Fernweh per E-Mail: Erfolgreiches E-Mail Marketing im Tourismus

Ob Abenteuer in exotischen Ländern erleben, die schönsten Städte erforschen oder einfach nur am Strand entspannen – die Sehnsucht nach unvergesslichen Urlaubsreisen vereint alle Menschen. Und den lässt man sich auch gerne mal etwas kosten.

Umso wichtiger ist es daher für Tourismus-Unternehmen, aus der Masse herauszustechen. Wer in der Tourismusindustrie bestehen will, der muss auf die neuen Anforderungen der Kunden eingehen.

Doch wie schaffen Sie dies?

In diesem Guide zeigen wir Ihnen wie Sie als Tourismus-Unternehmen E-Mail Kampagnen erfolgreich erstellen und geben Ihnen konkrete Kampagnen-Ideen.

Die Bedeutung des Internets auf die Tourismus-Branche

Das Internet hat die Art und Weise, wie wir reisen, für immer verändert.

Viele Menschen verbringen Stunden damit, das Web nach den besten Flugangeboten zu durchsuchen, durchblättern Reiseführer und hinterlassen dabei eine Spur von wertvollen Daten über ihre Interessen, Budgets und Muster und verändern damit die Reiseindustrie.

Eventuell mussten Sie noch eine zweite Person oder sogar mehrere überzeugen, Buchung von Flügen, Zügen oder anderen Verkehrsmitteln.

Als E-Mail Marketer bietet sich die Gelegenheit, die Aufmerksamkeit dieser Menschen auf uns zu lenken. Eine E-Mail ist der leistungsstärkste Kanal für den ROI, noch vor SEO.

Es ist unsere Aufgabe, diesen endlosen Informationsstrom für die Erstellung einer hervorragenden Strategie für das E-Mail Marketing zu nutzen, die Touristen aus aller Welt von Tagträumern in echte Kunden verwandelt.

Was sind die Besonderheiten des E-Mail Marketing im Tourismus?

Herausforderung 1: Lange Customer Journey

Die vielen verschiedenen Aspekte bei der Planung einer Reise führen unter Umständen zu einer langen Customer Journey. Und so wird es vermutlich auch den meisten Ihren Kunden ergehen.

Nutzen Sie als Anbieter daher diese Kontaktpunkte mit dem Kunden.

Herausforderung 2: Harter Wettbewerb

Hinzu kommt, dass das Internet überfüllt ist mit Reiseanbietern und Ihren verlockenden Urlaubs-Angeboten. Damit Sie aus dieser Masse herausstechen und Ihre Kunden Sie auch in Zukunft als zuverlässigen Reiseanbieter gerne wieder nutzen, ist eine gezielte Kundenkommunikation von großer Bedeutung.

Suchergebnisse Google Urlaubsangebote

Beispiel einer Google Suchanfrage mit dem Keyword “Urlaubsangebot”

 

Das Internet ist voll mit günstigen Angeboten unzähliger Anbieter. Stechen Sie heraus und zeigen Sie Ihren Kunden, warum gerade Sie der Beste im Wetterbwersumfeld sind.

Wie Sie das E-Mail Marketing im Tourismusbereich richtig angehen

Der Urlaub stellt für viele Menschen einen jährlichen Höhepunkt dar. Helfen Sie den Urlaubswilligen dabei, diese Zeit so problemlos und angenehm wie möglich zu gestalten.

Dies beginnt mit der Urlaubsplanung bis hin zur Rückkehr. Als Reiseunternehmen können Sie hier viel machen, bspw. mittels intelligent gestalteten E-Mail Kampagnen mit hohem Informationsgehalt.

Doch eine gut gemachte touristische E-Mail Kampagne muss sorgsam geplant werden.

Damit Ihre Kunden Sie als verlässlichen Partner ansehen, sind einige grundlegende Aspekte zu beachten:

  1. Haben Sie ein konkretes Ziel
  2. Haben Sie eine qualitativ hochwertige Kontaktliste
  3. Begleiten Sie Ihre Kunden entlang der Customer Journey
  4. Verfolgen Sie die E-Mail Design Best Practices

 

Im Folgenden werden wir die einzelnen Aspekte näher betrachten.

1. Ein konkretes Ziel definieren

Marketing ohne ein konkretes Ziel zu betreiben, ist immer eine unkluge Idee. Das E-Mail Marketing stellt hier keine Ausnahme dar.

Überlegen Sie daher, was Ihre Macro- und Micro-Ziele sind.

Hier Macro-Ziel wird wahrscheinlich Ihr Umsatz sein. Definieren Sie (oder lassen Sie sich die Ziele von Ihrem Vorgesetzten geben) im ersten Schritt, welche genaue Umsatzsumme Sie anstreben, bis wann Sie dieses Ziel erreichen wollen und welche Zwischenerfolge notwendig dazu notwendig sind.

Macro-Ziel Zielerreichung bis Micro-Ziele
Umsatz Summe X 31.12.2020 X Anzahl an verkauften Reisen der Kategorie 1
X Anzahl an verkauften Reisen der Kategorie 2
X Anzahl an verkauften Reisen der Kategorie 3

 

Beispiel für eine Macro-Micro-Ziel-Matrix

Planen Sie darauf basierend Ihr E-Mail Marketing KPI-Framework. Im Folgenden ein Beispiel:

E-Mail Ziele und Metriken bestimmen

Beispiel für ein E-Mail Marketing KPI Framework

2. Eine qualitativ hochwertige Kontaktliste erstellen

Bevor Sie Ihre Kunden mit den besten Angeboten auf die Reise schicken, benötigen Sie eine E-Mail Kontaktliste mit interessierten Empfängern.

Bei Marketing E-Mails müssen Sie aktiv neue Kontakte finden, die sich in Ihre Kontaktliste eintragen.

Unser Tipp: Zeigen Sie den potentiellen Kunden den Mehrwert Ihrer Mailings auf. Bieten Sie interessante Inhalte, Rabattaktionen und exklusive Aktionen für Ihre Abonnenten an.

Allianze stellt Vorteile für Newsletter-Anmeldungen heraus

Beispiel for eine Anmeldeseite, die den Mehrwert einer Newsletter-Anmeldung aufzeigt von Allianz.

Achten Sie hier unbedingt darauf, dass alle Kontakte dieser Liste ihr ausdrückliches Einverständnis gegeben haben, Ihre E-Mails zu empfangen. Seit der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) kann es zu hohen Geldbußen kommen, wenn Sie Ihre Marketing E-Mails ungefragt versenden.


Die kostenlose E-Mail Vorlage Kontoaktivierung können Sie hier kostenlos herunterladen

Fragen Sie in Ihrem Anmeldeformular zunächst nur die wichtigsten Daten ab, etwa Name und E-Mail Adresse. Zu späterer Zeit können Sie eventuell weitere Informationen erfragen, damit Sie in der Lage sind, die Inhalte zu personalisieren und so für den Kunden interessanter zu gestalten.

Beispiel für ein Newsletter-Anmeldeformular.

 

Mit Ihrer auf diese Weise aufgebauten E-Mail Kontaktliste sind sie bereit, Ihre Inhalte zu versenden und den Kunden von Ihrem Unternehmen zu überzeugen.

3. Begleiten Sie Ihre Kunden entlang der Customer Journey

Kommen wir nun zu dem Herzstück, die Erstellung von den einzelnen E-Mails.

Die Willkommens-E-Mail: Der digitale Check-In

Sie haben nun aufgrund verschiedenster Bemühungen viel neue Empfänger für Ihre Reise-Mailings gewonnen, die sich für Ihre Reise-Angebote interessieren und gerne regelmäßig die besten Schnäppchen und Reiseguides von Ihnen haben möchten.

Doch was jetzt?

Eine Reihe von Begrüßungen gibt Ihnen die Möglichkeit, Ihre Kunden nach der Anmeldung auf Ihrer Plattform willkommen zu heißen und ihnen wertvolle Informationen anbieten zu können, wie Sie Ihren Service optimal nutzen können.

Indem Sie Ihre Kunden wissen lassen, welche Art von Kommunikation von Ihrer Seite zu erwarten ist und es ihnen gestatten, zwischen den verschiedenen Optionen zu wählen, sind zielgerichtete E-Mails an die Kunden möglich, die sie dann auch interessieren werden.

Kostenloses Newsletter Template für Tourismusregionen

Diese kostenlose Willkommens-E-Mail Vorlage speziell für Touristiker finden Sie in unsere Vorlagenbibliothek.

Newsletter: Der Reisekatalog für unterwegs

Urlaub kostet viel Geld und erfordert ein großes Maß an Freizeit. Für viele Menschen bedeutet das, dass sie nicht regelmäßig eine Reise buchen werden. Es ist trotzdem sinnvoll, diesen Personen rund um das Jahr einen qualitativ hochwertigen Newsletter mit spannenden Reisetipps und mehr zu senden.

Auf diese Weise stellen Sie sicher, dass Sie als Touristiker nicht in Vergessenheit geraten und die Zielgruppe bei Ihnen ihre nächste Reise bucht.

Versenden Sie einen abwechslungsreichen und informativen Newsletter, der Lust auf mehr macht.

Mögliche Newsletter-Inhalte sind vielfältig. Für die Tourismusbranche bieten sich beispielsweise folgende Inhalte an:

  • Aktuelle Urlaubstrends vorstellen
  • Spannende Urlaubsregionen vorstellen
  • Sich mit Geheimtipps als Reiseexperte präsentieren
  • Vorstellen der besten Last-Minutes Reisen

 

Entscheidend für Tourismus-Unternehmen ist, Ihren Newsletter von Inhalt und Design her so zu gestalten, dass dieser das Fernweh Ihrer Leser weckt. Halten Sie sich daher an die Best-Practices des Newsletter-Design.

Als Tourismus-Unternehmen sollten Sie u.a.:

  • exotische Fotos von traumhaften Urlaubszielen verwenden.
  • keine großen Romane. Zu viel Text wird Ihre Leser eher abschrecken als in ein Flugzeug zu bewegen.
  • ein lockeres, ungezwungenes Urlaubsfeeling mit Wohlfühlcharakter vermitteln.

Kostenlose Reise-Newsletter Vorlage von Mailjet

Beispiel für einen Tourismus-Newsletter. Diese kostenlose Newsletter-Vorlage, finden Sie bald in unserer Vorlagenbibliothek.

Saisonale Events: Jeder Monat ist Reisesaison

Neben Ihrem regelmäßigen Newsletter bietet es sich an, Ihre Kunden zu bestimmten Anlässen zu kontaktieren.Dies können etwa gesetzliche Feiertage sein, aber auch Veranstaltungen wie Stadtfeste oder Festivals bieten sich an.

Nutzen Sie als Touristiker diese Gelegenheiten, um Ihre reisewilligen Kunden per E-Mail einerseits auf tolle Aktionen hinzuweisen und andererseits, um sich Ihnen als vertrauenswürdiger Reiseanbieter erneut zu präsentieren.

Auch Moment-Marketing zahlt sich hier aus. Informieren Sie Ihre Newsletter-Abonnenten beispielsweise über preisgünstige Angebote zu Sportevents, Städtetrips oder Konzerte.

