E-Mail Marketing zum Black Friday und Cyber Monday

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Die Tage vom 23. bis 26. November 2019 sollten Sie sich rot im Kalender markieren – denn an diesen Tagen läuten der Black Friday und der Cyber Monday die Feiertagsaison des Einzelhandels ein.

Gerade für Onlineshops sind die beiden Tage mit die umsatzstärksten des Jahres.

Grund genug, sich auf die beiden Events optimal vorzubereiten und in Sachen E-Mail Marketing hier nichts dem Zufall zu überlassen.

Erfahren Sie in diesem Artikel, wie Sie erfolgreiches E-Mail Marketing zum Black Friday und Cyber Monday betreiben und sich im Postfach Ihrer Kunden gegen andere Angebote durchsetzen werden.

 

Black Friday und Cyber Monday – was ist das?

Der Black Friday, als auch der Cyber Monday haben Ihren Ursprung in den USA.

Traditionell findet der Black Friday am Freitag nach Thanksgiving statt und läutet den Weihnachtsverkauf der Offlinehändler ein. Kunden werden dabei gezielt mit einmalig günstigen Sonderangeboten in die Läden gelockt:

Statistikt Black Friday

Vergleich von Ausgaben in den USA, Statistik von: www.fundivo.com

Ein Blick auf die Umsätze der letzten Jahre erklärt auch, warum Unternehmen gerade zum Black Friday, bzw. Cyber Monday verstärkt auf Sparangebote und starke Rabattaktionen setzen.

2016 konnten so alleine an den Tagen von Freitag bis Montag 1,1 Milliarden Euro erwirtschaftet werden – nicht schlecht für ein langes Wochenende!

Während vor allem in den USA die Umsätze jährlich steigen, wird auch dem deutschen Markt 2019 ein gewinnbringendes Wochenende in Aussicht gestellt.

Der Cyber Monday hingegen war ursprünglich die Antwort der Onlinehändler auf diesen kollektiven Kaufrausch. Schließlich steigt der Trend zum Onlineshoppen schon seit Jahren an.

Seit Apple 2006 den Black Friday auch in Deutschland sowohl in Onlineshops als auch in den Apple Stores einführte, taten es Ihnen viele Unternehmen gleich – daher gibt es , besonders im E-Commerce, kaum noch einen Unterschied zwischen Black Friday und Cyber Monday.

Besonders deutlich wird dies auch mit Blick auf den Marktgiganten Amazon, der meist die gesamte Woche um wechselnde Angebote mit bis zu 50% Rabatt führt und dies dementsprechend auch zu vermarkten weiß:

Black Friday Amazon

Amazons Angebotswoche auf www.blackfriday-deals.at

Darum sollten Sie hier E-Mail Marketing betreiben

Der Black Friday und Cyber Monday sind ein Geschenk für jeden Onlinehändler. An beiden Tagen werden in nur kürzester Zeit rekordverdächtige Umsätze generiert, bei denen auch die Geschäfte in der Fußgängerzone nicht mithalten können.

Und: Die E-Commerce Branche hat einen klaren Vorteil – es gibt weder lange Warteschlangen an den Kassen, noch einen Ladenschluss.

Versandkosten und Lieferzeiten stellen heutzutage ebenfalls kein Problem mehr da.

Zusätzlichen haben E-Commerce Unternehmen die Möglichkeit Warenkorbabbrecher mit nur einer E-Mail zurückzugewinnen, um so die eigenen Umsätze nochmal kräftig zu erhöhen.

Mit der richtigen E-Mail Marketing Kampagne ist am Black Friday fast alles möglich.

Denn der Trend zu höheren Einnahmen an beiden Tagen ist nicht nur in Amerika festzustellen, wie diese Infografik von www.vexchash.de zeigt:

Infografik Black Friday

Black Friday und Cyber Monday in Deutschland von VEXCASH

Taboola, eine private Werbeagentur mit Sitz in New York City, fand in einer Studie heraus, welche Produkte weltweit am häufigsten zum Black Friday gesucht werden:

Suchanfragen von Käufern zum Black Friday von Taboola

Sie sehen: Die meisten Käufer suchen nach Smartphones, Computern und Laptops in Kombination mit dem Black Friday.

Nun sind wir und Sie nicht die einzigen, die das wissen. Dementsprechend hoch ist der Wettbewerb um die besten Schnäppchen und deren Vermarktung, besonders in den E-Mail Postfächern der Kunden.

Damit Sie dort dennoch punkten und Ihr E-Mail Kampagnen optimal gestalten, haben wir im Folgenden einige Tipps und Tricks für Sie zusammengestellt, mit denen sowohl der Black Friday, als auch der Cyber Monday ein voller Erfolg werden!

So gelingt Ihr E-Mail Marketing für den Black Friday und Cyber Monday

1. Technische Vorbereitung

Warum eine solide E-Mail Infrastruktur gerade für den Black Friday so wichtig ist

Die Feiertage stehen vor der Tür. Das bedeutet, dass Sie schon bald über die Geschenke nachdenken müssen, die Sie für alle Ihre Lieben benötigen.

Und was wäre eine bessere Gelegenheit, als den Black Friday für den Kauf dieser Geschenke zu nutzen? Daher wundert es nicht, dass die Tage um den Black Friday und Cyber Monday zu geschäftigsten und umsatzstärksten Zeiten des Jahres zählen.

Laut der Wiener Black Friday GmbH planen 82 Prozent der deutschen Endverbraucher gezielt nach einem Schnäppchen zu suchen. 62 Prozent planen sogar, 300 Euro oder mehr auszugeben.

Umfrage, wie viel Geld deutsche Endverbraucher planen am Black Friday 2019 auszugeben. Quelle: Black Friday GmbH

Die Besucherzahlen können an diesem Tag größer sein als an sonstigen Tagen. Daher gilt es, die eigene E-Mail Infrastruktur fit zu machen. Sie sollen keine Kunden verlieren, nur weil Ihre Webseite nicht für sie bereit ist. Kein Unternehmen – ob groß oder klein – sollte vergessen, sich auf diese hektischen Verkaufstage vorzubereiten.

In den letzten Jahren haben viele große Marken, wie z. B. Walmart, J. Crew, Lowe’s und GAME viel Geld verloren und das Vertrauen ihrer Kunden geschädigt, weil sie nicht richtig auf den Black Friday vorbereitet waren.

Es ist nicht nur wichtig, sich auf Lagerbestände und Angebote zu konzentrieren, sondern auch darauf, wie Sie Ihre Käufer unterstützen können, die Ihre Seite besuchen werden.

Ihre Plattform muss ausreichend leistungsfähig sein. Sie muss in der Lage sein, extreme Spitzenlasten zu verarbeiten und kostspielige und peinliche Abstürze von Webseiten in der Vorweihnachtszeit zu vermeiden.

Typischer Verlauf bei der Zunahme der Nutzerzugriffszahlen um den Black Friday. Quelle: Google Cloud

 

In manchen Fällen kann das bedeuten, dass Sie Ihre Infrastruktur schnell erweitern oder einfach nur sämtliche Ressourcen für diesen Tag vorbereiten müssen.

Die zwei grundlegenden Infrastruktur-Lösungen

Die Grundveraussetzung für einen erfolgreichen Black Friday ist eine stabile Infrastruktur, die sowohl hohe Webseitenaufrufe als auch E-Mail Volumen zulassen und bewältigen können.

Mit einer stabilen Infrastruktur können sie

  1. sich schnell von einem katastrophalen Ausfall erholen
  2. den automatischen Neustart für diesen Tag verschieben
  3. sicherstellen, dass genügend Ressourcen verfügbar sind.

 

Wenn Sie sich auf diese drei Dinge konzentrieren, steht hinsichtlich einer durchgängigen Betriebszeit nichts mehr im Wege.

Vorbereitet zu sein bedeutet, dass Ihre Infrastruktur für die vielen Besucher gerüstet ist, ohne sich direkt am Black Friday darum kümmern zu müssen.

Je nachdem, ob Sie eine eigene, selbst aufgebaute Webseiten- und E-Mail Lösung verwenden oder auf eine Drittanbieter- Infrastruktur zurückgreifen, müssen Sie einige Risiken und Maßnahmen berücksichtigen, um eine optimale Funktion über den Tag hinweg sicherzustellen.

Die selbst aufgebaute Infrastruktur-Lösung

Wenn Sie eine selbst erstellte Infrastruktur verwenden, müssen Sie sich rechtzeitig auf den Black Friday vorbereiten. Stimmt, es ist manchmal kostengünstiger, über eine eigene Infrastruktur zu verfügen, aber es kann zeitaufwändiger sein, weil Sie sich um jeden Aspekt dieser Infrastruktur kümmern müssen.

Wie auch jede andere Lösung, hat auch diese ihre Vor- und Nachteile:

Vorteile Nachteile
Sie haben die Kontrolle. Sie können entscheiden, was getan werden soll und wie. Dass Sie die vollständige Kontrolle haben, ist sowohl ein positives als auch ein negatives Merkmal. Denn wenn etwas passiert, müssen Sie derjenige sein, der reagiert und den Tag rettet.
Sie können beliebig viele Tests durchführen, die Ergebnisse analysieren und die beste Lösung implementieren. Wie bereits erwähnt, muss alles sorgfältig im Voraus geplant werden, da in den meisten Fällen eine Ergänzung der Hardware zur Erweiterung Ihrer Webseiten- und E-Mail Infrastruktur erforderlich ist.
Sie haben Zugriff auf die Server und auf alle Daten, die auf diesen gespeichert sind. Sie können sich außerdem darauf verlassen, dass die Daten sicher sind und keiner darauf zugreifen kann. Sie benötigen eine konstante Überwachung, damit Sie nichts verpassen, insbesondere an Tagen mit hoher Auslastung.
Und es muss ein echter Superheld verfügbar sein, der sich um Ihre Infrastruktur kümmert. Selbst wenn Sie diesen finden, müssen Sie darauf vertrauen können, dass dieser hundertprozentig für Eingriffe, Wartung, Reparatur und Verwaltung Ihrer Server zur Verfügung steht.

Tabelle: Die Vorteile und Nachteile von einer selbst-aufgebauten Infrastruktur

In den meisten Fällen ist Ihre Infrastruktur für den täglichen Bedarf ausgelegt, möglicherweise auch für etwas mehr. Das bedeutet, dass Sie möglicherweise zusätzliche Ressourcen benötigen, um die erhöhten Besucherzahlen und E-Mail Volumen am Black Friday handhaben zu können.

Eine agile Infrastruktur vor Ort muss nicht immer preisgünstiger sein, als eine Auslagerung Ihrer Infrastruktur an einen Drittanbieter.

Cloud-basierte Infrastruktur von Drittanbietern

Es ist richtig, dass eine der schnellsten Möglichkeiten für Einzelhändler, mit hohen Benutzerzahlen umzugehen, die Nutzung einer Cloud-basierten On-Demand-Infrastruktur ist.

Weitaus mehr als eine Person überwacht die Infrastruktur rund um die Uhr, um im E-Mail-Notfall eingreifen zu können.

Aber was genau sind die Vor- und Nachteile einer Cloud-Lösung?

Vorteile  Nachteile
Die Cloud-Anbieter sind für alle Aspekte verantwortlich, was das Cloud-Server-Management angeht. Dieser garantiert Ihnen eine Betriebszeit, die in ihrer Verantwortung liegt. Die Cloud-Infrastruktur umfasst alle wesentlichen Komponenten wie virtuelle Server, PCs und Speichercluster. Sie haben jedoch keinen Zugriff darauf und keine Kontrolle darüber.
Gedanken über die Hardware von Ihrer Seite sind nicht erforderlich. Ihr Anbieter wird sich darum kümmern. Aber das ist nur ein Teil der Last, die Ihnen die Cloud-Infrastruktur von den Schultern nimmt. Sie haben in diesem Fall keinen direkten Zugriff auf den physischen Standort, an dem Ihre Daten gespeichert sind, und müssen daher Ihrem Anbieter vertrauen, dass dieser alles Notwendige tut, um Ihre Daten zu schützen.
Flexibilität und Skalierbarkeit sind vollständig anpassbar. Sie können weitere Ressourcen anfordern oder sogar automatisch skalierbare Funktionen nutzen. Sie zahlen nur für diesen Zeitraum etwas mehr und kehren danach zu Ihrer regulären Kapazität zurück. Während Sie auf die Behebung eines Problems warten, besteht immer das Risiko von Ausfallzeiten. Sie wissen jedoch, dass ein starkes Team von IT-Spezialisten innerhalb weniger Minuten daran arbeitet, alles für Sie in Ordnung zu bringen.

Tabelle: Die Vorteile und Nachteile von einer Cloud-basierten Infrastruktur

So machen Sie Ihre Infrastruktur Black Friday fit

Jede Verkäufersituation ist einzigartig, daher gibt es nicht die eine Lösung, die für jeden perfekt funktioniert. Wir werden nur ein paar Tipps nennen, die unserer Meinung nach bei Ihrer Planung für den Black Friday berücksichtigt werden sollten.

Denken Sie daran: Es ist immer gut, im Voraus zu planen, damit rechtzeitig vor dem großen Tag Anpassungen vorgenommen werden können.

1. Schritt: Webseiten-Infrastruktur stärken als Vorbereitung auf das E-Mail Marketing

Bevor Sie darüber nachdenken können, Ihre Black Friday E-Mail Kampagnen zu versenden, müssen Sie sicherstellen, dass Ihre Webseite den über E-Mail Marketing, organische Suche, Ads, sonstige Partnerschaften usw. generierten Besucheransturm standhält.

Damit Sie durch ungeplante Ausfallzeiten oder Verzögerungen keine Umsätze verlieren, muss Ihre Webseiten-Infrastruktur rechtzeitig im Voraus einem Belastungstest unterzogen werden.

  1. Stresstest: Ein Stresstest testet die Limits durch eine künstliche Belastung, die bis zum Zusammenbruch der Webseite gesteigert wird
  2. Load-Test: Beim Load-Test wird die Webseite künstlichem Traffic ausgesetzt, um sicherzustellen, dass im Normalfall und bei leicht erhöhten Besucherzahlen alles funktioniert
  3. Spike-Test: Spike-Tests kreieren einen plötzlichen Anstieg des Traffics und zeigen dadurch, wie das System mit überraschenden Peaks umgeht

 

Auf diese Weise kennen Sie die Grenzen Ihres Systems und können feststellen, ob Sie den erwarteten Besucherzahlen gewachsen sind.

