Tipps für das Versenden von E-Mails in Krisenzeiten

Heute sind die Unternehmen stark von den drastischen Eindämmungsmaßnahmen weltweit betroffen, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen und die Bevölkerung zu schützen.

Unterschiedliche Branchen wie Tourismus, Gastronomie, Messebau und Event sind von der 2020 Corona-Pandemie besonders stark betroffen. Größere finanzielle Engpässe und sogar Insolvenzen drohen.

Doch auch in anderen Sektoren müssen sich Unternehmen anpassen und einen intelligenten Plan zur Gewährleistung der Geschäftskontinuität aufstellen, um dieser Krise erfolgreich zu meistern.

Im Zusammenhang mit der aktuellen Corona-Pandemie kommunizieren Unternehmen auf der ganzen Welt aktiv mit ihren Kunden. Wie Sie vielleicht in den letzten Tagen in Ihrem Posteingang bemerkt haben, wird das Medium E-Mail von vielen Firmen als einer der bevorzugten Kommunikationskanäle genutzt.

Trotz der Dringlichkeit der Situation raten wir Ihnen, einige bewährte E-Mail Praktiken einzuhalten, insbesondere um Ihren Ruf als Absender und die Zustellbarkeit Ihrer E-Mails nicht zu gefährden.

In diesem Artikel geben wir Ihnen unsere besten Tipps, wie Sie in Krisenzeiten die E-Mail Kommunikation richtig angehen. Wir werden Ihnen alle Do’s und Don’ts nennen.

Warum eine hohe E-Mail Zustellbarkeit in Krisenzeiten so wichtig ist

Bei der E-Mail Zustellbarkeit geht es um legitime E-Mails, die den Posteingang erfolgreich erreichen und nicht im Spam-Ordner laden oder vorab blockiert werden.

Wenn die Zustellbarkeit für Unternehmen bereits in “normalen Zeiten” ein größeres Problem darstellt, so gilt dies umso mehr während einer Krise wie beispielsweise die 2020 Corona-Pandemie.

Besonders in Krisenzeiten sind Unternehmen stark auf digitale Kommunikation angewiesen. Hier ist es besonders wichtig, dass wichtige Mitteilungen Ihre Kunden und andere Zielgruppen auch wirklich erreichen.

Die E-Mail Zustellbarkeit ist keine exakte Wissenschaft. Sie hängt von einer Vielzahl von Faktoren und Parametern ab. Es ist wichtig zu wissen, dass die Kriterien für das Spamming oder den Posteingang von einem Internet Service Provider zum anderen (Gmail Hotmail, Yahoo, Orange, Free, SFR etc.) unterschiedlich sind.

Hornetsecurity Spamfilter

In den letzten Jahren sind die ISPs intelligenter geworden und haben sich von den traditionellen Spamfiltern entfernt. Der Schwerpunkt liegt nun auf dem Engagement oder Nicht-Engagement der Benutzer.

ISPs lernen aus der Art und Weise, ob und wie wir mit den Nachrichten, die in unserem Posteingang ankommen, interagieren. Dies hilft ihnen dabei zu entscheiden, ob E-Mails in unseren Posteingang gehen oder in unserem Spam-Ordner landen sollten.

In der heutigen Zeit wird die steigende Zahl der eingehenden E-Mails im Zusammenhang mit COVID-19 wahrscheinlich zu einem Rückgang der Engagement-Rate bei diesen E-Mail Kampagnen führen.

Zitat IP-Adresse aufwärmen mit Mailjet

“Seit die Weltgesundheitsorganisation COVID-19 zu einer globalen Pandemie erklärt hat, ist die Öffnungsrate von E-Mails um 13% gestiegen, wobei die Klickrate von E-Mails leicht überproportional gesunken ist. Der Sektor der Privatkunden erlitt einen Rückgang von 25 % bei den Umsätzen und einen Rückgang der Einnahmen um 15 %.”, Ray Schultz, Kolumnist bei MediaPost”

Die Folge sind ein enormer Anstieg an Abmeldungen oder Spam-Berichte von Empfängern verbunden ist. Mit diesem Rückgang des Engagements ist es möglich, dass E-Mails im Zusammenhang mit COVID-19 von einigen E-Mail Clients wie Gmail in Spam-Ordner gefiltert werden.

E-Mail direkt in Gmail als Spam markieren

Möglichkeit bei Gmail E-Mails direkt als Spam zu markieren.

Ist es überhaupt notwendig während einer Krise per E-Mail zu kommunizieren?

Die Antwort hängt sehr stark von Ihrer Branche ab. Wenn Sie zu den Branchen gehören, die von einer Krise stark betroffen sind – egal ob weltweit, lokal oder unternehmensintern – und Sie über wichtige Informationen (z.B.: Stornierungen, Verschiebungen, Bedingungen für Rückerstattungen usw.) kommunizieren müssen, sollten Sie in der Tat mit Ihre Zielgruppe kommunizieren, um ihnen die Informationen zu geben, die sie erwarten.

Dasselbe gilt, wenn Sie sich in kritischen systemrelevanten Bereichen befinden, die mit eingebunden werden müssen und Sie die Menschen über die Entwicklung der Situation auf dem Laufenden halten müssen, wie etwa die Gesundheitsbranche.

ISPs sehen sich beispielsweise derzeit mit einem erheblichen Anstieg des eingehenden Datenverkehrs im Zusammenhang mit COVID-19 konfrontiert. Einige E-Mail Clients können diesen vermehrten Datenverkehr nicht verarbeiten, was zu Verzögerungen bei der Zustellung wirklich notwendiger E-Mails führen kann.

Der E-Mail Verkehr ist vom 12. bis zum 18. März 2020 um 17% gestiegen, da laut BounceX-Daten mehr Verbraucher von mobilen Geräten auf Desktop-Computer umgestiegen sind, was zum Teil auf die Bedürfnisse bei der Arbeit zu Hause und die soziale Distanz zurückzuführen ist.

Unter diesen Bedingungen empfehlen wir, keine E-Mail Kampagnen zu versenden, wenn dies nicht unbedingt erforderlich ist, um den massiven E-Mail Verkehr, den wir gerade feststellen nicht weiter zu sättigen und sicherzustellen, dass wirklich wichtige Informationen an die Öffentlichkeit gelangen können.

Blick in den Posteingang CORVID-19 E-Mails

Blick in den Posteingang mit E-Mails, die Corona als Thema haben.

Es ist möglich, dass die aktuelle Krise eine Geschäftsgelegenheit für Ihre Marke ist. Wenn dies der Fall ist, kommunizieren Sie nur dann, wenn Ihre Botschaft wirklich rechtzeitig und für Ihre E-Mail Empfänger nützlich ist, um ihnen in diesem außergewöhnlichen Kontext zu helfen.

Andernfalls zahlen Sie den Preis in Form einer geschädigten Absender-Reputation.

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Was sind die Best Practice für eine Krisenkommunikation per E-Mail?

In Anbetracht der obigen Ausführungen bitten wir Sie bei einer notwendigen Krisenkommunikation per E-Mail, dies betrifft nicht nur die aktuelle Corona-Pandemie, die folgenden E-Mail Praktiken stets strikt anzuwenden:

1. Kommunizieren Sie nur wirklich wichtige Informationen

Geben Sie auch in diesen außergewöhnlichen Zeiten nur solchen Mitteilungen den Vorrang, die für Ihre Empfänger wirklich nützlich sind.

Verwenden Sie beispielsweise CORVID-19 nicht als Vorwand Ihre Kommunikation zu kommerziellen oder für weitere Marketingzwecken, wenn dies nicht im öffentlichen Interesse liegt. Vervielfachen Sie diese E-Mail Krisenkommunikation ebenfalls nicht, wenn dies nicht absolut notwendig ist.

Zögern Sie nicht, auch andere Kanäle wie z.B. Ihre Webseite und soziale Netzwerke zu nutzen.

Information von Mailjet zu CORVID-19 Webseite

Wir bei Mailjet nutzen einen Homepage Banner, um unsere Kunden über CORVID-19 zu informieren.

2. Authentifizieren Sie Ihre Domain

Falls Sie dies noch nicht getan haben, authentifizieren Sie Ihre Domains mit SPF, DKIM und DMARC, um Phishing-Versuche zu vermeiden.

Wie man DKIM bei Mailjet einrichtet

Wie Sie SPF und DKIM bei Mailjet einrichten.

Phishing ist eine Technik, die von Betrügern eingesetzt wird, um an persönliche Informationen zu gelangen. Leider versuchen Spammer, sich diese Corona-Pandemie durch das Versenden von Phishing-E-Mails zunutze zu machen.

Zitat IP-Adresse aufwärmen mit Mailjet

“Nach Angaben des Cyber-Sicherheitsunternehmens Digital Shadows ist die Zahl der COVID-19-bezogenen Begriffe auf Dark-Web-Quellen um 738% gestiegen.” Ray Schulz, Kolumnist bei MediaPost

3. Senden Sie niemals E-Mails an Ihre gesamte Kontaktliste

Verabschieden Sie sich in Krisenzeiten endgültig von dieser Praxis, E-Mails an die gesamte E-Mail Liste zu senden. Hier laufen Sie Gefahr, dass die Empfänger-Server Ihre sendende Domain und/oder Ihre sendende IP-Adresse aufgrund der großen Anzahl inaktiver/nicht existierender Empfänger auf eine Blacklist setzen.

Segmentieren Sie stattdessen Ihre E-Mail Kontaktlisten und versenden Sie sich nur an Ihre aktiven E-Mail Empfänger, d.h. an diejenigen, die Ihre E-Mails in den letzten 6 Monaten geöffnet oder angeklickt haben. Ein Blick in Ihre E-Mail Statistiken gibt Auskunft darüber.

E-Mail Kampagnen personalisieren mit Empfänger Segmentierung

Beispiel für ein E-Mail Segment

Versuchen Sie nicht, inaktive E-Mail Empfänger unter dem Vorwand zu reaktivieren, ihnen Informationen über die aktuelle Krise, wie etwas dem Coronavirus, zuzustellen, sofern Sie als Unternehmen oder Ihre Kunden nicht maßgeblich davon betroffen. Das sorgt nur für Spambeschwerden und eine geringere Absender-Reputation.

4. Versenden Sie Ihre E-Mails von einer bereits existierenden Domain

Verwenden Sie für das Versenden von E-Mails keinen neu erstellten Domainnamen, sondern eine Subdomain Ihrer üblichen Domain.

E-Mail Adresse mit Domain verknüpfen

Wie Sie bei Mailjet eine Domain einrichten.

Andernfalls könnten Sie mit einem Spammer und nicht mit einem legitimen Absender verwechselt werden.

Stellen Sie außerdem sicher, dass Sie einen bereits bekannten Absendernamen verwenden, der es Ihren Empfängern ermöglicht, Ihre Marke sofort zu erkennen.

Beispiele für Absendernamen

Beispiele für Absendernamen.

5. Verbreiten Sie keine Panik

Schreiben und versenden Sie inhaltlich keine angsteinflößenden E-Mails, die bei Ihren Empfängern Panik auslösen können.

Achten Sie stattdessen darauf, Ihre Empfänger zu beruhigen, indem Sie bei der Krise auf die von der Weltgesundheitsorganisation empfohlenen Maßnahmen zur Eindämmung der Virusausbreitung abstimmen.

Vermeiden Sie in diesem Zusammenhang auch sogenannte Spam-Wörter. Spam-Wörter sind Begriffe, die…

  • prinzipiell keinen oder wenig Nutzen für den Empfänger haben.
  • aus dem E-Mail Text herausstechen, etwa durch die Schreibweise oder
  • als Trigger wirken, sprich sollen ein bestimmtes Gefühl auslösen und infolge dessen
  • zu einer sofortigen Handlung motivieren.

 

Dazu gehören viele Satzzeichen hintereinander, Großschreibungen und ander kritische Begriffe. Hier schauen die ISPs in der Regel genauer hin und sortieren diese E-Mails im Zweifelsfall aus.

Was jetzt?

Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass wir bei Mailjet die Gesamtauswirkungen von CORVID-19 genau beobachten und alles in unserer Macht stehende tun, um sicherzustellen, dass unsere Kunden keine Änderungen der Service-Levels oder der Reaktionszeiten aufgrund dieses Virus erfahren.

Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, wie wir bei Mailjet mit der Corona-Pandemie umgehen, klicken Sie hier.

Wir laden Sie ebenfalls dazu ein, diesen Artikel zu lesen, wenn Sie alle bewährten Verfahren finden möchten, die Sie generell befolgen sollten, um Ihre Zustellbarkeit zu verbessern und nicht in die Spam-Ordner Ihrer Empfänger zu fallen.

Passen Sie auf sich und Ihre Lieben auf.

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Guide: Die optimale Zustellbarkeit Ihrer E-Mails

Das Ziel der Zustellbarkeit ist es sicherzustellen, dass Ihre Marketing und/oder Transaktions-E-Mails in die vorgesehenen Postfächern Ihrer E-Mail Empfänger ankommen und nicht als Spam markiert werden.

Während Faktoren wie Text, Bilder, HTML-Codes die Basisregeln für eine optimale Zustellbarkeit darstellen, gibt es die hauptsächlichen Faktoren wie die E-Mail Kontaktliste oder auch Authentifizierungsprotokolle.