Setzen Sie so Anreize für den nächsten Reisetrip Ihrer Kunden. Zeigen Sie Ihnen außerdem, dass Sie sie von der Planung bis zur Buchung begleiten werden.

Wichtig ist hier ein gutes Zusammenspiel zwischen Ihren Marketing E-Mails und Ihrer Webseite. Denn: Viele Ihrer Links werden den Leser auf Ihre Seite führen.

Beispiel für einen Tourismus-Newsletter. Diese kostenlose Newsletter-Vorlage, finden Sie in unserer Vorlagenbibliothek.

Rabattaktionen: Schnäppchenjagd im Urlaubsparadies

Zeitlich befristete Angebote sind in der Tourismusindustrie extrem verbreitet. Auch wenn die Reisenden heute klüger vorgehen und die verschiedenen Möglichkeiten vor einer Buchung für sich ausloten, basieren viele Entscheidungen weiterhin auf großartigen Angeboten und fantastischen Rabatten.

Einige der Unternehmen haben das Modell Rabattaktionen zum Kern Ihres Unternehmens gemacht, wie beispielsweise Secret Escapes, Voyage Privé oder Groupon.

Auch wenn das etwas ist, an dessen Regelmäßigkeit Sie kein Interesse haben, kann das Anbieten von Tickets zu reduzierten Preisen oder von günstigeren Upgrades Ihren Umsatz während etwas ruhiger Phasen kräftig ankurbeln.

Die Einbindung von Rabattaktionen und zeitlich limitierten Sparpreisen sollte zumindest einen Teil Ihrer E-Mail Marketing Kampagne ausmachen. Auf diese Weise beleben Sie vor allem in der Nebensaison das Geschäft neu.

Legen Sie bei solchen E-Mail Kampagnen den Fokus auf die zeitliche Begrenzung Ihres Angebotes. So unterstreichen Sie die Exklusivität des Preises und animieren einen interessierten Leser zu einer zeitnahen Buchung.

Durch diese Schwankungen erhalten Ihre Kontakte wahrscheinlich das Gefühl, dringend buchen zu müssen. Das Versenden zu vieler E-Mails jedoch könnte als Spam ausgelegt werden. Die beste Option wäre die Auswahl durch den Benutzer, welche Art von Benachrichtigungen dieser erhalten möchte.

Tipp: Machen Sie es dem angehenden Urlauber besonders einfach. Bauen Sie nur Call-To-Action (CTA) Buttons mit dem gleichen Linkziel ein. Dies erhöht die Klick- und Conversion Rate erheblich.

Diese kostenlose Newsletter-Vorlage, finden Sie in unserer Vorlagenbibliothek.

Verworfene Buchungen

Sollte eine Buchung abgebrochen werden, kann das viele Gründe haben. Vielleicht hatten die Besucher keine Bankkarte zur Hand oder haben noch einmal darüber nachgedacht und für sich beschlossen, dass der Preis zu hoch sei.

Kontaktieren Sie die Person mit einer freundlichen E-Mail. Senden Sie ihm eine Erinnerungs-E-Mail mit den Buchungsinformationen und einem Link zu ihrem Konto. Sie können darauf hinweisen, dass sein Flug noch verfügbar ist oder mit Rabatten seine Entscheidung vereinfachen.

Diese kostenlose E-Mail Vorlage können Sie hier nachbauen.

Buchungsbestätigungen

Haben Sie eine abgeschlossene Buchung erhalten, senden Sie Ihrem Kunden eine ausführliche Bestätigungs-E-Mail.

Während in anderen Branchen der Kauf tatsächlich die Endaktivität darstellt, ist die Buchung einer Reise keineswegs das Ende Ihrer Beziehung zu einem Kunden.

Bestätigung Nachricht Tourismus

Beispiel einer Buchungsbestätigungs-E-Mail

Informative E-Mails in der Zeit zwischen Buchung und Reiseantritt

Tatsächlich kann die Zeitspanne zwischen Buchung und der eigentlichen Reise mehrere Monate betragen, daher ist eine Betreuung in dieser Zeit durch Erinnerungs-E-Mails mit nützlichen Informationen und zusätzlichen Services, an denen der Kunde eventuell interessiert sein könnte, außerordentlich wichtig.

Die Anzahl der versendenden E-Mails kann variieren. Dennoch empfiehlt es sich, bis zur Reise mindestens einmal pro Woche eine E-Mail zu versenden, in der dann erneut die Buchungsdetails sowie Upselling- und Cross-Selling-Angebote enthalten sind (Upgrades, Transport, Tickets für Attraktionen usw…).

Sie nutzen die Gelegenheit außerdem dafür, alternative Produkte und Services anzubieten. Schlagen Sie günstige Übernachtungsmöglichkeiten vor oder informieren Sie über aktuelle Veranstaltungen am Zielort.

Der Kunde freut sich auch über weitere Informationen über seinen Urlaubsort. So erinnern Sie ihn an Ihr Unternehmen.

E-Mail mit Tipps über das nächst gebuchte Reiseziel von Booking.com

VIP-/Treueprogramme

Es ist nicht ungewöhnlich für Airlines und Hotels, Treue- oder Vielfliegerprogramme anzubieten, um die Kunden zu animieren, zu ihnen zurückzukehren.

Mitglieder per E-Mail über ihren Punktestand zu informieren, ihnen Werbeaktionen zur Erhöhung ihres Punktestands anzubieten oder sie für das Erreichen eines bestimmten Meilensteins zu belohnen, sind großartige Möglichkeiten der Kundenbindung und sie gewährleisten, dass sie sich an Ihr Unternehmen erinnern werden.

Alternativ dazu können für wiederkehrende Kunden, die ihren Urlaub stets über Sie buchen, verschiedene Stufen angeboten werden, mit denen sie jeweils spezielle Rabatte erhalten, sobald ihre fünfte, zehnte oder fünfzehnte Buchung erreicht wurde

Feedback-E-Mails nach der Reise

Die Marktplätze verlassen sich auf die Meinungen der Kunden bei der Bewertung der verschiedenen Aktivitäten und Unterkünfte. Aber nicht jeder Kunde denkt daran, zurückzukehren und eine Meinung zu hinterlassen.

Sobald ein Kunde von seiner Reise zurückkehrt, sollten Sie sich unbedingt für seinen Besuch bedanken.

Das ist eine großartige Möglichkeit, diesen um sein Feedback zu bitten und ihn zu animieren, seine Erfahrungen online mitzuteilen, indem der Kunde direkt zu den Kanälen der sozialen Netzwerke weitergeleitet wird. Sie könnten den Kunden außerdem bitten, seine Bilder oder benutzergenerierten Inhalte mit Ihnen zu teilen – die beste Art der Werbung.

Machen Sie es Ihren Kunden einfach und fügen Sie Ihrer E-Mail eine Schnellbefragung hinzu, damit sie ihre Erfahrungen mit nur wenigen Mausklicks bewerten können.


Die E-Mail Vorlage Feedback E-Mail können Sie hier kostenlos herunterladen

4. Verfolgen Sie die E-Mail Design Best Practices

Bei der Gestaltung von Vorlagen müssen diese unterschiedlichen Bildschirmgrößen unbedingt berücksichtigt werden.

Anpassungsfähige Designs sind diejenigen, die ordentlich dargestellt werden und eine konsistente Botschaft bereitstellen, unabhängig von Gerät oder E-Mail Client Ihres Kontakts.

Ihre Vorlage und wunderschönen Bilder, sind der Schlüssel dafür, Ihre Leser direkt zu ihren Traumzielen zu befördern, müssen sich an das Gerät anpassen, auf dem sie angezeigt werden. Andernfalls ist die Wirkung gleich Null.

Es kann oft mühsam sein, ein Design anpassungsfähig zu gestalten, aber wir bei Mailjet haben die Hauptarbeit bereits für Sie erledigt. Mit unserem Drag-and-drop-Editor namens Passport wird der Entwurf von E-Mails zum Kinderspiel.

Sie benötigen noch eine Prise Kreativität und unsere Best Practices zum Thema Design, die wir regelmäßig in unserem Blog veröffentlichen.

P.S. Um diese Tipps in der Zukunft nicht zu verpassen, abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter:

Fazit: So funktioniert gelungenes E-Mail Marketing in der Tourismusbranche

Die Digitalisierung macht auch vor der Tourismusbranche nicht halt. Wer in diesem Wettbewerb Schritt halten will, muss sich zwangsläufig mit E-Mail Marketing auseinandersetzen.

Klug eingesetzt, sind E-Mails ein leistungsstarker Kanal, der Sie nicht nur bei Aufbau und Pflege einer langfristigen Beziehung mit Ihren Kunden unterstützt, sondern auch Ihren ROI steigert.

Die richtige Balance zwischen Massenkommunikation und einer Einzelpersonalisierung zu finden, ist der Schlüssel für eine maximale Effektivität Ihrer E-Mail Sendungen.

Begleiten Sie Ihre Kunde daher entlang der Customer Journey mit hilfreichen und informativen E-Mail Kampagnen. Zeigen sie dabei den Mehrwert auf, den Ihr Touristikunternehmen bietet.

Die vielen verschiedenen Möglichkeiten, wie Sie Ihre Marketing Strategie gestalten können, haben Sie in diesem Artikel kennengelernt. Mit den einzelnen E-Mail Kampagnen informieren Sie Ihre Kunden nicht nur.

Sie helfen Ihnen aktiv bei der Urlaubsplanung und können sie auf diese Weise sogar auch erleichtern.

Jetzt sind Sie dran

Sie wissen nun, welche E-Mail Kampagnen für Ihr Marketing im Bereich des Tourismus wichtig sind. Setzen Sie das eben Gelernte doch gleich in die Tat um. Loggen Sie sich bei Mailjet ein oder eröffnen Sie ein kostenlosen Konto.

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Valentinstags-Newsletter erstellen: die besten Tipps [für 2020]

Valentinstag steht vor der Tür. Nicht nur Floristen und Pralinenhersteller können von diesem Tag der Liebe profitieren. Der Valentinstag ist einer der ersten “Marketing-Tage” im Jahr und somit der perfekte Zeitpunkt, Ihre Kunden und Empfänger auch im neuen Jahr weiterhin eng an sich zu binden.

Mit einer gut gemachten Newsletter Marketing Kampagne zum Valentinstag stärken Sie die E-Mails Beziehungen zu Ihren Kontakten und unterstützen diese dabei, das passende Geschenk für die Liebsten zu finden.

Lesen Sie weiter und finden Sie heraus, wie Sie eine E-Mail Valentinstag Kampagne erstellen, in die sich Ihre Kunden verlieben werden und Ihre Kassen klingeln lassen, erfahren Sie im Folgenden. 

 

Die richtige Strategie für Ihre Valentinstag E-Mail Kampagne richtig vorbereiten

Eine gut gewählte Strategie ist die halbe Miete, um erfolgreiche Valentinstags-Newsletter zu erstellen und zu versenden.

Gilt es daher nur eine E-Mail mit speziellen Angeboten zum Valentinstag an Ihre E-Mail Empfänger zu verschicken oder gleich mehrere?

