Der beste Versandzeitpunkt für Newsletter und Co.

Um erfolgreiches E-Mail Marketing zu betreiben, spielen nicht nur der Inhalt, das Design oder die Betreffzeile einer E-Mail, sondern auch der Versandzeitpunkt eine wichtige Rolle, um Ihre Empfänger zu erreichen.

Liegen Ihre Geschäftsbeziehungen im Bereich B2B oder im B2C, gilt es hier zwischen unterschiedlichen optimalen Versandzeitpunkten Ihrer E-Mails zu differenzieren, damit zuvor festgelegte KPIs erzielt werden.

Erfahren Sie daher, wann der beste Versandzeitpunkt für Ihre E-Mail Kampagnen ist und wie Sie diesen mit einfachen Funktionen wie A/B Testing herausfinden.

Warum ist der E-Mail Versandzeitpunkt so entscheidend?

Wann Sie Ihren Newsletter versenden, spielt eine wichtige Rolle für den Erfolg Ihres E-Mail Marketings und sollte immer gut durchdacht werden.

Denn der richtige Moment des Versandes entscheidet darüber, ob Ihre Newsletter Abonnenten und Kunden Ihre E-Mails lesen oder nicht.

Der richtige Zeitpunkt wirkt sich daher positiv auf Ihre:

  • Öffnungsraten
  • Klick- und Konversionraten

 
aus und verhilft Ihnen dabei, Ihre zuvor definierten KPIs wie mehr Umsatz, Neuanmeldungen oder eine höhere Anzahl an Webseitenbesucher zu erreichen.

Demzufolge bringt auch ein tolles Newsletter Marketing mit interessanten Inhalten nicht viel, wenn Sie Ihre E-Mails zum falschen Zeitpunkt versenden und deshalb gar nicht erst im Posteingang Ihrer Empfänger auffallen.

Da sich die besten Versandzeitpunkte Ihrer Empfänger je nach Zielgruppe der Businesskunden (B2B) und Endverbraucher (B2C) unterscheiden, schauen wir uns im nächsten Schritt genauer an, welche Kriterien für welche Zielgruppe zutreffen.

So finden Sie den besten Versandzeitpunkt für Ihre Newsletter

Einen perfekten Versandzeitpunkt zu ermitteln, stellt sich oft als schwierig heraus und kann nicht für alle Zielgruppen und Branchen festgelegt werden.

Wann genau man einen Newsletter und Co. versenden sollte, ist von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich und hängt von der zu bewerbenden Zielgruppe und den Kunden ab.

Kennen Sie Ihre Zielgruppe – B2B oder B2C?

Daher ist es wichtig, dass Sie zu Beginn eine ausführliche Zielgruppen- und Kundenanalyse durchführen.

Nur so lässt sich herausfinden, wann die Mehrheit Ihrer Empfänger online ist, Einkäufe tätigt und in welcher Zeit das Interesse eine E-Mail zu öffnen und zu lesen am größten ist.

Ermitteln Sie, wann Ihre Kunden auf Ihrer Webseite aktiv sind und wann die meisten Onlineeinkäufe abgeschlossen werden.

Je nach der Aktivität Ihrer Zielgruppe lässt sich damit der beste Versandzeitpunkt identifizieren.

Auch die Lebensweise Ihrer Kunden, der Job, der Aufenthaltsort oder das Geschlecht können Auskunft über das Öffnungs- und Leseverhalten geben.

Segmentierungsvariablen für die Zielgruppenanalyse von TWT

So öffnet ein Student seine E-Mails zu einem anderen Zeitpunkt als beispielsweise ein Geschäftsmann.

Statistik der E-Mail Öffnungszeiten
Zusätzlich kristallisieren sich bei der Bestimmung des richtigen E-Mail Versandzeitpunkts zwei Arten von Kunden heraus: B2B- und B2C-Kunden.

B2B-Kunden

Wie Sie konkret Ihre E-Mail Öffnungs- und Klickraten im B2B Bereich verbessern, besprechen wir im Folgenden.

Der ideale Zeitpunkt des E-Mail Versands

Da B2B-Kampagnen oft während der Arbeitszeit gelesen werden, ist es sinnvoll, eine E-Mail in den regulären Arbeitszeiten zu versenden.

Hierbei ist darauf zu achten, nicht während der Stoßzeiten im Postfach des Empfängers zu landen.

So befinden sich vor allem am Montagmorgen viele E-Mails im Postfach Ihrer Kunden, die sich über das Wochenende angesammelt haben.

Die Gefahr ist hier groß, dass Ihre E-Mail untergeht oder im Aufräumwahn gelöscht wird.

Ähnlich ist es am Freitagnachmittag: zu diesem Zeitpunkt sind die meisten Ihrer Empfänger zumindest mit dem Kopf schon im Wochenende und werden Ihre E-Mails höchstwahrscheinlich nicht mehr öffnen.

Besser ist es, Ihren Newsletter kurz nach der Mittagspause zu versenden. In dieser Zeit haben die meisten Empfänger Ihre wichtigsten Aufgaben bereits abgearbeitet und bringen mehr Zeit für das Lesen Ihrer E-Mails mit.

Hinzu kommt, dass gerade nach einer längeren Pause Mitarbeiter dazu neigen, den E-Mail Posteingang durchzuschauen.

Besonders die Zeiten zwischen 15 Uhr und 16 Uhr haben sich im E-Mail Marketing bei B2B Kunden bewährt.

Der Mitarbeiter hat bereits den Großteil seiner Arbeit erledigt, wichtige Meetings sind bereits gelaufen und die Aufnahmefähigkeit ist dramatisch gesunken (das berühmte Nachmittagstief).

Bedenken Sie etwaige Zeitverschiebungen

In einem internationalen Unternehmen mit mehreren Standorten kommt unter Umständen noch eine Zeitverschiebung hinzu.

Kollegen in London, Lissabon oder New York kommen erst jetzt ins Büro und beantworten die Fragen von ihren Kollegen, die weiter östlich sitzen.

An welchen Tagen Sie Ihre E-Mail versenden sollten

Generell lässt sich bei dem Versand von B2B E-Mails feststellen, dass der beste Versandzeitraum zwischen den Tagen Dienstag und Donnerstag liegt.

Montagmorgen, Freitagnachmittag als auch am Wochenende hingegen ist der Versand von E-Mails eher suboptimal.Versandplanung

B2C-Kunden

Der beste Versandzeitpunkt von Newslettern und anderen Marketing Kampagnen an B2C-Kunden unterscheidet sich wesentlich von den optimalen E-Mail Versandzeiten für B2B Kampagnen.

Anders als bei B2B-Kunden, eignen sich hier prinzipiell alle Wochentage zum Versand.

Das sind die besten E-Mail Versandzeiten

Besonders gute Öffnungsraten erzielen Sie, wenn Sie während der Woche Ihre Newsletter früh am Morgen oder spät am Abend verschicken.

Zu diesem Zeitpunkt befinden sich viele Ihrer B2C-Kunden auf dem Weg zur Arbeit oder Zuhause und vertreiben sich die Zeit mit dem Lesen von E-Mails.

Genauso gut bietet sich der Sonntag zum Versenden Ihrer Newsletter an.

Sonntag surfen Ihre B2C-Kunden gerne im Internet und besonders Onlineshops sind an diesem Tag meist gut besucht.

Damit ist natürlich auch das Interesse größer, Marketing E-Mails mit Rabatten oder Produktempfehlungen zu erhalten.

Beispiel einer Marketing E-Mail mit Gutscheincode

Weitere Faktoren für Ihren Versandzeitpunkt

Auch das Wetter hat Einfluss darauf, wann Sie Ihren Newsletter versenden sollten.

Beachten Sie deshalb bei der E-Mail Planung die meteorologischen Gegebenheiten.

Bei blauem Himmel und Sonnenstrahlen sitzen die meisten Empfänger nicht Zuhause und lesen Ihre E-Mails, sondern genießen das schöne Wetter und unternehmen etwas mit Freunden und Familien.

Hier finden Sie daher eine Übersicht, wann der optimale Versandzeitpunkt Ihrer Empfänger ist:

Wann B2B E-Mails versenden Wann B2C E-Mails versenden
Montag: 14 – 17 Uhr Montag: 7 – 9 Uhr und 17 – 22 Uhr
Dienstag: 10 – 12 Uhr und 14 – 17 Uhr Dienstag: 7 – 9 Uhr und 17 – 22 Uhr
Mittwoch: 10 – 12 Uhr und 14 – 17 Uhr Mittwoch: 7 – 9 Uhr und 17 – 22 Uhr
Donnerstag: 10 – 12 Uhr und 14 – 17 Uhr Donnerstag: 7 – 9 Uhr und 17 – 22 Uhr
Freitag: 10 – 12 Uhr Freitag: 7 – 9 Uhr und 17 – 20 Uhr
Samstag: Nicht zu empfehlen Samstag: 13 – 20 Uhr
Sonntag: Nicht zu empfehlen Sonntag: 13 – 20 Uhr

Übersicht: Der beste E-Mail Versandzeitpunkt im B2B und B2C

Im nächsten Schritt gilt es, den besten Zeitpunkt für den Versand Ihrer E-Mail Kampagnen herauszufinden.

