Ihr Marketing Kalender 2020: Die wichtigsten Daten auf einen Blick

Das Jahr 2020 ist fast angekommen und das bedeutet: Schreibe Sie die Vorsätze und somit auch die Strategien für das neue Jahr nieder.

Um Ihnen dabei bestmöglich unter die Arme zu greifen, haben wir beschlossen, alle relevanten Daten für 2020 in einem Blogartikel zusammenzutragen.

Lesen Sie weiter und finden Sie heraus, welche Termine Sie in Ihre E-Mail Marketing Strategie aufnehmen sollten und laden Sie sich unseren kostenlosen 2020 Marketing Kalender herunter.

 

Warum sollten Sie einen Marketing Kalender 2020 nutzen?

Je früher Sie mit der Planung Ihrer E-Mail Marketing Strategie beginnen, desto weniger Probleme werden Sie mit der eigentlichen Umsetzung haben.

Bevor Sie also anfangen, stellen Sie sich diese Fragen:

  • Was wollen Sie erreichen und wie kommen Sie dorthin?
  • Was sind Ihre USPs? Warum sollten Menschen Ihre Produkte oder Dienstleistungen kaufen?
  • Welche Verkaufsförderungsmaßnahmen können Sie anbieten (Sonderangebote, Freebies, Rabatte…)?
  • Welche Vertriebskanäle sind am besten geeignet, um Ihre Ziele zu erreichen?

 

Denken Sie daran, dass ein einziges Jahr besonders viele Möglichkeiten in Form von Daten, Feiertagen oder auch Marketingmomenten bietet, an die Sie beruflich und auch privat denken sollten – Planung ist daher ein Muss.

Es ist daher wichtig zu entscheiden, auf welche Promotionen (Sonderangebote oder Schlüsselproduktverkäufe) Sie sich konzentrieren wollen.

Letzten Endes sollten diese nämlich auf den Zielen basieren, die Sie sich bei der Planung Ihrer Marketingstrategie gesetzt haben.

Die Fokussierung auf die falsche Promotionsstrategie kann Ihre KPIs negativ beeinflussen und dies gilt es zu vermeiden.

Wenn Sie an Ihre Urlaubs- oder Sondertags-Marketing Kampagnen denken, achten Sie darauf, Ihre Promotion in verschiedenen Stufen zu planen:

  • Vor dem eigentlichen Termin: Informieren Sie Ihre Kunden frühzeitig über das, was auf sie zukommt und wie sie davon profitieren können.
  • Während des Tages selbst: Machen Sie Ihren großen Verkaufsschub per E-Mail und nutzen Sie den Buzz der sozialen Medien.
  • Nach der Hauptveranstaltung: Vergessen Sie nicht, sich mit den Umsteigern in Verbindung zu setzen, um ihr Feedback zum Prozess zu erhalten oder zusätzliche Produkte oder Dienstleistungen anzubieten.

 

Sobald Sie sich entschieden haben, was die richtige Marketingstrategie ist und welche Art von Verkaufsförderung Sie anbieten wollen, müssen Sie sich auf die Verbreitung dieser Marketingbotschaften konzentrieren.

Für Marketingaktionen zu speziellen Terminen, wie wir sie in unseren Marketing Kalender 2020 aufgenommen haben, ist die beste Strategie, den Omnichannel zu nutzen.

Dies bedeuetet, auf verschiedene Marketingkampagnen zu diesen Terminen über verschiedene Kanäle zurückzugreifen (z. B. In-Store-, Online-, Social Media- oder E-Mail Marketing).

Dies ermöglicht es Ihnen, Ihr Publikum auf eine andere Art und Weise anzusprechen und bietet zudem viele Up- und Cross-Selling-Möglichkeiten.

Es gibt eine Reihe von Kanälen, die Sie für die Verstreuung Ihrer Marketing Kampagnen nutzen können, aber das bedeutet nicht, dass Sie versuchen sollten, sie alle zu nutzen, nur um diese Kästchen anzukreuzen.

Einer dieser Kanäle ist E-Mail (ja, das haben Sie wahrscheinlich schon erraten…).

E-Mail ist nach wie vor der beste Marketingkanal für den ROI, da es Ihnen ermöglicht, Ihre E-Mail-Kampagnen zu personalisieren, zu segmentieren und mit detaillierten Statistiken zu optimieren.

Ein weiteres großes Plus ist, dass Ihre Marketingbotschaften im Posteingang Ihrer Kontakte bleiben, damit diese den Gutscheincode verwenden oder die Adresse Ihres Geschäfts finden, wenn es soweit ist.

Der Marketing Kalendar 2020

Januar

Wie Sie wissen, steht der Januar ganz im Zeichen von Neujahrsvorsätzen oder auch Zielsetzungen, die es im Jahre 2020 zu realisieren wünscht.

Beginnen Sie damit, Ihren Benutzern ein frohes neues Jahr zu wünschen und nutzen Sie diesen Monat, um Sonderangebote für Produkte oder Dienstleistungen anzubieten, die sich als nützlich erweisen könnten, wenn sie mit der Arbeit an diesen Vorsätzen für das neue Jahr beginnen.

Andere spezielle Termine im Januar sind das Chinesische Neujahrsfest und Heilige drei Könige – also denken Sie darüber nach, was Sie tun können, um Ihren Benutzern die Tage etwas wärmer zu machen!

E-Mail Marketing Daten, die Sie im Januar nicht vergessen sollten:

  • 1.  Januar: Neujahr
  • 6. Januar: Heilige drei Könige
  • 14. Januar: Orthodoxes Neujahr
  • 25. Januar: Chinesisches Neujahrsfest

 

Empfehlenswerte Blogartikel für die Planung Ihrer E-Mail Marketingkampagnen im Januar:

 

Februar

Die Aufregung des neuen Jahres mag vorbei sein, aber das bedeutet nicht, dass der Februar nicht einige spezielle Marketing Termine für Sie bereithält!

Tatsächlich hat der Februar zwei der größten Marketingmomente des Jahres: Der Valentinstag und den Super Bowl.

Laut der National Retail Federation (NRF) haben die US-Geschenkgeber zum Valentinstag im Jahr 2019 rekordverdächtige 20,7 Milliarden Dollar ausgegeben, und es wird vorhergesagt, dass sie rund 14,1 Milliarden Dollar für Lebensmittel, Dekorationen und Teamkleidung für den Super Bowl ausgeben werden, wobei jede Person durchschnittlich 75 Dollar ausgibt.

Wenn man sich diese Zahlen ansieht, ist der Februar definitiv ein Monat, den man im Auge behalten sollte, wenn es darum geht, Marketing Kampagnen zu erstellen.

Ein weiterer besonderer Termin im Februar stellt der Karneval dar, der besonders die Karnevalisten unter uns vor die Türe bringt.

E-Mail Marketing Daten, die Sie im Februar nicht vergessen sollten:

  • 2. Februar: Super Bowl LIV
  • 14. Februar: Valentinstag
  • 20. Februar: Weiberfastnacht
  • 24. Februar: Rosenmontag

 

Empfehlenswerte Blogartikel für die Planung Ihrer E-Mail Marketingkampagnen im Februar:

 

März

Im März dreht sich alles um Frauen und um grünes Bier!

Wir gehen weg von der Muskelkraft des Super Bowls und hin zu einer anderen Art von Kraft in diesem Monat: die Kraft der Frauen.

Im März dreht sich alles um die Bewegung der Frauenrechte, denn am 8. März wird der Internationale Frauentag gefeiert.

Nutzen Sie also die Gelegenheit, ein wenig von Ihrer Unternehmensseite zu zeigen und Geschichten von den Frauen in Ihrem Unternehmen zu erzählen und wie Sie die Gleichstellung am Arbeitsplatz unterstützen.

Weitere besondere Termine im März in unserem Marketingkalender 2020 ist das Holi-Fest und der St. Patrick’s Day, der von den Fans am liebsten gefeiert wird!

E-Mail Marketing Daten, die Sie im März nicht vergessen sollten:

  • 8. März: Internationaler Frauentag
  • 18. März: St. Patrick’s Day
  • 21. März: Holi
  • 29: März: Letzte Folge der Fernsehserie Lindenstraße

 

Empfehlenswerte Blogartikel für die Planung Ihrer E-Mail Marketingkampagnen im März:

 

April

Ab Ostern im April diesen Jahres können Sie sich auf längere und wärmere Tage für Ihre Ostereiersuche freuen!

Außerdem beginnen die Menschen während dieser Termine zu reisen, da das Wetter wärmer wird.

Für manche ist Ostern eine Frage der Tradition, ob religiös oder nicht. Für andere geht es mehr um die Schokoladenhasen und die Eiersuche.

Warum also nicht ein Osterei in Ihren Marketingkampagnen verstecken, um das Engagement im April dieses Jahres zu erhöhen?

Andere spezielle Termine im April ist die Walpurgisnacht oder der 1.April, der zu etwas Spaß innerhalb Ihrer E-Mail-Marketing Kampagnen einlädt.

E-Mail Marketing Daten, die Sie im April nicht vergessen sollten:

  • 10. April: Oster-Freitag
  • 12. April: Oster-Montag
  • 30. April: Walpurgisnacht

 

Empfehlenswerte Blogartikel für die Planung Ihrer E-Mail Marketingkampagnen im April:

 

Mai

Es gibt ein paar wichtige Termine im Mai, aber gibt es einen wichtigeren als den Star Wars Day?

Ebenfalls feiern viele Ländern den Muttertag im Mai. Dies ist für viele eine Zeit, Wertschätzung gegenüber Müttern oder auch Mutterfiguren entgegenzubringen.

Dieser Tag (und natürlich auch die anderen 364 Tage im Jahr) eignet sich daher besonders,  Müttern mit viel Liebe, Blumen und Schokolade zu verwöhnen.

Denken Sie also an die Mütter überall, wenn Sie Ihre Sonderangebote und Promotionen planen.

Weitere spezielle Termine im Mai in unserem Marketingkalender für 2020 sind der Maifeiertag oder der Tag der Arbeit.

E-Mail Marketing Daten, die Sie im Mai nicht vergessen sollten:

  • 1. Mai: Tag der Arbeit
  • 8. Mai: Tag der Befreiung
  • 10. Mai: Muttertag
  • 12. Mai: Start Eurovision Song Contest
  • 21. Mai: Christi Himmelfahrt

 

Empfehlenswerte Blogartikel für die Planung Ihrer E-Mail Marketingkampagnen im Mai:

 

Juni

Draußen wird es immer wärmer.

Für viele Unternehmen bedeutet der Sommer einen Umsatzeinbruch. Statt (Online-)Einkaufen sind Veranstaltungen wie Urlaub und andere Outdoor-Aktivitäten in den Köpfen der Menschen fest verankert.

Wundern Sie sich also nicht, wenn Ihre Marketingleistung in den nächsten Wochen eher abnimmt als wächst.

Heißt das, dass Sie Ihre E-Mail-Marketing-Kampagnen unterbrechen sollten? Auf keinen Fall!

Tatsächlich könnte der Sommer die beste Zeit des Jahres sein, um sich von Ihren Konkurrenten abzuheben und mit Ihren Kontakten in Kontakt zu treten.

Stellen Sie also sicher, dass Sie anfangen, Ihre E-Mail Marketingstrategie für die nächsten Monate anzupassen.

Der Juni ist in vielen Ländern auch der Vatertag. In diesem Jahr wird er auch sportlich groß sein, denn die Euro 2020 werden zur üblichen Tour de France hinzukommen.

