So analysieren Sie Ihre E-Mails mit Google Analytics

Die Welt der Webanalyse kann ein ziemlich beängstigender Ort sein. Oft wirkt es, als ob Ihre digitalen Bemühungen in ein schwarzes Loch gesaugt würden, weil Sie sie nicht nachverfolgen oder nicht die richtigen Daten finden können, um Ihren Erfolg zu messen. Aber es muss kein frustrierendes oder extrem technisches Verfahren zu sein! Falls Sie es nicht schon tun, beginnen Sie, indem Sie Ihre Konversionsziele mithilfe von Google Analytics und Ihrem Mailjet-Dashboard definieren und nachverfolgen.

Es ist jedoch gut möglich, dass bei Ihnen aktuell bereits Google Analytics eingerichtet ist oder Sie in der Vergangenheit damit gearbeitet haben. Sie können aus Ihrem Konto so viel mehr ziehen als nur einmalige Seitenaufrufe. Es gibt Event Tracking, Konversionsziele, Erfolgsereignisse, Profile, Filter und Mehrkanal-Trichter, um nur ein Paar zu nennen.

Wollten Sie jemals nachverfolgen, welche E-Mail-Kontakte zu Kunden geworden sind? Welche Call-To-Actions sie dazu gebracht haben, auf bestimmten Seiten zu landen? Wieviel Zeit sie auf Ihrer Website verbracht haben? Welche Arten von E-Mail-Kampagnen die höchste Konversionsrate erzielen?

Heute werden wir uns auf das Einrichten von Zielen und Tracking der Konversion mit Mailjet und Google Analytics konzentrieren. Wir versprechen Sie werden stolz sein, nachdem Sie in Google Analytics die ersten Ziele eingerichtet, auf “Senden” geklickt, und die Kampagne komplett analysiert haben.

 

Einrichtung von Konversionszielen in Google Analytics

Der erste Schritt besteht darin, zu bestimmen, was Konversion für Sie bedeutet. Je nach Ihrem Geschäft kann eine Konversion wirklich ein breites Spektrum an Bedeutungen haben – sie kann alles sein von einem Verkauf bis zum Herunterladen eines White Papers. Wenn das neu für Sie ist, sehen Sie sich unsere fünf Schritte, um E-Mail-Marketing-Ziele zu finden.a.

Hier sind vier Bereiche, für die Sie Ziele einstellen können, wenn es um die Nachverfolgung Ihrer Besucher geht.

  1. Ziel-URL – Das ist ziemlich selbsterklärend. Wenn ein Benutzer eine bestimmte Angebotsseite besucht, nachdem er eine Handlung ausgeführt hat, können Sie diese URL als Konversionsziel verwenden. Das bedeutet, dass wenn ein Benutzer eine bestimmte URL erreicht, Sie Ihr Ziel erreicht haben..

Beispiel: Beispiel: Sie haben eine E-Mail gesendet, mit der Sie eine neue Partnerschaft ankündigen. Sie möchten nachverfolgen, wieviele Benutzer auf den CTA in Ihrer E-Mail klicken und auf der Angebotsseite landen.

  1. Besuchsdauer – Hier können Sie nachverfolgen, wie lange Besucher von bestimmten Kampagnen auf einer einzelnen Seite bleiben. Das ist entscheidend, wenn Sie eine inhaltsreiche Website wie einen Blog haben, damit Sie das Leseverhalten nachverfolgen können.

Beispiel: Sie sind neugierig, was Ihre Kunden auf Ihren Blog bringt. Liegt es daran, dass Sie attraktive Call-To-Actions setzen? Sind Ihre Blog-Posts tatsächlich informativ und spannend? Analysieren Sie die Besuchsdauer auf Ihrem Blog, um zu sehen, wie lange die Leser bleiben und wieviel Inhalt sie aufnehmen.