Eine Möglichkeit hierfür bietet das A/B Testing, mit dem Sie ganz einfach Ihre E-Mail Kampagnen hinsichtlich E-Mail Versandzeit testen.

Testen Sie verschiedene Versandzeitpunkte mittels A/B Testing

Die Analyse Ihrer Zielgruppe und die generellen Tipps sind eine grobe Richtlinie, die Sie zu Ihrem optimalen E-Mail Versandzeitpunkt hinführen.

Jedoch hilft das alles nichts, wenn Sie Ihre E-Mail Marketing Kampagnen nicht testen.

Testen Sie bei Ihrem Newsletter verschiedene Versandzeiten und verschicken Sie diese zu verschiedenen Zeiten an unterschiedliche Teile Ihrer E-Mail Liste.

Wechseln Sie zusätzlich die Tage Ihres Versandes und finden Sie so den Zeitpunkt, der optimal für Sie und Ihre Zielgruppe ist.A-B Testing TestgruppeIm Nachhinein haben Sie dann die Möglichkeit, Ihre E-Mail Statistiken auszuwerten und den Versandzeitpunkt mit der höchsten Öffnungsrate als auch den höchsten Klickraten zu identifizieren.

So können Sie mit Mailjet, zum Beispiel, bis zu 10 E-Mail Kampagnen gleichzeitig testen und herausfinden, auf welchen Teil Ihrer Kampagnen Ihre Kunden positiv reagiert haben.In-app stats

In-App Statistiken eines A/B Testing

Die Daten in der Tabelle zeigen die Lebenszeitergebnisse für jede Metrik jeder Kampagne und werden laufend aktualisiert.

Für jede Metrik werden sowohl die Prozent- als auch die Gesamtzahlen angezeigt, und Sie können nach Kampagnenname, Datum oder Engagement-Metrik sortieren, indem Sie einfach auf die “Pfeile” am oberen Rand der jeweiligen Spalte klicken.

Und das war’s auch schon! Sie sind jetzt bereit, Ihre E-Mail Kampagnen zu vergleichen und Ihre Versandtage und Versandzeiten zu optimieren – und auf Ihrem Weg zu höheren Öffnungen und Klicks.

Und jetzt?

Sie wissen nun, welche Vorteile der optimale Versandzeitpunkt für Ihre Erfolge im E-Mail Marketing hat und wie Sie diesen mit Mailjet herausfinden.

Haben Sie Ihren optimalen E-Mail Versandzeitpunkt bereits gefunden? Wenn nicht, dann ist jetzt der ideale Zeitpunkt dies herauszufinden.

Loggen Sie sich dazu bei Mailjet ein oder melden Sie sich kostenlos an:
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Dies ist eine Überarbeitung eines Artikels, der ursprünglich von Judith Michel verfasst wurde.

Warum E-Mails im Spam Ordner landen und wie Sie das vermeiden

Sie haben wertvolle Zeit damit verbracht, Ihre letzte E-Mail Kampagne zu perfektionieren und verschicken diese nun an Ihre E-Mail Empfänger.

Anstatt im Posteingang dieser zu erscheinen, landen diese jedoch direkt im Spam-Ordner. Wie kann dies passieren und was können Sie tun, um dies zu verhindern?

Wir erklären Ihnen genau, welche konkreten Taktiken Sie anwenden können, um den Spam-Ordner zu vermeiden, was Spamfilter damit zu tun haben und wie Sie Ihre E-Mail Zustellbarkeit optimieren.

Spam im E-Mail Marketing

Erstellen Sie überzeugende E-Mail Kampagnen, haben Sie ein Ziel: Dass diese den Posteingang Ihrer Empfänger erreichen.

Im nächsten Schritt erfüllen Ihre E-Mail Empfänger die von Ihnen zuvor definierten KPIs.Somit erhöhen diese Ihre Umsätze – sofern Ihre E-Mails nicht zuvor nicht von dem Spam-Ordner der Empfänger abgefangen werden.

Schauen wir uns daher im nächsten Abschnitt genau an, wie Spam-E-Mails definiert werden, warum diese problematisch sind und was Spamfilter damit zu tun haben.

Definition: Spam-E-Mails

Der Begriff Spam-E-Mails, auch Junk-E-Mail genannt, bezieht sich auf bösartige, unerwünschte E-Mails von “Spammern”, die für den Empfänger keinen Mehrwert bieten oder sogar schädlich sein können (z.B. Ihren Computer mit einem Virus angreifen).

Es handelt sich um nicht vertrauenswürdige Nachrichten, die nicht nur nerven, sondern häufig auch betrügerisch motiviert sind.

Ziel ist es, die Empfänger zu manipulieren und zu einer bestimmten, für den Absender vorteilhaften Aktion zu bewegen.

Grundsätzlich lässt sich zwischen zwei Arten von Spam-E-Mails unterschieden:

  • Kriminell motivierte Nachrichten
  • unerwünschte Marketing E-Mails.

 

Zu kriminell motivierten Nachrichten gehören

  • Backscatter (automatische, von gefälschten Absenderadressen versendete Antwort-E-Mails) sowie
  • Phishing-Mails (Betrügerische E-Mails mit dem Ziel, sensible Daten wie Kundenlogin, Bankverbindungen etc. zu erbeuten).

 

Zu ungewollten Marketing E-Mails zählen

  • Unsolicited Commercial Emails (Unbestellte Werbe-E-Mails) und
  • Unsolicited Bulk Emails (Unbestellte Massen-E-Mails).

 

Gründe: Warum Spam ein Problem ist

Spam gibt es fast so lange, wie es die E-Mail gibt. Die erste Spam-E-Mail wurde bereits 1978 versandt. Und seitdem sind sie ein Problem.

Laut Return Path’s Zustellbarkeits- Benchmark Report 2018 landen 15% der weltweit versendeten E-Mails nicht im Posteingang der Empfänger.

Davon werden 5% als Spam eingestuft oder anderweitig geblockt (10%).
Das sind erschreckende Zahlen.Posteingangsrate von Return Path

Weltweite Posteingangsrate im Jahr 2018.

In Deutschland liegt dieser Wert sogar bei:

  • 17% Zustellbarkeitsrate
  • 6% Spam-Rate
  • 11% geblockte E-Mails

 

Doch warum sind Spam-E-Mails überhaupt ein Problem?

Deklariert ein ISP selbst oder dessen Nutzer eine bestimmte E-Mail als Spam, dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass zukünftig weitere, wenn nicht sogar alle E-Mails von einem bestimmten Versender blockiert oder aussortiert werden.

Statt im Posteingang landen die Nachrichten dann im Spam-Ordner oder werden vorab herausgefiltert.

In Folge dessen sinkt Ihre allgemeine E-Mail Zustellbarkeitsrate.

Für E-Mail Marketer ist dies das Worst-Case-Szenario.

Sie bezahlen schlicht für E-Mails (Kosten für E-Mail Software plus Personalkosten), die zwar versendet werden, aber nicht ankommen.

Wir halten also fest; Für E-Mail Marketer haben Spam-E-Mails folgende Konsequenzen:

  • Sie verschlechtern die E-Mail Zustellbarkeitsrate,
    und ihre Absender-Reputation

 

was wiederum zu

  • mehr Ausgaben als Einnahmen für Ihr Unternehmen und
  • suboptimaler Nutzung Ihrer Zeit

führt.

Wann landen E-Mails im Spam-Ordner?

“Warum landen meine E-Mails im Spam?” Kaum eine Frage hören wir als Anbieter einer E-Mail Marketing Software häufiger als diese.

Doch bevor wir hiergegen konkrete Maßnahmen ergreifen können, müssen wir verstehen, wie der E-Mail Versand aus technischer Sicht erfolgt, an welcher Stelle die Spamfilter eine Rolle spielen und wie diese funktionieren.

Grundlegendes zum Spamfilter

Der Spamfilter ist zunächst eine Software, die Nutzer vor unerwünschten und schädlichen E-Mails schützt.

Er erkennt solche Spam-Mails oder -Kommentare automatisch, löscht diese oder verschiebt sie in einen Spam-Ordner.

Grundsätzlich gibt es nicht den einen Spamfilter, sondern eine Vielzahl davon.

Sie können auf Webseiten wie Blogs oder Foren und in E-Mail Programmen (wie Gmail, Yahoo, AOL) installiert werden.

Jeder Spamfilter funktioniert im Detail anders, verfügt über ein anderes Bewertungssystem, hat eigene spezifische Parameter und Listen.Hornetsecurity Spamfilter

Und genau hier liegt die Schwierigkeit: Was bei einem Anbieter als Spam-Nachricht gilt, kann bei einem anderen wiederum als “normale” E-Mail eingestuft werden.

Wann E-Mails auf Spamfilter treffen

E-Mails durchlaufen vom Versender zum Empfänger in der Regel zwei Kontrollsysteme:

  • Kontrolle durch die E-Mail Marketing Software (ESP)
  • Kontrolle durch den E-Mail Client, auch Internet Service Provider genannt (ISP)

 

Kontrolle durch den ESP

Nachdem der Versender auf “Senden” gedrückt hat, übernimmt die genutzte E-Mail Marketing Software, auch E-Mail Service Provider (ESP) genannt.
Dieser…

  1. fügt der E-Mail eine Digitale Signatur hinzu (DKIM),
  2. wandelt den E-Mail Header und den Inhalt um,
  3. bewertet die Textlänge, Wort- und Zeichenwahl,
  4. überprüft die E-Mail auf Spam oder Malware und
  5. kontrolliert die DNS, um sicherzugehen, dass die Empfänger existieren.