2. Schritt: Trennen Sie Marketing E-Mails und Transaktions-E-Mails voneinander

E-Mails stellen ein wichtiges Element Ihrer Verkaufsaktivität rund um den Black Friday dar und Sie müssen besonders darauf achten, was sowohl an den Tagen vor als auch während des eigentlichen Tages vor sich geht.

Nachdem Sie Ihre Webseite Black Friday fit gemacht haben, gilt es im zweiten Schritt darum, den E-Mail Versand sicherzustellen.

Das Versenden einer E-Mails zum Black Friday ist keine einfache Angelegenheit, da die Postfächer Ihrer Kunden zu dieser Zeit mit E-Mails überfüllt sind.

Es gibt zwei Dinge, die von Ihnen geplant und auf besondere Weise berücksichtigt werden müssen:

  1. Gestalten Sie ansprechende Marketing E-Mails, die im überfüllten Posteingang herausstechen.
  2. Alle Transaktions-E-Mails müssen pünktlich versendet werden.

Beispiel für eine Black Friday Marketing Kampagne. In diesem Artikel erfahren Sie, wie E-Mail Marketing zum Black Friday und Cyber Monday richtig funktioniert.

3. Schritt Zeitnaher E-Mail Versand sicherstellen

Hinsichtlich des E-Mail Marketings müssen Sie berücksichtigen, dass Sie Ihre Zustellbarkeit ständig überwachen sollten. Es müssen viele E-Mails versendet werden und die E-Mail Clients könnten sehr negativ darauf reagieren.

Werden diese E-Mails nicht rechtzeitig zugestellt, werden Sie einen Kunden verlieren. Niemand wird stundenlang auf eine E-Mail warten wollen, damit er Ihnen sein Geld geben kann.

Am Black Friday möchte jeder Käufer diese Bestätigung in wenigen Minuten oder noch schneller erhalten, damit dieser die Gewissheit hat, dass die Bestellung erfolgreich abgeschlossen wurde und der Kauf auch geliefert wird.

Ein Tool, mit dem Sie Ihre Transaktions-E-Mails überwachen können, und das Sie benachrichtigt, wenn etwas schief geht, kann für Tage wie den Black Friday (oder eigentlich für jeden Tag) von Vorteil sein.

Hier bei Mailjet haben wir darüber berichtet, wie unser Tool Echtzeitüberwachung genau das am Black Friday bewerkstelligen kann.

DE-Monitoring-Alerts

Echtzeitüberwachungsfunktion von Mailjet

6. Schritt: Auf verschärfte Sicherheitsrichtlinien der E-Mail Clients reagieren

Die meisten E-Mail Clients passen ihre Richtlinien während der Spitzenzeiten an und wissen, dass die E-Mail Volumina höher sein werden (ja, auch sie bereiten ihre Infrastrukturen vor).

Wenn Sie aus diesem Grund über kein eigenes Compliance- oder Zustellbarkeitsteam zur Überwachung Ihrer Reputation als Absender verfügen, ist es möglicherweise besser, eine Auslagerung Ihrer E-Mail Infrastruktur in Betracht zu ziehen.

Eine interne E-Mail Infrastruktur unterscheidet sich nicht wesentlich von einer selbst erstellten Infrastruktur. Sie müssen Hardware, Konfiguration, Überwachung und Wartung bereitstellen. Müssen Sie mehr E-Mails versenden, müssen Sie sich auf all das einstellen und mehr Geld investieren, um höheren E-Mail-Anforderungen gerecht zu werden.

Dies kann daher teurer sein, als nur Ihre E-Mail Lösung an einen E-Mail Marketing Anbieter wie Mailjet auszulagern.

Indem Sie Ihre E-Mail Infrastruktur auslagern, können Sie einfach ein etwas höheres Abonnement für derart hohe Sendespitzen erwerben und können sich dabei stets sicher sein, dass sich jemand Ihrer Zustellbarkeit annimmt und Ihnen bei Problemen jemand zur Seite steht.

Kostenloses E-Book zum Download

Der beste Rat, den wir Ihnen geben können, ist, agil, aber auch belastbar zu bleiben, und die Kapazitäten Ihres Systems nicht so eng zu schnüren, dass diesem leicht die Puste ausgehen kann. Gönnen Sie sich etwas Flexibilität – planen Sie noch mehr als erwartet und arbeiten Sie sorgfältig.

Wir bei Mailjet arbeiten hart daran, dass Sie sich am Black Friday keine Sorgen um E-Mails machen müssen. Wir können Sie beim E-Mail Versand unterstützen, indem wir Ihre E-Mails pünktlich an den Posteingang des Kunden zustellen.

Wenn Sie nicht wissen, ob Sie sich für eine selbst erstellte oder ausgelagerte E-Mail Infrastruktur entscheiden sollen, lesen Sie unseren Leitfaden zur Infrastruktur, um herauszufinden, welche Lösung für Sie und Ihr Unternehmen am besten geeignet ist.

2. Inhaltliche Planung

Bevor Sie die eigentliche Erstellung Ihrer E-Mail Kampagnen tätigen, gilt es die richtigen E-Mail Kampagnen auszuwählen, um Ihre Ziele bezüglich KPIs zu realisieren.

Dazu empfehlen wir sich genau anzuschauen, welche Art von E-Mail Kampagnen am effizientesten funktionieren, welche Produkte speziell für diese beiden Tagen besonders hervorgehoben sollten und was der richtige Zeitpunkt für den Versand ist.

Welche E-Mail Kampagnen versenden Sie?

Für den Blick Friday und den Cyber Monday sollten Sie Marketing als auch Transaktions-E-Mails versenden, um den gewünschten Umsatz zu erzielen.

Sehr gut funktionieren Ankündigungs-E-Mails, die auf die bevorstehenden Black Friday und Cyber Monday Angeboten hinweisen.

Black Friday EMP

Anzeige für den Black Friday bei www.emp.de
Im Sinne der Transaktions-E-Mails eignen sich besonders die Warenkorb-Abbrecher-E-Mails, da Sie so gezielt Ihre Kunden daran erinnern können, Ihre im Warenkorb zurückgelassenen Produkte zu kaufen.

Somit können Sie durch die E-Mail Personalisierung diesen Kunden persönlich ansprechen und die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass dieser seinen Kauf abschließt.

Welche Produkte vermarkten Sie?

Als nächsten Schritt überlegen Sie sich, welche Produkte Sie innerhalb Ihrer E-Mail Kampagnen besonders hervorheben möchten. Dazu dienen Ihre Statistiken, die die weniger gekauften Artikel, aber auch die besonders erfolgreichen Artikel auflisten.

Ebenso können Sie Produkte, die erst neulich Ihrem Sortiment hinzugefügt worden, durch den Black Friday und Cyber Monday einen Markteintritt ermöglichen.

Was ist der richtige Versandzeitpunkt?

Eine richtige zeitliche Planung ist das A und O für eine erfolgreiche Black Friday und Cyber Monday E-Mail Marketing Kampagne und spielt bei der Planung Ihrer Kampagnen eine wichtige Rolle.

Beim Versand kann man wieder drei Phasen unterteilen:

  • E-Mail Ankündigung bis zu den Aktionstagen
  • Tatsächliche Angebote an den Aktionstagen
  • Bekanntgabe Ende oder Verlängerung

 

Je nachdem ob Sie Ankündigungen verschicken oder zusätzliche Aktionstage nach dem Cyber Monday einplanen, fällt die betreffende E-Mail Strategie unterschiedlich aus.

Verschicken Sie Ihre Ankündigungs-Kampagne bereits ein bis zwei Wochen vor dem Black Friday, um Ihre Newsletter-Empfänger frühzeitig zu informieren und sich von Ihren Mitbewerbern abzusetzen.

Zwischen dem Black Friday und Cyber Monday sollten Sie täglich Ihre aktuellen Angebote per E-Mail versenden.

Die zeitliche Planung Ihres Versands am tatsächlichen Verkaufstag, wie dem Black Friday oder Cyber Monday könnte wie folgt aussehen.

Beipiel zur zeitlichen Planung des Versands

Der richtige Zeitpunkt für das Versenden von E-Mail Kampagnen ist auch außerhalb des Black Fridays wichtig. Aus diesem Grund haben wir in unserem Blogartikel alles darüber zusammengefasst, was Sie wissen müssen!

Der Dienstag eignet sich sehr gut, um eine oder zwei letzte E-Mails zu versenden.

In diesen teilen Sie Ihren Kunden entweder eine Verlängerung der Rabattaktionen oder deren endgültige Ende mit.

 

Cyber Monday Ende

Erinnerung an das Angebotsende von Amazon

2. Erstellung und Versand Ihrer E-Mail Kampagnen

Die richtige E-Mail Betreffzeile auswhälen

Dass das Wochenende des Black Fridays und Cyber Mondays ein vielversprechender und gewinnbringender Zeitraum ist, haben bereits sehr viele Onlinehändler erkannt.

Kaum einer lässt sich diese Chance entgehen jetzt eine spezielle Marketing Kampagne zu betreiben.

Neben den Social Media Kanälen und der Webseite wird vor allem das Medium E-Mail genutzt, um mit attraktiven Rabattaktionen die eigenen Produkte bestmöglich zu vermarkten.

Der Posteingang Ihrer Empfänger wird wahrscheinlich aus allen Nähten platzen. Deshalb ist es besonders wichtig keine gewöhnlichen Betreffzeilen zu nutzen, um eine hohe Öffnungsrate zu erzielen. Es gilt: Auffallen mit allen Mitteln.

Viele Unternehmen verwenden die Worte “Black Friday” und “Cyber Monday” bereits in der Betreffzeile, wie etwa in diesen Beispielen:

  • Black Friday SALE: bis zu 50% Rabatt
  • Cyber Monday Aktion – 30% auf alles!
  • Black Friday! Kostenloser Versand weltweit.
  • Nur noch heute: Cyber Monday Schnäppchen – bis zu 70% Rabatt!

 

Eher preissensible Kunden erreichen Sie besser, wenn Sie auf das konkrete Preisersparnis hinweisen.

Tipp: Führen Sie spezielle Betreffzeilen A/B Tests durch, um die für Ihre Zielgruppe die optimale Betreffzeile zu ermitteln.

Achten Sie darauf, Spam-Wörter wie “Sale” oder “kostenlos”  zu vermeiden, um Ihrer Absender-Reputation nicht zu schaden und eine hohe Zustellbarkeit zu garantieren.

Eine ausführliche Liste mit Spam-Wörtern haben wir in unserem kostenlosen Guide für Sie zusammengestellt.

Die richtige E-Mail Marketing Praxis kann den Unterschied ausmachen. Um zukünftig keine E-Mail Marketing Tipps und Tricks zu verpassen, abonnieren Sie unseren Newsletter.

PS: Denken Sie ebenfalls an die optimale Länge Ihrer E-Mail Betreffzeile. Diese sollte ungefähr 50 bis 60 Zeichen lang sein.

Dazu haben Wir für Sie ein kostenloses Projektdokument erstellt, wo Sie die Länge Ihrer E-Mail Betreffzeilen und geeignete E-Mail Betreffzeilen zum Black Friday und Cyber Monday untersuchen können. Klicken Sie dazu einfach auf das folgende Bild:

Ein ansprechendes E-Mail Design auswählen

Unabhängig davon, wie attraktiv die von Ihnen angebotenen Preise auch sind, eine durchschnittlich aussehende Verkaufskampagne mit mehreren CTAs, vielen verschiedenen Schriftarten und kaleidoskopischen Farben zu versenden, fördert nicht den Erfolg Ihrer Kampagne.

Diese Regeln helfen Ihnen, eine Design-Katastrophe zu vermeiden:

  • Arbeiten Sie mit einem strukturierten Layout. Teilen Sie Ihre E-Mail in Kopfzeile, Hauptteil und Fußzeile ein (die E-Mail kann so leichter angepasst werden).
  • Nutzen Sie eine angemessene Kombination aus Bildern und Text (im Verhältnis von 60/40).
  • Passen Sie Schriftart und -größe Ihren Nachrichten an.
  • Stellen Sie sicher, dass die CTA’s klar erkennbar sind und in einer Kontrastfarbe angezeigt werden.
  • Setzen Sie nicht mehr als 3 Farben ein und achten Sie darauf, dass diese miteinander harmonieren.
  • Erstellen Sie Ihre E-Mail im responsive Design und optimieren Sie diese für mobile Endgeräte, sodass auch Smartphone-Nutzer Ihre E-Mails problemlos öffnen können.
  • Bewahren Sie Ihre Markenidentität und nutzen Sie identische Designs für Ihre E-Mails, damit Ihre Kunden Sie schnell erkennen.

 

Laden Sie dazu doch einfach unsere kostenlose Black Friday E-Mail Vorlage herunter und passen Sie sie jetzt mit dem E-Mail-Editor Passport von Mailjet an:


Einen ausführlichen Überblick über das Erstellen von überzeugenden E- Mail Vorlagen finden Sie in unserem Artikel über dieses Thema.

Andernfalls können Sie unseren E-Mail Vorlagen Generator ausprobieren, der für Sie in kürzester Zeit 14 vorgefertige Transaktions-E-Mail Vorlagen generiert – und das sogar in Ihrem Corporate Design:

Hier geht es zum E-Mail Vorlagen Generator 

Überzeugende E-Mail Inhalte erstellen

Natürlich sollten Ihre E-Mails optisch gut aussehen.

Doch um erfolgreich zu sein, sollten E-Mail Design und Inhalt Hand in Hand gehen.

Bei einer so wettbewerbsorientierten Zeit, wie die Zeit des Black Fridays und Cyber Mondays empfehlen wir, sich mit minimalistischen und geheimnisvollen Inhalten zurückzuhalten.

Bei solchen Inhalten wird die Neugier erweckt und ein Spannungseffekt erzeugt.

Der Nachteil bei diesem Vorgehen ist jedoch, dass das Angebot oft nicht als solches verstanden wird. Zahlreiche Empfänger neigen dazu, diese Art von E-Mail zu löschen. Integrieren Sie lieber Produktbeispiele, um die Kunden zum Kauf zu animieren.

strong>Oder Sie integrieren einen Countdown. Dies lässt Vorfreude entstehen und Spannung aufkommen.

Beispiel Ankündigungs E-Mail mit integrierten Countdown

Eine andere Möglichkeit ist es, in der Ankündigungs E-Mail bereits eine Vorschau auf bestimmte stark rabattierte Produkte zu geben.

So wissen Ihre Kunden nicht nur was Sie erwartet, sondern Sie ködern diese auch regelrecht mit Ihren tollsten und besten Black Friday Angeboten, die kaum einer ausschlagen kann.

