Ergebnis gleich: Er erhält Ihre E-Mails nicht mehr. Doch für Sie ist dies das Worst Case Scenario.

So gestalten Sie Ihren Newsletter-Abmeldeprozess richtig

Prinzipiell gilt: Gestalten Sie Ihren Newsletter-Abmeldeprozess so benutzerfreundlich wie möglich.

Abmeldung ist nicht gleich Abmeldung. Auch bei diesem Schritt können Sie als Versender von Newslettern noch etwas Positives aus der Situation ziehen.

Die Erfahrung zeigt, dass Sie mit der richtigen Strategie viele, wenn auch nicht alle Abmeldungen verhindern können.

Vermeiden Sie diese Fehler bei Formularen zur Newsletter-Abmeldung

Ziel des Abmeldeprozesses ist es, dem Nutzer eine möglichst schnelle und einfache Möglichkeit zu bieten, den Newsletter zu kündigen.

Uninteressierte Abonnenten wirken sich auf Ihre Öffnungsrate aus und kosten unnötige Ressourcen.

Daher ist es auch zu Ihrem Vorteil, wenn sich Empfänger unkompliziert und in kurzer Zeit aus Ihrer Kontaktliste austragen können.

Dabei gilt es einigen Stolpersteinen auszuweichen:

  • Verzichten Sie auf die Abfrage von persönlichen Daten
  • Erschweren Sie den Abmeldeprozess nicht mit der Abfrage nach Passwörtern.

 
Nicht jeder Nutzer wird diese auf die Schnelle finden – mit der Konsequenz, dass Ihr Newsletter nicht abbestellt, sondern als Spam markiert wird.

Die Eingabe der E-Mail Adresse ist ausreichend .

Vermeiden Sie eine übertriebene grafische Gestaltung
Diese verwirrt Ihre Kunden, da sie keine klaren Linien und Strukturen bietet.

Um Ihren Kunden die Newsletter-Abmeldung zu erleichtern, setzen Sie bei der Gestaltung auf ein schlichtes grafisches Design.

Beschränken Sie das Layout auf das Wesentliche:

  • Hinweis auf Abbestellung
  • Handlungsaufforderung
  • Auffälliger Call-To-Action Buttonferienpartner abmeldung

 

Übersichtliches Abmeldeformular von Feriepartner

Hierzu bieten sich mehrere Möglichkeiten an, die wir im Folgenden besprechen.

Das 1-Klick-Verfahren

Eine Möglichkeit, Ihren Newsletter-Abmeldeprozess richtig zu gestalten, ist das sogenannte 1-Klick-Verfahren.

Häufig versuchen Unternehmen durch lange Abmeldeformulare oder komplizierte Abmeldeprozesse, eine Newsletter-Abmeldung zu verhindern.

So werden Double Opt-out Verfahren genutzt oder vor der Abmeldung die Login Daten abgefragt. Dadurch wird die Abmeldung unnötig in die Länge gezogen.

Die Problematik: Ihre Kunden werden durch einen solchen Abmeldeprozess schnell verärgert und die Gefahr ist groß, dass sie Ihren Newsletter als Spam markieren anstatt sich abzumelden.

E-Mail direkt in Gmail als Spam markieren

Zahlreiche ISPs darunter Gmail bietet die Möglichkeit an, E-Mails direkt als Spam zu markieren.

Sie sind daher gut beraten, Nutzern eine unkomplizierte Abmeldung zu ermöglichen.

Bieten Sie am Ende Ihrer E-Mail einen Link an mit dem Abonnenten mit einem Klick Ihren Newsletter abbestellen können.

Newsletter Abmeldelink

Eingebaute Abmeldefunktion im Newsletter von Mailjet

Doch das 1-Klick-Verfahren hat auch Nachteile.

Man erfährt nichts über die Gründe, warum sich der Abonnent von Ihrem Newsletter abmelden möchte und Sie können Ihre E-Mail Kampagnen nicht auf der Grundlage desFeedbacks Ihrer Nutzer optimieren.

Um ein versehentliches Abbestellen des Newsletters auszuschließen, können Sie eine Bestätigungsfrage einfügen oder dem Nutzer die Möglichkeit bieten, sich mit einem Klick wieder anzumelden.

Frage: Soll Abmeldung wirklich erfolgen?

Bestätigungsfrage während des Abmeldeprozesses

Beenden Sie die Abmeldungen mit der Bestätigung, dass die vorgenommene Abmeldung erfolgreich war. Auf diese Weise ersparen Sie sich den Versand einer Bestätigungs-E-Mail.

Bestätigung der Abmeldung

Einfach gehaltene Abmeldebestätigung

Bei Verwendung unseres E-Mail Vorlagen Editors wird der Abmelde-Link automatisch in die Fußzeile eingefügt.

How to

Wenn Sie sich den Hyperlink für den standardmäßigen Abmelde-Link ansehen, sehen Sie eine spezielle Abmeldevariable:

[[UNSUB_LINK_LOCALE]]

So geht's mit Mailjet

Mit dieser Variable kann der Empfänger von der Kontaktliste abgemeldet werden.

Das “LOCALE” repräsentiert die Sprache der Kampagne und legt die Sprache der nachfolgenden Abmeldeseiten fest, die von Passport automatisch festgelegt wird.

Sie können die Fußzeile (einschließlich des Abmelde-Links) anpassen, solange Sie die Option [[UNSUB_LINK_LOCALE]] beibehalten, damit Ihre Empfänger sich von Ihren E-Mail Listen abmelden können.

Wenn Sie den HTML-Editor verwenden, fügen Sie die Variable unsubscribe als Link hinzu:

Wenn Sie unser SMTP-Relay verwenden, können Sie auch folgende Funktion nutzen:

[[UNSUB_LINK_DE]]

Das 2-Klick-Verfahren

Neben dem 1-Klick-Prinzip können Sie Ihren Newsletter-Abmeldeprozess via 2-Klick gestalten.

Über einen Abmelde-Link in Ihrem Newsletter führen Sie den Nutzer dabei auf eine eigene Landing Page.

Auf dieser Seite können Sie die Abmeldung bestätigen lassen und nach dem Grund fragen. Halten Sie diese Landing Pages vom Design her schlicht und einfach, damit der Nutzer auf den ersten Blick erkennt, was Sie von ihm möchten.

Wichtig: Das Abbestellen Ihres Newsletter ist nicht gleichbedeutend mit dem Verlust eines Kunden.

Auch dies ist ein weiterer Grund, warum Sie den Empfängern Ihrer Marketing E-Mails immer die Möglichkeit geben sollten, sich aus Ihrer Kontaktliste auszutragen und sie nicht verärgern sollten.

Doch was gehört auf der Newsletter-Abmelde Landing Page?

Hier bieten sich wiederum vier verschiedene Möglichkeiten an:

1. Möglichkeit: Fragen Sie nach Feedback

Sie müssen Ihre Newsletter-Abmeldungen nicht immer als negativ betrachten.

Sehen Sie jede einzelne Abmeldung als Optimierungspotenzial und als eine Chance an, Ihr Unternehmen weiterzuentwickeln. Und dazu benötigen Sie das Feedback Ihrer Kunden.

newsletter t3n

Das Online-Magazin t3n fragt auf Ihrer Newsletter-Abmelde Landing Page nach dem Grund für die Abmeldung

Erarbeiten Sie Umfragen, die Sie gezielt in Ihren Abmeldeprozess einbinden, um herauszufinden warum sich Ihre Abonnenten abmelden.

So erhalten Sie wertvolle Informationen über potenzielle Schwachstellen in Ihrer Newsletter – Strategie und haben die Möglichkeit schnell zu reagieren.

Wir empfehlen diese Umfragen auf freiwilligen Basis ausfüllen zu lassen und Kategorien wie diese anzubieten:

  • Unansprechende Inhalte
  • Kein Interesse
  • Newsletter wird zu häufig versandt
  • Newsletter wird zu selten versandt
  • Technische Probleme
  • Sonstige Gründe

 
Neben solchen Kategorien ist auch ein freies Kästchen für individuelle Anmerkungen empfehlenswert.

Raum für individuelle Äußerungen

Beispiel einer Antwortbox

Durch solche Umfragen reduzieren Sie Ihre zukünftige Newsletter-Abmelderate erheblich.

Außerdem erfreuen Sie sich über eine hohe Anzahl an Newsletter-Abonnenten, die Ihren Newsletter auch wirklich erhalten möchten.

Aber nicht nur das: Auch Ihre Ex-Abonnenten behalten Sie positiv im Hinterkopf. Denn mit einer solchen Umfrage zeigen Sie, dass Ihnen die Meinung Anderer wichtig ist.

2. Möglichkeit: Versandhäufigkeit anpassen

Einer der Hauptgründe für die Austragungen aus Newsletter-Listen ist eine zu hohe Versandfrequenz von Newslettern und eine dementsprechend hohe Anzahl an E-Mails im Postfach.

Für den Fall, dass Ihr Empfänger sich an zu vielen E-Mails stört, bieten Sie ihm doch einfach eine alternative Sendefrequenz an.

Sollte ein Kontakt weiter an Ihrem Inhalt interessiert sein, sich aber an dem zu hohen E-Mail Volumen stören, können Sie eine endgültige Abmeldung auf diese Weise verhindern.

Lidl Abmeldung

Abmeldung mit der Möglichkeit weniger Newsletter zu empfangen von Lidl

3. Möglichkeit: Newsletter-Inhalte selber bestimmen und zusammenstellen

Diese Variante bieten sich für große Unternehmen mit mehreren verschiedenen Newslettern und einer hohen Sendefrequenz an.

Wenn Ihre Empfänger in Ihren Newslettern nicht mehr genügend relevanten Inhalt vorfinden, werden sie schnell den Link zur Abmeldung suchen.

Neben der Option sich schnell und einfach abzumelden, geben Sie dem Nutzer die Chance, den Newsletter auf seine Bedürfnisse zuzuschneiden.

Neben der Möglichkeit der endgültigen Abmeldung von Ihrem gesamten Newsletter, weisen Sie darauf hin, dass auch nur einzelne Inhalte abonniert werden können.

Auf diese Weise können Ihre Abonnenten selbst entscheiden, ob sie für konkrete Themen den Newsletter beibehalten möchten.

Newsletter-Abmeldung mit der Möglichkeit zur Personalisierung bei EMP

Tipp: Falls Sie mehrere Themengebiete mit Ihrem Newsletter abdecken und viele verschiedene E-Mail Kampagnen verschicken, bieten Sie Ihren Kunden die Möglichkeit auf Personalisierung auch bereits bei der Anmeldung an.

So stellen Sie sicher, dass der Posteingang Ihrer Abonnenten nicht zu überladen wird und nur die für den Nutzer interessanten Inhalte versendet werden.

Formular zur Personalisierung des Newsletters bei KLM

Und jetzt?

Sie wissen nun, wie die Gründe für Newsletter-Abmeldungen aussehen und wie Sie einen benutzerfreundlichen Abmeldeprozess gestalten.

