So gewinnen Sie neue Newsletter-Abonnenten

Newsletter und andere E-Mail Marketing Kampagnen funktionieren nur mit einer E-Mail Kontaktliste.

Mit verschiedensten Mitteln können Sie versuchen, die Anzahl Ihrer E-Mail Empfänger zu vergrößern.

Doch wie genau schaffen Sie es, eine qualifizierte und rechtssichere E-Mail Kontaktliste für Ihr Unternehmen aufzubauen? Dieser Artikel gibt die Antwort.

 

Wie groß sollte eine E-Mail Liste mindestens sein?

Je mehr Newsletter-Abonnenten Sie haben, desto mehr Empfänger erhalten Ihre E-Mails und können die von Ihnen gewünschte Aktion (Artikel lesen, Produkt kaufen, sich zur Veranstaltung anmelden, Umfrage ausfüllen etc.) durchführen.

Daher wundert es nicht, dass Phrasen wie “wie Newsletter-Abonnenten gewinnen”, “E-Mail Adressen kaufen” und “E-Mail Kontaktliste aufbauen” zu den meistgegoogelten Sucheingaben zählen.

Doch ist die quantitative Menge an Abonnenten wirklich ausschlaggebend? Nein, das ist sie nicht.

Die Angst vor einer geringeren Anzahl an erreichbaren Newsletter-Abonnenten ist nachvollziehbar. Doch viel hilft nicht viel. Eine große Anzahl von Newsletter-Abonnenten wird weder den Traffic auf Ihrer Webseite erhöhen, noch Ihren Umsatz steigern.

Auch beim E-Mail Marketing gilt es, wirtschaftlich zu handeln. Versenden Sie Ihren Newsletter daher nur an diejenigen, die auch wirklich daran interessiert sind. Nur für sie relevante E-Mail Adressen sind Gold wert.

Der Empfänger bringt Ihnen Vertrauen entgegen, wenn er seine personenbezogene Daten an Sie weitergibt. Versuchen Sie daher nicht, Personen mit allen Mitteln auf Ihre Newsletterliste zu setzen. Bauen Sie lieber eine ehrliche und langfristige Beziehung zu Ihren Newsletter-Abonnenten auf, die auf ihrer Glaubwürdigkeit und dem Interesse ihrer Kunden beruht.

Auch aus rechtlichen Gründen sollten Sie zudem von Versuchen absehen, die Zahl Ihrer Newsletter-Abonnenten mit gekauften oder getauschten E-Mail Adressen und Listen in die Höhe zu treiben. Doch dazu später mehr.

Denken Sie daher daran: Bei einer E-Mail Kontaktliste geht es nicht um die Quantität, sondern um Qualität.

So gewinnen Sie neue Newsletter-Abonnenten

Es gibt verschiedene Art und Weisen, wie Sie interessierte Personen auf Ihr Unternehmen und speziell auf Ihren Newsletter aufmerksam machen können – aber nicht jede davon eignet sich heute noch.

Speziell mit dem Blick auf die Datenschutz-Grundverordnung gibt es einige Aspekte zu beachten. Wir stellen Ihnen daher einige Möglichkeiten vor, mit denen Sie Ihre E-Mail Kontaktliste nach den neuen rechtlichen Standards erweitern werden.

Folgende Strategien haben sich in der Praxis bewährt:

Webseite

Der wahrscheinlich wichtigste Ort, um neue Newsletter-Abonnenten zu gewinnen, ist Ihre Webseite. Folgende Orte bieten sich zum bewerben an:

  • Blogstartseite
  • Blogartikel (Formular im Text oder in der Seitenleiste)
  • 404-Fehlerseiten
  • Menü
  • Seitenleiste
  • Footer

Beispiel für Leadgenerierung auf 404-Seite

Beispiel für eine 404-Fehlerseite von Optin Monster.

Wie viele der genannten Orte sollten Sie nun nutzen?

Achten Sie darauf, dass Sie Ihren Newsletter höchstens 1 mal auf Seiten wie Blogstartseite, Menü, Seitenleiste, Footeroder auch 404-Fehlerseiten promoten, um somit Ihre Leser mit Informationen nicht zu überfordern.

Im Blogartikel selbst können es dann auch schon mal zwei Banner sein, damit sich Ihre Leser für Ihren Newsletter anmelden, da diese in der Regel länger sind und neben Bildern und Videos einen Eyecatcher darstellen.

Landing Page

Mit dem Begriff „Landing Page“ ist eine Webseite gemeint, auf der ein User buchstäblich landen und dann bestenfalls eine Aktion ausführen soll.

Auf diese Landing Page gelangt der zukünftige Newsletter Abonnent bspw. über ein Suchergebnis, eine AdWords-Anzeige oder auch durch den Klick aus einem Newsletter heraus.

Auch im E-Mail Marketing kann eine Landing-Page nützlich sein, um Ihre E-Mail Kontaktlisten wachsen zu lassen.

Der Vorteil einer solchen Landing Page, um neue Newsletter-Abonnenten zu gewinnen, liegt darin, dass Sie sich hier einzig und allein auf die Generierung von rechtssicheren Newsletter-Anmeldungen konzentriert brauchen. Auf diese Weise erzielen Sie eine höhere Conversion Rate als auf anderen Seiten.
Beispiel für eine Newsletter-Anmeldung Landing Page bei Mailjet

Damit eine Newsletter Landing Page funktioniert, sind bestimmte Punkte einzuhalten. Bedenken Sie, dass neben der Performance, also der Schnelligkeit der URL, User heutzutage nur eine geringe Zeit zur Entscheidungsfindung benötigen.

Gestalten Sie daher das Layout auf diese Tatsache hin. Dies meint auch, dass die wichtigsten Elemente der Landing Page so zu gestalten sind, dass sie klar erkenn- und sofort erfassbar sind.

Eine gute und vor allem effektive Newsletter Landing Page, welche als Ziel hat die Zahl der eigenen Newsletter-Abonnenten wachsen zu lassen, bedarf bestimmter Elemente. Diese sollten dem Besucher bestenfalls sofort ins Auge springen:

  1. Intention und den Anreiz der Seite prägnant herausstellen, nämlich dass sich der Besucher in den Newsletter einträgt.
  2. Nutzen und Alleinstellungsmerkmal klar herausarbeiten. Warum genau sollte sich der Besucher in Ihren Newsletter eintragen? Was erwartet ihn und welchen Nutzen hat er dadurch?
  3. Kurze und klare Herausstellung der wichtigsten Informationen, u.a wie häufig der User eine E-Mail von Ihnen erhält.
  4. Ein eindeutiger und klarer Call to Action wie beispielsweise „Kostenlos anmelden“, „Newsletter abonnieren“ oder „Jetzt eintragen“.
  5. Ggf. ein Siegel von Datenschutzeinrichtungen (CSA, signal spam, email experience council, etc.), um Vertrauen beim Leser zu schaffen.
  6. Das Formular zum Eintragen des Namens und der E-Mail Adresse, sollte ebenfalls klar ersichtlich sein.

 

Social Media

Nutzen Sie auch Social Media, um neue Newsletter-Abonnenten zu gewinnen. Betrachten Sie Ihre Social Media Kanäle als kostengünstige Werbemöglichkeit für Ihren Newsletter. Hier können Sie das Marketing mit persönlichen Faktoren verknüpfen und Ihre Kundenbindung verstärken.

Mittels Social Media leiten Sie auf diese Weise Ihre Zielgruppe genau dorthin, wo diese sich auch für Ihren Newsletter anmelden können: auf Ihre Webseite – und hier idealerweise zu Ihrer Newsletter Landing Page.

Mailjet Facebook
Der blaue CTA und das Bannerbild auf Ihrer Facebook-Seite sind ideale Ort, um Ihren Newsletter bei potenziellen Abonnenten zu bewerben.

Promoten Sie den eigenen Newsletter ebenfalls hin und wieder über normale Beiträge und Tweets, da viele Ihre Social Media Follower Sie nur über den Feed verfolgen und Ihr Social Media Profil besuchen werden.

Wenn Ihr Budget das zulässt, dann können Sie auch Ads schalten

Beispiel eines Lead Formulars

Tipp: Benutzen Sie aussagekräftige Bilder und kurze Vorschautexte, die das Interesse an Ihren Inhalten erhöhen.

Veranstaltungen

Auch wenn sich die Mehrzahl der Newsletter-Abonnenten in der heutigen Zeit per digitaler Anmeldung für Ihren Newsletter registrieren wird, sollte die Offline-Kundenakquirierung nicht gänzlich vernachlässigt werden.

Denn gerade auf spezialisierten Events wie Messen oder Vorträgen kommen unzählige Personen Ihrer Zielgruppe zusammen.

Neben persönlichen Gesprächen, Produktvorführungen und Verlosungen haben Sie auch hier die Möglichkeit, Ihren Newsletter zu bewerben. Hierbei bieten sich zwei Möglichkeiten an:

  1. Nutzen Sie hier eine Unterschriftenliste, klären Sie die neu gewonnenen Interessenten darüber auf, für was diese sich genau eintragen und bewahren Sie diese Einverständniserklärung sicher auf.
  2. Erstellen Sie eine kleine Postkarte mit einem Link oder QR-Code, die zu Ihrer Newsletter Landing Page führt.

Beispiel für Newsletter-Anmelde Postkarte

Beispiel für eine Postkarte, um den Newsletter zu bewerben.

