Arbeitsblatt zur Content Ideenfindung

Die Feiertags-Saison kann für Sie als E-Mail Marketer mitunter eine stressige Zeit sein. Um Sie dabei zu unterstützen, haben wir Ihnen ein Guide „Erfolgreiches E-Mail Marketing zu Weihnachten“ zusammengestellt. In diesem finden Sie auch ein Arbeitsblatt für das Brainstorming von Inhalten. Dieser Guide hilft Ihnen dabei, die Erstellung passgenauer Inhalte für Ihre Zielgruppe zu vereinfachen.
Unser Content Marketing Team hat für Sie einige Tipps und Tricks zusammengetragen, um Ihren Content-Planungs-Prozess zu optimieren. Mit diesem Arbeitsblatt brauchen Sie keine Angst mehr vor einem weißen Blatt Papier haben. Seien Sie versichert: Ihre Ideen werden nur so sprudeln. Fangen Sie bereits jetzt  mit der Planung Ihrer Feiertags-Kampagnen an und vermeiden Sie auf diese Weise nicht nur unnötigen Stress. Sorgen Sie auch dafür, dass Sie und nicht Ihre Mitbewerber in den Posteingängen Ihrer Empfänger glänzen werden.
Laden Sie unser Arbeitsblatt für das Brainstorming von Inhalten herunter und erstellen Sie Killer-Inhalte, der Ihre Kunden und Newsletter Empfänger diese Feiertags(Einkaufs)-Saison begeistern.

 

Inhaltsverzeichnis

Kapitel 1: Weihnachtliche Inhalte erstellen: Die Grundlagen

1.1. Eine Geschichte erzählen

1.2. Die Sprache

1.3. Copywriting

 

Kapitel 2: Arbeitsbuch zur Ideenfindung

2.1. Legen Sie Ihren Ablauf fest

2.2. Richten Sie Ihr Radar aus

2.3. Handeln Sie

2.4. Im Layout umsetzen

 

Blick in den Guide

von

Geheimtipp: Bildbearbeitung direkt im E-Mail Kampagnen Editor

Wenn Sie von Beruf her nicht zufällig Grafikdesigner oder zumindest passionierter Bildbearbeiter sind, kann das Einfügen von Bildern in der richtigen Größe in Ihren Newsletter vielleicht die eine oder andere nervenaufreibende Stunde mit sich gebracht haben.

Schon die kleinste Veränderung kann äußerst Zeitaufwendig werden, da Paint, Gimp, PhotoScape und Co. Ihren Ansprüchen als aufstrebendem Designer nur selten gerecht werden kann.

Und da wir um dieses Problem wissen, haben wir uns gedacht, wir machen Ihnen das Leben wieder ein bisschen leichter und ermöglicht wir Ihnen die Bildbearbeitung direkt in unserem Drag-and-Drop E-Mail Editor namens Passport. Kleine Änderungen können manchmal große Auswirkungen haben.

 

Auf die Größe kommt es an

Die Größe der Bilder in einer E-Mail kann sich negativ auf die Nutzererfahrung Ihrer Empfänger auswirken. Wenn Ihre Illustrationen zu groß sind, dauert der Ladevorgang zu lange und es besteht die Gefahr, dass Ihre Nachrichten nicht vollständig angezeigt oder nicht gelesen werden.

Das gilt vor allem dann, wenn der Empfänger die E-Mail auf seinem Handy abruft oder nur über eine schwache Internetverbindung verfügt (davon können wir alle unser Liedchen singen, das besonders laut aus Posemuckel schallt).

Zu kleine Bilder dagegen werden verzerrt angezeigt, was sich ebenfalls negativ auswirkt und Ihren Newsletter als qualitativ nicht hochwertig darstellen lässt. In beiden Fällen verschenken Sie Umsatz.

Damit Sie bei Ihrem kreativen Schaffen die Größe nicht aus den Augen verlieren, haben wir unser Bilddownload-Tool verbessert. Dieses warnt Sie, wenn Ihr Werk nicht nach den in diesem Bereich bewährten Praktiken erstellt wird.