Ist alles in Ordnung, dann kommt es zum tatsächlichen E-Mail Versand.

Erste Kontrolle durch den Empfänger-ISP

Nachdem die E-Mail beim Ziel E-Mail Client, auch Internet Service Provider (ISP) genannt, angekommen ist, prüft dieser die E-Mail darauf, ob

  1. die Reputation des Absenders in Ordnung ist oder ob dieser auf einer E-Mail Blacklist steht,
  2. die SPF und DKIM richtig sind,
  3. die Metadaten, Format und E-Mail Struktur (HTML-Code) stimmen,
  4. im Posteingang des Empfängers ausreichend Platz für die E-Mail vorhanden oder dieser voll ist.

Hat der ISP bei allen vier Punkten nichts zu beanstanden, dann akzeptiert er die E-Mail in seinem Netzwerk.

Doch falls die E-Mail diese Überprüfung nicht besteht, wird sie abgewiesen. Man spricht hier von einem Bounce.

Zweite Kontrolle durch den Empfänger-ISP

Nachdem die erste Prüfung überstanden ist, schaut sich der E-Mail Client die E-Mail ein zweites Mal an. Konkret erfolgt ein Abgleich:

  1. mit dem eigenen Spamfilter
  2. die Absender-Reputation mit der eigenen Liste

An diesem Punkt entscheidet der ISP, ob er die E-Mail in den Posteingang lässt oder in den Spam-Ordner verschiebt.

Hat die E-Mail diese letzte Hürde überstanden, dann erscheint sie im Posteingang des Empfängers.

Jetzt kennen wir den Weg einer E-Mail. Sie passiert auf den Weg vom Versender zum Empfänger demnach zwei Spamfilter.

Wie wir gesehen haben, legen Spamfilter verschiedene Kriterien für die Beurteilung einer E-Mail an.

Doch Spam-E-Mails haben die lästige Eigenschaft, dass sie sich ständig anpassen und mehr oder weniger erfolgreich E-Mail Benutzer, ISPs und ESPs austricksen.

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So passieren Sie die Spamfilter

Wir bei Mailjet sind ständig auf der Suche nach Möglichkeiten, die Zustellbarkeit der E-Mails unserer Kunden zu optimieren und zu verbessern.

Mailjet ist darauf ausgelegt, den gesamten Prozess des Versands von E-Mails zu vereinfachen und eine optimale Zustellbarkeit zu gewährleisten.

Auf diese Weise können sich unsere Kunden auf den Versand von großartigen Newslettern, Transaktions-E-Mails oder anderen Inhalten konzentrieren:Transaktionale E-Mail Vorlagen per Drag and Drop erstellenAber was macht Mailjet eigentlich, um sicherzustellen, dass die E-Mails unserer Kunden erfolgreich die Spamfilter passen?

Zwar werden Spamfilter immer besser darin, solche Nachrichten zu erkennen und herauszufiltern, doch eine vollständige Selektion ist bislang kaum möglich.

Aus diesem Grund ist Ihre beste Versicherung, folgende E-Mail Marketing Best Practices zu befolgen. Diese gliedern sich in die folgenden drei Bereiche:

  1. Technische Einrichtungen
  2. Datenqualität
  3. Redaktionelle Erstellung

 

Technische Einrichtung 
Verifizieren Sei Ihre Domain mittels SPF, DKM und DMARC
Verknüpfen Sie Ihre E-Mail Adresse mit einer aktiven Webseite
Vermeiden kostenlose webbasierten E-Mail Adressen wie @gmail, @hotmail, @yahoo etc.
Vermeiden Sie noreply@ E-Mail Adressen
Versenden Sie ggf. über eine dedizierte IP-Adresse
Gute Datenqualität garantieren
Kaufen Sie keine E-Mail Adressen und Kontaktlisten von Dritten
Nutzen Sie das Double Opt-In Verfahren
Löschen Sie inaktive Empfänger
Entfernen Sie Bounces
E-Mail Inhalt richtig angehen
Schreiben Sie wirklich gute E-Mail Betreffzeilen
Vermeiden Sie Spam-Wörter
Achten Sie auf das richtige Text-Bild Verhältnis
Versenden Sie Ihre E-Mails regelmäßig
Führen Sie Spam-Tests durch

Checkliste: Maßnahmen gegen den Spam-Ordner

Wie Sie mit Mailjet den Spam-Ordner vermeiden

Von der technischen Einrichtung, bis hin zur optimalen Datenqualität und Erstellung Ihrer E-Mail Kampagnen – es gibt zahlreiche Aspekte zu beachten, um den Spam-Ordner vermeiden.

Schauen wir uns daher nun genauer an, aus welchen weiteren Komponenten die drei genannten Bereiche bestehen und wie Sie diese gezielt mit Mailjet umsetzen.

Technische Einrichtung

Die technische Einrichtung stellt das Grundgerüst für Ihren E-Mail Versand dar.

Von der Einrichtung Ihrer Domain bis hin zu der Verifizierung dieser durch Authentifizierungsprotokolle – Ihre Absender-Reputation hängt an einigen technischen Einstellungen.

1. Die Einrichtung von Authentifizierungsprotokollen

Authentifizierungssysteme haben eine Reihe von Standards für die meisten ISPs.

Diese Protokolle garantieren und schützen die Identität der Absender und bekämpfen Phishing.

Daher ist es oft notwendig, diese Zertifikate zu veröffentlichen.

Ist dies nicht der Fall, können die ISPs die nicht authentifizierten E-Mails als verdächtig betrachten und in den Spam-Ordner legen.

Mailjet implementiert und optimiert alle wichtigen E-Mail Authentifizierungsprotokolle, die Absender benötigen, einschließlich DKIM (DomainKey Identified Mail), SPF (Sender Protection Framework) und DomainKeys.Wie man SPF bei Mailjet einrichtet

Wie Sie SPF und DKIM bei Mailjet einrichten

Mit Einrichtung dieser Authentifizierungskontrolle wird:

  • Das Fälschen von E-Mail Absender-Adressen verhindert
  • Das Signieren einer E-Mail mit dem Domainnamen gewährleistet,

sodass E-Mails bei Übertragung nicht verändert und eine Domain nicht usurpiert wird.

2. Die Verknüpfung Ihrer E-Mail Adresse mit Ihrer Webseite

Haben Sie Ihre Domain mit sämtlichen Authentifizierungsprotokollen verifizert, erweckt eine Absender-Adresse, die mit Ihrer Domain in Verbindung steht, Vertrauen bei den ISPs.Beispiele für Absendernamen

Tipp: Verwenden Sie nach dem @ Ihren Markennamen.

Dies schafft eine eindeutige Zuordnung Ihrer E-Mails.

Ein ebenfalls immer noch weit verbreiteter Fehler ist das Nutzen einer sogenannten “Noreply-Adresse” – egal ob bei Marketing oder Transaktionalen E-Mails.

Diese E-Mails enthalten meist automatisch generierte Informationen, auf die der Empfänger nicht antworten soll.

Tut er es doch, laufen die Antworten meist ins Leere.

Die E-Mail Kommunikation erscheint hier unpersönlich und nicht gewollt.

Solche E-Mail Absendernamen erwecken den Eindruck, als wenn der Absender keine Antwort vom Empfänger haben möchte.noreply t3n

Beispiel einer Noreply E-Mail

Optimierung der Versandgeschwindigkeit mit Mailjet

ISPs verwenden Drosselungsmechanismen, um das Datenvolumen zu kontrollieren, das über ihre Netzwerke fließt.

Einige verhängen temporäre oder permanente Volumenbeschränkungen.

Der Schwellenwert basiert auf der Anzahl der Verbindungen zwischen dem sendenden und dem empfangenden Server, der Anzahl der Nachrichten pro Verbindung und dem Volumen der Nachrichten über die Zeit.

Wenn Sie versuchen, zu viele SMTP-Verbindungen gleichzeitig zu öffnen oder zu viele E-Mails innerhalb kurzer Zeit zu versenden, werden Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit Fehler erhalten wie z.B.:

  • Zeitüberschreitung,
  • Server hat die erlaubte Geschwindigkeitsgrenze überschritten, oder
  • zu viele Verbindungen von Ihrer IP.

In diesem Fall kann die Reputation der verwendeten IP-Adressen einen großen Einfluss auf diese Grenzen haben.

Um eine Optimierung der Reputation zu gewährleisten, wird Mailjet den Versand verlangsamen und bei Bedarf anpassen.

Durch die Beachtung dieser auferlegten Abweichungen werden die Nachrichten von den Spamfiltern akzeptiert und gelangen in die Posteingänge der vorgesehenen Empfänger.

Garantieren Sie eine gute Datenqualität

Haben Sie ein Grundgerüst gebaut, gilt es im nächsten Schritt dieses mit qualitativ hochwertigen Daten anzureichern.