 

Newsletter-Anmeldeformulare richtig erstellen

Sofern Sie Ihre Newsletter E-Mail Liste nicht offline wachsen lassen, ist der Dreh- und Angelpunkt das Newsletter-Anmeldeformular bzw. Newsletter-Anmeldewidget.

Integrierte Newsletter-Anmeldeformulare

Der einfachste Weg, Newsletter DSGVO-konform aufzubauen, ist mittels eines responsiven Anmeldeformular, das den Benutzer aktiv und bewusst zu Ihrem Newsletter führt.

Beispiel für ein integriertes Newsletter-Anmeldeformulars.

Positionieren Sie dazu das Anmeldeformular möglichst prominent an den wichtigsten Stellen Ihrer Webseite (Kopfzeile, Sidebar, Pop-Up Fenster, die Checkout-Seite oder im Footer).

Build-in Newsletter Anmeldeformular MailjetNewsletter Anmeldeformular von Mailjet

Achten Sie darauf, dass dieses Formular gut sichtbar ist und der Besucher Ihrer Seite sofort darauf aufmerksam wird. Das Newsletter-Anmeldeformular sollte daher so sichtbar sein, dass es ohne scrollen ins Auge des Betrachters fällt.

Unser Tipp: Schrecken Sie dabei mögliche Abonnenten nicht mit einer zu hohen Abfrage seiner Daten ab. Name und E-Mail Adresse reichen für den Newsletter zunächst aus. Denn Untersuchungen zeigen, dass je mehr Feld auszufüllen, je mehr personenbezogene Daten anzugeben sind, desto wahrscheinlicher wird der potenzielle Newsletter Abonnent sich nicht anmelden.

Wie Sie Sie solch ein Newsletter-Anmeldeformular Schritt für Schritt mit Mailjet erstellen, erfahren Sie in diesem Artikel: E-Mail Anmeldeformulare für Newsletter und Co. gestalten

Pop-up Newsletter-Anmeldewidgets

Sogenannte Pop-up Fenster erhöhen die Anmelderate Ihre Newsletters um bis zu 20%. Auch hier gilt: Je kürzer, desto besser. Beschränken Sie sich auf wenig Text und heben Sie die Vorteile einer Anmeldung hervor.

Anmeldewidget Newsletter Pop-Up VarianteBeispiel eines Newletter-Anmelde Pop-up Fensters

Verwenden Sie solche Pop-up Newsletter-Anmeldewidgets aber nur wohl dosiert und nicht zu früh ein. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich Ihre Webseitenbesucher in Ihren Newsletter anmeldet, wenn sie nach bereits 10 Sekunden ein Pop-up dazu sehen, ist relativ niedrig.

Auch sollten Sie aus SEO-Sicht vorsichtig sein. Google selber ist kein großer Freund mehr von solchen Pop-up Elementen und betrachten diese seit Januar 2017 als eher als manipulative Störfaktoren und bestraft diese mit einem negativen Rankingfaktor.

Google betrachtet folgende drei Kategorien als nervige Werbung:

  • Pop-Ups, die während des Lesens aufpoppen und den Content überlagern
  • Interstitials, welche die gesamte Seite überdecken, und erst geschlossen werden müssen, um fortzufahren
  • Above-the-fold Werbung, also große Banner, die erst weggescrollt werden müssen, um zum Inhalt darunter zu gelangen

Varianten Webseiten Pop-UpsQuelle: Google

Die Wahrscheinlichkeit, dass Ihre Newsletter Pop-up Anmeldewidget unter einer der drei Kategorien fällt ist ziemlich hoch. Kommt Google bei Ihnen zu diesem Schluss, dann kann es passieren, dass sie die SEO-Sichtbarkeit dieser Webseite oder der ganzen Domain herunterstufen.

Tipps, um neue Newsletter-Abonnenten zu gewinnen

Bieten Sie Anreize

Der Aufbau Ihrer E-Mail Kontaktliste beginnt mit Ihrem Angebot, Ihren Inhalten sowie der Art und Weise, wie Sie diese bei zukünftigen Newsletter-Abonnenten bewerben, bzw. darauf aufmerksam machen.

Bieten Sie exklusive Inhalte an. Spezielle Guides, Videos, exklusive Events, besondere Vorschauen auf neue Produkte, etc. eignen sich hervorragend, um neue Empfänger zu gewinnen.

Auch können Sie neu gewonnene Newsletter-Abonnenten mit einem Goodie, auch Lead Magnet, belohnen. Konkrete Beispiele für Lead Magnets sind:

  • E-Books, Guides, Whitepapers, Arbeitsblätter
  • Checklisten
  • Infografiken
  • Kostenloses Programm wie (Add-Ons, Kalkulator)
  • Vorlagen
  • Erfahrungsberichte
  • Rabatt-Coupon
  • Mini-Kurse (via E-Mail, Video)
  • Challenges (7-Tage, 21-Tage, 30-Tage …)
  • Mind Maps
  • Blogartikel als PDF

Beispiel für Leadgenerierung im Blogartikel

Damit dieser jedoch seinen Zweck erfüllt, gilt es gewisse Dinge zu beachten. Die Form des Lead Magnets (Guide, Checkliste, Infografik etc.) ist grundsätzlich zweitrangig. Stattdessen:

Hebt er sich von anderen Angeboten ab
Ist für die eigene Zielgruppe relevant
Löst ein aktuelles Problem
Beinhaltet konkrete Handlungsschritte
Sind sofort verfügbar

Tabelle: Kriterien für einen erfolgreichen Lead Magnet

Benennen Sie die Vorteile, Newsletter-Abonnent zu werden

Der vielleicht wichtigste Punkt in dieser Liste. Zeigen Sie den potentiellen Lesern, warum sich eine Newsletter-Abonnement lohnen wird.

Mögliche Vorteile, ein neuer Newsletter Abonnent zu werden, sind:

  • Gutscheine und Rabatte
  • Freebies
  • Personalisierte Aktionen an Geburtstage
  • Exklusive Inhalte und Veranstaltungen für Abonnenten
  • Vorab-Informationen
  • Sonderangebote
  • Wichtige Brancheninformationen

Allianze stellt Vorteile für Newsletter-Anmeldungen heraus

Die Allianz erklärt ganz genau, was die Abonnenten des Newsletter erwartet.

  • Übrigens, Argumente wie
  • 100 Prozent kostenlos,
  • keine Spam-Nachrichten
  • oder jederzeit wieder mit einem Klick abmeldbar

sind keine Vorteile, sondern vielmehr Merkmale eines Newsletters.

Schlechtes Beispiel für Newsletter-Anmeldeseite

Beispiel: So bitte nicht

Erstellen Sie eine Begrüßungs-E-Mail

Begrüßen Sie Ihre neuen Newsletter-Abonnenten zunächst mit einer speziellen Bestätigungs-E-Mail.

In dieser bedanken Sie sich erneut für die Anmeldung und zählen nochmal auf, was Sie jetzt erwartet. Sollten Sie neue Newsletter-Abonnenten mit einem Goodie belohnen wollen, dann senden Sie ihnen diese mit dieser E-Mail zu.

Auf diese bleiben Sie im Gedächtnis und sorgen dafür, dass die neu gewonnen Newsletter-Abonnenten Ihren nächsten Newsletter (für den Empfänger der erste Newsletter) auch öffnen.

Tipp: Verwenden Sie dabei die Farben, Logos und E-Mail Adressen Ihres Unternehmens sowie eine erneute Erklärung, für was er sich angemeldet hat.

Kaufen Sie keine E-Mail Adressen!

Eingangs haben wir bereits erwähnt, dass Sie nicht der Versuchung unterliegen sollten E-Mail Adressen zu kaufen. Der Kauf von E-Mail Kontakten von Dritten ist leider immer noch eine gern genutzte Leadgenerierungs-Methode.

Sofern Sie E-Mail Adressen kaufen, drohen Ihnen:

  • Ihre E-Mail Zustellbarkeit bricht ein
  • E-Mail Listenkauf ist reine Geldverschwendung
  • Sie handeln gegen die DSGVO
  • Viele E-Mail Anbieter erlauben keinen Adressenkauf

Sollten Sie Ihren Newsletter (das gilt übrigens für jede Art werbliche E-Mail) dennoch ungefragt an Adressaten verschicken, werden Sie wahrscheinlich auf größere Ablehnung stoßen. Diese wissen bis zum Erhalt des ersten Newsletters nicht, dass Sie deren E-Mail Adresse erworben haben und möchten daher nichts von Ihnen hören.

Die auf einer solchen E-Mail Liste gelandeten “Newsletter-Abonnenten” möchten in der Regel gar nichts von Ihnen hören und wissen bis zum Erhalt des ersten Newsletters nicht, dass Sie deren E-Mail Adresse erworben haben. Die Folge sind verärgerte Empfänger und blockierte E-Mails.

E-Mail direkt in Gmail als Spam markieren

Möglichkeit bei Gmail E-Mails als Spam zu markieren

Sie fühlen sich ertappt und haben in der Vergangenheit bereits E-Mail Adressen gekauft? Was Sie in diesem Fall konkret tun können, um Ihre E-Mail Marketing zu retten, erfahren Sie hier: E-Mail Listen richtig pflegen und reinigen [101 Guide]

Rechtliche Hinweise

Dass Sie Ihre Newsletter Kontaktliste rechtssicher aufbauen sollten hat gleich mehrere Gründe. Und jeder davon ist wichtig:

  • Sie laufen nicht Gefahr abgemahnt zu werden.
  • Ihre E-Mail Kampagnen landen nicht im Spam-Ordner.
  • Sie erreichen bessere Öffnungs- und Klickraten sowie ein höheres Engagement Ihrer Leser.