Fragen Sie Ihren Kunden, aus welchen Kategorien er Angebote erhalten möchte.

Versorgen Sie ihn so auf der Grundlage seiner Interessen mit neuen, auf ihn zugeschnittenen Informationen.

Das erhöht nicht nur die Chance darauf, dass Ihr Kunde einen Einkauf tätig, sondern verleiht Ihren Kampagnen auch eine persönliche Note. Ihre E-Mail wird auf diese Weise einzigartig.

Beispiel E-Mail mit personalisierten Deal Tracker

Als E-Commerce Unternehmen haben Sie auch die Möglichkeit, Ihren Kunden Blitzangebote zu senden, die nur begrenzte Zeit gültig sind.

Dies kann den Kunden von einem direkten Kauf überzeugen. Zusätzlich können Sie auf Tagesangebote hinweisen, die den gleichen Effekt wie Blitzangebote haben, jedoch für einen längeren Zeitraum verfügbar sind.

Tipp: Falls Ihnen der Zeitraum vom Black Friday zum Cyber Monday nicht ausreichen sollte, verlängern Sie die Laufzeit Ihrer Angebote doch einfach.

 

Black Friday Lenovo

“Early Black Friday” – Aktion von Lenovo
So können Sie zum Beispiel schon vor dem Black Friday kleinere Rabatt-Aktionen starten, die das große Shopping einläuten oder Sie verlängern Ihre Rabattaktionen nach hinten heraus.

Ihre Kunden werden es schätzen.

 

Analyse Ihrer E-Mail Kampagnen

Damit Sie Ihre Erfolge optimieren können, ist ein zuverlässiges E-Mail Kampagnen Tracking zur Analyse Ihrer KPIs zum Black Friday und Cyber Monday empfehlenswert.

Dieses wird Ihnen die wichtigsten E-Mail Kennzahlen, darunter Zugestellt, Öffnungen, Klicks, Abmeldungen, Bounce, Blockiert und/oder auch Spam anzeigen, bzw., ob sich Ihre Empfänger mit Ihren E-Mail Kampagnen beschäftigen.

Somit versenden Sie ganz einfach Reaktivierungs-E-Mail Kampagnen an die Empfänger, die Ihre E-Mail noch nicht geöffnet haben. Andernfalls dient die E-Mail Kampagne Ihnen dazu, Ihre E-Mail Kontaktliste zu reinigen, um Ihre Zustellbarkeit zu verbessern:

E-Mail Marketing Kennzahlen mit Mailjet einsehen

Und jetzt?

Sie kennen nun die wichtigsten Aspekte, die Ihre E-Mail Kampagnen für das Wochenende vom Black Friday bis zum Cyber Monday zum Erfolg werden lassen.

Nutzen Sie dieses neue Wissen sinnvoll und bieten Sie Ihren potenziellen Kunden etwas Wertvolles.

Starten Sie doch einfach sofort und loggen Sie sich dazu in Ihrem Konto ein oder erstellen Sie eins kostenlos:

Anmelde Banner Blo Mailjet

Mailjets nächste Reise zusammen mit Mailgun

Ein Brief an unsere geschätzten Kunden:

Liebe Kunden,

ich freue mich sehr, Ihnen mitzuteilen, dass Mailjet und Mailgun zukünftig Ihre Kräfte bündeln werden. Gemeinsam stärken wir das E-Mail Angebot von Thomas Bravo, indem wir eine Komplettlösung für Marketer und Entwickler weltweit anbieten.

Unser Ziel ist es, E-Mail Marketing zu vereinfachen. Das Mailjet-Team hat in den letzten Jahren hart daran gearbeitet, eine Produkterfahrung aufzubauen, die es Teams jeder Größe ermöglicht, ansprechende Marketing und Transaktions-E-Mails zu erstellen und diese mit einer optimalen Zustellbarkeit zu versenden.

Mailgun mit Sitz in San Antonio, Texas, bietet eine Cloud-Infrastruktur, die jede Woche mehrere Milliarden E-Mails verarbeitet, kombiniert mit einem API (Application Programming Interface), das es technischen Teams ermöglicht, E-Mails direkt aus ihren eigenen Informationssystemen zu senden, zu empfangen und zu verfolgen.

Diese Übernahme ändert nichts daran, dass Mailjet über eine AFNOR-Zertifizierung verfügt, die die Einhaltung der DSGVO sowie der ISO 2700-Zertifizierung garantiert. Mailjet bleibt weiterhin ein europäisches Unternehmen mit Servern in der EU.

Die Kombination der beiden Plattformen ermöglicht es Mailgun und Mailjet, den Kunden ein komplettes technisches Angebot anzubieten, das auf dem Markt seinesgleichen sucht. Das neue Unternehmen wird auf der ganzen Welt präsent sein und über physische Standorte auf 3 Kontinenten verfügen. Dank der lokalen Teams der technischen Kundenbetreuer können Kunden in Englisch, Deutsch, Französisch und Spanisch beraten und unterstützt werden.

Innerhalb von Mailgun wird Mailjet weiterhin seine eigene Marke pflegen, neue Funktionen entwickeln und das bestehende Angebot verbessern. Die Sicherheit und Vertraulichkeit der Kundendaten steht weiterhin im Mittelpunkt der Werte und Anliegen des neuen Unternehmens.

Der gemeinsame Wert beider Unternehmen besteht darin, unseren Kunden mehr als nur ein Produkt zu bieten. Diese Übernahme ermöglicht es uns, unsere Kräfte zu bündeln und unseren Kunden auf der ganzen Welt das Zuhören und die Nähe zu bieten, die sie brauchen.

Egal, ob Sie bereits Mailjet-Kunde sind oder planen, uns für Ihre E-Mail Bedürfnisse zu nutzen, Sie können sicher sein, dass unser Team von leidenschaftlichen Experten Sie bei diesem neuen gemeinsamen Abenteuer gerne unterstützt.

Gerne möchte mich an dieser Stelle bei Ihnen für Ihr Vertrauen bedanken. Unser Team von leidenschaftlichen E-Mail Experten freut sich darauf, auch im nächsten Kapitel unserer gemeinsamen Reise Ihr E-Mail Co-Pilot zu sein.

Herzlichst,
Alexis Renard (CEO)

Um die vollständige Pressemitteilung zu lesen, klicken Sie bitte hier.

Sollten Sie Fragen dazu haben, dann schreiben Sie uns eine E-Mail an: contact@mailjet.com

7 Dinge, die wir von Orange gelernt haben

Wir bei Mailjet wissen, dass die Zustellbarkeit eines der wichtigsten Themen für unsere Kunden ist.

Die Zustellbarkeit ist keine exakte Wissenschaft: Sie hängt von einer Vielzahl von Faktoren und Parametern ab. Es ist zu beachten, dass die Kriterien für Spam oder Zustellbarkeit von Internet Service Provider (ISP) zu Internet Service Provider (wie Orange, Free, SFR….) unterschiedlich sind.

Heute erreicht jede sechste Nachricht, die auf der ganzen Welt verschickt wird, nicht den Posteingang, und fast 25 % der Fachleute halten Zustellbarkeitsprobleme für eines der größten Hindernisse für effektive  Marketing und Transaktions-E-Mails.

Aus diesem Grund verfügen wir bei Mailjet über ein globales Zustellbarkeits-Team, das sich ausschließlich diesem Thema widmet. Unsere Experten arbeiten eng mit Internet Service Providern auf der ganzen Welt zusammen, um sicherzustellen, dass unsere Kunden die Posteingänge ihrer Empfänger erreichen.

So freute sich das Mailjet Team, Alain Doustalet, Anti-Spam-Manager bei Orange, einem der führenden französischen Internet Service Provider, begrüßen zu dürfen, der seine Arbeit und seinen Arbeitsalltag vorstellte.

Hier sind 7 Dinge, die wir durch diese Intervention gelernt haben und die wir mit unseren Lesern teilen möchten. Sind Sie bereit, herauszufinden, was auf der anderen Seite Ihres Postfachs vor sich geht?

Inhaltsverzeichnis

  1. Wie funktionert das Orange Anti-Spam Team?
  2. Ist es möglich, nach Frankreich umzuklassifizieren?
  3. Welche Risiken birgt Spam?
  4. Welche Maßnahmen werden im Falle eines Wiederauftretens eines Spammers ergriffen?
  5. Wie sehen die nächsten Schritte in Bezug auf die Anti-Spam-Politik aus?
  6. Welche Vorschriften gibt es auf der Ebene der Europäischen Union?
  7. Wie unterstützt Mailjet die Arbeit von Orange gegen Spam?
  8. Und jetzt?

 

1. Wie funktioniert das Orange Anti-Spam Team?

Während seines Besuchs bei Mailjet, erklärte uns Alain Doustalet, wie das Anti-Spam Team von Orange, einem der größten Internet Service Provider in Frankreich, funktioniert.

Für dieses Team von 6 Personen ist es das Ziel, gegen sogenannte Spam-Kunden vorzugehen. Wie genau funktioniert dies in der Praxis?

Es wird zwischen folgenden Aufgabenbereiche unterschieden:

  • Missbrauch
  • Phishing
  • Wachsamkeit

 

Missbrauch

Die Hälfte des Teams arbeitet an dem Teil Missbrauch. Das bedeutet, dass sie Kundenbeschwerden verfolgen, um Absender zu identifizieren, die Spam versenden.

Wenn es sich nicht um einen professionellen Spammer handelt, sondern um einen Sender mit schlechten Praktiken, helfen ihm die Orange Teams, diese zu verbessern. Andernfalls sperren sie das Konto, um die Sicherheit ihrer Kunden zu gewährleisten.

Andererseits wird das Orange Team auch das Kundenfeedback zu E-Mails überwachen, die in ihrem Spam-Ordner angekommen sind, wenn sie in ihrem Posteingang hätten ankommen sollen. Tatsächlich ist es für einen Kunden eine ernstere Sutuation, keine erwartete E-Mail, als Spam zu erhalten.

Was ISPs wirklich voneinander unterscheidet, ist die Möglichkeit, unerwünschte E-Mails zu blockieren und legitime E-Mails an Posteingänge zu senden. Das oberste Ziel ist es, sicherzustellen, dass die Kunden Vertrauen in ihre E-Mails haben und diese daher schnell öffnen und anklicken können.

Alain Doustalet

Anti-Spam Manager bei Orange

 

Phishing

Einer der Teammitglieder widmet sich ausschließlich dem Phishing, einer Technik, die von Betrügern eingesetzt wird, um persönliche Informationen zu erhalten, um Identitätsdiebstahl zu begehen.

Diese Person kümmert sich um Kunden, die ihre Konten gehackt oder gestohlen haben und hilft ihnen, ihre E-Mail Adresse abzurufen.

Dies ist eine der Stärken von Orange im Vergleich zu Wettbewerbern wie Gmail oder Free, die nicht über die notwendigen Ressourcen verfügen und bei denen das Konto verloren geht.

Wachsamkeit

Schließlich widmet sich eine letzte Person ganz der Überwachung, d.h. dem Verständnis der Funktionsweise von Spammern und der Suche nach Lösungen zur Verbesserung der Anti-Spam Praktiken von Orange.

Ist es möglich, in Frankreich eine E-Mail umzuklassifizieren?

Die Umklassifizierung bezieht sich auf die Tatsache, dass ein ISP die Klassifizierung einer E-Mail ändert, nachdem sie in den Haupteingang eines Benutzers gelegt wurde.

Warum sollte ein ISP dies tun?

Weil er erkannt hat, dass es sich bei der eingegangenen E-Mail um Spam handelt und sie z.B. in den Ordner “Junk Mail” verschieben möchte. Alain Doustalet erklärt, dass diese Art von Praxis durch französische Vorschriften verboten ist, jedoch nicht in den Vereinigten Staaten.

In Frankreich wird der Posteingang eines Orange Benutzers als privater Bereich betrachtet. Das bedeutet, dass, selbst wenn Orange Teams erkennen, dass es sich bei einer E-Mail um Spam handelt, sie nicht mehr in der Lage sind, direkt zu handeln, indem sie die E-Mail verschieben oder “markieren”.

Alain Doustalet

Anti-Spam Manager bei Orange

Aber es gibt immer noch eine Möglichkeit, den Benutzern zu helfen. Orange empfiehlt, ein Plugin für Anti-Spam herunterzuladen, z.B. das Signal Spam Plugin.

Wie funktioniert dies?

Wenn Orange eine URL als Phishing erkennt (die Technik, mit der Cyberbetrüger eine Person dazu bringen, persönliche Daten preiszugeben), meldet sie dies an Signal Spam.

Wenn der Benutzer also das Signal Spam Plugin installiert hat und auf eine betrügerische URL klickt, informiert ihn Signal Spam und blockiert das Öffnen der URL.

In den Vereinigten Staaten ist es dagegen erlaubt, eine Spam E-Mail, die immer noch den Posteingang der Benutzer erreicht hätte, neu zu klassifizieren oder zu kennzeichnen.

Deshalb ist Gmail dafür bekannt, dass es effektiver ist. Wenn eine Spam E-Mail den Posteingang eines Empfängers erreicht hat, kann Gmail – als amerikanisches Unternehmen – die E-Mail verschieben, vorausgesetzt, der Kontakt hat die E-Mail noch nicht geöffnet.

Die Empfehlung von Orange und Mailjet lautet daher: Zögern Sie nicht, das Signal Spam Plugin herunterzuladen, um sich vor Phishing zu schützen und über betrügerische Seiten in Ihrem Webmail oder Webbrowser informiert zu werden.

Auch hier gilt: Wenn Sie eine E-Mail mit einem Link zu einer betrügerischen Website überprüfen oder wenn Sie eine bereits als betrügerisch eingestufte Website überprüfen, warnt Sie die Erweiterung Signal Spam vor dem Risiko von Betrug:

Beispiel für eine Benachrichtigung durch Signal-Spam

Welche neuen Risiken birgt Spam?

Laut Alain Doustalet ist der neue Trend in der Welt der Spammer der Versand von E-Mails mit Bedrohungen.

So erhält ein Benutzer beispielsweise eine E-Mail von einer böswilligen Person, die ihm mitteilt, dass er sein Passwort kennt und dass er, wenn er einen bestimmten Betrag nicht bezahlt, den Inhalt auf seinem Computer verschlüsselt.

Dies ist eine Herausforderung, der sich Alain und sein Team täglich stellen müssen, um das Vertrauen der Benutzer wiederherzustellen.

Auf Unternehmensebene ist eine der größten neuen Herausforderungen das Spear Phishing.