Dies gelingt in der Regel mit einer gepflegten Datenbank (E-Mail Kontaktlisten) und rechtssicheren Anmeldeformularen.

Sollten Sie E-Mail Adressen von Drittanbietern kaufen?

Wir bei Mailjet raten grundsätzlich davon ab, E-Mail Adressen von Dritten zu kaufen, da diese pure Geldverschwendung sind.

Zum Einen enthalten diese gekauften Kontaktlisten viele Spam-Fallen und zum Anderen sind die E-Mail Adressen von schlechter Qualität.

Ebenfalls verstößt die Verwendung solcher E-Mail Listen gegen die Versandrichtlinien zahlreicher E-Mail Marketing Softwares.

Die Wahrscheinlichkeit, dass diese E-Mails Adressen den Spamfiltern bereits bekannt sind, ist hoch.

Enthält die E-Mail Liste mehrere solcher E-Mail Adressen, dann haben Sie ein Problem. Lassen Sie also lieber die Finger davon.

Sammeln Sie Kontakte über DSGVO-konforme Anmeldeformulare

Da Sie nun wissen, dass das Kaufen von E-Mail Adressen von Drittanbietern sich nicht positiv auf Ihre Erfolge im E-Mail Marketing auswirkt, empfehlen wir den Aufbau Ihrer E-Mail Liste über DSGVO-konforme Anmeldeformulare.

Damit Sie auf der rechtlich sicheren Seite sind, sollten Sie unbedingt zwei wichtige Punkte beachten:

  • Nutzen Sie für das Anmeldeverfahren zu Ihrem Newsletter ein Double-Opt-In Widget.
  • Stellen Sie am Ende jedes versendeten Newsletters einen Abmeldelink zur Verfügung.

Double-Opt-In bedeutet, dass der jeweilige Kontakt nach der Anmeldung eine E-Mail erhält, in der dieser Schritt noch einmal manuell bestätigt werden muss.Mit Mailjet DSGVO konforme Newsletter Anmeldeformulare erstellen

Beispiel einer Bestätigungs-E-Mail bei einem Double-Opt-In Verfahren

Viele E-Mail Service Provider wie Mailjet stellen Ihnen die benötigten Funktionen bereits zur Verfügung, sodass Sie diese Anmeldeformulare nur noch an Ihr eigenes Design anzupassen brauchen.

Das Widget bringt Ihnen den Vorteil, dass die Anmeldung des neuen Kontakts automatisch gespeichert wird und sie diesen Nachweis für Ihre Unterlagen einfach herunterladen können.Newsletter Anmeldeformular erstellen

Erstellen Sie bei Mailjet mit nur wenigen Klicks Ihr ganz persönliches Widget

Mindestens genauso wichtig wie die Anmeldung ist für Ihre Empfänger auch die Möglichkeit, sich wieder von Ihrer Kontaktliste abzumelden.

Bieten Sie diese Möglichkeit nicht an, laufen Sie Gefahr, als Spam gekennzeichnet oder geblockt zu werden.

Beides schadet Ihrer E-Mail Reputation und damit auch Ihrer Zustellbarkeit.

Reinigen Sie Ihre E-Mail Kontaktlisten

Wenn Sie Ihre Kontaktlisten regelmäßig pflegen, haben Sie nur geringen Aufwand und werden als Resultat bessere Ergebnisse erzielen.

Somit stellen Sie sicher, dass Ihre

  • Zustellbarkeits-Raten,
  • Kampagnen-Performance (Öffnungen, Klicks, Abmeldungen, Spam-Markierungen, Blockierungen) und
  • Bounce-Raten

verbessert werden und Ihre E-Mails den Posteingang Ihrer Empfänger erreichen.

Hierbei unterstützen Sie aussagekräftige Statistiken, die Ihnen einen Überblick über die Kennzahlen Ihrer E-Mail Kampagnen verschaffen:

E-Mail Statistiken von Mailjet

Mit diesen sehen Sie ganz einfach, welche Ihrer Empfänger zuletzt Ihre E-Mails geöffnet haben und können diese im nächsten Schritt von diesen E-Mails abmelden sofern diese Ihre E-Mails länger nicht geöffnet haben und so Ihre Statistiken und Absender-Reputation verbessern.

Statistiken, Feedbackschleifen und Beziehung zu den ISP mit Mailjet

Mailjet verwaltet hochpräzise Echtzeitdaten, um jedes Feedback Ihrer Empfänger zu verfolgen – einschließlich derer, die Nachrichten als Spam markieren und E-Mails, die blockiert oder abgewiesen werden.

Jede Reklamation wird verfolgt und berücksichtigt.

Dies zeigt sich besonders gut, wenn jemand auf den Button “Als Spam melden” in einem beliebigen Posteingangs-Client klickt.E-Mail direkt in Gmail als Spam markieren

Zahlreiche ISPs darunter Gmail bietet die Möglichkeit an, E-Mails direkt als Spam zu markieren.

Mailjet erhält diese Informationen und stoppt den Versand an diese E-Mail Adresse.

Die Bounces und Abmeldungen werden ebenfalls automatisch verwaltet. Dies hilft, qualitativ hochwertige Listen zu erhalten.

Jeder, der hartnäckig unerwünschte E-Mails versendet, kann jederzeit auf die schwarze Liste gesetzt werden.

Und selbst wenn die Beschwerden nur von 1% der Empfänger kommen, würde dies ausreichen, um von den großen ISPs blockiert zu werden.

Mailjet arbeitet eng mit ISPs zusammen und respektiert die neuesten Standards und Empfehlungen.

Gehen Sie E-Mail Inhalte richtig an

Im allerletzten Schritt geht es darum, Ihre E-Mail Inhalte ansprechend anzupassen, um Spamfilter zu umgehen und den Spam-Ordner zu vermeiden.

Dazu gehört in erster Linie der Verzicht auf Spam-Wörter.

Vermeiden Sie die Nutzung von Spam-Wörtern

Im E-Mail Marketing gibt es zahlreiche Spam-Wörter, die die Alarmglocken der Spamfilter schrillen lassen und Ihre E.Mails in den Spam-Ordner wandern lassen.

Diese Spam-Wörter lassen sich in folgende Branchen kategorisierien:

  • Finanzen
  • Glücksspiel
  • Gesundheit
  • Shopping
  • Dating

Wir wären jedoch nicht Mailjet, wenn wir für Sie nicht speziell hierzu eine Checkliste erstellt hätten ;)

Optimierung der E-Mail HTML-Struktur mit Mailjet

Mailjets flexibler Drag-and-Drop E-Mail Editor namens Passport gibt jedem die Möglichkeit, 100% optimierten Code vom Kopf bis zum Fuß der E-Mail zu erhalten.

Alle HTML-Elemente halten sich an standardisierte Regeln und garantieren eine verbesserte Zustellbarkeit.Mailjet Drag and Drop Editor Passport

Der E-Mail Editor von Mailjet

Beachten Sie, dass bei der Verwendung dieser Funktion keine technischen Kenntnisse erforderlich sind.

Denken Sie immer daran, dass eine falsch codierte E-Mail einige Spamfilter auslösen kann.

Und jetzt?

Neben den Anleitungen für technische Einrichtungen wie SPF oder auch DKIM, geben wir unseren Lesern erfolgreiche Tipps für inhaltliche Aspekte Ihrer E-Mail Marketing Kampagnen, wie das Umgehen von Spamfiltern und Spam-Ordner, weiter.

Wenn auch Sie wöchentlich weitere Tipps und Tricks rund um das Thema E-Mail Marketing erhalten möchten, um das Beste aus Ihren Marketing oder auch Transaktions-E-Mails zu holen, melden Sie sich einfach für unseren Newsletter an:

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Dies ist eine Überarbeitung eines Artikels, der ursprünglich von Juliane Heise verfasst wurde.

Transaktions-E-Mails richtig erstellen und versenden [Guide]

Neben üblichen Marketing E-Mails wie dem wöchentlichen Newsletter zu Produktneuheiten, gibt es eine andere bekannte Form der E-Mail, auf die E-Mail Marketer zurückgreifen, um ihre Umsätze zu erhöhen und ihre Empfänger zu erreichen: Die Transaktions-E-Mail.

Diese werden beispielsweise verschickt, wenn Kunden ein neues Konto erstellen oder Produkte im Warenkorb eines Online-Shops vergessen haben. Mit Hilfe einer E-Mail werden Kunden automatisiert willkommen geheißen und mit den nächsten Schritten vertraut gemacht oder an den vergessenen Warenkorb erinnert.

Damit Sie das volle Potenzial von Transaktions-E-Mails ausschöpfen, geben wir Ihnen im Folgenden eine Anleitung an die Hand, wie Sie diese umsetzen und zeigen Ihnen weitere Beispiele, wie Sie Ihre Empfänger mit Ihren E-Mails überzeugen.

Was sind Transaktionale E-Mails?

Transaktionale E-Mails, auch Transaktions-E-Mails, Trigger E-Mails oder Serienmails genannt, beschreiben anlassbezogene oder auslöserbezogene Nachrichten, die automatisiert durch ein vorher definiertes Ereignis versendet werden.