Vermeiden Sie, dass Ihre Empfänger Ihren Newsletter kündigen und erstellen Sie mittels E-Mail Personalisierung, E-Mail Segmentierung oder A/B Testing Newsletter, die erst gar nicht zum Abbestellen verleiten.

Probieren Sie es doch gleich in der Praxis aus. Loggen Sie sich dazu bei Mailjet ein oder erstellen Sie kostenlos ein Konto:

Anmelde Banner Blo Mailjet

 Dies ist die Überarbeitung eines Artikels, der ursprünglich von Jan Bernecke verfasst wurde.

Feedback E-Mail erstellen: Guide für erfolgreiche Kundenbefragung

Die Kundenzufriedenheit via Feedback E-Mail einzuholen, liefert Ihrem Unternehmen Einsichten darüber, wie Ihre Kunden mit Ihrem Produkt oder Service agieren, um diese bestmöglich zu optimieren und Ihre Umsätze zu steigern.

Für Ihren Erfolg ist es daher ausschlaggebend, Kundenfeedback einzuholen – die E-Mail ist ein großartiger Weg dafür.

In diesem Artikel erfahren Sie daher, wie Sie erfolgreiche Kundenbefragungen und andere Feedback E-Mails erstellen, die Ihre Kunden zur Teilnahme animieren.

Was ist eine Feedback E-Mail?

Die Feedback E-Mail ermöglicht Unternehmen Einsichten über ihre Produkte und Services zu erhalten, die Raum für Optimierung ermöglichen.

Diese gehören im E-Mail Marketing der Kategorie der Transaktions-E-Mails, Trigger E-Mails oder Serienmails an, die anlassbezogene oder auslöserbezogene Nachrichten beschreiben.

Diese werden automatisiert durch ein vorher definiertes Ereignis versendet.

Beispiele für weitere Transaktions-E-Mails sind:

  • Willkommens-E-Mails
  • Kontobenachrichtigungen
  • Bestell- und Versandbestätigungen
  • Anmeldebestätigungen
  • Statusbenachrichtungen

 

Anders als Marketing E-Mails wie Newsletter oder automatisierte Workflows werden Transaktionale E-Mails nicht an mehrere Empfänger gleichzeitig versendet.

Jeder Kunde erhält eine individuelle E-Mail mit nur für ihn relevanten Informationen.Beispiel Newsletter Oktoberfest Mode

Nichtsdestotrotz haben Sie ebenfalls die Möglichkeit, ein Kundenfeedback in Form einer Marketing E-Mail einzuholen, die jedoch die vorherige Einwilligung Ihrer Empfänger benötigt. Darauf gehen wir im späteren Verlauf jedoch genauer ein.

Zuallererst schauen wir uns die Gründe, ein Kundenfeedback via E-Mail anzufragen, an und wieso Sie unbedingt von diesen Gebrauch machen sollten.

Warum sind Feedback E-Mails wichtig?

Rückmeldungen in Form von Feedback E-Mails haben eine nicht zu unterschätzende Wirkung.

Nichtsdestotrotz wird diese Möglichkeit nur von wenigen Unternehmen ausreichend genutzt und gut umgesetzt.

Einige Gründe, warum Sie Kundenbefragungen durchführen sollten:

  • Überprüfung, ob die Kommunikation optimal auf die Bedürfnisse abgestimmt ist
  • Die Aufmerksamkeit der Zielgruppe und Kunden gewinnen
  • Intensivierung der Kundenbindung
  • Validierung des bestehenden Angebotes
  • Neue Ideen für die Entwicklung Ihrer Produkte

 

Was genau bedeutet dies nun für Ihr Unternehmen?

Jede Marketingmaßnahme ohne Kenntnis der konkreten Kundenwünsche ist im Grunde nichts anders als “Hope Marketing”, also Kommunikation auf gut Glück, bei der man hofft, dass man die Zielgruppe erfolgreich anspricht.

Der leichteste Weg zur optimalen Zielgruppen- und Kundenansprache ist mit Hilfe einer Kundenbefragung, die die speziellen Bedürfnisse dieser identifiziert und daraufhin die eigene Ansprache entsprechend anpasst.

Ob online oder offline, der potenzielle Kunde ist umgeben von verführerisch klingenden Angeboten. Umso wichtiger ist es, seine Aufmerksamkeit konstant aufrecht zu halten.

Mit einer Kundenumfrage verschaffen Sie sich die notwendige Beachtung.

Ihren Kunden die Option zu geben, ein Feedback zu äußern, sorgt auch dafür, dass dieser sich und seine Meinung wertgeschätzt und ernstgenommen fühlt.

Sie erhalten dafür zahlreiche Informationen, die Sie dazu nutzen können, den Customer Lifecycle zu optimieren. Eine solche Anpassung hilft Ihnen dabei, Ihren Umsatz zu steigern und die Kundenbindung zu vertiefen.

Sie möchten wöchentlich weitere Informationen und Tipps und Tricks rund um das Thema E-Mail Marketing erhalten? Melden Sie sich dafür einfach kostenlos für unseren Newsletter an:

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Ob das generelle Produkt nicht den Erwartungen entspricht oder ob nur eine bestimmte Funktion fehlt, finden Sie am schnellsten heraus, wenn Sie die Kundenzufriedenheit messen.

Kundenbefragungen und andere Arten von Feedback E-Mails helfen Ihnen nicht nur, Ihr bestehendes Angebot auf Relevanz hin zu überprüfen.

Mit einer gut gemachten E-Mail Kampagne, die die richtigen Fragen enthält, erhalten Sie auch interessante Ideen für neue Produkte und Features, an die Sie bislang noch nicht gedacht haben.

Schauen wir uns daher nun an, welche Schritte nötig sind, um erfolgreiche Kundenfeedback E-Mails zu erstellen.

So holen Sie sich das Kundenfeedback Ihrer Kunden ein: Schritt-für-Schritt Anleitung

Erstellen Sie Ihre Feedback E-Mails, spielt neben dem E-Mail Inhalt ein ansprechendes E-Mail Design eine ausschlaggebende Rolle, um Ihre Empfänger für ein Kundenfeedback zu animieren und Verbesserungsvorschläge zu Ihrem Produkt oder Service einzuholen.

Fangen wir daher doch gleich mit dem E-Mail Design Ihrer Feedback E-Mails an;)

Wählen Sie ein passendes E-Mail Design

Ein gutes E-Mail Design hilft Ihnen dabei, das Engagement bei Ihren Feedback E-Mails in die Höhe schnellen zu lassen.

Diese Art E-Mails haben ein konkretes Ziel: Den Empfänger dazu zu motivieren, eine von Ihnen gewünschte Handlung durchzuführen, konkret: auf den angebotenen Button zu klicken (Teilnahme an Kundenbefragung, Abgeben einer Produktbewertung etc.) oder direkt auf die E-Mail zu antworten.

Damit dies gelingt, empfehlen wir, diese E-Mail nur zu diesem Zweck zu nutzen.Feedback E-Mail

Beispiel einer Kundenbefragung 

Wenn Sie dem Leser mehrere Optionen zur Interaktion bieten, sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass Sie die gewünschte Rückmeldung erhalten.

Auch wenn Upsell-Inhalte und Co. für Sie verlockend sein sollten, lassen Sie es bei E-Mail Kundenbefragungen lieber.

Im Falle von E-Mails, die dazu dienen die Kundenzufriedenheit zu messen, ist es wichtig, dass Sie mit einem einfachen, fokussiertes E-Mail Design arbeiten.

Reduzieren Sie alle möglichen Ablenkungen.

Entfernen Sie alle zusätzlichen Angebote und unnötige Elemente wie Bilder oder Zwischenüberschriften in der E-Mail und konzentrieren Sie sich stattdessen auf eine einfache Handlungsaufforderung.

Verwenden Sie viel weiße Fläche sowie Farben, die idealerweise Ihrem Corporate Branding entsprechen. Dies sorgt für eine einheitliche Kundenansprache und Professionalität.

Eine professionelle Aufmachung sorgt neben einer höheren Teilnahmequote für weniger Spam-Beschwerden.

Sie suchen nach einem ansprechenden E-Mail Design? Schauen Sie doch einfach in unsere E-Mail Vorlagenbibliothek, wählen Sie eine Vorlage aus und ändern Sie diese nach Belieben:

E-Mail Vorlagenbibliothek von Mailjet

Verwenden Sie ein Responsive E-Mail Design

Da bereits knapp die Hälfte aller E-Mails auf dem Smartphone und anderen mobilen Endgeräten geöffnet wird, sollten Ihre Mailings selbstverständlich responsive sein.

Diese E-Mails werden in Form,Größe, Text und Spaltenausrichtung so optimiert, dass sie perfekt auf dem Bildschirm des jeweiligen Geräts angezeigt werden.Responsive E-Mail Vorlage auf verschiedene Geräte angezeigt

Responsive E-Mail Design von Mailjet

Nutzen Sie zusätzlich ein einspaltiges statt mehrspaltiges Layout. Dieses hilft Ihnen, sich bei der Erstellung auf das Wesentliche zu konzentrieren.

Außerdem ist dies das E-Mail Design, das erfahrungsgemäß am besten auf mobilen Endgeräten funktioniert.

Die Wahrscheinlichkeit, dass das E-Mail Layout verzerrt angezeigt wird, ist hier am geringsten.Beispiel Anordnung eines Layouts

Gibt es Ausnahmen für das E-Mail Design einer Feedback E-Mail?

Doch nicht immer muss die Feedback E-Mail in einem ansprechenden Design verpackt sein.

In bestimmten Situationen ist es hilfreich, eine E-Mail ohne ein spezielles Layout zu versenden.

Dies ist beispielsweise dann der Fall, wenn Sie den Eindruck erwecken möchten, dass es sich dabei um keine System E-Mail handelt, sondern vielmehr um eine händisch verfasste und versendete E-Mail.

automatisierte Feedback-E-Mail

Natürlich steht es Ihnen frei, bei Bedarf eine solche E-Mail zu erstellen.

Diese Praxis ist zu empfehlen, wenn Sie mit dem potenziellen oder bereits Kunden in persönlichem Kontakt stehen. Nutzen Sie jegliche Möglichkeiten, die Kundenzufriedenheit zu messen.

Je “bunter” eine E-Mail ist, desto wahrscheinlicher wird diese als Spam oder “billige Werbung” angesehen.

Auch kann es passieren, dass die Empfänger Ihre Nachrichten als Spam markieren – der Supergau für Ihre Absender-Reputation und E-Mail Zustellbarkeit.

Weiter geht es mit dem E-Mail Inhalt Ihrer Feedback E-Mails.

Die inhaltliche Gestaltung der Feedback E-Mail

Die meisten Kundenbefragungen sind in Wahrheit eine Einladungs-E-Mail. Das heißt, die Rückmeldung zu einem Produkt oder einer Dienstleistung erfolgt an anderer Stelle und die versendete Nachricht dient der Bewerbung dieser.