So kann eine gepflegte E-Mail Kontaktliste von hoher Qualität, die regelmäßig aktualisiert wird, dabei helfen, Ihre Zustellbarkeit zu optimieren. Letzten Endes profitieren Sie von einer guten Absender-Reputation und werden von E-Mail Clients als gern gesehener Absender markiert.

Doch dies sind nicht die einzigen Parameter, die eine gute Absender-Reputation ausmachen und eine optimale Zustellbarkeit hervorrufen. In diesem  32-seitigen Leitfaden betrachten wir daher weitere entscheidende Faktoren genauer, die Einfluss auf die E-Mail Zustellbarkeit haben.

 

Wie Banken das E-Mail Marketing richtig angehen

Die Effektivität des E-Mail Marketings hat sich in praktisch allen Branchen gezeigt. Insbesondere im Bankensektor, in dem Banken, Versicherungen sowie die neuen Neobanken und FinTech-Unternehmen jeden Tag Millionen von E-Mails versenden, um mit ihren bestehenden und zukünftigen Kunden zu kommunizieren.

Der E-Mail Marketing Boom im Bankensektor bringt jedoch neue Herausforderungen mit sich:

Es muss dafür gesorgt werden, dass die E-Mails in den Posteingang gelangen und dass die höchsten Standards im Bereich Datenschutz und Datensicherheit gewährleistet werden.

In diesem Artikel haben wir die Methoden zur Optimierung Ihrer Zustellbarkeit und die Grundlagen zur Optimierung von Datenschutz und Datensicherheit in Ihrem Unternehmen zusammengestellt.

 

Die Bedeutung des E-Mail Marketings im Bankensektor

Der E-Mail Marketing Boom in der Finanzbranche ist offensichtlich. Mit zunehmendem Bewusstsein der Gesellschaft in Bezug auf die Verwendung von Papier zum Versenden von Mitteilungen und Auszügen gehen Finanzinstitute immer mehr von der klassischen Briefpost weg und suchen nach anderen, nachhaltigeren Kanälen wie E-Mail und Anwendungen, um mit ihren Kunden zu kommunizieren.

Der Erfolg von E-Mails in der Finanzbranche hat mehrere Gründe:

Faktor Erklärung
E-Mails sind in der Gesellschaft weit verbreitet Heute ist eine E-Mail Adresse praktisch unverzichtbar, was die E-Mail insbesondere für wichtige Nachrichten zu einem der am weitesten verbreiteten Kommunikationskanäle macht.
E-Mails sind sofort verfügbar und langfristig lesbar: Banken können ihren Kunden sofort Nachrichten senden. Außerdem bleiben sie im Posteingang, damit die Empfänger später wieder auf die E-Mails zugreifen und sie erneut lesen können.
Sie ermöglichen den Versand von personalisierten E-Mails in großem Maßstab: Eine verlässliche E-Mail Infrastruktur ermöglicht das Versenden großer Mengen personalisierter E-Mails mit den Informationen jedes Kunden, z. B. die Übersicht der Kontobewegungen am Monatsende oder Benachrichtigungen über vierteljährliche Gebühren.
E-Mails sind kostengünstig, einfach zu handhaben und bieten konkrete Messgrößen: Die Einfachheit der E-Mail und die Vielzahl der Informationen, die den Marketingspezialisten zur Verfügung stehen, machen diesen Kanal zu einem perfekten Tool für das Versenden von Marketing- und Transaktionsnachrichten.

Der digitale Wandel stellt den Bankensektor jedoch auch vor neue Herausforderungen. In Bezug auf E-Mails müssen Finanzinstitute dafür sorgen, dass die von ihnen gesendeten kritischen Nachrichten nicht beeinträchtigt werden und dass sie im Posteingang ihrer Kunden landen.

So stellen Sie als Bank eine hohe Sicherheit und Datenschutz bei E-Mails sicher

Laut der Studie von Capgemini und EFNA aus dem Jahr 2019 geben 76 % der leitenden Angestellten an, dass der Schutz und die Sicherheit der Daten ihrer Kunden eines der größten Anliegen von Unternehmen aus dem Finanzsektor im neuen digitalen Zeitalter ist.

Als Teil eines Unternehmens, das mit dem Geld und den persönlichen Daten von Personen umgeht, wissen sie, dass Sicherheit in ihrem Unternehmen nicht auf die leichte Schulter genommen werden sollte.

Es ist wichtig, vertrauliche Informationen zu schützen und Hackerangriffe oder Datenlecks zu vermeiden.

Daher muss die E-Mail – einer der am häufigsten verwendeten Kanäle für die direkte und personalisierte Kommunikation mit Ihren Kunden – sicher sein, und es muss sichergestellt werden, dass alle Daten vertraulich behandelt werden und nur Personen mit Zugriffsberechtigung zur Verfügung stehen.

Darüber hinaus sind die Posteingänge zu Orten geworden, an denen diejenigen, die böse Absichten haben, ihre Opfer suchen und ihre Sicherheitslücken ausnutzen.

1. Welche Vorschriften muss mein Unternehmen einhalten?

Von allen Vereinbarungen im Zusammenhang mit E-Mails, die Sie kennen und einhalten müssen, ist die EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) die wichtigste.

Die seit Mai 2018 geltende DSGVO regelt die Verarbeitung von Daten europäischer Bürger und gilt für alle europäischen und nicht-europäischen Unternehmen, deren Kunden in der Europäischen Union ansässig sind.

Es genügt jedoch nicht, dass Sie die Einhaltung der DSGVO durch Ihr Unternehmen garantieren. Sie müssen zudem sicherstellen, dass auch Ihre Dienstleister die Vorschriften strikt einhalten, insbesondere diejenigen, die mit vertraulichen Daten und Informationen umgehen.

(QUOTE DARINE)

2. Methoden zur Verbesserung der Datensicherheit und des Datenschutzes

Datenschutz und Datensicherheit sind auch eines der größten Anliegen Ihrer Kunden. Laut einer IBM-Umfrage sind 81 % der Verbraucher besorgt darüber, wie Unternehmen ihre Daten verwalten, und 87 % sind der Meinung, dass Unternehmen ihre Richtlinien zur Verwaltung personenbezogener Daten verschärfen sollten.

Um Ihnen dabei zu helfen, optimalen Datenschutz und Datensicherheit in Ihrem Unternehmen zu gewährleisten, haben wir die zwei Hauptmethoden zusammengestellt, um eine solide Grundlage zu schaffen.

3. Sicherheit Ihrer Server und Datenspeicherung

Vergewissern Sie sich zunächst, dass die Server, auf denen die Daten gespeichert werden, sicher sind.

Wenn es Ihr eigenes Unternehmen ist, das die Speicherung dieser Daten übernimmt, ist die Mindestanforderung, dass sie der DSGVO entsprechen. Es muss eine kontinuierliche Überwachung der Server eingerichtet und die Anzahl der Personen, die auf sie zugreifen können, begrenzt werden. Dies ist für Ihr Unternehmen zwingend erforderlich und von entscheidender Bedeutung, um die Informationen der Benutzer zu schützen und letztendlich weiterhin ihr Vertrauen zu genießen.

Wenn ein anderes Unternehmen die Speicherung der Daten übernimmt, müssen Sie darauf achten, dass die Lösung, für die Sie sich entscheiden, alle Sicherheiten bietet.

Redundanzen, Brandschutz, hohe Sicherheitsniveaus, Energieautarkie usw. Da Sie nicht derjenige sind, der den Server direkt verwaltet, sollten Sie sicherstellen, dass alle diese notwendigen Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden, um ein Höchstmaß an Sicherheit zu gewährleisten.

Wenn Sie europäische Kunden haben, sollten sich die Server idealerweise in Europa befinden, da hier die strengeren europäischen Gesetze Anwendung finden.

Die Wahl zwischen dem Vertrauen in Ihre interne E-Mail Infrastruktur zur Erfüllung Ihrer E-Mail Anforderungen oder die Verwendung eines Drittanbieter-Dienstes ist eine schwierige Entscheidung.

Um Ihnen zu helfen, hat Mailjet dieses Interne vs. externe E-Mail Lösungs-Handbuch entwickelt, in dem alle zu berücksichtigenden Überlegungen dargestellt und die drei Lösungen, aus denen Sie wählen können, ausführlich erläutert werden.

4. Verschlüsselung

Die am weitesten verbreitete Methode zum Schutz von E-Mails und der darin enthaltenen Informationen ist die Verschlüsselung.

Entgegen der landläufigen Meinung bietet DKIM keine Verschlüsselung der Nachrichten, fügt aber eine Authentifizierungsschicht hinzu, die Ihnen hilft, Ihre E-Mails zu schützen. Wenn Sie eine E-Mail mit DKIM senden, wird sie von den Empfangsservern überprüft.

So funktioniert DKIM

Funktionsweise eines DKIMs.

Diese verwenden Ihren öffentlichen Schlüssel, um zu überprüfen, ob er mit dem privaten Schlüssel übereinstimmt, der in der DKIM-Signatur enthalten ist. Wenn ja, bedeutet dies, dass der Domainname, der die E-Mail sendet, legitim ist, so dass die Identität des Absenders überprüft und die E-Mail entschlüsselt wird.

Andernfalls kann die E-Mail als Phishing-Versuch eingestuft werden.

Um Ihre E-Mails zu schützen, verschlüsselt Mailjet den Kanal, der Ihre E-Mails von Ihrem sendenden Server an den Server des Empfängers sendet. Dies erfolgt dank Transport Layer Security (Transport Layer Security oder TLS). Versenden Sie also eine TLS-verschlüsselte Nachricht und der Server des Empfängers nutzt dieses Protokoll nicht, zeigt die Verschlüsselung keine Wirkung.

So erreichen Sie als Bank eine erstklassige Zustellbarkeit Ihrer E-Mails

Als Teil eines Unternehmens im Finanzsektor sind die Sicherheit und der Schutz Ihrer Daten nicht Ihr einziges Anliegen in Bezug auf E-Mails. Das Erreichen der Posteingänge Ihrer Kunden ist zu einer Herausforderung und gleichzeitig zu einer Priorität geworden.

Wenn Ihr Unternehmen E-Mails als einen der internen oder externen Kommunikationskanäle mit Ihren Kunden und zukünftigen Kunden nutzt, müssen Sie sicherstellen, dass diese die E-Mails am richtigen Ort (Posteingang) und zur richtigen Zeit erhalten.

Was ist Zustellbarkeit und warum ist sie wichtig?

Die Zustellbarkeit wird als die Fähigkeit beschrieben, dass eine E-Mail den Posteingang unseres Empfängers erreicht.

Wussten Sie, dass laut Statistiken etwa 20 % der versendeten E-Mails nicht im Posteingang landen?

Untersuchung zu Spam von Return Path

Posteingangsrate in Deutschland im Jahr 2017. Quelle: Return Path

Es kann nicht geleugnet werden, dass die E-Mail Zustellbarkeit ein grundlegender Aspekt für jedes Unternehmen ist, das E-Mails versendet, insbesondere für Unternehmen, die z. B. bei Bank-, Versicherungs- oder FinTech-Dienstleistungen relevante, finanzielle und persönliche Informationen verarbeiten.

Und die natürlich die Sicherheit und den Schutz der Daten Ihrer Kunden wahren.

Es gibt zahlreiche Fallbeispiele, in denen E-Mail Zustellbarkeit, Sicherheit und Datenschutz in Ihrer Branche Hand in Hand gehen. Zum Beispiel bei Kaufbestätigungen oder Überweisungen, bei der Authentifizierung von Transaktionen, beim Versenden vertraulicher Unterlagen wie Verträgen, Policen oder Zusammenfassungen des Status der Positionen eines Kunden oder bei der Begrüßung von Neukunden für Ihre Dienstleistungen.

automatisierte Transaktions E-Mail

Beispiel für eine Rechungs-E-Mail.

Selbst bei etwas so Einfachem wie der Lieferbestätigung eines Pakets mit einer neuen Kreditkarte ist es wichtig, dass sie zum richtigen Zeitpunkt im Posteingang landet. Ein gutes Beispiel hierfür ist diese E-Mail von BNext:

Zu guter Letzt dürfen wir nicht vergessen, dass es Mitteilungen gibt, die sofort zugestellt werden müssen, insbesondere Transaktions-Nachrichten. Per E-Mail ist dies natürlich möglich, wenn Sie einen guten E-Mail Dienstanbieter wie Mailjet haben.

Um auf der sicheren Seite zu sein, ist es jedoch am besten, Transaktions-E-Mails mit SMS zu unterstützen, da diese eine Öffnungsrate von 98 % haben und Ihnen helfen, die Zustellbarkeit dieser wichtigen Mitteilungen zu verbessern.

Beispiel für eine Transaktions-SMS im Bankenbereich.

2. Methoden zur Verbesserung der Zustellbarkeit

Die Verbesserung der E-Mail Zustellbarkeit der von Ihrem Unternehmen versendeten E-Mails ist eine Aufgabe, die Engagement und Ausdauer erfordert. Daher müssen Ihre Mitarbeiter regelmäßig daran arbeiten und sicherstellen, dass die Best Practices eingehalten werden.