E-Mail Marketing Daten, die Sie im Juni nicht vergessen sollten:

  • 1. Juni: Pfingsten
  • 11. Juni: Fronleichnam
  • 12. Juni: Start Fußball-Europameisterschaft (Männer)
  • 27. Juni: Start Tour de France

 

Empfehlenswerte Blogartikel für die Planung Ihrer E-Mail Marketingkampagnen im Juni:

 

Juli

Die Ferienzeit ist endlich da!

Und auch wenn wir Sie gewarnt haben, im Juni voraus zu planen, kann es durchaus eine Herausforderung sein, Ihre Benutzer auch im Sommer zu beschäftigen.

Die gute Nachricht ist: Am 24. Julie starten die Olympischen Spiele.

Das bedeutet, dass vom 24. Juli bis zum 9. August werden Menschen aus der ganzen Welt in Tokio zusammenkommen und jeder wird zuschauen – ein besonderes Ereignis, um E-Mail Kampagnen, die mit einem sportlichen Touch versehen sind.

Dazu können Sie zum Beispiel eine Aktion starten, die Ihre Kunden dazu auffordert, versteckte Sportmotive wie ein Fußball zu zählen und der Kunde, der richtig geschätzt hat, kriegt einen Gutscheincode zugeschickt.

Weitere besondere Termine im Juli, unserem Marketingkalender 2020, sind der Sommerschlussverkauf in einigen europäischen Ländern und der Emoji-Tag!

E-Mail Marketing Daten, die Sie im Juli nicht vergessen sollten:

  • 1. Juli: Canada Day
  • 4. Juli: Independence Day
  • 24. Juli: Start Olympische Spiele

 

Empfehlenswerte Blogartikel für die Planung Ihrer E-Mail Marketingkampagnen im Juli:

 

August

Der August ist in vielen Ländern generell ein ruhiger Monat.

Der Sommer ist in vollem Gange, aber im Laufe der Wochen kommen immer mehr Menschen aus dem Urlaub nach Hause.

Es ist also die perfekte Zeit, um genau diese mit Angeboten und Aktionen anzusprechen, die sie über die letzten Wochen womöglich verpasst haben.

Wie Sie dies realisieren, fragen Sie sich vielleicht? Nun, mit E-Mail-Segmentierung natürlich!

Mit der E-Mail Segmentierung können Sie Kontakte auf der Grundlage ihres früheren Verhaltens filtern (z. B. alle, die seit xx/xx/2020 keine E-Mail mehr geöffnet haben) und ihnen alle speziellen Sommerangebote, die sie vielleicht verpasst haben, erneut zuschicken.

E-Mail Marketing Daten, die Sie im August nicht vergessen sollten:

  • 1. August: Schweizer Bundesfeiertag
  • 7. August: Internationaler Tag des Bieres
  • 15. August: Maria Himmelfahrt
  • 25. August: Start Leichtathletik-Europameisterschaften
  • 27. August: 250. Geburtstag d Georg Wilhelm Friedrich Hegel

 

Empfehlenswerte Blogartikel für die Planung Ihrer E-Mail Marketingkampagnen im August:

 

September

September ist da und es ist wieder Schulanfang… und nicht nur für Kinder!

Tatsächlich fühlt sich der September manchmal wie ein zweiter Januar an. Manche hassen ihn vielleicht, manche lieben ihn, aber wir alle fühlen ihn.

Neue Ziele, neue Projekte und neue Marketingmöglichkeiten. Kinder (und Erwachsene!) können es kaum erwarten, neue Schultaschen, Stifte, Bleistifte und Planer für das neue Schuljahr zu kaufen.

Denken Sie daran und planen Sie einige Marketingkampagnen, um Ihre Kunden nach dem Sommer mit Incentives wie Sonderaktionen, Gewinnspielen und exklusiven Angeboten wieder zu begeistern.

E-Mail Marketing Daten, die Sie im September nicht vergessen sollten:

  • 19. September: Start Oktoberfest
  • 20. September: Weltkindertag

 

Empfehlenswerte Blogartikel für die Planung Ihrer E-Mail Marketingkampagnen im September:

 

Oktober

Der wohl gruseligste Monat des Jahres ist endlich da! – Halloween.

Das bedeutet, dass sowohl offline als auch online gruselige Kreaturen vor der Tür lauern, die darauf warten, die Leute in Angst und Schrecken zu versetzen.

Für Vermarkter jedoch markiert der Oktober den Beginn des 4. Quartals und der Feiertagssaison, eine riesige Periode für Marken überall.

Mit den großen Terminen, die vor uns liegen, ist es die Zeit, mit der Planung zu beginnen, wie die Strategie zur Feiertagszeit aussehen wird, und auch der Moment, unsere kreativen Säfte fließen zu lassen und zu beginnen, festlich zu werden.

E-Mail Marketing Daten, die Sie im Oktober nicht vergessen sollten:

  • 3.Oktober: Tag der Deutschen Einheit
  • 4. Oktober: Erntedankfest
  • 26. Oktober: Nationalfeiertag Österreich
  • 31. Oktober: Reformationstag

 

Empfehlenswerte Blogartikel für die Planung Ihrer E-Mail Marketingkampagnen im Oktober:

 

November

Der November ist die stärkste Zeit des Jahres für den B2C-Verkauf und der offizielle Monat für den Kauf unserer Weihnachtsgeschenke.

Unmittelbar nach Thanksgiving kommt der Black Friday, der Small Business Samstag und der Cyber Monday

Mit anderen Worten: Sie sollten diese Termine in Ihrem Marketingkalender 2020 unbedingt rot markiert haben, da dies die beste Zeit für besondere Aktionen und Angebote ist.

Wir wissen, dass Sie es nicht vergessen werden, aber für den Fall der Fälle haben wir sie bereits in unserem herunterladbaren Marketingkalender für 2020 für Sie markiert.

E-Mail Marketing Daten, die Sie im November nicht vergessen sollten:

  • 1. November: Allerheiligen
  • 2. November: Buß- und Bettag

 

Empfehlenswerte Blogartikel für die Planung Ihrer E-Mail Marketingkampagnen im November:

 

PS: Haben Sie bereits unsere Black Friday E-Mail Vorlagen gesehen?;)


 

Dezember

Das Beste kommt zuletzt: Es ist endlich Weihnachten!

Es ist kalt draußen, die Straßen sind mit Schnee bedeckt, und überall gibt es festliche Dekorationen und Lichter!

Während einige lieber nach draußen gehen, können diejenigen, die zu Hause bleiben, eine Menge Online-Shopping für die Last-Minute-Weihnachtsgeschenke machen.

Dies ist Ihre Chance, Q4 mit speziellen Weihnachtsaktionen und -angeboten einen letzten Schub zu geben!

Aber im Dezember geht es nicht nur um den Verkauf, sondern auch darum, sich an der festlichen Atmosphäre zu beteiligen und sich bei Ihren Kontakten für die Zusammenarbeit zu bedanken.

Werden Sie kreativ und veranstalten Sie einen kleinen Weihnachtswettbewerb in sozialen Medien (Bester Weihnachtsbaum oder verrückteste Weihnachtsdekoration), bei dem Ihre Kunden Gutscheine oder Leckereien gewinnen können, oder filmen Sie Ihr Team beim Singen von Weihnachtsliedern für eine originelle Merry Christmas Kampagne.

E-Mail Marketing Daten, die Sie im Dezember nicht vergessen sollten:

  • 6. Dezember: Nikolaus
  • 8. Dezember: Maria Empfängnis
  • 17. Dezember: 250. Geburtstag Ludwig can Beethoven
  • 24. Dezember: Heiligabend
  • 25. Dezember: 1. Weihnachtstag
  • 26. Dezember: 2. Weihnachtstag
  • 31. Dezember: Silvester

 

Empfehlenswerte Blogartikel für die Planung Ihrer E-Mail Marketingkampagnen im Dezember:

 

Und jetzt?

Wir haben die wichtigsten Daten auf einen Blick für Sie zusammengetragen und haben Ihnen alle Ressourcen gegeben, die Sie brauchen, um 2020 zu einem noch erfolgreicheren Jahr zu machen.

Jetzt liegt es an Ihnen, an Ihren E-Mail Kampagnen zu arbeiten und Ihr Engagement für Ihre Angebote, Aktionen oder Wettbewerbe zu erhöhen.

Laden Sie dazu einfach die Digitale- oder Printversion unserer Marketing Kalenders 2020 herunter, melden Sie sich in Ihrem Konto an oder registrieren Sie sich kostenlos:

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Unsere 5 erfolgreichsten Blogartikel 2019

Das Jahr 2019 neigt sich dem Ende. Daher eignet sich besonders diese Zeit, um zurückzublicken, welche E-Mail Marketing Themen unsere Leser am meisten interessierten.

Dies wollen wir Ihnen natürlich nicht vorenthalten und haben diese 5 erfolgreichsten Blogartikel aus dem Jahre 2019 in diesem Artikel gepackt

Lesen Sie weiter und finden Sie heraus, welche Themen unseren Lesern besonders am Herzen liegen.

 

Platz 5: Der große Newsletter erstellen 101 Guide

Die mit Abstand am meisten versendeten Marketing E-Mails, sind Newsletter. Und hier ist es natürlich essentiell zu wissen, wie man diese erstellt.

Auf dem ersten Blick scheint das Erstellen eines Newsletters nicht schwer. Doch gibt es bestimmte Punkte, die Sie abarbeiten sollten, damit Ihr Newsletter auch wirklich erfolgreich ist.

Zusammenfassend gilt es folgende 12 Schritte zu befolgen:

  1. Newsletter Ziele bestimmen
  2. Zeitpunkt des Newsletter-Versands festlegen
  3. Die groben Inhaltsthemen definieren
  4. Newsletter Software auswählen
  5. Newsletter Vorlage erstellen
  6. Absendername wählen
  7. Newsletter Betreffzeile formulieren
  8. Die Kopfzeile texten
  9. Newsletter Inhalt erstellen
  10. Visuelle Elemente einfügen
  11. Newsletter versenden
  12. Newsletter Erfolg analysieren und verbessern

 

Aber dies ist nicht alles – auch hier sollten Sie rechtliche Hinweise wie DSGVO-konforme Aspekte beachten und innerhalb Ihrer E-Mail Kampagnen zufügen:

Double Opt-In Verfahren bei Mailjet
Die ausführliche Anleitung dazu finden Sie hier: Der große Newsletter erstellen 101 Guide

 

Platz 4: Bilder in E-Mails: Der komplette Guide

Marketing E-Mails ohne Bilder sind im Grunde eines: sterbens langweilig.

Das wissen auch unsere Leser und möchten es besser machen:

 

Bilder lenken die Aufmerksamkeit der Leser auf bestimmte Bereiche lösen Emotionen aus, die letzten Endes zum Klick auf den Call-to-Action (CTA) führen.

Kurz gesagt: Ohne Bilder eine niedrige Klickrate, bei gleichzeitig hoher Abmelderate.

Aber auch hier gibt es einige Stolperfallen, wie zum Beispiel das richtige Format der Bilder innerhalb Ihrer Marketing und/oder Transaktions-E-Mails, als auch welche Bilder oder Grafiken für welche E-Mail Kampagnen am meisten Sinn machen.

Lesen Sie weiter und erfahren Sie, wie Sie Bilder im E-Mail Marketing gekonnt einsetzen: Bilder in E-Mails: Der komplette Guide

 

Platz 3: Was ist ein SMTP Server und wie funktioniert er?

Im E-Mail Marketing wird nicht nur ein Wissen über das Marketing vorausgesetzt, aber auch über den technischen Aufbau Ihres E-Mail Marketings.

Somit wird der SMTP Relay oder auch SMTP Server genannt ein wichtiger Erfolgsfaktor für die Zustellbarkeit Ihrer E-Mails.