Hier gilt es daher auf zahlreiche Aspekte wie die Erstellung einer überzeugenden E-Mail Betreffzeile, klare Vorgaben zum eigentlichen Vorgang des Kundenfeedbacks, als auch die zielgerichtete Ansprache Ihrer Kunden zu beachten.

Beginnen wir daher mit der Bedeutung einer überzeugenden E-Mail Betreffzeile, die an erster Stelle dafür sorgt, dass Ihre Feedback E-Mail angeklickt wird.

Verfassen Sie eine überzeugende E-Mail Betreffzeile

Das schönste E-Mail Design bringt Ihnen nichts, wenn Ihre Kunden Ihre Feedback E-Mail im Posteingang übersehen.

Mit einem überzeugenden E-Mail Betreff steigern Sie nicht nur Ihre Öffnungsraten, Sie machen Ihren Empfänger auch neugierig auf das, was folgt.

Deshalb sollte Ihre E-Mail Betreffzeile immer den Inhalt Ihrer E-Mail wiederspiegeln, aber gleichzeitig auch besonders und einzigartig sein.

So helfen Ihnen beispielsweise Symbole wie Emojis mehr Aufmerksamkeit zu schaffen, aber auch personalisierte E-Mail Betreffzeilen oder Fragen und Ausrufe haben erfahrungsgemäß hohe Öffnungsraten.

Beispiele hierfür können sein:

  • User-Umfrage: Was fehlt Ihnen?
  • Wir brauchen deine Meinung
  • Bewerte deine Bestellung
  • Ihr Feedback ist jetzt gefragt

 

Personalisieren Sie Ihre Feedback E-Mails

Je mehr Schritte notwendig sind, um eine Rückmeldung zu erhalten, desto geringerist die Wahrscheinlichkeit, dass Sie eine verwertbare Antwort erhalten.

Dies bedeutet, dass Sie sorgfältig eine Kundenumfrage erstellen müssen, die konvertiert.

Im Folgenden ein paar Tipps:

Formulieren Sie bereits zu Beginn Ihrer E-Mail, was Sie vom Nutzer wünschen, nämlich eine konkrete Antwort auf Ihre Frage.

Nachrichten werden in den meisten Fällen nur überflogen. Häufig wird sogar nur der erste Satz wirklich gelesen.

Daher ist es umso wichtiger, dass Sie Ihr Anliegen an den Anfang der Feedback E-Mail stellen.Feedback E-Mail

Beispiel einer Feedback E-Mail

 

Hier kann die E-Mail Personalisierung helfen:

Statistiken zeigen, dass das Erwähnen des Namens in der Betreffzeile die Öffnungsrate um 20% und die Verkaufszahlen um 31% erhöht sowie die Abmeldungen um 17% senkt.

Die Betreffzeile zu individualisieren und so im Postfach herauszustechen, hilft dabei, Ihre Öffnungsraten zu steigern und den Wünschen Ihrer Kunden gerecht zu werden, da Sie die richtigen Inhalte zur richtigen Zeit an die richtigen Personen senden.

Natürlich können Sie die zielgerichtete Ansprache Ihrer Empfänger ebenfalls direkt an den Anfang Ihrer E-Mail hängen:

Feedback E-Mail

Beispiel einer Feedback E-Mail

Als nächstes geben an, warum Sie eine Rückmeldung wünschen (Ziel) und was der Teilnehmende davon hat, dies zu tun (Anreiz).

Geben Sie auch Auskunft darüber, was mit den Ergebnissen geschieht (Transparenz).

Überlegen Sie sich, was Ihre Empfänger dazu bewegen könnte, Ihnen Rückmeldung zu geben. Erklären Sie die Relevanz des Themas.

Indem Sie Ihren Empfängern helfen zu verstehen, warum Sie dessen Feedback wünschen und welche positiven Auswirkungen die Kundenbefragung auf diese haben werden, erhöhen Sie die Interaktionsrate erheblich.

Ein möglicher Grund bzw. Anreiz kann sein:

“Wir sind stets bemüht uns zu verbessern und Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten. Damit wir Ihnen zukünftig ein noch besseres Erlebnis bieten können, möchten wir Ihre Kundenzufriedenheit messen. Wie zufrieden sind Sie mit unserem Kundensupport?”Check24 Kundenbefragung per E-Mail nach Kauf

Der Mensch liebt klare Anweisungen.

  • Informieren Sie in Ihrer Feedback E-Mail wie lange die Kundenbefragung ungefähr dauern wird. Dies mindert die Gefahr, dass die Nutzer diese nicht zwischendurch abbrechen.

 

Beenden Sie Ihre Feedback E-Mail mit einer Danksagung, die Ihre Wertschätzung dem Kunden gegenüber ausdrückt.

In der Praxis hat es sich bewährt, wenn Sie sich hier bereits für die genommene Zeit und das Engagement bedanken.

Die Handlungsaufforderung sollte ebenfalls klar sein. Sofern der Call-to-Action darin besteht einen Button anzuklicken, gilt es neben einer eindeutigen Formulierung den Button prominent im Design der Feedback E-Mail darzustellen.Klarer CTA

Beispiel einer Feedback E-Mail mit klar erkennbaren CTA im Design der Marke H&M

Damit Ihnen kein Tipp verloren geht, finden Sie hier die Übersicht mit all den relevanten Aspekten zum E-Mail Design und Inhalt, um Feedback E-Mails zu erstellen, die Ihre Empfänger zum Mitmachen animieren:

Design
Die E-Mail beinhaltet weiße Fläche
Das eigene Corporate Design kommt zur Anwendung
Der Call-to-Action (Button) steht im Vordergrund
Ein einspaltiges responsives E-Mail Layout wird verwendet
Das E-Mail Design macht einen seriösen Eindruck
Inhalt
Es wird klar kommuniziert, was gewünscht ist
Der Grund für das Feedback ist angegeben
Das Anliegen steht am Anfang der E-Mail
Sie sprechen Ihre Empfänger zielgerichtet an
Es gibt einen Anreiz, Feedback zu geben
Die Anweisungen sind klar formuliert
Die Mail ist so kurz wie möglich
Der Empfänger hat eingewilligt, Feedback E-Mails zu erhalten

Checkliste: Feedback E-Mail Erstellen

Aber dies ist noch nicht alles: Weiter geht es mit den rechtlichen Aspekten Ihrer Kundenbefragungen und deren Auswertung.

Denken Sie an rechtliche Aspekte

Zu Beginn dieses Artikels wurde erläutert, dass Sie ebenfalls die Möglichkeit haben, das Kundenfeedback via Marketing E-Mail einzuholen.

Kundenbefragungen und Kundenberichte ohne explizite Einwilligung des Empfängers zu versenden, gilt als belästigende Werbung.

Bevor Sie eine Aufforderung, eine Kundenumfrage auszufüllen, eine Produktbewertung abzugeben etc. per E-Mail versenden, stellen Sie daher sicher, dass Sie dies rechtlich auch dürfen.

Um rechtlich auf Nummer sicher zu gehen, informieren Sie den Kunden rechtzeitig; idealerweise bereits dann, wenn er Kunde wird.

Informieren Sie ihn darüber, dass Sie planen, seine Kundenzufriedenheit zu messen und ihm zu diesem Zweck hin und wieder eine Einladungs-E-Mail für Kundenbefragung und Co. zusenden möchten.

Geben Sie ihm die Möglichkeit, hier zu widersprechen.

Sofern Sie Kundenbefragungen etc. planen, können Sie diese laut § 7 Abs. 3 UWG (Achtung: bei Bereichen, die nicht durch das neue DSGVO verdrängt werden, gelten weiterhin die anderen Gesetze wie UWG, TKG, SGB etc.) unter erleichterten Bedingungen tun, sofern folgende vier Voraussetzungen erfüllt sind:

  1. Die verwendete E-Mail Adresse muss im Zusammenhang mit dem Verkauf einer Ware oder Dienstleistung vom Kunden mitgeteilt worden sein.
  2. Die Feedback E-Mail wird dazu genutzt, um die gleichen oder ähnliche Waren oder Dienstleistungen zu bewerben.
  3. Der Kunde darf der Verwendung der E-Mail Adresse zu Marketing-/Werbezwecken nicht widersprochen haben.
  4. Sie haben dem Kunden bei der Aufnahme und Speicherung seiner E-Mail Adresse klar und deutlich kommuniziert, dass er der Verwendung dieser widersprechen kann.
  5. Die letzte Bestellung liegt nicht zu weit in der Vergangenheit.

 

Überprüfen Sie Ihre Statistiken

Zu guter letzt ermöglichen Feedback E-Mails es nicht nur, das Produktsortiment auf Ihren Kunden anzupassen, sondern auch Ihre eigenen Feedback E-Mail zu optimieren.

Dies gelingt in der Regel mit regelmäßigen Einblicken in Ihre Feedback E-Mail Statistiken:

E-Mail Tracking von Mailjet

Mit diesen gewinnen Sie Daten zu:

  • Öffnungsrate,
  • Klickrate,
  • Konversionsrate,
  • Spam-Rate,
  • Bounce-Rate und
  • Abmelderate

 

Somit können Sie Ihre Feedback E-Mail ganz einfach optimieren, Ihr E-Mail Design oder auch den Inhalt anpassen und andere Änderungen vornehmen.

Apropos E-Mail Inhalt: Mittels A/B Testing können Sie sogar bis zu 10 verschiedene E-Mail Betreffzeilen testen und noch mehr Empfänger für ein Kundenfeedback animieren:

A/B Testing von Mailjet

Kundenfeedback einholen: Ideen für Feedback E-Mails

Nun haben Sie gesehen, wie einfach Sie Feedback E-Mail erstellen. Sie brauchen weitere Anreize?

Schauen Sie sich dazu unsere Beispiel Feedback E-Mails an;)

Geschäftsidee auf Relevanz hin prüfen

Entwickeln Sie Ihr Angebot an Ihrer Zielgruppe vorbei? Vermeiden Sie es, ein fertiges Produkt zu entwickeln, nur um dann festzustellen, dass es kein Markt dafür gibt.

Feedback E-Mails eignen sich wunderbar, um eine Geschäftsidee zu testen.

Setzen Sie dafür eine E-Mail auf, die die potenziellen Neukunden dazu an animiert, an einer Umfrage teilzunehmen. Diese Marktforschungsstudie sollte nicht länger als 5 bis 10 Minuten dauern.

Denn Untersuchungen zeigen, je länger eine Kundenbefragung dauert, desto höher ist die Abbrecherquote.

In der Umfrage befragen Sie Ihren Kunden danach, ob er ein bestimmtes Produkt kaufen würde, wieviel er dafür ausgeben würde oder welche der angegebenen Ideen er am wahrscheinlichsten kaufen würde.

Content eruieren

Sie haben einen Blog oder bieten andere kostenlose Inhalte wie Guides, Whitepaper oder Studien an, um Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung unterstützend zu bewerben? Dann fragen Sie, wie diese ankommen.

Das Internet ist voll mit sogenannten Content-Friedhöfen, und vermutlich haben auch Sie das eine oder ander Stück Content, das von der Performance her hinter Ihren Erwartungen zurück liegt.