Beispiele für Transaktionale E-Mails sind:

  • Willkommens-E-Mails
  • Kontobenachrichtigungen
  • Bestell- und Versandbestätigungen
  • Anmeldebestätigungen
  • Statusbenachrichtungen
  • Autoresponder
  • Feedback E-Mails

Anders als Marketing E-Mails wie Newsletter oder automatisierte Workflows werden Transaktionale E-Mails nicht an mehrere Empfänger gleichzeitig versendet.

Jeder Kunde erhält eine individuelle E-Mail mit nur für ihn relevanten Informationen.
Beispiel Newsletter Oktoberfest ModeWährend beispielsweise Newsletter in einem festen Turnus (wöchentlich, 14-tägig, monatlich) erstellt werden, erfolgt der Versand transaktionaler E-Mails ereignis-induziert.

Damit entsprechen Transaktions-E-Mails dem One-to-One-Marketing-Ansatz.

Die Vorteile von Transaktionalen E-Mails

Serienmails sind aus der professionellen E-Mail Kommunikation nicht mehr wegzudenken.

Vom Online-Händler im Bereich IT, Mode, Lebensmittel bis hin zur Immobilienbranche – all diese Unternehmen benötigen einen automatisierten E-Mail Versand, um ihren Kunden individuelle Mailings zuschicken zu können.

Diese Anforderung erfüllen Transaktions-E-Mails.

Diese ermöglichen beispielsweise:

  • Engere Kundenbindungen
  • Upselling-Möglichkeiten

Ob Anmelde- oder Buchungsbestätigungen, Sende- oder Stornierungsbestätigungen etc., mithilfe von Trigger-E-Mails ist eine sofortige und gleichzeitig persönliche E-Mail Kommunikation möglich. Einmal eingerichtet, erfolgt der Versandprozess automatisiert.Beispiel transaktionale E-Mail Fitbit

Beispiel einer Transaktions-E-Mail von fitbit

Transaktions-E-Mail haben eine hohe Akzeptanz bzw. werden vom Kunden erwartet.

Der Erhalt einer solchen E-Mail beeinflusst die wahrgenommene Servicequalität positiv.

Außerdem erweckt die starke Personalisierung den Eindruck eines persönlichen Schreibens.

Sie haben daher eine weitaus höhere Öffnungs- und Klickrate sowie Conversion Rate als Marketing E-Mails.

Damit sind Trigger-E-Mails das ideale Werkzeug für den Aufbau und die Stärkung von Kundenbeziehungen.

Ebenfalls eignen sich Transaktions-E-Mails bestens für das Upselling Ihrer Produkte.

Schauen wir uns im nächsten Abschnitt genauer an, wie Sie transaktionale E-Mails in die Tat umsetzen.

Die besten Tipps für erfolgreiche transaktionale E-Mails

Nun wissen Sie, was Transaktions-E-Mails sind und welche Vorteile diese für Ihren Umsatz bedeuten.

Erfahren Sie im nächsten Abschnitt unsere Tipps und Tricks, damit Sie das bestmögliche aus Ihren transaktionalen E-Mails herausholen.

1. Erstellen Sie ein ansprechendes Design

Transaktions-E-Mails sind ein großartiges Medium, um einen bleibenden Eindruck beim Nutzer zu hinterlassen.

Stellen Sie sich diese E-Mails als Kommunikationskanal vor, der Ihr Markenzeichen und den Wert, den Sie transportieren, reflektiert.

Ein guter Weg dahin ist, Ihre E-Mails so zu konzipieren, dass sie mit Ihrer Markenidentität korrespondieren.

Statt eines einfachen, textlastigen Layouts, denken Sie darüber nach, mit Ihrem Designer zusammenzuarbeiten und eine visuell ansprechende Vorlage zu gestalten.Mit dem intuitiven Drag-and-Drop E-Mail Editor von Mailjet erstellen Sie schnell und einfach Ihre E-Mails

Peppen Sie Ihr E-Mail-Layout mit Anschauungsmaterial auf und machen Sie Ihren Nachrichtenaustausch effektiver.

Sehen Sie jede E-Mail, die Sie verschicken, als Chance, um Ihre Markenidentität zu stärken.

Fügen Sie Bilder, Logos und Farben zu Ihrer E-Mail hinzu, die Ihre übergeordnete visuelle Identität ergänzen.

PS: Kennen Sie bereits unseren E-Mail Vorlagen Generator? Dieser generiert 14 vorgefertigte E-Mail Vorlagen in Ihrem Corporate Design:

2. Denken Sie an überzeugende E-Mail Inhalte

Wenn Sie ein ansprechendes E-Mail Design ausgewählt haben, welches mit Ihrem Branding übereinstimmt, gilt es im nächsten Schritt, den Inhalt so anzupassen, dass Sie das Beste aus Ihren Transaktions-E-Mails herausholen.

Dabei können Ihnen folgende Aspekte helfen:

  • Die E-Mail Personalisierung
  • Dynamische Inhalte
  • Call-to-Actions

 

Personalisieren Sie Ihre transaktionalen E-Mails

Auch bei dem Versand von Transaktions-E-Mails steht Individualität an oberster Stelle.

Um die E-Mail so persönlich wie möglich zu gestalten, arbeiten Sie mit den vorhandenen Daten Ihrer Kunden und analysieren Sie das Klickverhalten, bevorzugte Marken, beliebte Preissegmente und die Kaufhistorie Ihrer Kunden.

Die E-Mail Personalisierung von Mailjet

Nutzen Sie diese Informationen und erstellen Sie kundenspezifische Transaktions-E-Mails, die Ihnen zu einer hohen Aufmerksamkeit und steigenden Klickraten verhelfen.

Fügen Sie dynamische Inhalte hinzu

Dazu können zum Beispiel auf eine personalisierte Betreffzeile oder dynamische Inhalte zurückgreifen, die nur bestimmten Empfänger-Gruppen innerhalb Ihrer E-Mail Kontaktliste angezeigt werden:

Promo-Code nur für Kontakte des Treueprogramms auswählen

Fügen Sie Call-to-Actions hinzu

Handlungsaufforderungen oder Call-to-Actions (CTAs) sind genauso wichtig für Transaktionsmails wie für Zielseiten.

Warum? Weil E-Mails eine weitere Möglichkeit sind, um den Nutzer dazu zu bewegen, eine Handlung auszuführen.

Sie können dabei helfen, Traffic oder Aufmerksamkeit für spezielle Marketingkampagnen zu generieren und dadurch Ihre anderen Kanäle unterstützen.

CTA

Beispiel eines CTAs

Fügen Sie z.B. einen CTA hinzu, um Nutzern eine neu eingebrachte Funktion vorzustellen, fügen Sie Social Media Schaltflächen hinzu, um den Nutzer anzuregen, Ihrer Community zu folgen oder informieren Sie Nutzer darüber, dass Sie ein Sonderangebot am Laufen haben, um Verkäufe zu steigern.

Ganz gleich, was Ihr spezieller CTA ist, den Sie in Ihren E-Mails verwenden, denken Sie immer daran, eindeutig zu benennen, was Sie anzubieten haben und geben Sie Ihren Nutzern einen Anreiz, zu handeln.

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten Ihre Transaktions-E-Mails sowohl vom Design als auch vom Inhalt zu optimieren.

Schauen Sie sich unsere Checkliste zu den Grundlagen einer erfolgreichen E-Mail Vorlage an und überprüfen Sie, ob Sie sämtliche Aspekte beachtet haben:

E-Mail Layout
Grundgerüst ist vorhanden
Das E-Mail Layout ist responsive
Vorlage beinhaltet Titel, Hauptteil und Fußzeile
Titel, Hauptteil und Fußzeile sind klar voneinander abgetrennt
Die Breite bewegt sich zwischen 500 und 680 px
Visuelle Gestaltung
Verschiedene E-Mail Designs haben den gleichen “Look and Feel”
Unternehmenslogo befindet sich im oberen Bereich
CI Farben werden verwendet
E-Mail Template beinhaltet viel weiße Fläche
Die Kernbotschaft sticht visuell raus
Pro Newsletter nur ein interaktives Element
Inhaltliche Gestaltung
Vorlage hat eine zentrale Botschaft
Die wichtigsten Infos stehen am Anfang
Textblöcke sind nicht zu lange
Überschriften und ggf. Aufzählungen sind vorhanden
Inhalte sind gut lesbar
Text zu Bild Verhältnis ist 60:40 oder 70:30
Der Call-to-Action (Button etc.) sticht heraus
Der Call-to-Action (Button etc.) ist gut anklickbar
Sonstiges
Abmeldelink ist vorhanden (bei Marketing E-Mails)
Impressum ist vorhanden
E-Mail Design ist A/B getestet

E-Mail Vorlagen Checkliste: Die Grundprinzipien eines gelungenen E-Mail Designs

Im nächsten Schritt ist es wichtig, dass Sie einen E-Mail Service Provider nutzen, der die technischen Anforderungen erfüllt.

Das sollte eine E-Mail Autoresponder Software bieten

Transaktions-E-Mails bedürfen einer anderen technischen Infrastruktur als Marketing E-Mails. Im Folgenden listen wir Ihnen die wesentlichen Voraussetzungen auf.