Bild auswählen
 

Konzentrieren Sie sich auf das Wesentliche

Bei der Erstellung Ihrer E-Mails mit Passport können Sie Ihre Fotos nun direkt im Editor bearbeiten. Lenken Sie die Aufmerksamkeit durch das Zuschneiden Ihres Bildes auf das für Sie Interessante – ganz ohne Qualitätseinbußen. Wählen Sie das Format, das am besten in Ihre E-Mail passt, und heben Sie den Teil des Bildes hervor, der für Ihre Empfänger von besonderem Interesse ist.

 

Und so geht’s:

Klicken Sie auf Ihr Bild und anschließend auf das Bearbeitungs-Icon.

Bildbearbeitung Icon
 

Klicken Sie jetzt auf „Zuschneiden“

Bild bearbeiten Menü
 

Schneiden Sie Ihr Bild nach Ihren Vorstellungen zu und klicken Sie anschließend auf „Übernehmen“.

Bild bearbeiten
 

Hier ist das Ergebnis:

Bild fertig bearbeitet
 

Lassen Sie die Bilder lassen ganz einfach drehen

Wahrscheinlich ist den aktiven Blog-Followern unter Ihnen aufgefallen, dass wir unsere Ideen bei der Arbeit gerne in alle Richtungen drehen und wenden. Mit Ihren Bildern geht es Ihnen sicherlich genauso.

Wenn Sie zukünftig mit ihrer Ausrichtung nicht zufrieden sind oder wenn Sie vergessen haben, sie richtig zu drehen, können Sie das Problem nun ganz einfach lösen.

Bild bearbeiten Menü
 

Unter „Ausrichtung“ finden Sie das Spiegel-Werkzeug, mit dem Sie das Bild vertikal oder horizontal kippen können. Diejenigen, die ihre Segel auf hoher See auf einen neuen Kurs setzen wollen, können ihre Bilder auch um 90°, 180° oder – warum auch nicht – um 360° drehen.

Bild drehen, spiegeln etc.
 

Und das alles ohne den E-Mail-Editor zu verlassen.

Warum also nicht …

… den Anschein erwecken, Sie hätten absichtlich Ihre Schokoladenseite abgelichtet?

Bild richtige Ausrichtung
Bild spiegelverkehrt
 

… banale Fotos aufpeppen?

Bild um 180 Grad gedreht
 

Oder einfach mal den gewohnten Blickwinkel ändern, um Ihre Produkte ins rechte Licht zu rücken:

Bild gedreht
 

 

Passport erleichtert Ihnen die Arbeit mit Bildern

Bilder direkt in die E-Mails einfügen zu können, ist notwendig, aber nicht immer einfach. Für eine bestmögliche Hilfestellung wird nun gesorgt, indem Passport Ihnen hilft, Ihre E-Mails nach den bewährten Praktiken zu erstellen.

Sie können Ihre Bilder direkt in unserem Editor über Drag & Drop überarbeiten. Hin- und Herwechseln zwischen Design-Tutorials, Ihren E-Mails und den Bildbearbeitungswerkzeugen gehört der Vergangenheit an.

Jetzt sind Sie der Experte im Büro!

Ein letzter Tipp noch zur Bildbearbeitung: Natürlich sollen Ihre Inhalte ansprechend gestaltet werden, aber übertreiben sollte man es auch nicht … Das Integrieren von Text in Ihre E-Mail ist ein fundamentaler Faktor hinsichtlich ihrer Zustellbarkeit, denn Spammer können oftmals auf Mails zugreifen, die nur Bilder enthalten. Sollte dies bei Ihren Mails der Fall sein, könnten Sie falsche Signale übermitteln.

Außerdem macht Text in Ihrer E-Mail die Nachricht zum einen zugänglicher für sehgeschädigte Personen und zum anderen können Sie sichergehen, dass sie auch dann zu Ihren Empfängern durchdringt, wenn die Bilder nicht direkt angezeigt werden.

 

Wie finden Sie diese neuen Funktionen? Wie werden Sie sie nutzen? Wir freuen uns über Ihre Anregungen auf Facebook oder Twitter.