Dieser dient dem Austausch von E-Mails zwischen den verschiedenstens Computernetzen und nimmt Ihre versendeten E-Mail Kampagnen entgegen, um diese an den Ziel-Server weiterzuleiten:

Unterschied zwischen SMTP-Relay und Briefversand

 

Doch ist das SMTP-Relay für die meisten E-Mail Marketer nach wie vor eine Black Box, ein Thema, das gerne an die IT-Kollegen ausgelagert wird.

Doch gerade Einzel- oder Kleinstunternehmen verfügen oftmals über keine interne IT-Ressourcen.

Hier gilt es: Selbst ist der E-Mail Marketer.

In unserem Top 3 Artikel erklären wir detailliert, was ein SMTP-Relay ist und was Sie über dessen Funktion wissen sollten, erfahren Sie In diesem Artikel: Was ist ein SMTP Server und wie funktioniert er?
 

Platz 2: E-Mail Betreffzeile verfassen [101 Guide]

Der zweit erfolgreichste Artikel und somit auch einer der bedeutsamsten für unsere Leser umfasst das Thema über die E-Mail Betreffzeile im E-Mail Marketing.

Da diese das erste ist, was Ihre Empfänger in Ihren Posteingängen sehen, wird bereits hier darüber entschieden, wie erfolgreich Ihre eigentliche E-Mail Kampagne sein wird.

Fehlt es an Kreativität, wird Ihre E-Mail Kampagne im Handumdrehen in den Papierkorb gelegt.

Die wichtigsten Kriterien haben wir Ihnen hier zusammengefasst:

    1. Schritt 1: Die Grundlagen umsetzen
      • Die optimale Länge der E-Mail Betreffzeile bestimmen
      • Thema der E-Mail aufgreifen
      • Nutzen Sie den Preheader
    2. Schritt 2: Relevanz erhöhen
      • Entscheiden Sie sich: Frage oder Behauptung
      • Finden Sie starke Wörter
      • Platzieren Sie die Wörter an der richtigen Stelle
      • E-Mail Betreffzeile personalisieren: Ja oder nein?
    3. Schritt 3: Den letzten Schliff verleihen
      • Möglichkeit 1: Auffällige Satzzeichen
      • Möglichkeit 2: Farbige Symbole
      • Möglichkeit 3: Superlative
      • Möglichkeit 4: Zahlen

 

Schauen Sie sich daher unseren Artikel an und erfahren Sie, wie Sie eine erfolgreiche E-Mail Betreffzeile verfassen, die Ihren Umsatz steigert: E-Mail Betreffzeile verfassen [101 Guide]

 

Platz 1: So vermeiden Sie den Spam-Ordner

Das Beste kommt zum Schluss!

Der Artikel, der im Jahre 2019 die Leser am meisten interessiert hat, umfasst das Thema, wie Sie den Spam-Ordner im E-Mail Marketing vermeiden.

Da Sie bereits mit einer falschen Betreffzeile die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass Ihre Marketing und/oder Transaktions-E-Mails im Spam-Ordner Ihrer Empfänger landen, verdeutlicht die Wichtigkeit dieses Artikels.

Damit Sie den Spam-Ordner gekonnt umgehen, achten Sie auf folgende Aspekte:

  1. Verwaltung und Überwachung Ihrer Absender-Reputation
  2. Sicherer Zugriff auf Authentifizierungstools
  3. Optimierung der Versandgeschwindigkeit
  4. Optimierung der E-Mail HTML-Struktur
  5. Statistiken, Feedbackschleifen und Beziehung zu den ISP

 

Die ausführliche Erklärung dazu finden Sie hier: So vermeiden Sie den Spam-Ordner
 

Und jetzt?

Von der Vermeidung des Spam-Ordners, bis hin zur passenden E-Mail Betreffzeile oder auch SMTP-Relays – Sie wissen nun, wie die 5 wichtigsten Themen im E-Mail Marketing des Jahres 2019 aussehen.

Lesen Sie sich ein und betreiben Sie auch im kommenden Jahre erfolgreiches E-Mail Marketing oder starten Sie gleich, indem Sie sich kostenlos registrieren oder in Ihrem Konto anmelden:

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Das sind die E-Mail Marketing Trends 2020

Wir sind wieder da und schauen uns die E-Mail Marketing Trends für 2020 an.

Ein weiteres Jahrzehnt ist vorbei, und wir haben wahrscheinlich alle auf das zurückgeblickt, was uns die 2010er Jahre gebracht haben – persönlich, beruflich oder sogar musikalisch.

In der Welt der E-Mail, die 2010er Jahre waren ein Jahrzehnt des großen Wachstums, mit einer Vielzahl an Innovationen. Auch wenn andere Marketing-Kanäle wie Social Media und Messenger Marketer den Tod der E-Mail mehr als ein Mal angekündigt haben, ist dieses Medium nach wie vor da. Mehr noch:

Die E-Mail ist nach wie vor der beste Marketingkanal für den ROI.

Aber genug der Rückschau. Lassen Sie uns nun auf das neue Jahr 2020 schauen und die fünf wichtigsten E-Mail Marketing Trends für 2020 besprechen.

 

E-Mail Personalisierung und zielgerichtete Botschaften scheinen Jahr für Jahr konstant zu sein.

Aber mit der Entwicklung der Marketing Techniken und der Vervielfältigung der Botschaften steigt die Notwendigkeit, relevantere Botschaften zu senden, um die Aufmerksamkeit der eigenen Zielgruppen zu gewinnen.

Bei Mailjet glauben wir immer noch, dass Relevanz eines der mächtigsten Attribute in einer Marketingbotschaft ist. Aber damit sie effektiv ist, sollte sie über das einfache “Hallo, (Vorname)” hinausgehen!

Trend 1: Erweiterte Segmentierung und Personalisierung

Der Schlüssel zu einer effektiven Segmentierung und Personalisierung sind Daten. Doch unsere Unfähigkeit, sie zu sammeln, zu speichern und über verschiedene Marketingkanäle zu integrieren, macht Marketer skeptisch gegenüber dem Potenzial eines der größten Schlagworte in der Marketingwelt.

Während in der Vergangenheit eine effektive E-Mail Segmentierung nur ein Kinderspiel war, ist es heute ein Muss, differenzierte Kampagnen nach Alter, Geschlecht, Standort oder vergangenem Verhalten zu schicken.

Das Gleiche gilt für die Personalisierung. Für eine Weile fühlte sich die Personalisierung wie ein Kästchen an, das leicht zu aktivieren war. Fügen Sie einfach hier und da einen Vornamen hinzu, und das war es bereits!

Jetzt ist die Personalisierung jedoch noch viel mehr, mit Funktionen, die es uns ermöglichen, Kontakteigenschaften zu nutzen und Daten zu kaufen, um große Blöcke in unseren E-Mails anzupassen, wie beispielsweise die Dynamic Content Blöcke von Mailjet.

Denken Sie an Netflix und seine personalisierten Filmempfehlungen, oder an Amazon und seine clever aufgebauten Upselling-Möglichkeiten.

 

 

Trend 2: Inbox Placement zur Vermeidung von Problemen mit der Zustellbarkeit

Aber was ist eine großartige, personalisierte E-Mail, wenn sie nicht einmal den Posteingang erreicht?

Als E-Mail Marketingspezialisten sind wir es gewohnt, Metriken wie Öffnungen, Blöcke oder Bounces zu betrachten, um unsere Zustellbarkeit zu überwachen, und zu beurteilen, wie gesund unsere E-Mail Listen sind oder wie gut wir Best Practices für E-Mails anwenden, die auf früheren Leistungen basieren.

Wir beschließen, inaktive Benutzer zu segmentieren, wenn wir sehen, dass unsere Öffnungsraten sinken, oder unsere Vorlagen zu ändern, wenn wir sehen, dass große Bilder unsere erstaunliche E-Mail Land in den Spam-Ordner gebracht haben.

Aber was wäre, wenn wir nicht reagieren würden, sondern anfangen könnten, zu antizipieren?

E-Mail Marketingspezialisten bezeichnen die Zustellbarkeit zunehmend als eines ihrer Haupthindernisse für effektives Marketing und 37% der Marketingspezialisten bezeichneten sie 2019 als ein wichtiges Anliegen.

Und während einige E-Mail Player bereits Tools anbieten, die Daten und Ratschläge zur Leistung einer E-Mail Kampagne liefern, ist ihr Einsatz zur Vermeidung von Problemen mit der Zustellbarkeit noch nicht verallgemeinert.

Im Jahr 2020 wird die breitere Akzeptanz dieser Funktionen es Marketern ermöglichen, ihre Einstellung zu E-Mail und E-Mail Zustellbarkeit zu ändern.

Tools wie E-Mail Validierungen ermöglichen es Absendern, ihre Kontaktlisten vor dem Versand zu bereinigen und ihren Absender-Reputation zu schützen, und die Platzierung im Posteingang ermöglicht es Benutzern, Probleme mit der Zustellbarkeit zu diagnostizieren und ihre E-Mails zu optimieren, bevor sie auf Senden klicken.

 

Trend 3: Maschinelles Lernen zur Ermittlung der besten E-Mail Versandzeit

Ein großer Teil des Erfolgs einer E-Mail hängt davon ab, wann sie von ihrem Empfänger gelesen wird. Das wissen wir alle, deshalb versuchen wir alle immer wieder herauszufinden, was der beste Zeitpunkt für den Versand eines Newsletters ist.

Schicken Sie mir eine E-Mail über Starbucks Weihnachts-Leckereien, während ich im Fitnessstudio bin, und ich werde diese einfach ignorieren. Verlockend finde ich diese hingehend, wenn ich gerade in der Kälte stehe.

Während wir schon seit geraumer Zeit über Automatisierung sprechen, wird das Jahr 2020 eine ganz neue Art des Denkens über Aktualität bringen.

E-Mail Marketing Softwares werden weiterhin nach Möglichkeiten suchen, wie KI Marketern helfen kann, diesen Code zu knacken.

Aber gibt es wirklich eine universelle Bestzeit für den Versand einer E-Mail Kampagne oder variiert sie von Empfänger zu Empfänger? Wie wäre es, E-Mails in den Posteingang eines Kontakts zu bekommen, genau dann, wenn sie ihn am ehesten lesen?

Das maschinelle Lernen wird E-Mail Marketing Lösungen dabei helfen, neue Tools anzubieten, die automatisch die Versandzeit optimieren, um sicherzustellen, dass Ihre E-Mails alle verschiedenen Posteingänge zum richtigen Zeitpunkt erreichen. Kein Raten mehr.

 

Trend 4: Mehr Design-Innovationen für eine bessere Shopability

Sobald Sie als Versender den richtigen Zeitpunkt gefunden haben, um diese tollen E-Mails in den Posteingang zu bekommen, wird sich der Kampf auf ein anderes, komplexeres Schlachtfeld verlagern.

Das Durchscheinen im Posteingang Ihrer Kontakte ist schwierig, und der Wechsel von einer offenen zu einer Konvertierung erfordert jetzt viel mehr Kreativität als zuvor.

Wie geht man also von jemandem, der seine Kampagne liest, zum tatsächlichen Durchklicken über?

Die Steigerung der E-Mail Shopping-Fähigkeit wird der Schlüssel sein, um die Konvertierung noch weiter voranzutreiben. Die Verwendung von intelligentem Design und interaktiven Funktionen, die den Leser zu Ihren CTAs führen und ihm die Interaktion mit den Inhalten ermöglichen, ist von entscheidender Bedeutung.

Das Versenden von interaktiven E-Mails, die es dem Benutzer ermöglichen, zu konvertieren, ohne den Posteingang zu verlassen, ist seit geraumer Zeit möglich, aber weit davon entfernt, die Norm zu sein.