Als kleine Hilfe fassen wir hier einige der Methoden zusammen, die dazu beitragen, Ihre Zustellbarkeit auf einem optimalen Niveau zu halten.

1. Verwenden Sie ein Anmeldeformular, um Ihre Listen zu erstellen

Eine gute Strategie für den Versand von E-Mails in der Bankenbranche beginnt idealerweise mit einer qualitativ hochwertigen E-Mail Liste, die aktiv sind und E-Mails von Ihrem Unternehmen erhalten möchten. Zu diesem Zweck sollte Ihr Unternehmen diese beiden Grundregeln befolgen.

Niemals sollten Sie als Bank eine E-Mail Kontaktliste kaufen oder ausleihen, da sich dies negativ auf Ihre gegenwärtige und zukünftige Zustellbarkeit auswirkt.

Nicht bekannte Absender ist ein wesentlicher Grund für E-Mail Abmeldungen

Eine Untersuchung von Kerstin Hoffmann ergab, dass E-Mails von Absendern, die nicht bekannt sind, besonders häufig zum Löschen führt.

Diese fremden E-mail Listen sind normalerweise alt und enthalten einige Anti-Spam-Filter.

Nutzen Sie als Bank stets das Double Opt-In Verfahren. Auf diese Weise erhält jeder, der Ihre E-Mails abonniert, eine Bestätigungs-E-Mail, die verifiziert werden muss, um E-Mails an seinen Posteingang senden zu können.

Mit Mailjet DSGVO konforme Newsletter Anmeldeformulare erstellen

Beispiel für eine Bestätigungs-E-Mail.

2. Bereinigen Sie regelmäßig Ihre Kontaktlisten

E-Mail Kontaktlisten ändern sich ständig. Einige abonnieren Ihre E-Mails zum ersten Mal, andere bestellen sie ab, haben eine neue Adresse oder verlieren das Interesse an den Inhalten Ihres Unternehmens.

Anstatt ihnen E-Mails zu senden, die sie nicht mehr ansprechen, empfehlen wir, diese inaktiven E-Mail Adressen sowie die Adressen, die nach jeder Marketingkampagne mit Fehlermeldungen, Blockierungen, E-Mail-Abmeldungen oder Spam-Beschwerden zurückgesendet wurden, regelmäßig zu löschen.

Auf diese Weise bleiben nur die Kontakte erhalten, die an Ihren Diensten interessiert sind, und Sie versenden keine E-Mails mehr an Personen, die Ihre Nachrichten nicht einmal öffnen, oder an Adressen, die es nicht mehr gibt.

Dadurch werden Ihre E-Mail-Statistiken in die Höhe schnellen, die ISPs werden sehr positive Signale erhalten und Ihre Zustellbarkeit wird sich insgesamt verbessern.

Wir empfehlen Ihnen, Ihre Kontaktlisten regelmäßig zu reinigen. Daher haben wir diesen Artikel erstellt, in dem wir Ihnen zeigen, wie es geht.

3. Nutzen Sie ein öffentliches WHOIS-Profil

Ein WHOIS ist so etwas wie der Personalausweis Ihrer Webseite. Teilen Sie der Welt mit, was sich hinter dem Domainnamen verbirgt: technische und administrative Verwalter, Bürostandorte usw.

Ein öffentliches WHOIS-Profil ist für jeden Internetnutzer – einschließlich ISPs – eine Garantie, dass sich hinter den Kulissen legitime und natürliche Personen befinden.

Mit akkreditierten Kontaktinformationen können die Verantwortlichen für die Verwaltung von E-Mails mit größerer Wahrscheinlichkeit erreichen, dass diese E-Mails im jeweiligen Posteingang landen.

4. Konfigurieren Sie SPF, DKIM und DMARC

Machen Sie sich keine Sorgen, wenn Ihnen das spanisch vorkommt. Es ist jedoch wichtig zu wissen, dass diese Authentifizierungsprotokolle von Ihrem technischen Team konfiguriert werden, da dies den ISPs hilft, Sie als legitimen Absender zu identifizieren.

Diese bewährte Methode ist eigentlich zwingend erforderlich, da dies Ihre E-Mail Zustellbarkeit positiv beeinflusst und den Versand Ihrer Nachrichten sichert.

Wie man SPF bei Mailjet einrichtet

SPF und DKIM einrichten bei Mailjet.

Um jetzt nicht auf zu viele technische Details einzugehen, haben wir eine Schritt-für-Schritt-Anleitung erstellt, die Sie Ihrem technischen Team weiterleiten können.

Sie haben bereits gesehen, dass die Zustellbarkeit viel wichtiger ist, als es scheint. Wenn Sie das Thema vertiefen möchten, empfehlen wir Ihnen, unseren Leitfaden zu Grundlagen und Best Practices der E-Mail Zustellbarkeit herunterzuladen.

Mailjet ist Ihr bester Verbündeter für E-Mail Marketing

Nachdem Sie erkannt haben, wie wichtig es ist, eine gute Zustellbarkeit zu gewährleisten und die Richtlinien zu Datenschutz und Datensicherheit einzuhalten, ist es für Sie wichtig zu wissen, wem Sie bei Fragen im Zusammenhang mit E-Mails vertrauen können.

Und Mailjet ist, wie könnte es auch anders sein, Ihr bester Verbündeter in diesem Bereich. Sehen wir uns an, warum.

Maximale Vertraulichkeit der Daten

Mailjet war der erste E-Mail Dienstleister weltweit, der eine AFAQ-Zertifizierung von AFNOR erhalten hat, die die Grundsätze der DSGVO garantiert, und einen strengen Prozess durchlaufen hat, um die ISO 27001-Zertifizierung zu erhalten, den internationalen Standard für Best Practices in Informationssicherheitsprozessen.

Darüber hinaus werden alle unsere Daten dank unserer Google Cloud Platform-Partner auf europäischen Servern gespeichert.

Wenn Sie Online-Mailing durchführen möchten, ohne sich um die Sicherheit und den Schutz Ihrer Daten sorgen zu müssen, ist Mailjet Ihre beste Wahl. Weitere Informationen zu Datenschutz und Datensicherheit bei Mailjet finden Sie in diesem Artikel.

2. Erstklassige Zustellbarkeit mit einem Team engagierter Experten für Ihr Unternehmen

Unternehmen, die ihre E-Mails über Mailjet versenden, haben den Vorteil einer erstklassigen Zustellbarkeit.

Zusätzlich zu den guten Beziehungen, die wir mit den ISPs auf der ganzen Welt unterhalten, hilft Ihnen unser Team aus Zustellbarkeitsexperten auch bei der Bereitstellung von dedizierten IP-Adressen, falls Sie sich für diese entscheiden, und zeigt Ihnen die Best Practices für die Zustellbarkeit und die Erhöhung Ihrer Reputation als Absender.

Vorteile Nachteile
Bessere Kontrolle der Absender-Reputation Initialisierungsprozess für neue Adresse notwendig
Skalierbarkeit Höhere Kosten
Möglichkeit verschiedene Arten von E-Mails zu trennen

Tabelle: Vorteile und Nachteile einer dedizierten IP-Adresse

Darüber hinaus hilft Ihnen als Bank der zugeteilte technische Kundenbetreuer mit dem maßgeschneiderten Plan, darunter IP-Adressen aufwärmen, Ihre E-Mail Ziele zu erreichen und vollen Nutzen aus Ihren E-Mails zu ziehen sowie Verbesserungs- und Schulungsinitiativen für Ihr Team zu leiten.

Beispiel für einen individuellen IP-Aufwärmplan.

3. Maximale Skalierbarkeit und Flexibilität beim Versenden von E-Mails

Es gibt viele Möglichkeiten, wie Sie das volle Potenzial von Mailjet ausschöpfen können: Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, unsere Schnittstelle direkt zu nutzen, unsere Send API zu integrieren oder innerhalb von Sekunden eine Verbindung zu unserem SMTP-Server herzustellen.

Infrastruktur Architektur Mailjet

Verschiedene Möglichkeiten bei Mailjet E-Mails zu versenden.

Unsere Infrastruktur ist vor allem leistungsfähig, zuverlässig und sicher. Sie bietet Ihrer Bank selbst zu Spitzenzeiten eine unbegrenzte Skalierbarkeit für E-Mail Versandvolumen von bis zu 15 Millionen E-Mails pro Stunde, egal ob Transaktions-E-Mails oder Marketing-E-Mails.

Mailjets E-Mail Infrastruktur ist skalierbar

4. Erhalten Sie Echtzeit-Benachrichtigungen über Anomalien

Mit Mailjet haben Sie alles unter Kontrolle. Dank unserer hochmodernen Plattform und der exklusiven, auf dem Markt einzigartigen Echtzeit-Monitoring werden Sie und Ihr Team sofort per E-Mail, Chat und/oder SMS über Anomalien, sinkende Versandvolumen oder andere Probleme bei der Zustellung von Transaktions-E-Mails benachrichtigt.

Sie erhalten konkrete Hinweise samt der möglichen Fehlerursache für Ihr Zustellungsproblem.

DE-Monitoring-Alerts

Blick in Mailjet’s Echtzeit-Monitoring.

5. Versand von Transaktions-SMS

Mailjet hilft Ihnen auch dabei, Ihr Geschäft durch den Versand von Transaktions-SMS voranzutreiben, die sowohl aufgrund ihrer Effektivität als auch aufgrund ihrer Fähigkeit, die Sicherheit Ihrer Plattform gemäß der neuen P2D2-Richtlinie zu erhöhen, unerlässlich sind.

DE-Transactional-SMS mobile

Beispiel für eine Transaktions-SMS.

Mit unserer einfachen und zuverlässigen SMS-API kann Ihr Unternehmen ganz unkompliziert personalisierte Nachrichten an Ihre Kunden in mehr als 60 Ländern versenden, um Ihre neuen Kunden willkommen zu heißen, ihnen Authentifizierungscodes oder Versandinformationen zu senden.

Was jetzt?

Zusammenfassend haben Sie bereits gesehen, dass die Kontrolle der Zustellbarkeit und der Sicherheit beim E-Mail Versand für Ihr Unternehmen unverzichtbar geworden ist.

Unter den über 130.000 Unternehmen, die Mailjet unterstützt, arbeiten wir bereits mit namhaften Unternehmen in Ihrer Branche zusammen. Daher würden wir Sie und Ihr Unternehmen gerne begleiten und Ihnen dabei helfen, die Vorteile des Online-Mailings voll auszuschöpfen und sich an den Best Practices für Zustellbarkeit und Datensicherheit zu orientieren.

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ePrivacy-Verordnung und Marketing: Das müssen Sie wissen

Nach der DSGVO (Datenschutz-Grundverordnung) im Mai 2018 kommt mit der ePrivacy Verordnung die nächste Datenschutzrichtlinie für elektronische Kommunikation, die in den kommenden Monaten in Kraft treten sollte.

In diesem Artikel haben wir für Sie alles zusammengefasst, was Sie über diese neue ePrivacy-Richtlinie wissen müssen.

 

Die ePrivacy-Verordnung: Eine Einführung

Was ist ePrivacy?

Die ePrivacy-Verordnung als Spezialgesetz der DSGVO ist demnach eine EU-Verordnung, die nach ihrem Inkrafttreten innerhalb der gesamten Europäischen Union gilt. Nationale Gesetzgeber können in einigen Bereichen jedoch eigene Regelungen erlassen.

Sie löst die bisherige E-Privacy-Richtlinie ab, die der deutsche Gesetzgeber bislang größtenteils im Telemediengesetz (TMG) und Telekommunikationsgesetz (TKG) umsetzen.

Die ePrivacy-Verordnung dient dazu, Privatpersonen und Unternehmen schützen. Es dient dazu, die Datenverarbeitung in Unternehmen zu regeln. Zu den erfassten Kommunikationsvorgängen zählen die Internet-Telefonie, E-Mails, Internetzugänge, Messaging-Dienste und Social Media.

Auch die Übermittlungen von Daten ohne Personenbezug, wie bspw. im Internet der Dinge oder bei vernetzten Fahrzeugen, sind betroffen.

In welchen Bereichen ePrivacy wirkt

Übersicht: In welchen Bereichen die neue ePrivacy-Verordung wirken wird. Quelle: ©vanillya/stock.adobe.com

Experten sehen in der ePrivacy-Verordnung ein “essentielles Puzzelstück zur Verfollständigung der Reform des europäischen Datenschutzrechts” (Vortrag von Rechtsanwalt Karsten Kinast beim Datenschutztag in Köln, 30.10.2019).

Diese Datenschutz-Verordnung schreibt vor, dass vor jeder Operation zum Schreiben oder Lesen von Cookies und anderen Trackern, mit wenigen Ausnahmen, die Zustimmung der Benutzer eingeholt werden muss.

Was ist der Unterschied zwischen DSGVO und ePrivacy?

Kennen Sie den Unterschied zwischen DSGVO und ePrivacy?

Bei Mailjet haben wir uns die neue ePrivacy-Verordnung (ePVO) bereits genau angesehen. Im Jahr 2018 haben wir eine Studie in Auftrag gegeben, um die Auswirkungen der ePrivacy auf die Marketingstrategien und die Kapitalrendite von Unternehmen zu verstehen. 400 Marketing-Entscheidungsträgern in Frankreich und Großbritannien haben an dieser Studie teilgenommen.