  1. Seiten pro Besuch – Durch Einrichten dieses Ziels können Sie nachverfolgen, wieviele Seiten jeder Besucher auf Ihrer Website durchgeht, nachdem er von einzelnen Kampagnen dort angekommen ist.

Beispiel: Sie verfolgen die Effektivität des Ablaufs Ihrer Website nach, indem Sie die Besucher ermutigen, weiter auf Ihrer Website zu browsen. Stellen Sie das Ziel ein, Benutzer nachzuverfolgen, die mehr als 4 Seiten auf Ihrer Website besuchen, und schauen Sie, welcher Anteil der Besucher dieses Konversionsziel erreicht.

  1. Event – Die Analyse von Events ist wahrscheinlich die leistungsfähigste Funktion, um Ihre Benutzer zu verstehen. Mit dem Event-Tracking von Google Analytics können Sie einzelne Handlungen von Benutzern identifizieren.  

Beispiel:  Sie können Metriken tracken wie: Downloads, Abonnements, Video-Ansichten und Klicks auf bestimmte Schaltflächen. Wenn Sie über Ihre Website Umsatz generieren, ist diese Funktion ein Muss!

Sie können bis zu 20 Ziele je Google Analytics-Profil haben (4 Zielkomplexe und 5 Ziele je Komplex). Hier ist eine kurze Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie man diese Ziele in Google Analytics einrichten kann.
Hier finden Sie ein Beispiel das ich erstellt habe, um Kampagnen zu tracken, die Benutzer dazu bringen, über die Landingpage hinaus zu browsen. Das Ziel ist erreicht, wenn der Benutzer mehr als vier Seiten je Sitzung besucht:

Google Analytics

 

Wie Sie Google-Tracking-Links zu Ihrer Mailjet-Kampagne hinzufügen

Dieser Teil ist einfach. Wir werden einen nachverfolgbaren Link erstellen, um zu sehen, wie bestimmte Handlungen mit bestimmten Arten von Inhalten zusammenhängen. Wir werden diese Metriken dann einsetzen, um zu ermitteln, ob wir unser Ziel erreicht haben. Damit Sie sich dies leichter vorstellen können, werden wir das für einen falschen Dezember-Newsletter einrichten, in dem wir unseren CTA-Button mit einem Blog Postverlinken.

Beginnen Sie, indem Sie zu Google’s Tool zur URL-Erstellung gehen und und das Formular mit relevanten Daten ausfüllen. Google führt sogar Beispiele an, sodass Sie keine Sorge zu haben brauchen, dass Sie etwas verwechseln könnten.

Google URL Builder

Hier ist der Link, den ich mithilfe des praktischen URL-Builder-Tools erstellt habe:

https://uk.mailjet.com/blog/this-was-written-just-for-you/?utm_source=DecNewsletter&utm_medium=email&utm_campaign=December%20Newsletter

Fügen Sie diesen Link jetzt einfach zu einem Ihrer CTA-Buttons in Passport, dem Drag-and-Drop-Tool zum Erstellen von E-Mails hinzu.

Mailjet Dashboard

 

 

Wie Sie Google Analytics-Konversionen von Ihren Mailjet-Kampagnen analysieren

Jetzt, nachdem wir unser Ziel eingerichtet haben (Zu tracken, wieviele Benutzer von bestimmten Quellen mehr als vier Seiten Ihrer Website besuchen), können Sie sich mit der Analyse der Ergebnisse vergnügen! Um die Metriken auf Ihrem Google Analytics-Dashboard anzuzeigen, gehen Sie einfach auf „Akquise“, wo Sie eine Übersicht über den Traffic von verschiedenen Quellen finden und sehen können, wie Ihre Ziele konvertiert haben:

Google Analytics

Auf dieser Seite können Sie genauer ins Detail gehen, um von jedem Kanal die zugehörigen Quellen (engl. „sources“) zu finden. In diesem Fall werden wir uns „E-Mail“ genauer ansehen. Stellen Sie dann Ihre „primäre Messgröße“ als Quelle ein und Sie können den Namen jeder getrackten URL sehen. Hier als Beispiel:

Google Analytics

Legen Sie jetzt los und erstellen Sie Ziele und nachverfolgbare Links für Ihre nächste E-Mail-Kampagne und sehen Sie, wie schnell Sie Ihre Kontaktliste in Kunden konvertieren.  
Welche Ziele sind aktuell in Ihren Google Analytics oder werden Sie dort einrichten? Teilen Sie Ihre Tipps mit uns! Folgen Sie uns auf Facebook oder Twitter und teilen Sie uns Ihre Erfahrungen und Ideen mit.