 

Herausforderung E-Mail Design und Wearables

Wearables werden die Art der Kommunikation verändern. Bereits jetzt gelten Smartwatches, Fitnesstracker und Co. neben Big Data als der nächste große Trend. Einer der weltweit größten Meinungsforschngsunternehmen Gartner schätzt, dass der globale Wearables Umsatz um 18% im Jahr 2016 wachsen werde. Vermutlich werden bis Ende 2016 rund 275 Millionen tragbare Geräte über den Ladentisch gehen. Ein ähnliches Wachstum wird für 2017 erwartet.

Der Siegeszug von Smartwatches und Co. bedeutet für Marketer weitere Touchpoints in der Kundenkommunikation. Unternehmen können ihre Zielgruppenansprache weiter optimieren und ihre Produkte und/oder Dienstleistungen zielgerichteter promoten. In der Konsequent bedeuten Wearables aber auch, dass die Erstellung von responsiven E-Mails noch komplizierter wird.

 

Die responsive Herausforderung

Bei einer durchschnittlichen Größe von 9 bis 16 Quadratzentimetern (das ergeben pro Zeile rund 16 Zeichen Platz, für den gesamten Bildschirm zwischen 30 bis 80 Zeichen) stellt sich natürlich die Frage, was Sinn macht auf diesen Geräten an Inhalten darzustellen. Auch wenn sich die Displaygrößte und Anzeigegröße bei den einzelnen Herstellern etwas unterscheiden, wirklich viel Platz ist das aber nicht. Doch auch wenn Smartwatches das Scrollen ermöglicht, dafür primär ausgelegt sind sie nicht.

sony_smartwatch

E-Mail dargestellt auf der Sony Smartwatch 3

 

Keine Sorge, Sie müssen jetzt nicht in Panik verfallen und alle Ihrer E-Mail Vorlagen komplett neu gestalten, um den “Wearables Standards” zu entsprechen. Aus technischer Sicht können diese Geräte Media Queries bislang nicht richtig verarbeiten. Das heißt, dass Ihre professionell gestalteten E-Mail Designs zum gegenwärtigen Zeitpunkt höchtwahrscheinlich nicht korrekt angezeigt werden.

Hinzu kommt, dass der Benutzer darüber entscheiden kann, welche der eingehenden E-Mails er zu seiner Smartwatch weitergeleitet haben möchte und welche nicht. Das bedeutet, dass auch Ihre Marketing-E-Mails unter Umständen es nicht auf die Smartwatch schaffen werden. In diesem Fall laufen Ihre ganzen Anstrengungen, Ihre E-Mails für Wearables zu optimieren, ins Leere.

Es ist daher nicht notwendig jede Ihrer versendeten E-Mails auf Wearables hin zu optimieren. Statt Newsletter macht es vielmehr Sinn, einfache automatisierte Benachrichtigungen an die Smartwatch zu senden, also E-Mails, die als reiner Text funktionieren und bei dem keine Links notwendig sind. Mögliche Szenarien sind Barcodes, die als Eintrittskarte dienen, Versandbestätigungen oder Nachrichten über Terminänderungen und -verschiebungen.

 

Sollten Sie überhaupt mit dem Thema Wearables und E-Mail beschäftigen?

Smartwatches erfreuen sich bereits großer Beliebtheit und alles spricht dafür, dass diese Beliebtheit mit fortschreitender Entwicklung noch weiter zunehmen wird. Auch wird vermutlich die E-Mail Darstellung weiter verbessert werden, womit diese Technologie für E-Mail Versender bald durchaus interessant werden dürfte. Und wenn diese Zeit da ist, wahrscheinlich eher früher als später, dann können sich diejenigen freuen, die jetzt schon entsprechende Vorkehrungen treffen.