Neue Newsletter-Abonnenten rechtssicher zu gewinnen ist nicht immer einfach, besonders dann, wenn dies im Einklang mit der DSGVO geschehen soll.

Das Erheben, Verarbeiten und Analysieren von personenbezogenen Daten ohne ausdrückliches Einverständnis ist nach der DSGVO rechtswidrig. Das gilt auch beim Versand von werblichen E-Mails ohne die eindeutige Einwilligung des Empfängers. Hier drohen hohe sonst Bußgelder.

Datenverarbeitung unter DSGVO: Wann unbedenklich

Wann Datenanalyse unter DSGVO erlaubt ist und wann nicht

Im Folgenden zeigen wir Ihnen, wie Ihnen dies gelingt.

Im ersten Schritt füllt der neue Newsletter-Abonnent das Anmeldeformular aus. Ergänzen Sie dieses mit mit dem Text “Ich bin ausdrücklich einverstanden den Newsletter zu erhalten und ich weiß, dass ich mich jederzeit wieder abmelden kann”. Kombinierbar ist das Verfahren mit CAPTCHA-Formularen, die Sie vor nervigen Spambots schützen.

Mailjets Newsletter Anmelde-Widets lassen sich überall integrieren

Nach DSGVO sind Soft Opt-Ins (Anmeldungen ohne eine zusätzliche Bestätigung) nicht mehr zulässig! Sollten sie ein bereits vorgefertigtes Formular verwenden, das der Benutzer bei Desinteresse deaktivieren muss, zählt dies ebenfalls nicht als Zustimmung.

In einem zweiten Schritt bestätigt der Kunde seine Entscheidung durch einen Klick auf den Bestätigungslink in der Bestätigungs-E-Mail.

Mit Mailjet DSGVO konforme Newsletter Anmeldeformulare erstellen

Beispiel einer Bestätigungs-E-Mail im Double-Opt-In Verfahren

So haben Sie haben einen Newsletter-Abonnent für Ihre Liste gewonnen und sind rechtlich abgesichert. Der User hat sich aus eigenem Interesse für Ihr Angebot entschieden und Sie können eine langfristige Beziehung zu ihm aufbauen.

Fazit: Es ist uns daher wichtig, dass Sie mit den richtigen Tools auf der sicheren Seite des E-Mail Marketings stehen, um DSGVO-konforme E-Mail Kontaktliste aufbauen zu können.

Erfahren Sie hier mehr zu dem Thema.

Was jetzt?

Jetzt wissen Sie, wie Sie neue Newsletter-Abonnenten gewinnen. Mit diesen Tipps und der Best Practice sind Sie bestens gerüstet und in der Lage, eine auf Ihr Unternehmen zugeschnittene Newsletter Kontaktliste aufzubauen.

Erstellen Sie jetzt ihr eigenes Newsletter-Anmeldeformular, in dem Sie sich bei Mailjet einloggen oder ein neues Konto erstellen:

Erstellen Sie Ihr DSGVO-konformes Newsletter-Anmeldeformular
Gestalten Sie responsive Anmeldeformulare, Bestätigungs-E-Mails und Bestätigungsseiten per Drag-and-Drop und erweitern Sie Ihre Kontaktlisten.

Mailjet-Konto erstellen

E-Mail Marketing Tipps für E-Commerce Unternehmen [Guide + Vorlagen]

Als Online-Händler aus der Masse herauszustechen kann vor allem in der Welt der Digitalisierung eine Herausforderung sein – vor allem, wenn es um Ihre E-Mail Kampagnen geht.

Damit Sie als Onlineshop erfolgreiche E-Commerce Newsletter erstellen und versenden, geben wir Ihnen im folgende konkrete Kampagnen-Ideen an die Hand, mit denen Sie Ihre E-Mail Empfänger überzeugen und Ihre Umsätze steigern.

Die Bedeutung des Internets für die lokalen Einzelhändler

Der Online-Handel wächst:

Zitat IP-Adresse aufwärmen mit Mailjet

“Zum Ende des Jahres 2021 erwarten Marktforscher E-Commerce-Erlöse von weltweit 4,5 Billionen Dollar – ein jährliches Plus von einem Fünftel.”, so Michael Kroker, Journalist der WirtschaftsWoche.”

Für Deutschland wird ein Umsatz von 31 Milliarden Euro erwartet – auch hier ist die Tendenz steigend.

Dies bietet Chancen und Risiken zugleich. Einerseits sind für Onlinehändler sehr gute Wachstumsraten möglich.

Andererseits werden aller Voraussicht nach eine Vielzahl an neuen E-Commerce Unternehmen in den Markt drängen – und alle werden um die Aufmerksamkeit der Onlineshopper buhlen.

Verschaffen wir uns daher nun einen Überblick darüber, wie die Konkurrenz auf dem Markt aussieht:

Online-Umsatz nach Branchen in Deutschland im Jahr 2018. Quelle: statista

Fashion & Accessoires, Elektro und Freizeit & Hobby stellen dabei die Top 3 Branchen im E-Commerce dar.

Schauen wir uns das Ganze noch genauer an:

Deutschlands Top 10 Online-Modehändler 2017. Quelle: statista

Wie Sie sehen können: Alleine im Bereich Mode gibt es einige Marken, die miteinander konkurrieren.

Für Sie als Onlineshop gilt esIhre Kunden entlang der Customer Journey zu begleiten, ihr Interesse zu locken und zu halten.

Hierzu gibt es vielfältige Möglichkeiten. Auf E-Mail Marketing als einen der zentralen Kanäle zu setzen, ist eine der intelligentesten.

Das E-Mail Marketing als Ausweg für Onlineshops

Nun, die E-Mail ist der leistungsstärkste Kanal für den ROI, noch vor SEO oder Bezahlwerbung.

Econsultancy fand heraus, dass 73 % der Marketer ihren E-Mail ROI als „ausgezeichnet“ oder „gut“ einstufen.

Die DMA meldete außerdem, dass fast ein Fünftel (18 %) der E-Mail Marketer einen ROI von über £70 für ihre E-Mail Marketing Kampagnen erwarten.

Sie sehen also: Die E-Mail darf in Ihrem Marketing Mix nicht fehlen.

Tatsächlich bevorzugen 72% der Menschen immer noch die E-Mail als Hauptkommunikationsmittel mit Marken.

Zusammen mit diesem Wachstum zeigt dies, dass der Versand von E-Mails die bevorzugte Kommunikationsmethode für E-Commerce Unternehmen gegenüber anderen Kanälen, einschließlich sozialer Netzwerke, ist.

Die Vorteile, E-Mail Marketing als E-Commerce Unternehmen zu betreiben, sind vielfältig:

Geringe Kosten
Eine intensive Kommunikation mit Zielgruppen und Kunden ist möglich
E-Mails lassen sich kostengünstig individuell anpassen
Wenig technisches Verständnis nötig
Sind binnen Sekunden beim Empfänger
Relativ unabhängig von Drittanbietern. Die personenbezogene Kundendaten sind problemlos exportierbar
Performance lässt sich einfach messen

Tabelle: Vorteile des E-Mail Marketings

Benefits E-Mail Marketing

Wie Sie das E-Mail Marketing als E-Commerce Unternehmen richtig angehen

1. Entwickeln Sie eine konkrete E-Mail Strategie

Bevor Sie über Ihre E-Mail Marketing Software eine große Anzahl an E-Mails an Ihre vielen Kunden verschicken, gilt es die E-Mail Marketing Ziele Ihres Onlineshops zu definieren.

Denn ohne ein solides Fundament kann bekanntlich kein Haus stehen.

Erstellen Sie Ihre E-Mails ohne eine solide E-Mail Marketing Strategie, laufen Sie Gefahr nicht-relevante E-Mails mit einer niedrigen Klickrate und hoher Abmeldequote zu versenden.

2. Formulieren Sie grundlegende E-Mail Marketing Ziele

Die zentrale Frage, die Sie sich als E-Commerce Unternehmen an dieser Stelle stellen sollten, ist: Was möchten Sie erreichen?

Beispiele für allgemeine E-Mail Marketing Ziele für Onlineshops sind:

  • Die Gewinnung von Neukunden
  • Die Erhöhung des Umsatzes
  • Bewertungen und Feedback erhalten
  • Förderung von Kundenbindung und Kommunikation
  • Informationen für Kunden (über Sonderangebote, neue Produkte, etc.)
  • Präsentation Ihres Unternehmens und Ihrer Alleinstellungsmerkmale

Sie sollten sich natürlich nicht nur für einen dieser Aspekte entscheiden.

Angesichts der vielen verschiedenen Möglichkeiten im Bereich des E-Mail Marketings sind wenige klar definierte Ziele allerdings von Vorteil. Konzentrieren Sie sich auf die für Sie Wichtigsten.

Auf diese Weise setzen Sie Ihre Ressourcen optimal ein. Verschwenden Sie daher keine unnötige Zeit mit der Erstellung von E-Mail Inhalten, die Ihnen keinen Mehrwert bringen.