Natürlich ist eine E-Mail besser als keine E-Mail, doch verschenken Sie Ihr wertvolle Potenzial und damit letztendlich Umsatz, wenn Sie es bei einer einzigen belassen.

Um die gewünschten Erfolge zu erzielen, empfehlen wir eine größere Kampagne zu versenden, die aus mehreren E-Mails besteht.

Dazu erhöhen Sie die Chancen, Ihre Empfänger durch mehrere direkte Ansprachen in Ihren Valetinstags Newsletter erneut auf sich aufmerksam zu machen und in den Köpfen dieser als der

Aber auch hier gilt: Übertreiben Sie es nicht – Senden Sie zu häufig Valentinstag E-Mails an Ihre Empfänger als Spam angesehen werden.

Im Folgenden geben wir Ihnen daher einige Inspirationen und Valentins Marketing Ideen an die Hand:.
 

1. E-Mail, Variante a: Informieren Sie Ihre Kunden vorab

Bereiten Sie Ihre Kunden und Newsletter Abonnenten rechtzeitig auf den Valentinstag vor. 2 Wochen vor dem eigentlichen Tag der Liebe ist perfekt.

E-Mail Sonderkampagne Ankündigung zum Valentinstag

E-Mail Sondernewsletter von Aida, dass über den Aktionszeitraum informiert.

 

So haben die E-Mail Empfänger ausreichend Zeit, um auf Ihre E-Mail Kampagne zu reagieren. Unterschätzen Sie nicht die Dankbarkeit vieler Kunden.

Der Valentinstag wird oft schnell vergessen und dann ist das Gerenne in der letzten Sekunde groß.

Valentinstag E-Mail
 

1. E-Mail, Variante b: Fragen Sie Ihre Kunden, was Sie sich wünschen

Sie sind sich unsicher, welche Ihrer Produkte Ihren Newsletter Empfängern und Kunden gefallen könnten? Dann fragen Sie diese doch einfach im Rahmen einer Feedback E-Mail.

Indem Sie eine Umfrage per E-Mail durchführen, wissen Sie ganz genau, welche Produkte am wahrscheinlichsten zu einem Kauf führen.

Speziell für Ihre Valentinstags-Kampagne bieten sich folgende Fragen an:

  1. Welche Produkte bieten sich für den Valentinstag besonders an?
  2. Wie sehen die Valentinstag Trends für 2020?
  3. Welche Farben sind ein Eye Catcher für den Valentinstag?

 

So können Sie Ihre Valentinstags-Newsletter gekonnt planen, die richtige Zielgruppe erreichen und Ihre Umsätze erhöhen:

Fleurop fragt seine Kunden welche Valentinstag Angebote sie haben möchten

 

Haben Sie diese Fragen beantwortet, gilt es andere Faktoren wie die E-Mail Kontaktliste oder auch die Erstellung von Landing Pages zu beachten, um Ihren Strategie Leitfaden zu implementieren.

Zu guter letzt folgt die eigentliche Umsetzung Ihrer Valentinstag E-Mail Kampagne. Dazu mehr im nächsten Abschnitt.
 

3. E-Mail: Hauptkampagne

Die Hauptkampagne stellt das Herzstück Ihrer Valentinstag E-Mail Kampagne dar. Diese E-Mail enthält Ihre Angebote. Das Ziel sollte es sein, das der Großteil der Empfänger jetzt zuschlägt.

Beispiel für einen Newsletter zum Valentinstag Onlineshop

 

4. E-Mail: 1. Erinnerungs-E-Mails

Erinnern Sie die Empfänger, die Ihre Valentinstag E-Mail geöffnet und angeklickt haben, wenige Tage vor dem eigentlichen Valentinstag daran, ohne etwas zu kaufen, wann der letzte Tag für Bestellungen sein wird, um sie so eventuell doch noch zu einem Kauf zu animieren.

Letzter Reminder

 

5. E-Mail: 2. Erinnerungs-E-Mail

Wird dieses Datum verpasst, senden Sie eine weitere E-Mail, in der Sie eine Eillieferung (falls möglich) oder einfach den Kauf einer digitalen Geschenkkarte anbieten. Ihre Kunden werden diese Last-Minute-Optionen zu schätzen wissen, damit sie an diesem großen Tag nicht mit leeren Händen dastehen.

Letzte E-Mail Valentinstag Kampagne Serie

 

Die optimalen Versandzeiten festlegen

Bereits zu Beginn unseres Artikel empfehlen wir Ihnen, mehr als eine E-Mail zum Valentinstag an Ihre Empfänger zu schicken.

Hierbei ist die Bestimmung der richtigen Versandzeit ein absolutes Muss.

Folgende Versandtage zum Valentinstag haben sich bewährt:

Wann Produkte mit Versand Produkte ohne Versand
2 Wochen vor Ankündigungs E-Mail Ankündigungs E-Mail
5 Tage vor Hauptkampagne mit Angeboten Hauptkampagne mit Angeboten
3 Tage vor 1. Erinnerungs-Kampagne
1 Tag vor 2. Erinnerungs-Kampagne, wenn Expresslieferung möglich 1. Erinnerungs-Kampagne
Am Valentinstag selber 2. Erinnerungs-Kampagne

Tabelle: Beispiel für eine Valentinstag E-Mail Serie mit Versandtag

 

Bei einer mehrteiligen E-Mail Kampagne kann man schnell den Überblick verlieren. Aus diesem Grund empfehlen wir Ihnen, stets mit einem Redaktionsplan wir Trello, oder Asana zu verwenden.

Valentinstag Kampagne erstellen

1. Das passende E-Mail Design auswählen

Unabhängig davon, ob Sie einen normalen Newsletter, saisonale Angebote oder andere besondere Kampagnen versenden, sämtliche E-Mails sollten stets Ihrem Branding entsprechen. Dies gilt auch für Ihre Valentinstag Newsletter.

Sofern Ihr Branding inkl. den entsprechenden E-Mail Vorlagen dies zulässt, können Sie den Tag der Liebe farblich in Ihre Kampagnen einfließen lassen:

Verwenden Sie die für den Valentinstag typischen Farben: feuriges Rot, kräftiges Pink und zartes Rosa. Mit der Verwendung dieser Farben bringen Sie Ihre E-Mail Empfänger in Valentinstags-Stimmung:

Valentinstag E-Mail Kampagne Farben

 

Apropos Branding: Mit Mailjet’s Funktion der Multi-User Konten für Teams stellen Sie sicher, dass bestimmte Abschnitte innerhalb Ihrer Valentinstags E-Mail nur von bestimmten Teammitgliedern bearbeitet werden, um ein einheitliches Branding zu bewahren:

Erstellen Sie im Team Ihre E-Mails

 

Bauen Sie in Ihre Valentinstags Kampagnen Herzen, rote Rosen und andere Symbole der Liebe ein. Auch Bilder von glücklichen Pärchen sind ideale Design Elemente für Ihre E-Mails.

FrancescasEmail
Achten Sie jedoch darauf, dass Sie Ihre Mailings nicht zu bunt gestalten und Ihre Farben aufeinander abgestimmt sind. Folgen Sie bei Ihrem Valentinstag Newsletter den Best Practices des E-Mail Designs. So erhöhen Sie Ihre Klickrate.

PS: Unser E-Mail Editor namens Passport ist einfach und schnell zu bediene, um Ihre Valentinstag Marketing Ideen in die Tat umzusetzen:

Mailjet Drag and Drop Editor Passport

Mailjet’s Drag-and-Drop E-Mail Editor

 

Probieren Sie Passport doch gleich aus und erstellen Sie ansprechende Valentinstag E-Mails:

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2. Die ideale E-Mail Betreffzeile zum Valentinstag texten

Damit Ihre Valentinstag E-Mail Kampagne im Posteingang auffallen, muss die E-Mail Betreffzeile ansprechend sein. Spielen Sie mit diesem Element. Mögliche E-Mail Betreffzeilen sind:

Ankündigungs-E-Mail:

  • Am 14.2. ist Valentinstag,
  • In 2 Wochen ist Valentinstag,
  • Love is in the air: Bald ist Valentinstag
  • Nicht Vergessen: Bald ist Valentinstag.
  • Nur für kurze Zeit: 15% Frühbucherrabatt zum Valentinstag!

 

Hauptmailing:

  • So überraschen Sie Ihre Partner/in zum Valentinstag
  • Haben Sie bereits ein Valentinstags-Geschenk?
  • Unsere Angebote zum Valentingstag 2018
  • Ihr X € Gutschein zum Valentinstag
  • Erobere das Herz deiner Lieben mit dieser Reise
  • Wer ist Ihr Valentine’s Day Darling?
  • Himmliche Partnerdürfte zum Valentinstag
  • Ihre persönliche Überraschung zum Valentinstag
  • Unser Valentinstag Geschenk per E-Mail

 

Erinnerungs-E-Mail:

  • Morgen ist Valentinstag: Jetzt 50% sparen
  • Letzte Change! Exklusive Angebote zum Valentinstag
  • Haben Sie bereits an den Valentinstag gedacht?

 

Verwenden Sie bei Bedarf zusätzlich Herz- und andere Emojis, um die Sichtbarkeit im Posteingang noch weiter zu erhöhen.

Unterschiedliche Darstellung von Emojis bei Windows und Apple

Übersicht der Emojis für Ihre Valentinstag Kampagnen

 

3. Segmentieren Sie Ihre Empfänger

Der Valentinstag ist die Zeit, in der sich Menschen für ihre Liebsten mächtig ins Zeug legen. Erstellen Sie daher eine Valentinstags E-Mail Kampagne, mit denen Sie sicherstellen, dass Ihre Kunden individuelle Angebote erhalten.

Arbeiten Sie hier mit Segmentierungen:

Segmente ganz einfach erstellen

E-Mail Segmentierung nach Alter

 

Neben dem Alter, können Sie so Ihre Empfänger nach bestimmten Kriterien wie demographische, geographische, inhaltliche oder andere Merkmale segmentieren.

Starten Sie beispielsweise mit einer eher allgemein gehaltenen E-Mail über Ihren bevorstehenden Sonderverkauf an die Hauptliste. Versenden Sie anschließend ein Mailing mit individuellen Up-sell und Cross-Sell Angeboten.

Beispielsweise mit einer eher allgemein gehaltenen E-Mail über Ihren bevorstehenden Sonderverkauf an die Hauptliste. Versenden Sie anschließend ein Mailing mit individuellen Up-sell und Cross-Sell Angeboten an diejenigen Empfänger die positiv auf Ihre erste Valentinstag E-Mail reagiert haben und eines Ihrer angebotenen Produkte gekauft haben.

Bieten Sie beispielsweise hier eine Halskette an, sollten Sie möglicherweise die Option für den Kauf passender Ohrringe oder einer Schmuckbox in Ihre Valentinstags E-Mail integrieren:

valentinesdayemail
 

An diejenigen Empfänger, die Ihrem Valentinstags-Newsletter links liegen gelassen haben können Sie eine andere E-Mail mit anderen Produktangeboten schicken. Natürlich sollten Sie von vorne herein wissen, welche Produkte das sein könnten:

1. Hauptmailing Produkte A, B, C
2. Cross-Sell Mailing, wenn Empfänger eines der im Hauptmailing beworbenen Produkte gekauft haben Produkte D, E, F
3. Alternativ Mailing, wenn Empfänger eines der im Hauptmailing beworbenen Produkte nicht gekauft haben Produkte G, H, I

Tabelle: Beispiele für Mailings, die sich andere E-Mail Empfänger eignen.