Laut dieser Umfrage geben 85% der Marketingexperten an, den Unterschied zwischen ePrivacy und DSGVO zu kennen.

Um es einfach auszudrücken: Die ePrivacy-Verordnung ist ein Sondergesetz der DSGVO. Das bedeutet, dass sie die DSGVO durch spezifische Regeln ergänzt, die für den Sektor der elektronischen Kommunikation gelten. Als Sondergesetz ersetzt sie die DSGVO in den spezifischen Bereichen, die sie abdeckt.

Wann wird ePrivacy in Kraft treten?

Ursprünglich sollte die ePrivacy-Verordnung in der Europäischen Union zeitgleich mit der Umsetzung der DSGVO am 25. Mai 2018 verabschiedet werden. Einen ersten Entwurf wurde bereits am 10. Januar 2017 vorgelegt. Das geplante Datum des Inkrafttretens konnte jedoch nicht eingehalten werden.

Ein tatsächliches Inkrafttreten ist nun für 2021/22 geplant. Doch von einer Anwendbarkeit wird nicht vor 2023/24 gerechnet. Einen Entwurf vom 15. November 2019 finden Sie hier.

Entwicklung ePrivacy

Die Entwicklung der ePrivacy-Verordnung

Die ePrivacy-Verordnung und Cookies

Was ist ein Cookie?

Laut der französischen Datenschutzbehörde CNIL ist ein Cookie eine im Allgemeinen kleine, durch einen Namen identifizierte Informationsfolge, die von einer Webseite an Ihren Browser übertragen werden kann. Der Webbrowser bewahrt sie für eine bestimmte Zeit auf und sendet sie bei jeder erneuten Verbindung zum Webserver zurück.

Cookies haben mehrere Verwendungsmöglichkeiten. Sie können zum Beispiel zur Erinnerung verwendet werden:

  • Ihre Kunden-ID von einer Händlerwebseite, damit Sie sich beim nächsten Besuch leichter einloggen können;
  • Den Inhalt Ihres Einkaufswagens, damit Sie die bei Ihrem vorherigen Besuch ausgewählten Artikel finden können;
  • Ihre Navigation auf einer Website zu statistischen- oder Werbezwecken.

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Cookies können verwendet werden, um Ihre Navigation zu statistischen Zwecken zu speichern.

Welche Tracker sind von der ePrivacy betroffen?

Für Marketer sollten Sie wissen, dass das Zustimmungserfordernis nicht für Vorgänge gilt, deren ausschließlicher Zweck darin besteht, die Kommunikation mit elektronischen Mitteln zu ermöglichen oder zu erleichtern, oder die für die Bereitstellung eines Online-Kommunikationsdienstes auf ausdrücklichen Wunsch des Benutzers unbedingt erforderlich sind.

Insbesondere die folgenden Tracker können als freigestellt betrachtet werden:

1. Tracker, die die vom Benutzer auf der Tracker-Hinterlegung geäußerte Wahl oder den Wunsch des Benutzers, keine Wahl zu treffen, beibehalten.
2. Tracker, die zur Authentifizierung bei einem Dienst bestimmt sind.
3. Tracker, die dazu bestimmt sind, den Inhalt eines Einkaufswagens auf einer Händlerseite im Gedächtnis zu behalten.
4. Tracker für die Anpassung der Benutzerschnittstelle (z.B. für die Auswahl der Sprache oder der Präsentation eines Dienstes).
5. Tracker zum Ausgleich der Last von Geräten, die zu einem Kommunikationsdienst beitragen.
6. Tracker, die es kostenpflichtigen Webseiten ermöglichen, den freien Zugang zu ihrem Inhalt auf eine vordefinierte Menge und/oder über einen begrenzten Zeitraum zu beschränken.
7. Tracker, die es ermöglichen, das Publikum im Rahmen von Artikel 5 der Richtlinien über Cookies und andere Tracker zu messen.

Tabelle: Übersicht über Tracker, die von der ePrivacy-Verordnung betroffen sind.

Im Falle eines Dienstes, der über ein angemeldetes Universe angeboten wird, kann der Herausgeber des Dienstes beispielsweise ein Cookie zur Authentifizierung des Benutzers verwenden, ohne dessen Zustimmung einzuholen (da dieses Cookie für die Bereitstellung des elektronischen Online-Kommunikationsdienstes erforderlich ist).

Andererseits kann er denselben Cookie nur dann für Werbezwecke verwenden, wenn der Benutzer seine vorherige Zustimmung zu diesem speziellen Zweck unter den in den Richtlinien über Cookies und andere Tracker genannten Bedingungen gegeben hat.

Was sind die aktuellen Empfehlungen zu Cookies?

Online-Marketer suchen nun nach einem besseren Verständnis ihrer Verpflichtungen im Rahmen der neuen ePrivacy-Verordnung.

Um den betroffenen Fachleuten bei der Umsetzung konformer Lösungen für die Einholung der Zustimmung zu helfen, existieren bereits praktische Empfehlungen, die die praktische Anwendung der Vorschriften widerspiegeln.

Mailjet hat im Folgenden diese Empfehlungen zusammengefasst:

Das Erfordernis der informierten Zustimmung Die Zwecke der Tracker müssen dem Benutzer vorgelegt werden, bevor der Benutzer die Möglichkeit erhält, der Verwendung der Tracker zuzustimmen oder nicht zuzustimmen. Darüber hinaus muss der Benutzer in der Lage sein, die Identität aller für die Datenverarbeitung Verantwortlichen herauszufinden, bevor er seine Einwilligung geben oder verweigern kann. Der Nutzer muss sich daher über den tatsächlichen Umfang seiner Einwilligung voll und ganz im Klaren sein.
Das Erfordernis der freien Zustimmung Die Einwilligung kann nur gültig sein, wenn der Nutzer seine Wahl frei ausüben kann. Dies bedeutet insbesondere, dass der Nutzer nicht benachteiligt werden darf, wenn er sich entscheidet, seine Zustimmung zu verweigern.
Das Erfordernis einer besonderen Zustimmung Der Benutzer muss die Möglichkeit haben, seine Zustimmung unabhängig und spezifisch für jeden einzelnen Zweck zu erteilen. Die bloße pauschale Annahme von allgemeinen 4. Nutzungs- oder Verkaufsbedingungen reicht nicht aus, um eine spezifische Zustimmung zu erhalten.
Das Erfordernis einer eindeutigen Zustimmung Die Einwilligung muss durch eine eindeutige positive Handlung des Nutzers manifestiert werden. Der Mechanismus zur Einholung der Zustimmung muss es der Person ermöglichen, sich über den Zweck und die Tragweite der Handlung zu informieren, die es ihr ermöglicht, ihr Einverständnis oder ihre Ablehnung zu bekunden.
Rücknahme und Dauer der Zustimmung Benutzer, die ihre Zustimmung zur Verwendung von Kennzeichnungsmitteln gegeben haben, müssen diese jederzeit widerrufen können. Außerdem muss der Widerruf so einfach sein wie die Erteilung der Zustimmung.
Nachweis der Zustimmung Die für die Datenverarbeitung Verantwortlichen müssen nachweisen können, dass der Benutzer seine Einwilligung gegeben hat. Sie müssen Mechanismen implementieren, die es ihnen ermöglichen, nachzuweisen, dass sie die Zustimmung der betroffenen Benutzer gültig erhalten haben.
Modalitäten der Verwendung von Cookies Dieser Punkt weist darauf hin, dass die zuvor als von der Einholung der Zustimmung ausgenommenen Tracker vorzugsweise nur für ein und denselben Zweck verwendet werden sollten, so dass die fehlende Zustimmung des Nutzers die Verwendung der für seine Navigation notwendigen Tracker nicht beeinträchtigt.

Tabelle: Aktuelle Cookie-Empfehlungen. Stand: März 2020

ePrivacy und Marketing: Die Folgen

Wie wird sich die neue Cookie-Richtlinie auf Unternehmen auswirken?

Laut der Mailjet-Studie verwenden heute 93% der Marketer Cookie-basierte Werbung, um ihre Kunden zu erreichen

Das Sammeln und Auswerten von, vor allem für das Marketing relevanten Daten, wird mit der ePrivacy-Verordnung erheblich erschwert. Selbst Produkte aus dem Internet der Dinge entsprechen nicht dann mehr den gesetzlichen Vorgaben.

Insbesondere beim Einsatz von Cookies müssen sich die Unternehmen umstellen müssen. Geregelt ist der Einsatz von Cookies in den Artikeln 8 und 9 des Entwurfs zur ePrivacy-Verordnung.

Ein Hinweis auf sogenannten Cookie-Bannern sowie in der Datenschutzerklärung künftig nicht mehr ausreichen.

Einfacher Cookie Banner

Einfacher Cookie-Banner, die mit dem Inkrafttreten der neuen ePrivacy-Verordnung nicht mehr ausreicht.

Mit den neuen Datenschutzbestimmungen werden die Unternehmen mit wenigen Ausnahmen verpflichtet sein, die Zustimmung der Nutzer vor jedem Vorgang des Schreibens oder Lesens von Cookies und anderen Trackern einzuholen.

Erweiterter Cookie-Banner

Erweitertere Cookie-Banner mit granularer Zustimmungsoption. Inwiefern eine vorangeklickte Checkbox gültig ist, gilt noch zu klären. 

Aus Unternehmenssicht könnte dies eine drastische Reduzierung der Datenmenge der Internetnutzer bedeuten.

Die Fachleute haben verstanden, dass sie ihre Marketingstrategie überprüfen müssten, wobei 30 % planen, die Anzahl der auf Cookies basierenden Werbung unmittelbar nach dem Inkrafttreten der neuen Vorschriften zum Datenschutz im Internet zu reduzieren.

Für bestimmte Sektoren wie die Medien bedroht die ePrivacy-Verordnung sogar ihr Geschäftsmodell im Internet.

Laut dem französischen Syndicat de la Presse Quotidienne Nationale ermöglicht die Sammlung anonymisierter Daten den Redaktionen, die redaktionellen Interessen der einzelnen Leser besser zu verstehen und geeignete Inhaltsangebote zu entwickeln.

Welche Änderungen können konkret Marketer vornehmen, um sich auf ePrivacy vorzubereiten?

Welche Lösungen können dann umgesetzt werden, um diese Verringerung der Anzahl der über Cookies abgerufenen Daten zu kompensieren?

Hier sind einige mögliche Änderungen, die Marketer umsetzen können:

Daten über ihre Besucher mit anderen Mitteln als Cookies zu sammeln z.B. durch Umfragen oder Meinungsumfragen. Diese Lösung hat den Vorteil, dass sie ein besseres Verständnis für die Motivationen und Bedürfnisse der Verbraucher ermöglicht
Überprüfen Sie ihre Prioritäten hinsichtlich ihrer Akquisitionskanäle Laut der Mailjet-Studie geben beispielsweise 80 % der Marketingmitarbeiter an, dass sie E-Mail Marketing nach der Einführung von ePrivacy verstärkt nutzen werden.
Neue kreative Werbeformate zu bestimmen Wege, die nicht mehr nur durch die Sammlung persönlicher Daten bedingt sind. Beispielsweise würde Facebook neue Formen der Suchwerbung nach dem Vorbild von Google Adwords testen.

Tabelle: ePrivacy-Verordnung und die Möglichkeiten für Marketer.

Trotz der möglichen Folgen der ePrivacy-Verordnung ist die Mehrheit der Fachleute der Ansicht, dass diese neue Regelung langfristig eine positive Veränderung für ihr Unternehmen darstellen wird.

ePrivacy wird Ihr Unternehmen dazu ermutigen, die Informationen, die sie verfolgen, transparenter zu gestalten, was den Kunden hilft, sie als vertrauenswürdiger zu betrachten.

Hinsichtlich der ePrivacy-Verordnung ist noch lange nicht das letzte Wort gesprochen. In unserem kostenlosen Newsletter informieren wir Sie, sobald es Neuigkeiten dazu gibt.

 

Wie das E-Mail Marketing Ihnen helfen kann

Während E-Mail der Marketingkanal mit der besten Rendite ist, planen viele Unternehmen bereits, E-Mail Marketing nach Inkrafttreten der ePrivacy-Verordnung verstärkt einzusetzen.

Die größten Änderungen, die das E-Mail Marketing betreffen, wurden bereits mit der DSGVO umgesetzt. Essentielle Regelungen wie etwa die Opt-In-Pflicht, die Art und Weise wie Daten erhoben werden sowie die Art und Weise, wie E-Mail Empfänger ihre Einwilligung widerrufen können, sind bereits eingeführt worden.

Double Opt in Verfahren DSGVO

Best Practice: DSGVO-konformes Double Opt in Verfahren bei der Sammlung von E-Mail Adressen.

Die neue ePrivacy-Verordnung wird damit weniger Auswirkungen auf diesen Kommunikationskanal haben.

Was jetzt?