Eine Befragung gibt Ihnen Auskünfte darüber, ob Sie überhaupt die Inhalte erstellen, die die Nutzer interessiert und erhalten Ideen für Blogartikel und Co., an die Sie bislang nicht nicht gedacht haben.

Fragen können unter anderem aussehen wie folgt:

  • Gibt es Content, den Sie vermissen?
  • Haben Sie Ideen für neuen Content?
  • Konnte unser Content Ihnen helfen?

 

Willkommens-E-Mail

Die Willkommens-E-Mail Strecke bietet sich wunderbar an, um erste Rückmeldungen vom Kunden zu erhalten. Viele Unternehmen haben Probleme damit, dass Neukunden nach einer relativ kurzen Zeit wieder gehen.

Dies hat verschiedene Gründe. Einer davon ist die Erwartung des Kunden bei der Anmeldung, die im Nachgang nicht erfüllt wird.

Je eher Sie wissen, was die konkreten Herausforderungen des Kunden sind und was er sich von Ihrem Produkt oder Dienstleistung erhofft, desto besser sind Sie in der Lage, eine passende Lösung anzubieten.

Integrieren Sie eine Neu-Kundenbefragung in Ihre Willkommens-Serie und Sie wissen zeitnah, welchen Erwartungen die User an Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung haben.

Beispiel einer Willkommens-E-Mail

Klassische Kundenumfrage

Die klassische Kundenumfrage ist eine exzellente Möglichkeit, die Kundenzufriedenheit zu messen. Wenn Sie Ihre Kunden um eine Teilnahme an einer Umfrage bitten, erfahren Sie die Stärken sowie Schwachstellen Ihres Angebotes und können ggf. Anpassungen vornehmen.

Die Antworten aus der Kundenumfrage können ebenfalls dazu genutzt werden, um Kunden je nach Verhalten und Vorlieben in Gruppen zusammenzufassen.

Diese einzelnen Kundengruppen können Sie später mittels Segmentierung noch zielgerichteter ansprechen.

Um eine teilnehmerstarke Kundenumfrage per E-Mail mit auswertbaren Antworten zu erhalten, bieten Sie doch bestimmte Anreize wie etwa ein Freebie, ein Gewinnspiel oder einen Rabatt-Code an.Feedback E-Mail Beispiel

Beispiel einer Feedback E-Mail von StepStone

Wöchentlicher Kundenbericht

Doch nicht immer muss eine Feedback E-Mail dazu verwendet werden, eine konkrete Rückmeldung zu erhalten.

Ihr Geschäftsmodell basiert auf der Sammlung, Auswertung und Bereitstellung von Daten? In diesem Fall sollten Sie mit regelmäßigen Kundenberichten per E-Mail arbeiten.

Diese zeigen Ihren Kunden nicht nur die letzten Aktivitäten, sondern auch wo Sie stehen.

Fitbit und Runtastic sind zwei prominente Beispiele für funktionierende Kundenberichte per E-Mail.

Fitbit versendet allen Fitnessarmband-Trägern bei erreichten Zielen oder bei niedrigem Akkustand eine E-Mail. Runtastic wiederum versendet einen wöchentlichen Aktivitätsbericht.

Diese Art von E-Mails lassen sich für fast jede Branche anwenden.

Solche Berichte sind ein super Instrument, um die Kunden weiterhin zu motivieren, Ihr Produkt zu nutzen.Beispiel transaktionale E-Mail Kampagne für Sportbranche

Bewertung des Kundensupports

Kunden kontaktieren Sie, wenn sie Fragen oder Probleme bei der Nutzung Ihres Produktes haben? Senden Sie, nachdem das Problem gelöst wurde, eine automatisierte E-Mail, die nach der Qualität des Kundensupports fragt.

Bei einer solchen Kundenbefragung zeigen Sie Ihren Kunden nicht nur, dass Ihnen deren Meinung wichtig ist, sondern auch, dass Sie gewillt sind, Ihren Service stetig zu verbessern.

Produktbewertung

Nutzen Sie Feedback E-Mails, um Kunden dazu zu bewegen, Ihre Angebote zu bewerten. Produktbewertungen sind insbesondere für E-Commerce Unternehmen wichtig, denn der Großteil der potenziellen Käufer lesen Online-Rezensionen, bevor sie eine Kaufentscheidung treffen.

Produktbewertungen sind ein wahrer Verkaufsbooster und etwas, das die Mehrheit der Kunden sehen möchte, bevor sie sich für einen Kauf entscheiden.

Sie beseitigen potenzielle Zweifel, die potenzielle Kunden an einem Produkt haben könnten.

Produktbewertungen haben auch den Vorteil, dass Sie damit Ihren Kunden zeigen, dass Ihnen ihre Meinung wichtig ist. Ihre Kunden fühlen sich mehr wertgeschätzt, was dazu führt, dass sie bei Zufriedenheit weitere Produkte bei Ihnen kaufen.Feedback E-Mail: Einladung eine Produktbewertung abzugeben

Die Optimierung Ihres Angebotes sollte Ihr Hauptziel sein – und mit Produktbewertungen können Sie die Kundenzufriedenheit messen.

Ein solches Feedback kann aber auch beträchtliche SEO Vorteile mit sich bringen, nämlich frische, einzigartige Inhalte für Suchmaschinen.

Suchmaschinen mögen einzigartige Inhalte, die regelmäßig aktualisiert werden. Nutzerbewertungen als Form nutzergenerierter Inhalte sind eine gute Möglichkeit, mehr Inhalte ohne eigenes Zutun zu erstellen.

Und jetzt?

Erstellen Sie im Handumdrehen erfolgreiche Kundenfeedbacks und andere Feedback E-Mails im Responsive E-Mail Design mit unserem E-Mail Editor.

Erreichen Sie Ihre Kunden zielgerichtet mittels E-Mail Personalisierung und E-Mail Segmentierung, holen Sie sich deren Feedback ein und optimieren Sie Ihre Produktlinie.

Loggen Sie sich dazu in Ihr Konto ein oder melden Sie sich kostenlos an:

Anmelde Banner Blo Mailjet

Dies ist eine Überarbeitung eines Artikels, der ursprünglich von Juliane Heise verfasst wurde.

Responsive E-Mail Design: 101 Guide

Mit dem Smartphone als tagtäglicher Begleiter, gilt es im E-Mail Marketing Ihre Newsletter so zu optimieren, dass diese auf den Endgeräten Ihrer Empfänger benutzerfreundlich angezeigt werden. Fakt ist nämlich: 80% der Menschen würden eine E-Mail, die auf ihrem mobilen Gerät nicht gut aussieht, löschen.

Mit einem responsiven E-Mail Design stellen Sie sicher, dass Form, Größe, Text und Spaltenausrichtung auf allen Geräten optimal angezeigt werden. So erhöhen Sie die Anzahl an Empfängern, die Ihre E-Mail lesen und mit Ihren Inhalten interagieren.

Erfahren Sie daher, welche Faktoren für mobil optimierte E-Mail Kampagnen eine Rolle spielen und wie Sie diese erstellen.

Was ist Responsive E-Mail Design?

Mit Hilfe eines responsiven E-Mail Designs passen sich Ihre E-Mails automatisch an das Endgerät Ihres Empfängers an.

Dies schafft die Design-Technik durch die Anwendung von CSS3-Codes. Die CSS3-Codes fragen die Merkmale des Endgerätes wie Bildschirmgröße, Format und Auflösung ab.

Diese E-Mails werden dann in Form,Größe, Text und Spaltenausrichtung so optimiert, dass sie perfekt auf dem Bildschirm des jeweiligen Geräts angezeigt werden.

Smartphone Ansicht von einer E-MailBeispiel eines Responsive E-Mail Design

Warum sollten Sie ein Responsive E-Mail Design erstellen?

Das Smartphone als Endgerät

Ob in der U-Bahn, im Büro oder in der Mittagspause, das Smartphone ist zu einem treuen Begleiter in unserem Leben geworden.

Immer mehr Menschen empfangen und lesen ihre E-Mails mobil. Mobil optimierte E-Mails nehmen daher eine immer größere Bedeutung im E-Mail Marketing ein.

Die wichtigste Eigenschaft stellt daher die Responsivität (Anpassungsfähigkeit) Ihrer Marketing und/oder Transaktions-E-Mails dar.

Einer der größten Herausforderungen besteht in den unterschiedlichen Bildschirmgrößen der Endgeräte, die sich je nach Hersteller und Version unterscheiden.

Die von Ihnen versendeten E-Mails werden möglicherweise ganz anders angezeigt, als Sie es geplant haben.

Programme wie iOS passen die E-Mails zwar auf das jeweilige Endgerät an, die meisten Android Geräte zeigen die E-Mails allerdings in Originalgröße an. In beiden Software-Lösungen werden jedoch nur suboptimale Ergebnisse erzielt.

Die Folge ist, dass Ihre Kunden mit Schwierigkeiten bei der Bedienbarkeit aber auch beim Lesen Ihres Textes zu kämpfen haben und schon nach kurzer Zeit die Lust verlieren, Ihre E-Mail Kampagnen überhaupt zu öffnen.

Somit sinken nicht nur die Öffnungsraten Ihrer Newsletter, sondern auch Ihre Klickraten.Responsive E-Mail Design

Beispiel eines Responsive E-Mail Design von Pull&Bear

Deswegen ist es besonders wichtig, mobil optimierte E-Mails zu versenden, die die Kriterien eines responsiven Design erfüllen.

Analysieren Sie die Performance Ihrer Kampagnen auf mobilen Endgeräten

Wie viele Ihrer Kunden letztendlich Ihre zuvor erstellten Newsletter, saisonalen Angebote und Autoresponder auf dem Smartphone öffnen, finden Sie mit Hilfe verschiedener Analysetools heraus.

Diese zeigen Ihnen genau auf, auf welchen Endgeräten Ihre Empfänger Ihre E-Mails öffnen. Sollte diese Anzahl trotz aller Erwartung nicht so groß sein wie Sie dachten, ist dies kein Grund zur Untätigkeit.

Ein Artikel auf Email Monday werden heute 59% der versandten E-Mails auf mobilen Geräten geöffnet werden und nur 15% auf einem Desktop. Das Gleiche gilt für die Websuche: fast 60% der Internetrecherchen werden auf Mobiltelefonen durchgeführt.

Beides sind mehr als gute Gründe für Unternehmen, auch die mobile Benutzererfahrung so einfach und intuitiv wie möglich zu gestalten.

Unterschätzen Sie nicht das noch auszuschöpfende Potenzial und optimieren Sie Ihre E-Mails für mobile Endgeräte.

Welche Herausforderungen für E-Mail Design und Wearables gibt es?

Mit der kontinuierlich ansteigenden Entwicklung elektronischer Geräte sind Mobiltelefone jedoch nicht die einzige Möglichkeit, von einem responsive Design Gebrauch zu machen.

Wearables, am Körper tragbare Elektronik wie Smartwatches, Fitnessarmbänder oder auch Earwear, erleben seit 2014 einen Anstieg im Absatz.