Interaktivität ermöglicht es Benutzern, ihren Einkauf direkt im Posteingang zu starten, wodurch die Reibung zwischen E-Mail und Konvertierung vor Ort beseitigt wird. Um dies zu erleichtern, können E-Mail Entwickler Tools wie Email Markup oder AMP4Email nutzen:

 

Trend 5: Shopability unterwegs ermöglichen

Laut Litmus stieg die Aufmerksamkeit für E-Mails 2019 um 21%, wobei der mobile Zugang eine große Rolle spielt.

Heutzutage sind mehr als 50% der E-Mails mobil, daher ist das Senden von reaktionsschnellen E-Mails ein Muss, um ein nahtloses Erlebnis zu bieten und Ihren ROI zu maximieren.

E-Mail Vorlagen müssen nach dem Mobile-First-Ansatz erstellt werden, unabhängig davon, ob Sie sie kodieren oder mit einem E-Mail Editor erstellen – was mit der Vielfalt der heute verfügbaren Geräte und Bildschirmgrößen immer schwieriger wird.

Glücklicherweise kann die Verwendung eines reaktionsschnellen Drag & Drop reaktionsschnellen E-Mail Editors wie Mailjet’s Passport helfen.

Für E-Mail Entwickler wird es nicht einfacher als MJML, unsere Open-Source Markup-Sprache, MJML reagiert standardmäßig und ermöglicht es Ihnen, Ihre Vorlagen nahtlos in Mailjet zu importieren oder in HTML, der Open-Source-Markup-Sprache, herunterzuladen.

 

Trend 6: Teamübergreifende Zusammenarbeit implementieren

Im Jahr 2019 haben wir gesehen, wie Unternehmen nach besseren Möglichkeiten gesucht haben, ihre Markenbotschaften zu kontrollieren.

Das Inhousing ist im E-Mail Trend gestiegen, wobei Unternehmen Marketingfunktionen intern verlagern, um eine bessere Markenausrichtung und Konsistenz zu gewährleisten.

Dies hat jedoch auch gezeigt, dass verbesserte Prozesse und richtige Werkzeuge erforderlich sind, damit diese Teams effektiver zusammenarbeiten können.

Da Marken ihre Omnichannel Marketing-Strategien weiterentwickeln, müssen Marketingspezialisten nach besseren Möglichkeiten der Zusammenarbeit suchen und die Konsistenz ihrer Botschaften über verschiedene Kanäle hinweg sicherstellen.

Für E-Mails bedeutet dies, dass jeder im Team in die Erstellung verschiedener Kampagnen eingebunden werden kann, so dass Marken die Iterationen reduzieren und das Endprodukt kontrollieren können.

Die Feinabstimmung der internen Zusammenarbeit von Teams zur Vermeidung von Fehlkommunikation oder Fehlern und die Suche nach den richtigen kollaborativen Tools, um dies zu erleichtern, wird für Unternehmen weiterhin von entscheidender Bedeutung sein.

Um die Expansion der Marketingabteilungen zu unterstützen, hat Mailjet ein Email Collaboration Toolkit entwickelt, eine Reihe von Funktionen, die es mehreren Benutzern ermöglichen, die Rollen und Berechtigungen der Benutzer zu verwalten, in Echtzeit an ihren Vorlagen zu arbeiten und Änderungen zum Schutz ihrer Marke einfach zu verfolgen.

 

Trend 7: Noch mehr Datenschutz

Während wir in Europa die Hektizität der DSGVO hinter uns gelassen zu haben scheinen, ist der Datenschutz noch lange nicht Vergangenheit.

Im Januar 2020 tritt der California Consumer Privacy Act in Kraft, der die US-Bürger zwingt, ähnliche Datenschutzstandards zu übernehmen, wie sie bereits in der EU gelten.

In den letzten Jahren ist das Interesse der Nutzer an der Art und Weise, wie Unternehmen ihre personenbezogenen Daten verwenden und schützen, gestiegen. Und Marken müssen weiterhin darauf hinarbeiten, dass sie kluger und wachsamer werden, um das Vertrauen ihrer Kunden zu wahren.

Tatsächlich ist die Einhaltung strengster Datenschutzbestimmungen durch die überall agierenden digitalen Marken unerlässlich geworden, wenn Unternehmen weiterhin eine verteilte Kundenbasis pflegen wollen.

Das ist etwas, was wir bei Mailjet gut kennen. Obwohl dies ein Jahr mit vielen Veränderungen war, hat sich unser Engagement für Datenschutz und Sicherheit nicht geändert.

Tatsächlich haben wir daran gearbeitet, die Einhaltung des California Consumer Privacy Act zusätzlich zu unserer bestehenden Compliance mit DSGVO sicherzustellen und werden weiterhin die höchsten Sicherheitsstandards für die personenbezogenen Daten unserer Kunden anbieten.

 

Zusammenfassung

Alles in allem sehen wir für die E-Mail Trends, dass Unternehmen im Jahr 2020 daran arbeiten werden, in ihrer E-Mail Kommunikation intelligenter und effektiver zu werden.

Marketingspezialisten müssen daran arbeiten, wirklich relevante E-Mails zu versenden, die personalisierte Inhalte anbieten und zum richtigen Zeitpunkt im Posteingang der Benutzer landen.

Die Entwicklung von Methoden, mit denen Benutzer den Konvertierungsprozess starten können, ohne ihre E-Mails zu verlassen, wird den Marken helfen, die E-Mail Konvertierung zu maximieren.

Intern müssen Unternehmen Prozesse und Tools finden, die es ihnen ermöglichen, mit ihren wachsenden Teams und externen Agenturen zusammenzuarbeiten.

Auch die Marken müssen wachsam sein, um sicherzustellen, dass sie sich schnell an Änderungen der Datenschutzbestimmungen oder der Datensicherheitsfäden anpassen.

 

So wird das Jahr 2020 bei Mailjet

Wie Sie wahrscheinlich wissen, wurde Mailjet im Oktober 2019 von Mailgun übernommen. 2020 wird ein spannendes Jahr für beide Marken, mit neuen Tools, die unseren Nutzern helfen, bessere E-Mails zu versenden.

Wir bei Mailjet freuen uns, unseren Kunden im neuen Jahr einige dieser neuen Funktionen anbieten zu können, darunter Inbox Placement, E-Mail Validierung und einige weitere fortschrittliche Lösungen zur Optimierung der Versandzeit. Seien Sie gespannt.

Möchtest du dich uns für dieses aufregende Jahr anschließen?

Anmelde Banner Blo Mailjet

 

Die 120 schlimmsten Spam-Wörter in E-Mails [Checkliste]

Spam-Mails, das sind die ungeliebten Gäste im Posteingang. Sie strapazieren nicht nur die Nerven der E-Mail Empfänger, sondern haben auch einen großen Einfluss auf die Zustellbarkeit Ihrer E-Mail Kampagnen und Ihre Reputation.

Daher ist es ist es wichtig zu wissen, was eine Nachricht zur Spam-Mail macht und wie man dagegen vorgehen kann, um erfolgreiches E-Mail Marketing betreiben zu können.

Denn nur mit einer Spam-Statistik, die bei 0 Prozent liegt schaffen Sie es langfristig effektives E-Mail Marketing zu betreiben.

 

In diesem Artikel erfahren Sie, welche Wörter gerne als Spam eingestuft werden. Sie werden lernen Spam-Wörter zu identifizieren und stellen Sie sicher, dass Ihre E-Mails nicht mehr im Spam-Ordner Ihrer Empfänger laden.

 

 

Warum bestimmte Wörter in E-Mails gefährlich sind

Wie erkennt man nun eigentlich Spam-Mails? Das ist die Gretchen-Frage.

Ob eine E-Mail als Spam deklariert bzw. aus anderen Gründen abgewiesen wird, hängt von verschiedenen Parametern ab. Neben dem Versandverlauf, Versandhäufigkeit und Absenderadresse sind die Absender-Authentifizierung (SPF und DKIM), Absender-Reputation und Inhalt.

Wie man SPF bei Mailjet einrichtet

SPF Einrichtung bei Mailjet.

 

Neben Spamfilter entscheidet auch der Empfänger, ob es sich bei einer Nachricht um Spam handelt. Die Beurteilung hängt hier wesentlich von dessen Interesse ab.

Entscheidend ist hier der empfundene belästigende Charakter. Die beiden wesentlichsten Kriterien sind hier Versandhäufigkeit und irrelevanter Inhalt.

Aus diesem Grund ist es wichtig, die Best Practices des E-Mail Schreibens einzuhalten und nicht die gängigen E-Mail Marketing Fehler machen.

Dazu gehört auch das Vermeiden von bestimmten Begriffen, den sogenannten “Spam-Wörtern”, sowohl in der E-Mail Betreffzeile als auch im E-Mail Text selber, denn: Die Identifizierung solcher Begriffe zählt zu den wichtigsten Bewertungskriterien.

Vermeiden Sie bestimmte Wörter in Ihren E-Mails, reduzieren Sie die Wahrscheinlich, dass die ISPs Ihre Nachrichten nicht durchlassen. Doch warum ist das so? Die Antwort ist Folgende:

Spam-Wörter sind Begriffe, die…

  • prinzipiell keinen oder wenig Nutzen für den Empfänger haben.
  • aus dem E-Mail Text herausstechen, etwa durch die Schreibweise oder
  • als Trigger wirken, sprich sollen ein bestimmtes Gefühl auslösen und infolge dessen
  • zu einer sofortigen Handlung motivieren.

 

Welche Formulierungen in Ihren E-Mails besser vermeiden, darum geht es im nächsten Abschnitt.

 

Diese schlimmsten 120 Spam-Wörter pro Branche

Einige Themen sind besonders gefährdet von Spamfiltern und Empfängern als Spam-Mail angesehen zu werden. Dazu gehören Finanziell, Glücksspiel, Pharmazeutik und Dating.

Hier schauen die ISPs in der Regel genauer hin und sortieren diese E-Mails im Zweifelsfall aus. So kann es passieren, dass unter Umständen Nachrichten gelöscht, blockiert oder in den Spam-Ordner verschobenwerden, die von Interesse oder sogar wichtig sind.

Während einzelne Wörter Sie im allgemeinen nicht so sehr in Schwierigkeiten bringen, wie es die E-Mail Betreffzeile als Ganzes tut, gibt es einige Spam-Wörter, die Sie in Ihren E-Mails vermeiden sollten, wenn sie nicht unbedingt notwendig sind.

Schauen wir uns im Folgenden ein paar besonders heikle Begriffe an.

 

Thema: Finanziell

Dies ist wahrscheinlich der am meisten von Spam-E-Mails betroffene Bereich. Geld gilt als einer der Hauptantriebfelder menschlichen Handelns. Zeigen Sie mir einen Menschen, der nicht mehr Geld (für weniger Arbeit) verdienen oder Geld sparen möchte. Behandeln Sie daher E-Mails mit folgenden Begriffen mit besonderer Vorsicht.

Betrüger versuchen oft, Finanzinstitute zu imitieren, indem sie E-Mails mit demselben Farbschema und Layout versenden, diese auf eine gespiegelte Seite umleiten, die so gemacht ist, dass sie genauso aussieht wie diejenige, die gefälscht wurde. Auch verwenden Sie gerne folgende Wörter:

  • €€€
  • $$$
  • 100% gratis
  • 100% kostenlos
  • Sichere Anlage
  • Bargeld
  • Bargeld-günstig
  • Begünstigter
  • Cash
  • Einkommen verdoppeln
  • Einkommen von Zuhause
  • Extra Bargeld verdienen
  • Fondsmanagement
  • Geld verdienen leicht gemacht
  • Günstiger Kredit
  • Günstige Refinanzierung
  • Hypothek
  • Ihr Zahlungsverzug
  • Kostenlos
  • Kontosicherheit
  • Paypal
  • Rechnung
  • Rendite
  • Senken Sie Ihre Hypothek
  • Schulden beseitigen
  • Verdienen Sie “x” pro Woche
  • Versteckte Kosten
  • Viel Geld sparen
  • Visa/Mastercard
  • Völlig kostenlos
  • Von Zuhause arbeiten

 

Glücksspiel

Wer gewinnt nicht gerne was? Eben. Darum gehört die Glückspielbranche zu den beliebtesten Bereichen für Spam-E-Mails.