 

 

Valentinstag Kampagnen Ideen für verschiedene Branchen

Welche konkreten E-Mail Inhalte bzw. Angebote für Ihre Valentinstags Kampagne ideal sind, hängt wie eben erwähnt von Ihren Produkten und Dienstleistungen ab.
Ob stationäres Ladengeschäft oder Onlineshop, mit einer geschickt gemachten Valentinstag Kampagne können Sie den ersten Umsatzhoch des Jahres einfahren.

 

Blumenhändler

Ein Blumenstrauß sagt mehr als Tausend Worte. Gutscheine und Rabatte sowie einen kostenlosen Blumenkurier sind ideale Inhalte für Ihr Valentinstags Mailing. Ihre Kunden sparen dadurch Zeit und Mühen und Ihre Verkaufszahlen steigen.

Verschenken Sie zum Valentinstag Blumen

 

Mode, Schmuck und Kosmetik

Sie sind in der Mode- oder Kosmetikbranche tätig? Herzlichen Glückwunsch! Die Möglichkeiten, den Valentinstag für sich zu nutzen sind vielfältigen. Kleidung, Schmuck und Parfüm sind die wohl die meist gekauften Artikel zum Valentinstag.

Integrieren Sie Stylingideen in Ihre Valentinstag E-Mail Kampagne. Überlegen Sie sich welche Outfits Sie passenderweise anbieten.

Führen Sie süße Kleider in Pastellfarben? Oder andere passende Kleidungsstücke? Wenn ja, dann stellen Sie diese Produkte ins Zentrum und komplementieren Sie das Outfit mit stilgerechten Schuhen, Strümpfen und Schmuck.

Auch Geschenke Guides kommen sehr gut bei Ihren Empfänger an. Erfreuen Sie Ihre Leser mit tollen Geschenkideen und helfen Sie Ihnen dabei das perfekte Geschenk für den oder die Liebste zu finden.

Geschenke Guide

 

Lebensmittelbranche

Neben Blumen, Parfüm und Kleidung sind Süßigkeiten die Geschenke schlechthin. Stellen Sie Pralinen und andere süße Köstlichkeiten wie in Pastellfarben eingefärbtes Gebäck in den Mittelpunkt Ihrer Valentinstag Kampagne.

Pralinen zum Valentinstag

 

Wenn Sie ein Bistro oder Restaurant betreiben, senden Sie Ihren Newsletter Empfängern einen kleinen Rabatt zu, den diese am Valentinstag bei Ihnen einlösen können oder bieten Sie spezielle Angebote und Aktionen wie ein Candle-Light Dinner oder ein Valentinstags-Menü an.

valentinstag Menü Angebot für Verliebte

 

Tourismus & Wellness

Die Tourismusbranche kann ebenfalls von diesem Tag der Liebe profitieren. Das schönste Geschenk ist immer noch die Zeit zu zweit. Präsentieren Sie Ihren Kunden ausgewählte Städtereisen oder Angebote für einen Kurzurlaub.

Auch Ideen für Ausflugsziele sind sehr beliebt. Bieten Sie spezielle Valentinstags-Pakete für Ihr Spa an oder machen Sie auf zeitlich begrenzte Rabatte und Aktionen aufmerksam.

Schenken Sie zum Valentinstag ein romantisches Wochenende

 

Und jetzt?

Ob für die Lebensmittelbranche, Blumenhändler oder auch im Wellnessbereich – E-Mail Kampagnen zum Valentinstag bieten sich für jeden an, um den/die Liebsten bereits im E-Mail Postfach eine Freude zu machen.

Haben Sie bereits eine E-Mail Kampagne für den Valentinstag erstellt? Wenn nicht, warum nicht jetzt? Loggen Sie sich dazu bei Mailjet ein oder melden Sie sich kostenlos an:

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Die 12 besten E-Mail Marketing Tipps [2020 Guide]

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, wie Sie Ihre Kunden innerhalb Ihrer E-Mail Marketing Kampagnen erreichen. Hier stellt sich daher die Frage:

Auf welche Möglichkeiten sollten Sie sich fokussieren, um möglichst effektiv Erfolge beim E-Mail Marketing zu erzielen?

Lesen Sie weiter und finden Sie heraus, wie die 12 besten E-Mail Marketing Tipps aussehen, damit Sie Ihre Bemühungen auf das Wesentliche konzentrieren.

 

Wie viele Empfehlungen machen eigentlich Sinn?

E-Mail Marketing Tipps gibt es viele – und keine Empfehlung ist per sé besser oder schlechter. Im Internet finden Sie umfangreiche Listen wie “Die 50 besten E-Mail Marketing Tipps für [Jahreszahl]”, “100 E-Mail Marketing Tipps für Newsletter”.

Diese sind klasse, um sich einen guten Überblick über die Möglichkeiten zu verschaffen. Der Nachteil hier ist aber Überinformation. “Wo fange ich an?”, “Welche Tipps sind für mein Unternehmen die passenden?”.

Unsere Empfehlung lautet daher: Fokussierung, Fokussierung, Fokussierung.

Fangen Sie mit den größten Hebel an und arbeiten Sie sich nach unten. Die meiner Meinung nach 12 größten Hebel finden Sie im Folgenden.

P.S. Neben diesen 12 E-Mail Marketing Tipps geben wir jede Woche neue Empfehlungen. Erhalten Sie diese ganz einfach direkt in Ihrem Posteingang, indem Sie unseren kostenlosen Newsletter abonnieren:

 

Die Top 12 der besten Tipps für erfolgreiches E-Mail Marketing

1. Fügen Sie das Double Opt-In hinzu

Der erste und wahrscheinlich wichtigste E-Mail Marketing Tipp ist rechtlicher Natur.

Ohne E-Mail Kontaktliste(n) kein E-Mail Marketing. Doch diese Listen müssen rechtskonform aufgebaut werden, sonst drohen Ihnen spätestens seit Mai 2018 (Hallo DSGVO) teure Abmahnungen.

Richten Sie daher stets ein Double-Opt-In Verfahren ein, bei dem die Interessentin, die sich in Ihre -Mail Listen eingetragen eintragen, eine Bestätigungs-E-Mail zusenden

Mit einem Double-Opt-In Newsletter Anmeldefomular sind Sie rechtlich nicht nur auf der sicheren Seite, sondern reduzieren gleichzeitig Ihre Spam-Beschwerden. Ebenfalls stellen Sie sicher, dass Ihre Empfänger den Inhalt zugeschickt bekommen, für den Sie sich interessieren.

Sie sehen also, eine klassische Win-Win-Situation ;).

Integriertes Anmeldeformular oder Pop-Up Widget mit Mailjet erstellen

Beispiel für ein Newsletter Anmeldeformular auf einer Blog-Startseite.

Tipp: Stellen Sie sicher, dass Ihre Empfänger die Möglichkeit haben, schnellsten auf diese Bestätigung zu reagieren. Achten Sie hierbei darauf, dass Sie Ihren CTA, in diesem Fall den Button “Abonnement bestätigen”, an den oberen Rand des Falzes setzen.

Mit Mailjet DSGVO konforme Newsletter Anmeldeformulare erstellen

Beispiel für ein rechtssicheres Double-Opt-In Anmeldeformular. Dieses Bild zeigt die Bestätigungs-E-Mail mit dem Bestätigungs-Button in Gmail. 

Zusatztipp: Lassen Sie Ihre Kunden wissen, was sie erwartet und warum dieses Abonnement die beste Entscheidung des Tages ist.

Allianze stellt Vorteile für Newsletter-Anmeldungen heraus

So stellen Sie sicher, dass diese Ihre E-Mails auch von Anfang an öffnen, was für Ihre Absender-Reputation eine wichtige Rolle spielt.

Wie Sie solche Double Opt-In Anmeldeformulare mit Mailjet erstellen, erfahren Sie hier: E-Mail Anmeldeformulare für Newsletter und Co. gestalten

2: Verfassen Sie zielgerichtete E-Mail Betreffzeilen

Haben Sie dafür gesorgt, Kunden auf Ihren Newsletter aufmerksam zu machen und Ihre E-Mail Kontaktliste zu füllen, dann sollten Sie den zweiten E-Mail Marketing Tipp umsetzen: Achten Sie darauf, Ihre E-Mail Empfänger zu halten, indem Sie diese über Themen zu informieren, für die sie sich interessieren.

Dies realisieren Sie, indem Sie bereits in Posteingängen Ihrer Empfänger die volle Aufmerksamkeit auf Ihre E-Mail Kampagnen lenken und Neugierde wecken.

Kurz gesagt: Ihre E-Mail Betreffzeile sollte gut durchdacht sein.

Abgesehen davon, empfiehlt sich eine Länge von 30 und 50 Zeichen, um Ihre Empfänger kurz und knackig darüber zu informieren, worum es in Ihrer E-Mail geht, und es so gut wie unmöglich machen, nicht auf diese E-Mail zu klicken.

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, Ihre Betreffzeile im Posteingang hervorzuheben.

Um Ihnen ein paar Ideen zu geben, können Sie Emoticons hinzufügen, den Namen des Empfängers hinzufügen, um ihm eine persönliche Note zu geben, oder Aktionsverben einfügen, die ihn zur Interaktion auffordern.

Auch empfiehlt sich eine Länge von 30 und 50 Zeichen, um Ihre Empfänger kurz und knackig darüber zu informieren, worum es in Ihrer E-Mail geht, und es so gut wie unmöglich machen, nicht auf diese E-Mail zu klicken.

E-Mail Betreffzeile Zeichen Pixel
Sind Sie mit Ihrem Newsletter wirklich zufrieden? 49 392px
Nutzen Sie das Potenzial Ihres E-Mail Marketings? 49 403px
Haben Sie bereits Ihren Sommerurlaub gebucht? 45 388px
Arbeiten Sie mit DSGVO-konformen Drittanbietern zusammen? 57 513px
Entsprechen Sie den Erwartungen Ihrer Kunden? 45 389px
Du hast die Einladung, wir haben das besondere Kleid! 53 435px
Deine Suche hat ein Ende! 25 208px
Die 10 besten Urlaubsziele für diesen Sommer! 46 371px
Darum funktioniert Ihr Newsletter nicht! 40 309px
Hunger? Dann bestellen Sie jetzt! 33 267px
Urlaub noch nicht gebucht? Die besten Angebote nur für Sie! 60 487px
Nichts Passendes anzuziehen? Hier werden Sie garantiert fündig! 64 526px
Sie möchten mehr? Dann Verwenden Sie diesen einen Code! 56 492px
Sie brauchen Spaß? Feiern Sie mit uns! 39 315px

Tabelle: Untersuchung der E-Mail Betreffzeilen Länge

Wenn es zu Ihrem Markenimage passt, können Sie sogar einen Teil oder die gesamte Betreffzeile jedes Mal gleich halten, damit Ihre Abonnenten Ihre E-Mail erkennen, wenn sie sie erhalten.