Spear Phishing unterscheidet sich von anderen Arten des Phishing dadurch, dass es sich an Mitarbeiter eines bestimmten Unternehmens richtet, um von ihnen Geld zu erhalten.

Dieses Targeting macht Spear Phishing noch gefährlicher, da Cyberkriminelle akribisch Informationen über das Opfer sammeln und die E-Mail noch überzeugender machen.

Deshalb ist es wichtig, diese Praxis für Orange Teams energisch zu bekämpfen.

Wie können Sie sich auf der Benutzerseite vor dieser Art von Angriffen schützen?

  • Wenn Ihnen eine E-Mail verdächtig erscheint, klicken Sie nicht auf die darin enthaltenen Anhänge oder Links
  • Melden Sie sich an, indem Sie die offizielle Adresse in der Adressleiste Ihres Browsers eingeben
  • Kommunizieren Sie vertrauliche Informationen niemals per E-Mail. Keine zuverlässige Website wird Sie erneut fragen
  • Überprüfen Sie, ob Ihr Antivirus-Programm auf dem neuesten Stand ist, um seinen Schutz vor Malware zu maximieren.

 

Welche Maßnahmen werden im Falle eines Wiederauftretens eines Spammers ergriffen?

Alain Doustalet unterscheidet zwei Arten von Spammern deutlich: diejenigen, die unfreiwillig Spam versenden…. und professionelle Spammer.

Was professionelle Spammer betrifft, so muss man verstehen, dass es sich um organisierte Gruppen mit einem Gewinnmotiv handelt, die mit ihrer Phantasie versuchen, Geld von Internetnutzern zu bekommen. Es kommt daher vor, dass ein bereits blockierter Spammer wieder strafbar wird, z.B. indem er eine E-Mail von einer anderen IP-Adresse oder einer anderen sendenden Domain sendet.

Alain Doustalet

Anti-Spam Manager bei Orange

In diesem Fall können die Orange Teams den Spammer finden.

Wie genau sieht das nun aus?

Zum einen durch die Warnungen der Benutzer und zum anderen durch ein unverwechselbares Element, das es ermöglicht, festzustellen, dass dieser Spammer bereits identifiziert wurde. Orange kann dann die Aktivität dieser bösartigen Quelle blockieren.

Diese Fälle von wiederholten und freiwilligen Praktiken fallen in den Anwendungsbereich der Cyberkriminalität.

In diesem Fall sind die ISPs (Orange, SFR, Free….) kompromisslos und arbeiten sogar Hand in Hand zusammen, obwohl sie Konkurrenten sind. Das Orange Team beauftragte Vade Secure (der weltweit führende Anbieter von prädiktiver E-Mail Abwehr), Filter zu setzen, um diesen Absender von allen konkurrierenden ISPs zu blockieren.

Da es sich um eine kriminelle Praxis handelt, stehen die ergriffenen Maßnahmen in einem angemessenen Verhältnis zur Schwere dieses Verhaltens.

 

Was sind die nächsten Schritte in Bezug auf die Anti-Spam Politik?

Alain Doustalet sagt, dass die Anti-Spam-Regeln verschärft werden, um böswillige Menschen mit Snowshoe-Spam zu blockieren.

Snowshoe-Spamming ist eine Spam-Technik, bei der viele Server für den Versand einer Spam-Kampagne mobilisiert werden und bei der die gesendete Nachricht eine Vielzahl von Variationen ihres Inhalts erfährt.

Das Ziel von Schneeschuh-Spamming ist es, die Identifizierung durch Spam-Filter zu vermeiden, indem es einen einzigartigen Fußabdruck hinterlässt. Dies ist eine Piraterietechnik, gegen die die Teams von Alain durch strengere Maßnahmen aktiv vorgehen werden.

Ziel ist es, den Eintritt dieser Spammer in den französischen Markt zu verhindern. Dies bedeutet, dass die Gefahr besteht, dass einige Absender fälschlicherweise blockiert werden. Im Gegenzug wird Orange daher den analytischen Teil verstärken, um sicherzustellen, dass legitime Absender schnell identifiziert und entsperrt werden.

Alain Doustalet

Anti-Spam Manager bei Orange

 

Welche Vorschriften gibt es auf der Ebene der Europäischen Union?

Rechtlich gesehen gibt es zunächst einmal das französische Recht, mit dem LCEN (Loi pour la Confiance dans l’Économie Numérique), das die gesamte Kommunikation leitet, und dem Post- und Telekommunikationsgesetz.

Es ist in der Tat interessant festzustellen, dass die Regeln für E-Mails die gleichen sind wie für Briefe.

So ist es beispielsweise verboten, eine E-Mail, die nicht für uns bestimmt ist, so zu öffnen, wie es nicht erlaubt ist, eine E-Mail im Namen einer anderen Person zu öffnen.

Über dem französischen Recht steht die europäische Regelung. Bisher gab es in Europa keine Gesetze, sondern Empfehlungen.

Von nun an wird es europäische Gesetze geben. In diesem Zusammenhang geben ISP-Vertreter wie Alain Doustalet den verschiedenen an der Umsetzung von Gesetzentwürfen beteiligten Akteuren technische Erläuterungen, um ihnen zu helfen, möglichst fundierte Entscheidungen zu treffen.

 

Wie unterstützt Mailjet die Arbeit von Orange gegen Spam?

Seit seiner Gründung hat Mailjet immer gegen Spam und Betrug gekämpft.

Die Annahme klarer Regeln ermöglicht es uns, unseren Kunden eine ausgezeichnete Zustellbarkeit zu gewährleisten und Ihren Kontakten nur E-Mails zuzusenden, die ihre Zustimmung gegeben haben.

Die Einhaltung der von Mailjet aufgestellten Regeln ermöglicht es unseren Kunden, die von den ISPs als akzeptabel angegebenen Schwellenwerte zu unterschreiten und Sanktionen, Aussetzung oder sogar in einigen Fällen die Schließung Ihres Kontos durch unser Zustellbarkeit-Team zu vermeiden (eine solche Maßnahme wird immer mit einer Verwarnung eingeleitet).

 

Statistische Grenzwerte Akzeptables Niveau Zusätzliche Faktoren
Bounce Messages  ≤ 8% Berechnet anhand der unzustellbaren Nachrichten
Abmeldungen ≤ 1.4% Oder 1 % wenn mehr Abmeldungen als Klicks
Blockierungen ≤ 30% /
Spam-Beschwerden ≤ 0.08% Beim Senden von über 1000 aber nie mehr als 50 Beschwerden pro Tag
Spamfallen-Treffer & Beschwerde über unberechtigtes Verhalten ≤ 1 /

Um Internet Service Providern wie Orange bei der Bekämpfung von Spam zu helfen, stellt Mailjet seinen Nutzern ebenfalls viele Ressourcen zur Verfügung.

Unter anderem:

 

Ziel ist es, legitimen Absendern zu helfen, gute Praktiken zu kennen und anzuwenden, damit sie nicht von Spammern von ISPs erwischt werden.

Die technische Struktur von Mailjet und die guten Beziehungen, die unsere Teams zu Internet Service Providern auf der ganzen Welt unterhalten (so dass sie sich über Änderungen der für jeden Branchenteilnehmer spezifischen Regeln im Klaren sind), ermöglichen es uns, die Ankunft Ihrer E-Mails im Posteingang zu maximieren.

Alle technischen Aspekte werden von uns übernommen. Befolgen Sie dann einfach die besten E-Mail Verfahren, um sicherzustellen, dass Sie die Posteingänge Ihrer Kontakte effektiv erreichen.

Somit raten wir unseren Nutzern zum Beispiel SPF und DKIM einzurichten, um das Fälschen von E-Mail Absenderadressen zu verhindern und nachzugehen, ob die versendete E-Mail in den Posteingang des Empfängers gelangen darf oder nicht.

 

Und jetzt?

Sie haben nun erfahren, wie das Anti-Spam Team von Orange gegen Spam vorgeht und wie Mailjet dieses dabei unterstützt, Spam zu vermeiden.

Realisieren Sie diese Praktiken, damit Sie Ihre Zustellbarkeit optimieren, in den Posteingängen und nicht im Spam-Ordner Ihrer Empfänger landen.

Loggen Sie sich dazu bei Mailjet ein oder eröffnen Sie neues kostenloses Konto:

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Studie: So verbreitet sind interne E-Mail Lösungen

Marketer berichteten, dass sie im Durchschnitt 13,8 Stunden pro Woche mit ihrer selbstgebauten Technologie verlieren.

Zusammenfassung der Ergebnisse:

  • 51% der befragten Marketer gaben an, dass die Zusammenarbeit mit einem Drittanbieter weniger zeitaufwändig ist als mit einer internen E-Mail Lösung.
  • Die Datensicherheit ist das Hauptanliegen bei einer selbst erstellten E-Mail Marketing Lösung.
  • 54% gaben an, dass die Kosten für den Wechsel zu einer externen E-Mail Marketing Software die Haupthindernis waren.

 

Eine neue Mailjet-Untersuchung ergab, dass sich Marketingspezialisten für selbstgebaute Technologien entscheiden, obwohl sie ein Drittel der Woche durch die Nutzung verloren haben. Rund 600 Marketing- und IT-Experten in den USA, Großbritannien und Frankreich wurden dazu befragt.

Der Studie zufolge haben 77% der Marketer auf Entscheidungsebene in Großbritannien und 75% in den USA hausgemachte Technologien in ihrer derzeitigen Rolle entwickelt oder entwickeln sie derzeit. Die Mailjet-Studie hat jedoch auch Bedenken hinsichtlich der Kosten, des Zeitaufwands und des Fachwissens für den Aufbau und die Wartung dieser Tools festgestellt.

 

Die größten Risiken bei E-Mail Drittanbietern

Bei der Frage, ob eine selbst erstellte oder eine Drittanbieter E-Mail Marketing Lösung verwendet werden soll, gaben über ein Viertel der Marketingspezialisten (27% in Großbritannien und 30% in den USA) an, dass Sie die Kosten als das größte Risiko für die Nutzung von Drittanbietertechnologie ansehen, dicht gefolgt von Datensicherheit (21% in Großbritannien und 20% in den USA) und Zuverlässigkeit (10% in Großbritannien und 9% in den USA).

Risiko USA UK
Kosten 30% 27%
Datensicherheit 20% 21%
Zuverlässigkeit 9% 10%

 

Tabelle: Das größte Risiko bei der Nutzung von externen E-Mail Marketing Lösungen

 

Dennoch berichtete über die Hälfte der Befragten, die eine selbst erstellte Lösung nutzen, dass sie sie für zeitaufwendiger hielt als die Verwendung von Technologien von Drittanbietern. Eine selbstgebaute Lösung könnte zwar als billiger angesehen werden, aber sie könnte auch die unproduktivere Lösung sein.

Darüber hinaus gaben 39% der Befragten an, dass sie noch immer nach Talenten suchen, die über die richtigen Fähigkeiten zur Verwaltung ihrer internen Infrastruktur verfügen. Dies liegt an den Lücken, die im eigenen Team festgestellt wurden, um mit neuen Prozessen, Best Practices und Tools Schritt zu halten.

Die Entscheidung, ob Sie Ihrer selbst erstellten E-Mail Marketing Lösung vertrauen wollen, um Ihre E-Mail Kampagnen zu verwalten, oder ob Sie einen Drittanbieter beauftragen wollen, um die Arbeitsbelastung des Teams zu reduzieren, ist ein wichtiger Aspekt. Die Suche nach dem richtigen Technologiepartner mit dem notwendigen Fachwissen und den laufenden Beratungskapazitäten kann oft die finanziellen und Ressourcenkosten eines bereits überforderten Teams reduzieren.

Judy Boniface

Chief Customer & Marketing Officer bei Mailjet

 

Die unterschiedliche Bedeutung von Datenschutz und Datensicherheit

Die Datensicherheit war ein ziemlich spaltendes Thema zwischen Großbritannien und den USA.

Während 51% der britischen Marketingspezialisten berichteten, dass Datensicherheit ein Haupthindernis für das Outsourcing an Dritte sei, wurde sie auch als zweitgrößtes Problem bei einer selbst erstellten E-Mail Marketing Lösung ausgewählt, die nur durch die Kosten übertroffen wurde.

Britische Marketingspezialisten sind skeptisch gegenüber der Fähigkeit eines E-Mail Drittanbieters, Datenprobleme oder -verletzungen zu verhindern, aber sie sind auch dagegen, Vertrauen in ihre eigene, selbst entwickelte Technologie zu setzen.

Inzwischen geben nur 34% der US-Marketer die Datensicherheit als Haupthindernis für das Outsourcing an, sind aber ebenso besorgt über ihre eigenen internen Sicherheitskapazitäten.

Die Aufrechterhaltung einer Infrastruktur, die die Unternehmensdaten angemessen schützt, kann eine Vollzeitbeschäftigung sein. Ganz zu schweigen von der Einhaltung der sich ständig weiterentwickelnden Gesetze und Praktiken, die überwacht und sorgfältig befolgt werden müssen. Datenschutz und -sicherheit müssen für Unternehmen in einer Welt nach der DSGVO eine hohe Priorität haben, aber auch die sichere Speicherung vertraulicher Kundeninformationen.

Die Wahl des richtigen externen Anbieters, der die neuesten Sicherheits- und Datenschutzpraktiken einhalten kann, wird auch ein zusätzliches Maß an Datenschutz und Sicherheit für Unternehmen bieten, die möglicherweise nicht über die richtigen Fähigkeiten und Ressourcen verfügen, um die höchsten Standards intern bereitzustellen.

Judy Boniface

Chief Customer & Marketing Officer bei Mailjet

 

E-Mail Infrastruktur

In Großbritannien gehört E-Mail Marketing mit 73% zu den am häufigsten verwendeten Eigenbau-Lösungen, die nur von Werbetools mit 77% und Projektmanagement-Tools mit 76% übertroffen werden.

Mit der Prävalenz von selbsterstelltem E-Mail Marketing Lösungen ist es wichtig, seine Leistung routinemäßig zu bewerten und möglicherweise alternative Optionen in Betracht zu ziehen. Insbesondere die internen transaktionalen E-Mail Lösungen liegen mit 71% knapp dahinter.

Im Gegensatz dazu ist es in den USA weitaus üblicher, die E-Mail Infrastruktur auszulagern, da nur 65 % der Befragten ihre eigenen internen E-Mail Marketing-Services nutzen und noch weniger (58 %) eine interne transaktionale E-Mail Lösung.

Es gibt ein paar wichtige Überlegungen, die darauf hindeuten können, dass es an der Zeit ist, von einer selbstgebauten Lösung auf eine Infrastruktur von Drittanbietern umzusteigen.