Sie können bei der E-Mail Optimierung für Wearables einfach beginnen. Halten Sie Ihren Betreff zu kurz wie möglich und stellen Sie die wichtigsten Punkte zu Beginn der E-Mail. Auf einen Einleitungssatz können Sie verzichten. Vergessen Sie aber den Preheader nicht. Nutzen Sie diesen für eine Zusammenfassung Ihrer Nachricht. Streichen Sie Füllwörter und Wiederholen konsequent aus Ihren Nachrichten. Optimieren Sie ebenfalls Ihren Absendernamen. Ihr Name ist ohne Frage ein wesentlicher Teil Ihrer Marke. Versuchen Sie eine kürzere Variante wie “Mailjet Team”.

applewatch

E-Mail auf einer Apple Watch

 

Auch wenn Wearables bislang nicht im Fokus Ihrer E-Mail Marketing Strategie stehen brauchen, empfiehlt es sich dennoch, die eben genannten Punkte schon jetzt anzuwenden. Wenn Smartwatches und Co. dann mehr und mehr in den Mittelpunkt rücken, haben Sie bereits die notwendige Vorarbeit geleistet. Sie können dann Ihren Fokus bereits auf fortgeschrittene Praktiken richten, u.a. die Integration von auf Smartwatches perfekt anzeigbaren Barcodes. Die Zukunft wird uns zeigen, wo die Reise hingeht. Seien Sie gespannt. Wir sind das in jedem Fall.

 

Wie schätzen Sie die Zukunft der E-Mail in Zeiten von Wearables ein? Hat da Medium E-Mail auf diesen Geräten eine Chance? Kommentieren Sie auf unserer Facebook-Pinnwand oder twittern Sie uns.

So bringen Sie Ihre Kontaktliste in Ordnung

Um eine gute Zustellbarkeit bei Ihren E-Mail-Kampagnen zu erreichen, sollten Sie neben der Bereitstellung hochwertiger Inhalte auch Ihre Kontaktliste in regelmäßigen Abständen säubern. Die Gründe dafür erfahren Sie im Folgenden.

Vielleicht erinnern Sie sich daran, wie Ihre Eltern Ihnen erzählt haben, dass Sie, wenn Sie nicht brav sind und Ihr Zimmer aufräumen, im Buch vom Weihnachtsmann auf der Seite mit den bösen Kindern stehen und keine Geschenken unter dem Weihnachtsbaum vorfinden werden. Und ganz ehrlich: Niemand wollte zu den bösen Kindern gehören. Wir wollten zu den Braven gehören, damit wir uns an Weihnachten den Bauch mit Schokolade vollschlagen und mit den Spielsachen spielen konnten, die wir uns schon wochenlang vor Weihnachten gewünscht hatten.

Als E-Mail-Vermarkter wissen wir, dass wenn wir unsere E-Mail-Kontaktlisten nicht säubern, wir auf der Seite mit den böse Kindern landen könnten (offiziell auch als ISP Blacklist bekannt …). Wie können wir das also verhindern? Befolgen Sie unsere Tipps und gelangen Sie auf DER Seite mit den guten Kindern (und gewährleisten Sie, dass Ihre Weihnachts-E-Mails sicher in den Posteingängen landen).

 

Bringen Sie Ihre Kontaktliste in Ordnung

Die Weihnachtszeit ist wahrscheinlich eine der lukrativsten Jahreszeiten für Sie. Sie sollten Ihre harte Arbeit nicht unbelohnt lassen. Sie möchten, dass Ihre Abonnenten auf Ihre Inhalte in den Posteingängen eingehen und dass Ihre E-Mails nicht in den Spam-Ordnern landen. Es ist genauso wichtig, nicht aktive, nicht interessierte Kontakte von Ihrer Liste zu entfernen, wie Ihre Kontaktliste um neue und interessierte Abonnenten zu erweitern.

Es ist wichtig, abgemeldete Abonnenten und Hard Bounces von Ihren Kontaktlisten zu entfernen, um die Leistung Ihrer E-Mail-Kampagnen zu optimieren, damit sie in den Posteingängen (und nicht in den Spam-Ordnern) landen. Aber was können Sie noch tun, um Ihre E-Mail-Kontaktliste zu optimieren?