Flexibler Drag-and-Drop Editor

Transaktionale E-Mails sind vom Aufbau her anders gestaltet als Newsletter und Co. Nichtsdestotrotz sind Autoresponder E-Mails ansprechend zu gestalten.

Eine einfachere HTML-E-Mail reicht in der modernen Kundenkommunikation nicht mehr aus.

Insbesondere Transaktions-E-Mails mit konkreter Handlungsaufforderung performen mit einem ansprechendem Design, idealerweise im Corporate Design, besser.

Professionelle E-Mail Anbieter bieten Unternehmen die Möglichkeit, Serienmails mit ihrem Drag-and-Drop Editor zu erstellen und damit ein einheitliches Kundenerlebnis zu schaffen:
Mailjet Transaktions-E-Mail Vorlage mit Variablen

Erstellen Sie im Handumdrehen Transaktions-E-Mails mit unserem E-Mail Editor

Starke Send- und Parse-API

APIs erlauben die nahtlose Integration in verschiedene Systeme und Services.

Da transaktionale E-Mails eventbasiert sind, sollten diese mit dem eigenen System fehlerfrei verbunden sein, um die notwendigen Informationen auszulesen und in die einzelnen E-Mails einzufügen.

Mithilfe leistungsfähiger APIs können Sie Willkommensserien, Bestell- und Versandbestätigungen, Statusbenachrichtigungen, Anmeldebestätigungen, Autoresponder etc. problemlos einbinden.

Ausgereiftes SMTP-Relay

Das SMTP-Relay ist für den erfolgreichen Versand von Transaktions-E-Mails entscheidend.

Dieses Protokoll ermöglicht den Austausch von E-Mails zwischen den einzelnen Computernetzen.

Die zentrale Aufgabe des SMTP-Relays besteht darin, die versendeten E-Mails vom Ausgangsserver entgegenzunehmen und an den Zielserver weiterzuleiten.

Aktive Spam-Bekämpfung

Eine optimale Zustellbarkeit ist für den E-Mail Versand von grundlegender Bedeutung. Eines der zentralen Kriterien ist dabei die Vermeidung von Spam-E-Mails.

Um eine sehr gute Zustellbarkeit zu garantieren, sollte der gewählte E-Mail Anbieter selbst aktiv gegen Spam vorgehen.

Das beinhaltet neben der Formulierung von Versandrichtlinien auch die ordnungsgemäße Überwachung der über den eigenen Server versendeten E-Mails.

Bei einem erkennbaren Verstoß sollte der Service Provider zusammen mit dem betreffenden Spam-Sender eine Best Practice entwickeln.

Anwendbare Vorlagen-Sprache

E-Mails müssen heutzutage full-responsive sein. Das trifft gleichermaßen auf Trigger- und Marketing E-Mails zu.

Zahlreiche E-Mail Anbieter bieten ihren Kunden zwar eine Vorlagenbibliothek, doch sind viele Unternehmen auf die Erstellung eigener responsive HTML Vorlagen angewiesen.DE-Templating-Language-Mailjet

E-Mail Service Provider, die die Anwendung von alternativen Template-Sprachen unterstützen, haben hier zusätzlich einen klaren Vorteil.

Sie sind in dem Sinne flexibel, so dass Unternehmen E-Mails ganz nach eigener Notwendigkeit, wie etwa interaktive E-Mails, erstellen und versenden können.

Aussagekräftige E-Mail Analyse

Auch Transaktions-E-Mails sollten analysiert werden.

Je nach E-Mail-Typ dienen Serienmails auch der Produktbewertung (Warenkorb-Reminder, Kaufabbrecher usw.) und sollten aus diesem Grund hinsichtlich möglicher Optimierung hin genau überprüft werden – und das idealerweise in Echtzeit.

Das E-Mail Tracking von Mailjet

Dies sind übrigens 8 wichtige Kennzahlen, die Sie analysieren sollten, um Ihre Transaktions-E-Mails zielgerichtet zu optimieren:

  • Zustellrate
  • Öffnungsrate
  • Klickrate
  • Conversion Rate
  • Abmelderate
  • Bouncerate
  • Blockierungen
  • Spamrate

 

Rechtliche Hinweise

Transaktions-E-Mails enthalten viele wichtige Daten und Informationen Ihrer Kunden.

Sorgen Sie daher dafür, dass diese Daten jederzeit geschützt sind und stellen Sie sicher, dass Ihr Unternehmen den Ansprüchen der Europäischen Datenschutz-Grundverordnung entspricht, sodass Ihnen hohe Vertragsstrafen erspart bleiben.

Denken Sie auch daran, dass Sie Ihre Transaktions-E-Mails nur dann mit Marketinginhalten anreichern, wenn eine Opt-In oder B2B-Geschäftsbeziehung besteht:Newsletter Anmeldeformular erstellen

Newsletter Anmeldeformulare erstellen Sie bei Mailjet ganz einfach per Drag and Drop

Unsere E-Mail Anmeldeformulare sind von Hause aus im Double Opt-In Verfahren konzipiert.

Auf diese Weise stellen Sie sicher, dass sich der Empfänger wirklich angemeldet hat.

Die Anmeldung ist erst aktiv, wenn die betreffende Person auf den Link in der Bestätigungs-E-Mail geklickt hat.

So stellen Sie sicher, dass Sie den rechtlichen Regelungen gerecht werden.

Schauen wir uns nun Beispiele dafür an, wie Transaktions-E-Mails aussehen können.

Beispiele für Transaktions-E-Mails

Nun sind Sie ebenfalls mit den besten Tipps und Tricks für das Erstellen überzeugender Transaktions-E-Mails ausgestattet.

Von der Willkommens-E-Mail bis hin zur Feedback E-Mail – Schauen wir uns nun an, welche weiteren Beispiele es für transaktionale E-Mails gibt.

Willkommens-E-Mails

Es geht doch nichts über eine schön geschriebene Willkommens-E-Mail, um die Grundlage für eine langfristige Kundenbeziehung zu schaffen:

Beispiel einer Willkommens-E-Mail

In der ersten E-Mail unserer aktuellen Willkommens-E-Mail Serie erklären wir unseren Neukunden, wie sie ihre erste E-Mail erstellen, wo sie unser Benutzerhandbuch finden und wie sie unseren Kundensupport erreichen.

Bei der Willkommens-E-Mails ist es daher leicht, Marketing-Elemente hinzuzufügen.

Sie sind deshalb wertvoll, da diese den Onboarding-Prozess fortsetzen.

Folgende Marketing-Inhalte bieten sich an:

  • Weitere Produkte vorstellen
  • Nach einer ersten Rückmeldung bitten
  • Nach Interessen/Wünsche fragen

 

Bestätigungs-E-Mails

Haben Ihre Kunden Produkte oder auch Ihren Service erworben, können Sie diesen einfach Bestellbestätigungs-E-Mails zusenden:

Beispiel einer Bestätigungs-E-Mail

Somit haben Ihre Kunden jederzeit die Möglichkeit auf diese Informationen zurückzugreifen.

Eine Bestellbestätigung gibt Kunden außerdem die Sicherheit, dass der Bestellprozess fehlerfrei abgeschlossen wurde.

Passwort-Zurücksetzungen

Wer kennt folgende Situation nicht: Sie haben sich soeben ein Konto für einen Online-Shop angemeldet und einige Tage später möchten Sie dort Produkte erwerben.

Das Passwort haben Sie jedoch nicht abgespeichert. Dies kann auch Ihren Kunden passieren.

Die Lösung: Passwort-Zurücksetzen-E-Mails:

Beispiel einer Passwort-Zurücksetzungs-E-Mail

Mit diesen E-Mails haben Ihre Kunden im Handumdrehen die Möglichkeit, ihr Passwort zurückzusetzen und den Kauf fortzusetzen.

Upselling-E-Mails

Beim Upselling, das nicht mit Cross-Selling verwechselt werden sollte, geht es darum, dem Kunden bei der Aufgabe einer Bestellung die Möglichkeit zu bieten, ein höherwertiges Produkt zu erwerben.

Amazon ist mit seiner Amazon-Kreditkarte ein perfektes Beispiel dafür:

Beispiel einer Upselling E-Mail

Das Angebot ist sehr verlockend und bietet einen derart hohen Direktwert, dass man sich gerne zwei Minuten Zeit nimmt, um eine weitere Kreditkarte zu beantragen.

Warenkorb-Abbrecher E-Mails

Die E-Mail, in der darauf hingewiesen wird, dass der Warenkorb verworfen wurde, sollte wie eine freundliche Erinnerung verfasst sein – eher wie ein gut gemeinter Ratschlag als ein zu auffordernder Kauf-Appell an Ihre Empfänger.

Es gibt verschiedene Gründe, warum ein Nutzer, der zuvor Produkte in den Warenkorb gelegt hat, am Ende nicht kauft:

  • Technische Probleme,
  • ist sich noch nicht sicher, ob er das Produkt braucht,
  • hat sich doch gegen das Produkt entschieden.

Bei den ersten beiden Gründen haben Sie den Kunden also nicht verloren.

Mit einer Warenkorb-Abbrecher-E-Mail können Sie ihn doch noch vom Kauf überzeugen.