Diese Überlegungen könnten auch helfen, zu bestätigen, dass Ihre selbst erstellte Lösung in der Lage ist, Ihre E-Mail Anforderungen zu erfüllen. Lassen Sie uns also einen kurzen Blick auf einige dieser Überlegungen werfen:

  • Zustellbarkeit: Das wohl wichtigste Merkmal Ihrer E-Mail Infrastruktur ist die Möglichkeit, E-Mails im Posteingang zu landen. Die Aufrechterhaltung der Zustellbarkeit durch die Erhebung und Analyse von Statistiken sowie den Aufbau und die korrekte Einrichtung einer internen Infrastruktur kann schwierig sein.
  • Kosten: Der Aufbau und die Wartung einer Infrastruktur, die in der Lage ist, die ausgehenden E-Mails zu verarbeiten, kann teuer sein, muss aber gegen die Kosten des Outsourcings abgewogen werden.
  • Datenschutz & Sicherheit: Die Aufbewahrung der Daten unter dem eigenen Dach ist für alle Unternehmen ein großes Anliegen und kann für sie die sicherste Wahl sein. Auf der anderen Seite können E-Mail Marketing Anbieter Zertifizierungen haben, die sie besser stärken, um Ihre Daten zu schützen, sowie Platz für Sie freigeben, indem sie Ihnen den gesamten Speicherplatz zur Verfügung stellen, den sie für die Speicherung privater Informationen benötigen.
  • Skalierbarkeit: Wenn ein Unternehmen wächst, ist es wichtig zu prüfen, ob die selbstgebaute Infrastruktur mit wachsen kann und welche Kosten damit verbunden sind, sowohl finanziell als auch für das Wachstum der Mitarbeiter.
    Wartung & Support: Die E-Mail Infrastruktur muss ständig gepflegt werden, denn wenn es ein Problem beim Versand gibt, kann sie die gesamte Marketing-Maschine unterbrechen. Unternehmen müssen sicherstellen, dass sie das richtige Team an Ort und Stelle haben, egal ob es sich um ein internes Team oder das Support-Team der E-Mail Lösung handelt.
  • Statistiken & Analysen: Das Brot und die Butter des E-Mail Marketings, das sicherstellt, dass Sie über ein robustes Statistik- und Analysesystem verfügen, kann den Unterschied beim Versand ausmachen. Sowohl die Erfassung als auch die Speicherung von Statistiken kann viel Platz in Anspruch nehmen, aber sie sind notwendig, um den Versand zu verfolgen und zu verbessern.
  • Vorlagengenerator: E-Mail Vorlagen mögen wie eine kleine Sache erscheinen, aber sie beginnen, mehr und mehr von Ihren Entwicklerressourcen in Anspruch zu nehmen, wenn das Unternehmen wächst. Darüber hinaus ist es notwendig, sicherzustellen, dass alle Vorlagen reaktionsschnell sind, um das Engagement aufrechtzuerhalten.

 

Wenn Sie daran interessiert sind, mehr über die wichtigsten Überlegungen und die Optionen zu erfahren, aus denen Sie wählen können, können Sie unser Handbuch herunterladen: E-Mail Versand: Inhouse Lösung oder externer Anbieter?

 

Guide: Erfolgreiches E-Mail Marketing zu Weihnachten

Weihnachten ist zum Greifen nah und es ist für uns alle an der Zeit, Vorbereitungen zu treffen, um das Beste aus den Feiertagen herauszuholen. Stellen Sie erstaunliche E-Mail Kampagnen zu Weihnachten zusammen, die weihnachtliche Gefühle in Ihren Kunden hervorrufen. So bauen Sie Ihre Marke auf und steigern Ihre Umsätze.

Dieses Jahr haben wir all unsere Ressourcen vereint, um eine Informationsquelle zu schaffen, die Ihnen dabei hilft die weihnachtliche Schlacht im Posteingang zu gewinnen.

In unserem 65-seitigen Guide “Erfolgreiches E-Mail Marketing zu Weihnachten” erfahren Sie, wie Sie ansprechende Inhalte für Ihre festlichen Kampagnen erstellen und erhalten tolle Design-Tipps von Experten der Branche.

Lassen Sie sich außerdem von erfolgreichen E-Mail Beispielen der Top-Marken inspirieren und entwickeln Sie E-Mail Kampagnen zu Weihnachten, die Emotionen wecken und Ihre Kundenbindung stärken.

Wir helfen Ihnen bei der Definition einer E-Mail Marketing Strategie für die Feiertage, die Ihre Kunden überzeugt – mit allem, was Sie wissen müssen, von der Zielsetzung bis hin zur Checkliste.

 

Inhaltsverzeichnis

Kapitel 1: Legen Sie Ihre Ziele für die Weihnachtszeit fest

Kapitel 2: Ansprechende E-Mail Inhalte verfassen
2.1. Weihnachtliche Inhalte erstellen: Die Grundlagen
2.2. Arbeitsbuch zur Ideenfindung

Kapitel 3: Erstellen Sie ansprechende E-Mails zu Weihnachten
3.1. Design Tipps von Experten
3.2. Die richtigen Tools finden

Kapitel 4: Diese Marken überzeugen zur Weihnachtszeit

Kapitel 5: Mailjet’s Checkliste für Ihre E-Mail Strategie zu Weihnachten

 

Sie möchten nur ein bestimmten Teil ansehen? Um Auszüge aus dem Leitfaden zu erhalten, laden Sie sich den Abschnitt Arbeitsbuch zur Ideenfindung, ansprechende weihnachtliche E-Mail Designs erstellen und erfolgreiche E-Mail Beispiele zu Weihnachten separat herunter.

Downloaden Sie unseren Leitfaden “Erfolgreiches E-Mail Marketing zu Weihnachten” und erfahren Sie mehr über großartigen E-Mail Beispielen zu den Festtagen, entdecken Sie fantastische weihnachtliche Design Tipps und bringen Sie Ihr Team zusammen, um ansprechende E-Mail Inhalte für die Weihnachtszeit zu gestalten.

 

Blick in den Guide

 

 

Guide kostenlos herunterladen

Klicken Sie hier, um den Guide herunterzuladen.

 

SEO und E-Mail Marketing: Wie Sie Ihre E-Mail Kontaktliste erweitern

Sie erstellen erfolgreiche Marketing und/oder Transaktions-E-Mails und halten sich an alle Regeln, die erfolgreiches E-Mail Marketing ausmachen.

Doch welche Mittel stehen Ihnen außerdem zur Verfügung, damit Ihre E-Mail Kontaktliste wächst?

Wir haben die passende Lösung für Sie: Kombinieren Sie ansprechende Inhalte mit SEO im E-Mail Makreting.

In diesem Artikel zeigen wir Ihnen daher, was SEO ist und wie Sie dieses mit Lead Magnets effizient anwenden, um Ihre E-Mail Kontaktliste zu vergrößern und erfolgreiches E-Mail Marketing zu betreiben.

 

Exkurs in das SEO:

Bevor wir näher auf SEO und E-Mail Marketing eingehen, machen wir einen kleines Exkurs in das SEO.

Was ist Search Engine Optimization (SEO)?

Beginnen wir mit einer Definition von Search Engine Optimization, oder auch kurz SEO genannt, um zu verstehen, was es damit auf sich hat. Laut OnlineMarketing.de ist die Definition Folgende:

Als Suchmaschinenoptimierung oder auch SEO (englisch für Search Engine Optimization) bezeichnet man alle Maßnahmen, die dazu geeignet sind, die Platzierung einer Webseite in den organischen Suchergebnissen von Suchmaschinen zu verbessern und damit den Traffic zu steigern. – OnlineMarketing.de

Was genau versteht man denn nun unter “organische Suchergebnisse”? sistrix definiert:

Bei der organischen Suche handelt es sich um den Teil von Googles Websuche bei dem das Ranking nicht erkauft werden kann. Hier möchte Google die Webseiten anzeigen, die mit der höchsten Wahrscheinlichkeit die gestellte Anfrage der Suchenden bestmöglich beantwortet.- sistrix

Somit schlägt sich dasjenige Unternehmen im Wettbewerbsumfeld am besten durch, welches die Nutzung von SEO-Inhalten effizient anzuwenden weiß.

Was bedeutet das nun für Ihr E-Mail Marketing? Sehen wir uns dazu mehr in dem nächsten Abschnitt an.

 

Darum sollten Sie SEO nutzen

Wie die obigen Definitionen bereits veranschaulichen, ist die Bedeutung von SEO für Ihr E-Mail Marketing hoch, da Sie bei richtiger Verwendung:

  • Traffic generieren
  • Eine höhere Conversion Rate erzielen
  • Ihre Brand Awareness steigern
  • Mehr Menschen auf Ihre Webseite gehen
  • Newsletter-Abonnenten hinzugewinnen
  • Mehr Leads generieren

So sehen die Vorteile von SEO aus

 

So führt eine richtige Anwendung von SEO-Inhalten nicht nur zu mehr Leads, also einer größeren E-Mail Kontaktliste, aber auch zu mehr Umsatz. Vor allem, in Kombination mit Lead Magnets.

 

Wie Sie SEO im E-Mail Marketing anwenden: Schritt-für-Schritt Anleitung

Täglich, wöchentlich oder auch monatlich versenden Sie Marketing E-Mails an Ihre Empfänger, um diese über die neuesten Trends, Funktionen oder auch Angebote Ihres Unternehmens zu informieren.

Was haben diese gemeinsam?

Ihre Marketing und/oder Transaktions-E-Mails sind einer der Gründe, weshalb Ihre Empfänger auf Ihre Webseite gelangen, Traffic generieren und letzten Endes langfristiger Kunde werden.

Daher gilt es diese so ansprechend wie möglich vom Design, als auch vom Inhalt zu gestalten.

Eine weitere Möglichkeit, vor allem außerhalb Ihrer Marketing E-Mails Aufmerksamkeit zu erzielen lautet SEO, oder auch Search Engine Optimization.

Insbesondere dann, wenn Sie SEO mit Lead Magnets kombinieren, da Sie so die Informationen Ihrer Leser sammln.

Diesen Begriff und welche Bedeutung dieser für Ihr E-Mail Marketing hat, wird Ihnen im weiteren Verlauf näher erläutert.

Denn: Zu allererst notieren Sie sich die Ziele, die Sie realisieren möchten.

 

Schritt 1: Definieren Sie Ihre Ziele

Bevor Sie die eigentlichen SEO-Komponenten in Ihr E-Mail Marketing integrieren, sollten Sie Ihre Ziele definieren, die Sie dadurch realisieren möchten.

Diese könnten aussehen wie folgt:

Unternehmensziel Ziel KPI
Mehr Leads generieren Conversion Rate steigern 10% die Woche
Neue Newsletter-Anmeldungen Anmeldungen erhöhen 500 im Monat

Tabelle: Beispiel für ein E-Mail Marketing Ziel Framework

Diese können von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich ausfallen. Daher überlegen Sie sich genau, welche Ziele für Ihr Unternehmen in Frage kommen.

Sobald Sie dies getan haben, geht es darum, die Ziele in die Tat umzusetzen. Doch wie stellen Sie dies an?

 

Schritt 2: Welche Mittel nutzen Sie, um die E-Mail Kontaktliste zu erweitern?

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten oder auch Mittel, die Ihnen bei der Erweiterung der E-Mail Kontaktliste zur Verfügung stehen.

Während die einen Unternehmen Newsletter-Abonnenten mithilfe der Sozialen Netzwerke im Sinne von Social Ads generieren, verwenden die anderen Unternehmen unter anderem Willkommens-E-Mails  oder integrierte Landing Pages innerhalb der E-Mail Kampagnen, um die E-Mail Kontaktliste wachsen zu lassen:

Beispiel einer Willkommens-E-Mail von Mailjet

 

Willkommens-E-Mails ermöglichen somit den Onboarding-Prozess fortzusetzen und erzielen im Durchschnitt ganze 33% mehr Engagement für Ihre Marke.

Im Sinner der Social Ads kann dies wie folgt aussehen:

Facebook Ads

Beispiele von Werbeanzeigen im Facebook Newsfeed. Quelle: newsroom.fb.com
 

Facebook, mit rund 381 Millionen Benutzer in ganz Europa, ist somit nach wie vor ein Schwergewicht unter en sozialen Medien. Bei der Nutzung stellen sich daher auch die menschliche Seite Ihres Unternehmens in der Vordergrund.

Andernfalls gibt es die Möglichkeit Ihre E-Mail Kontaktliste mittels Landing Pages zu erweitern.

Der Vorteil einer solchen Landing Page liegt darin, dass Sie sich hier einzig und allein auf die Generierung von rechtssicheren Newsletter-Anmeldungen konzentrieren brauchen.

Landing Page bei Mailjet

 

Für welche Seiten sich SEO anbietet, erfahren Sie im weiteren Verlauf dieses Artikels. Zuerst gilt es darzustellen, was SEO ist und welche Bedeutung es für Ihr E-Mail Marketing hat.

 

Schritt 3: Für welche Seiten eignet sich SEO?

Vorab: Seiten auf Ihrer Webseite werden von Google individuell bewertet. Was bedeutet das?

Somit wird jede Seite als eigene Einheit angesehen, die auf verschiedene Kriterien individuell bewertet wird.

Am besten eignen sich SEO-optimierte Inhalte im E-Mail Marketing daher für folgenden Seiten:

  • Blogartikel
  • Landing Pages
  • Feature/Funktions-Seiten

Beispiel einer E-Mail Kampagne mit Blogartikel und Landing Page von Mailjet

 

Betreiben Sie einen Blog auf Ihrer Seite und erstellen wöchentlich neue Blogartikel für Ihre Leser, können Sie diese mit sehr vielen SEO-Inhalten besetzen.

Wie Sieht es mit der Landing Page aus? Anders als ein Blogartikel fällt der Inhalt der Landing Page kürzer aus:

Landing Page aus dem Newsletter zum E-Mail Vorlagen Generator von Mailjet

 

Daher gilt es hier genau darauf zu achten, welches Wording Sie verwenden, um Ihre Empfänger zu erreichen und welche Maßnahmen Sie hinzufügen, damit diese Ihre Kontaktinformationen hinterlassen.

PS: Dieser generiert 14 E-Mail Vorlagen wie Wilkommens-E-Mails, Passwortzurücksetzungen und vieles mehr in Ihrem Corporate Design. Probieren Sie ihn aus!