Zum einen könnten Sie Ihre Liste auch nach dem Engagement Ihrer Kontakte segmentieren. Kontaktieren Sie diejenigen, die Ihre E-Mails in den letzten 3 bis 6 Monaten nicht geöffnet haben. Senden Sie Ihnen eine Reaktivierungs-E-Mail vom Typ „Wir vermissen Sie“. Wenn sie darauf nicht reagieren, dann entfernen Sie sie von Ihrer Kontaktliste. Denn seien wir ehrlich: Wenn Ihre E-Mail-Empfänger in den letzten 6 Monaten nicht reagierten, dann werden Sie es auch zukünftig tun. Sie werden eindeutig das Interesse an Ihrem Angebot verloren haben.

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Volldampf voraus

Neben dem Säubern Ihrer Kontaktliste ist es wichtig, dass Sie Ihre Sendefrequenz und das Sendevolumen nicht zu schnell erhöhen. Sie denken vielleicht, dass Ihre Liste bessere Leistung als jemals zuvor erbringt und die normalen Regeln des E-Mail-Versands nicht auf Sie zutreffen, aber das stimmt leider nicht. ISPs werden oft aufmerksam, wenn Sie Ihre E-Mails plötzlich täglich und nicht mehr wöchentlich versenden und ein sehr viel höheres Versandvolumen haben. Wir wissen, dass es verführerisch ist, mehr E-Mails zu versenden, um einen höheren ROI zu erreichen. Sie können das tun, aber Sie müssen die ISPs zuerst daran gewöhnen. Sie könnten wie ein Spammer wirken, wenn Sie innerhalb kurzer Zeit deutlich mehr E-Mails versenden. Nehmen Sie sich also Zeit und steigern Sie Ihre Sendefrequenz langsam aber stetig über einige Wochen hinweg.

Jetzt kennen Sie endlich das Geheimnis. Säubern Sie Ihre E-Mail-Liste und steigern Sie Ihre Versandfrequenz langsam. Wir von Mailjet empfehlen Ihnen, nur Abonnenten zu kontaktieren, die in den letzten 6 Monaten auf Ihre E-Mails reagiert haben. Wir wissen, dass es verlockend ist, noch tiefer in Ihren Kontaktlisten zu kramen, um potenzielle Gewinnmöglichkeiten zu maximieren, aber machen Sie das auf sichere Art und Weise. Konzentrieren Sie sich zuerst auf Ihre aktivsten Abonnenten, erweitern Sie Ihre Liste mit Bedacht und steigern Sie Ihr Versandvolumen allmählich. So verschwenden Sie keinen Atem und verhindern, dass Ihre E-Mails blockiert werden.

 

Sie haben Ihre Kontaktliste gesäubert und großartige Ergebnisse erzielt? Wir würden uns gerne mit Ihnen darüber unterhalten. Twittern Sie uns unter @Mailjet_de und verwenden Sie #Iamonthenicelist oder schreiben Sie uns auf Facebook.

 

 

YAHOO!’s Sicherheitsverletzung: Was nun?

Letzte Woche ist ein neuer Skandal der Datensicherheit bekannt geworden. Yahoo! verkündetet, dass 2014 die Anmeldedaten von 500 Millionen Benutzerkonten gestohlen wurden. Was nun? Keine Sorge, Mailjet ist für Sie da und erklärt Ihnen, was genau passiert ist, welche Auswirkungen auf Sie als Absender zukommen und wie Sie mit den Konsequenzen umgehen können.

 

Was genau gesehen ist

Am 22. September 2016 veröffentlichte Yahoo! eine wichtige Nachricht zur Benutzersicherheit. Sie offenbarte eine enorme Sicherheitsverletzung im Jahr 2014. Die Anmeldedaten von 500 Millionen Yahoo-Konten wurden gestohlen und von einem Hacker zum Verkauf angeboten (angeblich derselbe Hacker, der in die Sicherheitsskandale von LinkedIn und Tumblr verwickelt war).

Laut Yahoo!s Nachricht wurden folgende Daten gestohlen:

  • Namen,
  • E-Mail-Adressen,
  • Gehashte Passwörter,
  • Telefonnummern,
  • Geburtsdaten,
  • Sicherheitsfragen und Antworten.