Damit die Warenkorb-Abbrecher E-Mail erfolgreich ist, empfehlen wir:

  • alle zurückgelassenen Artikel zu benennen
  • einen Anreiz wie ein Rabatt-Code einzubauen
  • Alternative Produkte vorzuschlagen

 

Die Feedback-E-Mail

Feedback ist immer eine gute Ausgangsbasis, da es Ihnen ermöglicht, zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen.

Beispiel einer Feedback E-Mail

So haben Ihre Kunden die Möglichkeit Wünsche zu äußern und Sie, Ihre Produktauswahl zu erweitern und zu optimieren.

Tipp: Bieten Sie einen Rabatt an, der als Anreiz für einen erneuten Einkauf dienen kann.

Und jetzt?

Sie wissen nun, wie die Vorteile von Transaktions-E-Mails aussehen und wie Sie diese umsetzen.

Mit Mailjet gelingt die die Erstellung transaktionaler E-Mails dank Drag-and-Drag E-Mail Editor im Handumdrehen.

Versuchen Sie es doch gleich, indem Sie sich in Ihr Konto einloggen oder kostenlos ein Konto erstellen:

Anmelde Banner Blo Mailjet

Dies ist eine Überarbeitung eines Artikels, der ursprünglich von Chris Coleman verfasst wurde.

So implementieren Sie UTM-Tagging mit Mailjet

Arbeiten Sie im E-Mail Marketing, dann wissen Sie eines: Daten lügen nicht. Haben Sie diese nämlich erst einmal erfasst, steht Ihnen nichts im Wege, Ihre Strategien zu optimieren und bessere Ergebnisse zu erzielen.

Damit Sie Ihre Metriken nun noch einfacher nachverfolgen und Ihre Marketing Kampagnen anhand gesammelter Informationen zu Ihren Empfängern verbessern, haben wir das Analytics-Tracking mittels UTM-Tags implementiert.

Lesen Sie im Folgenden, welche Vorteile durch UTM-Tagging für Ihren Erfolg im E-Mail Marketing entstehen und wie Sie diese mit Mailjet implementieren.

Was ist ein UTM-Tag?

Der Begriff “UTM” steht für “Urchin tracking module” und ist eine von Google angebotene Option, die mit deren Software Google Analytics verwendet werden kann.

Sie können aber auch jedes andere von Ihnen bevorzugte Analysetool verwenden. Stellen Sie lediglich sicher, dass Sie die richtige UTM-Struktur verwenden, die sich von Tool zu Tool unterscheidet.

UTM-Codes sind kleine Textpassagen, die am Ende Ihrer URLs hinzugefügt werden. Sie liefern Ihrem Analysetool Informationen über die Herkunft und Reise Ihres Kunden.

Sie legen Aktionsziele fest, Ihre Kunden führen Aktionen aus und UTMs teilen Ihnen mit, ob Ihre Ziele übereinstimmen (Klicken, Kaufen, Upgrade usw.). Grundsätzlich zeigen Ihnen die UTMs, von wo aus diese Aktionen ausgelöst wurden, und sie helfen Ihnen dabei, Ihre leistungsstärksten Vorgänge zu verstehen. 

Aus welchen Bausteinen besteht ein UTM-Link?

Ein Beispiel für einen mit UTM-Tags formatierten URL-Link sieht folgendermaßen aus:

https://www.yourwebsite.com/yourpage/contentofthepage/? utm_source = weeklynewsletter & utm_medium = email & utm_campaign = promospring2020 & utm_term = Hautpflege & utm_content = logolink

In dieser URL sind einige Parameter obligatorisch und andere optional:

  • source (obligatorisch): Mit dem Parameter source können Sie verfolgen, woher der Traffic stammt. Beispiele: Facebook, Twitter, Google, Name einer E-Mail-Liste usw.
  • medium (obligatorisch): Der Parameter medium verfolgt, aus welcher Art Trafficquelle der Besucher stammt. Beispiele: E-Mail, soziale Medien, organisch, usw.
  • campaign (obligatorisch): Der Parameter campaign ermöglicht es Ihnen, die Leistung einer bestimmten Kampagne zu verfolgen.
  • term (optional): Wenn Sie die bezahlte Suche und/oder die Verweisung verwenden, könnten Sie diesen Parameter mit relevanten Schlüsselwörtern hinzufügen, um sie besser identifizieren zu können.
  • content (optional): Wenn Ihre Kampagne mehrere Links oder denselben Link mehrmals enthält, geben Sie diesen Wert ein, um sie zu unterscheiden. Beispiel: Logo-Link, CTA-Link, Header-Link usw.

 
Bitte beachten Sie: Diese Funktionalität ist nur bei Premium-Plänen verfügbar.

Warum ist UTM-Tagging für E-Mails relevant?

ESPs liefern Ihnen relevante Statistiken und Informationen über die Kampagnen, die Sie gesendet haben.

Ihr Tracking endet mit dem Status der E-Mail – gesendet, geöffnet, angeklickt, geprellt, blockiert, als Spam markiert, abgemeldet.

Sie können jedoch nicht wirklich sehen, was passiert ist, nachdem der Leser auf Ihren CTA (Aufruf zum Handeln) oder Link geklickt hat. Hier kann Ihnen die Verwendung von UTM-Tags helfen.

Das Analytic-Tracking und Erweiterte Statistiken unterscheiden sich, ergänzen sich jedoch und unterstützen Sie dabei, die vollständige Vision Ihrer Leistung zu erfassen.

Mithilfe von UTM-Parametern können Sie die Effektivität Ihrer Kampagnen verfolgen und die Reise Ihrer Kunden beobachten.

Sie können in jeder denkbaren Aktivität verwendet werden: SEA-Werbung, Social Media Werbung, erzielte Backlinks… und natürlich E-Mails.

Indem Sie den Datenverkehr Ihrer Links auf verschiedenen Plattformen und Quellen verfolgen, wissen Sie, in welchen Bereichen Optimierungspotenzial besteht, was die höchsten Einnahmen in Bezug auf Medien und Inhalte generiert und wenn Sie Ihre Strategie ändern müssen, wo und wann diese Änderung erforderlich ist.

Wie implementiert man UTM-Tagging mit Mailjet?

Jetzt ist es einfacher denn je, Ihre Links zu Ihren Mailjet-Kampagnen mit Hilfe von UTM-Tags zu verfolgen.

Um die Konversion Ihrer E-Mail Kampagnen in Ihrem bevorzugten Analysetool zu verfolgen, sind nur wenige Schritte erforderlich.

Gehen Sie dabei folgendermaßen vor:

1. Schritt: Stellen Sie sicher, dass Sie ein Premium-Abonnement gebucht haben und, dass Sie mit Ihrem Hauptkonto angemeldet sind. Sie haben noch kein Premium-Abonnement? Wechseln Sie hier einfach Ihren Plan.

2. Schritt: Gehen Sie zu Ihrem Konto, indem Sie oben rechts auf Ihre Initialen klicken und wählen Sie dann „Kontoeinstellungen“ und dann „Einstellungen für E-Mail Nachverfolgung“. Sie können auch über diesen Link unkompliziert darauf zugreifen.

Dort finden Sie eine Liste der Optionen zur Nachverfolgung, einschließlich der neuesten Ergänzung: ‚Analytik-Tags’‘ Klicken Sie darauf, um die Option zu aktivieren.UTM-Tagging mit Mailjet

3. Schritt: Sobald die Option aktiviert ist, wird ein zusätzlicher Bereich mit Parametern angezeigt.UTM-Tagging in-app

Die ersten drei ersten Felder werden von uns mit den Standard-UTM-Tags vorausgefüllt, mit denen Google Analytics arbeitet.

Sie können sie jedoch ändern, wenn Sie ein anderes System verwenden, Felder löschen und sogar zusätzliche Felder hinzufügen (bis zu insgesamt 10), um optionale Parameter zu verwenden.

Es werden zwei Komponenten für jedes UTM-Tag pro Zeile angezeigt: „Schlüssel“ und „Wert“. Wenn Sie ein UTM wie „utm_campaign” verwenden, stellen Sie bitte sicher, dass es mit [[CAMPAIGN_TITLE]] ausgefüllt ist, damit eine automatische Ausführung möglich ist.

Sie können alle Parameter je nach Ihren Anforderungen und dem von Ihnen verwendeten Analysetool personalisieren, um die optimale Nachverfolgung für Ihre Streams zu erstellen.

Hier ist ein Beispiel, bei dem wir nur die vorausgefüllten Abschnitte berücksichtigt haben:UTM-Beispiel

Wenn Sie die Felder ausgefüllt und die Struktur Ihres UTM-Tags geformt haben, klicken Sie auf „Speichern”.

Alle Links der verschiedenen gesendeten Kampagnen werden automatisch mit den UTM-Tags formatiert.

Einmal aktiviert und konfiguriert, wird das Analytic-Tracking sowohl für Ihr Hauptkonto als auch für alle Ihre Unterkonten aktiviert!

Sie können die Reise Ihres Publikums verfolgen und Ihr ROI verbessern, indem Sie das Analytic-Tracking für alle Ihre E-Mail Marketing Kampagnen einrichten.

Und jetzt?