So betrug der Absatz der Wearables laut Statista im Jahr 2019 bereits 336,5 Millionen:Responsive E-Mail Statisiken

Absatz von Wearables laut Statista

Dieser Siegeszug von Smartwatches und Co. bedeutet für Marketer weitere Touchpoints in der Kundenkommunikation.

Unternehmen können ihre Zielgruppenansprache weiter optimieren und ihre Produkte und/oder Dienstleistungen zielgerichteter promoten.

In der Konsequenz bedeuten Wearables aber auch, dass die Erstellung von responsiven E-Mails noch komplizierter wird.

Bei einer durchschnittlichen Größe von 9 bis 16 Quadratzentimetern (das ergeben pro Zeile rund 16 Zeichen Platz, für den gesamten Bildschirm zwischen 30 bis 80 Zeichen) stellt sich natürlich die Frage, was Sinn ergibt auf diesen Geräten an Inhalten darzustellen.

Auch wenn sich die Displaygröße und Anzeigegröße bei den einzelnen Herstellern etwas unterscheiden, viel Platz ist das nicht. Doch auch wenn Smartwatches das Scrollen ermöglichen, dafür primär ausgelegt sind sie nicht.

sony_smartwatch

E-Mail dargestellt auf der Sony Smartwatch 3

Keine Sorge, Sie müssen jetzt nicht in Panik verfallen und alle Ihre E-Mail Vorlagen komplett neu gestalten, um den “Wearables Standards” zu entsprechen.

Aus technischer Sicht können diese Geräte Media Queries bislang nicht richtig verarbeiten. Das heißt, dass Ihre professionell gestalteten E-Mail Designs zum gegenwärtigen Zeitpunkt höchstwahrscheinlich nicht korrekt angezeigt werden.

Bei Media Queries handelt es sich um ein CSS3-Modul, mit dem sich das Rendern von Inhalten an Bedingungen wie die Bildschirmauflösung anpassen lässt.

Hinzu kommt, dass der Benutzer darüber entscheiden kann, welche der eingehenden E-Mails er zu seiner Smartwatch weitergeleitet haben möchte und welche nicht.

Das bedeutet, dass auch Ihre Marketing-E-Mails es unter Umständen nicht auf die Smartwatch schaffen werden. In diesem Fall laufen alle Ihre Anstrengungen, Ihre E-Mails für Wearables zu optimieren, ins Leere.

Es ist daher nicht notwendig. jede Ihrer versendeten E-Mails auf Wearables zu optimieren.

Welche E-Mails auf Smartwatches und Wearables sinnvoll sind

Statt Newsletter ergibt es vielmehr Sinn, einfache automatisierte Benachrichtigungen an die Smartwatch zu senden, also E-Mails, die als reiner Text funktionieren und in denen keine Links notwendig sind.

Mögliche Szenarien sind Barcodes, die als Eintrittskarte dienen, Versandbestätigungen oder Nachrichten über Terminänderungen und -verschiebungen.

Auch wenn Wearables bislang nicht im Fokus Ihrer E-Mail Marketing Strategie stehen brauchen, empfiehlt es sich dennoch, die eben genannten Punkte schon jetzt anzuwenden.

Wenn Smartwatches und Co. dann mehr und mehr in den Mittelpunkt rücken, haben Sie bereits die notwendige Vorarbeit geleistet.

Sie können dann Ihren Fokus auf fortgeschrittene Praktiken richten, u.a. die Integration von auf Smartwatches perfekt anzeigbaren Barcodes.

Kehren wir zu den Handys zurück: Angesichts der Tatsache, dass eine steigende Anzahl an Empfängern ihre E-Mails mobil lesen, ist es unumgänglich, für diese ein mobiles Layout zu verwenden. Hier bietet sich wiederum das responsive Design an.

Das responsive E-Mail Design hat den Vorteil, dass es seine Form und Größe automatisch an den Bildschirm des jeweiligen Geräts anpasst.

Der gesamte Inhalt wird, sofern notwendig, in ein einspaltiges Design umgewandelt. Doch sind damit alle Darstellungsprobleme bereits behoben?

Schauen wir uns im nächsten Abschnitt genauer an, warum Probleme bei responsiven E-Mail Designs auftreten.

Warum treten bei responsiven E-Mail Design Probleme auf?

Dass die E-Mail Vorlage heute auf verschiedenen Plattformen und E-Mail Clients eine gute Lesbarkeit gewährleisten muss, gehört zu den größten Herausforderung für Entwickler.

Bevor wir uns die einzelnen Clients genauer anschauen, wollen wir uns zunächst mit der Frage beschäftigen, warum die Darstellung einer E-Mail bei verschiedenen Clients unterschiedlich ausfallen kann.

Was beispielsweise auf einem iPad ansprechend angezeigt wird, kann auf einem Windows Phone 7, in Outlook oder Gmail abgerufen ganz anders aussehen.

Die unterschiedlichen Bildschirmgrößen verschiedener Tablets und Smartphones sind ein wichtiger Grund dafür, dass das Layout einer E-Mail nicht bei allen Empfängern einheitlich erscheint.

Zu den unterschiedlichen Geräten mit ihren individuellen Bildschirmgrößen kommen verschiedene Betriebssysteme, Browser und eben die E-Mail Clients, die jeweils Einfluss auf die Darstellung nehmen.

Die Kombination hieraus ergibt eine Vielzahl unterschiedlicher technischer Voraussetzungen, unter denen E-Mails empfangen werden.

Ein weiterer wichtiger Grund liegt in der technischen Unterstützung auf Client-Seite. Um responsive E-Mails zu entwerfen und zu formatieren, bieten sich Media Queries und CSS (Cascading Style Sheets) an.

Media Queries sind aktuell die einfachste Möglichkeit, um E-Mails so zu strukturieren, dass sie sich automatisiert an verschiedene Geräte anpassen.

Im Grunde sind Media Queries eine Methode, um Design-Elemente zu verändern, die hauptsächlich von der Größe des Bildschirms abhängig sind, auf dem die Nachricht gelesen wird.

Doch einen Haken gibt es: Einige E-Mail Programme wie Gmail unterstützen diese Ansätze nicht.

So passiert es, dass sie die Formatvorgaben der einkommenden E-Mail ignorieren und dadurch die Optik Ihrer E-Mails komplett ruinieren.

Die verschiedene E-Mail Clients und ihre Charakteristiken

E-Mail Programme gibt es zahlreiche am Markt und jedes funktioniert etwas anders. Die fünf meist verwendeten Programme haben zusammengenommen einen Marktanteil von 77%.Verbreitung E-Mail Clients

Nutzung der E-Mail Clients, Untersuchung von litmus

Im Folgenden werden wir uns auf diese fünf Systeme konzentrieren.

Apple iPhone

Das iPhone zählt zu den beliebtesten Handys überhaupt. Daher ist es nicht verwunderlich, dass eine Vielzahl der E-Mails hier geöffnet werden. Die gute Nachricht für alle E-Mail Marketer: das iPhone kommt Ihnen sehr entgegen.

Das liegt zum Einen daran, dass das aktuelle Betriebssystem iOS 10 eine einfache Abmeldungsfunktion, HTML 5 Videos und Media Queries unterstützt.

Probleme hat das iPhone dagegen mit automatischen Skalierungsfunktionen. Hier werden selbst reaktionsschnelle E-Mails teilweise vergrößert oder verzerrt dargestellt.

Apple Mail schlägt E-Mail Versendern vor, die automatische Skalierung vollständig zu deaktivieren, selbst wenn sie an einer Korrektur arbeiten.

Wenn Sie E-Mails erstellen, die auf dem iPhone gut aussehen sollen, achten Sie auf die Breite der E-Mail.

Der Schlüssel besteht darin, die Bildschirmgröße zu berücksichtigen. Die Nutzung von Media Queries schafft hier Abhilfe.

Gmail

Googlemail hat sich binnen kürzester Zeit zum beliebtesten Webmail Client entwickelt. Jede fünfte E-Mail wird bereits über Gmail abgewickelt. Dies mag wahrscheinlich auch an den jüngsten Anpassungen liegen.

Gmail beschränkte bis Herbst 2016 stark die designtechnischen Möglichkeiten in E-Mails. Dazu zählten die fehlendee Unterstützung von Media Queries sowie die Entfernung zahlreicher Informationen aus dem head-Tag.

Google begründet diese Praxis damit, die Benutzer vor Sicherheitsbedrohungen schützen zu wollen. Eine vereinfachte Abmeldung wird jedoch seit längerem angeboten.

Die Folge war ein höherer Designaufwand. Sofern E-Mails auf Mobilgeräten in Gmail korrekt aussehen sollen, galt es bislang die wichtigsten Formate „inline“ zu platzieren. Zum Vergleich:

<html>
<head>
<meta charset=utf-8>
<style type=”text/css”>
.ReadMsgBody {width: 100%;}
.ExternalClass {width: 100%;}
</style>
</head>
</html>

CSS „inline“ platziert

<span style=”font-size: 22px; font-family: Arial, sans-serif; color: #222222;” >Hello!</span
CSS im Header der E-Mail eingebettet

Diese Zeit ist vorbei, zu Freuden von Marketern und Entwicklern. Gmail unterstützt nun responsive Designs mit Media Queries sowie Embedded Styles. CSS kann jetzt auch im Header der E-Mail eingebettet werden und muss nicht mehr inline platziert werden.

Ebenfalls unterstützt der Internetgigant jetzt Display: none; eine CSS-Eigenschaft, die verwendet wird, um bestimmte Teile einer E-Mail auszublenden. Dazu zählen das Ausblenden des Preheader-Textes, um genau zu steuern, was im Umschlag angezeigt wird.

Eine Einschränkung gibt es jedoch: Seit dem Update werden keine ID-Selektoren in CSS mehr unterstützt (z.B. #elementID {display:block;} ).

Apple iPad

Beim iPad verwendet Apple eine sehr ähnliche Technik wie beim iPhone, um E-Mails für Mobilgeräte zu optimieren.

Wie auch bei den anderen E-Mail Clients des Technologiekonzerns verwendet das iPad WebKit zum Rendern. Das bedeutet, dass die meisten innovativen Techniken für HTML und CSS unterstützt werden, wie z. B. Unterstützung für Hintergrundbilder, Video in E-Mails und ansprechendes Design.

Da die Bildschirmgröße bei Tablets wie dem iPad zwischen Handy und Desktop liegt, ist es prinzipiell nicht ratsam, Media Queries gezielt für iPad-Nutzer zu erstellen Die Bildschirmgröße ist groß genug, um die meisten E-Mail Designs komfortabel darzustellen.

Sofern Sie jedoch eine bestimmte Medienabfrage implementieren möchten, können Sie dieses Snippet ausprobieren:

@media screen and (min-device-width: 768px) and (max-device-width: 1024px) and (-webkit-min-device-pixel-ratio: 2) {
{style}
} 
Outlook (2013)

Outlook ist eines der am längsten im Einsatz befindlichen E-Mail Programme am Markt (seit 1997). Seit dem Bestehen wurden zahlreiche Anpassungen vorgenommen.