3. Verknüpfen Sie die Customer Journey und Ihre Ziele

Nachdem Sie Ihre E-Mail Marketing Ziele bestimmt haben, gilt es im zweiten Schritt zu überlegen mit welchen E-Mail Kampagnen Sie die Ziele am besten erreichen.

Stellen Sie sicher, dass Sie Ihre E-Mail Kampagne optimal auf Ihre Bedürfnisse zuschneiden. Verfolgen Sie ein klares Ziel, das Sie natürlich im Lauf der Zeit anpassen, abändern oder neu ausrichten können.

Um die passenden E-Mail Kampagnen planen zu können, sollten Sie diese mit den KPIs und der Customer Journey verknüpfen. Folgende vier Hauptstationen gibt es:

  • Bekanntheit (des Onlineshops)
  • (Produkt) Erwägung
  • (Produkt) Kauf
  • Kundenbindung / Upsell

Ohne die Berücksichtigung der Customer Journey wird es für Sie als E-Commerce Unternehmen schwierig, intelligente E-Mail Funnels aufzusetzen.

Customer Journey Ziel KPI Zielwert
Bekanntheit
Aufbau einer Kundendatenban Conversion Rate 5.000 neue Leads pro Monat
Wachstum Newsletter Anmeldungen 3.000 neue Newsletter-Abonnenten pro Monat
Erwägung
Mehr Webseitenbesucher Klickrate 3.000 Aufrufe von Seite X
Kauf
Mehr Verkäufe von Produkt x Klick Rate
Conversion Rate
10.000€ Umsatz pro Monat für Produkt x
Kauf nach abgebrochenen Warenkorb Klick Rate
Conversion Rate
Produkt x wurde in 30% der Fälle doch noch gekauft
Kundenbindung/Upsell
Kauf von verwandte Artikel Klick Rate
Conversion Rate
8.000€ Umsatz pro Monat für Produkt x
Bewertung des Einkauferlebnis im Shop Klick Rate
Conversion Rate
10% Kundenfeedback an internen Kundenservice
Erhalten von Produktbewertung Klick Rate
Conversion Rate
20% Produktbewertung sichtbar auf der Produktseite(extern sichtbar)

Tabelle:  Beispiel einer ausgearbeiteten E-Mail Marketing Strategie für den Onlinehandel

Haben Sie Ihre E-Mail Strategie definiert, gilt es die richtigen E-Mail Empfänger zu targetieren. Dazu mehr im nächsten Schritt.

4. Erstellen Sie eine qualitativ hochwertige E-Mail Kontaktliste

Die Grundlage einer jeden E-Mail Kampagne im Marketing und E-Commerce Bereich ist die E-Mail Kontaktliste: Einfach Erstellung Ihrer E-Mail Kontaktliste auf Mailjet

Sie als Onlineshop haben bislang noch kein E-Mail Marketing betrieben? Dann brauchen Sie zunächst eine Kontaktliste.

In einem ersten Schritt machen Sie die Besucher Ihrer Webseite auf die Möglichkeit aufmerksam, sich für Ihre E-Mail Kampagne anzumelden.

Möglich ist dies mit implementierten Anmelde-Widgets, die Sie gut sichtbar auf Ihrer Seite und in Ihrem Shop platzieren.

Einfach gehaltenes Anmelde-Widget für den Mailjet-Newsletter

Doch Vorsicht:

Sollten Sie Ihre Marketing E-Mails ohne Einverständnis des Empfängers versenden, machen Sie sich nach der neuen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ab dem 25. Mai 2018 strafbar und laufen Gefahr, mit hohen Geldbußen belegt zu werden.

Gehen Sie daher auf Nummer sicher und holen Sie zuerst das Einverständnis Ihrer potentiellen E-Mail Abonnenten ein. Möglich ist dies u.a. mit dem Double-Opt-In Verfahren.

Dabei trägt sich der interessierte Benutzer aktiv in ein vorgefertigtes E-Mail Anmeldeformular ein und bestätigt diesen Schritt in der darauf folgenden E-Mail nochmals.

Viele E-Mail Marketing Softwares bieten Double-Opt-In E-Mail Anmeldeformulare als integrierte Funktion an.Gestaltung Bestätigungsmail Anmelde Widget bei Mailjet

Double-Opt-In Verfahren bei Mailjet

Vermeiden Sie es aus rechtlicher und wirtschaftlicher Sicht ebenfalls, E-Mail Adresslisten zu kaufen oder zu tauschen!

Tipp: Um das Interesse an Ihren Marketing E-Mails zu steigern, sagen Sie Ihren zukünftigen Empfängern direkt die Vorteile aufzählen.

Ihnen stehen eine Vielzahl an Möglichkeiten zur Verfügung, u.a.:

  • Gutscheine und Rabatte
  • Freebies
  • Personalisierte Aktionen an Geburtstage
  • Exklusive Inhalte und Veranstaltungen für Abonnenten
  • Vorab-Informationen
  • Sonderangebote
  • Wichtige Brancheninformationen

Allianze stellt Vorteile für Newsletter-Anmeldungen heraus

Die Allianz erklärt ganz genau, was die Abonnenten des Newsletter erwartet.

Übrigens, Argumente wie

  • 100 Prozent kostenlos,
  • keine Spam-Nachrichten
  • oder jederzeit wieder mit einem Klick abmeldbar

sind keine Vorteile, sondern vielmehr Merkmale eines Newsletters. Achten Sie ebenfalls darauf, keine Texte hinter ausklappbaren Elementen zu verstecken.

Ein weiterer Vorteil dieses Vorgehens ist die Aufgeschlossenheit Ihrer Abonnenten. Je mehr interessierte Personen sich auf Ihrer Liste befinden, desto höher wird Ihre Transaktions- und Öffnungsrate sein.

Mit diesem Vorwissen können Sie eine funktionierende E-Mail Liste aufbauen, die sich nach dem Interesse der Benutzer richtet und sie auf die Weise zu potentiellen Kunden macht.

5. Werten Sie Ihre bestehende E-Mail Kontaktlisten qualitativ auf

Beachten Sie allerdings, dass eine große Liste mit zahlreichen Empfängern alleine noch keinen Erfolg verspricht.

Sollten Sie als Onlineshop bereits E-Mail Marketing betreiben und über E-Mail Listen verfügen, empfehlen wir Ihnen diese Kontaktlisten so schnell wie möglich zu bereinigen, wenn Sie dies nicht bereits in regelmäßigen Abständen tun.

Eine genaue Anleitung dazu, finden Sie hier: E-Mail Kontaktlisten pflegen und reinigen [101 Guide]

Sneak Preview und Abkürzung: Wir wären nicht Mailjet, wenn wir nicht für Sie eine solche E-Mail Vorlage vorbereitet hätten. Sie ist natürlich kostenlos.

Dieses Template können Sie sich hier herunterladen.

Reaktivierungs-E-Mail von Mailjet zur Bereinigung von Kontaktlisten.

6. Wenden Sie die bestehende E-Mail Kontaktlisten richtig an

Im nächsten Schritt können Sie diese sogar nach Belieben segmentieren, um zielgerichtet E-Commerce Newsletter zu versenden:Segmente ganz einfach erstellen

E-Mail Segmentierung von Mailjet

Segmentieren Sie Ihre E-Mail Empfänger nach demographischen, geographischen, inhaltlichen oder anderen Merkmalen und sorgen Sie dafür, dass diese den Inhalt erhalten, für den Sie sich wirklich interessieren.

Jetzt, da Sie als Onlineshop über die rechtlichen Vorgaben informiert sind und sich den Inhalt Ihres Newsletters oder Ihrer Kampagne überlegt haben, benötigen Sie nur noch Ihre treuen Abonnenten.

Sie wissen nun, welche ersten Schritte als E-Commerce Unternehmen wichtig sind, um Ihre E-Mail Empfänger zu erreichen.

Im Folgenden zeigen wir Ihnen nun, welche E-Mail Kampagnen sich für Onlineshops im Alltag bewährt haben.

E-Mail Kampagnen Ideen für Onlineshops

Für Unternehmen mit angrenzendem Onlineshop bieten sich zahlreiche Arten von E-Mails an.

Um sämtliche E-Mail Marketing als E-Commerce Unternehmen Potenziale auszuschöpfen, empfehlen wir Marketing E-Mails und Transaktionale E-Mails gleichermaßen zu verwenden und diese Entlang der Customer Journey einzubinden.

Marketing E-Mails mit Passport erstellen

Der Vorteil, sich an an der Customer Journey zu orientieren ist, dass Sie auf diese Weise aktuelle Kundenbedürfnisse ableiten, individuelle E-Mail Inhalte erhalten und eine zielgerichtete Kundenansprache vornehmen können.

1. Die Willkommens-E-Mail

Der erste Eindruck zählt: Heißen Sie Ihre Newsletter-Abonnenten willkommen.

Senden Sie dem neu gewonnenen Abonnenten eine inhaltlich wertvolle Willkommens-E-Mail.

Nutzen Sie diese, um:

  • Ihr Unternehmen und Ihre Produkte vorzustellen.
  • auf Ihre Social Media Kanäle aufmerksam zu machen.
  • einen Überblick zu geben, welche E-Mails Sie versenden werden.
  • auf wichtige Links hinzuweisen.