Unabhängig davon, welche Taktik Sie wählen, ist es eine gute Idee, mehrere Varianten zu testen, um herauszufinden, welche E-Mail Betreffzeile am besten funktioniert.

A/B Testing kann Ihnen dabei helfen. Sie können mehrere verschiedene Betreffzeilen testen, indem Sie jede einzelne an eine kleine Gruppe von Kontakten senden. Die am besten funktionierende Zeile wird dann an die restlichen Kontakte gesendet.

Mailjet erlaubt es Ihnen die A/B Stichprobengröße beliebig zu wählen

Möglichkeit bei Mailjet, E-Mails nach verschiedenen Parameter A/B zu testen und dazu eine individuell festgelegte Stichprobengröße auszuwählen.

Wir haben für Sie ein kostenloses Projektdokument erstellt, wo Sie die Länge Ihrer E-Mail Betreffzeilen untersuchen können. Klicken Sie dazu einfach auf das folgende Bild:

Regelmäßiges Testen Ihrer Betreffzeilen hilft Ihnen dabei, herauszufinden, was mit Ihren Kontaktlisten funktioniert und Ihre Öffnungsraten zu verbessern.

Erfahren Sie mehr zum Thema E-Mail Betreffzeile in unserem umfassenden Guide: E-Mail Betreffzeile verfassen [101 Guide]

3: Achten Sie auf ein einheitliches Branding

Das Image Ihrer Marke ist wichtig, und Sie wollen, dass Ihr E-Mail Marketing dieses Image beibehält. In diesem dritten E-Mail Marketing Tipp sagen wir Ihnen wie Sie das bewerkstelligen können.

Die Farben, Texte, Design und Tonfall sollten Sie stets im Auge behalten, denn Sie wollen, dass Ihre Kunden Ihre E-Mails Woche für Woche wieder erkenne und gewünschte Reaktionen erzielen.

Da es gut möglich ist, dass mehrere Ihrer Mitarbeiter an ein und derselben E-Mail Kampagne arbeiten, kann es vorkommen, dass nicht alle Disziplinen zu bewerkstelligen sind und der Tonfall oder auch Farben nicht einheitlich mit Ihrem Branding einhergehen.

Das Ergebnis sind unterschiedlich aussehende E-Mail Kampagnen, die eher Schluderei statt Professionalität ausstrahlen – keine gute Basis um nachhaltige Kundenbeziehungen aufzubauen und zufriedenstellende Umsatz zu erzielen.

Aus diesem Grund haben wir bei Mailjet die Möglichkeit geschaffen, Abschnitte zu sperren, damit diese von einer E-Mail zur nächsten konsistent bleiben.

Sie können die Kopf- und Fußzeile sperren und Ihrem Team die kreative Freiheit über alles andere lassen:

 

4: Weniger E-Mail Inhalt ist oftmals mehr

Sie möchten Ihre Marke mit Ihren Kunden teilen und diesen viel preisgeben, um Ihre Kundenbindungen zu intensivieren? Dann kommen Sie um den vierten E-Mail Marketing Tipp nicht herum.

Wenn Sie Ihre E-Mails mit viel zu viel Inhalt überladen, ist das kontraproduktiv für Ihr Ziel, Ihre Kunden zu gewinnen.

Denken Sie an folgende Situation: Sie sind auf einer Webseite und werden mit Bildern, Texten und interaktiven Inhalten bombardiert.

Ihre Empfänger wissen in diesem Fall nicht, wo Sie anfangen sollen, da Sie mit einem Informationsüberschuss konfrontiert werden. Daher entscheiden Sie sich relativ zeitnah, die E-Mail zu löschen

Wenn solche langen E-Mails zum Regelfall werden, dann besteht sogar die Gefahr, dass sich Ihre Empfänger ganz aus Ihrer Liste austragen.

Im schlimmsten Fall blockieren Sie sogar Ihre Nachrichten oder markieren diese als Spam – für Ihre Absender-Reputation der absolute Super-GAU

Webseite wird als Spam markiert

Ihre E-Mail sollte daher genug Inhalt haben, mit dem es sich lohnt, zu interagieren, aber nicht so viel, dass sie nicht im Mittelpunkt steht.

Schauen Sie sich dazu unseren Blogartikel an und erfahren Sie, wie Sie funktionierende E-Mail Inhalte erstellen.

5: Fügen Sie CTAs hinzu

CTAs, oder Call-to-Actions, werden höchstwahrscheinlich im Mittelpunkt Ihrer Marketing oder auch Transaktion-E-Mails stehen.

Denn erst durch diesen erzielen Sie Umsätze, da Sie so auf Ihre Webseite und/oder auch auf Ihre Produkte verweisen.

Aufgrund seiner Bedeutung möchten Sie, dass er sich vom Rest des Inhalts abhebt. Wie? Dieser fünfte E-Mail Marketing Tipp zeigt es Ihnen.

“Wie mache ich das?”, werden Sie vielleicht fragen. Farbe, Text, Design und Platzierung spielen dabei eine Rolle.

Die Farbe sollte zu Ihrem Markenimage passen und sich vom Hintergrund der E-Mail abheben.

Die Kopie ist sowohl das, was auf den Button geschrieben ist, als auch der Text der E-Mail, der ihn umgibt.

Auch hier sollte sie zu Ihrem Markenimage passen, aber es ist auch eine gute Idee, kreativ zu werden.

Durchschnittliche, gewöhnliche Buttons wie “hier klicken” und “mehr lesen” sind nicht gerade ein Blickfang.

In Verbindung mit dem Design der Button, wie Form und Größe, können Sie Ihre Klicks wirklich steigern.

Smartphone Ansicht einer E-Mail

Beispiel eines CTAs in Ihren E-Mail Kampagnen

Wenn Sie Ihre CTAs platzieren, gibt es einige Dinge, die Sie im Auge behalten sollten.

Zunächst einmal möchten Sie einen direkt beim Öffnen der E-Mail haben, ohne dass ein Bildlauf erforderlich ist.

In diesem Sinne sollten Sie auch einen am unteren Rand platzieren, besonders wenn Ihre E-Mail ein wenig zu lang ist.

Wenn Ihr Leser am unteren Ende angelangt ist, werden Sie nicht wollen, dass er zurück nach oben scrollen muss, um auf Ihren Button zu klicken.

Zu guter Letzt gilt auch hier: Weniger ist mehr.

Sie müssen ein gutes Gleichgewicht zwischen Inhalt, Bildern und CTAs finden. Zu viele davon könnten das Ziel Ihrer E-Mails durcheinander bringen, sei es, Produkte zu verkaufen oder Leute auf Ihre Webseite zu bringen.

Weitere Tipps, wie Sie Ihre E-Mail Buttons gestalten, erhalten Sie in diesem Artikel: E-Mail Vorlagen erstellen [101 Marketer Guide]

6: Vergessen Sie den ‘Alt-Text’ nicht

Haben Sie schon mal was vom “Alt-Text” gehört? Wenn nicht, dann ist dieser E-Mail Marketing Tipp genau der Richtige für Sie.

Der ‘Alt-Text’ ist wie Casper, der freundliche Geist. Unsichtbar für die meisten, aber hilfreich, wenn Sie Ihn brauchen.

Sie haben sich viel Zeit und Mühe genommen, um eine E-Mail zu entwerfen.

Aber dann, wenn Ihr Kunde die E-Mail in seinem Posteingang öffnet, werden die Bilder nicht geladen und es gibt nur eine große leere Stelle, wo Ihr Bild angezeigt werden sollte.

Einige Gründe, warum Ihre Bilder nicht geladen werden, sind, dass der E-Mail Client Bilder automatisch blockiert oder Probleme bei der Konvertierung zwischen E-Mail Formaten auftreten können.

An dieser Stelle kommt ‘Alt-Text’ ins Spiel.

Wenn das Bild in der E-Mail nicht geladen wird, erscheint Ihr “Alt-Text” an der leeren Stelle und gibt Ihren Lesern eine Vorstellung davon, wohin sie klicken sollen, anstatt sie im Dunkeln zu lassen.

Fehlerhaft angezeigte Bilder, da “Alt-Text” fehlt

Auch hierzu haben wir für Sie einen Blogartikel erstellt, der Ihnen zeigt, wie Sie Bilder Ihren Marketing oder Transaktions-E-Mails richtig hinzufügen.

7: Personalisieren Sie Ihre E-Mail Kampagnen

E-Mails mit ein wenig Personalisierung in der E-Mail Betreffzeile, wie z.B. das Hinzufügen ihres Namens, haben eine höhere Öffnungsrate.

Die E-Mail Betreffzeile ist nicht der einzige Ort, an dem Sie eine persönliche Note hinzufügen können.

Sie können Sie nicht nur im Text der E-Mail einfügen, sondern auch durch das Verhalten Ihrer Kunden personalisieren. Hier kommt die Segmentierung ins Spiel

E-Mail Personalisierung mit Mailjet

Segmentieren Sie Ihre Kunden nach Alter, Standort oder sogar Lieblingsprodukten und erstellen Sie dann E-Mails, die speziell auf diese Gruppen zugeschnitten sind.

Alles rundum das Thema E-Mail Segmentierung, finden Sie hier: E-Mail Segmentierung richtig gemacht [Marketer Guide]

PS: Ebenfalls haben wir eine Anleitung für die Entwickler unter Ihnen zur E-Mail Segmentierung ;)

8: Versenden Sie Test-E-Mails

Sie haben die Konzeption Ihrer E-Mail Kampagnen nun in die Tat umgesetzt und müssen diese nur noch an Ihre E-Mail Empfänger versenden.

Doch auch hier kann es durchkommen, dass Sie Ihre E-Mail Kampagnen nun so oft überblickt haben, dass Flüchtigkeitsfehler entstehen und diese erst sehen, wenn Sie im Nachhinein keine Korrektur vornehmen können.

Mit unserem achten E-Mail Marketing Tipp vermeiden Sie zukünftig solche Oops-Momente.

Testen Sie daher jede Ihrer E-Mails, bevor Sie auf “Senden” drücken, um sicherzustellen, dass alles in Ordnung ist.

Überprüfen Sie nicht nur Tippfehler, sondern klicken Sie auch die Links an, um sicherzustellen, dass sie dorthin gehen, wo Sie hin wollen. Prüfen Sie ebenfalls, ob die Fotos korrekt wiedergegeben werden, und stellen Sie sicher, dass Ihnen keine Daten fehlen.

Hier ist eine kurze Checkliste mit Dingen, die Sie vor dem Versenden Ihrer E-Mail Marketingkampagne testen sollten:

  • Rechtschreibung und Tippfehler
  • Links und CTAs
  • Bilder werden korrekt angezeigt
  • Sieht sowohl auf dem Handy als auch auf dem Schreibtisch gut aus
  • Sie haben die richtige Kontaktliste gewählt
  • Senden von der richtigen Adresse

 

Es ist auch eine gute Idee, Ihre E-Mail Kampagne an mindestens ein anderes Mitglied Ihres Teams zu schicken.

