So gelangen Sie garantiert auf keine ISP-Blacklist

Die ISP-Blacklist ist häufig der schlimmste Alptraum eines Vermarkters. Wenn Sie auf einer Blacklist landen, bedeutet das, dass Sie als Spammer gelten und deshalb nichts versenden können. Es kann sehr schwierig sein, wieder von dieser Liste zu kommen. Außerdem können Ihr Ruf sowie Ihr Umsatz beeinträchtigt werden.

Auf dem Blacklist Flugfeld möchte keiner landen

Laut Return Path stehen 20 % aller US-amerikanischen Unternehmen auf einer Blacklist. Es handelt sich dabei um „White-Hat-E-Mail-Vermarkter“, die eigentlich keine Kunden mit unerwünschten E-Mails bombardieren. Viel mehr schicken Sie relevante Informationen an ein Publikum, das Interesse an Mitteilungen und Informationen bekundet hat. Warum stehen sie also auf einer Blacklist? ISPs unterliegen strengen Algorithmen, die darauf ausgelegt sind, Spammer zu identifizieren. Gelegentlich jedoch kann es vorkommen, dass auch seriöse Absender auf die Blacklist gelangen, wenn sie neue Techniken ausprobieren oder wenn ihre Sicherheit als bedenklich eingestuft wird.

Besonder interessant ist, dass Vermarkter vor allem während der Feriensaison auf Blacklists landen, weil dann häufiger Werbung versendet wird und Vermarkter dann besonders stark auf den Werbe-E-Mail-Versand setzen. Hier finden Sie einige Punkte, die es zu beachten gilt, wenn Sie nicht auf einer Blacklist landen wollen.

 

1. Bitten Sie User, Sie hinzuzufügen

Der beste Weg, nicht auf einer Blacklist zu landen ist es, Kunden zu bitten, Sie auf eine Whitelist zu setzen. Wenn Kunden Ihre E-Mail-Adresse zu ihrem Adressbuch hinzufügen, weil die ISPs Sie dann als persönlichen Kontakt des jeweiligen Kunden einstufen. Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass Ihre E-Mails dann nicht im Werbe- sondern im Haupt-Postfach landen.

 

2. Verwenden Sie keine Link-Kürzungen

Link-Kürzungen von bit.ly, Buffer und Tiny können sich als sehr nützlich herausstellen, weil sie lange URLs verkürzen. Sie erhöhen jedoch die Wahrscheinlichkeit, auf einer Blacklist zu landen. Diese verkürzten Links „verstecken“ die ursprünglichen URLs und werden gerne von Spammern verwendet, um die schädlichen Inhalten ihrer E-Mails zu verstecken. Nicht immer werden Sie deswegen auf einer Blacklist landen, es ist jedoch sicherer, solche Link-Kürzungen nicht zu verwenden.

 

3. Abmeldungen verwalten

Verwalten Sie regelmäßig Ihre Kontaktliste, um sicherzustellen, dass sie aktuell ist und dass alle Kunden, die sich aus Ihrer E-Mail-Liste ausgetragen haben, aus dieser Liste entfernt werden. Es beeinträchtigt Ihre Glaubwürdigkeit und Seriosität, wenn Sie Kunden weiterhin E-Mails senden, die keine Werbung mehr wünschen. Ihr Technik-Team hilft Ihnen bestimmt dabei, diesen Prozess zu automatisieren. Mailjets Event API sollte folgendermaßen verwendet werden.

 

4. Blacklist-Status überwachen

Wichtig ist es außerdem, regelmäßig Ihren Blacklist-Status zu überwachen. Gehen Sie 1x wöchentlich auf Seiten wie Return Path oder MultiRLB.valli.org um Ihre IP-Adresse überprüfen zu lassen und um sicherzustellen, dass Sie auf keiner Blacklist stehen.

 

5. Lesen Sie aktuellste Spam-News

Weil Spammer ständig versuchen, ihre Techniken weiterzuentwickeln, werden die Algorithmen immer wieder verbessert, um dem entgegenzuwirken. Leider wissen wir nur in begrenztem Maße, nach welchen Kriterien diese Algorithmen funktionieren. Was wir allerdings tun können, ist, uns regelmäßig über aktuelle Trends in Sachen Spam und Sicherheitsangelegenheiten zu informieren. Einige Blogs, die wir diesbezüglich nutzen sind Magill Report und Return Path.

Welche anderen Tools verwenden Sie, um sicherzustellen, dass Sie nicht auf ISP-Blacklists erscheinen? Zögern Sie nicht, unten Ihren Kommentar zu hinterlassen.