Dieser E-Mail Client unterstützt aktuell Styled ALT-Text, animierte GIFs, HTML5 Video und Emojis in der Betreffzeile.

Outlook 2013 blockiert Bilder standardmäßig, zeigt sie aber für Absender an, die vom Benutzer als sicherer Versender markiert wurden.

Die Verwendung von ALT-Text bei den Bildern ist hierbei unerlässlich, um sicherzustellen, dass die Abonnenten, die die E-Mail in Outlook 2013 öffnen, die Nachricht auch verstehen.

Darüber hinaus stellt die Ausbalancierung von Live-Text und Bildern im Gesamtdesign Ihrer E-Mail sicher, dass die E-Mails unabhängig davon, ob Bilder vorhanden sind oder nicht, verwertbar sind.

Apple Mail

Neben dem iPhone und iPad öffnen Apple User ihre E-Mails natürlich auch auf dem MacBook.

Nicht ohne Grund, denn Apple Mail ist als eines der stabilsten und gängigsten E-Mail Programme bekannt.

E-Mail Versender werden selten Darstellungsprobleme mit Apple Mail haben.

Das Unternehmen arbeitet hier ebenfalls mit dem Darstellungsprogramm Webkit. Webkit wird verwendet, um Browser wie Google Chrome und Apple Safari zu unterstützen.

So erstellen Sie ein responsive E-Mail Design: Schritt-für-Schritt Anleitung

Im Folgenden finden Sie Tipps und Tricks zusammengefasst, die Ihnen bei der mobilen Optimierung Ihrer E-Mails helfen.

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Wählen Sie die wichtigsten E-Mail Clients aus

Selbst wenn Sie versuchen, Ihren Newsletter und Co. für die verschiedensten Clients gleichermaßen zu optimieren, werden Sie keine 100 prozentige Anpassung erreichen.

Die vielen unterschiedlichen Clients, Browser und Betriebssysteme erschweren die Entwicklung eines einheitlichen E-Mail Designs.

Auch bei responsiven E-Mails ist nicht sichergestellt, dass das Layout optimal dargestellt wird.

Unsere Empfehlung: Halten Sie sich hier an die 80/20 Regel. Gehen Sie zum Statistikbereich Ihrer genutzten E-Mail Marketing Software und/oder – sofern Sie Tracking Parameters in Ihren E-Mails einbinden – Ihrem Webanalyse Tools des Vertrauens wie Google Analytics.

Echtzeit Monitoring von Mailjet

Finden Sie die Top 4 oder 5 bzw. die Top 80 % der E-Mail Programme heraus, mit denen Ihre Kunden und Abonnenten arbeiten und optimieren Sie Ihre E-Mails speziell für diese Clients.

Werten Sie zunächst aus, wie der Großteil Ihrer Empfänger Ihre E-Mails tatsächlich abruft und liest:

  • Wie ist die genaue Verteilung?
  • Sind es Android-Geräte oder führt das Betriebssystem iOS?
  • Verwenden viele Ihrer Abonnenten Thunderbird, um die eingegangenen E-Mails abzurufen?
  • Sind viele Gmail-Adressen darunter?

 
Eine solche Auswertung gibt Ihnen alle notwendigen Informationen.E-Mail Clients herausfinden

Auswertung der E-Mail Statistiken bei Mailjet

Mit den folgenden Empfehlungen erreichen Sie, dass Ihre E-Mails für die gängigen E-Mail Clients optimiert sind.

Wählen Sie das optimale Layout Ihrer responsiven E-Mail Vorlage

Unabhängig vom Anzeigemedium (Desktop, Tablet, Smartphone) und E-Mail Programm, gelten für alle Formate die gleichen Regeln. Halten Sie das Layout so einfach wie möglich.

Sicher gehen Sie, wenn Sie HTML oder noch besser MJML verwenden.

MJML ist unser offenes Code-Framework, das die Codierung einer E-Mail viel einfacher und schneller macht. Sie benötigen nur die Hälfte der Zeit, verwenden die Hälfte der Codezeilen, die für die Codierung mit HTML erforderlich sind, und die Anpassungsfähigkeit ist gewährleistet.Transaktionale E-Mails mit MJML erstellen

Sofern Ihre E-Mails überwiegend auf mobilen Endgeräten geöffnet werden, greifen Sie auf einspaltige Layouts zurück.

Ist keine eindeutige Präferenz zu erkennen oder das Thema der E-Mail (Saison-Produkt-Angebote etc.) lässt sich optisch besser in einem Zwei- oder Dreispalter verpacken, dann wählen Sie diese Struktur, sofern das E-Mail Layout natürlich via Responsive Design erstellt wird.

Mit dieser Praxis stellen Sie sicher, dass Ihre E-Mails beim Abruf auf mobilen Endgeräten optimal angezeigt werden.E-Mail Design Einspalter Smartphone

Bilder In E-Mails mobil optimiert.

Die Verwendung einspaltigen Layouts verhindert, dass das Design bei kleiner werdenden Bildschirmgrößen umgestaltet werden muss.

Hier empfehlen wir: Bei mobilen Geräten ist Einfachheit Ihr Verbündeter!

Werfen Sie einen Blick auf diese Layout-Flops, die geradewegs aus unserem eigenen Posteingang kommen!Aligment

Verzichten Sie bei Ihrer mobilen E-Mail auf mehrere Spalten, so wird nicht nur die Navigation für Ihre Kunden vereinfacht, sondern Sie reduzieren auch Ihren Inhalt, wodurch die Ladezeit Ihrer E-Mail verkürzt wird.

Ansicht mit mehreren Spalten

Bedenken Sie außerdem, dass die meisten Mobilfunknutzer Ihre E-Mails draußen, unter freiem Himmel lesen.

Passen Sie Ihre E-Mails dementsprechend an und arbeiten Sie mit einem kontrastreichen Design.

Responsive E-Mail Vorlagen von Mailjet

Eine andere Möglichkeit für die Tage, an denen es Ihnen an Inspiration mangelt, besteht darin, eine der bearbeitungsfertigen Vorlagen aus unserer “Vorlagengalerie” zu wählen, die natürlich alle responsive sind.

Sie brauchen nur ein Template auszuwählen, dieses so zu bearbeiten, dass es Ihren Inhalt enthält und das war es schon!

E-Mail Vorlagenbibliothek von Mailjet

Wählen Sie eine geeignete Bildgröße für Ihre Responsive E-Mails

Bilder wecken Emotionen und pushen beworbene Produkte. Daher sollten Sie alle Ihre E-Mail Bilder optimieren.

Hinsichtlich der E-Mail Optimierung für verschiedene E-Mail Clients spielt die Bildgröße eine wichtige Rolle.

Gerade wenn man mobil unterwegs ist, gilt die Prämisse: E-Mails sollten zügig geladen werden.

Zu große Bilder in E-Mails verlangsamen die Ladezeit der E-Mails erheblich und erhöhen das Risiko, dass die Empfänger Ihre E-Mail nicht lesen.

Auch kann es passieren, dass E-Mail Clients zu große E-Mails blockieren.Newletter mit gelockten Bildern

Beispiel eines klassischen Sales-Newsletters mit geblockten Bildern

Bilder, in denen “zu viel passiert”, sind ebenfalls nicht benutzerfreundlich, da bei einer Verkleinerung der Inhalt unter Umständen nur schlecht erkennbar ist (linkes Bild).

Verwenden Sie daher möglichst einfache Grafiken oder Fotos mit einem Hauptmotiv (rechtes Bild).Bilder im Vergleich

Werden Ihre Bilder beim Empfänger standardmäßig unterdrückt, wie dies bei vielen Clients wie Outlook gängige Praxis ist, gehen Informationen unter Umständen verloren.

Alternativtexte sorgen hier für Abhilfe. Verstecken Sie dennoch keine wichtigen Informationen ausschließlich in Bildern.

Wählen Sie stattdessen immer Text für die wichtigsten Inhalte sowie Calls-to-Action.

Denken Sie an den Alt-Text

Bilder in E-Mails erzeugen immer eine größere Aufmerksamkeit als ein reiner Text und erhöhen schnell Ihre Klickrate.

Und auch für die meisten Smartphone Nutzer muss es schnell gehen und sie haben nur wenig Zeit, lange Texte in einer E-Mail zu lesen.

Trotzdessen kann das Benutzen von Bildern in Ihrer mobilen E-Mail schnell nach hinten losgehen, da Sie bei keinem Gerät wirklich sicher sein können, dass Ihre Bilder wirklich angezeigt werden.

Deshalb ist es besonders wichtig, dass Sie Ihre Bilder anpassen und mit einem Alt-Text versehen.Bilder in E-Mails einbinden: Alt-Text formulierenAlt-Text beschriften in Mailjet’s Drag-and-Drop E-Mail Editor

Der Alt-Text ist eine kurze Beschreibung des Bildes und vermittelt dem Leser die Idee hinter dem Bild. So lässt sich das Design und der Inhalt Ihrer E-Mail nachvollziehen auch wenn Ihre Bilder blockiert wurden.

Auch muss Ihr Text auf die mobile Nutzung angepasst werden. Hier gibt es jedoch keine konkreten Vorgaben.

Probieren Sie aus, welche Schriftgröße Sie auf Ihren Smartphone als angenehm lesbar empfinden.

Bilder (und GIFs) eignen sich hervorragend dazu, lange Textblöcke aufzulockern. Bilder können sich jedoch unter Umständen als zweischneidiges Schwert erweisen.

Nicht richtig dargestellte Bilder können auf einigen Geräten zu groß oder zu klein wirken und dadurch Ihren Hintergrund verunstalten oder Ihre Banner unleserlich machen.Yeezy

Achten Sie auch auf zu große und nicht richtig ladende Bilder, wenn Sie Datentarife ohne 4G benutzen.

Bearbeiten und optimieren Sie Ihre Bilder für das Web vor dem Hochladen und vergessen Sie nicht den Alt-Text hinzuzufügen.

Verfassen Sie kurze E-Mail Betreffzeilen

Dass E-Mail Betreffzeilen für mobil optimierte E-Mails genauso wichtig sind wie für normale Nachrichten, ist keine große Überraschung.

Sie sind der Schlüssel zum Erfolg und lassen Ihre E-Mails im Posteingang hervorstechen. Es gibt jedoch Unterschiede, die Sie beachten sollten.

Der Display eines Smartphones ist wesentlich kleiner als der eines Laptops, sodass weniger Platz für Ihre Betreffzeile zur Verfügung steht.

Setzen Sie auf kurze, ausdrucksstarke Betreffzeilen, die Schlüsselwörter enthalten und 30 Zeichen nicht überschreiten. So hebt sich Ihre E-Mail im Posteingang ab, Ihre Betreffzeile wird nicht abgeschnitten und Ihre Öffnungsraten erhöhen sich.

Nutzen Sie den Pre-Header, um Ihren Kunden einen Vorgeschmack auf den Inhalt Ihrer E-Mail zu geben.