Vermeiden Sie den unangenehmen „Ups!”-Moment

Wir alle kennen diese unangenehme Situation im Büro: Sie haben aus Versehen Ihren Chef auf die Empfängerliste einer E-Mail gesetzt, die er nicht hätte bekommen sollen – vielleicht war es eine Gruppenmail mit GIFs oder aber Sie haben über das neueste Projekt geschimpft. Es gibt bestimmte Themen, die sich nur für ein bestimmtes Publikum eignen. Das trifft auch auf die Interaktion mit Ihren E-Mail Kontakten zu.

Manche Kunden möchten vielleicht keine Marketing E-Mails erhalten, dafür aber auch weiterhin Transaktions E-Mails, um die Aktivität ihres Kontos nachverfolgen zu können (z.B. Auftrags- und Versandbestätigungen oder individuelle Benachrichtigungen). Machen Sie sich keine Sorgen, wenn Kunden Ihre Marketing E-Mails abbestellen! Kunden werden zufriedener sein, wenn sich die Kommunikation nach Ihren Wünschen richtet, auch wenn sie unregelmäßiger ist und weniger Werbung bedeutet.

Um solche Präferenzen zu berücksichtigen, musste man früher Kontakte manuell herausnehmen, was kompliziert werden kann, wenn Sie viele Kontaktlisten haben oder viel segmentieren. Deshalb haben wir uns eine neue Lösung überlegt – die Kampagnen-Ausschlussliste. Sie können ganz einfach Nutzer zu der Kampagnen-Ausschlussliste hinzufügen, wodurch sie dann automatisch keine Marketing-E-Mails mehr erhalten.

1-Campaign Exclusion List

Wie funktioniert das Ganze?

Sie können Kontakte in Ihre Ausschlussliste hinzufügen, indem Sie eine Liste dieser Kontakte importieren oder einen bestimmten Kontakt ausschließen, indem Sie auf die Profilseite des Kontakts gehen.Sie können auch unsere API nutzen, um Kontakte zu verwalten, die auf dieser Liste sind.

2-Exclude

Was ist, wenn ich meine Meinung ändere?

Wir wissen, dass man sich irren kann und dass Kunden mit der Zeit vielleicht anders denken. Daher können Sie die Einstellung ganz einfach auch wieder rückgängig machen. Gehen Sie einfach zurück zu Ihrer Kampagnen-Ausschlussliste und entfernen Sie den Kontakt, damit er Ihre spannenden Marketing-E-Mails wieder erhalten kann.

Wir sind uns sicher, dass die Kampagnen-Ausschlussliste Ihnen das Tagesgeschäft erleichtern wird, vor allem, wenn Sie mit der Zeit mehr E-Mails versenden. Wir sind ganz gespannt darauf, zu erfahren, wie Sie das Tool nutzen.

Der Seth Godin-Guide für eine aktive E-Mail Kontaktliste

Vor 16 Jahren schrieb Seth Godin das Buch über E-Mail Marketing.

Obwohl man das Wort „E-Mail“ auf dem Buchumschlag nirgendwo findet, trifft Permission-Marketing genau den Kern dessen, worum es bei E-Mail Marketing letztlich geht:

Permission-Marketing (Marketing mit Erlaubnis) ist das Privileg (nicht das Recht), Menschen, die sie tatsächlich erhalten möchten, erwartete, persönliche und relevante Nachrichten zu senden.“ — Seth Godin

Zur Zeit der Veröffentlichung war diese Denkweise geradezu ketzerisch.