Ebenfalls ist es möglich, SEO in Ihren Feature/Funktions-Seiten mit einzubinden:

Beispiel einer Feature-Seite mit SEO zur E-Mail Personalisierung

 

Ein weiterer Hinweis: Google rankt zum Beispiel nur individuelle Seiten und nicht Domains.

Haben Sie ausgewählt, für welche Seiten Sie SEO anwenden möchten,  geht es darum, SEO so effiizient wie möglich anzuwenden.

 

Schritt 4: Zielseiten SEO-fit machen

Nun gilt es mittels SEO die dazugehörigen Keywords zu finden, damit Ihr Artikel auf Google ranken kann und Sie SEO und E-Mail Marketing gekonnt kombinieren:

  1.  Gehen Sie zur Topic Research Plattform Ihrer Wahl über
  2. Finden Sie die passenden Keywords

Dazu nutzen wir KWfinder, da dieses Tool benutzerfreundlich und genau ist.

Dieses Tool unterstützt Sie dabei, Keywords zu finden, die nicht ausführlich behandelt wurden – jedoch ein großes Potenzial besitzen:

KWFinder Search

Keyword Finder von KWfinder

  1. Zuerst suchen Sie nach etwas Einfachem wie “Marketing” – Ein-Wort-Keywords sind perfekt
  2. Wählen Sie Ihren Standort und Ihre Sprache
  3. Klicken Sie dann auf “Keywords suchen”

Sie werden schnell bemerken: Hier gibt es einige Möglichkeiten und Themen, die Sie nutzen können:

Keyword Search Results

Ergebnisse der Suche “Marketing” für die Themenrecherche

Hier finden Sie alle Arten von Themen rund um das Thema Marketing:

  • Das Ranking von Inhalten auf dem Keyword “Marketing” wird jedoch schwierig sein – die Keyword-Schwierigkeit ist sehr hoch
  • Wenn Sie jedoch auf KD klicken, können Sie alle Suchanfragen nach den am einfachsten zu bewertenden in Google sortieren
  • Dies wird einige sehr interessante Keywords hervorheben, die Sie verwenden können, wie z.B.:
    • Online-Marketing-Service
    • Internet-Marketing-Geheimnisse
  • Der nächste Schritt ist, auf “Search Related Keyword” zu klicken – und genau dirt liegt das Potenzial

 

Gehen Sie weiter alle zugehörigen Keywords durch, bis Sie dasjenige sehen, das für Ihr Unternehmen am sinnvollsten ist. Denken Sie daran, dass jedes Thema, über das Sie schreiben, Ihnen dabei hilft, Ihr Produkt zu verkaufen.

Das Ziel ist es, das Keyword mit einem Keyword Schwierigkeitsgrad von 40 oder weniger zu finden:

Keyword Schwierigkeitsgrad

 

Wenn Ihre Webseite bereits eine High Domain Authority von mehr als 40 hat, können Sie ganz einfach Artikel mit einer Keyword-Schwierigkeit von 0-50 bewerten.

In unserem Beispiel ist dies das Schreiben eines Artikels über “Internet-Marketing-Geheimnisse” eine großartige Idee sein.

Sobald Sie anfangen, auf “Search Related Keyword” zu klicken, sollten Sie in der Lage sein, Abfragen zu finden, die Ihnen viel organischen Traffic verschaffen und gleichzeitig ein niedriges Schwierigkeitsranking bei Google haben.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Sie nach nur fünf Minuten Recherche über den KWfinder ein Thema gefunden haben, das noch niemand sehr ausführlich behandelt hat.  Ebenfalls eins mit großem Potenzial zum Verkauf Ihrer Dienstleistungen.

Sobald Sie ein Keyword gefunden haben, das den Anforderungen entspricht, können Sie sicher sein, dass Sie die erste Seite bei Google mit 1-5 Backlinks erreichen können.

 

Schritt 5: Verwenden Sie Text, Design und Call-to-Action

Damit Ihre E-Mail Kontaktliste wächst, können Sie den Text und Design, als auch Call-to-Actions integrieren, um Aufmerksamkeit auf Ihr Unternehmen zu lenken und, um Ihr SEO im E-Mail Marketing zu optimieren:

Hier finden Sie ein 10-Schritte-Verfahren, mit dem alle Inhalte bei Google bewertet werden:

  • Die H1-Titel muss mit dem Fokus-Schlüsselwort beginnen und/oder dieses enthalten (der Titel muss ebenfalls weniger als 70 Zeichen lang sein).
  • Erstellen Sie Ihren SEO-Titel. Sie kann entweder gleich oder ähnlich wie Ihre H1-Schlagzeile sein. Es muss auch das Fokus-Schlüsselwort enthalten.
  • Verwenden Sie ein Clickbait-Keyword in der Überschrift – Bestes, Episches, Großartiges, Geschäft des Jahres/Monats, etc.
  • Fügen Sie ein Bild in Ihren Beitrag ein, das das Fokus-Schlüsselwort als Alt-Tag enthält.
  • Lassen Sie Ihr Fokus-Keyword im ersten Absatz des Beitrags fallen.
  • Füge 3-4 verwandte Keywords in den Inhalt ein. Versuchen Sie, Synonyme und Begriffe zu finden, die sich auf das Hauptschlüsselwort beziehen.
  • Stellen Sie sicher, dass Ihr Fokus-Keywords von 0,5% bis 1% des gesamten Inhalts erscheint.
  • Stellen Sie sicher, dass Ihr Fokus-Keywords von 0,5% bis 1% des gesamten Inhalts erscheint.
  • Füge auch eine Meta-Beschreibung hinzu, die Ihr Fokus-Keyword enthält.
  • Verwenden Sie schließlich Unterüberschriften, die Ihr Fokus-Keyword enthalten.

 

Für eine Landing Page sieht dies aus wie folgt:

Beispiel einer Landing Page auf Mailjet

 

Natürlich darf ein ansprechendes Design ebenfalls nicht fehlen. Orientieren Sie sich dabei einfach an an diesen Leitfaden:

  • Intention und den Anreiz der Seite prägnant herausstellen, nämlich dass sich der Besucher in den Newsletter einträgt.
  • Nutzen und Alleinstellungsmerkmal klar herausarbeiten. Warum genau sollte sich der Besucher in Ihren Newsletter eintragen? Was erwartet ihn und welchen Nutzen hat er dadurch?
  • Kurze und klare Herausstellung der wichtigsten Informationen, u.a wie häufig der User eine E-Mail von Ihnen erhält.
  • Ein eindeutiger und klarer Call to Action wie beispielsweise „Kostenlos anmelden“, „Newsletter abonnieren“ oder „Jetzt eintragen“.
  • Ggf. ein Siegel von Datenschutzeinrichtungen (CSA, signal spam, email experience council, etc.), um Vertrauen beim Leser zu schaffen.
  • Das Formular zum Eintragen des Namens und der E-Mail Adresse, sollte ebenfalls klar ersichtlich sein

 

Ihre Inhalte werden dann auf der ersten Seite von Google angezeigt. Setzen Sie es doch gleich in die Tat um für das Erstellen, Versenden und Nachverfolgen erfolgreicher Newsletter und anderer Marketing E-Mails:

Passport demo

 

Es gibt weitere Optionen, die Sie für E-Mail Marketing, Re-Targeting oder Re-Marketing verwenden.

Hier kommt der Call-to-Action zum Einsatz. Wie hilft dieser Ihnen dabei, um Ihre E-Mail Kontaktliste zu erweitern?

Ein Call-to-Action, eine eindeutige Handlungsaufforderung, wird als kleiner Banner dargestellt, der an einer von Ihnen ausgewählten Stelle erscheint und mit einer kurzen und knackigen Beschriftung versehen wird.

Sie können viele Arten von CTAs auswählen, um Leads zu generieren. Hier sind einige Optionen, die Sie je nach Ihrer spezifischen Geschäftsnische integrieren können:

Nutzung von CTAs auf der Webseite von Mailjet

 

Dieser CTA ist nützlich, wenn Sie die Aufmerksamkeit eines Benutzers im Bereich einer Webseite isolieren möchten. Hier verwenden wir ebenfalls unterschiedliche Farben, um zwischen den jeweiligen Funktion oder auch Zielen der Buttons zu differenzieren.

Im Sinne eines Blogartikels sieht dies wie folgt aus:

Beispiel eines Call-to-Actions in einem Blogartikel von Mailjet

 

oder: Call-to-Action innerhalb eines Blogartikels von Mailjet

 

Hier überlegen wir uns, welches Ziel der Blogartikel verfolgt und fügen dann den entsprechenden Call-to-Action hinzu. Beachten Sie, dass Sie die Anzahl dieser sinnvoll einsetzen, damit Ihre Leser gezielt an unterschiedlichen Stellen daran erinnert werden.

Wenn Ihre Seite unglaublich ansprechend ist und die Leser viel Zeit damit verbringen, durch den Beitrag zu scrollen, ist die Einbindung des CTA eine natürliche Option.

Feature/Funktions-Seiten bieten daher ebenfalls eine besonders erfolgreich Möglichkeit, SEO und Lead Magnets zu kombinieren:

Beispiele von CTAs auf der Funktionsseite der White Label Lösung Seite von Mailjet

 

Hinweis: Testen Sie mehrere Möglichkeiten, um zu sehen, welcher für Ihr Publikum am besten funktioniert. Außerdem werden sich die Leistungsträger im Laufe der Zeit ändern – das Geheimnis ist also, dass man weiter testet.

In den meisten Fällen ist weniger mehr: Verwenden Sie daher nicht 3 verschiedene CTAs, es sei denn, Sie wollen die Besucher Ihrer Website verärgern ;)

 

Wie Sie ein Anmeldeformular mit Mailjet erstellen

Mit dem intuitiven Drag-and-Drop E-Mail Editor des Abonnement-Widgets ist die Integration ist in der Regel recht schnell und intuitiv: 

Newsletter Anmeldeformular erstellen

Newsletter Anmeldeformulare erstellen Sie bei Mailjet ganz einfach per Drag and Drop

 

Wenn Sie ein Design gefunden haben, das Sie benutzen möchten, wird das Tool einen HTML-Code erstellen, den Sie einfach in den Quellcode Ihrer Webseite einfügen können.

Für diejenigen, die den Dingen gerne auf den Grund gehen, ermöglicht unsere Advanced Edition Power-Usern, HTML und CSS zu editieren und ein Anmeldeformular zu gestalten, das sich nahtlos in Ihre Website einfügt.

Newsletter Anmeldeformular Code

Erstellung der Anmeldeformulare mit HTML auf Mailjet

 

Dazu haben wir Ihnen einen ausführlichen Artikel erstellt, der Sie schritt für Schritt an Ihr Ziel bringt: E-Mail Anmeldeformulare für Newsletter und Co. gestalten

Wenn dies erledigt ist, haben Sie die Möglichkeit, die Kontaktinformationen potenzieller Kunden zu sammeln, ohne einen Cent auszugeben.

Darüber hinaus haben Sie nach der Implementierung des CTAs das letzte Stück an Ort und Stelle, um einen kontinuierlichen Fluss neuer Leads von Monat zu Monat zu gewährleisten.

Aber auch hier gibt es wichtige E-Mail-Marketing Vorschriften.

Die DSGVO-Konformität verlangt von Ihnen , dass Sie erklären, wie Sie die E-Mail der Person verwenden werden, und dass Sie eine ausdrückliche Zustimmung einholen, sie in Ihre Kontaktliste aufzunehmen.

Da Sie den Call-to-Action in einigen Fällen nicht bearbeiten können, ist ein Double Opt-In eine empfohlene Alternative. Auf diese Weise können Sie die E-Mail der Person bestätigen und erklären, für welche Art von Kommunikation Ihre E-Mail verwendet wird.

Finden Sie heraus, was Menschen in verschiedenen Phasen erleben, entsprechend dem Marketing Funnel (Strategie), um vorausschauend zu handeln.

Wenn Sie Ihren Prozess darauf aufbauen und dem Besucher der Webseite einen Call-to-Action anbieten, den er nicht ablehnen kann wird er nicht zögern,

Ihnen seine E-Mail Adresse mitzuteilen.

 

Und jetzt?

Jetzt kennen Sie die Grundlagen, wie Sie SEO im E-Mail Marketing gekonnt nutzen, um somit Ihre E-Mail Kontaktliste zu vergrößern.

Nutzen Sie dieses neue Wissen sinnvoll und bieten Sie Ihren potenziellen Kunden etwas Wertvolles.

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Inbox Preview: Die zeitsparende Alternative zur Test-E-Mail

Wir empfehlen unseren Kunden, folgende zwei Dinge zu überprüfen, bevor eine E-Mail Kampagne versenden:

  • Ob Sie die richtige Kontaktliste und Segmente ausgewählt haben.
  • Das Aussehen Ihrer E-Mail auf allen Geräten.

Das Problem bei E-Mails ist, dass jeder E-Mail Client, sei es Apple Mail, Outlook, Yahoo!, Gmail und alle anderen, dieselbe E-Mail kann unter Umständen sehr unterschiedlich dargestellt werden.

Wir Sie dieses Problem lösen, das erfahren Sie in diesem Blogartikel.

 

 

Warum ist es wichtig, das Aussehen der E-Mail vor dem Versand zu kontrollieren?

Leider haben wir als E-Mail Ersteller nur wenig Kontrolle darüber, wie die einzelnen E-Mail Clients E-Mails in Ihrem Posteingang darstellen. Zwar existieren “universelle” E-Mail Design Richtlinien, die wir E-Mail Versendern zu befolgen, um die Gefahr zu reduzieren, dass Ihr Design falsch dargestellt wird, doch eine 100%ige Sicherheit gibt es nicht.

Aus diesem Grund ist es wichtig, das Aussehen Ihrer E-Mails bei allen E-Mail Clients, die Ihre Empfänger verwenden, zu testen – und dies natürlich vor dem Versand. Nur so gehen Sie sicher, dass Ihre E-Mails in jedem Posteingang so angezeigt wird, wie Sie es auch wünschen.

Um Sie dabei zu unterstützen, haben wir gerade die passende Funktion dazu, namens Inbox Preview, veröffentlicht.

 

Wie Inbox Preview Ihr E-Mail Leben erleichtern wird

Um eine Marketingkampagne, Transaktions- oder Automatisierungs-E-Mail Vorlage zu validieren, ist der gängige Prozess, sich selbst und Ihren Kollegen einige Tests an verschiedene E-Mail Clients zuzusenden, um zu überprüfen, ob Ihre E-Mail überall fehlerlos dargestellt wird.