Kostenlose klasse Newsletter Vorlagen von Mailjet

A/B Testing des E-Mail Inhaltes auf Mailjet

 

Ein zweites Augenpaar, das nicht den ganzen Tag auf dieselbe E-Mail gestarrt hat, wird in der Lage sein, Details aufzufangen, die Ihnen vielleicht entgangen sind.

Bei Mailjet können Sie sich eine Vorschau Ihrer E-Mails auf dem Handy und auf dem Computer ansehen und eine Test-E-Mail an jeden beliebigen Empfänger versenden, bevor Sie sie an Ihre gesamte Kontaktliste senden.

P.S. Erhalten Sie wöchentlich Tipps und Tricks rundum das Thema E-Mail Marketing in Ihrem Posteingang, wenn Sie unseren Mailjet Newsletter abonnieren ;):

9: Vermeiden Sie den Spam-Ordner

Da uns die Zustellbarkeit unserer Benutzer am Herzen liegt, wissen wir, wie Sie den Spam-Ordner gekonnt umgehen und im Posteingang Ihrer Empfänger landen.

Dieser E-Mail Marketing Tipp Nummer neun ist nach Tipp Nummer eins der wahrscheinlich wichtigste, da dieser Ihre Absender-Reputation mit am besten schützt.

Dies beginnt bereits bei Ihrer E-Mail Kontaktliste – Kaufen Sie diese daher nicht ein.

Es ist besser, eine Kontaktliste zu erstellen, die sich für den Empfang Ihrer E-Mails entscheidet, damit Sie Kunden gewinnen, die Ihre E-Mails nicht als Spam markieren.

Als nächstes sollten Sie sicherstellen, dass der Inhalt Ihrer E-Mail relevant ist.

Dies mag offensichtlich erscheinen, aber Ihre Kunden haben sich aus einem bestimmten Grund für Ihre E-Mails angemeldet und Sie möchten sichergehen, dass Sie diese auch zustellen.

Zusätzlich gibt es einige Wörter, die es zu vermeiden gilt, wenn Sie keinen Spam-Alarm auslösen wollen. Folgende gehören der Kategorie “Glücksspiel” an:

  • Black Jack
  • Casino / Kasino
  • Exklusive Gewinne
  • Garantierter Gewinn
  • Gewinnchance
  • Gewinn einlösen
  • Glücksspiel
  • Glückwunsch
  • Holen Sie Ihren Gewinn
  • Ihr Geschenk
  • Kein Scherz
  • Kein Spam
  • Keine Abzocke
  • Klicken, um Ihr Geschenk
  • Poker
  • Risikofrei
  • Sie haben gewonnen
  • Sie sind ein Gewinner
  • Sie wurden ausgewählt
  • Spielgeld
  • Wette
  • Wetteinsatz

 

Finden Sie heraus, wie weitere Aspekte aussehen, um den Spam-Ordner gekonnt zu umgehen.

10: Nutzen Sie Ihre E-Mail Statistiken

Sie haben Test-E-Mails an Ihre Arbeitskollegen versendet, eventuelle Fehler korrigiert und diese nun an Ihre E-Mail Kontaktliste verschickt. Dies bedeutet jedoch nicht, dass Sie fertig sind.

Ganz im Gegenteil: Hier kommt die E-Mail Statistik in Form unseren zehnten E-Mail Marketing Tipp ins Spiel, die Ihnen helfen wird, die nächste E-Mail, die Sie versenden, noch besser zu gestalten.

Nachdem Sie Ihre E-Mail an Ihre Versender verschickt haben, überprüfen Sie stets die E-Mail Performance Ihrer Kampagne.

Aus Ihren E-Mail Statistiken kann man viel darüber lernen, was Ihren Kunden gefällt, und vielleicht noch wichtiger, was ihnen nicht gefällt.

Statistiken wie Öffnungsraten, Klickraten und A/B-Testergebnisse sind nur die Spitze des Eisbergs.

Die routinemäßige Überprüfung Ihrer E-Mail Kampagnen Statistiken und die anschließende Erstellung und Eingrenzung von E-Mail Hypothesen, die Sie sich ausgedacht haben, ist ein sicherer Weg, Ihre Engagement-Rate zu verbessern.

Lesen Sie in unserem Artikel, auf welche Kennzahlen Sie achten sollten: Die 8 wichtigsten E-Mail Marketing Kennzahlen

11: Reinigen Sie Ihr E-Mail Kontaktliste regelmäßig

Es mag mühsam erscheinen, aber die routinemäßige Reinigung Ihrer Kontaktliste ist ein weiterer wichtiger Schlüssel zur Erreichung einer hohen Zustellbarkeit. Lesen Sie daher diesen E-Mail Marketing Tipp aufmerksam durch.

Das Säubern Ihrer E-Mail Liste(n) bedeutet, dass Sie Bounces, Blockierungen, Abmeldungen und inaktive Kontakte aus dieser zu entfernen, so dass Sie vermeiden können, von frustrierten Kunden, die Ihre E-Mails nicht mehr erhalten wollen, als Spam markiert zu werden.

Apropos abbestellen: Es ist wichtig, dass Sie in jeder Ihrer E-Mails einen Abmeldelink einfügen und sicherstellen, dass dieser sichtbar ist.

Lidl Abmeldung

Abmeldung mit der Möglichkeit weniger Newsletter zu empfangen von Lidl

Kunden, die Ihren Abmeldelink nicht finden können, könnten Sie als Spam markieren, wenn sie keinen anderen Weg finden, und genug davon auftreiben, und Sie werden keinen Ihrer Kontakte erreichen können, auch nicht die, die Ihre E-Mails lieben.

Zusätzlich ist ein Abmeldelink zwingend erforderlich, um DSGVO-konform zu bleiben, was wir hier bei Mailjet sehr ernst nehmen.

Wie Sie Ihre E-Mail Kontaktliste richtig reinigen, erfahren Sie hier.

12: Senden Sie Feedback-E-Mails an Ihre Empfänger

Auch wenn Sie Statistiken zur Verfügung gestellt kriegen, fehlen Ihnen weitere Informationen, um die eigentliche Meinung Ihrer E-Mail Empfänger darzulegen.

Mit unserem letzten E-Mail Marketing Tipp haben Sie einen Plan B.

Wie können Sie also ein wenig tiefer graben? Warum fragen Sie nicht einfach Ihre Abonnenten?

Es gibt eine Menge Fragen, die Sie Ihren Abonnenten stellen können, die Ihnen wertvolle Einblicke in Ihre Sendungen geben und Ihnen helfen können zu verstehen, worauf Sie sich mehr konzentrieren sollten.

Fragen über die Art der Inhalte, die sie einbeziehen wollen, über Werbeaktionen, die sie sehen wollen, über Produkte, die sie lieben, und über die Häufigkeit des Versenden sind nur ein paar Vorschläge.

Erstellen Sie dazu doch einfach Feedback-E-Mails:

Den kompletten Blogartikel finden Sie hier: Erfolgreiche Kundenbefragung per E-Mail: So klappt’s

Und jetzt?

Erfolgreiches E-Mail Marketing kann herausfordernd sein. Von der Betreffzeile, über den Betreff Ihrer E-Mail bis hin zur Messung des Interesses Ihrer Kunden an Ihren Kampagnen gibt es eine Menge zu beachten.

Wenn Sie diese 12 E-Mail Marketing Tipps beachten, wird es Ihnen leichter fallen zu wissen, worauf Sie sich konzentrieren und welche Prioritäten Sie setzen sollten.

Probieren Sie es doch gleich aus, indem Sie sich in Ihrem Mailjet Konto einloggen oder ein neues Konto erstellen:

Anmelde Banner Blo Mailjet

Big Data: Was ist das und wie funktioniert es?

Wir haben es mit immer mehr und mehr Daten zu tun. Wir speichern mehr Informationen für jeden einzelnen Menschen, und wir beginnen sogar auch damit, mehr Informationen von Geräten zu speichern.

Das Internet der Dinge existiert wirklich und schon bald wird auch Ihre Kaffeemaschine Ihre Trinkgewohnheiten hinsichtlich des Kaffees nachverfolgen und in der Cloud speichern.

Big Data nimmt dabei eine essentielle Stellung ein. Was Big Data genau ist und wie es funktioniert, das erfahren Sie in diesem Artikel.

 

 

Was ist Big Data?

Der Begriff Big Data tauchte erstmals in den 1960er Jahren auf, gewinnt aber heutzutage eine neue Bedeutung.

Wissen Sie, dass ein Düsentriebwerk innerhalb von 30 Flugminuten über Terabyte an Daten erzeugen kann? Und wie viele Flüge gibt es pro Tag?

Das sind Tag für Tag Petabyte von Informationen. Die New Yorker Börse generiert täglich etwa ein Terabyte neuer Handelsdaten.

Durch das Hochladen von Fotos und Videos, Nachrichten und Kommentaren auf Facebook werden täglich mehr als 500 Terabyte an neuen Daten generiert. Diese extrem große Menge an Daten nennen wir Big Data.

Big Data wird immer mehr zu einem untrennbaren Bestandteil unseres Lebens. Jeder nutzt irgendeine Art von Technologie oder kommt mit Produkten und großen Unternehmen in Kontakt.

Diese großen Unternehmen bieten uns ihre Daten an und verwenden gleichzeitig auch die Daten, die wir ihnen anbieten. Diese Daten werden von den Unternehmen ständig analysiert, um effizienter produzieren und neue Produkte entwickeln zu können.

Um Big Data wirklich zu verstehen, ist es hilfreich, etwas über seine Geschichte zu wissen.

Per Definition besteht Big Data aus Daten, die eine größere Vielfalt enthalten und in zunehmendem Umfang eingehen, und letztendlich mit immer höherer Geschwindigkeit.

Deshalb sprechen wir, wenn wir uns über Big Data unterhalten, immer von den „großen Vs (Merkmalen)“ von Big Data. Davon gibt mittlerweile mehr als drei, weil sich das hinter Big Data stehende Konzept weiterentwickelt hat.

Datenspeicher sind heutzutage wesentlich preiswerter als noch vor ein paar Jahren – und das macht es einfacher und kostengünstiger, größere Datenmengen zu speichern. Aber warum benötigt man so viele Daten?

Nun, Daten können Sie bei vielen Dingen unterstützen – Präsentieren Sie diese Daten Ihren Kunden, verwenden Sie sie für die Entwicklung neuer Produkte, Geschäftsentscheidungen und vieles mehr.

Der Name Big Data ist nicht so neu, aber das Konzept für den Umgang mit großen Datenmengen ändert sich. Was wir vor einigen Jahren Big Data nannten, bestand aus weit weniger Daten als heute. Es begann in den 1960er Jahren, als die ersten Data Warehouses eröffnet wurde.

Vierzig Jahre später erkannten Unternehmen, wie viele Datensätze über Online-Dienste, Webseiten, Anwendungen und Produkte erfasst werden konnten, mit denen Kunden interagieren.