Gesamte Marketingabteilungen waren noch im Zeitalter des “Stör-Marketings“ stecken geblieben und sendeten unerwartete und unpersönliche Nachrichten an Empfänger, die keinerlei Interesse daran hatten.

Die Doktrin des Permission-Marketing etablierte neue Grundregeln dafür, wie Marketing im digitalen Zeitalter aussehen sollte – wo es viel Marketing gibt, ist auch die Aufmerksamkeit begrenzt und Kunden möchten nur ungern gestört.

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Die 3 Erlaubnisregeln fürs E-Mail Marketing

Spulen Sie 16 Jahre vor und die Grundsätze des Permission-Marketing sind jetzt relevanter denn je, insbesondere fürs E-Mail-Marketing.
Hier sind drei Erlaubnisregeln, die Sie niemals vergessen sollten, um eine interessierte und profitable Kontaktliste aufzubauen:

Regel Nr. 1 – Eine Erlaubnis muss man verdienen, man kann sie nicht kaufen.

„Um die Erlaubnis zu erhalten, geben Sie ein Versprechen. Sie sagen: ‚Ich werde x, y und z tun und ich hoffe, Sie werden es mir erlauben, indem Sie zuhören.‘ Und dann, und das ist das Schwierigste, tun Sie nur das.“ – Seth Godin

Versprechen sind die Währung der Erlaubnis. Sie bekommen nur dann Leute auf Ihre E-Mail-Liste, wenn Sie ein Versprechen abgeben. Und sie werden nur dabei bleiben, wenn Sie dieses Versprechen auch erfüllen.

Aber viele, die im Marketing neu sind, begehen immer noch den Fehler, Kontaktlisten zu kaufen. Das ist noch ein Überbleibsel aus dem Zeitalter des Stör-Marketings.

Listen zu kaufen ist das moderne Äquivalent zum Haustürverkäufer, der davon lebte, Hausfrauen mitten am Tag zu unterbrechen und zu versuchen, Enzyklopädien zu verkaufen. Sie könnten Glück haben und ein paar Leuten etwas verkaufen, aber das ist sicher keine Methode, um eine langfristige Beziehung mit Kunden aufzubauen.

So funktioniert wirklich:

  • Gewinnen Sie Ihre Kontakte auf natürliche Weise. Versprechen Sie sich, niemals eine Liste zu kaufen oder Menschen durch einen Trick auf Ihre Liste zu bekommen. Wenn Kontakte mit Ihnen aus freien Stücken eine Bindung eingehen, dann ist die Wahrscheinlichkeit auch deutlich höher, dass sie interessiert bleiben und Kunden werden.
  • Geben Sie ein attraktives Versprechen. Ein tolles Versprechen ist das, was Menschen auf Ihre Liste bringt und Ihre neue Beziehung mit ihnen positioniert. Je relevanter und persönlicher das Versprechen für das Leben Ihres Interessenten ist, desto stärker die Beziehung und desto höher die Chancen, dass aus ihm ein Kunde wird.
  • Setzen Sie Ihr Versprechen an den richtigen Ort. Gehen Sie dorthin, wo Ihre Kunden sind. Falls Sie einen aktiven Blog betreiben, setzen Sie dort Abonnementangebote hin. Falls es in Ihrer Nische beliebte Websites gibt, erstellen Sie dort Gast-Blogeinträge und verweisen Sie die Leser auf ein Abonnementangebot. Werbung in den sozialen Netzwerken ist eine weitere hervorragende Methode, um Ihre Angebote an den Mann oder die Frau zu bringen.

Regel Nr. 2 – Eine Erlaubnis ist eine Reise, kein Ereignis.