Wenn Sie dies derzeit nicht tun, dann ist die Gefahr hoch, dass Fehler und Designfehler auftreten, die kritisch sein könnten.

Der Nachteil bei diesem Verfahren: Dieser wichtige Schritt kann sehr zeitaufwändig sein.

Vielleicht konzentrieren sich auf die am häufigsten verwendeten Posteingänge Ihrer Empfänger, richten für jede Zielgruppe ein Konto ein und senden einen manuellen Test an diese Posteingänge. Das ist eine kluge Strategie, aber langwierig in der Ausführung.

Mit der Inbox Preview vermeiden Sie ab sofort manuelle Tests vermeiden und sparen wertvolle Zeit ein. Sie erhalten vor dem Versand eine Vorschau Ihrer E-Mail bei verschiedenen E-Mail Clients.

 

So funktioniert die neue Mailjet-Funktion

Inbox Preview ist eine Funktion, die unseren Kunden mit einem individuellen Plan zur Verfügung steht.

Wenn Sie bereits ein Enterprise-Kunde sind, können Sie sich an Ihren technischen Kundenbetreuer wenden. Falls nicht, kontaktieren Sie bitte unser Sales-Team.

Sobald Ihre E-Mail mit unserem E-Mail Editor fertiggestellt ist, klicken Sie auf „E-Mail Vorschau“:

Wie Sie zum Inbox Preview von Mailjet gelangen

 

Klicken Sie anschließend auf „Test durchführen“:

 

Perfekte E-Mails auswählen, testen und senden

Sie können jetzt die E-Mail Clients/Posteingänge auswählen, in denen Sie eine Vorschau Ihrer E-Mail anzeigen möchten.

Klicken Sie nach der Auswahl auf „Test durchführen“. In diesem Beispiel haben wir die gängigsten E-Mail Clients ausgewählt.

 

 

Wenn Ihre E-Mail auf allen ausgewählten Elementen Ihren Erwartungen entspricht, können sie diese versenden.

 

Führen Sie den Inbox Preview Test durch, bevor Sie eine E-Mail versenden. Der Grund: Die E-Mail Clients aktualisieren Ihre Darstellungsweise regelmäßig. Eine E-Mail Vorlage, die heute beim E-Mail Client X funktioniert, kann morgen möglicherweise nicht mehr so gut aussehen.

 

Wie Sie eine gespeicherte Vorschau wiederfinden

Sie können Ihre E-Mail Vorschau in der Galerie speichern. Sie können sie später aufrufen, indem Sie auf den Token-Button oben rechts im Bildschirm klicken.

 

Fahren Sie für eine Vorschau mit dem Mauszeiger über den gewünschten E-Mail Client:

 

 

Welche E-Mail Clients Sie mit Mailjet überprüfen können

Mit Mailjet können Sie verschiedene E-Mail Clients überprüfen, darunter:

  • Desktop E-Mail Clients
  • Web E-Mail Clients
  • Mobile E-Mail Clients

 

 

Dies benötigen Sie

Jeder Enterprise-Kunde erhält eine gewissen Anzahl an Token. Benötigen Sie weitere Token, dann wenden Sie sich an Ihren technischen Kundenbetreuer.

Jede von Ihnen ausgewählte Vorschau kostet 1 Token. Beachten Sie, dass Sie diese flexibel nach Ihren Wünschen verwenden können. Angenommen, Sie kaufen 1.000 Token.

Wenn Sie ein Konto haben, ordnen Sie diesen Betrag Ihrem einzigen Konto zu.

Wenn Sie Unterkonten besitzen (was bei Agenturen, Franchise-Unternehmen und Teams in einem Unternehmen der Fall sein kann), können Sie Ihre 1.000 Token verteilen und jedem Unterkonto eine bestimmte Menge zuweisen.

 

Was jetzt?

Vermeiden Sie zukünftig zeitintensive Test-E-Mails, indem Sie Ihre E-Mail (Vorlagen) ganz einfach mittels Inbox Preview überprüfen können. Loggen Sie sich dazu bei Mailjet ein oder kontaktieren Sie uns, um diese Funktion dazuzubuchen.

Passport demo

A/B-Testing im E-Mail Marketing: Die ultimative Anleitung

Wir sprechen viel darüber, wie Sie E-Mail Kampagnen für Ihre Kunden optimieren. Es gibt viele Möglichkeiten, E-Mails für die eigene Zielgruppe anzupassen und damit mehr Conversion zu erreichen.

Eine Möglichkeit ist mittels A/B-Tests. Ob Unternehmen oder Freelancer, Split-Testing bietet sich für jeden an. Mit Stolz präsentieren wir Ihnen unseren allmächtigen Einsteiger-Leitfaden ins A/B-Testing.

 

 

 

Eine kurze Einführung ins A/B Testing

Was ist A/B Testing?

Um einen E-Mail Test überhaupt durchführen zu können, müssen wir wissem, was A/B-Tests überhaupt sind.

A/B Test bezeichnen den Vergleich von zwei oder mehr Versionen eines Inhalts zur gleichen Zeit.

 

Sie können unter anderem Webseitenelemente, Paid Search Ads und Marketing E-Mails testen. Im Zusammenhang mit E-Mails stehen A/B-Tests für die Erstellung einer Variante Ihrer Kampagne, um herauszufinden, welche Version bei Ihren Kunden hinsichtlich der Öffnungs- und Klickrate am besten abschneidet.

E-Mail Tests können einfache, aber auch sehr komplexe Tests enthalten. Einfache Testings beinhalten ein oder zwei einfach anpassbare Element(e) wie z. B. Bild, E-Mail Betreffzeile, Farbe und Größe des Call-to-Action Buttons.

Kompliziertere Tests beinhalten die Anpassung mehrerer Elemente Ihrer E-Mail Kampagne wie Bildplatzierungen, allgemeine Formulierungen oder verschiedene E-Mail Vorlagen.

 

Die Vorteile von A/B-Testing im E-Mail Marketing

Um bestmögliche Ergebnisse zu erhalten, sollten Sie alle Ihre wichtigen E-Mail Kampagnen testen und analysieren (Marketing E-Mails, Transaktions-E-Mails und Automatisierungsabläufe für E-Mails).

Die Kosten für die Neukunden- und Newsletter-Abonnenten-Gewinnung können hoch sein, wohingegen die Kosten für die Steigerung der E-Mail Conversion eher minimal sind.

Durch sorgfältig geplante  E-Mail Tests erhöhen Sie die Wirksamkeit Ihrer E-Mail Marketingbemühungen deutlich. Mit dem Einsatz gesteuerter Tests werden Sie herausfinden, welche Inhalte und visuelle Gestaltung für Ihre Zielgruppen am besten funktionieren.

Sobald Sie die optimale Vorgehensweise herausgefunden haben, können Sie Entscheidungen leichter treffen und erfolgreichere E-Mail Kampagnen für Ihre Kunden erstellen.

Sie erreichen eine wesentliche Steigerung der Öffnungs- und Klickrate. Das Ergebnis erleben Sie dann in Form gestiegener Webseiten-Traffic, Leads, Verkäufe und Umsätze.

 

E-Mail Tests richtig angehen: Notwendige Vorarbeit

1. Schritt: Ziele bestimmen

Anhand der definierten Ziele können Sie jetzt konkrete Ziele fest. Stellen Sie sich an dieser Stelle folgende wichtige Fragen: “Was sollen meine Abonnenten tun, nachdem sie meine E-Mails erhalten haben?”, “Wie unterstützt mich das E-Mail Marketing beim Erreichen meiner Ziele?”.

Mögliche Ziele sind: Steigerung des Verkaufs und der Unique Visits, Erhöhung der Gewinnmargen, Erfüllung der Kundenansprüche, Aufbau einer Kundendatenbank für das Marketing und fungieren als führende Ressourcen-Community.

Diese Liste lässt sich beliebig fortsetzen.

Denken Sie daran, dass sich diese Ziele gegenseitig beeinflussen. Wenn Sie mehr Kunden gewinnen und gleichzeitig sowohl mit neuen als auch vorhandenen Kunden mehr Umsatz erzielen möchten, könnte das zu einem Zielkonflikt führen.

Legen Sie nicht zu viele Ziele fest und stellen Sie sicher, dass die Erfolge auf objektive Weise gemessen werden können.

Wie?

Durch konkrete Ergebnisse. Die Geschäftsziele sind definiert und die Ziele festgelegt. Zur Messung Ihrer Erfolge müssen Sie nun konkrete E-Mail KPIs bestimmen. Fragen Sie sich, “Mit welchen Daten können meine Ziele validiert werden?”.

Berücksichtigt werden könnten Neuregistrierungen pro Monat, gestiegene Öffnungsraten, Anzahl der Besucher Ihrer Webseite uvm.

 

2. Schritt: Ziel-KPI festlegen

Key Performance Indicators (KPIs) bezeichnen Schlüsselkennzahlen, die eine bestimmte unternehmerische Leistung widerspiegeln. Diese KPIs werden von den Unternehmen für die Bewertung des Erfolgs im Verhältnis zu den vordefinierten Zielen eingesetzt.

Die verschiedenen Abteilungen haben verschiedene Sichtweisen und Prioritäten, die jedoch alle zum Gesamtziele des Unternehmens betragen.

Das Marketing-Team konzentriert sich beispielsweise auf den Marktanteil, während die Buchhaltung auf Profitabilität, Kostendeckung usw. achtet.

Typische KPIs für ein Online-Unternehmen sind:

  1. Besucherzahlen der Webseite,
  2. Neuanmeldungen und
  3. Umsatz.

 

KPIs unterstützen Sie bei qualifizierten Entscheidungen und bei der Identifizierung von Aktivitäten, die eventuell neu überdacht werden müssen. Konkreten beantworten diese drei (scheinbar) einfachen Fragen:

  • Werden wir unsere Ziele erreichen?
  • Muss die Strategie geändert werden und wenn ja, wie?
  • Was sind unsere aktuellen Stärken und Schwächen?

 

Welche KPIs bieten sich für’s E-Mail Marketing an?

  1. Newsletter-Anmeldungen,
  2. Öffnungsrate,
  3. Klickrate,
  4. Konversionsrate,
  5. Spam-Rate,
  6. Bounce-Rate
  7. Abmelderate

 

Das Schwierigste ist die Auswahl der richtigen Metriken, ohne in eine Datenlähmung zu verfallen.

 

3. Schritt: KPI-Zielwerte formulieren

Die Vorbereitungen sind abgeschlossen. Legen Sie jetzt für jede KPI die anvisierten Zielwerte fest. Die Festlegung konkreter Zahlen ermöglicht Ihnen die Überprüfung, ob diese Ziele erreicht wurden. Beispiel: 5.000 neue Kunden, 250 Registrierungen pro Woche, 30 Prozent Öffnungsrate usw. Durch die Quantifizierung Ihres Erfolgs kann entsprechend reagiert werden.

KPI Framework für A/B Testing
 

Welche Elemente Sie in Ihren E-Mail Kampagnen A/B testen können

Sie können in Prinzip alles möglich sowohl design- als auch textbezogene Elemente überprüfen.

Um die beste Kampagne für Ihre Kunden zu definieren, empfehlen wir Ihnen beides. Mit einem guten E-Mail Design sorgen Sie, dass Ihre Nachrichten nicht sofort gelöscht wird.

Doch es sind letztendlich die Inhalte, die zu einem Anstieg der Conversionen führen.

Im folgenden Abschnitt erhalten Sie eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, auf welche Elemente des E-Mail Tests Sie sich zu Beginn konzentrieren sollten.

 

 

E-Mail Betreffzeile testen

Das Erste, was Sie testen können, ist die E-Mail Betreffzeile. Die Stunden harter Arbeit könnten vergebens sein, wenn Ihre Kunden Ihre E-Mail nicht öffnet.

Sorgen Sie dafür, dass sie es tun. Es genügt nicht, wenn Ihre E-Mail den Posteingang erreicht, die Überschrift den Kunden aber nicht überzeugt.

 

Folgende Dinge können Sie ausprobieren und A/B testen:

  • Spielen Sie mit der Länge
  • Probieren Sie Fragen und Behauptungen
  • Verwenden Sie auffällige Satzzeichen
  • Fügen Sie Emojis und farbige Symbole ein
  • Nutzen Sie “starke Wörter”
  • Verwenden Sie Zahlen
  • Personalisieren Sie die Betreffzeile

 

Personalisierung von E-Mail Betreffzeilen

Möglichkeit bei Mailjet die E-Mail Betreffzeile zu personalisieren, indem Sie Variablen einfügen

 

Eine detaillierte Anleitung, finden Sie hier: E-Mail Betreffzeile verfassen [101 Guide]

Visuelle Elemente testen

Herzlichen Glückwunsch, dank Ihrer fantastischen E-Mail Betreffzeile haben Ihre Kunden Ihre E-Mail geöffnet. Bilder und andere visuelle Elemente werden von Lesern prinzipiell zuerst erfasst. Bilder in E-Mails sind sehr effektvoll, sofern Sie diese richtig einsetzen.

Wie Sie bei Mailjet Bilder in E-Mail Kampagnen einbinden.

 

Untersuchen Sie verschiedene Banner, Produktbilder, Videos usw. unterschiedlicher Größe und beobachten Sie, welcher visuelle Stil am besten abschneidet. Vergessen Sie nicht, die Elemente Ihrer Markenidentität anzupassen.

 

 

E-Mail Inhalte testen

Von Zeit zu Zeit sind raffinierte visuelle Elemente und ausgefallene E-Mail Betreffzeilen nicht ausreichend, Ihre Kunden zu überzeugen. Dies muss ein guter Inhaltstext erledigen.

Stellen Sie verschiedene Formulierungen, Textlängen und Platzierungen gegenüber. Konzentrieren Sie sich auf die wichtigsten Botschaften und positionieren Sie die anderen Elemente um diese herum.

Kostenlose klasse Newsletter Vorlagen von Mailjet

Visuelle Aufbereitung von Preisen testen

Betreiben Sie beispielsweise einen Online-Shop? Warum in Ihrem Unternehmen nicht die einzelnen Preise testen? Probieren Sie verschiedene Größen, Farben, Platzierungen und den Preis selbst aus.

A/B Test Preise E-Mail
 

E-Mail Button testen

Sind Ihre Schlagzeilen, Unterzeilen und Absatztexte optimiert, werden Ihre Kunden gewillt sein, auf Ihre Handlungsaufforderung (CTA) zu klicken. CTA-Buttons gehören zu den wichtigsten Elementen einer Marketing E-Mail. Darum geht es letzten Endes.