Vermitteln Sie einen positiven und vertrauensvollen ersten Eindruck, der Ihren neuen Abonnenten Lust auf mehr macht.

Willkommens-E-Mail von Mailjet

2. Der klassische Newsletter für Produktempfehlungen

Sie haben bereits Kunden und Interessierte für Ihren Newsletter gewonnen. Nun gilt es, diese Kontakte zu pflegen und mit wertvollen Inhalten zu versorgen.

Der genaue Newsletter-Inhalt hängt natürlich von Ihrem Geschäftsmodell und Kunden ab.

Als E-Commerce Unternehmen mit angeschlossenem Onlineshop bieten sich konkret folgende Newsletter-Inhalte an:

  • Bewerben der eigenen Produkte
  • Anleitungen zu Ihren Produkten
  • Blick hinter Kulissen in Ihre Produktionshalle
  • Teilen von Produkt-Roadmaps
  • Kundeninterviews

Newsletter-Kampagne von AboutYou

Apropos: Melden Sie sich für unseren Newsletter an und erhalten Sie wöchentlich neue Tipps und Tricks für erfolgreiches E-Mail Marketing.

Achten Sie jedoch darauf, dass Sie Ihren Newsletter nicht zu verkäuferisch halten.

Machen Sie nicht den Fehler lediglich darüber nachzudenken, was Sie alles in Ihrem Newsletter verkaufen können.

Denn zu verkäuferisch gehaltene Mailings sind mit der Hauptgrund, warum sich Menschen davon abmelden. Stellen Sie sich lieber folgende Fragen und erstellen Sie dafür jeweilige Newsletter-Inhalte:

  • Was interessiert meine Leser?
  • Welche Fragen könnten Sie haben?
  • Mit welchen Problemen sind sie aktuell konfrontiert?
  • Wie kann ich konkret helfen, um diese Probleme zu lösen?

3. Sonder-Newsletter

Richten Sie neben Ihrem normalen Onlineshop Newsletter spezielle E-Mail Marketing Kampagnen zu außergewöhnlichen Events ein.

An Feiertagen wie Weihnachten, Ostern, Muttertag, etc. sowie saisonale Ereignisse wie Tour de France, Fußball Weltmeisterschaft, Olympische Spiele, Oktoberfest usw. bieten sich ebenfalls Sonder-Marketing Kampagnen an.

Geben Sie beispielsweise nützliche Tipps und Tricks aus Ihrem Expertenwissen. Weisen Sie alternativ auf spezielle Angebote hin. Achten Sie jedoch auf den Bezug zu Ihrem Unternehmen.Schmuck ist ein tolles Muttertagsgeschenk

Muttertagsaktion von Svarowski

4. Individuelle Kunden-Benachrichtigungen

Durch beispielsweise Gutscheine zu Geburtstagen können Sie Ihre Kunden persönlich erreichen und ein freundschaftliches Verhältnis weiter ausbauen:Beispiel für eine personalisierte E-Mail Kampagne

Überlegen Sie sich, ob Sie Belohnung an besonders treue Kunden vergeben möchten – Loyalität soll sich schließlich lohnen! Auch günstigere Konto-Upgrades sind an dieser Stelle möglich.

Wo wir gerade bei den Belohnung sind: Setzen sie Anreize für Ihre Kunden und Newsletter-Abonnenten, die neue Kunden werben.

Bieten Sie Möglichkeiten, Ihre Webseite und Ihren Shop möglichst einfach weiterzuempfehlen.

Zeigen Sie sich über jeden auf diese Weise gewonnenen Kunden erkenntlich.

Personalisierte Glückwunsch-E-Mail mit Rabattcode

5. Bestell- und Versandbestätigungen

Während Sie Marketing-E-Mails jederzeit an Ihre Newsletter-Abonnenten versenden, werden Transaktionale E-Mails durch eine Aktion des Kunden ausgelöst.

Dies sind beispielsweise Anmeldungen zu Ihrem Newsletter, Rechnungen oder Kaufbestätigungen:
Als E-Commerce Unternehmen ist Ihr oberstes Ziel natürlich der Kauf in Ihrem Onlineshop.

Konnten Sie einen Neukunden gewinnen, dann senden Sie ihm zunächst eine Bestellbestätigung und dann eine Rechnungs-E-Mail zu.

Wenn das gekaufte Produkt in den Versand geht, versenden Sie eine Versandbestätigung.

In diesen Beispielen hat der Kunde zunächst selbst gehandelt und erwartet Ihre E-Mail bereits. Dies führt bei solch Transaktionalen Nachrichten zu hohen Öffnungsraten.

Nutzen Sie diese E-Mails, um Ihre Kunden auf weitere Artikel, Sonderangebote und Links hinzuweisen. Denn jetzt ist der beste Zeitpunkt für ein Upselling ;).

Auf diese Weise erhalten Ihre Transaktionalen E-Mails einen Marketing-Charakter.

Beispiel einer Bestellbestätigungs- und Rechnungs-E-Mail.

6. Feedback E-Mails nach Kauf Ihrer Artikel

Zeigen Sie Ihrem Kunden, dass Ihnen seine Meinung wichtig ist.

Dies erreichen Sie, indem Sie auf Kundenbefragungen und andere Feedback E-Mails setzen.

Geben Sie ihm die Möglichkeit, Sie zu bewerten. Dies kann auf einzelne Produkte, den gesamten Shop oder den Service abzielen. Oder auch auf all diese Aspekte.
Kundenbefragungen sind aus folgenden Gründen unglaublich wichtig: Sie…

  • überprüfen, ob Ihre Kundenkommunikation stimmig ist.
  • gewinnen und lenken die Aufmerksamkeit Ihrer Kunden.
  • intensivieren die Kundenbindung
  • erhalten neue Produktideen

Beispiel einer Kundenbefragung von Mailjet

7. Warenkorb-Abbrecher E-Mails

Hat Ihr Kunde einen Kaufvorgang abgebrochen oder noch Artikel in seinem Warenkorb?

Erinnern Sie ihn mit einer freundlichen E-Mail daran! Dadurch ergeben sich für Sie weitere Möglichkeiten.

Zeigen Sie ähnliche Produkte und Angebote auf oder geben Sie mit Rabatten Kaufanreize.

Geben Sie keinen Kunden auf! Inaktive Benutzer schreiben Sie mit einer personalisierten E-Mail an.

Auf diese Weise können Sie erfahren, ob er weiter an Ihrem Angebot interessiert ist und Ihn erneut auf ihre einzigartigen Produkte aufmerksam machen.

Haben Sie damit Erfolg, so überraschen Sie den Kunde mit einer “Willkommen zurück”-E-Mail.

Auch hier können Sie mit Rabatten und Gutscheinen neue Anreize setzen.

Falls jedoch auch nach mehreren Anschreiben keine Reaktion erfolgt, sollten Sie den Kontakt eventuell aus Ihrer Liste entfernen.Warenkorbabbrecher Beispiel

Erinnerungs-E-Mail bei einem vorzeitigen Abbruch des Einkaufs

8. Kostenlose E-Mail Vorlagen von Mailjet

Um Ihnen die Arbeit leichter zu gestalten, haben wir bereits speziell für E-Commerce Unternehmen E-Mail Kampagnen erstellt, die Sie ganz einfach für Ihr Unternehmen auswählen können.

Diese E-Mail Vorlagen finden Sie in unser Vorlagen-Bibliothek.

Eine Auswahl an vorhandenen E-Mail Vorlagen für Onlineshops

PS: Seien Sie gespannt! Wir werden baldig viele neue ansprechende E-Mail Vorlagen für Sie veröffentlichen ;)

Nichtsdestotrotz gibt es weitere Aspekte zum Thema E-Mail Design zu beachten, um Ihr Branding auf allen Ebenen gleich zu halten und Ihre E-Mail Empfänger zu überzeugen.

Unter anderem:

  • Das richtige Bildformat
  • Die Nutzung von Farben innerhalb Ihrer E-Commerce Newsletter
  • Die Wahl des geeigneten Call-to-Action
  • Das Aussehen Ihrer E-Mail Kampagnen im Posteingang Ihrer Empfänger

Das Aussehen Ihrer E-Mail Kampagnen im Posteingang Ihrer Empfänger?

Nun, es ist so, dass Ihre Marketing und oder auch Transaktions-E-Mail von E-Mail Client zu E-Mail Client unterschiedlich aussehen und Sie dementsprechend Ihre Newsletter anpassen sollten:

Inbox Preview von Mailjet.

Sie können nun sogar ganz einfach die E-Mail Clients/Posteingänge auswählen, in denen Sie eine Vorschau Ihrer E-Mail anzeigen möchten.

Und jetzt?

Sie sind nun bestens gerüstet, um ansprechende E-Mail Kampagnen im Bereich E-Commerce zu erstellen.

Versuchen Sie es nun selbst und sehen Sie, wie die Besucher Ihres Onlineshops wachsen.

Alles, was Sie dafür tun müssen? Loggen Sie sich bei Mailjet ein oder erstellen Sie ein kostenloses Konto.

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E-Mail Vorlagen erstellen: Der komplette Guide [+ Checkliste]

Um E-Mails zu erstellen, die beim Empfänger gut ankommen, ist das Beherrschen der Grundlagen entscheidend. Dazu gehört neben einer klugen E-Mail Marketing Strategie und relevante E-Mail Inhalte vor allem auch die visuelle Gestaltung von E-Mails.