„Im Permission-Marketing besteht das Ziel darin, Kunden auf der Erlaubnisleiter nach oben zu bringen, wodurch aus Fremden Freunde und schließlich Kunden werden. Und aus Kunden treue Kunden. Mit jeder Stufe der Leiter wächst das Vertrauen, wächst die Verantwortung und der Gewinn.“ — Seth Godin

Wenn ein Kontakt Ihren Newsletter abonniert, haben Sie die geringste Erlaubnisstufe verdient.

Es handelt sich um was Seth Godin als „situationsbezogene Erlaubnis“ bezeichnet, da Sie sie verdient haben, indem Sie zur rechten Zeit das richtige Angebot gemacht haben. Sie ist nicht bedingungslos und kann leicht zurückgenommen werden.

Die höchste Erlaubnisstufe ist was als „intravenöse Erlaubnis“ bezeichnet wird, wo Sie für den Kunden Kaufentscheidungen treffen, weil Sie genügend Vertrauen aufgebaut haben, sodass er letztlich alles kaufen wird, was Sie empfehlen. Das ist der Heilige Gral.

Letztlich besteht das Ziel darin, die Beziehung auf immer höhere Erlaubnisstufen zu heben, bis die Kunden letztlich alles kaufen werden, was Sie ihnen empfehlen.

Hier sehen Sie einige Tipps zu den ersten Schritten:

  • Bauen Sie Ihre Erlaubnisleiter auf. Was sind die Erlaubnisstufen auf Ihrer Liste? Wie können Sie Beziehungen von Abonnement zu Verkauf heben? Die meisten Leute im E-Mail-Marketing haben keine klar definierten Schritte, die die Abonnenten zwischen Abonnement und Konversion zurücklegen sollen. Das ist ein wichtiger Ausgangspunkt.
  • Segmentieren Sie Ihre Liste nach Customer Journey. Ihre Abonnenten sind nicht alle gleich. Jeder Kunde befinden sich auf einer anderen Customer Journey und ist aus eigenen Gründen zu Ihrer Website gestoßen. Definieren Sie die verschiedenen Wege, ein Kunde zu werden, und segmentieren Sie Ihre Liste entsprechend, um sicherzustellen, dass Ihre Inhalte immer erwartet, persönlich und relevant sind.
  • Automatische Erlaubnisgewinnung. Die wirkliche Kraft des E-Mail-Marketings liegt in der Automatisierung. Sobald Sie Ihre Erlaubnisleiter aufgebaut und Ihre Liste segmentiert haben, nutzen Sie automatische Antworten und andere Automatisierungs-Tools gut, um den Prozess der steigenden Erlaubnisstufen zum Selbstläufer zu machen.

Regel Nr. 3 – Eine Erlaubnis ist vorübergehend, nicht dauerhaft.

„Das Versprechen gilt, bis sich beide Seiten darauf einigen, es zu ändern. Sie können nicht einfach davon ausgehen, dass nur weil Sie Präsidentschaftskandidat sind oder sich das Quartalsende nähert oder Sie ein neues Produkt einführen, Sie berechtigt sind, die Vereinbarung zu brechen. Das sind Sie nicht.“ – Seth Godin

Die Vorstellung, die Erlaubnis zu verlieren, ist beängstigend. Sie ist das Marketingäquivalent einer Trennung.

Aber das Tolle am E-Mail-Marketing im Gegensatz zu Beziehungen ist, dass Sie die Warnzeichen sehen können, lange bevor Sie die Erlaubnis auf Dauer verlieren.

Achten Sie einfach auf diese drei Kennzahlen.

  1. Öffnungsraten Maß dafür, wie sehr Abonnenten auf Ihre E-Mails warten. Wenn Ihre Öffnungsraten zu sinken beginnen, ist dies ein deutliches Zeichen dafür, dass Sie Ihr Versprechen nicht beständig erfüllen oder das Thema Ihren Abonnenten nicht mehr so brennend interessiert wie früher.
  2. Klickraten Maß dafür, wie wirksam Ihre Inhalte zu Handlungen führen. Es ist schön, wenn Ihre E-Mail gelesen wird, aber wenn die Leser nicht die beabsichtigte Handlung ausführen, ist das ein Zeichen, dass Sie an Erlaubnis verlieren.
  3. Abmelderaten verfolgen nach, wann Sie die Erlaubnis dauerhaft verloren haben. Wenn sich jemand von Ihrer Liste abmeldet, dann bedeutet dies, dass er an den Punkt gelangt ist, an dem er die Erlaubnis förmlich widerrufen und niemals wieder von Ihnen hören möchte.