Ihre E-Mail soll ihre Aufmerksamkeit erregen. Letztendlich geht es darum, Leads zu Ihrer Webseite zu generieren. Beachten Sie dies bei Ihren Split-Testing.

Spielen Sie ausgiebig mit Farben, Größen, Texten, Platzierungen usw. Denken Sie daran, dass  der CTA-Text von hoher Relevanz ist.

Button A/B Testing im E-Mail Marketing
 

Social Media Button testen

Neben den CTAs gibt es noch andere Links, die Sie integrieren und gegenüberstellen können. Ein Beispiel wären Buttons mit Links zu den sozialen Netzwerken. Über verschiedene Kanäle in Kontakt zu treten, ist für die heutige Unternehmen wichtig. Wir wetten darauf, dass Sie in den sozialen Netzwerken vertreten sind.

Warum keine Buttons mit Links zu den sozialen Netzwerken integrieren, die mit Ihren Kanälen verlinkt sind und diese bezüglich ihrer Attraktivität für den Kunden zu testen? Probieren Sie verschiedene Größen, Icons und Anordnungen und finden Sie die optimale Variante.

 

E-Mail Social Media Symbole
Social Media Icons einbinden bei Mailjet
 

E-Mail Versandzeit testen

Und zu guter Letzt sollte noch die Absendezeit getestet werden. Öffnet Ihr Publikum E-Mails bevorzugt am Morgen, am Abend, unter der Woche oder am Wochenende? Finden Sie es anhand von E-Mail Tests heraus und schrauben Sie ggf. an der Versandzeit.

Beispiel A/B Testing Versandzeit auswählen
Blick ins Mailjet Interface: Möglichkeit, A/B Test sofort oder zu einem bestimmten Zeitpunkt zu versenden.
 

Multivariate-Tests durchführen

Das Erstellen von zwei (oder mehr) Versionen einer E-Mail und das Verändern jeweils einer Variable (E-Mail Betreffzeile, Absendername, CTAs…). Das bedeutet, den besten Geschmack für Ihre E-Mail auszuwählen, indem Sie einige Ihrer Favoriten ausprobieren (und einige, die wahrscheinlich keinen Erfolg bringen).

Multivariate-Tests bestehen im Wesentlichen aus dem Testen mehrerer Varianten der selben E-Mail. Kurz gesagt, bei A/B-Tests für eine E-Mail wird die Vorlage kopiert und lediglich ein Element geändert, sei es die E-Mail Betreffzeile, der Banner, der CTA-Text… bei Multivariate-Tests werden zwei (oder mehr) Elemente geändert und analysiert, wie diese Kombinationen abschneiden.

Nehmen wir beispielsweise an, Sie haben eine fantastische Kampagne zur Steigerung Ihres Umsatzes erstellt und möchten, dass mehr Kunden durch Ihre Angebotsseite klicken und entscheiden sich für die folgenden Tests:

  • Der Text der CTA:Jetzt kaufen” oder “Entdecken Sie unsere fantastischen Preise!“?
  • Die Position der CTA: Im oberen oder im unteren Teil der E-Mail?

Um einen Multivariate-Test durchzuführen, erstellen und senden Sie vier Varianten (2 Texte x 2 Positionen) der gleichen E-Mail:

  1. CTA “Jetzt kaufen” im oberen Teil der E-Mail.
  2. CTA “Jetzt kaufen” im unteren Teil der E-Mail.
  3. CTA “Entdecken Sie unsere fantastischen Preise!” im oberen Teil der E-Mail.
  4. CTA “Entdecken Sie unsere fantastischen Preise!” im unteren Teil der E-Mail.

Mailjet Newsletter A/B Testing
 

Auch wenn das ziemlich einfach erscheint, werden die Tests nach dem Hinzufügen eines dritten Elements etwas komplizierter, aber die Ergebnisse werden dafür umso beeindruckender sein.

Gehen wir kurz auf das CTA-Dilemma ein. Natürlich können Sie Position und Text testen, aber… wie sieht es mit der Farbe aus? Dieser Kombination keine Farbe hinzuzufügen, wäre wie eine Eiscreme ohne Toppings, die ohnehin angeboten werden – völlig inakzeptabel.

Wir testen jetzt die drei folgenden Dinge:

  • Der Text der CTA:Jetzt kaufen” oder “Entdecken Sie unsere fantastischen Preise!“?
  • Die Position der CTA: Im oberen oder unteren Teil der E-Mail?
  • Die Farbe der CTA: Rot oder Schwarz?

Wir öffnen Passport und erstellen achten Varianten. Warum acht? Nun, zwei Texte x zwei Positionen x zwei Farben. Nein, das ergibt nicht sechs. Sondern acht. Machen Sie sich keine Sorgen, Ihre schlechten mathematischen Fähigkeiten bleiben unter uns.

Diese acht Varianten sehen folgendermaßen aus:

  1. CTA “Jetzt kaufen” im oberen Teil der E-Mail, rot.
  2. CTA “Jetzt kaufen” im oberen Teil der E-Mail, schwarz.
  3. CTA “Jetzt kaufen” im unteren Teil der E-Mail, rot.
  4. CTA “Jetzt kaufen” im unteren Teil der E-Mail, schwarz.
  5. CTA “Entdecken Sie unsere fantastischen Preise!” im oberen Teil der E-Mail, rot.
  6. CTA “Entdecken Sie unsere fantastischen Preise!” im oberen Teil der E-Mail, schwarz.
  7. CTA “Entdecken Sie unsere fantastischen Preise!” im unteren Teil der E-Mail, rot.
  8. CTA “Entdecken Sie unsere fantastischen Preise!” im unteren Teil der E-Mail, schwarz.

Bereiten Sie diese vor, drücken Sie auf Senden und warten Sie ab. Bei der Analyse der Ergebnisse finden Sie heraus, welche Ihrer CTA-Kombinationen mehr Kontakte dazu animiert hat, zu klicken. So einfach geht das.

Mailjet Newsletter A/B Testing Performance
 

OK, kann ich so beliebig Tests durchführen?

Um Ihre E-Mail Kampagnen auf Herz und Nieren zu testen, empfehlen wir Ihnen folgende Schritte durchzuführen:

  1. Überlegen Sie, warum getestet werden soll: Tests sind nur dann sinnvoll, wenn Sie das zu lösende Problem identifizieren, etwa: “Meine Webseite weniger Besucher, als ich erwartet habe und ich möchte, dass mehr Besucher durch meine Webseite klicken“.
  2. Identifizierung der zu testenden Elemente: Liegt Ihre Öffnungsrate derzeit bei etwa 35 % und die Klickrate bleibt dennoch sehr niedrig, sind E-Mail Betreffzeile oder Absendername wahrscheinlich nicht das Problem, sondern die Elemente, die den Kontakten beim Öffnen der E-Mail angezeigt werden. Ist die Überschrift spannend und animierend? Sind die CTAs einfach zu finden? Ist das Design ansprechend? Überlegen Sie, welche Elemente die Ergebnisse beeinflussen und entwickeln Sie Ideen, wie man das Ganze interessanter machen könnte.
  3. Behalten Sie stets die Metriken im Auge: Die E-Mail-Statistiken enthalten nach den Tests zwar die gewünschten Informationen, aber Sie müssen wissen, welche dieser Informationen von Bedeutung sind. Testen Sie verschiedene Kombinationen aus E-Mail Betreffzeilen und Absendernamen, stellt die Öffnungsrate den besten Leistungsindikator dar, wohingegen beim Testen von Farben und Text Ihrer CTA die Klickrate von Bedeutung ist.

 

 

A/B Tests richtig durchführen: Prozess

Der beste Weg für die Durchführung eines erfolgreichen E-Mail Tests ist die Einhaltung eines strengen Prozesses. Ein ordnungsgemäßer Prozess beinhaltet die folgenden Schritte:

 

1. Identifizieren Sie das Problem

Studieren Sie die Statistiken Ihrer E-Mail-Kampagne. Definieren Sie das Verhalten des Benutzers und finden Sie die Problembereiche Ihres Conversionstrichters. Berücksichtigen Sie die Zielseiten, auf denen Ihr Publikum landet, sobald sie auf einen Link in Ihrer E-Mail klicken.

 

2. Definieren Sie eine Hypothese

Erstellen Sie auf der Grundlage Ihrer Analyse eine Hypothese. Definieren Sie, welches Ergebnis Sie aus welchen Änderungen erwarten. Beispiel: “Meine Kunden mögen es nicht, nach unten scrollen zu müssen. Indem ich die Buttons für die Handlungsaufforderung oben platziere, erhöht das ihre Aufmerksamkeit und der Traffic zu meiner Webseite wird gesteigert.”; “Die meisten meiner Leser öffnen meinen Newsletter auf ihrem Smartphone. Indem ich die Buttons für die Handlungsaufforderung vergrößere, kann diese einfacher angeklickt werden, was zu mehr Conversionen führt.”

 

3. Testen Sie die Hypothese

Richten Sie auf der Grundlage Ihrer Hypothese den E-Mail Test ein. Erstellen Sie eine Variante und führen Sie im Vergleich zu Ihrer aktuellen E-Mail Vorlage Split-Testings durch.

 

4. Ergebnisse analysieren und Schlussfolgerungen ziehen

Sie haben jetzt Ihre E-Mail Kampagnen an den definierten Zielgruppen erfolgreich zugesendet. Jetzt ist es an der Zeit, die Ergebnisse zu begutachten und eine Optimierung der E-Mail durchzuführen. Welche Variante schnitt am besten ab?

Performance A/B Test E-Mail analysieren

 

Zeigt sich ein klarer Gewinner, fahren Sie mit dessen Implementierung fort. Fällt der Test nicht eindeutig aus, gehen Sie zurück zu Schritt 2 und überarbeiten Ihre Hypothese.

 

 

Die 7 Grundregeln für A/B-Tests im E-Mail Marketing

Um einen E-Mail Test richtig auszuführen, empfehlen wir, diese 7 Regeln zu beachten.

 

1. Regel: Bestimmen Sie immer ein Ziel

Tests ohne ein bestimmtes Ziel durchzuführen, ist reine Zeitverschwendung. Testen Sie nicht wild herum wie ein kopfloses Huhn.

Überlegen Sie, warum Sie E-Mail Tests durchführen möchten (Steigerung der Öffnungsraten, Erhöhung des Webseiten-Traffics, mehr Verkäufe) und welche Änderungen zu den gewünschten Ergebnissen führen. Je klarer Sie die Ziele definieren, desto erfolgreicher werden Ihre Tests.

Mailjet erlaubt es Ihnen die A/B Stichprobengröße beliebig zu wählen

Bei Mailjet können Sie für Ihren A/B Test einen Ziel-Parameter festlegen, den Sie verbessern möchten.

 

2. Regel: Versenden Sie E-Mails regelmäßig

Von dem Moment an, in dem Sie mit den A/B-Tests beginnen, werden Sie Feuer und Flamme sein und jede einzelne E-Mail Kampagne prüfen möchten. Jetzt gilt es Ruhe zu bewahren, tief durchzuatmen und die Finger still zu halten.

Zu Beginn sollten Sie sich auf die E-Mails konzentrieren, die Sie regelmäßig versenden, da diese in der Regel auch die größte Wirkung haben. Sofern Sie mehr als den wöchentlichen oder monatlichen Newsletter versenden, analysieren Sie alle Ihre Kampagnen und stellen Sie eine Rangliste auf.

Beginnen Sie mit den wichtigsten Nachrichten. Gehen Sie erst zu zur nächsten Kampagne über, wenn Sie mit den Testergebnissen zufrieden sind. Je nach Umfang kann das Testen eines bestimmten E-Mail Typus mitunter mehrere Wochen dauern.

 

3. Regel: Teilen Sie Ihre Liste nach dem Zufallsprinzip

Wählen Sie per Zufallsprinzip einen kleinen Teil Ihrer Kontaktliste aus, um an diesem die optimierte E-Mail Version zu testen, bevor die Kampagne an den Rest in der Kontaktliste versendet wird.

Um beweiskräftige Ergebnisse zu erhalten, wählen Sie die gleiche Stichprobengröße aus.

Möglichkeit bei Mailjet, eine beliebige Stichprobengröße auszuwählen.

 

4. Regel: Testen jeweils nur ein Element

Mit unserem A/X Testing-Tool können mühelos A/B-Tests für mehrere Elemente durchgeführt werden. Wir sind uns bewusst, dass Sie es nicht abwarten können und zu allem bereit sind.

Hier ist es wichtig, Ruhe zu bewahren, tief durchzuatmen und die Finger still zu halten.

Konzentrieren Sie sich auf ein Element und belassen Sie die anderen Variablen, wie sie sind. Beim E-Mail Testing mehrerer Elemente gleichzeitig, besteht die Gefahr, dass Sie das Ergebnis nicht eindeutig zuordnen können.

E-Mail Vorlage A/B Testing in Mailjets E-Mail Editor

A/B Testing bei dem lediglich der Haupt CTA-Button getestet wird.

 

5. Regel: Warten Sie mit der Auswertung

Die optimale Wartezeit ist von Ihrer E-Mail-Kampagne und der Zielgruppe abhängig.

Warten Sie nach dem Versand Ihrer A/B-Test E-Mail bis Sie mindestens 100 Ereignisse erhalten haben. Je geringer die Stichprobe, desto weniger aussagekräftig ist Ihr Testergebnis.

 

6. Regel: Überprüfen Sie die Ergebnisse auf ihre statistische Relevanz hin

Das Problem mit Split-Tests besteht darin, eine ausreichendgroße Stichprobengröße zu haben. Verwenden Sie ggf. einen A/B-Stichprobenrechner, um die für Sie richtige Stichprobengröße zu bestimmen. Ziehen Sie bei Bedarf externe Tools hinzu, um weitere Informationen zu erhalten.

 

7. Regel: Testen Sie erneut

Nach den Testing ist vor dem Testing. Sie haben jetzt die beste E-Mail Betreffzeile, Handlungsaufforderung usw. für Ihr Publikum gefunden. Wechseln Sie zu einem anderen Element und fahren Sie mit den Tests fort. Wiederholen Sie die Tests solange, bis Sie alle relevanten Elemente in Frage gestellt haben.

 

Was jetzt?

Sie wissen jetzt, was Sie für den Start der E-Mail Tests für Ihre Marketing Kampagnen benötigen: Die Elemente, auf die Sie sich konzentrieren sollten, den Best Practice-Prozess und die 7 Regeln, die einzuhalten sind. Wussten Sie, dass Sie bei Mailjet bis zu 10 Versionen einer E-Mail testen können? Probieren Sie es doch gleich kostenlos aus:

 

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