Zu dieser Zeit gewannen die ersten der Big Data-Dienste an Popularität zu gewinnen (Hadoop, NoSQL usw.). Das Vorhandensein solcher Werkzeuge war obligatorisch, da sie das Speichern und Analysieren von Big Data einfacher und billiger machten.

Das Internet der Dinge ist heute nicht mehr nur ein Traum. Immer mehr Geräte sind mit dem Internet verbunden und erfassen Daten zu den Nutzungsmustern der Kunden und zur Produktleistung. So entstand das maschinelle Lernen, was auch wiederum zu einer Generierung von Daten führte.

Quelle: Freecodecamp

 

Können Sie sich vorstellen, wie viele Daten das sind? Und können Sie sich vorstellen, wie viele Verwendungszwecke es für all diese Daten gibt?

Wenn Sie über so viele Daten verfügen, können Sie bessere Entscheidungen treffen weil Sie alle Informationen haben, die Sie jemals benötigen könnten. Sämtliche Probleme und Schwierigkeiten können problemlos gelöst werden.

Mit einfachen Worten, Big Data besteht aus größeren und komplexeren Datensätzen, die größtenteils aus neuen Datenquellen stammen. Diese Datengruppen sind so umfangreich, dass die herkömmliche, für die Datenverarbeitung verwendete Software sie nicht einfach verwalten konnte, sodass eine neue Reihe von Tools und Software geschaffen wurde.

 

Big Data-Tools

Da es sich bei Big Data um etwas handelt, das stetig weiter wächst, werden auch die Tools, die für diesen Bereich vorgesehen sind ständig weiterentwickelt und verbessert. Je nach Anforderungsprofil des Unternehmens werden Tools wie Hadoop, Pig, Hive, Cassandra, Spark, Kafka usw. verwendet.

Es gibt so viele Lösungen, und ein großer Teil davon ist Open-Source. Es gibt auch eine Stiftung – die Apache Software Foundation (ASF), die viele dieser Big-Data-Projekte unterstützt.

Da diese Tools für Big Data von großer Bedeutung sind, werden wir zu einigen davon ein paar Worte sagen. Eines der vielleicht etabliertesten Tools für die Analyse von Big Data ist Apache Hadoop, ein Open-Source-Framework zum Speichern und Verarbeiten großer Datenmengen.

Quelle: Techiding

 

Ein weiteres Tool, das immer mehr Aufmerksamkeit auf sich zieht, ist Apache Spark. Eine der Stärken von Spark ist die, dass es einen großen Teil der Verarbeitungsdaten im Speicher und auf der Festplatte speichern kann, was im Normalfall eine wesentlich höhere Geschwindigkeit erzielt.

Spark ist mit Hadoop (Hadoop Distributed File System), Apache Cassandra, OpenStack Swift und vielen anderen Datenspeicherlösungen kompatibel. Aber eines der herausragenden Merkmale von Spark ist, dass Spark auf einem einzelnen lokalen Computer ausgeführt werden kann und das macht die Arbeit damit so viel einfacher.

Eine andere Lösung ist Apache Kafka, mit dem die Benutzer Echtzeit-Datenfeeds veröffentlichen und abonnieren können. Die Hauptaufgabe von Kafka besteht darin, die Zuverlässigkeit anderer Nachrichtensysteme für das Streaming von Daten zu verbessern.

Weitere Big-Data-Tools sind:

  • Apache Lucene kann für alle Empfehlungsmodule verwendet werden, da eine Volltextindizierung verwendet und Softwarebibliotheken durchsucht werden.
  • Apache Zeppelin ist ein Inkubationsprojekt, das interaktive Datenanalysen mit SQL und anderen Programmiersprachen ermöglicht.
  • Elasticsearch hingegen ist eher eine Unternehmenssuchmaschine. Das Beste an dieser Lösung ist, dass aus strukturierten und unstrukturierten Daten Erkenntnisse generiert werden können.
  • TensorFlow ist eine Software-Bibliothek, die mehr und mehr Beachtung findet, weil sie für das maschinelle Lernen verwendet wird.

 

Big Data wird weiter wachsen und sich verändern und das bedeutet, dass es die Tools auch tun werden. Und vielleicht werden die Strukturen die wir in ein paar Jahren verwenden, vollkommen anders sein. Wie bereits erwähnt, arbeiten einige Tools mit strukturierten oder unstrukturierten Daten. Sehen wir uns einmal an, was das bedeutet.

 

Arten von Big Data

Hinter Big Data stehen drei Arten von Daten – strukturierte, halbstrukturierte und unstrukturierte Daten. Jede Art beinhaltet viele nützliche Informationen, die Sie abrufen können, um sie dann in verschiedenen Projekten zu verwenden.

Quelle: E-Skillsbusinesstools

 

1. Strukturierte Daten

Strukturierte Daten liegen in einem festen Format vor und sind naturgemäß häufig numerisch. In den meisten Fällen werden diese Daten daher von Computern gehandhabt und nicht Menschen.

Diese Art von Daten besteht aus Informationen, die bereits vom Unternehmen in Datenbanken und Tabellenkalkulationen verwaltet werden, die in SQL-Datenbanken, Data Lakes und Data Warehouses gespeichert sind.

 

2. Unstrukturierte Daten

Unstrukturierte Daten sind Information, die unorganisiert sind und nicht in einem vorbestimmten Format vorliegen, da es sich um die verschiedenartigsten Daten handeln kann.

Sie enthalten beispielsweise Daten aus sozialen Medien, die in Textdokumenten abgelegt werden, die in Hadoop wie Cluster oder NoSQL-Systeme gespeichert sind.

 

3. Teilstrukturierte Daten

Teilstrukturierte Daten können beide Formen von Daten enthalten, wie z. B. Webserver-Protokolle oder Daten von Sensoren, die Sie eingerichtet haben.

Genau genommen bezieht es sich auf die Daten, die zwar nicht in ein bestimmtes Repository (Datenbank) eingestuft wurden, jedoch wichtige Informationen oder Tags enthalten, die einzelne Elemente in den Daten trennen.

Big Data umfasst immer mehrere Quellen und wird zum größten Teil auch von unterschiedlichen Arten gespeist. Es ist daher nicht immer einfach, alle Tools zu integrieren, die Sie für die Arbeit mit den verschiedenen Typen benötigen.

 

Wie funktioniert Big Data?

Der wichtigste Gedanke hinter Big Data ist der, dass je mehr Sie über alles wissen, desto mehr Einblicke werden Sie gewinnen und eine Entscheidung treffen oder eine Lösung finden können.

In den meisten Fällen ist dieser Prozess vollständig automatisiert – wir verfügen über so fortschrittliche Tools, die Millionen von Simulationen ausführen, um für uns das bestmögliche Ergebnis zu erzielen.

Um dies jedoch mithilfe von Analyse-Tools, maschinellem Lernen oder sogar künstlicher Intelligenz zu erreichen, müssen Sie wissen, wie Big Data funktioniert, und alles korrekt einrichten.

Quelle: Datafloq

 

Der notwendige Umgang mit einer solchen Menge an Daten erfordert eine sehr stabile und gut strukturierte Infrastruktur. Sie muss schnell große Volumina und unterschiedliche Datentypen verarbeiten können, was einen einzelnen Server oder Cluster leicht überlasten kann.

Aus diesem Grund benötigen Sie für Big Data ein gut durchdachtes System.

Alle Prozesse sollten entsprechend der Kapazität des Systems berücksichtigt werden. Und dies kann für größere Unternehmen möglicherweise Hunderte oder Tausende von Server erfordern. Wie Sie sich vorstellen können, kann das sehr teuer werden. Und wenn Sie jetzt noch alle benötigten Tools hinzufügen, wird es sich schnell summieren.

Daher müssen Sie wissen, wie Big Data funktioniert und die drei zentralen Aktionen dahinter kennen, damit Sie Ihr Budget im Voraus planen und das bestmögliche System aufbauen können.

 

1. Integration

Bei Big Data werden Daten aus mehreren unterschiedlichen Quellen zusammengeführt und da wir hier über enorme Mengen an Informationen sprechen, werden neue Strategien und Technologien benötigt.

In manchen Fällen sprechen wir hier über Petabyte an Informationen, die in Ihr System fließen, wodurch es zur Herausforderung wird, ein solches Informationsvolumen in Ihr System zu integrieren.

Sie müssen die Daten empfangen, verarbeiten und in die geeignete Form formatieren, in der Ihr Unternehmen diese benötigt und die Ihre Kunden verstehen können.

 

2. Verwalten

Was benötigen Sie sonst noch für ein so großes Volumen an Informationen? Sie werden einen Platz brauchen, um die Daten zu speichern. Ihre Speicherlösung kann sich in der Cloud, vor Ort oder in beiden Umgebungen befinden.

Sie können außerdem auswählen, in welcher Form Ihre Daten gespeichert werden, damit Sie sie jederzeit in Echtzeit abrufen können.

Aus diesem Grund entscheiden sich immer mehr Menschen für eine Cloud-Lösung für die Speicherung, da sie Ihre aktuellen Leistungsanforderungen unterstützt.

 

3. Analyse

In Ordnung, Sie haben die Daten empfangen und gespeichert, aber Sie müssen jetzt noch analysiert werden, damit sie genutzt werden können. Durchsuchen und nutzen Sie Ihre Daten, um wichtige Entscheidungen zu treffen, z. B. um zu erfahren, welche Funktionen von Ihren Kunden am häufigsten recherchiert werden, oder um Forschungsergebnisse auszutauschen.

Sie können mit den Daten tun, was Sie sollen – lassen Sie die Daten für sich arbeiten. Sie haben eine große Investition getätigt, um diese Infrastruktur einzurichten, daher sollte sie auch umfangreich genutzt werden.

Wenn wir, wie bereits erwähnt, von Big Data sprechen, sprechen wir auch immer von den großen 5 V (Merkmalen) dahinter. Als Big Data das erste Mal auftauchte, gab es nur 3 V, aber heute sind es mehr. Und es werden immer mehr, je nachdem, wofür Sie Big Data benötigen. Wir werden einige der V im nächsten Teil des Artikels erörtern.

 

Die 6 großen Vs hinter Big Data

1. Volume (Volumen)

Wie der Name schon sagt, sprechen wir bei Big Data über hohe Volumen an Datenmengen. Von Bedeutung ist also die Menge an Daten, die Sie empfangen. Dies können Daten mit unbekanntem Wert sein, z. B. Daten zur Anzahl der Klicks auf einer Webseite oder einer mobilen App.

Bei manchen Unternehmen können es Dutzende von Terabyte sein, bei anderen Hunderte von Petabyte. Oder Sie kennen die Quelle und den Wert der Daten genau, die Sie erhalten, aber wir sprechen immer noch von enormen Datenvolumen, die Sie täglich erhalten werden.

 

2. Velocity (Geschwindigkeit)

Geschwindigkeit ist das große V, das repräsentiert, mit welcher Geschwindigkeit die Daten empfangen und verarbeitet werden.

Wenn die Daten direkt in den Speicher gestreamt und nicht auf eine Festplatte geschrieben werden, bedeutet dies, dass die Geschwindigkeit höher ist und Sie entsprechend schneller arbeiten und Daten nahezu in Echtzeit bereitstellen können.