Finanziell und Glücksspiel sind sich sehr ähnlich, dreht es sich bei beiden jeweils ums Geld. Doch Glücksspiele sind besonders heikel, da hier teilweise strengere gesetzlichen Regeln gelten.

Hunderttausende von E-Mails werden an Leute versendet mit einer E-Mail Betreffzeile, die behauptet, dass Sie einen großen Preis gewonnen haben oder dass Sie für eine Verlosung ausgewählt wurden, für die Sie sich niemals angemeldet haben.

Betrüger versenden diese Mails immer noch millionenfach, weil sie schnell und einfach zu versenden sind und funktionieren. Im Zweifelsfall also weg damit.

Glückspiel-Spammer versenden oft Aktionen, die hohe Gewinne, kostenlose Teilnahme oder doppelte Einzahlungen versprechen. Besondere Vorsicht ist daher vor folgenden Formulierungen geboten:

  • Black Jack
  • Casino / Kasino
  • Exklusive Gewinne
  • Garantierter Gewinn
  • Gewinnchance
  • Gewinn einlösen
  • Glücksspiel
  • Glückwunsch
  • Holen Sie Ihren Gewinn
  • Ihr Geschenk
  • Kein Scherz
  • Kein Spam
  • Keine Abzocke
  • Klicken, um Ihr Geschenk
  • Poker
  • Risikofrei
  • Sie haben gewonnen
  • Sie sind ein Gewinner
  • Sie wurden ausgewählt
  • Spielgeld
  • Wette
  • Wetteinsatz

 

Thema: Gesundheit

Das Thema Gesundheit ist für jeden von uns wichtig. So gut wie jeder möchte vital und ohne Wehwehchen durch das Leben gehen. Ein weiterer Bereich, auf den sich Betrüger gerne stürzen und warum E-Mails im Spam landen. Fokussieren Sie sich auf die Identifizierung und Vermeidung folgender Begriffe.

E-Mails rauszusenden, die das neuste Wundermittel anpreisen und sofortige Heilung versprechen, gehören seit Jahren zu den beliebtesten Maschen.

Auch Sex sells und wir springen darauf an. Nicht weil wir wollen, sondern weil wir nicht anders können. Sexualität gehört zu den wichtigsten Triebfeldern des Menschen. Umso schlimmer ist es, wenn es in diesem Bereich nicht klappt.

Folgende Begriffe sollten Sie als rechtmäßiger E-Mail Versender in der Beauty- und Gesundheitsbranche daher lieber meiden:

  • Abnehmen über Nacht
  • Besser im Bett werden
  • Cellulite weg in XXX
  • Drogen legal kaufen
  • Falten entfernen
  • Glatze weg in XXX
  • Gras günstig kaufen
  • Günstige Medikamente
  • Haarausfall behandeln
  • Leicht abnehmen
  • Prognose
  • Schnarchen behandeln
  • Schnell Gewicht verlieren
  • Sixpack über Nacht
  • Sofort Gewicht verlieren
  • Sofort „x“ Kilos verlieren
  • Therapie
  • Valium
  • Viagra
  • Weed günstig kaufen
  • Wunderheilung

 

Thema: Shopping

Der E-Commerce Bereich ist ebenfalls ein beliebter Ort für Betrüger. Meiden Sie daher folgende “Spam-Wörter”:

  • Abverkauf
  • Alles muss raus
  • Angebot endet heute
  • Angebot läuft „x“ ab
  • Ausverkauf
  • Begrenzte Zeit
  • Chance nicht verpassen
  • Countdown läuft
  • Deal
  • Discount
  • Eilig
  • Greifen Sie zu
  • Jetzt kaufen
  • Jetzt sichern
  • Jetzt zugreifen
  • Jetzt zuschlagen
  • Kaufen, kaufen, kaufen
  • Kräftige Rabatte
  • Limitiertes Angebot
  • Nur heute verfügbar
  • Nur solange der Vorrat reicht
  • Preissensation
  • Preisknüller
  • Schnäppchen
  • Special Deal
  • Sonderangebot

 

Thema: Dating

Die wenigsten sind gerne alleine. Das wissen auch findige Geldmacher und versuchen gerne mit dem Streben nach Zweisamkeit einen schnellen Reibach zu machen.

Wäre es nicht schön, wenn auch Sie sich in den nächsten 11 Minuten verlieben würden. Für alle Singles und Menschen, die planen ihren Partner auszutauschen, eine verlockende Vorstellung. Das wissen auch Betrüger und ködern gerne mit vermeintlich harmlosen Formulieren, die statt zu einer seriösen Online-Dating-Plattform zu einer osteuropäischen Pornoseite leiten, Werbung für Viagra und Penispumpen inklusive.

Schauen Sie hier also lieber zweimal hin und verzichten Sie darauf, sich sofort zu verlieben oder Ihren neuen besten Freund kennenzulernen.

Setzen Sie folglich bei E-Mails, die folgende Wörter enthalten, Ihre Spam-Erkennungsbrille auf:

  • Attraktiv
  • Date
  • Exklusives Kennenlernen
  • Fetisch
  • Freunde finden
  • Heiße Männer/Frauen
  • Lieber Freund
  • Nicht mehr allein sein
  • Nicht mehr einsam sein
  • Nude
  • Partner finden
  • Partnerschaftsanfrage
  • Sex
  • Sexy
  • Sexy Männer/Frauen
  • Singles kennenlernen
  • Traummann/Traumfrau
  • Treffen
  • Völlig harmlos
  • Völlig unverbindliches Treffen

 

Thema: Sonstige

Neben diesen sensiblen Branchen, sollten generell von folgenden Begriffen in Ihren E-Mails Abstand, dann schnell können diese von den ISPs schnell als Spam-Wörter angesehen werden, mit dem Ergebnis, dass Ihre Nachricht aussortiert wird:

  • Achtung!
  • Bitte helfen Sie mir
  • Dies ist kein Spam
  • Dringend
  • Endlich online
  • Freier Zugang
  • Für Sie
  • Hier klicken
  • Ihre angeforderten Informationen
  • Jetzt anrufen
  • Jetzt handeln
  • Jetzt öffnen
  • Jobangebot
  • Kostenlose Info
  • Neue Herausforderungen
  • Nicht löschen
  • Profis
  • Sehen Sie sich dies an
  • STOP
  • Vergleichen
  • Werden Sie Ihr eigener Chef
  • Wie im Fernsehen gesehen
  • Wir haben eine Stelle für Sie
  • XXX

 

So schützen Sie sich als Empfänger

Sollten Sie hingegen eine E-Mail mit diesen Wörtern enthalten, dann empfehlen wir Ihnen, diese zu löschen. In der Regel verbirgt sich dahinter eine betrügerische Absicht. Das Löschen einer ungeöffneten E-Mail kann hin und wieder ziemlich sexy sein.

Überprüfen Sie auf jeden Fall die Absenderadresse, um die Echtheit der E-Mail zu überprüfen. billing@ex-ample.com ist nicht dasselbe wie billing@example.com. Betrüger versuchen gern, aus Ihrer Sorglosigkeit Profit zu schlagen.

Als Verbraucher folgen Sie denselben weiter oben erwähnten Schritten, indem Sie die Absenderadresse und den Domainnamen überprüfen. Als Marketer nutzen Sie DKIM und SPF Authentifizierung, um Betrüger davon abzuhalten, Ihren Ruf zu beschädigen.

 

 

Vollständige Checkliste “Spam-Wörter im E-Mail Marketing” zum Download

Sich 120 Spam-Begriffe zu merken, ist eine Herausforderung, gerade im stressigen Berufsalltag. Daher haben wir alle Wörter in der folgenden Checkliste zum kostenlosen Download zusammengetragen. Klicken Sie dazu einfach auf das folgende Bild:

 

3 Alternativen zum WhatsApp Newsletter

Der WhatsApp Newsletter hat sich in den letzten Jahren für Unternehmen zu einem beliebten Marketing-Kanal entwickelt. Viele bekannte Firmen wie Flaconi, Mydealz, SZ, Urlaubsguru etc. schwören auf diesen Kanal.

Mit der Ankündigung durch den Mutterkonzern Facebook im Juni 2019, dass das Versenden von Marketing-Newslettern über WhatsApp ab dem 7. Dezember 2019 verboten ist, müssen sich diese Unternehmen nun Alternativen suchen.

In diesem Artikel erklären wir, warum WhatsApp beschlossen hat, solche Newsletter zu verbieten und stellen Ihnen drei Alternativ-Plattformen vor.

 

 

 

Darum verbietet WhatsApp den Versand von Marketing-Newslettern

Der Große Vorteil von WhatsApp liegt in seiner breiten Verbreitung (in Deutschland).

Die Verbreitung von WhatsApp. Quelle: Statista

 

Auch hat sich WhatsApp bei Kunden als akzeptierte Kommunikations-Plattform etabliert:

Warum Unternehmen WhatsApp nutzen. Quelle: WUV

 

Dass Unternehmen früher oder später diesen Kanal für sich als Kommunikationsplattform entdecken werden, war abzusehen – und lange Zeit war dies eine sehr erfolgreiche Strategie.

Beispiel für einen WhatsApp Newsletter der Süddeutschen Zeitung

 

Das Problem: WhatsApp wurde nie als professionelle Marketing-Plattform und damit als Massenversand für Werbebotschaften konzipiert.

In den WhatsApp rechtliche Hinweise steht:

“Gewerbliche Nachrichten. Wir gestatten dir und Dritten, wie z. B. Unternehmen, über WhatsApp miteinander zu kommunizieren, beispielsweise über Informationen zu Bestellungen, Transaktionen und Terminen, Liefer- und Versandbenachrichtigungen, Aktualisierungen von Produkten und Dienstleistungen und Marketing. So kannst du zum Beispiel Informationen zum Flugstatus für eine bevorstehende Reise, einen Zahlungsbeleg für etwas, das du gekauft hast, oder eine Benachrichtigung bezüglich eines Liefertermins erhalten. Du erhältst eventuell Nachrichten mit Marketing, die ein Angebot für etwas enthalten könnten, das dich möglicherweise interessiert. Wir möchten nicht, dass du das Gefühl hast, Spam zu erhalten. Wie mit allen deinen Nachrichten kannst du auch diese Kommunikation verwalten und wir werden uns nach deiner Auswahl richten.”

Durch die etwas schwammige Formulierung “Du erhältst eventuell Nachrichten mit Marketing, die ein Angebot für etwas enthalten könnten, das dich möglicherweise interessiert.” ergab sich eine Grauzone, die WhatsApp nun schließt und ergänzte seine AGBs durch den Ansatz “Unerlaubte Verwendung von automatisierten Nachrichten und Massenversand auf WhatsApp”.

“WhatsApp ist eine private Messaging-Plattform, die ursprünglich entwickelt wurde, um Menschen bei der Kommunikation mit Freunden und Familie zu helfen. Im Laufe der Zeit haben wir festgestellt, wie wichtig es Menschen ist, Unternehmen zu kontaktieren, und deshalb haben wir zwei Tools – die WhatsApp Business App und die WhatsApp Business API – entwickelt, mit denen Unternehmen Kundeninteraktionen verwalten können. Unsere Produkte sind nicht für den Massenversand oder den automatisierten Nachrichtenaustausch bestimmt. Beides verstößt seit jeher gegen unsere Nutzungsbedingungen.