Sie können Mailjet noch heute für Ihre Marketing E-Mails testen. Als einer der führenden E-Mail Marketing Lösungen steht der Datenschutz im Mittelpunkt der Mailjet-Prioritäten. Mailjet bietet seinen Kunden ein Höchstmaß an Sicherheit und Datenschutz.roadmap dsgvo mailjet

Grafische Darstellung der Schritte, die Mailjet unternommen hat, um DSGVO-konform zu werden.

Mailjet verfügt über die ISO 27001-Zertifizierung, den internationalen Standard für die Sicherheit von Informationssystemen, sowie über die AFNOR-Zertifizierung, die die Einhaltung der wichtigsten Grundsätze der DSGVO garantiert.

Praktizieren Sie DSGVO-konformes E-Mail Marketing
Gestalten Sie responsive Anmeldeformulare, Bestätigungs-E-Mails und Bestätigungsseiten per Drag-and-Drop und erweitern Sie Ihre Kontaktlisten.

Mailjet-Konto erstellen

Coronavirus: Mailjets Aktionsplan

Hier bei Mailjet überwachen wir kontinuierlich die Situation im Zusammenhang mit der Coronavirus (COVID-19)-Pandemie. Unser Team arbeitet rund um die Uhr daran, die Gesundheit und Sicherheit unserer Mitarbeiter sicherzustellen sowie gleichzeitig den normalen Geschäftsbetrieb aufrecht zu erhalten, um unseren Kunden weiterhin den gleichen Service gewährleisten zu können.

Da wir uns in einer Zeit großer Unsicherheit befinden, erkennen wir, dass es entscheidend ist, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Für Mailjet sind das unsere Mitarbeiter, unsere Lieben und unsere Kunden.

Wir wissen, dass Sie sich auf unsere Plattform verlassen, wenn es darum geht, Ihren Kunden und Partnern wichtige Informationen zukommen zu lassen.

Da die Weltgemeinschaft physische Interaktionen mehr und mehr einschränkt, ist die virtuelle Kommunikation aktuell wichtiger denn je. Wir wissen, dass wir das Rückgrat für den Großteil dieser Kommunikation für Sie und Ihr Unternehmen sind – und diese Verantwortung nehmen wir sehr ernst.

Was wir als Antwort auf das Coronavirus tun

Mailjet hat zahlreiche Maßnahmen ergriffen, um sicherzustellen, dass unser Geschäftsbetrieb normal weiterläuft:

  1. Wir verfügen über einen Pandemieplan, um sicherzustellen, dass wir unsere versprochenen Leistungen auch weiterhin erbringen können. Wenn Sie eine Kopie dieses Plans wünschen, erstellen Sie bitte ein Ticket.
  2. Wir haben alle unsere Büros geschlossen und eine globale “Work-from-home”-Politik eingeführt.
  3. Wir haben alle nicht dringend notwendigen Geschäftsreisen gestoppt, sowohl im Inland als auch im Ausland.
  4. Wir ermutigen unseren Mitarbeitern, alle nicht unbedingt notwendigen Reisen zu unterlassen und Vorsicht walten zu lassen, um die Verbreitung dieses Virus einzudämmen.

 

Wie es weitergeht

Wir werden die globalen Auswirkungen vom Coronavirus weiterhin beobachten und uns an die Empfehlungen von Organisationen wie der CDC und der WHO halten.

Wir werden nicht darauf verzichten, unseren Kunden den bestmöglichen Service zu bieten, und wir verpflichten uns, alles in unserer Macht Stehende zu tun, um sicherzustellen, dass die Kunden keine Veränderungen des Service-Niveaus oder der Reaktionszeiten aufgrund dieses Virus erfahren.

Sollten Sie weitere Fragen dazu haben, wie wir auf die Pandemie reagieren, zögern Sie bitte nicht, uns zu kontaktieren.

Wir sind für Sie da.

Funktionierende Newsletter Inhalte erstellen: die besten Tipps [für 2020]

Ihre E-Mail Strategie steht und die dazugehörige E-Mail Vorlage ist erstellt. Nun gilt es, Ihren Newsletter “mit Leben zu füllen”, um Ihre E-Mail Empfänger zu überzeugen und Ihre Umsätze zu steigern.

Da die fortlaufende Generierung von guten Newsletter Inhalten jedoch komplex ist und sich mit Trends stetig ändert, zählt er zu den schwierigsten Disziplinen im E-Mail Marketing.

Worauf genau gilt es daher bei der Erstellung ansprechender und funktionierender Inhalte für Newsletter zu achten, damit diese nicht überladen und unsortiert sind? Erfahren Sie dies und mehr in unserem Blogartikel ;)

Grundsätzliches zum Newsletter Inhalt

Grundsätzlich existieren keine Regeln, wie Newsletter inhaltlich zu gestalten sind. Und genau hier liegt der Hase im Pfeffer. 

Bevor Sie relevante Newsletter Inhalte erstellen können, sollten Sie natürlich wissen wen genau Sie mit Ihrem Mailing erreichen möchten.

Der Newsletter bedient in der Regel folgende zwei Zielgruppen:

  • Bestehende Kunden
  • Interessenten, die mehr über das Unternehmen erfahren möchten, aber noch nicht bereit sind Geld zu investieren und Kunde zu werden

Erfolgreiches Newsletter Marketing verfolgt daher die beiden Ziele:

  • Kundenbeziehung stärken / Expertenstatus aufbauen
  • Traffic- und Umsatz generieren

Der genaue Newsletter Inhalt hängt von Ihrem Unternehmen und Ihren Lesern ab.

Diese Erkenntnis wird für Sie vermutlich nicht neu sein. Konkret gilt es, folgende vier Dinge zu beachten:

  1. Der Leser steht im Mittelpunkt.
  2. Der Newsletter ist kein Sales Letter.
  3. Beständigkeit ist entscheidend.
  4. Ein einheitlicher Sprachstil ist gegeben.

 

Der Leser steht im Mittelpunkt

Was Sie vermeiden sollten, ist ausschließlich über sich selbst und Ihre Produkte oder Dienstleistungen zu schreiben.

Dies ist einer der wichtigsten Faktoren für einen erfolgreichen Newsletter.

Hören Sie auf, darüber nachzudenken, was Sie in Ihrem Newsletter verkaufen können, denn:

Zu verkäuferisch gehaltene Inhalte für Newsletter gehören zu den Hauptgründen, warum sich Menschen davon abmelden.

Stellen Sie stattdessen Ihre Abonnenten ausnahmslos in den Mittelpunkt. Ihre E-Mails müssen für Ihre Kunden sein. Relevanz ist ohne Frage der wichtigste Erfolgsfaktor im E-Mail Marketing.

Je besser der Newsletter Inhalt auf den einzelnen Empfänger zugeschnitten ist, desto erfolgreicher werden Sie langfristig sein.

Wöchentlich neue Gutscheine mögen zwar die Öffnungs- und Klickraten kurzfristig nach oben treiben. Doch diese Praxis wird Ihre Leser auf Dauer nicht an Ihren Newsletter binden.

Um abseits von Rabattaktionen relevante Newsletter Inhalte erstellen zu können, beantworten Sie folgende Fragen:

  1. Was interessiert Ihre Leser aktuell?
  2. Welche Fragen könnten sie haben?
  3. Mit welchen Problemen sind sie gerade konfrontiert?
  4. Wie können Sie konkret helfen, um diese Probleme zu lösen?  

Wie genau schaffen Sie dies nun am besten? Eine Idee, die wir an dieser Stelle gerne empfehlen, ist zum einen die E-Mail Segmentierung und zum anderen die E-Mail Personalisierung:

 

E-Mail Kampagnen personalisieren mit Empfänger Segmentierung

E-Mail Segmentierung von Mailjet

Haben Sie nämlich herausgefunden, welche E-Mail Inhalte Ihrer Empfänger sehen möchten, können Sie diese ganz einfach anhand Merkmale segmentieren:

E-Mail Personalisierung mit Mailjet

E-Mail Personalisierung von Mailjet

Wenn Sie weitere Tipps und Tricks rund um das Thema E-Mail Marketing erhalten wollen, um das Beste aus Ihren E-Mail Kampagnen herauszuholen, dann melden Sie sich doch einfach zum Newsletter an:

 

 

Der Newsletter ist kein Sales Letter

Machen Sie nicht den Fehler und legen Ihren “Newsletter” als reinen Sales Letter an.  Onlineshops tappen gerne in diese Falle.

Gerne werden verschiedenste Aspekte in einer einzigen E-Mail behandelt: Neuste Produkte, PR-Geschichten, Blogartikel, Veranstaltungseinladungen, Über uns-Nachrichten etc. 

Achten Sie daher darauf, dass Sie Ihre E-Mail Empfänger nicht mit zu vielen Inhalten bombardieren:

Beispiel E-Mail Vorlage

Beispiel eines klassischen Sales Letters

Wenn Sie Ihren Newsletter auf “pädagogische Inhalte” konzentrieren und nicht auf das, was Sie zu bieten haben, können Sie sowohl Ihre Zielgruppe als auch Ihre Kunden erreichen.

Wenn Sie Verkaufsinhalte in Ihrem Newsletter platzieren, dann achten Sie darauf, diese mit dem “pädagogischen Teil” zu verbinden.

Überlegen Sie, wie Sie Ihre Verkaufsinhalte einrahmen können.

Wenn Sie ein Online-Shop sind und daher von Natur aus zahlreiche Projekte bewerben möchten, finden Sie Themen und Contentideen, die Sie zusätzlich mit Ihren Abonnenten teilen können.

Konkrete Ideen für Newsletter Inhalte besprechen wir weiter unten.

Apropos: Sie suchen Inspiration für eine E-Mail Vorlage speziell im Bereich E-Commerce? Dann schauen Sie doch mal in unsere Vorlagenbibliothek;)

E-Mail Vorlagenbibliothek zu E-Commerce von Mailjet

Beständigkeit ist entscheidend

Denken Sie im E-Mail Marketing in Silos. Damit ist gemeint, dass Sie innerhalb einer E-Mail nicht thematisch hin und her springen.

Versuchen Sie, einen roten Faden zu implementieren. 

Konsistenz ist wichtig. Wenn Sie versuchen, verschiedenste Themen in einem und demselben Newsletter unterzubringen (das Anteasern von Bloginhalten, aktuelle Angebote im Onlineshop, Einladungen zu kommenden Veranstaltungen etc.), führt das eher zu Verwirrung statt hohen Klickraten. 

Eine Möglichkeit, die Zufälligkeit des Newsletters zu reduzieren, besteht darin, ihn auf ein ganz bestimmtes Thema zu beschränken.

Konzentrieren Sie sich pro Mailing auf einen Bereich.

Wenn Sie dennoch verschiedene Aspekte in Ihrem Newsletter behandeln möchten, dann definieren Sie Thementage.

Montags versenden Sie beispielsweise Veranstaltungseinladungen, dienstags promoten Sie Ihren neuesten Content (Blogartikel, Guides, Case Studies, Podcasts etc.), mittwochs teilen Sie unternehmensinterne Informationen (Vorstellung neuer Mitarbeiter, Interviews, neueste Produktentwicklungen etc.) usw.

Eine weitere Möglichkeit ist, verschiedene Arten von Newslettern einzurichten:

Beispiele für verschiedene Newsletter

Beispiel Newsletter Anmeldung von BWE

Worin liegt der genaue Unterschied? Bei Variante 1 haben Sie eine große E-Mail Liste und jeder Newsletter Abonnent erhält alle E-Mails.

Bei Variante 2 arbeiten Sie mit verschiedenen Kontaktlisten.

Mit dieser Praxis reduzieren Sie die Gefahr, dass Ihre Leser Ihre Newsletter löschen und/oder sich davon abmelden.

Der Grund: Sie erhalten die Newsletter Inhalte, die sie wirklich interessieren (Relevanz).

 

Ein einheitlicher Sprachstil ist gegeben

Hinsichtlich des sprachlichen Stils gibt es Folgendes zu beachten.

Dieser spricht Ihre Kunden und Zielgruppen an und passt gleichzeitig zu Ihrer Marke.

Ihr primäres Ziel ist es daher, den Newsletter Inhalt dahingehend zu gestalten.

Viele Unternehmen versenden nach wie vor die gleichen Marketing E-Mails mit einer Standardnachricht wie etwa einer Werbeaktion, ohne sich darum Gedanken zu machen, wie sie die Botschaft vermitteln.

Sie möchten bestimmt nicht eines dieser Unternehmen sein.

Ein Newsletter ist mehr als nur eine Botschaft. Er ist auch die Stimme, mit der Sie sprechen.

Und diese Stimme ist ein wertvolles Werkzeug, um zu zeigen, inwiefern Sie sich von anderen Marken unterscheiden.

Versuchen Sie entweder inspirierend, informativ oder humorvoll zu schreiben.

Auf diese Weise erhalten Sie die Aufmerksamkeit Ihrer Newsletter Abonnenten.

Natürlich sollte der Ton und die Sprache zum Stil Ihrer Marke passen.

Wählen Sie die Variante aus, die am besten zu Ihrer Brand Voice passt. Hier den Spagat zu schaffen ist entscheidend.

Die inhaltlichen Must-haves

Absendernamen, Betreffzeile und Kopfzeile sind Teile des Newsletters Inhalts, die immer vorliegen. Diese als erstes zu erstellen bietet sich demnach an.