Der Pre-Header wird meist unter der Betreffzeile angezeigt und verfolgt das Ziel, die Betreffzeile zu unterstützen und Ihre Kunden neugierig auf Ihre Kampagne zu machen.Beispiele für E-Mail Betreffzeile und Preheader

Achten Sie auf den richtigen E-Mail Inhalt

Auch wenn Sie die Schriftart und -größe in Ihrem Layout festlegen, so hängt die tatsächlich angezeigte Größe erheblich vom jeweiligen E-Mail Client und verwendeten Browser ab.

Dies bedeutet, dass Ihre Inhalte je nach Ausgabemedium unterschiedlich viel Platz beanspruchen und sich entsprechend das Layout deutlich voneinander unterscheiden kann.

Die Abstände zwischen verschiedenen Textblöcken sowie zwischen Texten und Bildern variieren ggf. stark.

Um dieses Dilemma etwas abzuschwächen, gibt es einige Tricks:

Verwenden Sie kürzere Texte. Brechen Sie lange Textabschnitte nach Möglichkeit auf. Teasern Sie beispielsweise Inhalte lediglich an und fügen Sie einen Link zum Weiterlesen ein, der etwa auf Ihren Blog, auf eine FAQ oder Produktseite verweist.

  • Fügen Sie Abstandhalter ein, die verhindern, dass Texte zu dicht an andere Elemente in Ihrer E-Mail heranrutschen.
  • Lassen Sie über, unter und neben Ihren Texten immer ausreichend Platz um zu verhindern, dass durch unterschiedliche Schriftgrößen das Layout zerstört wird.

 
E-Mail Design verschoben

Verschobene E-Mail Elemente auf dem Smartphone sehen alles andere als professionell aus.

Denken Sie an Call-to-Actions

Auch Ihr Call-to-Action Button sollte mobil optimiert sein, um Ihre Conversion Rate positiv zu beeinflussen. Bei der Gestaltung des Buttons ist darauf zu achten, dass Sie diesen trotz der mobilen Anwendung nicht zu klein gestalten.

Durch eine zu kleine Darstellung wird sich die Bedienbarkeit für Ihre Kunden stark verschlechtern, welches sich negativ auf Ihre Conversion Rate auswirkt.

Ohne eine klare Anweisung an Ihre Empfänger wird es schwierig, sie einzuladen, Ihre Website zu besuchen. Hier müssen die Links Ihrer E-Mail-Kampagnen taktisch klug platziert sein.

Deshalb sollten Call-to-Actions und Links leicht zu erkennen und auf Ihre Besucher zugeschnitten sein.

Größe und Position müssen gut überlegt sein: nicht zu viele, nicht zu nah beieinander.

Gestalten Sie die wesentlichen Call-to-Actions als Schaltflächen, so dass sie auf Handys und Tablets einfach mit dem Finger angetippt werden können.

Versuchen Sie kreativ zu sein und die Links an anderen Stellen zu platzieren, wie zum Beispiel zweitrangige Call-to-Actions innerhalb des Textes oder Bilder, die sich in einen anklickbaren Link verwandeln.IMG_2151

Für den Call-to-Action gelten im Prinzip die gleichen Regeln wie für denText. Gestalten Sie Buttons als formatierte Textlinks anstatt als Bild.

Achten Sie darauf, um den Link herum ausreichend Platz zu lassen. Diese Praxis erleichtert Nutzern auch auf kleineren Bildschirmen das Anklicken.

Auch kommt es nicht zu einer Überlappung verschiedener Elemente, wenn der E-Mail Client Probleme mit der Darstellung der E-Mail hat.Größe CTA

Daher ist es zu empfehlen einen etwas größeren Call-to-Action Button zu integrieren.

Auf den Webseiten verschiedener Unternehmen wie zum Beispiel Microsoft oder Apple finden Sie die bewährten Größen für das jeweilige System.

Versenden Sie Test-E-Mails

Auch nachdem Sie Ihre E-Mail optimal auf die mobile Nutzung angepasst haben, ist Ihre Arbeit nicht getan.

Führen Sie vor dem Versand Ihrer ersten Kampagne ausführliche Tests, bezüglich der Darstellungen auf verschiedenen Endgeräten, durch.

Durch die Einführung neuer Mobilfunkgeräte oder auch durch Inbox-Updates der jeweiligen Systeme verändert sich die Ansicht Ihrer E-Mail.

Deshalb sollte das Durchführen von regelmäßigen Tests an erster Stelle stehen. Damit stellen Sie sicher, dass Ihre E-Mail Kampagnen keine Fehler aufweisen.

Inbox Preview von Mailjet

Eine Möglichkeit hierzu ist die Nutzung der Inbox Preview. Mit dieser versenden Sie einige Tests an verschiedene E-Mail Clients, um zu überprüfen, ob Ihre E-Mail überall fehlerlos dargestellt wird.

Testen Sie Ihre Kampagne außerdem mit Hilfe von A/B Testing verschiedener Betreffzeilen, Pre-Header oder E-Mail Designs und stellen Sie fest, welche Variante Ihnen die höchsten Öffnungsraten und Klickraten einbringt.

A/B Testing von Mailjet

Durch die ständige Optimierung Ihrer mobilen Kampagnen erzielen Sie maximale Erfolge.

Der Trend der Mobilität wird auch an Ihnen nicht vorbeigehen, daher nehmen Sie sich die Zeit und optimieren Sie Ihre E-Mails für mobile Anwender.

Und jetzt?

Jetzt wissen Sie wie Sie Ihre E-Mails für alle Clients optimieren und mittels Mailjet ganz einfach Ihr eigenes responsives E-Mail Design erstellen.

Wenden Sie Ihr neu gewonnenes Wissen doch gleich an und optimieren Sie Ihre E-Mail Kampagnen für mobile Geräte.

Loggen Sie sich dazu in Ihr Konto ein oder erstellen Sie ein Konto kostenlos:

Anmelde Banner Blo Mailjet

Dies ist eine Überarbeitung eines Artikels, der ursprünglich von Thomas Hajdukowicz verfasst wurde.

Die Zielgruppenanalyse im Online Marketing: Der große Guide

Die richtige Zielgruppenanalyse im Online Marketing ist für die Ansprache Ihrer Zielgruppe und den Verkauf Ihrer Produkte oder Ihren Service, unerlässlich. Vor allem dann, wenn Sie neue Leads generieren und mit diesen langfristige Kundenbeziehungen pflegen möchten.

Da sich eine Zielgruppe neben Alter, Geschlecht, Interessen und weiteren Aspekte differenziert, verhilft Ihnen die Zielgruppenanalyse dabei, Marketing Kampagnen zu erstellen, die genau auf diese Zielgruppe zugeschnitten sind.

Erfahren Sie daher in diesem Artikel, wie Sie eine Zielgruppenanalyse für Ihre Marketing Kampagnen durchführen und welche Aspekte es zu beachten gilt, um Ihre Konversionsraten zu erhöhen.

Die Zielgruppenanalyse im Online Marketing

Bevor wir mit der Zielgruppenanalyse beginnen, schauen wir uns im ersten Blick an, wie diese definiert wird und welche Vorteile diese für Ihr Unternehmen hat, um das Beste aus Ihren Marketingstrategien zu holen.

Definition: Zielgruppenanalyse

Bei der Zielgruppenanalyse handelt es sich laut Qualtrics

Zitat IP-Adresse aufwärmen mit Mailjet

“um einen wesentlichen Bereich der Marktanalyse, weshalb sie für jedes Unternehmen von großer Bedeutung ist. Sie gewährt ein tieferes Verständnis für die Zielgruppe und hilft dabei, aktuelle Trends und Veränderungen früh zu erkennen.”

Als Zielgruppe bezeichnet man demnach laut Gründerlexikon

Zitat IP-Adresse aufwärmen mit Mailjet

“eine Gruppe von Menschen oder Unternehmern, die ähnliche Bedürfnisse oder Wünsche haben. Dabei kann es sich ebenso um einen konkreten Bedarf handeln wie um ein Bedürfnis, das erst noch geweckt werden muss.

Damit gibt die Zielgruppenanalyse zum Beispiel folgende Einsichten über Ihre Zielgruppe:

  • Alter
  • Geschlecht
  • Wohnort
  • Beruf
  • Bildung
  • Familienstand
  • Interessen

 
und viele weitere, die Ihnen dabei helfen, zu Ihrer Zielgruppe im Online Marketing passende Produkte oder Services anzubieten.

Vorteile der Zielgruppenanalyse

Führen Sie für Ihr Unternehmen eine Zielgruppenanalyse durch, haben Sie neben dem tiefen Verständnis für die Bedürfnisse Ihrer Zielgruppe die Möglichkeit, die gesammelten Daten zu nutzen, um Ihre Produkte zu optimieren und so

  • neue Leads zu generieren und
  • Bestandskunden zu halten

 
Das ist nicht alles: Nicht nur lassen sich potenzielle Leads für Werbeanzeigen besser ansprechen, aber auch optimierte, auf die Zielgruppe gerichtete Werbetexte erstellen.

Da die vermarkteten Produkte und/oder Services nun auf diese Zielgruppe gerichtet sind, erhöhen Sie Ihre Konversionsraten und können anhand dieser Daten Kampagnen optimieren.

Sie wissen nun, wie eine Zielgruppenanalyse im Online Marketing definiert wird, und welche Vorteile diese Ihnen für den Erfolg Ihrer Marketing Kampagnen verschaffen.

Schauen wir uns daher an, wie Sie eine Zielgruppenanalyse durchführen und welche Faktoren dafür ausschlaggebend sind.

Zielgruppenanalyse durchführen

Um eine Zielgruppenanalyse durchzuführen und erfolgreiche Marketing Kampagne zu erstellen, gilt es, eine solide Marketing Strategie zu entwickeln.

Dazu gehören folgende Fragen:

  • Welche Ziele verfolgt Ihre Marketing Kampagne?
  • Welche Zielgruppe möchten Sie erreichen?
  • Welche Produkte/Services möchten Sie vermarkten?
  • Wann erreichen Sie Ihre Zielgruppe?
  • Wie erreichen Sie Ihre Zielgruppe?

 
Schauen wir uns die einzelnen Schritte im Detail an.

1. Marketing Ziele festlegen

Im Online Marketing können die Ziele der Marketing Kampagnen variieren.

Vor allem für junge Unternehmen ist eine klare Strategie wichtig, um erfolgreich den Markteintritt und die Etablierung zu bewältigen.

Für die im Markt bereits länger etablierten Brands hingegen stehe mehr Umsatz oder Neukundenakquise im Mittelpunkt.

Nichtsdestotrotz gibt es zahlreiche andere Ziele, die Ihr Unternehmen verfolgt.