In diesem Guide haben wir für Sie einen kleinen Grundlagenkurs zum Thema E-Mail Design zusammengestellt. In diesem erhalten Sie alle notwendigen Informationen, die Sie benötigen, um E-Mail Vorlagen ansprechend zu gestalten, die optisch überzeugen.

Grundlegendes zum E-Mail Design

Die entscheidenden Elemente bei der visuellen E-Mail Erstellung

Um E-Mails richtig aufzubauen, gilt es zwei Elementen besonderer Beachtung zu schenken:

  1. das grundsätzliche E-Mail Layout
  2. die Platzierung und Gestaltung der einzelnen Inhalte 

 

Das Layout ist das Grundgerüst Ihrer E-Mail und legt die Spaltenanzahl und die Reihenanordnung fest.

Beispiel Newsletter Template Layout

Die inhaltliche Platzierung definiert, an welcher Stelle textliche oder grafische Elemente sowie die Call-to-Actions positioniert werden, jedoch nicht den genauen Wortlaut, Bild oder Buttontext an sich.

Greifen Sie zu einem Responsive Design

Bereits jede zweite E-Mail wird auf mobilen Endgeräten wie Smartphone und Tablet geöffnet, Tendenz steigend. Ein Blick in Ihre E-Mail Statistiken gibt Ihnen Auskunft darüber, welcher Empfänger welchen E-Mail Client nutzt:

E-Mail Clients herausfinden

Die E-Mail Statistiken von Mailjet zeigt Ihnen ganz genau, welcher Empfänger wann und wie mit Ihren E-Mail interagiert hat und mit welchem Gerät er dies tat.

Das responsive E-Mail Design passt sich aufgrund des CSS3-Codes automatisch an die Endgeräte der Empfänger an. Bei dieser flexiblen Darstellung werden Layout, Text, Bilder, Buttons und Schriftgröße entsprechend des Endbildschirms angepasst.

Wenn Sie E-Mails erstellen, dann greifen Sie immer zu einem responsive E-Mail Design.

Responsive E-Mail Vorlage auf verschiedene Geräte angezeigt

Beim Responsive Design passt sich die E-Mail Vorlage an dem Bildschirm des Gerätes automatisch an.

Doch wie kommen Sie an einem Responsive Design? 

Hier gibt es zwei Möglichkeiten:

  1. Sie greifen zu einer leeren E-Mail Vorlage
  2. Sie wählen eine vorgefertigte E-Mail Vorlage und passen diese nachträglich an.

 

Idealerweise verfügen Sie bereits über ein Mockup von Ihrer zukünftigen E-Mail Vorlage. 

Wenn Sie zum ersten Mal eine E-Mail erstellen, dann empfehlen wir die zweite Option. Eine bestehende, fertig designte E-Mail Vorlage anzupassen, ist gerade für Einsteiger leichter zu bewerkstelligen als von Null auf zu beginnen.

Mailjet bietet eine Vielzahl an fertigen E-Mail Designs, die Sie in handumdrehen per Drag-and-Drop anpassen können. 

Umfangreiche fertige und kostenlose E-Mail Vorlagen von MailjetBeispiele für fertige E-Mail Vorlagen von Mailjet. Diese und 30 weitere E-Mail Templates finden Sie in der Mailjet-Vorlagenbibliothek. Sämtliche E-Mail Vorlagen können Sie kostenlos und rechtsfrei verwenden.

Sofern Sie schon erste Erfahrungen mit der Erstellung von E-Mails gemacht haben und Sie schon konkrete E-Mail Kampagnen Ideen haben, dann sind Sie flexibler, wenn Sie eine Basic, nicht vorgefertigte E-Mail Vorlage wählen und diese per Drag-and-Drop anpassen.

Leere E-Mail Vorlagen von Mailjet

Diese Basic E-Mail Templates finden Sie in der Mailjet-Vorlagenbibliothek. Sämtliche E-Mail Vorlagen können Sie kostenlos und rechtsfrei verwenden.

Damit Ihr E-Mail Layout auf verschiedenen Geräten perfekt angezeigt werden, achten Sie auf die richtige E-Mail Breite. Ideal ist eine Breite zwischen 500 und 680 px.

Wenn Sie sich für eine der beiden Varianten entschieden haben, dann geht es im zweiten Schritt, das grundlegende E-Mail Layout zu erstellen.

Das Erstellen des grundlegenden E-Mail Layouts

Ein jedes E-Mail Template besteht immer aus folgenden drei Teilen:

  1. Kopfbereich
  2. Hauptteil
  3. Fußzeile 

 

Vorab-Tipp: Trennen Sie im E-Mail Layout Kopfbereich, Hauptteil und Fußzeile klar voneinander. Nutzen Sie dafür beuspielsweise eine andere Spaltenanzahl, andere Farben oder eine Trennlinie. Dies sorgt das für eine klare Struktur mit dem Vorteil, dass die Empfänger Ihre E-Mail Inhalte und vor allem die Kernbotschaft/-anliegen sofort erfassen. 

Den Kopfbereich angehen

Öffnen Sie Ihre Muster E-Mail Vorlage, dann sehen Sie, das der Kopfbereich in der Regel schon angelegt ist, zumindest wenn Sie eine E-Mail Marketing Software wie Mailjet verwenden.

E-Mail Preheader gestalten bei Mailjet

Kopfzeilen-Bereich bei einer E-Mail Vorlage von Mailjet in dessen E-Mail Editor namens Passport.

Der Kopfbereich besteht in der Regel aus einem Preheader und einen Link, um die E-Mail in einem neuen Browser zu öffnen. 

Den Browser-Link, hier “Online Version anzeigen” brauchen Sie nicht anfassen. Dieser Link wird für Sie automatisch generiert.

Ein Preheader, auch Kopfzeile genannt, ist eine Art Ergänzung der E-Mail Betreffzeile. Die meisten E-Mail Clients zeigen ihn an. Nutzen Sie dafür ein einfaches Textelement.

Es ist wichtig, dass sich die E-Mail Betreffzeile nicht in der Kopfzeile wiederholt. Versuchen Sie vielmehr weitere Informationen zu geben, die den E-Mail Betreff ergänzen.

Beispiele für E-Mail Betreffzeile und Preheader

Beispiele für E-Mail Betreffzeile und Preheader im Posteingang.

Den Hauptteil erstellen

Im Hauptteil befindet sich die “eigentliche” E-Mail und beinhaltet den Text sowie die Grundaussagen. Dieser Bereich lässt sich wiederum in einzelne Teile aufteilen.

Um Ihre E-Mail zu erstellen, fügen Sie nach und nach die benötigten Abschnitte hinzu.

Den ersten E-Mail Abschnitt erstellen

Der erste Abschnitt, auch Pseudo-Header genannt, da diese im eigentlichen Sinne, nicht Teil des E-Mail Inhaltes ist, schafft einen Übergang zum E-Mail Inhalt und sorgt für eine sofortige Wiedererkennung

Die Anzahl der Spalten in diesem ersten E-Mail Abschnitt hängt natürlich von dem ersten Element ab.

Für diesen ersten Bereich bieten sich verschiedene textliche und visuelle Elemente an:

  1. Unternehmenslogo oder Bannerbild
  2. Menü

 

Ihr Unternehmenslogo ist in einer jeden E-Mail Pflicht. Fügen Sie Ihr Unternehmenslogo in den oberen Bereich ein, damit die Leser die E-Mail sofort Ihnen zuordnen können. 

Wählen Sie dazu das Ein-Spalter-Layout und platzieren Sie das Unternehmenslogo an passender Stelle. Sollten Sie nur Ihr Unternehmenslogo verwenden wollen, dann bietet sich eine zentrierte Positionierung an.

E-Mail Banner in diversen Mailjet Marketing Newsletter

Statt dem Unternehmenslogo können Sie alternativ ein Bannerbild einbinden, dass das Unternehmenslogo und eventuell weitere Elemente enthält. 

Das Bannerbild kann sich je nach E-Mail Typ unterscheiden, wie etwa bei Newslettern und Transaktions-E-Mails. Das Unternehmenslogo bleibt jedoch gleich.

Mailjet E-Mail Header Produktnewsletter und Willkommens-E-Mail

E-Mail Header von Mailjets Produktnewsletter und Willkommens-E-Mail im Vergleich.

Das Einfügen eines Menüs im Headerbereich ist eine weitere Möglichkeit, der E-Mail Vorlage einen Rahmen zu geben sowie die Empfänger gezielt auf einzelne Bereiche Ihrer Webseite weiterzuleiten. 

Der Newsletter von About You enthält im Headerbereich das Unternehmenslogo und ein Menü.

Um ein Menü in Ihr E-Mail Template einzufügen, wählen Sie das Element mit der entsprechenden Spaltenanzahl. Zu besseren Übersicht, empfehlen wir mit maximal 4 Spalten zu arbeiten, um eine gute Lesbarkeit auf dem Handy zu gewährleisten. Passen Sie bei Bedarf die Breite der jeweiligen Spalten an.

E-Mail Spalten einfügen Mailjet

Das Einfügen von einem 4 Spalten Layout bei Mailjet

Wählen Sie anschließend die jeweiligen E-Mail Inhaltselemente aus, fügen Sie diese per Drag-and-Drop ein und gestalten Sie diese nach Belieben (Bild einfügen, Text einfügen und Verlinken etc.). 