Darüber hinaus wird WhatsApp ab dem 7. Dezember 2019 rechtliche Schritte gegen diejenigen einleiten, bei denen wir feststellen, dass sie beispielsweise mit automatisierten Nachrichten, Massennachrichten oder einer nicht personenbezogenen Verwendung gegen unsere Nutzungsbedingungen verstoßen oder andere Personen bei diesem Missbrauch unterstützen.

 

Ein Dorn im Auge ist also nicht die Kommunikation zwischen Unternehmen und deren Kunden per sé, sondern der nicht personenbezogene Charakter der Nachrichten, worunter Marketing-Newsletter fallen.

 

Die Alternativen zum “klassischen” WhatsApp Newsletter

Marketing-Newsletter über WhatsApp Business

Unternehmen, die auf WhatsApp als Kommunikations-Plattform nicht verzichten wollen oder können, für die könnte WhatsApp Business eine mögliche Alternative sein.

Die WhatsApp Business App ist eine kostenlose App, die speziell für Kleinunternehmen entwickelt wurde, um mit den Kunden in Kontakt zu bleiben. Die Label erleichtern es Unternehmen zudem die Empfänger zu gruppen.

Beispiel für WhatsApp Nachrichten über WhatsApp Business

 

Mittlere und große Unternehmen können die WhatsApp Business API nutzen, um Kundensupport anzubieten als auch wichtige, personalisierte Benachrichtigungen an die Nutzer zu versenden.

Label-Funktion mit der WhatsApp Business API. Quelle: WhatsApp

 

WhatsApp Business ist eine geeignete Plattform, um Kunden individuelle Nachrichten zu schicken, ähnlich wie Transaktions-E-Mails. Doch der unpersönliche Massenversand von allgemeinen Marketing-Newslettern ist auch hier nicht erlaubt. Unternehmen benötigen daher eine Alternativ-Plattform.

 

Klassischer E-Mail Newsletter

Eine weitere Alternative zum WhatsApp Newsletter ist der klassische Newsletter per E-Mail. So lange Sie sich an die DSGVO und andere gültige Gesetze halten, können Sie zukünftig auf den E-Mail Newsletter setzen.

Beispiel für einen Newsletter von About You

 

Sollten Sie bislang noch keinen E-Mail Newsletter eingerichtet haben, ist jetzt der passende Zeitpunkt dies zu tun.

 

SMS

Der WhatsApp Newsletter ist im Bereich Messenger-Marketing anzusiedeln. Anders als beim E-Mail Marketing besteht die Empfängerliste nicht aus E-Mail Adressen, sondern aus Telefonnummern.

Der große Vorteil bei Messenger-Diensten und SMS ist die Nähe zum Empfänger. Eingehende Nachrichten erschienen, wenn keine andere Einstellung vorgenommen wird, als Push-Nachricht auf dem Handybildschirm und verschwindet nicht im oft vollen Posteingang.

Der FOMO-Effekt kommt hier stärker zu Tage, da wir Anwender durch den eher privaten Charakter Messenger-Nachrichten eine höhere Relevanz zuordnen als andere Medien. Dies spiegelt sich in der hohe Öffnungs- und Klickrate wieder.

Der WhatsApp Newsletter von der Helmholtz-Gemeinschaft ist ein gutes Beispiel dafür, dass dieser Newsletter leicht als SMS versendet werden kann.

Beispiel WhatsApp Newsletter von Helmholtz

 

Rechtliche Empfehlungen

Sollten Sie sich dazu entscheiden, Ihren WhatsApp Newsletter auf andere Kanäle wie E-Mail und SMS auszulagern, dann empfehlen wir Ihnen, eine erneute Einverständniserklärung Ihrer Empfänger einzuholen.

Kundeneinwilligungen sind in der Regel Plattformgebunden. Auf der Einverständniserklärungs-Seite bzw. Abonnieren-Seite wird, sofern es Unternehmen rechtlich richtig machen, genau genannt, welche genaue Kommunikation die Empfänger zukünftig erhalten werden.

Anmelde- und Anleitungs-Seite vom Helmholtz WhatsApp Newsletter

 

Das bedeutet: Sofern Sie sich dazu entscheiden, die gleichen Empfänger auf andere Kanäle anzusprechen, benötigen Sie dafür eine eindeutige Einverständniserklärung.

Denn: Eine Verlagerung Ihres WhatsApp Newsletters auf andere Kanäle ohne vorherige Ankündigung und Zustimmung der Empfänger kann schnell gegen die DSGVO verstoßen.

Sollten Sie zudem vorhaben, die über WhatsApp gesammelten Nutzerzahlen weiterhin zur Empfängersegmentierung nutzen zu wollen, dann nehmen Sie eine Datenanreicherung vor. In diesem Fall benötigen Sie zusätzlich die Zustimmung der Empfänger.

Beispiel einer mit Mailjet erstellten Einwilligungs-E-Mail

Beispiel für eine Einwilligungserklärungs-E-Mail von Mailjet. Diese Vorlage können Sie hier kostenlos herunterladen.

 

Bieten Sie Ihren Empfängern bei der Ankündigung ebenfalls die Möglichkeit, sich aus der Empfängerliste auszutragen.

SMS Newsletter mit Opt-Out Funktion von Robert Gladitz

 

Bei anderen Medien wie der E-Mail, benötigen Sie andere personenbezogenen Daten, in diesem Falle die E-Mail Adresse. Dazu sollten Sie Ihre Empfänger auf Ihre Double-Opt-in Newsletter-Anmeldeseite schicken.

Double Opt-In Verfahren bei Mailjet

Alles über Phishing

Auch wenn sich die technischen Sicherheitsmaßnahmen ständig verbessern, bleibt das Phishing auch weiterhin eine der billigsten und einfachsten Möglichkeiten für Cyberkriminelle, an sensible Informationen zu gelangen.

Einfach nur durch das Anklicken eines Links auf einer Webseite oder in einer E-Mail können Opfer von Phishing-Angriffen ungewollt private Informationen an Dritte weitergeben und sich dem Risiko eines Identitätsdiebstahls aussetzen.

Um zu wissen, wie Sie sich am besten schützen können, müssen Sie verstehen, was ein Phishing-Angriff ist, welche Arten es davon gibt und wie Sie diese erkennen können, wenn sie in Ihrem Posteingang angezeigt werden.

Lesen Sie weiter und wir werden Sie dabei unterstützen, Sicherheitsprobleme durch Phishing zu vermeiden.

 

Was ist ein Phishing-Angriff?

Beim Phishing handelt es sich um einen Online-Betrug, bei dem sich Kriminelle als legitime Personen ausgeben, um die Opfer zum Austausch vertraulicher Informationen oder zur Installation von Malware zu verleiten.

Der Begriff „Phishing“ bezeichnet ein Wortspiel mit dem Wort „Fischen“, da in beiden Fällen jemand einen Köder auswirft und darauf wartet, dass Benutzer oder Fische „anbeißen“.

In den meisten Fällen tun Hacker dies über schädliche E-Mails, die von vertrauenswürdigen Absendern zu sein scheinen, und einen Link enthalten, der vermeintlich zur Webseite des Unternehmens führt.

Sobald Sie Ihre Daten eingegeben haben, können diese sensiblen Informationen gestohlen werden.

Cartoon: Was Phishing ist. Quelle: Liscio

 

Diese Daten können alle vertraulichen Informationen von Wert sein, wie Anmeldeinformationen (E-Mail und Passwort), Finanzdaten (Kreditkartendaten oder Anmeldeinformationen für das Online-Banking) oder sogar personenbezogene Daten (Geburtsdatum, Adresse oder Sozialversicherungsnummer).

Phishing wird als eine Art Social-Engineering-Angriff angesehen, weil es sich auf menschliches Versagen anstatt auf Hardware- oder Softwarefehler stützt.

 

Eine kurze Geschichte zum Phishing

Das erste Beispiel für Phishing stammt aus der Mitte der Neunzigerjahre, als man versuchte, AOL-Benutzernamen und -Passwörter mit Tools wie AOHell zu stehlen.

Trotz vieler Warnungen von AOL waren die Angriffe erfolgreich, da Phishing ein brandneues Konzept und bei den Benutzern praktisch unbekannt war.

Nach den ersten AOL-Angriffen zeigten sich bei vielen der frühen Phishing-Angriffe offensichtliche Anzeichen für ihre fehlende Legitimität – einschließlich seltsamer Schreibweisen und Formatierungen, pixeliger Bilder und Nachrichten, die oft wenig Sinn ergaben.

Beispiel für eine AOL Scam-E-Mail

 

Einige Phishing-Kampagnen sind nach wie vor sehr leicht zu erkennen (wir haben alle schon die E-Mail vom glücklichen Prinzen erhalten, der uns sein Vermögen überlassen möchte), andere sind jedoch so gut gemacht, dass es fast unmöglich ist, sie von echten E-Mails zu unterscheiden.

Dies liegt daran, dass sich sowohl Phisher als auch die technischen Möglichkeiten weiterentwickelt haben. Die Angriffe haben sich mittlerweile auf soziale Netzwerke, Messaging-Dienste und Apps ausgeweitet.

Wenn Sie E-Mails oder die Webseiten von sozialen Netzwerken von Ihrem Telefon aus abrufen, können Sie möglicherweise zu einem einfachen Ziel werden.

Da die E-Mail Oberfläche auf Mobiltelefonen viel kleiner ist als auf einem Computer, ist es hier schwieriger, Anzeichen von Phishing zu erkennen, z. B. die Anzeige der vollständigen URL.

Wenn Sie eine E-Mail Adresse haben, ist es so gut wie garantiert, dass Sie schon mindestens einmal eine Phishing-Nachricht in Ihrem Posteingang erhalten haben.

 

Phishing bei E-Mails

Bei einem einfachen Phishing-Angriff wird versucht, einen Benutzer zur Eingabe persönlicher Daten oder anderer vertraulicher Informationen zu verleiten.

Rund 3,7 Milliarden Menschen versenden jeden Tag 269 Milliarden E-Mails, also ein idealer Kanal für Cyberkriminelle. Stellen Sie sich vor, 1 % dieser E-Mails sind Betrug und 1 % davon funktionieren. Das sind 26,9 Millionen Versuche pro Tag!

Wir können Ihnen versichern, dass mehr als 1 % der gesendeten E-Mails ein Betrug sind, aber wir möchten Sie dabei unterstützen, dass weit weniger als 1 % dieser E-Mails erfolgreich sind.

Ein Phishing-Angriff kann ein bestimmtes Ziel haben, wie z. B. Menschen, die ein bestimmtes Produkt verwenden, oder können wahllos erfolgen und der Öffentlichkeit mit gefälschten Wettbewerben und Preisen nachjagen.

In beiden Fällen werden die Opfer aufgefordert, ihren Namen, ihre E-Mail-Adresse und in einigen Fällen auch ihre Passwörter und Bankdaten einzugeben.

 

Eine andere Möglichkeit ist die, dass die E-Mail eine bösartige Anlage enthält, die Sie herunterladen sollen. In vielen Fällen wird der bösartige Inhalt in einem Microsoft Office-Dokument versteckt sein, der aber nur dann funktioniert, wenn Makros vom Benutzer aktiviert wurden.