PS: Mit unserem Drag-and-Drop Editor Passport können Sie diese ganz einfach hinzufügen:

E-Mail Personalisierung mit Mailjet

Drag-and-Drop E-Mail Editor Passport

Den Absendernamen wählen

Der Durchschnitts E-Mail Nutzer erhält täglich rund 125 E-Mails. Das ist eine ganze Menge.

Im Umkehrschluss bedeutet das, dass Sie im Posteingang Ihrer Newsletter Abonnenten auffallen müssen.

Damit Ihnen das gelingt, schenken Sie Ihrem Absendernamen besonderer Aufmerksamkeit. Ihnen stehen drei Möglichkeiten zur Verfügung:

  • ein nicht personengebundener Absendername
  • eine Kombination aus Eigen- und Unternehmensnamen
  • nur der eigene Name

Verschiedene Varianten für E-Mail Absendernamen

Ersteres bietet sich an, wenn Sie in einem größeren Unternehmen oder Unternehmensverbund eingegliedertsind.

Möglichkeit zwei ergibt Sinn, wenn Ihr Team kleiner ist und/oder Sie eine spezielle Person mehr in den Vordergrund stellen
möchten.

Variante drei ist zu empfehlen, wenn Sie Einzelunternehmer sind und Sie als persönliche Brand auftreten.

Nehmen Sie sich ruhig 1,2 Minuten, um den Absendernamen festzulegen.

Um dem Prinzip der Beständigkeit hier gerecht zu werden, sollte dieser für alle zukünftigen Newsletter des gleichen Typus beibehalten werden

Ein einheitlicher Absendername sorgt gleichzeitig für einen hohen Wiedererkennungswert.

Je mehr E-Mails im Posteingang landen, desto wahrscheinlicher überfliegt der Empfänger diesen.

Ist er mit Ihrem Namen vertraut, wird er Ihren Newsletter eher öffnen als die E-Mail davor oder danach von einem ihm bis dato unbekannten Absender.

 

E-Mail Betreffzeile formulieren

Die E-Mail Betreffzeile entscheidet neben dem Absendernamen darüber, ob Ihr Newsletter geöffnet wird oder nicht.

Die E-Mail Betreffzeile gilt es so zu verfassen, dass diese neugierig auf den Newsletter Inhalt macht. Folgende Tipps haben sich in der Praxis bewährt:

Obligatorisch 
Macht neugierig auf den Inhalt
Beinhaltet die wichtigste Information
Ist nicht länger als 60 Zeichen
Preheader ist vorhanden
Fordert den Leser auf
Enthält keine Spam-Wörter
Normale Groß- und Kleinschreibung
Keine mehrere Satzzeichen hintereinander sind vorhanden (Bsp. !!!)
Keine falsche Versprechungen werden gemacht
Optional
Satzzeichen sind enthalten
Symbole und Emojis sind enthalten
Zeitliche Begrenzung
Zahlen&Fakten

Checkliste: E-Mail Betreffzeile richtig schreiben

PS: Schauen Sie doch einfach hier in unsere kostenlose Content-Bibliothek, in der wir zahlreiche Ideen für E-Mail Betreffzeilen für Sie hinzugefügt haben:

Die E-Mail Kopfzeile texten

Die E-Mail Kopfzeile ist das dritte feste Textelement, das es zu formulieren gilt. Während die E-Mail Betreffzeile eher darauf abzielt, eine erste Neugierde zu wecken, hat die Kopfzeile den Zweck, den Newsletter Inhalt zusammenfassen.

Dieses Element eignet sich wunderbar, zusätzliche Informationen zu liefern. Damit erhöhen Sie die Chancen, dass Ihre Leser die E-Mail öffnen.

 

E-Mail Kopfzeile Mailjet Newsletter

Beispiel einer E-Mail Kopfzeile beim Newsletter

Erprobte Ideen für Newsletter Inhalte

Nun geht es an das Herzstück, nämlich daran den konkreten Newsletter Inhalt zu erstellen.

Leser entwickeln schnell Erwartungen an das, was sie von Ihnen bekommen werden.

Sie abonnieren einen Newsletter und schauen sich die ersten beiden E-Mails genau an. Wenn beide vom Inhalt her ähnlich sind, erwarten sie, dass die Folge-Newsletter das auch sind.

Um die passenden Newsletter Inhalte für Ihre Leser zu finden, hilft es sich zu überlegen, was Sie mit dem spezifischen Mailing genau erreichen möchten:

  • Traffic generieren oder
  • Kundenbeziehungen stärken/Expertenstatus aufbauen

Sofern es Ihr primäres Ziel ist, den Leser auf Ihre Webseite zu bringen, bietet sich folgender Content an:

  • Bewerben der neuesten Blogartikel
  • Bewerben von Gated Content wie Guides, Whitepaper, Case Stories etc.

Steht dagegen der Aufbau der Kundenbeziehung bzw. Ihres Expertenstatus im Vordergrund, ergeben folgende Newsletter Inhalte Sinn:

  • Bestehenden Content speziell für die Abonnenten aufbereiten
  • E-Mail Blogging: Exklusive Inhalte speziell für die Newsletter-Liste schreiben
  • Das Teilen von unternehmensinternen Informationen
  • Einladungen zu Seminaren, Webinaren und sonstigen Veranstaltungen

 

Der Newsletter als Trafficquelle

Der Newsletter zählt zu den effektivsten Kanälen für sofortigen Traffic.

Statt auf eine Indexierung bei Google zu warten und auf “ihn gnädige” Social Media Algorithmen hoffen, können Sie auf Knopfdruck Besucher auf Ihre Zielseiten bringen.

Sofern Sie einen Blog unterhalten, dann bietet es sich natürlich an, diesen in Ihrem Newsletter zu promoten.

Hierfür gibt es wiederum zwei bewährte Varianten:

  1. bei Veröffentlichung
  2. in einem festen Turnus (Digest)

Bei der ersten Variante versenden Sie jedes mal einen Newsletter, wenn Sie neuen Content veröffentlichen.

Alternativ können Sie Ihren Newsletter Inhalt als Digest aufbauen.

Das heißt, Sie versenden eine wöchentliche, 14-tägige oder monatliche Zusammenfassung dessen, was Sie kürzlich publiziert haben.

Diese zweite Variante bietet sich vor allem an, wenn Sie relativ viele Beiträge verfassen.

Hinsichtlich der Anordnung gibt es mehrere Möglichkeiten:

  1. Chronologisch
  2. Nach Kategorien

Newsletter Inhalt chronologische Anordnung

Beispiel: Mailjet Newsletter mit chronologischer Sortierung

Sie schreiben viel, teilweise mehrere Artikel täglich oder Sie bedienen unterschiedliche Themengebiete, dann können Sie thematisch verschiedene Newsletter erstellen, wie es beispielsweise INTERNET WORLD Business tut.

Verschiedene Newsletter Internet World Business

Die verschiedenen Newsletter von INTERNET WORLD Business 

Bei Gated Content wie Guides, Whitepapers, Webinare etc. sowie Veranstaltungseinladungen verhält es sich ähnlich.

 

Newsletter zum Aufbau von Kundenbeziehung/Expertenstatus

Das größte Vermögen eines Unternehmens ist die Loyalität seiner Kunden. Je enger Kunden an einer Marke gebunden sind, desto stabiler ist ihr Kaufverhalt. Wechselfreudigkeit ist schlicht schlecht fürs Geschäft.

Für Leser sind Newsletter eine einfache Möglichkeit, mit ihren Lieblingsmarken oder Medienseiten in Kontakt zu bleiben, fernab von Google Ads und mit Werbeanzeigen gespickten Social Media Feeds.

 

Bestehenden Content speziell für die Abonnenten aufbereiten

Das größte Vermögen eines Unternehmens ist die Loyalität seiner Kunden.

Je enger Kunden an einer Marke gebunden sind, desto stabiler ist ihr Kaufverhalt. Wechselfreudigkeit ist schlicht schlecht fürs Geschäft.

Für Leser sind Newsletter eine einfache Möglichkeit, mit ihren Lieblingsmarken oder Medienseiten in Kontakt zu bleiben, fernab von Google Ads und mit Werbeanzeigen gespickten Social Media Feeds.

Vergessen Sie dabei nie, DGSVO-konform zu agieren, sprich, rechtssichere Anmeldeformulare zu erstellen:

Mit Mailjet DSGVO konforme Newsletter Anmeldeformulare erstellen

DSGVO-konforme Anmeldeformulare mit Mailjet erstellen

Erhalten Sie wöchentlich Tipps und Tricks von uns in Ihrem E-Mail Posteingang, um Ihr E-Mail Marketing noch effizienter zu gestalten: 

 

 

E-Mail Blogging

Eine andere mögliche Form Ihren Newsletter inhaltlich zu gestalten, ist exklusive Inhalte darin bereitzustellen.

Ihre Leser müssen ebenfalls keinen Link anklicken, um den Content lesen zu können. 

Diese Form des Newsletter Inhalts vermittelt etwas Exklusives und Wertvolles, bei dem nur Ihre Abonnenten Zugang dazu haben.

Ihre E-Mails haben damit einen Wert in sich. 

Diese Newsletter Praxis sorgt dafür, dass sich Ihre Abonnenten besonders fühlen (Sie bauen einen sogenannten “Inner Circle” auf).

Sie geben ihnen einen echten Grund, bei Ihnen abonniert zu bleiben. Schließlich bieten Sie darin wertvollen, exklusiven Inhalt, den Ihre Leser nirgendwo anders bekommen.

E-Mail Blogging trainiert Ihre Leser zusätzlich Ihre E-Mail regelmäßig zu öffnen.

Das ist eine wirklich mächtige Sache.

Wenn Sie dann wirklich mal eine Werbe-E-Mail rausschicken, im Falle von Sales Letter, Produkt-Newsletter etc., dann ist die Öffnungs- und die Klickraten wesentlich höher.

Der Nachteil des E-Mail Bloggings ist, dass die Erstellung der Inhalte zeitintensiv ist.

Ihr Newsletter wird in der Regel ein kleineres Publikum als Ihren Blog haben. Es mag sich durchaus anfühlen, als würden Sie viel Arbeit für weniger Aufwand leisten.

Doch die zusätzliche Arbeit, die Sie sich für Ihre Abonnenten machen, kann eine tiefe Verbindung mit ihnen aufbauen.

E-Mail Blogging Beispiel The Sunday Dispatches von Paul Jarvis

E-Mail Blogging Newsletter “The Sunday Dispatches” von Paul Jarvis

Einen Blick in Ihr Unternehmen gewähren

Menschen lieben einen “Blick hinter die Kulissen”. Geben Sie ihnen diesen.

Interne Unternehmensinformationen nach außen zu kommunizieren ist nicht neues.

Diese Praxis wird bereits erfolgreich auf Social Media getätigt.

Das Problem bei Social Media Maßnahmen ist, dass diese in der Regel im B2C Bereich besser funktionieren.

Die Zielgruppe von B2B Unternehmen ist meist weniger auf Facebook, Instagram und Co. unterwegs – zumindest während der Arbeitszeit, also zu der Zeit, zu der Sie diese erreichen möchten.

Das Medium E-Mail hat den Vorteil, dass dieses sowohl im B2B als auch im B2C Bereich rege eingesetzt wird.

Den Newsletter dahingehend zu nutzen, um exklusive Einblicke ins Unternehmen zu geben, ist eine wunderbare Möglichkeit die Kundenbindung massiv zu stärken.

Mögliche Newsletter Ideen sind:

  1. Einblicke in die tägliche Arbeitspraxis
  2. Zeigen, wie ein Produkt konkret entsteht
  3. Neue Mitarbeiter vorstellen
  4. Hintergrundberichte bei Teilnahme an Veranstaltungen, Messen etc.

Ein weitere Ansatz ist das Versenden von Branchennews, Zukunftsausblicken und Prognosen. Damit positionieren Sie sich nicht nur als Branchenexperte, sondern können Ihren Lesern hilfreiche strategische Anregungen geben.

Konkrete Ideen für diese Form des Newsletter Inhalts sind:

  1. Das Benennen von Trends
  2. Besprechen von neuen Büchern, Seminaren etc.
  3. Resultate von Marktforschungen und Marktanalysen teilen
  4. Vorstellen von Studienergebnissen
  5. Besprechen neuer Technologien
  6. Teilen von Expertenmeinungen zu aktuellen Themen

Ob Sie nun Ihren Newsletter Inhalt als Trafficgenerierung oder Stärkung Ihrer Kundenbeziehungen nutzen, Sie möchten unter anderem eines verwirklichen:

Ihre Marketing und/oder Transaktions-E-Mails sollen im Posteingang Ihrer E-Mail Empfänger landen.

 

Und jetzt?

Lesen Sie im nächsten Teil, wie Sie einen internen Newsletter aufsetzen.