Dies erfordert jedoch auch die Möglichkeit, die Daten in Echtzeit auswerten zu können.

Geschwindigkeit ist auch das große V, das für Bereiche wie maschinelles Lernen und künstliche Intelligenz von größter Bedeutung ist.

 

3. Variety (Vielfalt)

Variety bezieht sich auf die Arten von Daten, die verfügbar sind. Wenn Sie mit so vielen Daten arbeiten, müssen Sie wissen, dass ein großer Teil davon unstrukturiert und halbstrukturiert ist (Text, Audio, Video usw.).

Es wird eine zusätzliche Verarbeitung der Metadaten erforderlich sein, um die Daten für alle verständlich zu machen.

 

4. Veracity (Wahrhaftigkeit)

Wahrhaftigkeit bezieht sich darauf, wie exakt die Daten in den Datensätzen sind. Sie können eine Menge Daten aus sozialen Medien oder Webseiten sammeln, aber wie können Sie sicher sein, dass die Daten genau und korrekt sind?

Daten von geringer Qualität und ohne Überprüfung können zu Problemen führen. Nicht einwandfreie Daten können zu ungenauen Analysen und zu Fehlentscheidungen führen.

Infolgedessen müssen Sie Ihre Daten immer überprüfen und sicherstellen, dass Sie über genügend exakte Daten verfügen, um gültige und aussagekräftige Ergebnisse zu erhalten.

 

5. Value (Wert)

Wie bereits erwähnt, sind nicht alle gesammelten Daten von Wert und können so auch nicht durchweg für geschäftliche Entscheidungen verwendet werden. Es ist wichtig, den Wert der Daten zu kennen, die Ihnen zur Verfügung stehen.

Und Sie müssen Maßnahmen zur Bereinigung Ihrer Daten veranlassen und bestätigen, dass die Daten für den aktuellen Verwendungszweck von Relevanz sind.

 

6. Variability (Variabilität)

Wenn Sie über viele Daten verfügen, können Sie die diese tatsächlich für mehrere Zwecke verwenden und auf verschiedene Weise formatieren. Es ist nicht einfach, so viele Daten zu sammeln, sie zu analysieren und sinnvoll zu verwalten.

Daher ist es normal, sie mehrmals zu verwenden. Dafür steht die Variability: Die Option, die Daten für mehrere Zwecke verwenden zu können.

Wir wissen jetzt viel über Big Data – aus was es besteht, die Arten von Daten und den großen Vs. Aber das ist für uns nicht wirklich von Nutzen, wenn wir nicht wissen, was Big Data kann und warum es immer wichtiger wird.

 

Warum ist Big Data so wichtig?

Big Data hat viel Potenzial. Sie können die wertvollen Erkenntnisse, die diese Daten bereitstellen, für Ihre Entscheidungen im Marketingbereich hinsichtlich Ihres Produkts und Ihrer Marke nutzen.

Marken, die Big Data nutzen, können schnellere und fundiertere Geschäftsentscheidungen treffen. Mit all den Informationen über Ihre Kunden können Sie Ihr Produkt kundenorientierter gestalten und maßgeschneiderte Inhalte für Ihre Kunden schaffen oder ihre Customer Journey personalisieren.

Entscheidungen zu treffen, wenn Sie über alle benötigten Informationen verfügen, ist einfacher, oder?

Stellen Sie sich zum Beispiel vor, wie nützlich Big Data in der medizinischen Forschung ist, um zu ermitteln, wie gefährlich es sein kann, an bestimmten Krankheiten zu erkranken, abhängig von persönlichen medizinischen Informationen oder dem Wissen, wie bestimmte Krankheiten behandelt werden sollten.

Dies ist nur ein Beispiel für die Verwendung von Big Data, aber eines der wichtigsten.

Quelle: Pexels

 

So etwas wie Online-Dating könnte mehr als 90 % exakt sein, sobald Computer lernen, Paare anhand der Informationen, über die sie für diese beiden Personen verfügen, perfekt zuzuordnen.

Rechnerausfälle oder Abstürze können minimiert werden, weil Sie wissen, unter welchen Bedingungen die Fehler auftreten. Sie können ein Auto entwickeln, das selbst fährt, und es ist sicherer als jedes andere Auto, das von einer realen Person gefahren wird, weil es keine menschlichen Fehler macht.

Es analysiert Big Data-Informationen in Echtzeit und kennt die beste Route, um pünktlich zum Ziel zu gelangen.

Basierend auf der über Ihre Kunden verfügbaren Informationen können Unternehmen jetzt genau prognostizieren, welche Segmente ihrer Kunden ihre Produkte kaufen möchten und zu welcher Zeit, sodass sie den besten Zeitpunkt für die Veröffentlichung kennen.

Und Big Data unterstützt die Unternehmen dabei, ihre Abläufe effizienter zu gestalten.

Big Data ist wichtig für den Fortschritt unserer Technologie und es kann unser Leben leichter machen, wenn wir es mit Bedacht und dauerhaft einsetzen. Das Potenzial von Big Data ist endlos. Sehen wir uns einmal ein paar Anwendungsfälle an.

 

Anwendungsmöglichkeiten für Big Data

Die Analyse von Big Data kann je nach Ihren Anforderungen von Menschen und Maschinen durchgeführt werden.

Mit verschiedenen analytischen Mitteln können Sie verschiedene Arten von Daten und Quellen kombinieren, um so sinnvolle Entdeckungen zu machen und Entscheidungen zu treffen.

So können Sie Ihre Produkte schneller veröffentlichen und die richtige Zielgruppe ansprechen. Unten sehen Sie einige der häufigsten Anwendungsmöglichkeiten von Big Data.

 

1. Produktentwicklungen vorantreiben

Wenn Ihr Hauptgeschäft Ihr Produkt ist, ist Big Data für Sie mehr als obligatorisch. Nehmen wir ein Beispiel, das fast jeder kennt – Netflix. Wie schafft es Ihrer Meinung nach Netflix, Ihnen jede Woche eine E-Mail mit Empfehlungen zu senden, die speziell für Sie ausgewählt wurden?

Mithilfe der Big Data-Analyse natürlich. Sie verwenden Vorhersagemodelle und informieren Sie über neue Sendungen, die Ihnen gefallen könnten, indem sie die Daten vergangener und aktueller Sendungen klassifizieren, die Sie sich angesehen oder als Favorit markiert haben.

Andere Unternehmen nutzen zusätzliche Ressourcen wie Informationen aus den sozialen Medien, Verkaufsinformationen, Gesprächsgruppen, Umfragen, Tests und vieles mehr, um zu erfahren, wie bei der Veröffentlichung eines neuen Produkts vorzugehen ist, und auf welche Zielgruppe man sich konzentrieren sollte.

 

2. Vergleichsanalyse durchführen

Wenn Sie Bescheid wissen, wie sich Ihre Kunden verhalten und sie in Echtzeit beobachten können, können Sie dies vergleichen mit den Customer Journeys ähnlicher Produkte und Sie werden erkennen, in welchen Punkten Sie stärker abschneiden als Ihre Konkurrenten.

Quellle: Btelligent

 

3. Kundenerfahrung erfahren

Der Markt ist so groß, dass es schwierig ist, ein Produkt als einzigartig hervorzuheben. Was können Sie also tun, um sich von anderen abzuheben? Bemühen Sie sich, die Erfahrungen Ihrer Kunden zu personalisieren.

Mit Big Data können Sie Daten aus sozialen Netzwerken, aufgerufene Seiten im Web, Anrufprotokolle und andere Quellen erfassen, um die Interaktion zu verbessern und den erzielten Nutzen zu maximieren.

 

4. Maschinelles Lernen ermöglichen

Maschinelles Lernen ist gerade sehr im Trend und jeder möchte mehr darüber wissen. Wir sind heute in der Lage Maschinen zu schaffen, die selbstständig lernen können, und die die Fähigkeit, dies tun zu können, verdanken wir Big Data und den Modellen für das maschinelle Lernen, die auf der Basis von Big Data entwickelt werden konnten.

 

5. Skalierbarkeit und Prognostizieren von Fehlern vornehmen

Jederzeit zu wissen, welcher Teil Ihrer Infrastruktur mobilisiert werden muss oder die Möglichkeit, mechanische Ausfälle prognostizieren zu können ist von hoher Bedeutung. Die Analyse der Daten wird zunächst nicht einfach sein, da Sie sowohl mit strukturierten (Zeiträume, Geräte) als auch mit unstrukturierten Daten (Protokolleinträge, Fehlermeldungen usw.) überhäuft werden.

Wenn Sie jedoch alle Angaben berücksichtigen, können Sie potenzielle Probleme erkennen, bevor sie auftreten, oder den Einsatz Ihrer Ressourcen skalieren.

Mit Big Data können Sie Kundenfeedback analysieren und zukünftige Anforderungen prognostizieren, sodass Sie immer wissen, wann weitere Ressourcen benötigt werden.

 

6. Betrug und Compliance verhindern

Hacking… wir alle hassen es, aber es passiert immer öfter. Jemand versucht, sich als Ihre Marke auszugeben, jemand versucht, Ihre Daten und die Daten Ihrer Kunden zu stehlen… Und die Hacker werden von Tag zu Tag kreativer.

Das gilt aber auch für Sicherheits- und Compliance-Anforderungen – sie ändern sich ständig. Mit Big Data können Sie Muster in diesen Daten identifizieren, die auf einen Betrug hinweisen, und wissen so, wann und wie Sie reagieren müssen.

Ihre Datenanalysten werden mehrere Nutzungszwecke für Ihre Daten finden und herausfinden, wie Sie die verschiedenen Datentypen verbinden können, über die Sie verfügen.

Sie können diese Daten verwenden, um offizielle Forschungsergebnisse zu veröffentlichen und mehr Aufmerksamkeit auf Ihre Marke zu lenken.

 

Wohin steuert Big Data in der Zukunft?

Big Data verändert bereits jetzt so vieles und wird auch in der Zukunft zweifelsohne weiter wachsen. Stellen Sie sich vor, wie sehr dies unser Leben in Zukunft verändern kann!

Sobald alles um uns herum damit beginnt, das Internet (Internet der Dinge) zu nutzen, wird das die Möglichkeiten zur Nutzung von Big Data enorm anwachsen lassen.

Die uns zur Verfügung stehende Datenmenge wird noch weiter zunehmen und die Analysetechnologie noch fortschrittlicher werden. Big Data ist eines der Dinge, die die Zukunft der Menschheit prägen werden.

Quelle: Pexels

 

Aber auch die für Big Data verwendeten Tools werden sich weiterentwickeln. Die Anforderungen an die Infrastruktur werden sich ändern. Vielleicht können wir in Zukunft alle von uns benötigten Daten auf nur einem Rechner speichern und dieser hat mehr als genug Speicherplatz.

Dies könnte möglicherweise alles billiger machen und unsere Arbeit erleichtern. Big Data ist eines der Themen, an denen wir bei Mailjet interessiert sind, und wir werden es mit Sicherheit weiter verfolgen.

 

Was jetzt?

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