Laut der noch laufenden Ermittlung scheinen sich Kontoverbindungen und geschützte Passwörter nicht unter den gestohlenen Daten zu befinden.

Eventuell betroffenen Benutzer wurden von Yahoo! kontaktiert. Allen Benutzern wurde empfohlen, ihre Passwörter zu ändern, falls sie immer noch das von 2014 nutzen.

 

Hat dies eine Auswirkung auf mich als Absender?

Solch eine enorme Sicherheitsverletzung hat aller Wahrscheinlichkeit nach viele Konsequenzen und ja, sie könnte auch Auswirkungen für Sie haben. Genauer gesagt, könnte sie einen negativen Einfluss auf Ihre Zustellbarkeit haben.

Einige E-Mail-Service-Provider haben bereits eine hohe Hard-Bounce-Rate von Yahoo!-Konten ermittelt. Dies könnte damit zusammenhängen, dass Yahoo! Konten deaktiviert, die von den Hackern, die Zugang hatten, betrieben wurden.

Es ist auch möglich, dass einige Yahoo!-Benutzer das Gefühl haben, dass ihre Daten bei dieser Adresse nicht mehr sicher sind. Stellen Sie sich vor, dass Ihr Name, Ihr Hausschlüssel und Ihre Adresse eineinhalb Jahre lang der Öffentlichkeit zugänglich waren. Einige Menschen würden nur ihr Schloss austauschen. Andere würden sogar ihr Haus verlassen und in ein neues Haus ziehen. Das bedeutet konkret, dass viele Menschen ihre E-Mail-IDs löschen, ihre Konten schließen und neue Konten erstellen, wodurch Ihre Kampagnen mehr Hard Bounces erhalten.

 

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Nein, das ist nicht die Art von Hard Bounces, über die wir sprechen.
 

Hard Bounces sind Antworten von Yahoo!, die anzeigen, dass der Absender über eine (mittlerweile) ungültige der inaktive Adresse verfügt. Hard-Bounce-Raten gehören zu den Kriterien, die Internet Service Provider nutzen, um die Qualität der Liste und Reputation des Absenders zu messen. Eine hohe Hard-Bounce-Rate kann einen negativen Einfluss auf Ihre Zustellbarkeit haben.

Sie könnten sich jetzt fragen: „Wenn das Problem bekannt ist, sollten ISPs flexibler sein und die Grenze für Hard-Bounce-Raten anheben, oder nicht?“ Leider ist es nicht ganz so einfach. Diese Filter stützen sich auf komplexe Algorithmen, die versuchen Phishing und Betrug vorbeugen. Sie vergleichen Ihre Metrics als Absender mit ihrer Meinung nach „normalen“ Zahlen für legitime Absender.

Wahrscheinlich wird folgendes geschehen:

  • Wenn Ihre Hard-Bounce-Rate nur gering steigt, aber der Rest Ihrer Metrics noch in Ordnung ist und Sie gute Statistiken haben, wird der Einfluss minimal sein – vielleicht nur einige wenige E-Mails, die im Spam-Ordner landen.
  • Wenn Ihre Hard-Bounce-Rate stark steigt, könnte dies dazu führen, dass viele Nachrichten kurzfristig in den Spam-Ordner gelangen, Ihre Raten aber einige Tage später wieder normal sind.
  • Wenn Sie einen Anstieg Ihrer Bounce-Rate bemerken, werden eventuell einige Nachrichten zurückgewiesen und für einige Stunden oder sogar mehrere Tage von den ISPs zeitweise blockiert.

 

Wie kann ich Schadensbegrenzung betreiben?

Wir empfehlen, Ihre Bounce-Rate aufmerksam zu verfolgen, um Ihre Absender-Reputation zu schützen. Bei Mailjet haben wir eine 8 %-ige Bounce-Rate als Grenze in unserer Versandpolitik. Bleiben Sie also wachsam, denn eine höhere Rate könnte zu einer Limitierung führen.

Wir empfehlen, dass Sie in den nächsten Wochen nach jeder versandten Kampagne alle Bounce-Adressen aus Ihrer Kontaktliste streichen. Die mag schmerzhaft sein, aber es ist definitiv der schnellste und einfachste Weg Ihre Bounce-Rate wieder auf ein normales Level zurückzubringen und den Schaden für Ihre Zustellbarkeit zu minimieren.