Tipp: Um wie im Beispiel mit About You ein freies Feld zu lassen, wählen Sie das Element “Spacer” aus und ändern die Höhe, indem Sie die Zahl nach oben korrigieren.

E-Mail Spalten mit Inhalten füllen

Die erste Spalte enthält ein Bild, die zweite Spalte ein Spacer und die dritte und vierte Spalte ein Textelement.

Bei Bedarf können Sie die Hintergrundfarbe ändern oder ein Bild als Hintergrundgrafik einfügen.

Ändern des E-Mail Hintergrunds bei Mailjet

Wie Sie die Hintergrundfarbe von E-Mail bei Mailjet anpassen.

Die weiteren E-Mail Abschnitte anlegen

Erstellen Sie anschließend die gewünschte Anzahl an E-Mail Abschnitten. Eh nach geplanter E-Mail Vorlage kann dies ein einspaltiges oder mehrspaltiges Layout sein. Natürlich kann die Spaltenanzahl pro Abschnitt variieren.

Wie viele Spalten und Abschnitte sind in einer E-Mail sinnvoll?

Häufig wird uns die Frage gestellt, wie viele E-Mail Abschnitte und Spalten sinnvoll sind und wann die E-Mail Vorlage zu sehr aufgebläht wird.

Diese Frage lässt sich nicht so einfach beantworten. Erstellen Sie in Ihrem E-Mail Template grundsätzlich so viele Spalten und Abschnitte, wie Sie benötigen. Doch bedenken Sie:

Eine E-Mail sollte in den meisten Fällen eine zentrale Botschaft haben. Legen Sie den Fokus auf ein Kernelement. Bauen Sie die anderen Inhaltselemente darum herum. Auf diese Weise gehen Sie sicher, dass jede Nachricht die Aufmerksamkeit erhält, die Sie sich wünschen.

Eine der wenigen Ausnahmen bildet der Newsletter. In diesem Typ Marketing E-Mail können Sie mehrere Inhalte anteasern. Doch achten Sie auch hier darauf, nicht zu viele Inhalte gleichzeitig zu bewerben. Mehr als vier sollten es aber auch hier nicht sein. Denn Statistiken zeigen, dass 80% der Leser das erste beworbene Element anklicken. 

Sofern Sie planen, verschiedene Nachrichten zu kommunizieren, versuchen Sie diese auf mehrere E-Mails aufzuteilen. Arbeiten Sie hier ggf. mit verschiedenen Themennewslettern.

Aufteilung von unterschiedlichen Themen auf verschiedene Nwsletter

Beispiele für verschiedene Newsletter, die der Interessenr abonnieren kann.

Wie viel Abstand sollten die einzelnen Elemente zueinander haben?

Sorgen Sie dafür, dass alle Elemente in Ihrer E-Mail zu allen Seiten genügend Abstände haben. Dies lenkt nicht nur das Auge unweigerlich auf die wichtigsten Bereiche, sondern verringert auch die Gefahr von überlappenden Inhalten.

E-Mail Design verschoben

Verschobene und überlappende E-Mail Elemente sehen alles andere als professionell aus.

Dies erreichen Sie, indem Sie mit Abständen (engl. Paddings) arbeiten und diese anpassen. 

Padding Abstände anpassen in E-Mails

Beispiel, wie Sie bin Mailjet die Abstände zwischen den einzelnen E-Mail Elementen anpassen.

Die Fußzeile erstellen

Nachdem die einzelnen Abschnitte in der E-Mail erstellt sind, machen wir uns an die Fußzeile.

Die Fußzeile enthält stets

  1. das Impressum sowie
  2. den Abmeldelink

 

Rechtlich notwendige Informationen wie Impressum sind für jede Art E-Mail obligatorische Angaben und daher ohne Ausnahme in jeder E-Mail, ob Marketing E-Mail oder Transaktions-E-Mail einzufügen.

Das Impressum können Sie als einfachen Text einfügen.

Bei Marketing E-Mails wie etwa Newslettern oder saisonale Marketing E-Mails ist darüber hinaus ein Abmeldelink verpflichtend. Verwenden Sie bei der E-Mail Erstellung Mailjets Drag-and-Drop Editor, dann wird der Abmeldelink automatisch einfügt. 

Newsletter Abmeldelink

Die Fußzeile unseres Marketing Newsletters mit Abmeldelink.

Wenn Sie wollen, dann können Sie in die Fußzeile der E-Mail weitere Elemente einfügen wie Social Media Icons und weiterführende Erklärungen, warum der Empfänger diese E-Mail von Ihnen erhalten hat (schafft Transparenz und Vertrauen).

E-Mail Social Media Symbole

Diese Social Media Icons sind bei Mailjet vorinstalliert. Weitere, individuelle Symbole können Sie in Ihr E-Mail Template ebenfalls hochladen und einfügen.

Die visuelle Gestaltung der E-Mail Vorlage

Nachdem Sie das grundlegende E-Mail Layout erstellt haben, gilt es nun, die E-Mail Vorlage “mit Leben zu füllen”.

Bildmaterialien einfügen

Beginnen Sie mit dem Einfügen der visuellen Elemente wie Bilder, Videos und andere interaktive Elemente. 

Der Vorteil, bei der E-Mail Erstellung mit den visuellen Elementen zu beginnen liegt darin, ist psychologisch. Eine E-Mail Vorlage sieht für das Auge “fertiger” aus als ein E-Mail Template, das zunächst nur aus Text besteht. Auch lassen sich Textelemente leichter um Bilder gruppieren als andersherum.

Bilder und andere visuelle Elemente werden vom Auge als erstes erfasst. Mehrere Studien zeigen, dass über 90% aller Informationen, die das menschliche Gehirn erreichen, visueller Natur sind und dieses bis zu 60.000 Mal schneller erreichen.

Wenn Sie grafische Inhalte richtig einsetzen, sind diese enorm wirkungsvoll. Achten Sie darauf, solche Elemente Ihrer Markenidentität anzupassen.

Welche Bildformate eignen sich für E-Mail Vorlagen?

Bilder in E-Mails erhöhen die Fehlerrate. Verschiedene E-Clients, Browser und E-Mail Apps gehen unterschiedlich mit Bildern in E-Mails um. Daher kann es passieren, dass diese nicht ordnungsgemäß angezeigt werden. Statt dem Bild erscheint ein weißer Hintergrund mit einem “kaputten-Bild”-Icon oben links.

Newletter mit gelockten Bildern

Beispiel für einen Newsletter, bei dem die Bilder im E-Mail Client nicht richtig angezeigt werden.

Dies erreichen Sie folgendermaßen:

✔
Bild ist nicht größer als 100kB
✔
Verwendung eines responsiven E-Mail Designs
✔
Bilder lassen sich problemlos herunterskalieren
✔
Bilder im Hochformat statt Querformat
✔
Bild ist nicht breiter als 600px

Tabelle: Checkliste – Bilder in E-Mails mobil optimieren

Für E-Mails eignen sich verschiedene Bildformate. Die beiden am weitesten verbreitete Bildformate JPEG und PNG eigenen sich auch für E-Mails.

Jedes Format hat jedoch seine spezifischen Eigenschaften (u.a. Bildqualität, Dateigröße, Komprimierbarkeit):

Vorteile Nachteile
Darstellung von 16,8 Millionen Farben Ein gewisser Qualitätsverlust beim Komprimieren
Gut für Fotos und Bilder mit zahlreichen Farben Nicht optimal für Bilder mit Textinhalten
Lassen sich unbegrenzt komprimieren Rein statisches Format
Relativ kleines Dateiformat Keine Transparenzanzeige

Tabelle: Die Vorteile und Nachteile von JPEG-Bildern in E-Mails

Vorteile Nachteile
Darstellung von zahlreichen Farben Größere Dateigröße insb. bei großen Bildern
Darstellung von farbintensiven und komplexen Bilder Nicht alle E-Mail Clients unterstützen PNG
Komprimierung ohne Qualitätsverlust Rein statisches Format
Sehr gut geeignet für Bilder mit Textinhalten möglich
Geeignet für Bilder, die Transparenz erfordern
Bilder, die erneut bearbeitet und exportiert werden müssen

Tabelle: Die Vorteile und Nachteile von PNG-Bildern in E-Mails

Ob JPEG oder PNG – das für Sie geeignete Bildformat hängt von Ihren Anforderungen ab. Wir bei Mailjet beispielsweise bevorzugen das PNG-Format für unsere Newsletter.

Tipp: Bitten Sie Ihre Empfänger das Anzeigen Ihrer Bilder immer zuzulassen.

E-Mail Bilder in Gmail aktivieren

Aufforderung in Gmail, Bilder in E-Mails anzuzeigen.

Die richtige Anzahl an Bilder auswählen

Der Reiz, eine Marketing E-Mails und andere Arten von E-Mails überwiegend mit Bildern zu bestücken, ist aufgrund der zahlreichen Vorteile natürlich hoch. Doch werden zu viele Bilder hinzugefügt, kann sich schnell negativ auf die E-Mail Zustellbarkeit auswirken. 

Doch warum eigentlich?

E-Mails mit einem großen Bild und etwas Text sind eine beliebte Taktik von Spammern, um die Spamfilter zu umgehen. Das wissen auch die ISPs und blockieren daher solche Mailings.