Dazu haben wir folgenden Tabelle für Sie zusammengestellt:

Unternehmensziel Ziel KPI Beispiel-Zielwert
Verkauf von Produkt X Mehr Verkäufe über Newsletter Conversion Rate 10.000 € pro Monat
Mehr einzelne Webseitenbesucher Klickrate 5.000 Personen pro Monat
Mehr Gewinn Gewinnspanne 20 %
Effektiveres Marketing Mehr Newsletteranmeldungen Anmeldungen 250 pro Woche
Kundenwünsche nachkommen Öffnungsrate 40%
Nachgefragte Produkte bereitstellen Klickrate 20%

Tabelle: Beispiel für ein E-Mail Marketing Ziel Framework

Um mehr zu erfahren, laden Sie einfach unser kostenloses Produktdokument zu unserem KPI Ziel Framework herunter:

Zum kostenlosen Download geht es hier entlang

2. Zielgruppe bestimmen

Damit Sie Ihre Kampagnen im Online Marketing effizient einsetzen, gilt es in erster Linie, die richtige Zielgruppe für Ihre E-Mail Marketing Kampagnen zu finden und, sobald diese gefunden ist, sie besser kennenzulernen.

Im Online Marketing variiert die richtige Zielgruppe von Unternehmen zu Unternehmen.

So sieht die Zielgruppe für die Fashionindustrie anders aus als die für Franchiseunternehmen.

Für die Zielgruppenanalyse jedoch werden die gleichen Segmentierungsvariablen genutzt, die für Ihre Marketingstrategie ausschlaggebend sind.

Im Folgenden finden Sie eine Beispiel-Kategorisierung:

Beispiel für Segmentierungsvariablen für die Zielgruppenanalye: Quelle TWT

So lässt sich die potenzielle Zielgruppe in folgende Merkmale unterteilen, die Sie für Ihre E-Mail Marketing Strategie brauchen:

  • Demografische Merkmale
  • Sozioökonomische Merkmale
  • Psychologische Merkmale
  • Kaufverhalten

 
Wie schauen die Unterschiede aus und welche Merkmale sind gegeben? Erfahren Sie mehr im nächsten Abschnitt.

Demografische Merkmale

Zu den demografischen Merkmalen der Zielgruppenanalyse gehören:

  • Alter
  • Geschlecht
  • Familienstand
  • Wohnort

 
Die demografischen Merkmale Ihrer Zielgruppe bilden das Dach Ihrer Marketing Kampagnen und können in den nächsten Schritten zum Fundament heruntergebrochen werden.

Google Analytics Zielgruppenanalyse

Beispiel zu der Übersicht demografischer Merkmale durch Google Analytics

Haben Sie diese herausgefunden und diese Zielgruppe targetiert, lassen sich diese genauestens auf sozioökonomische Merkmale, psychologische Merkmale und Kaufverhalten analysieren und Kampagnen optimieren.

Sozioökonomische Merkmale

Anders als die demografischen Merkmale, kennzeichen sozioökonomische Merkmale externe Zielgruppenmerkmale, wie

  • Bildungsstand
  • Beruf
  • Einkommen

 
die einen Einblick darüber verschaffen, unter welchen Umständen Ihre Zielgruppe lebt.

Facebook Zielgruppenanalyse

Beispiel zu der Übersicht demografischer Merkmale durch Facebook Audience Insights

Psychologische Merkmale

Bei den psychologischen Merkmale liegen intrinsische Merkmale wie

  • Motivation
  • Meinungen
  • Wünsche
  • Werte
  • Lebensstil

 
im Fokus, die genauere Erkenntnisse darüber liefern, was sich der Kunde von einem Produkt oder Service wünscht und ob diese den eigenen Kriterien gerecht werden.

So kann beispielsweise ein paar Schuh auf den ersten Blick genau das sein, was sich ein Kunde wünscht.

Wird auf dem zweiten Blick jedoch klar, dass diese nicht, wie gewünscht, nachhaltig produziert werden, nützt Ihnen die beste Marketing Kampagne nichts.

Kaufverhalten

Zu guter Letzt spielt das Kaufverhalten Ihrer Kunden eine Rolle.

Dazu gehören folgende Merkmale:

  • Preissensibilität
  • Kundenzufriedenheit
  • Kaufreichweite

 
Hier empfiehlt es sich, genau zu wissen, wie Ihre Zielgruppe auf Preise und Preisänderungen reagiert.

Je preissensibler ein Kunde ist, desto stärker reagiert er daher auf Preisänderungen.

So können Menschen beispielsweise beim Kauf von Autos weniger preissensibel sein, dafür umso mehr beim Einkauf von Nahrungsmitteln.

Damit einher geht die Kundenzufriedenheit Ihrer Kunden. Fragen Sie diese in regelmäßigen Abständen zu Ihren Produkten oder Services, zeigen Sie diesen nicht nur, dass Sie das beste Produkt anbieten möchten, Sie haben dann ebenfalls die Option, Produktempfehlungen zu erfragen oder bereits bestehende Produkte zu optimieren.

Sie möchten wissen, wie solche eine Beispiel-Zielgruppenanalyse für die Modeindustrie aussieht?

Laden Sie dazu einfach unser kostenloses Produktdokument zu einer Zielgruppenanalyse herunter:

Zum kostenlosen Download geht es hier entlang

 

3. Mögliche Produkte/Services für Ihre Zielgruppe festlegen

Ist die richtige Zielgruppe erst einmal gefunden und analysiert, können Sie für diese jeweils gezielt nach Produkt/Service differenzieren und auswählen.

Arbeiten Sie beispielsweise in der Modeindustrie, gibt es ein weites Spektrum von Feiertagen, Saisons und besonderen Anlässen, von denen Sie Gebrauch machen und auf die Sie Ihre Produkte anpassen können.

Solche besonderen Anlässe können beispielsweise sein:

  • Winter, Frühling, Sommer, Herbst Sales
  • Weihnachten
  • Oktoberfest
  • Mondfinsternis
  • Valentinstag
  • Frauentag
  • Ostern
  • Männertag, etc.

 
So stehen im Winter möglicherweise Handschuhe auf der Wunschliste Ihrer Kunden und am Valentinstag rote Kleider und Herzkissen.

Versandzeitpunkt Ihrer Zielgruppe festlegen

Sie haben nun sämtliche Merkmale zu Ihrer Zielgruppe, die Ihnen Einsichten darüber geben, wen Sie mit Ihren Marketing Kampagnen erreichen möchten.

Somit sind Ihre Kampagnen genauestens auf diese angepasst.

Aber auch hier bringt Ihnen die beste, auf Ihre Zielgruppe angepasste Marketing Kampagne nichts, wenn Sie diese nicht erreichen.

Ob Facebook, Twitter oder auch E-Mail Marketing Kampagnen, zahlreiche Tools helfen Ihnen dabei, diese zum richtigen Zeitpunkt anzusprechen:

In-app stats

Beispiel für den richtigen Versandzeitpunkt Ihrer Kampagnen im E-Mail Marketing mittels A/B Testing

Mit diesen Statistiken können Sie einfach einsehen, wann Ihre Empfänger Ihre E-Mail Kampagnen öffnen den besten Versandzeitpunkt Ihrer Zielgruppe herausfinden.

Haben Sie alle notwendigen Daten für Ihre Zielgruppe gesammelt, können Sie diese im nächsten Schritt targetieren, neue Leads dazugewinnen oder auch Bestandskundenbeziehungen pflegen.

Wie das am besten funktioniert, legen wir Ihnen im nächsten Abschnitt mit dem Beispiel des Marketing Newsletter näher an die Hand.

Beispiel: So erreichen Sie Ihre Zielgruppe im E-Mail Marketing

Im letzten Abschnitt haben Sie gesehen, wie Sie mittels A/B Testing den richtigen Versandzeitpunkt Ihrer E-Mail Marketing Kampagnen herausfinden.

Ihre Zielgruppenanalyse verhilft Ihnen zu weiteren Optionen, die gesammelten Daten zu nutzen, um zielgerichtete E-Mail Kampagnen zu starten und zu versenden.

Im Fokus steht hierbei die Nutzung der E-Mail Segmentierung:

E-Mail Kontaktliste nach Ort segmentieren bei Mailjet

Segmentieren Sie Ihre Zielgruppe

Die E-Mail Segmentierung ist ein sehr guter Weg, um ganze E-Mails oder nur bestimmte E-Mail Abschnitte nur an bestimmte Benutzer weiterzuleiten.

Genauer betrachtet: Werden Inhalte an Personen versendet, die genau an diesen interessiert sind landen E-Mails nicht mehr im Spam-Ordner bei Leuten, die an Ihren Inhalten nicht interessiert sind
versenden Sie funktionierende Kampagnen mit zugeschnittenem Inhalt.

Ihre E-Mail Kontaktliste kann also nach Segmenten wie:

  • demographische,
  • geographische,
  • inhaltliche oder
  • andere Merkmale

 
aufgeteilt werden.

Segmente ganz einfach erstellen

Sie verschicken Ihren Newsletter nicht mehr ungefiltert an Ihre gesamte Kontaktliste, sondern grenzen Ihre Zielgruppe so weit ein, dass Sie die richtigen Inhalte an die richtigen Adressaten versenden – die Merkmale Ihrer Zielgruppenanalyse werden optimal eingesetzt.

E-Mail Kampagnen personalisieren mit Empfänger Segmentierung

So kann die E-Mail Segmentierung beispielsweise für Sportartikelhersteller behilflich sein, wenn er weiß, welchen Sport seine Kunden ausüben, um ihnen die passenden Sportartikel zu präsentieren.

Tourismusunternehmen hingegen können nach Reiseländern oder Vorlieben segmentieren.

Die positive Folge für Sie sind höhere Öffnungsraten, Klickraten, Verkäufe und Umsatz.

Ebenfalls hilfreich ist die Verwendung dynamischer Inhalte, mit der Sie eine Kampagne nun nicht mehr erst duplizieren müssen, um einen bestimmten Teil anzupassen.

Verwenden Sie dynamische Inhalte

Fügen Sie in Ihren Marketing E-Mails dynamisch angezeigte Abschnitte ein, die Sie mit einem bestimmten Segment verknüpfen.

Dies funktioniert, indem Sie Inhalte dynamisch und basierend auf den Segmenten anzeigen, zu denen Ihre Kontakte gehören.

Sie können nun einfach dynamisch angezeigte Abschnitte in Ihren Marketing Kampagnen einsetzen, die Sie mit einem bestimmten Segment verknüpfen.

Somit schöpfen Sie das Targeting Ihrer Zielgruppe hinsichtlich demografischer, sozioökonomischer, psychografischer Merkmale und derer Kaufverhalten bestmöglich aus, um den Verkauf Ihrer Produkte zu erhöhen.

Und jetzt?

Die Zielgruppenanalyse verhilft Ihnen dabei, nicht nur auf Ihre Zielgruppe abgestimmte Marketing Kampagnen zu starten und somit neue Leads zu generieren, aber auch die Beziehung zu Ihren Bestandskunden zu stärken, indem Sie ihre Interessen berücksichtigen.

Wenn Sie wöchentlich weitere Tipps und Tricks rund um das Thema E-Mail Marketing erhalten möchten, abonnieren Sie ganz einfach unseren Newsletter

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