Wenn Sie speziell die Yahoo-Benutzer ansprechen wollen, die in Versuchung sind, ihr Konto abzumelden und es noch nicht getan haben, könnten Sie eine segmentierte Liste erstellen, die alle Yahoo-Kontakte anschreibt, die in den letzten drei bis sechs Monaten „aktiv“ waren (Ihre neuesten Kampagnen geöffnet oder auf sie geklickt haben). Senden Sie eine spezielle Kampagne, mit der Sie für ein Update der Einstellungen werben und geben Sie ihnen eine Chance eine neue E-Mail-Adresse anzugeben, um somit sicherzustellen, dass Ihre E-Mails an die neue Adresse gelangen.

 

Haben Sie nach der Sicherheitsverletzung von Yahoo! Auswirkungen auf Ihre neuesten E-Mail-Kampagnen bemerkt? Wie wollen Sie darauf reagieren? Erzählen Sie uns mehr darüber auf Facebook oder Twitter.

E-Mail Marketing im Tourismus: Ein Praxisleitfaden

Das Internet hat die Art und Weise, wie wir reisen, für immer verändert.

Viele Menschen verbringen Stunden damit, das Web nach den besten Flugangeboten zu durchsuchen, durchblättern Reiseführer und hinterlassen dabei eine Spur von wertvollen Daten über ihre Interessen, Budgets und Muster und verändern damit die Reiseindustrie. Je anstrengender das Leben wird und je mehr die Arbeitsbelastung der Menschen steigt, desto geneigter sind sie, sich in ihren eigenen imaginären Urlaubsträumen zu verlieren.

Jetzt liegt es an uns. Als E-Mail Marketer bietet sich die Gelegenheit, die Aufmerksamkeit dieser Menschen auf uns zu lenken. Eine E-Mail ist der leistungsstärkste Kanal für den ROI, noch vor SEO. Es ist unsere Aufgabe, diesen endlosen Informationsstrom für die Erstellung einer hervorragenden Strategie für das E-Mail Marketing zu nutzen, die Touristen aus aller Welt von Tagträumern in echte Kunden verwandelt.

Nun, wie verwandeln wir einen langweiligen Posteingang in eine echte Goldmine? In diesem 41-seitigen Guide behandeln wir die Grundlagen des E-Mail Marketings für die Tourismus- und Reiseindustrie. Wir werden die Grundlagen besprechen, die jeder E-Mail Vermarkter beherrschen sollte, lernen einige der Tools und Funktionen kennen, die eine normale E-Mail in eine außergewöhnliche Kampagne verwandeln können und begutachten einige der am häufigsten anzutreffenden Szenarien und Beispiele.

 

Inhaltsverzeichnis

Kapitel 1: E-Mail Marketing: Die Grundlagen
1.1. Aufbau einer Kontaktliste
1.2. Die Geheimwaffen der E-Mail beherrschen
1.3. Responsives E-Mail Design im Griff haben
1.4. Senden datengeschützter E-Mails
1.5. Einbeziehung der Personalisierung
1.6. E-Mail Automatisierung
1.7. Informationen zur Zustellung

 

Kapitel 2: Marketing und Transaktions-E-Mails

 

Kapitel 3: Arten von E-Mail Kampagnen
3.1. Rabattaktionen
3.2. Newsletter
3.3. Saisonveranstaltungen
3.4. Informations-E-Mails
3.5. Markteinführungen
3.6. Begrüßungsprogramme
3.7. Geburtstage/Jahrestage
3.8. E-Mails zur Unterstützung
3.9. Verworfene Buchung
3.10. Nach der Buchung/Vor Reisebeginn
3.11. Preis-/Verfügbarkeitsbenachrichtigungen
3.12. Danksagungen per E-Mail
3.13. Feedback-E-Mails
3.14. VIP-/Treueprogramme
3.15. Programme zur Wiedergewinnnung

Blick in den Guide