Menschen, die im Marketing tätig sind, neigen dazu, sich auf Abmelderaten als das letztliche Maß dessen zu konzentrieren, wann die Erlaubnis verloren ist. Aber in Wahrheit haben Sie die Erlaubnis höchstwahrscheinlich schon verloren lange bevor Ihr Abonnent auf diese Abmeldeschaltfläche geklickt hat.

Hier sind ein paar Tipps, die Ihnen helfen, an der Erlaubnis festzuhalten und sie zurückzubekommen, wenn sie Ihnen aus der Hand gleitet:

  • Entscheiden Sie, was Sie NICHT tun werden. Sie haben ein Versprechen abgegeben, um Menschen auf Ihre Liste zu bekommen. Es ist wichtig, zu verstehen, was Sie tun müssen, um dieses Versprechen zu erfüllen. Aber es ist genauso wichtig, zu wissen, was Sie NICHT tun werden, um die Beziehung und das Vertrauen, das Sie aufgebaut haben, nicht zu gefährden. Falls Sie zum Beispiel einen Newsletter mit Strickanleitungen für die ältere Generation betreiben, käme es vielleicht nicht so gut an, wenn Sie versuchen würden, ihnen Gebisse zu verkaufen (auch wenn sie sie bräuchten).
  • Gehen Sie verlorenen Kontakten nach. Warum melden sich Leute von Ihrer Liste ab? Versuchen Sie dieses Feedback zu bekommen, es ist unglaublich wertvoll. Oft weist es auf Fehler hin, die Ihnen gar nicht bewusst waren und die recht einfach zu beheben sind.
  • Bauen Sie eine Rückgewinnungs-Abfolge auf. Nur weil jemand aktuell nicht so sehr interessiert ist, bedeutet das nicht, dass er für immer verloren ist. Falls Sie merken, dass einige Abonnenten Ihre E-Mails nicht mehr öffnen oder nicht mehr den Beteiligungsaufrufen darin folgen, erstellen Sie eine Nachverfolgungsreihe, um ihr Interesse zurückzugewinnen. Auch hier ist die Automatisierung Ihr Freund.

E-Mail ist der Heilige Gral des Permission-Marketing

„Eine wirkliche Erlaubnis unterscheidet sich von einer vermeintlichen oder rechtlichen Erlaubnis. Nur weil Sie irgendwie an meine E-Mail-Adresse gekommen sind, bedeutet das noch lange nicht, dass Sie eine Erlaubnis haben. Nur, weil ich mich nicht beschwere, bedeutet das nicht, dass Sie eine Erlaubnis haben. Nur weil es im Kleingedruckten Ihrer Datenschutzrichtlinie steht, bedeutet auch das nicht, dass es sich um eine Erlaubnis handelt.“ — Seth Godin

Der Posteingang ist ein heiliger Raum. Er wird strenger bewacht als jedes andere Medium, weil dort echte Arbeit stattfindet.

Daher ist er auch am Gefährlichsten. Wenn Sie es in den Posteingang schaffen und es dann vermasseln, sind Sie nur einen Klick davon entfernt, rausgeworfen zu werden.

Aber wenn Sie erfolgreich auf jedem Schritt der Beziehung eine Erlaubnis aufbauen, indem Sie Versprechen halten und der Verantwortung entsprechen, die Ihre Anwesenheit im Posteingang mit sich bringt, haben Sie die Chance, lebenslang treue Kunden zu gewinnen.