Unsere Empfehlung: Setzen Sie auf ein ausgewogenes Verhältnis von Text und Grafik. Ein Verhältnis von Text zu Bild von 60:40 oder 70:30 zugunsten des Textes ist ideal.

Sofern Sie interaktive Grafiken oder Videos in Ihre E-Mail Vorlagen integrieren möchten, halten Sie sich an folgende Regel: pro Nachricht nur ein interaktives Element.

Animiertes Hintergrund Gif in E-Mail

Verwenden Sie mehrere solcher Elemente, werden Ihre Empfänger statt begeistert überfordert sein und Ihrer Kernaussage wahrscheinlich nicht erfassen.

In Hinblick auf den zunehmenden E-Mail Konsum auf mobilen Endgeräten ist die Bereitschaft solche Inhalte unterwegs zu konsumieren eh geringer als bei Desktop-Bildschirmen, sofern die Nutzer hierbei das mobile Datenvolumen anzapfen müssen.

Wie groß dürfen meine Bilder in meiner E-Mail maximal sein?

E-Mail Clients blockieren aus Sicherheitsgründen zu große E-Mails, einerseits um eine bessere Benutzererfahrung zu gewährleisten und andererseits um gegen Spam-Attacken vorzugehen.

Beschränken Sie daher Ihre Bildbreite auf maximal 600px. Die optimale Bildgröße sollte in jedem Fall  kleiner als 1 MB sein. 

Info bei Mailjet wenn Bilder für E-Mails zu groß sind

Bei Mailjet erhalten Sie eine Warnung, wenn das hochgeladene Bild zu groß ist.

Sie umgehen das Problem, indem Sie Ihre Bilder vor dem Hochladen pixelgenau zuschneiden oder eine E-Mail Marketing Software mit angeschlossenem Bildbearbeitungsprogramm wie Mailjet oder andere hilfreichen Tools wie Tinypng verwenden, die ihre Bilder verkleinern.

Mailjet’s Drag-and-Drop E-Mail Editor erlaubt es Ihnen, Ihre Bilder nachträglich zuzuschneiden. Auf diese Weise vermeiden Sie, dass sie verzerrte Bilder nicht in einem externen Bildbearbeitungsprogramm bearbeiten und wieder hochladen müssen. Dies spart Zeit und Nerven. 

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Kann ich großflächige Hintergrundbilder in meinen E-Mails verwenden?

Ja, Hintergrundbilder in E-Mails können Sie grundsätzlich verwenden.

Im Gegenzug zu anderen Bildern eignen sie sich besser, um Texte, Buttons und andere Bilder darauf platzieren. Auf diese Weise können Sie mehr Inhalte in Ihrer E-Mail platzieren.

Ein weiterer Pluspunkt: Sofern der E-Mail Client die Hintergrundgrafik nicht angezeigt, bleiben die darüberliegenden HTML-Inhalte weiterhin zugänglich. Entscheidend bei der Verwendung Hintergrundbildern in E-Mails ist, dass diese mehr als Ergänzung statt ein Ersatz zu anderen Inhalten sind. 

Achten Sie zudem darauf, ein relativ “motivarmes” Bild zu verwenden. Es gilt die Prämisse: “Weniger ist mehr”. Wenn Hintergrundbilder auf mobile Geräte verkleinert werden, können Sie schnell den Kontext verlieren, da das Bildmotiv nicht mehr gut zu erkennen ist. Produktbilder sind ideal, wenn Sie ausschließlich dieses bewerben möchten.

Interaktive E-Mail im Sommer Look

Einfache grafische Elemente wie Muster, Texturen und Verläufen eignen sich als E-Mail Hintergrundbild ebenfalls hervorragend. 

Den Call-to-Action richtig angehen

Der Call-to-Action Button ist der wohl entscheidendste Teil des E-Mail Designs. Ihre E-Mail hat einen bestimmten Zweck – zumindest hoffen wir das. Bedenken Sie bei der Gestaltung, dass Sie nur wenige Sekunden haben, den Empfänger zu überzeugen.

Verlinktes E-Mail Bild Bestätigung Newsletteranmeldung

Beispiel für eine E-Mail mit verschiedenen Call-to-Action von About You.

Der Call-to-Action sollte daher Ihre Absicht klar widerspiegeln und deutlich machen, welche konkrete Handlung Ihr Empfänger nun ausführen soll (Blogartikel lesen, Guide herunterladen, Produkt kaufen etc.).

Sorgen Sie dafür, dass er leicht identifizierbar ist und nicht zu weit unten in der E-Mail platziert wird.

Vergewissern Sie sich, dass der Call-to-Action Button tap-friendly ist. Das heißt, der Button muss groß genug sein, dass es einfach ist, diesen auf einem Mobilgerät anzuklicken.

CTA Position

Platzieren Sie keine anderen Links nahe des Call-to-Action Buttons, sodass diese nicht versehentlich geklickt werden.

E-Mail Texte einfügen

Gibt es eine minimale Schriftgröße?

Stellen Sie sicher, dass die Inhalte in Ihrer E-Mail Vorlage gut lesbar sind. Achten Sie darauf, dass die eingebundenen Links einen ausreichenden Abstand zueinander haben. So haben die Empfänger keine große Mühe, den richtigen Link zu öffnen und geraten mit ihren Fingern nicht auf den falschen Link.

Informieren Sie sich über die minimalen Schriftgrößen für verschiedene Plattformen. Wir empfehlen eine minimale Schriftgröße von 13 Pixeln.

Was sind die für E-Mail Vorlagen besten Farben?

Farben in E-Mails haben eine wichtige Stellung. Sie:

  • unterstreichen den E-Mail Inhalt,
  • lenken die Aufmerksamkeit auf bestimmte Bereiche,
  • und können den Empfänger zu einer bestimmten Aktion bewegen.

So wirken Farben in E-Mails

Infografik: So wirken sich Farben in E-Mails aus.

Die in Ihren E-Mail Designs verwendeten Farben, sollten Ihren CI entsprechen. Gelb und Grau sind beispielsweise die Corporate Farben von Mailjet und wir verwenden diese bei ALLEN unserer E-Mails.

automatisierte Willkommens-E-Mail

Unsere CI Farben gelb und grau sind die einzigen Farben, die wir in unserer Willkommens-E-Mail verwenden.

Kombinieren Sie Ihre CI Farben mit viel weißer Fläche. Dies sorgt für Klarheit und wirkt professioneller.

Wählen Sie pro E-Mail maximal zwei Farben aus. Je weniger Farben Sie verwenden, desto “sauberer” wird Ihr Design aussehen und Ihre E-Mail Vorlage wirken professionell.

Sofern Sie andere Farben als Ihre Corporate Design Farben verwenden, achten Sie darauf, dass diese miteinander harmonieren. Welche Farbtöne sich optimal kombinieren lassen, kann sich von Nuance zu Nuance unterscheiden. 

Checkliste E-Mail Vorlage: Das macht ein gutes E-Mail Design aus

Es gibt nicht die eine E-Mail Vorlage, die für jede Art E-Mail passt. Doch es gibt bestimmte Grundprinzipien, die für verschiedene Branchen und Einsatzzweck universell gelten.

Um Ihre E-Mail Vorlage perfekt auf Ihre Kunden, Zielgruppen und Newsletter Abonnenten abzustimmen, gilt es einige grundlegende Dinge zu beachten. Eine gute E-Mail Vorlage erfüllt stets folgende Punkte:

E-Mail Layout
Grundgerüst ist vorhanden
Das E-Mail Layout ist responsive
Vorlage beinhaltet Titel, Hauptteil und Fußzeile
Titel, Hauptteil und Fußzeile sind klar voneinander abgetrennt
Die Breite bewegt sich zwischen 500 und 680 px
Visuelle Gestaltung
Verschiedene E-Mail Designs haben den gleichen “Look and Feel”
Unternehmenslogo befindet sich im oberen Bereich
CI Farben werden verwendet
E-Mail Template beinhaltet viel weiße Fläche
Die Kernbotschaft sticht visuell raus
Pro Newsletter nur ein interaktives Element
Inhaltliche Gestaltung
Vorlage hat eine zentrale Botschaft
Die wichtigsten Infos stehen am Anfang
Textblöcke sind nicht zu lange
Überschriften und ggf. Aufzählungen sind vorhanden
Inhalte sind gut lesbar
Text zu Bild Verhältnis ist 60:40 oder 70:30
Der Call-to-Action (Button etc.) sticht heraus
Der Call-to-Action (Button etc.) ist gut anklickbar
Sonstiges
Abmeldelink ist vorhanden (bei Marketing E-Mails)
Impressum ist vorhanden
E-Mail Design ist A/B getestet

E-Mail Vorlagen Checkliste: Die Grundprinzipien eines gelungenen E-Mail Designs

Diese Vorlagen Checkliste können Sie auch hier im PDF-Format herunterladen und ausdrucken.

Was jetzt?

Sind Ihnen die Grundlagen des E-Mails Designs erstmal bekannt, wird es Ihnen nicht mehr schwer fallen erfolgreiche E-Mail Kampagnen zu versenden.

Wenden Sie Ihr neu erlerntes Wissen doch gleich in der Praxis an. Probieren Sie unseren E-Mail Editor aus und gestalten Sie mit wenigen Klicks eine ansprechende E-Mail Vorlage.

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