Wenn Sie das Dokument zu öffnen, werden Sie möglicherweise aufgefordert, Ihre Software zu aktualisieren oder bestimmte Berechtigungen bereitzustellen, damit das Dokument ordnungsgemäß angezeigt werden kann. Aber wenn Sie dem allem zustimmen, können Sie sich einer schweren Sicherheitsverletzung aussetzen.

 

Wie finden Phisher die von ihnen ins Visier genommenen E-Mail Adressen?

Es gibt viele Möglichkeiten für Phisher, Ihre E-Mail Adresse abzugreifen und sie mit einem von Ihnen verwendeten Dienst in Verbindung zu bringen.

Dies kann ohne Ihr Wissen oder das Wissen des Dienstanbieters geschehen.
Hier sind ein paar Beispiele:

Suchen Sie im Internet nach dem @-Zeichen. Spammer und Cyberkriminelle verwenden moderne Tools, um das Internet zu scannen und E-Mail Adressen zu sammeln. Wenn Sie Ihre E-Mail Adresse jemals irgendwo im Internet schon einmal gepostet haben, wird ein Spammer sie auch mühelos finden.

Cyberkriminelle verwenden Tools, um übliche Benutzernamen (unter Verwendung des ersten Buchstabens eines Vornamens und eines gemeinsamen Nachnamens) zu generieren und diese mit Domains zu kombinieren. Diese Tools ähneln denen, die zum Knacken von Passwörtern verwendet werden.

Spammer können Listen kaufen, was auf legale und illegale Weise möglich ist. Lesen Sie sich die Datenschutzrichtlinie sorgfältig durch, wenn Sie Ihre E-Mail irgendwo angeben. Auch wenn die DSGVO Sie schützt, müssen Sie sich auch selbst schützen.
Phisher können auch herausfinden, was die einzelnen Dienstanbieter von Ihnen als Kunde verlangen würden und dann eine Schwachstelle finden, um herauszufinden, ob Sie ein Kunde sind. Bei ESPs können Betrüger beispielsweise Ihre öffentlichen DNS-Einträge (SPF, CNAME, TXT) überprüfen und versuchen, Informationen zu finden, die sie mit dem von Ihnen verwendeten ESP in Verbindung bringen können.

Wir haben jetzt die Grundlagen des Phishings, dessen Geschichte und Funktionsweise kennengelernt und können jetzt einige der häufigsten Arten von Phishing erforschen.

 

Was sind die verschiedenen Arten von Phishing-Angriffen?

Wir können davon ausgehen, dass so gut wie jeder schon mal einen Phishing-Angriff per E-Mail erhalten hat oder auf einer verdächtigen Webseite gelandet ist.

Es gibt viele Arten von Angriffen und die Hacker werden von Tag zu Tag kreativer.

Wir müssen uns also über einige der neuen verwendeten Methoden auf dem Laufenden halten und sie als riskant kennzeichnen, bevor es uns erwischt.

Unten haben wir einige der bekanntesten Arten von Angriffen aufgelistet, die heutzutage verwendet werden. Der Hauptunterschied zwischen diesen Angriffen ist die verwendete Methode und das Ziel. Lassen Sie uns zunächst etwas näher auf die von den Phishern angestrebten Ziele eingehen.

 

Ziele beim Phishing

1. Spray and Pray (Sprühen und Beten)

Der Ansatz „Spray and Pray“ ist die einfachste Art von Phishing-Angriff, bei dem eine Nachricht an Millionen von Benutzer verschickt wird.

Diese Nachrichten unterstreichen auf die eine oder andere Weise die Dringlichkeit ihres Inhaltes. Entweder, indem sie angeben, dass eine „wichtige“ Nachricht von Ihrer Bank oder einem bekannten Dienst vorliegt, oder dass Sie „das neueste iPhone gewonnen haben und es jetzt anfordern müssen“.

Abhängig von den technischen Fähigkeiten des Hackers sind bei Spray & Pray-Angriffen möglicherweise nicht einmal gefälschte Webseiten beteiligt – die Opfer werden oftmals lediglich aufgefordert, dem Angreifer per E-Mail vertrauliche Informationen zuzusenden.

Diese Angriffe sind größtenteils wirkungslos, können jedoch an eine enorme Anzahl von E-Mail Adressen gesendet werden. Für den Erfolg des Phishers sind nur wenige Opfer nötig.

 

2. Spear Phishing

Spear Phishing ist eine fortschrittlichere Variante. Im Gegensatz zu „Spray and Pray“, die an eine Massenliste versendet, zielt das „Spear Phishing“ auf bestimmte Gruppen mit einer eher persönlichen Nachricht ab.

Phisher richten sich beispielsweise an Benutzer einer bestimmten Marke und gestalten die E-Mail so, dass sie die Marke kopiert.

Tatsächlich können sie ein bestimmtes Unternehmen bis hin zu einer Abteilung innerhalb dieses Unternehmens oder sogar eine Einzelperson ins Visier nehmen, um so die größte Chance zu gewährleisten, dass die E-Mail geöffnet wird und mehr persönliche Informationen erfasst werden.

Die bekanntesten Cyberangriffe stammen in der Regel aus dieser Art von Ansatz.

Aufgrund der Gestaltung der Nachricht auf eine bestimmte Weise macht es den Anschein, als ob jemand vom Service Sie auffordert, aufgrund eines Problems das Passwort zu ändern. In diesem Fall scheint die Nachricht eine legitime Nachricht zu sein – sie ähnelt stark dem Original und Sie werden zu einer Seite weitergeleitet, die ebenso authentisch aussieht. Diese Angriffe sind viel effektiver, weil sie gut geplant sind.

Unterschied zwischen Spear Phishing und “normalen” Phishing. Quelle: Terranova Security

 

Phishing-Methoden

Je nach Ziel können die Methoden variieren. Für die Opfer von Spray and Pray-Angriffen ist weniger Aufwand erforderlich als beispielsweise beim Speer Phishing.

Sie müssen nicht so viel Zeit für das Auffinden einer gezielten Liste von E-Mails, das Erstellen benutzerdefinierter Angebotsseiten usw. investieren.
Da sich das Phishing im Laufe der Zeit weiterentwickelt hat, gibt es immer mehr Methoden, die sich nicht nur auf E-Mails beschränken, sondern auch Webseiten oder soziale Netzwerke umfassen.

 

1. Clone-Phishing

Clone-Phishing-E-Mails sind nahezu identisch mit einer E-Mail, die Sie zuvor erhalten haben. In diesem Fall wird die neue E-Mail von einer gefälschten Adresse gesendet, die der ursprünglichen ähnelt.
Beispiel: help@appplehelp.com anstatt von help@apple.com (beachten Sie die drei „P“).

Clone-Phishing Konzept

 

Innerhalb des Inhalts besteht der einzige Unterschied zwischen der geklonten und der ursprünglichen E-Mail darin, dass die Links und/oder Anlagen geändert wurden und Sie wahrscheinlich zu schädlichen Webseiten oder Programmen weiterleiten.

Da die E-Mail dem Original sehr nahe kommt, ist es wahrscheinlicher, dass Empfänger auf diese Art von Angriff hereinfallen.

 

2. Whaling/CEO-Fraud

Das ist ein Angriff auf eine kleinere Gruppe von Personen – hochkarätige Personen wie Vorstandsmitglieder oder Mitglieder des Finanz- oder IT-Teams eines Unternehmens.

Die E-Mail scheint von einer vertrauenswürdigen Quelle zu stammen, wie z. B. vom CEO Ihres Unternehmens.
Quelle: Quora

 

Dieser Angriff ist in der Umsetzung schwieriger, da die Hacker zunächst die exakten Ziele auskundschaften und eine Möglichkeit finden müssen, sich als CEO auszugeben.

Die Mühe kann sich aber durchaus lohnen: CEOs und andere C-Level-Führungskräfte verfügen über mehr Informationen und mehr Zugriffsrechte als Nachwuchskräfte.

Posteingänge wie GSuite können dies verhindern, indem sie den E-Mail Adressen der internen Kollegen Profilbilder zuweisen, aber auch durch Funktionen wie Adressen auf die weiße Liste zu setzen (Whitelisting).

 

3. Business Email Compromise (BEC)/E-Mail-Spoofing

BEC-Angriffe sind meist „dringende“ Anfragen einer Marke oder eines leitenden Angestellten einer Marke. Diese E-Mails sind eine Social-Engineering-Taktik, mit der andere Mitarbeiter oder Benutzer dazu gebracht werden, ihre Bankkontodaten anzugeben oder eine Spende zu tätigen.
Viele populäre Dienstleister im Softwarebereich werden Opfer solcher Angriffe. Hier ist ein Beispiel für eine Phishing-E-Mail, die von einer Person gesendet wurde, die sich als WordPress ausgibt:

Sobald Sie auf einen Link oder eine der Schaltflächen geklickt haben, werden Sie zu einer gefälschten Seite weitergeleitet, die zum Erfassen Ihrer Informationen erstellt wurde.

Phishing-Versuch bei WordPress Seiten. Quelle: 360 Total Security

 

 

Phishing bei Webseiten

Gefälschte Webseiten sollen authentisch aussehen und klingen. In den meisten Fällen werden Sie auf einer einfachen Anmeldeseite oder Zahlungsseite landen, da diese für viele Anwendungsfälle sehr einfach nachzumachen sind und beim Erfassen persönlicher Informationen sehr effektiv sein können.

Phishing Versuch bei Paypal. Quelle: KrebsonSecurity

 

 

 

1. Pharming/DNS-Cache-Poisoning

Bei dieser Methode des Phishings müsste der Hacker eine Webseite erstellen, die sich als die echte Webseite ausgibt, und durch Ausnutzen von Sicherheitslücken im Domain-Namen-System (DNS) die URL mit der dahinter stehenden IP-Adresse abgleichen.
Die Phisher könnten dann die Besucher von einer echten zu einer gefälschten Webseite umleiten. Dies ist möglicherweise die gefährlichste Art von Phishing, da DNS-Einträge nicht vom Endbenutzer kontrolliert werden und es schwieriger ist, sich gegen diesen Angriff zu verteidigen.

Funktionsweise von DNS-Spoofing. Quelle: Imperva

 

2. Typosquatting/URL-Hijacking

Diese Art von Phishing ist einfacher umzusetzen als das Pharming, weil Sie sich nicht genau als die Domain ausgeben müssen, die Sie fälschen möchten. Die URL sieht echt aus, unterscheidet sich jedoch geringfügig von der tatsächlichen URL.
Das Ziel liegt darin, Tippfehler zu nutzen, wenn Benutzer die URL eingeben. Sie könnten beispielsweise:

  1. die legitime URL falsch schreiben, indem sie Buchstaben verwenden, die auf der Tastatur nebeneinander angeordnet sind;
  2. zwei Buchstaben vertauschen;
  3. einen zusätzlichen Buchstaben hinzufügen;
  4. Buchstaben austauschen, die in manchen Fällen gleich klingen – wie z. B. „n“ und „m“.

 

3. Clickjacking/Iframe-Overlay

Diese Art von Angriff bedeutet, dass Hacker anklickbaren Inhalt über legitimen Schaltflächen platzieren. Zum Beispiel könnte ein Online-Käufer denken, dass er auf eine Schaltfläche klickt, um einen Kauf zu tätigen, und stattdessen Malware herunterlädt.

iframe-Overlay. Quelle: Netsparker

 

Phishing auf Soziale Netzwerke

Heutzutage spielt sich alles in den sozialen Netzwerken ab, einschließlich Phishing-Angriffen. Stellen Sie sich vor, Sie erhalten eine Facebook-Nachricht mit dem Link „Deine Stimme für mich“ oder „Erinnerst du dich an deine Zeit in Paris?”, mit dem Sie zur Facebook-Anmeldung weitergeleitet werden, wenn Sie diesen anklicken.