Das UTM-Tagging ist im Rahmen eines Premium-Abonnements verfügbar und kann für Marketing Kampagnen oder als Kampagne gruppierte Transaktions-E-Mails angewendet werden.

Versuchen Sie es doch gleich: Loggen Sie sich dazu in Ihr Konto ein, registrieren Sie sich neu oder führen Sie den Wechsel auf ein Premium-Abonnement durch:

Optimiertes E-Mail Marketing mit Mailjet’s Premium Funktionen
Erstellen Sie überzeugende E-Mail Kampagnen, erreichen Sie die Posteingänge Ihrer Empfänger und erhöhen Sie Ihren ROI mit unseren Premium Funktionen.

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Die Vorteile und Nachteile von Newslettern

Die große Beliebtheit des Newsletter ist kein Zufall. E-Mail Marketing gehört zu den erfolgreichsten Marketing Kanälen. Das Newsletter Marketing zählt zu den effektivsten Marketing-Kanälen.

Gerade regelmäßig versendete und gut gemachte Newsletter sind ein sicherer Garant für konstanten Webseitentraffic, Webinar- und andere Veranstaltungsanmeldungen sowie Produktverkäufe.

Da der Newsletter statistisch gesehen den größten Anteil aller versendeten Marketing E-Mails ausmacht, ist er eines der wesentlichen Gründe für den Erfolg. Wenn Sie keinen Newsletter erstellen, dann verpassen Sie großes Marketing-Potenzial. Erfahren Sie daher, wie weitere Vorteile für Newsletter aussehen.

Die Vorteile des Newsletters

Einen Newsletters zu erstellen hat zahlreiche Vorteile. Die Wesentlichen sind:

  • Sie haben eine konstante Traffic-Quelle
  • Sie sparen einige Kosten ein
  • Die Performance des Newsletters ist leicht durchführbar
  • Sie sind unabhängig von Drittparteien
  • Der Newsletter lässt sich wunderbar mit anderen Online-Kanälen verbinden
  • Es ist das ideale Medium für eine intensive Kundenpflege

 

Vorteil 1: Konstante Traffic-Quelle

Einer der Hauptgründe, einen Newsletter zu erstellen, ist der regelmäßige Webseitentraffic, den dieser generiert.

Die organische Reichweite auf Social Media Plattformen wie Facebook sinkt dramatisch. Bannerwerbung wird in Zeiten von AdBlockern kaum noch wahrgenommen.

Und schlimmer noch:

Selbst geschriebene und per E-Mail versendete Pressemitteilungen werden von Journalisten und Online Redaktionen ignoriert. Anders dagegen der Newsletter.

E-Mails, die den Posteingang erreichen und angezeigt werden, werden in der Regel auch gesehen und die Wahrscheinlichkeit, dass diese geöffnet werden, ist hoch, sofern die E-Mail Betreffzeile ansprechend ist und der Absender bekannt (wie Ihnen dies gelingt erfahren Sie weiter unten).

Bei gut gemachten Newslettern mit relevanten Inhalten klicken die Leser auf die Call-to-Actions, um weitere Informationen zu erhalten.

Das wissen auch die Unternehmen und geben regelmäßige Traffic-Quelle als einen wesentlichen Grund dafür an, warum sie Newsletter Marketing betreiben.

Darum betreiben Unternehmen Newsletter Marketing

Die Gründe warum Unternehmen E-Mail Marketing betreiben. Ergebnisse der Studie “DMA Insight: Marketer email tracking study“.

Vorteil 2: Erhebliche Kostenersparnis

Ein anderer nicht zu unterschätzender Faktor ist die große Kostenersparnis beim Versand von E-Mails im Vergleich zu anderen Marketing-Disziplinen. Bezahlwerbung wie Bannerwerbung, Google AdWords, Facebook Ads und Influencer Marketing ist wesentlich teurer als das Newsletter Marketing.

Beispielkalkulation E-Mail Marketing ROI

Beispielkalkulation für einen Newsletter eines Onlineshops.

Die Kosten für eine Newsletter Software sind überschaubar. Auch sind die Personalkosten geringer, da der Newsletter schneller erstellt, ausgewertet und optimiert ist als andere Medien.

Je nach gewähltem Anbieter können Sie Newsletter kostenlos erstellen. Dies minimiert zusätzlich Ihre Kosten.

Bei Mailjet beispielsweise können Sie bis zu 6.000 Newsletter pro Monat kostenlos erstellen und versenden, ideal für alle, die ganz neu mit dem Thema starten oder auf der Suche nach einem neuen E-Mail Marketing Tool sind.

Anmelde Banner Blo Mailjet

Vorteil 3: Leichte Erfolgsmessung

Entscheidend für den Erfolg eines Marketing-Kanals ist, ob dieser die benötigte Relevanz hat. Um dies herauszufinden muss die Performance messbar sein. Die Messbarkeit beim Newsletter Marketing ist einfach.

Der Statistikbereich Ihrer Newsletter Software gibt Ihnen alle Informationen über Öffnungsrate, Klickrate, Abmeldezahlen, Bounces, wann und mit welchem Endgerät der Newsletter geöffnet wird, welche Links angeklickt werden etc.

Beispiel der Statistiken auf Mailjet

Diese KPIs helfen Ihnen, den Return on Investment genau zu berechnen sowie zielgruppenrelevante Newsletter Inhalte zu produzieren.

Vorteil 4: Unabhängigkeit von Drittparteien

Wenn Sie einen Newsletter erstellen, sind Sie zudem unabhängiger von anderen Dienstleistern und Software. Die Wahrscheinlichkeit, dass Verlagshäuser und Influencer ihre Mediendaten sowie Social Media Plattformen und Google die Ad-Kosten nach oben hin anpassen, ist weitaus höher als dass der von Ihnen genutzte E-Mail Service Provider seine Preise nach oben korrigiert.

Und selbst wenn er das tut, erhöhen sich die Preise in der Regel um wenige Euro. Bei anderen Marketing-Kanälen liegen Sie schnell im drei-, wenn nicht gar im vierstelligen Bereich.

Der durchschnittliche ROI liegt bei 38 Euro pro eingesetzten Euro und 72% aller Kunden bevorzugen es, via E-Mail angesprochen zu werden.

Online Marketing ROIs im Vergleich

Quelle: Neil Patel.

Vorteil 5: Verbindung mit anderen Online Marketing Kanälen

Newsletter und andere Marketing Plattformen wie etwa soziale Medien lassen sich sehr gut miteinander verbinden. Und nicht zuletzt erreicht der Newsletter die Empfänger überall.

Ergebnisse der Umfrage von DMA

Ergebnisse der Umfrage von DMA mit welchen Kanälen die E-Mail sehr gut respondiert.

Vorteil 6: Gezielte Kundenpflege

Das Medium E-Mail eignet sich daher wunderbar aus all den eben genannten Gründen zur Zielgruppen- und Kundenpflege. Somit können Sie anhand Transaktions-E-Mails Ihren Empfängern jederzeit zum Beispiel:

  • Willkommens-E-Mails
  • Kontobenachrichtigungen,
  • Bestell- und Versandbestätigungen,
  • Anmeldebestätigungen,
  • Statusbenachrichtungen
  • Feedback-E-Mails

zusenden, um mit diesen zu agieren und Ihre Beziehungen stärken:

Beispiel einer Willkommens-E-Mail

Die Nachteile des Newsletters

Nachteil 1: Fehlende physische Haptik

Anders als bei analogen Werbemitteln wie Broschüren, Flyern, Magazinen etc. und Giveaways fehlt ein haptisches Erlebnis. Ein Tischkalender beispielsweise begleitet einen sichtbar das ganze Jahr über. E-Mails dagegen sind weitaus weniger präsent.

Nachteil 2: Leichte Löschbarkeit

Nicht zu verneinen ist ebenfalls die Tatsache, dass E-Mails tendenziell schneller gelöscht und weniger intensiv gelesen werden als andere Medien.

Dieser Umstand hat viele Gründe: ein voller Posteingang, wenig attraktive E-Mail Betreffzeilen, nicht relevante E-Mail Inhalte etc

Zwar lassen sich bis auf Erstes diese Hemmnisquellen selber minimieren, doch eine hundertprozentige Interaktionsrate kann nie garantiert werden, wobei das bei allen Marketing-Disziplinen der Fall ist.

Wiegt man die Stärken und Schwächen des Newsletters miteinander ab, dann wird schnell klar, dass die Vorteile die Nachteile bei weitem überwiegen.

Vorteile Nachteile
Konstante Traffic-Quelle Fehlende physische Haptik
Erhebliche Kostenersparnis Leichtes Übersehen
Leichte Erfolgsmessung
Unabhängigkeit von Drittparteien
Verbindung mit anderen Online Kanälen
Gezielte Kundenpflege

Tabelle: Die Vorteile und Nachteile des Newsletter Marketings

Und jetzt?

Sie wissen nun, wie die Vor- und Nachteile von Newslettern aussehen und diese Ihnen dabei helfen, Ihre Umsätze zu erhöhen.

Wenn Sie wöchentlich weitere Tipps und Tricks rund um das Thema E-Mail Marketing erhalten möchten, dann melden Sie sich einfach für unseren Newsletter an;)

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