Welche Ideen möchten Sie übernehmen? Probieren Sie diese doch in der Praxis aus! Erstellen Sie erfolgreiche Newsletter ganz einfach per Drag-and-Drop in wenigen Minuten. Loggen Sie sich dazu bei Mailjet ein oder melden Sie sich kostenlos an:

 

 

So vermeiden Sie E-Mail Blacklists

Eine sehr E-Mail Zustellbarkeit ist das A und O für E-Mail Marketer. Denn kommen E-Mails nicht in den Posteingang an, dann ist selbst die ausgeklügeltste E-Mail Marketing Strategie mit hervorragenden Kampagnen für die Katz.

Es gibt zahlreiche Gründe, warum E-Mail den Posteingang nicht erreichen. Einer der schlimmsten ist, auf einer Blacklist gelandet zu sein.

Doch wie genau schaffen Sie es, E-Mail Blacklists zu vermeiden und was können Sie tun, wenn Sie doch auf einr landen? Dieser Artikel gibt die Antwort.

 

Was ist eine Blacklist?

Eine E-Mail Blacklist, auch schwarze Liste genannt, ist eine Ansammlung von Daten, die aufgrund von speziellen Bedingungen von bestimmten Services ausgeschlossen werden.

ISPs wie Gmail, Yahoo, Outlook, Apple Mail und Co. verwenden solche eine E-Mail Blacklist, um deren Nutzer vor Kommunikation mit belästigendem Charakter zu schützen.

Auf eine E-Mail Blacklist kommen E-Mail Versender (mittels E-Mail Adresse und IP-Adresse), die gegen bestimmte Kriterien verstoßen. Hierzu verfügen die ISP über unterschiedliche Kriterien, die Sie in ein Bewertungssystem bündeln.

Warum E-Mail Blacklisting zu vermeiden ist

ISP-Blacklisting ist das schlimmste Worst-Case-Szenario eines E-Mail Marketers. Wenn Sie bei einem oder mehreren ISPs auf einer Blacklist landen, bedeutet das, dass Sie als Spammer angesehen werden. Ihre E-Mails werden in diesem Fall vorab blockiert und landen dann nicht mehr in dem Posteingang der Empfänger, die bei diesem ISP ein E-Mail Konto haben.

Laut Return Path stehen 20 % aller US-amerikanischen Unternehmen auf einer ISP bzw. E-Mail Blacklist. Hierbei handelt sich dabei um sogenannte “White-Hat E-Mail Marketer”, die eigentlich keine Kunden mit unerwünschten E-Mails bombardieren.

Viel mehr schicken diese relevante Informationen an ihre Empfänger, das Interesse an Mitteilungen und Informationen bekundet hat.

Warum stehen diese Versender dennoch auf einer Blacklist?

Die 3 häufigsten Gründe für Zustellbarkeitseinbrüche und E-Mail Blacklisting

ISPs unterliegen strengen Algorithmen, die darauf ausgelegt sind, Spammer so schnell wie möglich zu identifizieren. Gelegentlich kann es jedoch vorkommen, dass auch seriöse Absender auf die Blacklist gelangen, wenn sie neue Techniken ausprobieren oder wenn ihre Versand-Reputation als bedenklich eingestuft wird.

1. Grund: Plötzliche Erhöhung des E-Mail Volumens “über Nacht”

Besonders interessant ist, dass Unternehmen vor allem während der Feriensaison auf Blacklists landen, weil

  • Unternehmen gerne ihre Versandfrequenzen zu erhöhen beginnen, um so viele Empfänger wie möglich zu erreichen.
  • diese hier besonders stark auf den Versand von Werbe-E-Mails setzen.

 

Wichtige Zeiträume mit einem generell hohen Versandvolumen sind um:

  • Wintersales
  • Valentinstag
  • Ostern
  • Muttertag
  • Sommersales
  • Black Friday bis Cyber Montag
  • Weihnachten

 

Doch diese abrupte Versanderhöhung kann unter Umständen zu einer schlechten Zustellbarkeit führen.

In Anbetracht der Tatsache, dass das Versenden hoher E-Mail Volumen zu bestimmten Stoßzeiten ein globaler Trend ist, ist es wichtig, sich daran zu erinnern, dass E-Mail Clients diese zusätzliche Menge an E-Mails bewältigen müssen.

Ereignisse mit höher E-Mail Versandvolumen

Typische Versandspitzen im E-Mail Marketing. Quelle: Mailjet, 2018

Je nach E-Mail Menge kann dies zu Verzögerungen beim Versand und manchmal sogar zu Zeitverschiebungen auch bei Absendern mit einer positiven Absender-Reputation führen, wenn die Server der E-Mail Clients überlastet sind.

Es ist auch bekannt, dass der E-Mail Verkehr während dieser Zeiträume zu einer strengeren ISP-Spamfiltersytem führen. ISPs nehmen nämlich große Volumensteigerungen von E-Mail Kampagnen als “Spikes” wahr.

Diese Spikes werden von den ISPs sehr misstrauisch angesehen, da sie das Verhalten von Spammern nachahmen bzw. eine gängige Praxis darstellt.

Die Konsequenz: Die E-Mails landen im Spam-Ordner oder werden vorab blockiert – im schlimmsten Fall sogar dauerhaft und dann auf der E-Mail Blacklist.

Bounce Rate bei E-Mail Kampagne sehen bei Mailjet

Ein Blick in Ihre E-Mail Statistiken zeigt die Anzahl der Bounces an.

Dies macht es noch schwieriger für Versender, den Posteingang der Empfänger erfolgreich zu erreichen. Auch führt dies zu längeren Bearbeitungszeiten seitens des ISP-Supportteams, sollten Sie diese um Hilfe bitten.

Hinzu kommt: E-Mail Marketing Softwares können nicht kontrollieren, ob ein ISP die E-Mails annehmen, oder wie schnell sie auf Supportanfragen reagieren.

2. Grund: Plötzlicher E-Mail Versand an inaktive Empfänger

Neben einer rapiden Erhöhung des Versandvolumens, kann das plötzliche Anschreiben von inaktiven Kontakten ebenfalls zu einem Einbruch der E-Mail Zustellbarkeit führen.

Inaktive Kontakte meint Empfänger, die seit einer gewissen Zeit nicht mehr mit Ihren E-Mails interagiert hat.

Wir bei Mailjet sprechen von inaktiven Kontakte, die

  • seit drei Monaten keine E-Mails mehr geöffnet oder angeklickt haben
  • sich aus der E-Mail Liste abgemeldet haben, jedoch noch im System sind und weiterhin angeschrieben werden
  • Ihre E-Mails als Spam markieren
  • oder wenn die E-Mail zurück kommt (Bounce),

 

Das unerwartete Anschreiben von inaktiven E-Mail Kontakte kann zu hohen Bounce-Raten, Spamfallen und ISP-Blacklisting führen.

3. Grund: Plötzliche Zunahme der Versandfrequenz ohne Ankündigung

Während bei einem einmaligen Massenversand eher die ISP Alarm schlagen und diese Praxis gerne direkt mit einer schlechten Zustellbarkeitsrate bestrafen, kann eine plötzliche Erhöhung der allgemeinen E-Mail Verandfrequenz an die Empfänger sich ebenfalls negativ auswirken, besonders dann, wenn diese ohne Vorankündigung geschieht.

Von einer plötzlichen Erhöhung spricht man beispielsweise dann, wenn Sie Ihre Empfänger normalerweise einmal pro Woche einen Newsletter schicken und Sie den Versand von heute auf morgen auf drei Mal pro Woche erhöhen.

Doch wenn Empfänger nicht an diese neue hohe Versandfrequenz gewöhnt sind bzw. nicht informiert werden, können diese davon schnell überfordert sein oder verärgert werden. Dies kann zu höheren Spam-Beschwerden, E-Mail Blacklisting und Abmelderaten sowie niedrigeren Öffnungs- und Klickraten führen.

E-Mail direkt in Gmail als Spam markieren

Option in Gmail E-Mail als Spam zu markieren.

Alle diese Reaktionen werden von ISPs negativ bewertet, was zum Weiterleiten der E-Mail in den Spam-Ordner oder direkte Blockierungen führt.

Prinzipiell ist es in Ordnung, die Versandfrequenz zu erhöhen. Doch empfehlen wir

  1. Ihre Empfänger vorab darüber zu informieren und
  2. wertvolle E-Mail Inhalte bereitstellen, die die Zeit des Empfängers wert sind.

 

In jedem Fall sollten Sie eine klare E-Mail Strategie haben und nicht aus dem Bauch heraus mehr E-Mail Kampagnen als sonst versenden.

Was Sie konkret tun können, um ISP-Blacklisting zu vermeiden

Es kann sehr schwierig sein, wieder von dieser E-Mail Blacklist heraus zu kommen. Am besten ist es daher, gar nicht auf solch einer Verbannungsliste zu gelangen.

Die besten Strategien dazu besprechen wir im Folgenden.

Technische Einrichtung

Kennen Sie Ihre Absender-Reputation

Ob Sie auf eine Backlist landen, hängt im Wesentlichen von Ihrer Absender-Reputation ab.

Die E-Mail Absender-Reputation thematisiert das Verhalten einer IP Adresse, der Domain und den Content einer jeden E-Mail und ist als komplexe Metrik zu verstehen.

Wenn Sie durch eine “falsche” Versandpraktik Ihre Absender-Reputation verschlechtern, dann erhöht dies die Gefahr, dass Sie auf eine ISP-Blacklist landen.

Im ersten Schritt gilt es daher zu erfahren, wie gut oder schlecht es um Ihre Absender-Reputation steht.

Sender Score von Sending IP berechnen

Beispiel, um die Absender-Reputation einer IP-Adresse herauszufinden.

Hierzu gibt es verschiedene Möglichkeiten. Unsere E-Mail Experten helfen Ihnen gerne dabei dabei:

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Geben Sie Ihren E-Mails die beste Chance, im Posteingang zu landen. Unsere E-Mail Experten entwickeln und verwalten eine auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittene E-Mail und Zustell-Strategie. Fordern Sie jetzt ein individuelles Angebot ein.

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Richten Sie SPF und DKIM ein

Stellen Sie zu jeder Zeit sicher, dass Sie als legitimer Absender mit öffentlichem WHOIS identifiziert sind und die SPF- und DKIM-Protokolle korrekt eingerichtet sind.

Das Sender Policy Framework (SPF) sorgt dafür, dass der Server des Versenders identifiziert wird. Versenden Sie beispielsweise Ihre Kampagnen über einen E-Mail Marketing Anbieter wie Mailjet, wird der Internet Service Provider Ihrer Empfänger dank des SPF sicherstellen können, dass die E-Mails nicht als Spam angesehen werden, da der sendende Server als sicher angesehen wird.

So funktioniert SPF

DKIM steht für “Domain Keys Identified Mail”. Es fügt Ihren Mails eine einzigartige Signatur hinzu, die sich Ihrer Domain zuordnet und für alle Nachrichten, die Sie versenden, benutzt wird. Dies hilft dem Internet Service Provider bei der Kontrolle der Authentizität Ihrer E-Mails und garantiert für die Integrität Ihrer Nachrichten.

Wie man SPF bei Mailjet einrichtet

Wie Sie beides mit Mailjet einrichten, dass erfahren Sie hier: SPF und DKIM einrichten mit Mailjet

Entscheiden Sie sich für eine shared oder dedizierte IP-Adresse

So wie auch Banken die Schufa zur Bestimmung einer Kreditwürdigkeit einsetzen, vergeben die ISPs (Gmail, Yahoo usw.) einen Reputationswert für jede IP-Adresse der Absender.

Dabei gilt es zwischen 2 verschiedenen Arten von IP-Adresse zu unterscheiden

  1. gemeinsam genutzten (Shared IP)
  2. dedizierten IP (Dedicated IP)

Welche Option die richtige für Sie ist, hängt von Ihrem E-Mail Versandvolumen ab.

Unterschied Shared IP und dedizierte IP
Unterschied einer Shared IP und dedizierten IP in schematischer Darstellung.

Das Ziel einer gemeinsamen IP (englisch: Shared IP) ist es, dass sich mehrere Nutzer die gleiche IP-Adresse teilen. Die Verwendung einer gemeinsamen IP erfordert leistungsfähige Server, die in der Lage sind, mehrere verschiedene Datenpakete zu verwalten. Auf diese Weise können sich viele verschiedene Konten eine teilen. Versenden Sie einige hundert oder tausend Mails pro Monat, bietet es sich an, eine gemeinsam genutzte IP-Adresse (Shared IP) zu verwenden. 

Vorteile Nachteile
Günstiger Preis Teilen der Reputation mit Vielen
Wartungsfrei Gefahr, das eigene E-Mails fälschlicherweise als Spam-E-Mails angesehen werden
Muss nicht vorbereitet werden

Vor- und Nachteile einer Shared IP.

Eine dedizierte IP-Adresse wird ausschließlich einem einzigen Absender zugeteilt, sodass sie vor dem ersten Versenden eine neutrale Reputation besitzt. Wenn Sie genügend E-Mails versenden, sind Sie nicht mehr auf die Reputation anderer Sender angewiesen. Vor allem für Vielversender (wir empfehlen mindestens 150.000 E-Mails per Monat oder mehr) ist eine eigene IP-Adresse interessant.

Vorteile Nachteile
Bessere Kontrolle der Absender-Reputation Initialisierungsprozess für neue IP-Adresse notwendig
Bessere Skalierbarkeit Höhere Kosten
Möglichkeit verschiedene Arten von E-Mails zu trennen

Tabelle: Vorteile und Nachteile einer dedizierten IP-Adresse.