Merkwürdig, oder nicht? Aber viele Menschen sind nicht aufmerksam oder denken, dass es sich lediglich um einen Fehler handelt, und geben Benutzername und Passwort ein.
Aber bei dieser neuen Seite handelt es sich nicht wirklich um Facebook und die Betrüger haben sich so Ihre Kontodaten ergaunert …

Einige Angriffe sind leichter zu erkennen, beispielsweise ein Facebook- oder Twitter-Bot, der Ihnen eine private Nachricht mit einer verkürzten URL sendet. Diese URL führt wahrscheinlich zu einer leeren Seite oder zu einer Seite mit verdächtigem Inhalt.

Phishing-Versuch bei Facebook. Quelle: Kaspersky

 

Angriffe über soziale Netzwerke treten immer wieder auf und einige davon sind langfristig geplant. Zum Beispiel könnten sie im Internet vorgeben, jemand anderes zu sein, was mit so vielen öffentlichen Bildern nicht so schwer ist.
Mit der Zeit senden Ihnen diese gefälschten Profile augenscheinlich legitime Nachrichten zusammen mit Phishing-Nachrichten zu, um weitere Informationen über Sie zu erfassen.

 

SMS-/Mobile-Phishing

Heute, da fast jeder ein Smartphone in der Tasche hat, ist der größte Teil der Welt noch anfälliger für Phishing-Angriffe über SMS oder andere Messaging-Apps. Ein SMS Phishing-Angriff funktioniert im Wesentlichen wie ein E-Mail Angriff, bei dem einem Opfer Inhalte als Anreiz für das Klicken auf eine bösartige URL angezeigt werden.

Die SMS sind kurz und wahrscheinlich für Ihr Leben relevant, um so die Aufmerksamkeit des Empfängers auf sich zu ziehen, und ihn zu veranlassen, schnell zu handeln, ohne nachzudenken. Aufgrund der Klartextnatur von SMS und dem unkomplizierten Fälschen von Telefonnummern ist es hier schwieriger, den Betrug zu erkennen. Nachdem Sie auf den Link in der SMS geklickt haben, funktioniert der Angriff genauso wie bei E-Mail Angriffen.

Phishing-Angriff auf dem Smartphone: Quelle: Knowbe4

 

Eine andere Art von Phishing auf Mobilgeräten erfolgt über verdächtige Apps, die von nicht autorisierten Webseiten heruntergeladen werden.

Die App enthält möglicherweise Skripte, die nach dem Öffnen auf Ihrem Gerät auf alle Ihre Daten zugreifen können. Auf alle Ihre Passwörter kann dann zugegriffen werden. Wenn Sie Ihre Bank- oder Kreditkartendaten gespeichert haben, werden diese ebenfalls angezeigt.

 

Wie erkennt man einen Phishing-Angriff?

Sie müssen ein paar Dinge beachten, wenn Ihnen eine E-Mail oder eine Webseite verdächtig erscheint. Auch wenn einige Phishing-Kampagnen so angelegt sind, dass sie authentisch erscheinen, gibt es immer einige wichtige Hinweise, wie sie leicht erkannt werden können.

Betrachten wir nun einige Dinge, die Ihnen möglicherweise Hinweise dazu liefern, ob Sie Opfer eines Phishing-Angriffs sind.

 

1. Die Absenderadresse

Überprüfen Sie, ob Sie jemals etwas vom selben Absender erhalten haben. Wenn der Phisher intelligent genug war, hat er die Absenderadresse gut maskiert und oft liegt der Unterschied bei nur einem Buchstaben, sodass Sie den Unterschied möglicherweise nicht einmal feststellen werden, wenn Sie nicht genau hinsehen.

 

2. Falsch geschriebene Domainnamen

Wenn Sie eine Nachricht von einem offiziellen Unternehmenskonto erhalten haben, (wie z. B. „support@mailjet-com.com“), müssen Sie unbedingt prüfen, dass es sich wirklich um die E-Mail Domain des Unternehmens handelt.
Selbst wenn die Nachricht mit der richtigen Rechtschreibung und Grammatik, der richtigen Formatierung und dem richtigen Firmenlogo legitim aussieht, kann es sich dennoch um ein betrügerisches Konto handeln.

Was unbedingt überprüft werden sollte: Enthält die Domain etwas anderes als gewöhnlich (z. B. das Hinzufügen eines Suffix zu einem Domainnamen).

Noch wichtiger ist jedoch, dass die meisten seriösen Marken Sie niemals auffordern werden, persönliche Informationen per E-Mail zu übermitteln.

 

3. Schlechte Grammatik und Rechtschreibung

Viele Phishing-Angriffe sind nicht sehr gut geplant, insbesondere „Spray and Pray“-Angriffe, und die Nachrichten können Rechtschreib- und Grammatikfehler enthalten.

Offizielle Nachrichten von größeren Unternehmen enthalten nur sehr selten Rechtschreib- oder Grammatikfehler.

Nachrichten mit Fehlern oder schlechtem Stil sollten daher als sofortiger Hinweis darauf dienen, dass die Nachricht möglicherweise nicht legitim ist.

 

4. Verdächtige Anlagen/Links

Bei E-Mail Phishing-Nachrichten wird der Benutzer häufig aufgefordert, auf einen Link zu einer gefälschten Webseite zu klicken, die für böswillige Zwecke erstellt wurde. Die URL sieht legitim aus, es gibt jedoch kleine Fehler wie fehlende oder vertauschte Buchstaben.

Wenn die Nachricht seltsam erscheint, ist es immer ratsam, sich eine Sekunde Zeit zu nehmen, um den Link genauer zu prüfen, indem Sie mit dem Mauszeiger darüberfahren und so festzustellen, ob sich die Webadresse von der tatsächlichen unterscheidet.

Sie können die Marke jederzeit über ihre öffentliche E-Mail Adresse oder Telefonnummer kontaktieren und zur Sicherheit nachfragen, bevor Sie etwas Verdächtiges anklicken.

 

5. Gefühl von Dringlichkeit

Viele Phishing-Angriffe enthalten Nachrichten, die vor Problemen mit Ihrem Konto oder mit Ihrer Zahlung warnen. Der Phisher versucht so, Sie zum Handeln zu bewegen, ohne zu groß darüber nachzudenken.

In diesen Fällen ist es noch wichtiger, die Links in der Nachricht und die Absenderadresse zu überprüfen.

 

6. Die Botschaft ist zu gut, um wahr zu sein

Es tut uns leid, Ihre Blase zum Platzen zu bringen, aber bei jeder Nachricht, die angibt, dass Sie einen Gutschein oder Preis gewonnen haben, handelt es sich höchstwahrscheinlich um einen Phishing-Angriff.

Wir sind uns sicher, dass es wesentlich mehr Arbeit erfordert, als nur Ihre persönlichen Daten in eine Webseite einzugeben. Sie müssen also sehr vorsichtig sein und alle wichtigen Give-aways überprüfen.
Aber hey, wenn Sie tatsächlich einen Preis gewonnen haben, herzlichen Glückwunsch!

 

Was tun, wenn Sie Opfer eines Phishing-Angriffs werden?

Wenn Sie Opfer eines Phishing-Angriffs geworden sind, müssen Sie zuerst unbedingt sofort alle Ihre Passwörter ändern.
Es empfiehlt sich, nicht nur das Passwort für den Dienst zu ändern, dessen Identität der Phisher möglicherweise annimmt, sondern alle Passwörter. Es ist erschreckend, was ein Phisher mit den Anmeldeinformationen nur eines Dienstes alles anstellen kann.

Verwenden Sie künftig einen Passwortmanager, um das Risiko zu verringern, und stellen Sie sicher, dass Sie eine Antiviruslösung mit aktuellen Funktionen für sicheres Surfen im Internet installiert haben,

Außerdem ist es immer gut, sich an den Dienstanbieter zu wenden, der in der Phishing-Attacke nachgeahmt wurde, und dessen zusätzliche Anweisungen zu befolgen.

Reaktion auf erkannten Phishing-Versuch. Quelle: Houseofit

 

Wie Sie Phishing-Angriffe abmildern

Es gibt einige vorbeugende Maßnahmen, mit denen Sie Phishing-Angriffe vermeiden oder zumindest abmildern können. Hier ein paar Vorschläge dazu:

  • Verwenden eigener Links: Wenn Sie täglich oder auch wöchentlich auf Webseiten zugreifen, sollten Lesezeichen für diese Webseiten verwendet werden. Nur so können Sie garantieren, dass Sie auch auf der legitimen Webseite landen. Selbst wenn Sie beispielsweise eine Benachrichtigung von Ihrer Bank erhalten, ist es viel sicherer, über ein Lesezeichen auf Ihr Konto zuzugreifen, als einem Link zu folgen.
  • Browsererweiterungen verwenden: Installieren oder aktivieren Sie ein Web-Tool, das schädliche Webseiten für Sie identifiziert, um so festzustellen, dass die von Ihnen gefundene Webseite legitim ist. Beispiel: Signal Spam Plugin
  • Installieren von Antivirus-Programmen: Mit Antivirus-Programmen können Sie vor dem Öffnen prüfen, ob sich Malware in einer Datei befindet, und Ihren Computer möglicherweise beschädigen könnte.
    Seien Sie misstrauisch! Fördern Sie in Ihrem Unternehmen eine positive Sicherheitskultur: Im Internet sollte man immer misstrauisch zu sein. Natürlich sind manche Dinge schwieriger zu überprüfen und erfordern mehr technisches Wissen, aber Sie können zumindest die gängigsten Schritte ausführen.
  • Schulung Ihres Personals: Wenn Sie ein Sicherheitsexperte sind, sollten Sie unbedingt regelmäßig Sicherheitsschulungen für Ihre Mitarbeiter durchführen, damit diese einen Phishing-Angriff erkennen können, und wissen, was in einem solchen Fall zu tun ist.
  • Prüfen der Wirksamkeit der Schulung: Durch simulierte Phishing-Angriffe können Sie die Effektivität der Bewusstseinsschulung für die Mitarbeiter ermitteln und feststellen, bei welchen Mitarbeitern noch Wissenslücken bestehen. Außerdem kann ein wenig nicht böswilliges Phishing unter Freunden Spaß machen :)
  • Verwenden Sie nach Möglichkeit die Zwei-Faktor-Authentifizierung: Wenn Kriminelle Ihre Anmeldeinformationen stehlen, können sie diese dennoch nicht ohne das zweite Authentifizierungsmittel (SMS, Authentifizierungs-App, Hardware-Token usw.) verwenden.

 

Zusammenfassung

Es gibt dieses Betrugsmethode schon seit fast 20 Jahren, aber Phishing stellt aus zwei Gründen auch weiterhin eine Bedrohung dar – es ist einfach durchzuführen und funktioniert.

Wenn Sie also auf eine Popup-Nachricht oder verdächtige E-Mails von einer unbekannten Person stoßen (vielleicht von einem verzweifelten Prinzen?) oder auf eine Marke, die Sie nicht verwenden … klicken Sie nichts an!

Sie möchten doch nicht Ihre Informationen an einen Hacker auf der anderen Seite weitergeben, oder?

Sie können nie vorsichtig genug sein, wenn es um die Nutzung des Internets geht. Treffen Sie vorbeugende Maßnahmen und stellen Sie sicher, dass Sie auf der sicheren Seite sind, wenn Sie Online-Einkäufe tätigen oder Benutzernamen und Passwörter eingeben.
Sobald Sie gelernt haben, wie Sie Phishing-Versuche identifizieren, kann es sogar unterhaltsam sein, einige der besten und schlechtesten Beispiele aufzuspüren.
Einige mögen beeindruckend realistisch sein, während andere wiederum einfach nur …