Wenn Sie sich unsicher sind, welche dieser beiden Möglichkeiten, die für Sie richtige Variante ist, dann kontaktieren Sie uns:

Shared IP oder dedizierte IP?
Über die wichtige Funktion dieser Server sollten sich Versender von E-Mails Bewusst sein, denn die Entscheidung, welchen E-Mail Server Sie verwenden, ist grundlegend für Ihren Erfolg beim Versenden Ihrer Mails.Wir sagen Ihnen, ob für Sie eine Shared IP oder dedizierte IP die passende Variante ist.

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Wählen Sie Ihren Absender-Name schlau

Benutzen Sie keine privaten E-Mail Adressen von Gmail, GMX oder Web.de, diese Praxis wirkt unprofessionell und bei erhöhtem Sendevolumen werden Ihre E-Mails vermutlich von jedem Spam-Filter abgefangen.

Auf diese Weise steigen Ihre Chancen, von den Internet Service Providern Ihrer Empfänger als vertrauensvoller Absender angesehen zu werden.

Tipp: Verwenden Sie nach den @ Ihren Markennamen.

Hinsichtlich der Information vor dem @ gilt: Wählen Sie vor dem entweder einen nicht personengebundenen Absendernamen wie

  • kontakt@
  • info@
  • shop@
  • willkommen@
  • newsletter@
  • kundensupport@
  • hilfe@

Beispiele für Absendernamen

Blick in das Mailjet E-Mail Marketing Tool: Absender-Adressen hinzufügen

Erstellen Sie einen IP-Warmup Plan

Der Schlüssel zu einer starken Zustellbarkeit während dieser Spitzenzeiten und -tage liegt in der vorausschauenden Planung und einem gut durchdachten Ansatz.

Im Idealfall sollte jede Volumenzunahme von einem Tag auf den anderen nie mehr als 25-40% betragen, gemessen an das Volumen, das Sie in den letzten zwei Wochen gesendet haben.

E-Mail Versender mit hoher Datenqualität und Absender-Reputation können manchmal mit enormen Mengensteigerungen davonkommen. Doch das empfehlen vor allem bei den typischen E-Mail Spitzenzeiten nicht.

Vermeiden Sie daher einen sprunghaften Anstieg des E-Mail Volumens über Nacht. Eine sicherere Empfehlung wäre es, die Volumenzunahme auf maximal 25% zu begrenzen.

D.h., wenn Sie typischerweise an 100.000 Empfänger versenden, sollten Sie bei der nächsten Kampagne ca. 125.0000 Kontakte anvisieren, dann rund 156.000 und so weiter. Dies entspricht dem gängigen IP-Warm-Up-Plan.

Beispiel für einen IP-Warmup-Plan

Diese Empfehlung zur Vermeidung von Volumenspitzen ist in erster Linie für Absender mit einer dedizierten IP wichtig, denn für diese Versender ist eine sehr gute Zustellbarkeit in der Regel besonders wichtig.

Beachten Sie jedoch, dass es auch für Absender im Shared Pool wichtig ist, das Versandvolumen nur gemäßigt zu erhöhen.

ISPs wie Google Mail verfolgen die Reputation auf Absenderadresse und Domain-Ebene, so dass Volumenspitzen von einer bestimmten Domain auch als verdächtig angesehen werden können.

Sie versenden monatlich über 500.000 E-Mails und sind sich unsicher, wie Sie solch einen IP-Warmup aufstellen, weil viel auf dem Spiel steht? Unsere Mailjet E-Mail Experten unterstützen Sie gerne bei der Festlegung eines individuellen IP-Warmup Plan.

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Hohe Datenqualität gewährleisten

Bauen Sie Ihre E-Mail Listen DSGVO-konform auf

Damit Sie auf der rechtlich sicheren Seite sind, sollten Sie unbedingt zwei wichtige Punkte beachten:

  1. Nutzen Sie für das Anmeldeverfahren zu Ihrem Newsletter ein Double-Opt-In Widget
  2. Stellen Sie am Ende jedes versendeten Newsletters einen Abmeldelink zur Verfügung

 

Double-Opt-In bedeutet, dass der jeweilige Kontakt nach der Anmeldung eine E-Mail erhält, in der dieser Schritt noch einmal manuell bestätigt werden muss.

Mit Mailjet DSGVO konforme Newsletter Anmeldeformulare erstellen

Beispiel für eine Bestätigungs-E-Mail

Kaufen Sie keine E-Mail Adressen und Kontaktlisten

Der Kauf von E-Mail Empfängern ist nach wie vor eine beliebte Praxis. Doch: Die Verwendung von solchen Listen ist pure Geldverschwendung.

Gekaufte E-Mail Adresslisten enthalten in der Regel viele Spam-Fallen und E-Mail Adressen von schlechter Qualität. Die Wahrscheinlichkeit, dass diese E-Mails Adressen den Spamfiltern bereits bekannt sind, ist hoch. Wenn Ihre E-Mail an diese E-Mail Adresse versendet wird, dann werden sie automatisch als Spam betrachtet.

Die Verwendung solcher E-Mail Listen verstößt in der Regel auch gegen die Versandrichtlinien von zahlreichen E-Mail Marketing Softwares.

Kaufen, leihen oder kopieren Sie keine E-Mail Kontaktlisten von Dritten. Also Finger weg von Leadgenerierungsangeboten.

Reinigen Sie Ihre Kontaktlisten regelmäßig

Verwalten Sie regelmäßig Ihre Kontaktliste, um sicherzustellen, dass sie aktuell ist und dass alle Kunden, die sich aus Ihrer E-Mail Liste ausgetragen haben, aus dieser Liste entfernt werden.

Es beeinträchtigt Ihre Glaubwürdigkeit und Seriosität, wenn Sie Kunden weiterhin E-Mails senden, die keine Werbung mehr wünschen.

Nehmen Sie regelmäßig eine Reinigung Ihrer Kontaktlisten vor und separieren Sie die inaktiven von den aktiven Empfängern.

E-Mail Segment Inaktive Empfänger bei Mailjet erstellen

Beispiel für ein E-Mail Segment bei Mailjet, das inaktive Kontakte auswählt.

Entfernen Sie dazu alle inaktiven Kontakte (diejenigen, die in den letzten 3 bis 6 Monaten nicht mit Ihrem E-Mails interagiert haben) und senden Sie Rückgewinnungs-E-Mails an die verbleibenden Kontakte.

Rückgewinnungs-E-Mail Vorlage von Mailjet. Diese und weitere E-Mails Templates in Ihrem eigenen Brand Design können Sie hier einsehen und herunterladen.

Tipp: Bieten Sie ihnen einen Anreiz, auch weiterhin Ihre E-Mails zu erhalten oder sich abzumelden. Auf diese Weise bleiben Ihnen die interessierten Kontakte erhalten.

Starten Sie hierbei mit einem kleinen Prozentsatz dieser E-Mail Kontakte als Test. Wir empfehlen diese Testgröße auf maximal 10% des Tagesvolumens zu beschränken, welches Sie zu Beginn versenden möchten.

Hierzu können Sie Tools wie das A/B Testing verwenden

Mailjet erlaubt es Ihnen die A/B Stichprobengröße beliebig zu wählen

Bei Mailjet können Sie die Stichprobengröße und Zielparameter individuell bestimmen.

Wenn der Test gut verläuft, dann erhöhen Sie den Prozentsatz, um maximal 25%.

Tägliche E-Mail Praktiken

Planen Sie Ihre E-Mail Versandaktivitäten im Vorraus

Feste Feiertage wie Ostern und Weihnachten lassen sich nicht verschieben. Das heißt aber auch, dass diese nicht überraschend kommen und man sich im Vorfeld ausreichend darauf vorbereiten kann.

Um zu vermeiden, dass Sie Ihre Werbe-Kampagnen mit einem Schwung an alle Ihre Empfänger versenden und damit auf eine E-Mail Blacklist gelangen, gilt es Ihren E-Mail Versand strategisch zu planen.

Arbeiten Sie stets mit einem Redaktionsplan. So haben Sie alle geplanten E-Mail Kampagnen mit deren Versandzeit im Blick.

Mailjet E-Mail PLaner

Beispiel für einen E-Mail Marketing Redaktionskalender.

Arbeiten Sie mit Personalisierungen und Segmentierungen

E-Mail Kampagnen stets an gesamte E-Mail Liste zu versenden, ist in den meisten Fällen eine eher schlechte Idee. Besonders dann, wenn Sie verschiedene Arten von E-Mails versenden.

Planen Sie bestimmte Kampagnen zu versenden, die aller Wahrscheinlichkeit nach nur für einen Teil Ihrer Empfänger interessant ist, dann empfehlen wir, auch nur diese Ihre E-Mail zuzuschicken. Dies erreichen Sie mittels Personalisierung und Segmentierung.

Segmentieren Sie Ihre E-Mail Kontaktliste nach bestimmten Parametern. Hier ein paar Beispiele:

Segmente ganz einfach erstellen

Beispiel für ein E-Mail Segment basierend auf Alter-Kontakteigenschaft.

Arbeiten Sie ergänzend oder alternativ mit dynamischen Inhalten. Dynamische Inhalte ist eine Form der E-Mail Personalisierung, bei dem Sie Inhalte dynamisch und basierend auf den Segmenten anzeigen, zu denen Ihre Kontakte gehören.

Blick in die Funktion dynamische E-Mail Inhalte bei Mailjet.

Auf diese Weise stellen Sie sicher, dass Ihre Empfänger die E-Mail Inhalte erhalten für die sie sich auch interessieren.

Tipp: Sofern Sie nichtwissen welche Inhalte Ihre E-Mail Empfänger haben wollen, dann fragen Sie diese doch einfach ;).

Beispiel für Newsletter Inhalte Umfarge

E-Mail Vorlage für eine Feedback-E-Mail. Dieses E-Mail Template können Sie hier herunterladen.

Bitten Sie User, Sie hinzuzufügen

Einer der einfachsten Wege, nicht auf einer E-Mail Blacklist zu landen ist es, Kunden zu bitten, Sie auf eine Whitelist zu setzen.

Wenn Kunden Ihre E-Mail Adresse zu ihrem Adressbuch hinzufügen, stufen die ISPs Sie dann als persönlichen Kontakt des jeweiligen Kunden ein und lassen Ihre E-Mails passieren.

Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass Ihre E-Mails dann nicht im Werbe- sondern im Haupt-Postfach landen.

Verwenden Sie keine Link-Kürzungen

Link-Kürzungen von bit.ly, Buffer und Tiny können sich als sehr nützlich herausstellen, weil sie lange URLs verkürzen. Sie erhöhen jedoch die Wahrscheinlichkeit, auf einer Blacklist zu landen.

Diese verkürzten Links “verstecken” die ursprünglichen URLs und werden gerne von Spammern verwendet, um die schädlichen Inhalten ihrer E-Mails zu verstecken.

Nicht immer werden Sie deswegen auf einer E-Mail Blacklist landen, es ist jedoch sicherer, solche Link-Kürzungen nicht zu verwenden. Fügen Sie in Ihren E-Mails stets die vollständige URL inkl. UTM-Parameter ein.

Einfügen von URL in E-Mail bei Mailjet

 Blick in den E-Mail Editor von Mailjet mit URL-Feld Eingabe.

Lesen Sie aktuellste Spam-News

Weil Spammer ständig versuchen, ihre Techniken weiterzuentwickeln, werden die Algorithmen immer wieder verbessert, um dem entgegenzuwirken.

Was wir tun können, ist, sich regelmäßig über aktuelle Trends in Sachen Spam und Sicherheitsangelegenheiten zu informieren. Einige Blogs, die wir diesbezüglich empfehlen können sind Magill Report und Return Path. Auch können Sie Ihren Kundenbetreuer fragen.

SOS-Maßnahmen, wenn Sie auf einer E-Mail Blacklist stehen

Doch was können Sie machen, wenn das Kind nun einmal in den Brunnen gefallen ist und Sie auf einer oder mehreren ISP-Blacklists stehen?

Kontaktieren Sie die ISPs, Webmails und Vereinigungen, die Ihre DNS oder IP auf die Blacklist gesetzt haben, um diese von dieser Liste entfernen zu lassen.

Sie benötigen dafür eventuell einen Nachweis Ihrer Legitimität und dafür, dass es sich bei Ihnen nicht um einen Spammer handelt. Gute Versandstatistiken und die Verbesserung der Ergebnisse könnten dabei hilfreich sein.

Fragen Sie bei Ihrer E-Mail Marketing Software des Vertrauens auch um Rat, um Ihnen hier konkrete Tipps sowie Unterstützung geben zu können. Viele haben eine gute und direkte Beziehung zu den verschiedenen ISP und können den Kommunikationsprozess beschleunigen.

Dieser Service steht in der Regel nur Kunden zur Verfügung, wenn Sie einen bestimmten Plan gebucht haben. Bei Mailjet beispielsweise erhalten Sie Zugang zu einen Zustellbarkeits-Experten, wenn Sie mindestens den 150.000 Premium-Plan gebucht haben.

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